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Das Thema

SKS - 45

 

 

 

Samosarjadnij Karabin Simonowa
(kyrillisch: Самозарядный Карабин Симонова).

 

 

 

Soldaten bei der Parade auf dem Roten Platz. Das SKS - 45 wird präsentiert.

Entstehung

Es wurde 1944 von Sergej Gawrilowitsch Simonow entwickelt, und ist ein Selbstladegewehr. Sergei Gawrilowitsch Simonow war ein sowjetischer Waffenentwickler, der bereits vor dem Zweiten Weltkrieg an Selbstladegewehren arbeitete.
Seine Entwürfe waren aber vorerst wenig erfolgreich, stattdessen zog man die Gewehre seines Kollegen Fjodor Wassiljewitsch Tokarew vor. Man übernahm dessen Modelle SWT 38 sowie SWT 40 in die Ausrüstung der Streitkräfte.

Als Ziel galt aber weiterhin, das in die Jahre gekommene Infanteriegewehr Mosin-Nagant als Standardwaffe der Roten Armee zu ersetzen.
Als mit der Kurzpatrone des Typs M 43 eine kompaktere Munition zur Verfügung stand, begann Simonow 1944 mit einer neuen Entwicklung. Dieser Entwurf überzeugte, die Waffe war solide und trotzdem leicht.


Daten


 
Allgemeine Informationen
Zivile Bezeichnung:
Simonow - Selbstladegewehr
Militärische Bezeichnung:
SKS 45
Einsatzland:
Sowjetunion
Entwickler / Hersteller:
Sergej Gawrilowitsch Simonow
Waffenwerke in Tula
Entwicklungsjahr:
1944
Herstellerland:
Sowjetunion
Produktionszeit:
1945 bis ?
Waffenkategorie:
Gewehr
 
Maße
Gesamtlänge:
1.020 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 3,75 kg
Gewicht:
(mit maximaler Ausrüstung):
3,92 kg
Lauflänge:
520 mm
 
Technische Daten
Kaliber:
7,62 x 39 mm
Mögliche Magazinfüllungen:
10 Patronen
Munitionszufuhr:
festes Kastenmagazin, Ladestreifen
Effektive Reichweite:
400 m
Maximale Schussweite:
1.000 m
Kadenz:
40 Schuss/min
Feuerarten:
Halbautomatik
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0):
735 m/s
Mündungsenergie (E0):
2.150 Joule
Anzahl Züge:
4
Drall:
Rechts
Visier:
Kimme und Korn
Verschluss:
Blockverschluss
Ladeprinzip:
Gasdrucklader
 
Nachbauten
Zastava M59/66:
Jugoslawien
Karabiner Typ 56:
China
Karabiner Typ 63:
Nordkorea


Weitere Entwicklung

Weitere Entwicklung

 

 



Eine lange Dauer im Truppendienst blieb der SKS - 45 jedoch versagt. Im Jahr 1947 stand bereits das Sturmgewehr AK-47 zur Verfügung und verdrängte die SKS seitdem langsam aus den Arsenalen.

Das SKS-Gewehr wurde wie viele andere russische Rüstungsgüter an Satellitenstaaten und an verbündete Nationen weitergegeben. Im Arsenal der NVA wurde die Waffe geführt als Karabiner S.

Andere Länder, zum Beispiel China, Ägypten und das frühere Jugoslawien, stellten erst baugleiche Exemplare in Lizenz her, später jedoch eigenständige Modelle auf der Grundlage der SKS.

Doch auch hier machte die Kalaschnikow den Selbstlader mehr und mehr nachrangig. Heute ist das Gewehr nur noch Repräsentationswaffe bei Ehrenwachen der russischen Armee.
 

 

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Simonow_SKS-45 (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://wapedia.mobi/de/SKS-45 (Letzter Zugriff 17.11.2009)
http://www.imfdb.org/index.php?title=Red_Heat#SKS_Rifle (Letzter Zugriff 17.11.2009)



Autor: Carsten / Freiherr von Woye