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Das Thema

Selbstladepistole Modell Colt M 1911 A1 .45


Daten

 
Technische Daten
 
Kaliber:
0.45
Patrone:
.45ACP (11,43 x 23)
v0:
260m/s
Länge Waffe:
219mm
Lauflänge:
127mm
Züge/Richtung:
6/l
Höhe Waffe:
140mm
Magazingröße:
7 Schuss
Einsatzschussweite:
50m
Masse geladen:
ca. 1,25kg
Masse mit leeren Magazin:
ca. 1,1 kg


Geschichte

Geschichte:


John Moses Browning begann im Jahre 1894 mit dem Entwurf von Selbstladepistolen. Bereits in den 80iger Jahren des 19.Jahrhunderts gab es in Europa derartige Konstruktionen wie z.B. die Mauser C96. Im Jahre 1895 hatte Browning seine Konstruktion für eine Selbstladepistole abgeschlossen. Es handelte sich dabei um ein Modell im Kaliber .38, für welches er im Jahre 1896 einen Vertrag mit Colt abschloss. Im Jahre 1900 kam dann ein verbessertes Modell auf dem Markt. Im Rahmen des Vertrages mit Colt ergriff John M. Browning die Initiative und erschloss auf dem europäischen Markt die Absatzmöglichkeiten. So konstruierte er für die heutige FN-Fabrik eine Pistole im Kaliber .32 welche ein großer erfolg wurde.
Aber auch der Zwischenfall, der zum ersten Weltkrieg führte nämlich die Ermordung des österreichischen Kronfolger und seiner Frau wurden mit Browning Pistolen ermordet.
Im Jahre 1902 entwickelte er dann eine Pistole im Kaliber .38, welches er der US-Armee zur Einführung anbot. Jedoch wollte die Armee ein schweres Kaliber und so wurde sie auf das Kaliber .45 umgestellt. Nach einigen Verzögerungen und Veränderungen wurde die Waffe 1911 dann Erprobt und am 29. März 1911 unter dem Namen Colt-Pistole Modell M 1911 zur Ordonnanz erklärt. Während des 1.Weltkriegs bewährte sich die Waffe trotz einiger Mängel, die 1921 beseitigt wurden. Nach einer geringfügigen Änderungen im Jahre 1926 wurde sie unter dem Namen M 1911 A1 weitergeführt.
Mit diesen Waffen wurden während des 2.Weltkriegs alle Offiziere, Unteroffiziere MG-Schützen, Bedienmannschaften von Mörsern, Geschützen, aber auch Kraftfahrer, Fernmelder und andere angehörige zahlreicher Einheiten ausgerüstet.
Die Waffe wurde nach dem 2.Weltkrieg noch bis 1982 als Ordonnanzwaffe geführt und schließlich durch die Beretta-Pistole Modell 92F abgelöst.

Beschreibung

Waffenbeschreibung:


Bei der Selbstladepistole Modell 1911 A1 handelt es sich um einen Rückstosslader die aus 3 Hauptteilen besteht. Nämlich Gehäuse, Verschluss und Lauf.
Die Waffe funktioniert nach dem Single-Action-Prinzip, nach dem ersten Schuss wird durch einen Teil der Pulvergase die werden Lauf und Schlitten zurückgestoßen und entriegelt, dabei wird die leere Patronenhülse ausgestoßen und der Hahn neu gespannt. Durch eine Schließfeder wird der Lauf und Schlitten wieder nach vorne geholt, wobei eine neue Patrone ins Lager geschoben wird. Nach dem verriegeln ist die Waffe wieder feuerbereit.

Munition

Die Patrone wurde von John Moses Browning entwickelt und wurde ebenfalls für die Thompsonmaschinenpistole verwendet.
 


 
Daten Munition
 
Kaliber:
.45 / 11,43mm
Masse des Geschosses:
ca. 26,5g
Masse der Pulverladung:
ca. 0,35 g
v0:
260m/s
E0:
504J


Quellen

Quellen:


Buch: Enzyklopädie der Infanteriewaffen, 1918 bis 1945, Band 1&2; Reiner Lidschun, Günther Wollert; BECHTERMÜNZ; ISBN: 3-8289-0406-8
Buch: Die Waffen von Colt; Dean K. Boorman; Motor Buch Verlag; ISBN: 3-7276-7140-8

Videos:





Autor: Viper