1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 0.00 (0 Votes)

 

Das Thema

Schweres Maschinengewehr Modell Browning M1917 A1 .30

Daten


 
Technische Daten
Kaliber:
.30
Patrone:
.30-06 (7,62 x 63)
v0:
855m/s
Länge Waffe:
978mm
Lauflänge:
610mm
Züge/Richtung:
4/r
Feuergeschwindigkeit:
500S/min
Munitionszuführung:
Metall- oder Textilgurt (im Kasten)
mit 250 Schuss
Einsatzschussweite:
1800m
Masse:
14,1kg
Masse Dreibeinlafette:
24kg


Geschichte

 

Geschichte:
Die Geschichte dieser Waffe beginnt mit dem Kriegseintritt der USA in den 1.Weltkrieg. Da die US-Armee dringend MG’s benötigt werden Ausschreibungen herausgegeben.
Bereits Ende Februar 1917 führte John Moses Browning das schwere MG Modell M1917 den US-Streitkräften vor, und werden daraufhin in die strukturmäßige Bewaffnung übernommen und in großer Stückzahl hergestellt.
Bei Kriegseintritt hatte das US-Militär 1110 schwere Maschinengewehre, nur eineinhalb Jahre später bei Kriegsende verfügten die USA dann über 56608 schwere MG’s vom Typ Browning M1917, wovon sich die wenigsten bei der Truppe befanden. So wurde es zum ersten mal am 26.September 1918 eingesetzt.
Die eigentliche Feuertaufe erhielt es somit erst im 2.Weltkrieg.
Bis zum Beginn des 2.Weltkriegs, waren jedoch die US-Truppen mit schweren Maschinengewehren nur unzureichend Ausgestattet.
Dies änderte sich jedoch mit dem japanischen Angriff am 7.Dezember 1941, denn anders als im Jahre 1917 konnte sofort mit der Massenproduktion begonnen werden.
Bereits 1919 hatte man eine Luftgekühlte Version des MG’ für Flugzeuge und Panzer produziert und als Modell M1919 A4 bezeichnet. Doch wurden beide Versionen zu Beginn des Krieges verwendet. Erst gegen Ende des Krieges wurden die Modelle M1917 in Reservedepots gelagert oder aber in andere Länder exportiert.
Die Modelle M1919 wurden bis in die 60iger Jahre von der US-Armee verwendet.

 


Beschreibung

 

Waffenbeschreibung:
Das schwere Maschinegewehr M1917 ist ein Rückstoßlader mit kurz zurückgleitendem Lauf, und starr verriegelten Blockverschluss. Browning orientierte sich dabei an dem Maxim-System, wobei er jedoch den komplizierten Kniegelenkverschluss durch einen einfacheren Blockverschluss ersetzte.
Nach dem abfeuern der Patrone werden Lauf und Verschluss zusammen zurückgestoßen. Nach 13mm wird der Lauf gestoppt und der Verschluss gleitet alleine zurück wobei die leere Hülse ausgestoßen wird und eine neue Patrone aus dem Gurt ins Patronenlager gebracht wird. Ein Stossdämpfer verringert den Rückstoss und eine Rückstellfeder bringt den Verschluss wieder in die vordere Stellung.

 


Munition

Munition:
Für das Browning MG M1917 wurde die US-Standartpatrone .30-06 Springfield verwendet.

 

 
Daten Munition
 
Kaliber:
.30 / 7,62mm
Masse der Patrone:
ca. 26,5g
Masse des Geschosses:
ca.10g
Masse der Pulverladung:
ca. 3,15g
v0:
820-850 m/s
E0:
3261-3793 J


Quellen

Buch: Reiner Lidschun, Günter Wollert; Enzyklopädie der Infanteriewaffen, 1918 bis 1945, Band 1 & 2; Bechtermünz 2004
Buch: Alexander Lüdeke; Waffentechnik im zweiten Weltkrieg; Parragon Books Ltd Erscheinungsjahr unbekannt

Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=BX1lGJou ... re=related



Autor: Viper