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Vorgänger/Gründung

 

 

 

 

Vorgänger der Green Berets

 

Der historische Werdegang der Green Berets reicht bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. In der Vergangenheit waren die Vorgänger der Green Berets, das waren früher verschiedene Ranger-Formationen, diese verwendeten verschiedene Vorgehensweisen, die denen von heutigen Spezialeinheiten eng verwurzelt sind. Doch in der heutigen Zeit ergibt sich hier ein etwas anderes Bild. Die damaligen Aufgaben waren vergleichbar mit denen heutigen Fernspäheinheiten, wie die der Special Forces, dabei setzte sich das Aufgabengebiet aus wichtigen Taktiken und Vorgehensweisen zusammen. Diese sind wie bei den Waldläufer, die an der Seite Großbritanniens gegen die Franzosen und deren indianischen Verbündeten kämpften. Im Unabhängigkeitskrieg wurde die gleiche Taktik gegen das frühere Vaterland Großbritannien angewandt. So kämpften diese Verbände oftmals wochen-, wenn nicht sogar monatelang hinter feindliche Linien, mit Hilfe von vergleichbaren heutigen Guerillataktiken. Wie z.B. Überraschungsschläge gegen wichtige strategische und taktische Punkte nahmen dabei einen großen Teil der Vorgehensweise dieser Einheiten ein und machten Männer wie Major Roger weltberühmt. Auch im amerikanischen Bürgerkrieg, der sich im Zeitraum von 1861 bis 1865 abspielte, waren Operationen tief im feindlichen Hinterland Gang und Gäbe. Dies erforderte allerdings Männer die beträchtlichen Mut aufwiesen, da bei Festnahmen die Exekution Standard früher war.

 

Die Anfänge der First Special Service Force

 

 

 

Abzeichen der First Special Service Force



Schon bereits im 2. Weltkrieg gab es einige spektakuläre Einsätze gegen wichtige Punkte im feindlichen Hinterland, vor allem durch die "Brandenburger", dies war eine deutsche Spezialeinheit, die an allen Fronten des 2 Weltkrieges eingesetzt wurde ihre Einsatzgebiete befanden sich vom Eismeer bis Afghanistan. Darauf reagierten die Briten rasch und stellten die sogenannten Commandos auf, die Vorläufer der Späteren SAS dem 'Special Air Service'. Nicht nur die Briten sondern auch die Amerikaner begannen mit der Bildung von Ranger - Formationen. Doch diese Verbände waren immer noch nicht vergleichbar mit den deutschen Brandenburger Verbänden. Die Ranger Formationen waren nicht mehr als besonders gut ausgebildete Infanteristen, da sie meist in größerem Rahmen, bis hin zur Bataillonsstärke operierten. Um diesen Mangel zu beseitigen, stellte die USA und Kanada die "First Special Service Force" auf. Diese Einheit bestand aus US- und kanadischen Soldaten. Diese neu gebildete Einheit hatte sich als Vorbild das britische SAS genommen, welche wärend des Krieges erfolgreiche Himmelfahrtsunternehmen im Rücken von Rommel's Afrikakorps unternommen hatte. Die im Jahre 1942 aufgestellte "First Special Service Force" setzte sich aus drei kleinen Regimentern mit jeweils zwei Bataillonen und einem Stabs- und Versorgungsbataillon zusammen. Viele der damaligen Soldaten kamen aus den Reihen der Fallschirmjäger. Ursprünglich waren Aktionen gegen Ziele in Norwegen und gegen die Erdölfelder in Rumänien geplant gewesen, doch als erstes befreite die Einheit die Inselgruppe der Aleuten von den Japanern, die allerdings bereits vor der Ankunft verlassen wurden war. Danach wurde die Einheit nach Italien verlegt, wo sie dann gegen die Deutschen kämpfen musste. So eroberten sie dort bei Nachtaktionen die Bergstellungen Monte la Difense und Monte la Rementanea. Einen Spitznamen erhielt die Einheit bei ihrem Einsatz in Italien auch: "Die Teufelsbrigade". Anschließend weitere Aktionen beim Brückenkopf in Anzio und gegen Rom folgten. Im Rahmen der Anlandung von alliierten Kräften an der französischen Rivieraküste, erfolgte der nächste Einsatz der "First Special Service Force". Dort kämpften sie sich entlang der Küste bis nach Italien vor und erreichten da sehr viele Kampferfolge. Doch dies sollte auch der letzte Einsatz der First Special Service Force bleiben, denn am 5. Dezember 1944 wurde die Einheit aufgelöst. Insgesamt wurden 2.300 Mann getötet und manche Kompanien hatten nur noch wenige Soldaten in ihre Reihen. Die verbliebenden Soldaten gliederte man in die Reihen der Ranger und des 1. kanadischen Fallschirmbataillons ein. Die First Special Service Force stellten offiziell den Vorgänger der heutigen US Special Forces dar und auch etliche Dinge, wie z.B. der stilisierte Pfeil des heutigem Abzeichen am Oberarm der Green Berets, wurde von dieser Einheit übernommen.
 

 

 

Uniform der First Special Service Force

 

Geschichte und Gründung der Special Forces (Airborne)



Nach der Kapitulation Deutschlands und Japans Ende des 2. Weltkrieges sah man in der USA keinen Einsatzzweck mehr für Spezialeinheiten, welche tief im Hinterland des Feindes eingesetzt wurden und da agierten. Die damals einzige Organisation in der USA, welche verdeckte Operationen mit mäßigem Erfolgen durchführte, war der 1947 neugegründete Geheimdienst Central Intelligence Agency kurz CIA. Im Ost-West-Konflikt sollten, neben konventionellen Streitkräften, auch Partisanen und Guerillas auf dem Gebiet des Warschauer Paktes aktiv werden. So war die Zusammenarbeit mit Widerstandsgruppen und deren Führungsspitze durch amerikanische Einheiten vorgesehen. Doch am Anfang stand die US Armee einer solchen Truppe sehr skeptisch gegenüber und nur der Unterstützung einiger ehemalige OSS-Offizieren ist es zu verdanken, dass der Gedanke nicht sofort wieder verworfen wurden war. Aber erst im Jahre 1952 kam es dann endlich zur Gründung der seit dem ersten US Specialeinheit seit dem Ende des 2 Weltkrieg wieder, der 10th Special Forces Group die in Bad Tölz stationiert wurde dies befand sich in Deutschland, in deren Reihen sich anfangs an viele Immigranten aus verschiedenen Ländern befanden, das hatte den Vorteil das man auf zahlreiche Fremdsprachenkenntnisse zurückgreifen konnte. Neben einer Fallschirmausbildung erhielten die Soldaten auch Lehrgänge in der Thematik unkonventioneller Kriegsführung. Das Ansehen der Special Forces in der restliche Army war nicht das beste in der anfangs Zeit, da der Umgang unter den Dienstgraden ungezwungen und eher kameradschaftlich war und die Gliederung der gesamten Gruppe sehr von den Standards der restlichen US Army abwich. Schon damals kamen A-Teams mit je 12 Mann und Spezialisten für bestimmte Fachgebiete zum Einsatz. Auch die Bewaffnung und Ausrüstung wich oft von dem Standards der US Army ab. Am Koreakrieg der sich 1950-1953 ereignete nahmen die Special Forces zwar nicht teil, sie rekrutierten aber später gerne kampferfahrene Veteranen aus jener Zeit um so erfahrene Soldaten zu sichern. Dank der späteren Fürsprache von den damaligen General McClure wurde neben der 10th Special Forces Group auch noch eine weitere Group aufgestellt die als 77th Special Forces Group bezeichnet wurde ihr HQ befand sich in Fort Bragg. Nun wurden in Bad Tölz zahlreiche, teils tagelange, Übungen in Ex- und Infiltrationstaktiken und unter Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung abgehalten um die Soldaten mit jeglicher Gefechtsbedingungen zu vertrauen.
 

 

 

Abzeichen der Green Berets der Satz "De Oppresso Liber" heißt übersetzt Freiheit den Unterdrückten



Die Special Forces sind in der amerikanischen Bevölkerung auch als "Green Berets" bekannt da sie Grüne Baretts tragen und um ihre grünen Barette ranken sich sehr viele Legenden. Anfangs wurden sie im Rahmen der Ausbildung geduldet, aber anderseits auch wieder einmal von Kommandeuren verboten. Dieses hin und her änderte sich aber im Jahre 1961 als der amerikanische Präsident John F. Kennedy die Special Forces in Fort Bragg besuchte. Er war so begeistert von dieser außergewöhnlichen Soldaten, dass er sich 10.000 Soldaten mit dem "Green Barett" wünschte. Dank einer persönlichen Weisung des Präsidenten wurde die Kopfbedeckung offiziell eingeführt und die Special Forces empfanden den Präsidenten, der so viel für sie bewirkt hatte, als eine Art Vaterfigur dies hält bis heute an. Bei der Beerdigung des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, legte der dienstälteste Seargent der Special Forces am Grabe ein grünes Barett ab. Dies galt als Zeichen ihrer tiefen Trauer und Dankbarkeit gegenüber des ermordeten Präsidenten. Als Zeichen der globalen Interessen der Vereinigten Staaten wurde jetzt auch eine weitere Einheit ins Leben gerufen, die 1st Special Forces Group die auf Okinawa, Japan, aufgestellt und gegründet wurden war, ihr Einsatz gebiet ist der Ferne Osten. Im Jahre 1960 wurde dann die 77th Special Forces Group in 7th Special Forces group umbenannt. Weiterhin wurden in den 60er Jahren auch noch die 5th Special Forces Group für das Einsatzgebiet Vietnam, die 3rd und 6th Special Forces Group für das Einsatzgebiet Afrika und den Mittleren Osten gegründet. Im Jahre 1962 gab es bereits rund 5000 aktive Green Berets, welche rund um die ganze Welt befreundete Streitkräfte und auch Specialeinheiten ausbildeten und unterstützten. Weitere Höhepunkte war die höchste Mannstärke in der Geschichte der US. Special Forces in den Jahren 1966 bis 1968, mit bis zu 11.000 aktive Soldaten in ihren Reihen.
 

Eine Uniform der damaligen Special Forces

Kennedy Ära

John F. Kennedy und die Green Berets



Entgegen der Meinungen der Vereinigten Stabschefs setzte sich bei den Präsidenten John F. Kennedy die Überzeugung durch, dass ein heimlicher, oder verdeckt, ideologisch motiviert geführter Guerillakrieg sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die USA und deren Interessen entwickeln könnte. Unterstützung fand er bei den damaligen OSS-Veteran Roger Hilsman, dem damaligen Leiter des Bureau of Intelligence and Research, dem Amt für Geheimdienstinformation und Forschung des Nachrichtendienstes des Außenministeriums der Vereinigten Staaten, der ihn auf dieses neue Bedrohungsproblematik aufmerksam gemacht hatte. Spätestens aber nach den Ereignissen der Kuba- und Berlinkrise verstärkte sich der Eindruck, dass das bisher mittels normaler Militär Verbände geführte Gefecht nicht mehr ausreichte und auch nichtmehr das geeignete Mittel darstellte, um im Zeitalter des damaligen Kalten Krieges Amerikanische Interessen auf der ganzen Welt zu wahren.
Zu dieser Entscheidung trug darüber hinaus die Tatsache bei, dass die Anzahl der sogenannten Stellvertreterkriege die in den Zeitraum der 1960er Jahren deutlich zunahm. Dabei kam Kennedy zu den Entschluss, dass es einer neuen militärischen Spezialeinheit bedurfte, die den künftigen Formen bewaffneter Auseinandersetzungen auf der Welt und der geplanten politischen Einflussnahme der Regierung durch Ausbildung einheimischer Soldaten und humanitäre Hilfe angepasst und ausgerichtet sein musste. Im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten war man sich zu diesem Zeitpunkt einig, dass der von Hồ Chí Minh geführte Krieg in Südostasien militärisch nichts Besonderes sei und das man es im Falle eines notwendigen Eingreifens in den Geschehnissen auch mit den vorhandenen Mitteln lösen könnte. Darum sah man auch nicht den Grund für den Ausbau und Aufwertung bestehender Eliteverbände oder deren Neuaufstellung in der kommenden Zukunft. Darum betrachtete man im Gegenteil auch die Initiative des US-Präsidenten und das damit verbundene Konzept militärischer Eliteverbände, da es bei der US Army, anders als bei ausländischen Armeen, eine entsprechend ausgeprägte Tradition nicht gab. Stattdessen hatte die USA vorherige Kriege mit massiver Truppen Überlegenheit und einer überlegender Feuerkraft geführt und gewonnen. Die Mehrzahl der Generalität der US Army sah in dem Aufbau der Spezialeinsatzkräfte geradezu die Antithese zum traditionellen, eher groß ausgeprägten militärischem Großverband Konzept dadurch befürchteten sie eine negative Auswirkung auf die Moral der normalen Einheiten. Darüber hinaus hatten auch weite Kreise der militärischen Führung keinerlei Vorstellungen von Einsatzkonzept und Potenzial solcher Spezialverbände. Dennoch setzte J. F. Kennedy sich gegen der Militärführung durch in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Streitkräfte und verfügte 1960 die massive Aufstockung der Special Forces, und die Einrichtung des Special Warfare Centers (Zentrum für spezielle Kriegführung) sowie 1962 auch noch die Aufstellung der US Navy Seals.
 

 

 

J. F. Kennedy und Generalmajor (Major General) William P. Yarborough bei einen Besuch der Green Berets.



Spätestens während der Ereignisse in Vietnam kam auch endlich das Pentagon zu der Auffassung, dass eine massive Feuerkraft oder eine totale Luftüberlegenheit weder militärisch noch politisch dazu geeignet gewesen waren, gegen einer feindlichen Guerillataktik des Vietcong. Währenddessen kämpften sich die Special Forces in zahlreichen Gefechten zu den höchst dekoriertesten Soldaten der US Streitkräfte hoch aller im Krieg eingesetzter und beteiligten Verbände auf dem vietnamesischen Kriegsschauplatz. Von weitaus größerer Interesse war jedoch die Tatsache, dass das Konzept der Militär- und Ausbildungsberatung der US Army, des Aufstellens, Ausbilden und Führens einheimischer Einheiten, sowie die humanitäre und technische Unterstützung dazu führten, dass der Vietcong die Unterstützung der Zivilbevölkerung total verlor. Damit waren die Special Forces wahrscheinlich der einzige Verband der US-Streitkräfte, der es im Ansatz gelang, bei den Einheimischen in Vietnam eine gute Überzeugungsarbeit zu leisten, die den Rückzugsraum und die logistische Basis des Vietcong stark eingeschränkt hatte.

Vietnam

Einsatz der Special Forces im Vietnamkrieg



Das Land Indochina hatte schon vor der Intervention der Amerikaner eine sehr bewegte geschichtlichen Verlauf hinter sich gehabt. Schon bereits im 2. Weltkrieg wurde die damalige Besatzungsmacht das waren die Franzosen von den Japanern vertrieben. Nach der Niederlage Japans kehrten auch die alten Herrscher also die Franzosen wieder zurück, doch die Vietnamesen wollten nicht mehr länger unter Kontrolle eines anderen Landes sein. So begann daraufhin ein blutiger Krieg, der sich über einige Jahre zog in deren Verlauf viele Ausländer in den Reihen der Legion starben, als jemals zuvor. Schließlich siegten die genannten "Vietminh" das waren kommunistischen Guerillas sie waren unter der Führung von Ho Chi Minhs und seinem General Giap. Daraufhin wurde dann das Land geteilt in einen kommunistischen Norden und einen kapitalistisch, eigentlich mehr diktatorischen Süden. Doch die Infiltration von kommunistischen Kämpfern im Lande genau gesagt im Norden hielt an und so entschloss sich schon die damalige Regierung unter Präsident Kennedy zum Entsenden von Beratern um die Ruhe im Lande wieder herzustellen. Die ersten Truppen waren die Special Forces die nach Vietnam entsendet wurden sie blieben auch für lange Zeit nur die einzigen Truppen auf Seiten der USA die dort waren. Nach der Vision des Präsidenten sollte dieser heimliche Krieg niemals zu einem offen Krieg werden, doch nach seiner Ermordung trat genau das Gegenteil ein seiner Pläne ein. In Vietnam wurden von Anfang an nur die 5th Special forces Group eingesetzt, doch auch die anderen Groups mussten beträchtliche Teile ihrer Mannschaftsstärke abgeben, um der enormen Personalnachfrage Nachschub für die 5th. zu liefern.
Anfangs an berieten nur die Green Berets die südvietnamesische Armee und waren in keinen Kampfhandlungen jeglicher Art verwickelt, doch nach dem offenen Ausbruch des Krieges im Jahre 1965 und dem Entsenden von Hunderttausenden von amerikanischen Soldaten, sollte sich dies aber jedoch schnell ändern. Die Green Berets gehörten damals wie heute zu den Lieblingseinheiten der CIA. Der Großteil der SOG das steht für Study and Observation Group genannten Einheit waren Special Forces. Diese Einheiten unterstanden der CIA und unterlagen strengster Geheimhaltung ihre Aufgabe war es z.B. einheimischen Stammeskämpfer Auszubilden bis hin zur Liquidierung von wichtigen gegnerischen Führungspersönlichkeiten. Einsatzgebiete der SOG-Einheit waren außer dem Süden und Norden Vietnams auch Laos und Kambodscha. Um den Vietkong mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen, machten sich die Special Forces das ethnische Vielvölkergemisch Südostasiens zu Nutze. Sie bildeten aus verschiedenen kleinen Stämmen sehr gut und sehr schlagkräftige Kampfgruppen, welche die Bezeichnung CIDG (Civilian Irregular Defense Groups) trugen. So wurde meistens nur ein A-Team in ein Dorf z.B. der "Montagnards" gesandt und trainierten dort die Kämpfer in moderner Kriegsführung. Die A-Teams lebten oft monatelang in diese Dörfern, sprachen deren Sprache und führten die Kampfeinsätze der Gruppen sogar mit an. Die Zusammenarbeit war bei den südvietnamesischen Behörden nicht gern gesehen aber wurde jedoch geduldet, doch sie brachte dem Vietkong oft große und sehr schmerzhafte Verluste bei. Die Green Berets operierten meist als Fernspäher und Kommandosoldaten in allen Bereichen von Indochinas, egal ob im Mekong-Delta, in den Reisfeldern des Südens, oder den unwirklichen Hochebenen sie waren überall ihn Einsatz. Die Infiltration der Special Forces war auf allen Wegen möglich, egal ob mit Booten, Abseilen aus dem Hubschrauber, oder langen Märschen durch den Dschungel egal wie um welche Zeit und wann die Green Berets waren immer zur Stelle. Doch mit der langsam steigenden Truppenpräsenz gaben auch immer mehr Green Berets ihr Leben für die vermeintlich gute Sache.

Die Tet-Offensive die im Jahre 1968 gestartet wurde brachte einige größere Veränderungen für die Green Berets mit sich. Nur mal als Beispiel genannt für die harten Gefechte die sich im Zeitraum dieser Offensive abspielten kann der Kampf um den Stützpunkt Lang Vei, mit einem A-Team und den einheimischen Kämpfern die bei der Eroberung gekämpft haben. Im Verlauf der Kämpfe griff der Vietkong mit massivsten Mitteln an, unter anderem mit leichten Panzern des russischen Typs PT-76. Trotz massivstem Widerstand seitens der USA und ihrer Verbündeten gelang es dem Vietkong trotzdem Teile der amerikanischen Stellungen zu überrennen, was darauf hin die dort eingesetzten Green Berets in größter Not dazu veranlasste, Artilleriefeuer auf die eigenen Stellungen anzufordern. Der Vietkong konnte dadurch abgedrängt werden, doch die Hälfte des A-Teams und an die 90 einheimischen Kämpfer fielen bei diesem Gefecht. Trotz der aufopferungsvollen Einsätze der Green Berets wandte sich die Stimmung in der amerikanischen Bevölkerung gegen die anfänglichen Helden. Besonders richtete sich die unberechtigte Kritik der Bevölkerung gegen die Special Forces, denen eine äußerst grausame Kriegsführung vorgeworfen wurde. Dies hatte dann den langsamen Abzug aller amerikanischen Truppen zur Folge. Noch einen kleineren Höhepunkt bildete die spätere Invasion Kambodschas im Jahre 1970, doch am 15. April noch im selben Jahr begannen die USA mit dem Abzug ihrer ersten Truppen. So wurden die bisherigen Dschungelcamps den Südvietnamesen übergeben, welche sie später in Ranger-Stellungen umbauten. Eine der letzten größeren Einsätze der Green Berets stellt die Befreiung von Kriegsgefangenen die im Lager Son Tay in Nordvietnam waren dar.

Der Einsatz ging so vor das die Green Berets in das Lager eindrangen dies geschah mit Hubschraubern trotz einer unterlegener Personalstärke schafften es die Green Berets in einen harten aber kurzen Feuergefecht die dort anwesenden Feindkräfte und deren chinesische und russische Berater nieder. Der endgültige Erfolg blieb leider jedoch aus, da leider die Gefangenen kurze Zeit vorher in ein anderes Lager verlegt wurden. Die Special Forces mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen.
Am 1. Mai 1971 kehrten offiziell nach Angaben der Regierung die letzten Truppen in die USA zurück. Inoffiziell aber blieben und bildeten weiter Green Berets immer noch die südvietnamesische Armee aus, deren Kampfkraft in den letzten Jahre drastisch zurückging. Weiterhin wurden Aufträge die im Rahmen der CIA ausgegeben wurde immer noch hauptsächlich von den Special Forces ausgeführt. doch mit dem Abzug des letzten amerikanischen Soldaten im Jahre 1973 endete auch das Engagement der geheimnisvollen Männer mit dem grünen Baretten. Die Green Berets ließen über 600 gefallene Kameraden in den Weiten Südostasiens zurück, sie erhielten über 2.600 Verwundetenabzeichen und sind die höchstdekorierte amerikanische Einheit des ganzen Vietnamkrieges gewesen.

 

Um weitere Infos zu Tet-Offensive zu erhalten besucht doch den dazu gehörigen Bericht von meinen netten Bibo Kollegen talesofvalor unter diesen Link

 

Die Tet-Offensive

Bis 2001

Schlechte Jahre für die Green Berets

 

Noch heute, nach so vielen Jahren, ist die Niederlage des Vietnamkrieges für die USA eine Demütigung. Der Vietnamkrieg brachte für die USA erhebliche Änderungen mit sich für die amerikanischen Gesellschaft und auch für die US Streitkräfte. Die ersten Militärischen Änderungen waren die Streitmacht von einer Wehrpflichtigen-, in eine Freiwilligenarmee umgewandelt zweites musste das Militär drastische Personalkürzungen hin nehmen. Dieses Schicksal traf auch natürlich die Green Berets, es wurde beschlossen das über 60% des Personals der Green Berets eingespart werden sollen. Außerdem wurden die 3., 6. und die 8. Group dadurch aufgelöst. Im Jahre 1977 wurde innerhalb der Special Forces eine bis heute geheime Anti-Terror-Einheit gegründet, die 1st Special Forces Operational Detachment Delta (SFOD-1), unter dem Kommando von Colonel Beckwith. Die Existenz dieser Einheit wird bis heute vom Pentagon geleugnet sie ist auch noch unter der Bezeichnung "Delta Force" bekannt. Diese Einheit wurde wie fast alle Eliteeinheiten auf der Welt nach einen Vorbild aufgebaut dem britischen SAS.
Die Einheit wurde innerhalb von nur zwei Jahren in in Fort Bragg ausgebildet und aufgebaut, unter anderem mit der Unterstützung des britischen SAS und der deutschen GSG9. Doch der erste richtige Einsatz der Einheit, die Geiselbefreiung im Iran 1980, ging schief. Der in Vietnam hochausgezeichnete Fallschirmjägeroffizier Beckwith musste nach dem Scheitern der Mission kurze Zeit später in Pension gehen und die USA hatten eine weitere Schlappe erlitten.



 

Die heutige Form der Uniform der Green Berets

 

Die 80er Jahre



Erst mit den neuen Präsident Reagan, trat einen neue Epoche für die US Armee und auch für die Special Forces ein. Sie wurde nun wieder modernisiert und erhielt völlig neue geplante Strukturen. Auch die Green Berets erhielten eine Modernisierung.
Es folgten Beratungseinsätze in der Zeit vor allem im zerrütteten Mittel- und Südamerika, wo die örtlichen Armeen von den Special Forces wichtige Tipps und Ausbildungen bekamen. Auch der zunehmende Gefahr von Drogen bedeutete für die Green Berets umfangreiche Einsätze auf diese Kontinenten. Auch bei der Intervention in Grenada 1983 kamen einige Männer von der Delta Forces zum Einsatz. Weitere Erfolge der Green Berets war es das sie ab den 1. Oktober 1984 jetzt den Status einer eigenständigen Waffengattung haben und die Schaffung einer eigenständigen Offizierslaufbahn die am 9. April 1987 in Kraft trat.

 

Operation "Just Cause" (Panama 1989)




 

Die USA stand schon seit Jahren im Einsatz gegen die zunehmende Drogenkartelle in Panama diese wurden durch den damaligen Staatsführer Manuell Noriega unterstützt als diesen mit der zeit den Bogen überspannte schickte man die Green Berets nach Panama. Er galt nämlich als Dreh- und Angelpunkt des Drogenhandels in Mittelamerika und erklärte auch später noch sogar Amerika den Krieg. Die eingesetzten Green Berets gehörten dem 3. Bataillons der 7th SFG an diese stellten die Task Forces "Black". Diese führte Fernspäh- und Überwachungsoperationen sowie Kampfeinsätze gegen die panamaischen Armeen durch. Dabei hielten sie auch die strategisch wichtige Brücke bei Pacora in einem harten Feuergefecht gegen das "Bataillon 2000". Panama stellte für die Special Forces später ein Paradestück ihres Könnens dar und sie verloren keinen einzigen Mann.

 

 

 

Dieses Bild zeigt angehörige der Delta Forces bei der Operation "Just Cause"

 

Operation "Desert Storm" (1. Golfkrieg 90/91)



Der Einmarsch der irakischen Truppen in benachbarten Kuwait und der darauffolgende Proteststurm in der ganzen Welt, bedeutete für die Special Forces wieder sehr viel Arbeit und Einsatze in dieser Region. Kurz nach der Invasion der Iraker in Kuwaits dies war am August 1990 wurden schon bereits Anti-Terror-Teams der Green Berets in die Golfregion geschickt, da sich noch zahlreiche Geiseln in den Händen des Iraks befanden und es war mit weiteren Aktionen dieser Art zu rechnen also weitere Geiselnahmen. Kurze Zeit später wurde auch die für diesen Teil der Welt zuständige Gruppe, die 5th Special Forces Group, in das Einsatzgebiet verlegt. Später folgten ihnen auch noch Teile der 10th Special Forces Group als Verstärkung es handelte sich um das 1. Bataillon der 10th. Weitere Zeit später folgten auch noch weitere Gruppen der 5th. und 10th. in den Irak zum einen die kurz zuvor aufgestellte 3rd Special forces Group dann noch Special Forces der Nationalgarde und DELTAs sie alle wurden in die Krisenregion entsandt um zu kämpfen.
Dabei erfüllten die Green Berets in Irak wieder ihre traditionelle Rolle: Sie unterstützen und bildeten verbündete arabische Verbände aus. Weiterhin waren ihre Aufgaben das ausführen von Fernspäheinsätze tief im Irak und in Kuwait, übermittelten wichtige Daten und sie lenkten während der Luftangriffe die eigenen Bomben und Raketen ins Ziel durch Laserzielmarkierungsgeräten dies ging bloß, da die Green Berets tief hinter den Feindlichen Linien war. Weitere Aufgaben waren es gegnerische Führungspersönlichkeiten an Ort und Stelle "zu entführen" um sie später dann zu verhören. Zahlreiche Aufklärungsteams der Green Berets infiltrierten mittels HALO/HAHO-Technik das steht für (High-Altidude-Low-Opening/Hight-Altidude-High-Opening) oder mit Hubschraubern das Einsatzgebiet und blieben oft wochenlang im feindlichen Gelände. Es wurden auch Kommandoaktionen gegen gegnerische Kommunikationseinrichtungen, u.ä. verübt.
Doch eine der größten Gefahren im Irakkrieg stellten die irakischen SCUD-Raketen dar. Um einen Wandel im Krieg herbeizuführen, feuerte Irak SCUDs auf Israel ab, um die arabischen Verbündeten dazu zu bewegen, dass Bündnis mit der USA bei einem Eingreifen Israels zu kippen. Eine weitere Gefahr ging von der Fähigkeit aus, die SCUDs mit chemischen und biologischen Sprengköpfe zu bestücken oder sogar mit Atomköpfen. Somit erging der Auftrag an alle alliierten Spezialverbände, diese SCUDs ausfindig zu machen und zu zerstören. Die Green Berets und andere Spezialkräfte, wie z.B. Das britische SAS, die Delta Forces oder die US Navy SEALs, sickerten per Hubschrauber ein, entdeckten die SCUDs, vernichteten die Führungs- und Kommunikationszentren der Raketen und lenkten mit Hilfe von Laserzielmarkierungsgeräten, wie dem AN-PAQ-1, die von eigenen Flugzeugen abgesetzten Bomben oder Raketen in das Ziel. Nach dem Kriegsende blieben die Special Forces allerdings im Land und halfen den notleidenden Kurden im Nordirak beim wieder aufbau. Der Einsatz der Green Berets am Golf kostete 11 Soldaten das Leben, welche leider bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kamen.

 

Die Arbeitsreiche 90er Jahre

 

Das Ende des Kalten Krieges brachte auch für die Special Forces wieder zahlreiche Kürzungen mit sich. So wurde ab dem 15. Juli 1991 die 10th Special Forces group aus dem bayrischen Bad Tölz abgezogen und in die Staaten rückversetzt.
Doch die Weltlage änderte sich nicht nur wieder zum Guten und so befanden sich die Special Forces kurz darauf auch schon wieder auf Ausbildungsmissionen in Somalia (1993) und Haiti (1994). Kurz nachdem sich die NATO entschlossen hatte in Bosnien zu intervenieren, befanden sich Green Berets der 10th Special Forces Group im Land. Weitere Ausbildungs- und Kampfeinsätze weltweit folgten darauf hin, darunter auch im Kosovo 1999. Hier waren die Special Forces vor allem mit Fernspäh- und FAC-Missionen, aber auch mit Beratungstätigkeiten im Einsatz.

 

Operation Enduring Freedom



 



Schon lange vor den Anschlägen des 11. Septembers befanden sich Green Berets in Afghanistan und im Irak. Allerdings waren diese zahlenmäßig schwach besetzte Gruppen, hatten aber auch schon damals die Aufgabe Bin Laden aufzuspüren und dingfest zu machen. Mit den Anschlägen gegen das WTC und das Pentagon 2001 änderte sich die Mannstärke jedoch drastisch. Hauptsächlich kamen und kommen die Angehörigen der 5th Special Forces Group zum Einsatz. In der ersten Phase des Afghanistan Konfliktes kamen nur wenige Angehörige der amerikanischen Spezialkräfte zum Einsatz. So schickte man als erstes etliche A-Teams zu den einzelnen Gruppierungen der Nordallianz um diese auszubilden und im Kampf zu unterstützen. Meist erhielten die A-Teams der Special Forces auch noch Unterstützung durch die Combat Controller der Air Force, welche die Luftunterstützung koordinierten. Das ermöglichte später den USA und deren Verbündeten einen anfangs überraschenden Vormarsch und anschließenden den Sieg über die Taliban. Nach der Beendigung dieser ersten Phase stieg die Mannstärke im Einsatzgebiet, so dass die Green Berets auch aktiv in das Kampfgeschehen eingreifen mussten. So waren z.B. Green Berets an den schweren Kämpfen beim Gefangenenaufstand in der Festung Qila-i-Dschangi bei Mazar-i-Sharif und an der Operation "Anaconda" beteiligt. Da sich die Taliban und Al-Kaida Kämpfer oft in Höhlen versteckt hatten, mussten sich nun auch die Green Berets als Tunnelratten versuchen um gewisse Zielpersonen zu finden. Das auch nicht alles nach Plan verlaufen konnte zeigt den Tod von 3 Green Berets des 3rd Bataillon, der 5th Special Forces Group. Diese drei Männer starben am 5. Dezember 2001 bei einem fehlgeleiteten Abwurf einer 1.000 kg Bombe aus einer B-52. Am 4. Januar fiel auch dann ein weiterer Green Beret in einen Gefecht unter feindlichen Feuer. Doch auch außerhalb der Kampfhandlungen kommen die Special Forces zum Einsatz, so bildeten sie z.B. die neu aufgestellte afghanische Armee aus und hatten großen Anteil beim Wiederaufbau des Landes.

Ausbildung

Ausbildung

 

 

 

Um erst mal überhaupt zu den Special Forces zu kommen und ihre Ausbildung machen zu dürfen muss ein Bewerber folgende Bedingungen erfüllen:

 


 
Voraussetzung zur Zulassung der Ausbildung
Er muss 100 oder mehr Punkte bei einer Einstellungsprüfung erreichen
Er braucht eine Eignung für die Übertragung einer höheren Sicherheitsstufe
Dann muss er 50 m Schwimmen im Kampfanzug mit voller Ausrüstung
Er benötigt den High-School Abschluss
Dann muss er erfolgreich den Abschluss des Leistungstests machen/haben
Dann sollte er erfolgreich den psychologischen Test bestehen
Und zum Schluss brach er eine abgeschlossene Fallschirmausbildung

 

Wenn der Bewerber diese Bedingungen alle erfüllt, dann beginnt für ihn die erste Phase der Ausbildung zum Green Beret. Bei der ersten Phase erlernt und festigt er sein Wissen im Infanteriekampf und dem Führen kleinerer Einheiten. Im nächsten Abschnitt muss er sich entscheiden in welcher der vier Laufbahnlehrgänge er belegt das wären (Waffenspezialist, Pionier, Sanitäter und Fernmelder) nach dem entscheiden beginnt dann die dazu passende Ausbildung. So muss der Waffenspezialist neben den amerikanischen Standardwaffenmodellen auch mit ausländischen Typen und veralteten Waffen Modellen umgehen können. Der Pionier erhalt eine Ausbildung an sämtlichen Sprengstoffarten, an zahlreichen Sprengfallen und Minen wie er sie legt und entschärft. Am Ende der Pionier Ausbildung Erhalt der Teilnehmer die Befähigung zum Sprengleiter. Außerdem werden noch weitere pioniertypische Kenntnisse z.b. Umgang mit Pioniergerät, Bau von Straßen und Unterkünften, usw. erworben oder gefestigt. Bei der umfassenden Ausbildung zum Sanitäter erhalten diese Rekruten, meist schon eine so umfassende Ausbildung das sie schon fast das Wissen eines Arztes haben. So muss ein Rekrut, der die Sanitätsausbildung ablegt, seine ärztlichen und tierärztlichen Behandlungen, die genau für spätere Einsatzbedingungen ohne klinische Einrichtungen angepasst sind, vorweisen können, welche oft chirurgische Eingriffe beinhalten. Weiterhin werden Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pharmakologie, Zahnmedizin und Veterinärmedizin gelehrt.

Sogar bereits vor der Abschlussprüfung müssen die angehenden Special Forces Sanitäter eine gewisse Zeit als Sanitäter in einer New Yorker Unfallklinik vorweisen das sie da gearbeitet haben vergleichbar wie mit einen Praktikum. Bei den Fernmelder erhalten die neuen Anwärter eine Ausbildung in der Wartung und in Betriebnahme von Fernmeldegerät. Bei angehende Offiziere der Special Forces sieht die Ausbildung so aus, dass sie eine Ausbildung in Guerilla-Taktiken, Planung und Durchführung von Spezialeinsätzen usw. erhalten, außerdem ist für die Offiziere die Teilnahme an einem Survival-Kurs in ihrer Ausbildung Pflicht.
Ab dem dritten Abschnitt der Ausbildung werden dann Luftlandeeinsätze durchgeführt und die Rekruten bereits in A-Teams aufgeteilt. Danach müssen die Rekruten das bisher Erlernte in einer dreiwöchigen dauerten Übung in die Praxis umsetzen. Nach erfolgreichem Bestehen dieser Abschnitte erhalten die Rekruten endlich ihr grünes Barett und das Recht lebenslang den Schriftzug "Special Forces" am linken Oberarm der Uniform zu tragen.
Aber das ist noch nicht der Schluss der Ausbildung bevor sie einer Special Forces Group zugeteilt werden, müssen die neuen Green Berets noch einmal Theorie üben. Das liegt daran das jede Special Forces Group über ein bestimmtes individuelles Einsatzgebiet verfügt, deren Angehörige natürlich der dortigen Sprache mächtig sein müssen, was aber durch eine extra Ausbildung gelernt wird. Insgesamt stehen der Special Forces 14 verschiedene Fremdsprachen zur Auswahl, mit Kursen, die zwischen 18 und 25 Wochen dauern. Dann kann es auch noch sein, das hängt nach dem Einsatzbereich ab eine Ausbildung in HALO/HAHO-Taktiken, sowie in SCUBA-Tauchen und weitere zahlreiche verschiedene Lehrgänge im Ausland.

 

Phase 1

 

Die Phase eins setzt sich wie folgt zusammen der Rekrut muss noch einmal alle Grundlagen der Infanteristische Gefechtsführung durchgehen und vertieft, das ist wichtig um sicherzustellen, dass alle Aspiranten, auch Soldaten aus anderen Waffengattungen, über die gleichen Fähigkeiten und Qualifikationen verfügen. Dieser Kurz dauert ca. 39 Tage und ist die letzte Möglichkeit, ungeeignete Bewerber vor Beginn der vergleichsweise sehr teuren Spezialisierung in Phase Zwei zuerkennen und auszusondern.

 

Phase 2

 

Bei der Phase zwei werden die Bewerber nach den für die einzelnen festgelegten Tätigkeiten wie z.B. Einsatzplanung für Offiziere und Warrant Officer oder Nachrichtenoffiziere (Aufklärung) sowie Pionierwesen, Waffen, Sanitätswesen und Fernmeldewesen, neu aufgestellt. Je nach dem jeweiligen Bereich kann die einzelne Ausbildung zu den einzelnen Spezialisierungen zwischen einem halben und einem ganzen Jahr betragen. Bei den Offizieren und Warrant Officers werden Führungskurse z.B. in den Bereichen Nachrichtenwesen am J. F. Kennedy Special Warfare Center angeboten natürlich auch an anderen Ausbildungseinrichtungen der Army. Bei den Sanitätsunteroffiziers- Lehrgang wird dagegen an der Special Operations Medical Training Battalion durchgeführt („medizinisches Ausbildungsbataillon für Spezialeinsätze“) in Fort Bragg. Unter anderem werden da auch die Sanitäter der Delta Force und der Navy Seals ausbildet. Wenn man diese Sanitäter mit einem zivilen Rettungsassistenten vergleicht, liegt der Schwerpunkt dieser Soldaten nach der sehr umfangreichen Ausbildung, in der Traumaversorgung. Dieser Lehrgang hat eine Dauer von einen Jahr und ist damit der längste Spezialisierungskurs der Special Forces. Unter anderem durchlaufen die späteren Sanitätssoldaten auch verschiedene Praktika in zivilen Notfallkliniken in der USA. Zum Schluss noch der Fernmeldeunteroffiziers- Lehrgang dieser wird überwiegend in Fort Gruber, dies liegt in Oklahoma, durchgeführt. Neben verschiedenen Telekommunikationstechniken verfahren aller Art werden auch verschiedene Grundkenntnisse in elektronischer Richtung so wie z.B. Datenverarbeitung beigebracht.

 

 

 

Phase 3

 

In der Phase 3 die so 38 Tage dauert werden z.B. Operationsplanung sowie Gefechtsfeldaufklärung wie auch Luftlandeoperationen und Angriffs- und Isolationstechniken trainiert.
Das Ende dieses Lehrgangs schließt eine sehr umfangreiche und aufwendigen Feldübung ab, diese Übung wird auch als Robin Sage bezeichnet. Bei dieser Übung werden alle neu gelernten Fertigkeiten im Rahmen der größten und teuersten Gefechtsübung der US Spezialeinsatzkräfte durchgeführt. Die aufwendige Vorbereitung sowie deren Planung und Durchführung beginnen schon bereits am 16.Tag der Phase 3 damit nimmt dieses Gefecht mehr als die Hälfte der Phase drei ein. Diese Übung wird in den sogenannte Pineland durchgeführt dies ist ein Übungsgebiet mit einer größten Ausdehnung von mehreren hundert Quadratkilometern und liegt nördlich von Fort Bragg bzw. westlich von Camp MacKall. Während dieser Übungssimulation wird ein eigentlich 75-tägiger Einsatz auf die Dauer von 15 Tagen zusammen gefügt was den Einsatz (Übung) deutlich erschwert. Der Inhalt dieser Übung oder das (Ziel) für die Green Berets ist es ein auf verschieden Wegen feindlich kontrolliertes Gebiet zu infiltrieren, um dann mit der dort operierenden Guerillagruppe später Kontakt aufzunehmen, bei ihnen dann Vertrauen gewinnen (Verhandeln) und sie am Ende auszubilden und zu führen. Diese da einheimische Guerillagruppe, die auch als G-Force bezeichnet wird, wird von sehr erfahrenen Green Berets gespielt. Nach den erfüllen dieser Aufgaben werden anschließend gemeinsame Guerillaoperationen und schließlich auch eine Invasion normaler Kräfte, beziehungsweise (das Zusammenwirken mit ihnen aus dem Hinterhalt), durchgeführt. Wenn diese Übung erfolgreich verlaufen ist die letzte Aufgabe für die Green Berets die Demobilisierung der Guerillakräfte mit abschließender Verlegung in einen sicheren Gebiet.


 

 

Struktur

Struktur

 

Die kleinste Einheit der Special Forces ist das "Special Forces Operational Detachment (SFOD) Alpha"

 

Das ist das sogenannte "A-Team" es bildet die kleinste Gruppe in der Struktur des Special Forces Konzeptes. Diese kleine Einheit kann vollständig alleine in Feindes Land operieren und setzt sich aus meistens 12 Mann zusammen. Bei den Teamführer handelt es sich meistens um einen Captian (Hauptmann), dessen Stellvertreter ist meist ein First Lieutenant (Oberleutnant) oder ein Warrent Officier (Fachdienstoffizier). Weiterhin besteht das A-Team aus einen Master Sergeant als diensthöchster Unteroffizier, aus einen Sergeant First Class als Nachrichten- und Abwehrexperte, sowie aus zwei Waffenspezialisten, weiter hin aus zwei Sanitäter, zwei Funker und zum Schluss aus zwei Pioniere. Alle diese Mitglieder des A-Teams haben mindestens dein Rang eines Sergeants (Unteroffizier) durch die Doppelbesetzung ist das A-Team in der Lage sich bei Bedarf in zwei Gruppen mit jeweils 6 Mann aufzuteilen.

 

Die Special Forces (Airborne) Company

 

Eine Special Forces Company setzt sich wie folgt zusammen sie beinhaltet 6 A-Teams und eine Kompanie-Führungsgruppe diese sieben Einheiten bilden eine Special Forces Kompanie.
Dabei besteht die Führungsgruppe aus 6 Offiziere und 18 Unteroffizieren und die gesamte Kompanie umfasst 96 Soldaten.

 

Das Special Forces (Airborne) Bataillon

 

Bei einem Special Forces Batallion handelt es sich um drei Kompanien und eine Stabsgruppe dieses Verbandes bilden ein Bataillon. Dabei besteht der Stab aus 9 Offizieren und 22 Unteroffizieren. Das Kommando über ein Bataillon führt meistens ein Lieutenant-Colonel (Oberstleutnant).

 

Die Special Forces (Airborne) Group

 

Zum Schluss kommt die Special Forces Group, sie bildet den größten Verbande in Konzept der Special Forces. Die Group besteht aus ca. 1.400 Soldaten, dabei setzt sich der Verband wie folgt zusammen er besteht aus einem Stab mit einer Stabskompanie, drei Special Forces Bataillonen und umfangreichen Unterstützungskräften. Solche Verbände stehen meistens unter dem Kommando eines Colonel (Oberst).

 


 
Wappen
Einheit
Standort/Einsatzgebiet
Aktive Special Forces Groups mit jeweiligen Einsatzgebiet
 
1st Special Forces Group
Fort Lewis in Washington und Okinawa (Pazifik und Ostasien)
 
3rd Special Forces Group
Fort Bragg (Karibik und Westafrika)
 
5th Special Forces Group
Fort Campell in Kentucky (Südwestasien und Nordostafrika)
 
7th Special Forces Group
Fort Bragg und Fort Davis in Panama (Mittel- und Südamerika)
 
10th Special Forces Group
Fort Carson, Colorado und Böblingen, BRD (Europa und Westasien)
Special Forces Group Reserve
 
19th Special Forces Group
National Guard
 
20th Special Forces Group
National Guard

 


 
Chemiewaffen-Aufklärungseinheiten der Special Forces
Einheit Standort
56th Chemical Reconnaissance Detachment stationiert in Fort Campbell, Kentucky
801th Chemical Reconnaissance Detachment stationiert in Fort Bragg, North Carolina
445th Chemical Reconnaissance Detachment der Army Reserve stationiert in Fort George G. Meade, Maryland
900th Chemical Reconnaissance Detachment der Army Reserve stationiert in Fort Carson, Colorado

 

US Army Special Forces Command

 

Bei dem United States Army Special Forces Command (Airborne) auch kurz Special Forces oder auch nur die Kurzform USASFC dieses steht für „luftlandefähiges Sondereinsatzkommando des Heeres der Vereinigten Staaten“ und ist die dienstälteste Eliteeinheit der US Army. Sie hat zur Zeit eine Mannschaftsstärke von etwa 10.000 Soldaten diese Soldaten werden aufgrund ihres grünen Baretts auch einfach nur Green Berets genannt. Bei den Green Berets handelt es sich ausschließlich nur um Kampftruppen und Unterstützungskräfte.

 

Abzeichen






 

Die Symbole

 

Bedeutung der Teal Blue Arrow (Pfeilkopf) dieser Pfeil soll die Unsichtbarkeit und Tatkraft der indianischen Pfadfinder symbolisieren und gibt die Grundlage des Abzeichens. Dieser Pfeil ist 7,94 cm hoch und 5,08 cm breit. Durch diesen Teil des Anzeichens soll auf die besonderen indianischen Fähigkeiten und deren Vorhandensein bei den Green Berets hingewiesen werden, da diese von den Green Berets hochgradig trainiert werden. Die Bedeutung der Fighting Knife: Das (Kampfmesser) wurde ausgewählt zu Erinnerung an die American/Canadian (1st Special Service Force), da sich die Green Berets in deren Tradition sehen. Dabei symbolisiert der Dolch die unkonventionelle Kriegführung und den Charakter der Sondereinsatzfähigkeiten der Green Berets. Zum Schluss noch die Bedeutung der Three Lightning Bolts: Der (Dreifachblitz) dieses teil des Abzeichens soll die drei Arten der Infiltration symbolisieren, das heißt zu Land, zu See und aus der Luft. Die drei parallelen Blitze enden jeweils an jeder Seite vom Rand bei 0,32 cm von der Unterlage.

 

 

 

Die Streifen

 

Die Bedeutung der Airborne Tab wird auch als Springerband bezeichnet dieses weist auf die Sprungqualifikation hin mit dem Wort Zusatz AIRBORNE die Buchstaben sind gelb und befinden sich auf einen schwarzen Untergrund. Dieses Abzeichen wurde am 20. November 1958 offiziell genehmigt und ist 0,48 cm oberhalb des Shoulder Sleeve Insignia zutragen. Als nächstes die Bedeutung des Special Forces Qualification Tab auch als Das Sondereinsatzkräfte-Band bezeichnet dieses und weist auf die erfolgreiche Qualifizierung als Special-Forces-Soldat hin. Das Tab wird direkt oberhalb des Springerbandes getragen, es enthält das Wort SPECIAL FORCES in gelben Buchstaben auf einen blaugrünen Untergrund. Dieses Tab wurde am 17. Juni 1983 auf Anfrage des damaligen Kommandeurs des John F. Kennedy Special Warfare Center (kurz USAJFKSWC) beantragt und wurde dann kurze Zeit später dann vom Stabschef der Army offiziell genehmigt.






 

Motto

 


 
Der Wahlspruch der Green Berets ist „de oppresso liber“, dieses Motto kommt aus den Lateinischen und heißt „Freiheit den Unterdrückten“.

 

Spitznamen

 

Für die Soldaten der Special Forces gibt es viele verschiedene Spitznamen wie z.B. in der US-Army ist der begriff dogfaces sehr gebräuchlich dieser Spitzname bedeutet in deutschen „Hundegesichter. Ein weiteres Beispiel ist Snakeeater, was vor allem in den amerikanischen Medien in der Zeit des Vietnamkrieges sehr viel benutzt wurde im deutschen lautet die Übersetzung „Schlangenfresser“, dieses war aber in den Reihen der Special Forces sehr unbeliebt. Weiterhin werden sie in den Reihen der Regierung und des Pentagons oft als Armed Peace Corps („Bewaffnetes Friedenskorps“) oder auch Armed State Department („bewaffnetes Außenministerium“) bezeichnet.

 

Denkmal

 

In der Militär Base Fort Bragg, das ist das Hauptquartier der Special Forces steht der Bronze Bruce, die sogenannte Special Warfare Memorial Statue, diese Statue steht als gedenken für spezielle Kriegführung“ gegenüber dem Oberkommando der Spezialeinsatzkräfte den US Army Special Operations Command. Die Statue wurde 1969 von Robert McNamara gestiftet, er war damals Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten und der Secretary of the Army („Heeresstaatssekretär“). Der damalige Schauspieler John Wayne, der Hauptdarsteller und auch Koproduzent des Filmes Die grünen Teufel und auch der Sänger des Top-Hits Ballade of the Green Berets, (Staff Sergeant Sadler), stifteten beide jeder 5.000 Dollar zu den Gesamtkosten von ca. 100.000 Dollar. Bei der Statue fällt auf, obwohl sie die Gefallenen aller Spezialeinsatzkräfte der Streitkräfte ehren soll, zeigt die Statue jedoch einen Unteroffizier der Special Forces, der sich auf Patrouille befindet, da die Special Forces den höchsten Blutzoll in den Kriegen leisten mussten.






 

Ausrüstung

 

Da die Green Berets ein sehr großes Einsatzspektrum aufweisen, verfügen sie auch über zahlreiche Ausrüstungsgegenstände und Waffen. Zum einen kommen Funkgeräten verschiedenster Reichweiten und Hersteller zum Einsatz, weiterhin benutzen die Green Berets SCUBA-Tauchgeräte und Schlauchboote und zahlreiche andere Ausrüstungsteile dies ist aber missionsspezifisch abhängig welche Ausrüstungsgegenstände zum Einsatz kommen. Bei den eingesetzten Fahrzeugen befinden sich im Fuhrpark zum einen das sogenannte ATVs dies steht für All-Terrain Vehicles = "Wüstenbuggys" weiterhin verfügen sie über DMVs (Desert Mobility Vehicles), das eine Spezialversion des Jeeps HUMMVEE ist. Da so gut wie alle Green Berets eine Fallschirmspringerausbildung durchlaufen haben, und einige sogar eine Freifaller Ausbildung haben, können die Green Berets von jedem amerikanischen Transportflugzeug abgesetzt werden.

 

Zukunft



Man kann sagen das heute die Green Berets die Ersten Truppen sind die in einen Krisengebiet geschickt werden. Lange bevor anderen Kampfverbände wie z.B. die US. Marines oder auch die Army Ranger, befinden sich schon Männer mit den grünen Baretten im Einsatzgebiet und bereiten die Nachsetzung weiterer Truppen vor. Diese Männer sind Profis in jeglicher Arten von In- und Exfiltration und arbeiten als ein perfektes Team zusammen. Egal ob sie in einen Gefecht oder bei der Ausbildung oder sogar in zivilen Hilfseinsätzen, die Green Berets sind immer dort zustelle wo Hilfe gebraucht wird Dieses Konzept was die Special Forces verwendet hat sich schon in zahlreichen Kriegen, Missionen oder auch in Wirtschaftskrisen bewährt und wird dies auch in den nächsten Jahren tun. Mit den Green Berets an der Seite verfügt Amerika heute über eine außergewöhnliche, gut ausgerüstete aber auch sehr professionellen Mini-Armee.

Hollywood

Die grünen Teufel



 



Das Buch „Die grünen Teufel“ (O: The Green Berets), wurde von Robin Moore im Jahre 1965 verfasst. Er berichtet darin über das, was er während seines Aufenthaltes bei den Special Forces in Vietnam im Laufe des Jahres 1963 erlebte. Es ist unterteilt in 13 Kapitel, dem noch ein Vorwort von Major General Thomas R. Csrnko vorangeht (Englische Ausgabe, Skyhorse Publishing, 2007).

Sprache:
Die Sprache ist relativ einfach gehalten, vor allem, was die Dialoge betrifft (Hier kann ich nur über die englische Ausgabe berichten, da die einzige deutsche Ausgabe, die sich in meinem Besitz befindet, noch aus den 60igern ist. Daher gehe ich davon aus, dass sich hier in der Übersetzung einige Unterschiede ergeben werden.). So macht der Autor des Öfteren Gebrauch von mehr oder weniger vulgären Worten und Redewendungen, aber eigentlich nur in Dialogen (Hier ist davon auszugehen, dass er einfach die Gespräche wörtlich wiedergegeben hat. Da die Soldatensprache, wie jedermann hinreichend bekannt sein dürfte, was bisweilen äußerst derb ist, dürfte dies jedoch keinen wirklich erschüttern, zudem dies in der deutschen Ausgabe entschärft wurde). So gebraucht einer der Captains aus dem fünften Kapitel ständig das Wort "sonofabitch", also "son of a bitch", sinngemäß übersetzt also gleichbedeutend mit dem deutschen Wort "Hurensohn". Dies ist jedoch durchaus nicht negativ zu verstehen, es ist eher ein Ausdruck von Achtung (z.B. verwendete auch General Patton manchmal dieses Wort, wenn er von sich selbst sprach).
 


 

Handlung:
Das Buch hat 16 Kapitel, darin sind die drei Vorwörter (ein Vorwort von Major General Thomas R. Csrnko, einem General der Special Forces, plus zwei Vorwörter von Moore selbst, das sich mit den verschiedenen Auflagen befasst).
Nun will ich den Inhalt des Buches kurz zusammenfassen. In den ersten beiden Kapiteln (nach den Vorwörtern) beschreibt Moore die Special Forces allgemein, und wie er dazu gekommen ist, überhaupt deren Ausbildung mitmachen zu dürfen. Ab dem nächsten Kapitel berichtet er dann bereits aus Südostasien. Hierbei werden nun die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche geschildert. So berichtet er zum Beispiel von geheimen und von der Regierung verleugneten Einsätzen in Laos, von der Verteidigung von Lagern an der Grenze zum Vietkong-Gebiet, dann wieder von der Anwerbung von Milizen/Widerstandskämpfern im Feindgebiet oder der Festnahme von hochrangigen nordvietnamesischen Offizieren und Politikern. Insgesamt kann man die Handlung also als recht vielseitig beschreiben.

Autor:
Robin Lowell Moore Jr. wurde am 31. Oktober 1925 Concord, Massachusetts geboren. Er war ein amerikanischer Autor, der sowohl Romane als auch Drehbücher verfasste. So stammen z.B. die beiden Bestsellerbücher "The Green Berets" und "The French Connection", die beide später beide verfilmt wurden ("The French Connection" erhielt 5 Oscars). Er starb am 21. Februar 2008 nach langer schwerer Krankheit in Hopkinsville, Kentucky.

Verfilmung:
Der Film "Die grünen Teufel", mit John Wayne in der Hauptrolle, der sich das dritte Kapitel zum Vorbild nimmt (vermutlich die Schlacht um Nam Dong). Der Film nimmt eine eindeutige "Pro-Vietnam"-Haltung an, was ihn zu dieser Zeit zu einem Unikat macht, in der doch schon die einhellige Meinung war, die Truppen aus Vietnam zurückzuziehen. Ja man kann sogar davon sprechen, dass man die Westernsituation der "alten" John Wayne Filme nach Vietnam verfrachtet hat. Daher wurde der Film auch stark kritisiert, steht er doch auch im krassen Gegensatz vor allem zu späteren Vietnamfilmen wie "Apocalypse Now" oder "Full Metal Jacket".

 

Einen großen Dank an talesofvalor für seine Unterstützung zu den Absatz 'die grünen Teufel'.