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Portrait

Reichsmarschall Hermann Göring

 

 

 

* 12. Januar 1893 in Marienbad

 

† 15. Oktober 1946 in Nürnberg

Kaiserzeit

Kaiserzeit

Hermann Göring wurde am 12. Januar 1893 in Marienbad bei Rosenheim/Bayern als zweitjüngstes von acht Kindern des ersten Reichskommissars für Deutsch-Südwest-Afrika (Namibia) Dr. jur. Heinrich Ernst Göring geboren. Ein reicher Patenonkel, der vom österreichischen Kaiser geadelte Arzt Ritter von Epenstein, stellte der kinderreichen Familie Göring die Burg Veldenstein bei Neuhaus an der Pegnitz als Wohnsitz zur Verfügung, was den Neigungen des romantisch veranlagten, für Natur schwärmenden und für Ritterspiele begeisterten Jungen sehr entgegenkam. Nach dem Gymnasialbesuch in Fürth und Ansbach kam der junge Göring in die strenge Zucht des preußischen Kadettenkorps nach Karlsruhe und schließlich von dort an die Berliner Hauptkadettenanstalt Groß-Lichtenfelde.
 

 

 

Hermann Göring als Kadett 1907



Fähnrich Göring bestand die Offizierprüfung mit „des Kaisers Belobigung“ und trat schließlich am 20. Januar 1914 in das 4. Badische Infanterieregiment „Prinz Wilhelm“ Nr. 112 in Mühlhausen/Elsaß ein. Dort gewann er in dem zwei Jahre älteren Regimentskameraden Bruno Loerzer (1891-1960), dem späteren Generaloberst der Luftwaffe, einen Freund fürs Leben und wurde hier, mit einem Rangdienstalter vom 22. Juni 1912, zum Leutnant befördert und zog im August 1914 als Bataillonsadjutant in den Ersten Weltkrieg.

Erster Weltkrieg

Bereits in den ersten Kriegswochen zeichnete er sich als Führer einer Radfahrerpatrouille so aus, dass er als erster Offizier des Regiments im September 1914 das EK II erhielt. Dann aber gebot ein schwerer Anfall von Gelenkrheumatismus seinem weiteren Tatendrang vorläufig Einhalt und führte ihn ins Lazarett nach Freiburg. Dort traf er seinen Freund Bruno Loerzer wieder, der inzwischen zur Fliegerei übergewechselt war und auf der Freiburger Fliegerschule zum Flugzeugführer ausgebildet wurde. Göring beantragte nun ebenfalls seine Versetzung zur Fliegertruppe, wurde aber abgewiesen und versetzte sich daraufhin einfach selbst zur Fliegerschule Freiburg, um Loerzer auf seinen Ausbildungsflügen als Beobachter zu begleiten. Als die Sache herauskam, wurde Göring zwar drei Wochen Arrest zudiktiert, ehe es aber zur Vollstreckung kam, wurde die Besatzung Loerzer und Göring an die Front zur Armee des deutschen Kronprinzen versetzt. Für seine Aufnahmen von den französischen Forts um Verdun und die geschickte Leitung des deutschen Feuers auf die schwere Artillerie des Gegners überreichte Kronprinz Wilhelm dem 22jährigen Leutnant Göring am 25. März 1915 persönlich das EK I. Damit war eine Verbindung geknüpft, die ihm später bei seinen politischen Aktivitäten von Nutzen sein sollte. Einen anschließenden vierwöchigen Erholungsurlaub benutzte er dazu, sich privat in Freiburg in Rekordzeit zum Flugzeugführer ausbilden zu lassen.
 

 

 

Leutnant Göring als Pilot 1915

 

An die Front zurückgekehrt, machte er selbst Aufklärungsflüge, bis er bei einem Angriff englischer Flugzeuge im Herbst 1915 schwer verwundet wurde und wiederum für einige Wochen ins Lazarett musste. Am 16. November 1915 erzielte Göring seinen ersten Luftsieg, schulte im März 1916 endgültig zum Jagdflieger um, flog dann an Loerzers Seite zahlreiche Einsätze und errang weitere Luftsiege. Persönliche Tapferkeit, Klugheit, Kaltblütigkeit, Fantasie und technische Begabung sicherten ihm weitere fliegerische Erfolge, sodass ihm schließlich im Mai 1917 die Führung der Jagdstaffel 27 im Jagdgeschwader 3 anvertraut wurde. Am 24. Juli 1917 erzielte er seinen 10. Luftsieg und avancierte am 18. August 1917 zum Oberleutnant. Am 2. Juni 1918 erhielt Oberleutnant Hermann Göring für seine Erfolge, die damals höchste deutsche Tapferkeitsauszeichnung, den preußischen Orden Pour le Mérite.

 

 

 

Oberleutnant Göring mit dem Pour le Mérite 1918



Am 9. Juli 1918 erzielte er seinen 20. Luftsieg. Es war die Krönung seiner fliegerischen Laufbahn im Ersten Weltkrieg, als er nach dem Fliegertod von Manfred Freiherr von Richthofen und dessen Nachfolger Hauptmann Reinhard am 14. Juli 1918 die Führung des Richthofen-Geschwaders übernahm, das bis Kriegsende im November 1918 insgesamt 644 Luftsiege aufzuweisen hatte. Am 16. Juli 1918 erzielte er selbst seinen 22. und letzten Luftsieg.


Weimar

Weimarer Republik

Hauptmann a. D. (außer Dienst) Göring fand in den ersten Nachkriegsjahren ein mehr als bescheidenes Auskommen als Zivilflieger in Skandinavien, führte Fokker-Flugzeuge in Dänemark vor, kutschierte Lufttaxis für Badegäste und betätigte sich im Flugdienst bei der Svenska Lufttrafik in Stockholm. Während dieser Zeit lernte er auch seine erste Frau Carin kennen, die aus einer der ältesten und angesehensten Adelsfamilien Schwedens stammte und viele gesellschaftliche und familiäre Kontakte mit in die Ehe brachte. Mit seiner Frau kehrte er 1921 nach Deutschland zurück und ließ sich als Student an der Münchener Universität einschreiben, um Geschichte und Volkswirtschaft zu studieren. Während dieser Zeit begegnete er Adolf Hitler und war von diesem so beeindruckt, dass er sich ihm und seiner Partei 1922 anschloss, weil er glaubte, dass sie am ehesten seine eigenen politischen Vorstellungen von einer nationalen Wiedergeburt Deutschlands entspräche. Der Kampf gegen das Versailler Diktat und seine wirtschaftlichen Auswirkungen auf Deutschland standen damals schließlich auch im Mittelpunkt der nationalsozialistischen Agitation. Bereits im Dezember 1922 machte Hitler den populären Pour-le-Mérite-Flieger des Ersten Weltkrieges und Sieger in 22 Luftkämpfen zum obersten Führer seiner Sturmabteilung (SA), die er nach militärischen Grundsätzen organisierte.
 

 

 

Hauptmann Göring als SA-Führer 1923



An ihrer Spitze nahm Göring, mit Stahlhelm und umgelegtem Pour le Mérite, am „Hitler – Putsch“ vom 8./9. November 1923 in München teil und wurde beim „Marsch zur Feldherrenhalle“ an Hitlers Seite schwer verwundet. Um einer drohenden Verhaftung und Aburteilung zu entgehen, wurde der verwundete Göring nach Österreich gebracht. In einem Innsbrucker Krankenhaus wurden seine Wunden behandelt und er erholte sich langsam wieder. Wegen der Schmerzen bekam er Morphin verabreicht, welches ihn später schwer abhängig machen sollte. Während dieser Zeit hielten sich die Görings mit Spenden und Geschenken von Verwandten, Freunden und Kameraden aus alter Zeit über Wasser. Als Göring das Krankenhaus verlassen konnte, kamen er und seine Frau Carin bei Freunden unter. Als in München der Hitler-Prozess stattfand, hielt Göring sich nach wie vor in Österreich auf. Ende April 1924 wurde er zum Verlassen Österreichs aufgefordert. Er ging nach Italien und befand sich als Bevollmächtigter Hitlers in Venedig und Rom, während seine Frau nach Deutschland zurückgekehrt war. Im Frühjahr 1925 zog er mit Carin in eine Wohnung in Stockholm und verfiel hier erstmals der Drogensucht. Im August 1925 wurde er in eine Klinik eingewiesen, und nach einer Entziehungskur erlitt er im Oktober einen Rückfall, weshalb er in die Nervenheilanstalt Langbro eingeliefert wurde. Schon nach wenigen Wochen konnte er die Klinik als geheilt wieder verlassen und erhielt zudem eine ärztliche Bescheinigung, dass er während der Behandlung nie Anzeichen einer Geisteskrankheit gezeigt habe. Erst 1927 ermöglichte eine Generalamnestie des neuen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, Göring die Rückkehr nach Deutschland.
 

 

 

Göring als General der Infanterie



Erneut trat er mit Hitler in Verbindung und suchte als sein „politischer Berater“ und Kontaktmann Einlass bei einflussreichen Kreisen in Berlin. Offiziell nannte er sich „Schriftsteller“ und Hauptmann a. D. und hielt sich materiell notdürftig über Wasser. Er reiste für einige Flugzeugfirmen und verkaufte Fallschirme. Der ehemalige Fliegerhauptmann Erhard Milch (1892-1976), der im Laufe der 1920er Jahre zum obersten Chef der größten deutschen Fluggesellschaft, der Luft Hansa AG, aufstieg, ließ ihn mehrmals von seiner Gesellschaft „Beratungshonorare“ zukommen. Seit der vierten Wahlperiode des Deutschen Reichstages (1928-1930) gehörte Göring zu den ersten zwölf nationalsozialistischen Abgeordneten und wurde nach der Septemberwahl 1930, die mit einem Schlag 107 Nationalsozialisten in den Reichstag brachte, stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Am 17. Oktober 1931 starb seine Frau Carin Göring nach langer schwerer Krankheit an einer Tuberkulose. Göring hatte kaum Zeit zu trauern, da er in dieser heißen Phase ständig von Hitler und der Partei gebraucht wurde. Später benannte er sein pompöses Anwesen in der Schorfheide, im Andenken an seine Frau „Carinhall“. Zwei Jahre später, 1932, bildeten die Nationalsozialisten mit 230 Abgeordneten schließlich sogar die stärkste Fraktion und stellten nunmehr ab dem 30. August 1932 auch den neuen Reichstagspräsidenten, es wurde Hermann Göring. Diese neue offizielle Funktion gab ihm die Gelegenheit, seine Kontaktpflege noch zu verstärken und sich als großzügiger Gastgeber für Politiker und Wirtschaftsmanager, Militärs und Diplomaten, Angehörige ehemaliger regierender Häuser und Künstler zu betätigen. Bereits 1931 hatte er im Auftrag Hitlers mit dem italienischen Regierungschef und Faschistenführer Benito Mussolini politische Verhandlungen geführt.


NS-Staat

Dieses Wirken Görings, vor allem hinter den Kulissen der Berliner politischen Szene, schuf wesentliche Voraussetzungen für Hitlers Weg zur Macht, was am 30. Januar 1933 in dessen Berufung zum Reichskanzler als Vertreter der stärksten Reichstagsfraktion durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg gipfelte. Das aber brachte auch dem inzwischen 40jährigen treuen Gefolgsmann Hermann Göring nicht nur Titel, Würden und zusätzliche Einkünfte, sondern auch die lang ersehnte Chance, aus den Deutschen ein „Volk von Fliegern“ zu machen und eine neue deutsche Luftwaffe im Rahmen der allgemeinen Wiederaufrüstung erstehen zu lassen. Göring wurde am 30. Januar 1933 zunächst einmal Reichsminister ohne Geschäftsbereich und Reichskommissar für die Luftwaffe.
 

 

 

Adolf Hitler und Hermann Göring am 30. Januar 1933

 

Am 11. April 1933 kam er auch noch in Preußen, dem größten Land des Deutschen Reiches, zu Rang und Würden und zwar als Ministerpräsident, Innenminister (bis 30. April 1934) und als oberster Chef der Polizei, die unter ihm zur militärähnlichen Landespolizei ausgebaut wurde und die zusammen mit den Landespolizeiverbänden der anderen Länder neben der Reichswehr die personellen Kader für die künftige deutsche Wehrmacht (ab 1935) stellte. Als Innenminister und Leiter der preußischen Polizei sah Göring seine Aufgabe in der nationalsozialistischen Durchdringung der Polizei. Unter seiner Regie entstand die Gestapo, wurden die ersten Konzentrationslager eingerichtet und erste Polizeimaßnahmen zur Gleichschaltung des öffentlichen Lebens getroffen. Im Zuge der Auflösung der Länder musste Göring jedoch 1934 die Polizeiführung an Heinrich Himmler abgeben. Die Verleihung des Ranges eines Generals der Infanterie am 31. August 1933 deutete bereits an, dass zu Görings Aufgabenbereich nicht nur die zivile Luftfahrt gehören sollte, sondern in dem mittlerweile zum Ministerium erhobenen Reichskommissariat für die Luftfahrt auch die vorerst noch getarnten Vorbereitungen für das offizielle Wiedererstehen der deutschen Militärfliegerei zu treffen waren. Begonnen wurde hiermit bereits in der Reichswehrzeit, lange vor Hitlers Regierungsübernahme, indem deutsche Offiziere in Lipezk in der Sowjetunion als Militärflugzeugführer ausgebildet wurden oder auf zivilen Fliegerschulen eine Flugzeugführerausbildung durchliefen. Diese Offiziere standen nunmehr als personeller Grundstock für Görings Luftwaffe ebenso zur Verfügung wie die Reichswehroffiziere, die einstmals Flieger gewesen waren, dazu die Flugzeugführer der Lufthansa und anderer Zivilfluggesellschaften, Sport und Kunstflieger (z.B. Udet) und junge Segelflieger, die den Motorflug erleben wollten.

 

 

 

Hermann Göring und Ernst Udet

 

Es ist verständlich, dass Göring in erster Linie daran dachte, seine alten Kriegskameraden wie Robert Ritter von Greim, Bruno Loerzer, Eduard Ritter von Schleich und Ernst Udet zu reaktivieren und ihnen beim Wiederaufbau einer deutschen Luftwaffe entsprechende Aufgaben zu übertragen. Noch wichtiger aber war es, einen Organisator zu finden, der praktische Erfahrungen aus der Wirtschaft und Zivilluftfahrt in die neue Aufgabenstellung mit einbringen konnte. Das war Erhard Milch, den sich Göring als Staatssekretär und Stellvertreter im Oberkommando der Luftwaffe (ab 1935) auswählte. Göring gab damals die Initialzündung und war somit der unermüdliche Motor für den Aufbau einer neuen deutschen Luftwaffe in kürzester Zeit. Er setzte Energien frei und sorgte dafür, dass die Planungen sich im Sinne seiner Vorstellungen realisieren ließen. Das Ergebnis aller dieser Bemühungen war, dass das Deutsche Reich 1939 mit 3.273 Front- und Transportflugzeugen über eine der stärksten Luftwaffen der damaligen Welt verfügte, die dank einer geschickten Propaganda vom In- und Ausland für noch stärker gehalten wurde, als sie es tatsächlich war. Göring empfing viele Auslandsbesucher und übernahm selbst auf mancherlei offiziellen Anlässen die Repräsentation des Reiches im Ausland (Italien, Jugoslawien, Polen). Auch innenpolitisch blieb er stark engagiert und wurde so am 30. April 1934 zu einem der Hauptverantwortlichen für die zahlreiche Erschießungen in der SA-Führung anlässlich des „Röhm-Putsches“. Am 16. März 1935 wurde aus dem General der Infanterie ein General der Flieger. Im selben Jahr heiratete Göring die Schauspielerin Emmy Sonnemann und Adolf Hitler war bei dieser Hochzeit Trauzeuge. Im Juni 1938 bekam das Paar eine Tochter Namens Edda.

 

 

 

Hermann Göring als Generalfeldmarschall 1938



Am 20. April 1936 avancierte Göring zum Generaloberst und am 4. Februar 1938 zum Generalfeldmarschall. Auch auf die Blomberg-Fritsch-Krise im Jahr 1938 nahm Göring maßgeblich Einfluss. Als Oberbefehlshaber der Luftwaffe war Göring dem Reichskriegsminister von Blomberg unterstellt, als Luftfahrtminister ihm gleichrangig und als Beauftragter für den Vierjahresplan ihm gegenüber weisungsbefugt. Doch machte Göring, was er wollte, wodurch eine einheitliche Wehrmachtführung erschwert wurde. Er hatte es zwar auf das Amt Werner von Blomberg´s abgesehen, allerdings lehnte Hitler unter Hinweis auf die Schwächen Görings, eine Ernennung zum Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht ab. In der Tat war Göring kein Mensch, dem Aktenstudium lag. Er verstand es, Arbeiten zu delegieren und griff meist erst dann ein, wenn sein Prestige auf dem Spiel stand. Das bedeutete nun jedoch nicht, dass er mit Begeisterung und innerer Überzeugung in den Zweiten Weltkrieg hinein gegangen wäre. Er war es vielmehr, der noch am 1. September 1939 in Gesprächen mit dem Schweden Birger Dahlerus (schwedischer Großindustrieller mit besten Verbindungen zu einflussreichen Engländern) versuchte, dem drohenden Krieg entgegenzutreten. Seine Bemühungen um eine Vermeidung oder Begrenzung des kommenden Konflikts scheiterten jedoch. Anderseits war Göring in seiner Loyalität zu Hitler nicht im Stande, seinem Führer und dessen Kriegsplänen energisch entgegenzutreten. So trug seine Luftwaffe entscheidend zum Blitzkrieg, im September 1939 in Polen bei. Dafür erhielt Hermann Göring als ihr Oberbefehlshaber am 30. September 1939 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Ab dem 10. Mai 1940 trug die Luftwaffe auch zum schnellen Sieg im Westen gegen Frankreich bei. Dafür erhielt Hermann Göring am 19. Juli 1940, das nur einmal im Zweiten Weltkrieg verliehen Großkreuz des Eisernen Kreuzes und wurde gleichzeitig zum „Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches“ befördert. Er war damit der ranghöchste deutsche Soldat überhaupt.
 

 

 

Hermann Göring als Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches 1940



Das Jahr 1940 zeigte jedoch bereits die Grenzen von Görings Fähigkeiten und Möglichkeiten auf. So gelang es ihm Ende Mai 1940 trotz vorheriger Versprechen nicht, allein mit der Luftwaffe die Briten bei Dünkirchen zu vernichten und sie daran zu hindern, 338.000 Soldaten aus Frankreich zu evakuieren. Das war ein erster schwerer Schlag gegen sein Prestige. Ein Zweiter folgte, als die Verbände der Luftflotte 2 und 3 den Luftkrieg mit ständigen massiven Einsätzen auf die englische Insel trugen. Diese „Luftschlacht um England“, in welche die Luftwaffe mit über 900 einsatzbereiten Jägern und rund 1.300 Kampfflugzeugen hineinging, brachte der Luftwaffe zwar imposante Abschuss- und Bombardierungserfolge (rund 915 vernichtete britische Maschinen), aber zugleich gingen bis Ende Oktober 1940 auch 1.733 deutsche Flugzeuge verloren. Damit hatte die deutsche Luftwaffe schwere personelle und materielle Verluste erlitten, auch wenn sie 1941 auf dem Balkan, in den ersten Jahren des Ostfeldzuges und schließlich auch über Nordafrika nochmals überragende Erfolge erzielen konnte. Görings Freund Ernst Udet war trotz seiner menschlichen und fliegerischen Qualitäten als Generalluftzeugmeister eine Fehlbesetzung. Am 17. November 1941 wählte er daher als einzigen Ausweg den Freitod. Beim Kampf um Stalingrad vom 19. November 1942 bis 2. Februar 1943 machte Göring abermals eine verhängnisvolle Zusage, deren Einhaltung unmöglich war. Der Reichsmarschall hatte nämlich erklärt, die Luftwaffe sei in der Lage, die Versorgung der 6. Armee im Kessel von Stalingrad aus der Luft mit täglich 350 Tonnen Nachschubgütern sicherzustellen.
 

 

 

Adolf Hitler und Hermann Göring

 

Dieses Versprechen entbehrte aber jeglicher realen Grundlage, da es auch durch äußersten Mut und größte Einsatzbereitschaft der fliegenden Verbände nicht eingelöst werden konnte. Nur zweimal wurde der Mindestsatz von 350 Tonnen Nachschub wenigstens annähernd geschafft: Am 7. Dezember 1942 landeten gemäß Kriegstagebuch des Oberquartiermeisters der 6. Armee auf dem Flughafen Pitomnik 188 Flugzeuge und brachten 282 Tonnen Nachschub. Am 20. Dezember 1942 wurden 291 Tonnen Nachschub erreicht. Der Teilerfolg bei der Versorgung Stalingrads aus der Luft ging einher mit dem Totalverlust von 490 Flugzeugen. Das heißt, ein Drittel der eingesetzten Maschinen einschließlich ihrer Besatzungen ging als Opfer von Wetter, Jägern und Flak verloren. Ein Aderlass, von dem sich vor allem die Transportgeschwader der Luftwaffe nie mehr erholten. Ab Ende 1943 heißt Göring im Volksmund, angesichts des weiter zunehmenden Bombenterrors der Alliierten gegen die Zivilbevölkerung, nur noch "Hermann Meier", denn zu Kriegsbeginn hatte Göring vollmundig verkündet: "Wenn auch nur ein feindlicher Bomber ins Reich kommt, will ich Meier heißen." Dies, ohne den für deren Abwehr notwendigen Ausbau der Jagdflieger ernsthaft zu betreiben. In den noch verbleibenden anderthalb Kriegsjahren versinken die deutschen Städte ohne wirksame Gegenwehr der Luftwaffe in Schutt und Asche.

 

 

 

Reichsmarschall Hermann Göring mit dem Chef des Generalstabes der Luftwaffe, Generaloberst Hans Jeschonnek 1943

 

Die Planungsfehler bei der Aufrüstung der Luftwaffe in den früheren Jahren, von denen einige auf Görings Entscheidungen zurückzuführen waren, andere von ihm nicht erkannt und verhindert wurden, ließen sich nun nicht wiedergutmachen. Die deutsche Luftwaffe war schließlich personell und materiell ausgeblutet, obwohl oder gerade weil sie immer wieder unvorstellbare fliegerische und kämpferische Leistungen vollbrachte. Am 18. August 1943 schied der damalige Chef des Generalstabes der Luftwaffe, Generaloberst Hans Jeschonnek, durch Freitod aus dem Leben. Er war an der ständigen Überforderung und der falschen Führung der Luftwaffe zerbrochen. Seit 1942 ließ sich Göring bei den Lagebesprechungen häufig vertreten. Er reiste viel umher und widmete sich seiner Sammel- und Jagdleidenschaft, während er an der Entwicklung des Krieges nur noch wenig Anteil nahm.

 

 

 

Der Reichsjägermeister bei der Jagd

 

Görings Leidenschaft für die schönen Künste, machte ihn zu einem bedeutenden Sammler. Seine Kollektion bestand aus über 1.700 Gemälden, zu denen noch zahlreiche Wandteppiche, Skulpturen und andere kunsthandwerkliche Objekte zählten. Der Reichsmarschall baute eine Sammlung auf, die nach dem Krieg in seinem Landsitz "Carinhall" gezeigt werden sollte. Er wollte dafür extra ein gigantisches Hermann-Göring-Museum erbauen lassen, welches am 12. Januar 1953 aus Anlass seines 60. Geburtstages feierlich eröffnet werden sollte. Seine Sammlung bestand aus beschlagnahmten Objekten, aus Zwangsverkäufen und aus Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Göring war als Kunstsammler ebenso berühmt wie berüchtigt. Er ging beim Aufbau dieser Sammlung äußerst rücksichtslos vor. Göring arbeitete dabei mit Alfred Rosenberg zusammen der als Leiter des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete, Kunstraub im großen Stil betrieb. Der von Rosenberg geführte „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ war eine Rauborganisation der NSDAP, die Kulturgüter aus den besetzten Ländern beschlagnahmte. Göring half dem „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ beim Beutemachen und Abtransport der Kunstschätze. Dafür beanspruchte er die erste Auswahl der geraubten Bilder für sich. Dabei half ihm Dr. Bruno Lohse, den Göring hier kennenlernte. Lohse hatte Kunstgeschichte und Philosophie in Berlin studiert und 1936 promoviert. 1937 trat er in die NSDAP ein und zu Beginn des Kriegs diente er als Sanitäter, wurde jedoch im Februar 1941 dem "Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg" zugeteilt. Der Reichsmarschall beauftragte ihn, eine Sonderausstellung holländischer Maler im Pariser Jeu de Paume zu begutachten. Göring war von Lohses Kunstverstand beeindruckt und schrieb, unter dem Datum vom 21. April 1941, eine Vollmacht: "Dr. Bruno Lohse ist von mir beauftragt, in Kunsthandlungen, Privatsammlungen und auf öffentlichen Versteigerungen Kunstgegenstände zu erwerben. Alle Dienststellen des Staates, der Partei und der Wehrmacht sind angewiesen, ihn bei der Durchführung seines Auftrags zu unterstützen." Fortan fuhr Lohse zweigleisig. Für den „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ konfiszierte er in Frankreich Kunstwerke, aber hauptsächlich arbeitete er für Göring und versorgte diesen mit wertvollen Gemälden. Der Reichsmarschall unterhielt auch noch eine eigene Organisation, die sogenannten „Devisenschutzkommandos“ die in den Niederlanden, Belgien und Frankreich operierten. Da während der deutschen Besatzung in diesen Ländern der Besitz von ausländischen Geldmengen, Wertpapieren sowie Reichsbanknoten verboten war, fahndeten sie nach solchen, um diese der deutschen Kriegswirtschaft und auch Göring selbst zuzuführen. Er behielt sich die Entscheidung vor, auch Kunstwerke einzuziehen. Damit hatte der Reichsmarschall genügend Möglichkeiten, um sich Kunstschätze aus allen besetzten Gebieten zu beschaffen.

 

 

 

Adolf Hitler schenkt Hermann Göring ein wertvolles Gemälde, anlässlich seines 45. Geburtstages am 12. Januar 1938



Im November 1943 hielt Göring seine letzte Rundfunkansprache. Er zog sich zunehmend aus der Öffentlichkeit zurück. Der Reichsmarschall beschränkte sich schließlich mehr und mehr auf repräsentative Aufgaben, verlor politisch und machtmäßig zusehends an Ansehen. Vor allem Bormann, Speer und Himmler profitierten von seinem Bedeutungsverlust. Er war nur noch seines Amtes (Reichsmarschall) wegen „der zweitmächtigste Mann des Dritten Reiches“. Praktisch hatte Göring den parteiinternen Machtkampf, nach eigener Aussage, bereits 1934 verloren. Görings ungewöhnliche Ämteranhäufung sollte aber auch seine Unzulänglichkeiten offenbaren, die zusammen mit dem Niedergang der Luftwaffe, seine Position schwächten und seinen Einfluss ständig verminderten. Dennoch war er der NS-Politiker, der in weiten Teilen des Volkes am bekanntesten und beliebtesten war. Dies rührte auch daher, dass er jedes Jahr im Dezember in nationalsozialistischen "Volksweihnachts-Veranstaltungen" sich als großzügiger Mann des Volkes in Szene setzen konnte. Es waren immer 500 Kinder geladen, für die es eine große Bescherung gab und es kam zu Winterhilfswerk-Sonderausschüttungen an Geld- und Lebensmitteln für die Bevölkerung. Das ganze Spektakel wurde landesweit im Rundfunk übertragen. Dem Ansehen des glücklichen Familienvaters taten weder seine Eitelkeit, die sich in seinem stark geschminkten Gesicht und seinen Fantasieuniformen äußerte, noch seinem Hang zu Prunk und Luxus Abbruch. Der „Dicke“, wie er hinter vorgehaltener Hand genannt wurde, besaß Charme und Humor und verkörperte nach außen den „aufrechten Soldaten mit dem Kinderherzen“. Görings großzügige und joviale Art ließ ihn wie einen barocken Herrscher aus längst vergangenen Zeiten erscheinen.
 

 

 

Reichsmarschall Hermann Göring

 

Am 20. April 1945 verließ Göring nach dem offiziellen Geburtstagsempfang für Adolf Hitler Berlin in Richtung Berchtesgaden. Er verabschiedete sich von Hitler mit der Begründung, dass in Süddeutschland wichtige Aufgaben auf ihn warteten. Hitler hatte ihn, seinen alten Mitstreiter aus den frühen Tagen der Bewegung, am 1. September 1939 zum etwaigen Nachfolger in allen Ämtern bestimmt. Zudem überließ er Göring schon damals in zunehmenden Maße Repräsentationsaufgaben. Zeitweilig hatte der Reichsmarschall bis zu 41 haupt-, neben- und ehrenamtliche Funktionen inne, welche er nicht alle gleichzeitig zufriedenstellend erfüllen konnte. Am 22. April 1945 verlor Göring endgültig Hitlers Gunst, nachdem er ihm aus Berchtesgaden folgenden Funkspruch in das eingeschlossene Berlin gesandt hatte: „Sind Sie einverstanden, dass ich nach ihrem Entschluss, im Gefechtsstand in der Festung Berlin zu verbleiben, gemäß Ihres Erlasses vom 29. Juni 1941 als ihr Stellvertreter sofort die Gesamtführung des Reiches übernehme mit voller Handlungsfreiheit nach innen und außen? Falls bis 22:00 Uhr keine Antwort erfolgt, nehme ich an, dass Sie ihrer Handlungsfreiheit beraubt sind. Ich werde dann die Voraussetzung Ihres Erlasses als gegeben ansehen und zum Wohle von Volk und Vaterland handeln.“ Hitlers Antwort war ein Wutanfall. Göring wurde sofort aller Titel und Würden enthoben und als Hochverräter zum Tode verurteilt. Wegen seiner früheren Verdienste begnadigte man ihn aber, dennoch sollte er sofort verhaftet werden. Tatsächlich stand Göring danach einige Tage unter Arrest auf dem Obersalzberg. Als die SS aber von dort abzog, setzte er sich mit seiner Familie nach Österreich ab. Am 8. Mai 1945 ergab er sich auf Schloss Fischhorn am Zeller See amerikanischen Soldaten der 7. US-Armee.

 

 

 

Göring nach der Verhaftung durch die 7. US-Armee


Nachkriegszeit

Nachkriegszeit

Er kam in amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde am 21. Mai 1945 in Begleitung seiner Frau Emmy und seiner Tochter Edda in das geheime US-Lager Camp Ashcan im luxemburgischen Bad Mondorf gebracht. Hier wurden zwischen Mai und September 1945 ein Großteil der bis dahin gefangenen NS-Funktionäre und hochrangige Militärs festgehalten und verhört. Ab November 1945 war er dann als ranghöchster Nationalsozialist („Hauptkriegsverbrecher Nr.1“) vor dem Nürnberger Tribunal angeklagt. Hier in Nürnberg zeigte er sich noch einmal als der alte, lebendige, schlagfertige, verantwortungsbereite, wortgewaltige Göring, der er vor dem Krieg einmal war. Er hatte in der Haft einige Kilo abgenommen und war seiner jahrelangen Morphiumsucht entkommen, was ihm sichtlich gut tat.
 

 

 

Hermann Göring als Angeklagter im Nürnberger Prozess

 

„Ich stehe zu dem, was ich getan habe!“ erklärte er in seinen letzten Worten vor den alliierten Richtern. Er wies aufs Entschiedenste zurück, dass seine Handlungen diktiert gewesen seien von dem Willen, fremde Völker durch Kriege zu unterjochen. „Das einzige Motiv, das mich leitete, war heiße Liebe zu meinem Volk, sein Glück, seine Freiheit und sein Leben!“ Damit konnte er den Urteilsspruch der alliierten Richter trotzdem nicht mehr ändern. Er wurde in allen vier Anklagepunkten, der Verschwörung gegen den Weltfrieden, der Planung, Entfesselung und Durchführung eines Angriffskrieges, dem Verbrechen gegen das Kriegsrecht und dem Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen. Ihr Urteil lautete „Death by hanging“!

 

 

 

Hermann Göring nach seinem Selbstmord



Kurz vor der Vollstreckung entzog sich Göring diesem Urteil, indem er am 15. Oktober 1946 im Nürnberger Gefängnis auf eine versteckt gehaltene Kapsel mit Zyankali biss. In einem Abschiedsbrief an den Alliierten Kontrollrat schrieb er: „Erschießen hätte ich mich ohne Weiteres lassen. Es ist aber nicht möglich, den Deutschen Reichsmarschall durch den Strang zu richten! Dies kann ich um Deutschlands willen nicht zulassen. Außerdem habe ich auch keine moralische Verpflichtung, mich dem Strafvollzug meiner Feinde zu unterziehen. Ich wähle deshalb die Todesart des großen Hannibal!"


Auszeichnungen


 

 
Auszeichnungen
 
Eisernes Kreuz II. Klasse am 15. September 1914
Königlich Preußisches Flugzeugbeobachter-Abzeichen am 15. November 1914
Eisernes Kreuz I. Klasse am 22. März 1915
Orden vom Zähringer Löwen Ritterkreuz II. Klasse mit Schwertern am 8. Juli 1915
Königlich Preußisches Flugzeugführer-Abzeichen am 12. Oktober 1915
Ehrenbecher für den Sieger im Luftkampf am 15. April 1916
Königlicher Hausorden von Hohenzollern Ritterkreuz mit Schwertern am 20. Oktober 1917
Militär-Karl-Friedrich-Verdienstorden Ritterkreuz am 20. Oktober 1917
Luftwaffen-Ärmelband Jagdgeschwader Freiherr von Richthofen Nr. 1 1917/1918
Pour le Mérite, militärische Klasse, am 2. Juni 1918
Verwundetenabzeichen (1918) in Schwarz
Medaille zur Erinnerung an den 9. November 1923 ohne Nummer am 9. November 1933
Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP am 1. Dezember 1933
Fliegerschaftsabzeichen am 19. Januar 1935 (von Göring selbst gestiftet)
Gauehrenzeichen Silberner Gauadler des Gaues Thüringen der NSDAP am 20. April 1937
Luftschutz-Ehrenzeichen 1. Stufe am 20. April 1938
Großkreuz des Danebrog-Ordens mit den Insignien in Diamanten und der zum Großkreuz gehörenden Ordenskette am 6. August 1938
Großkreuz des Königlich Italienischen Ordens vom Heiligen Mauritius und Lazarus 1938
Großkreuz des Königlich Schwedischen Schwertordens mit Kette am 2. Februar 1939
Spange zum Eisernen Kreuz (1939) II. und I. Klasse
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 30. September 1939
Danziger Kreuz II. und I. Klasse 1939
U-Bootkriegsabzeichen mit Brillanten 1939
Annunziaten-Orden am 22. Mai 1940
Großkreuz des Eisernen Kreuzes am 19. Juli 1940
Königlich Rumänischer Militärorden Michael der Tapfere I., II. und III. Klasse am 21. Oktober 1941
Großkreuz des Militärordens von Savoyen mit Stern und Schulterband am 27. November 1941
Großkreuz des Finnischen Ordens des Freiheitskreuzes mit Schwertern am 25. März 1942
Großkreuz des Kaiserlich Japanischen Palowina-Ordens am 29. September 1943
Eiserner Halbmond
Großkreuz des Königlich Italienischen Militärordens von Savoyen
Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes, Halskreuz mit Bruststern, Sonderstufe
Großkreuz des Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausordens 2. Modell
Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen (von Göring selbst gestiftet)
Ehrenkreuz für Frontkämpfer
Goldenes Gauehrenzeichen des Gaues Berlin der NSDAP
Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. Klasse
Orden vom Joch und den Pfeilen höchste Stufe Imperial des Yugo y las Flechas de Espana
Slowakisches Kriegssiegerkreuz I. Klasse
Komturkreuz des Königlich Rumänischen Ordens Aeronautische Tugend mit der Kriegsdekoration und Schwertern
Großkreuz des Ordens des Löwen von Finnland mit Schwertern
Finnischer Orden der Weißen Rose Großkreuz mit Schwertern
Großkreuz des Königlich Italienischen Kolonial-Orden vom Stern
Königlich Rumänisches Flugzeugführer-Abzeichen


Quellen

Die deutschen Generalfeldmarschälle und Großadmirale 1936-1945, Peter Stockert, Pour le Mérite, ISBN 978-3-932381-47-8
Görings Reich - Selbstinszenierungen in Carinhall, Volker Knopf, Stefan Martens, Ch. Links Verlag, ISBN 3-86153-176-3
http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_G%C3%B6ring Zugriff am 10.02.10
http://wapedia.mobi/de/Hermann_G%C3%B6ring Zugriff am 10.02.10
http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/ ... index.html Zugriff am 10.02.10
http://dikigoros.t35.com/bio/goering.htm Zugriff am 10.02.10



Autor: Kurt Ralle