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Das Thema

Semjon Michailowitch Budjonny


Semjon Michailowitch Budjonny 25. April 1883 - 26. Oktober 1973


Lebenslauf

Leben:

Der spätere Marschall der Sowjetunion Semjon Michailowitch Budjonny wurde am 25. April 1883 auf dem Bauernhof Kozyurin in einer armen Bauernfamilie im Proletarischen Bezirk Rostov geboren. Und wuchs dort auf. 1908 Schloss er in St. Petersburg die Reiterschule ab für Offiziere. 1919 trat er, noch während der Großen Sozialistischen Revolution der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) bei. In den Jahren 1921-1923 war er mitglied im Revolutionären Kriegsrat. Er Absolvierte die Militärakademie Frunze im Jahre 1932. 1935 wurden per beschluss der Rang des Volkskommissars in der Armee abgeschafft und eigene Ränge eingeführt und die 5 großen Kommandeure wurden zum Marschall der Sowjetunion befördert, darunter auch Budjonny (5 Großen Kommandeure: Budjonny, Blücher, Tuchatschewski, Woroschilow und Jegorow). Seit 1938 im Präsidium des Obersten Sowjet. Ab 1946 war er dann im Obersten Sowjet indem er hineingewählt wurde. Von 1947-1953 war stv. Minister für die Landwirtschaft der Sowjetunion. 1953 Starb Josef Stalin, Marschall Budjonny hatte stets ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm. Er war ein Mitglied des Präsidiums des Zentralkomitees und Mitglied der DOSAAF sowie Vorsitzender des Preis-Komitee und Vorsitzender des sowjetisch-mongolischen Freundschaft. Am 26. Oktober 1973 starb er im alter von 91. Jahren, bei der Trauerfeier weinte selbst der Partei und Staatschef Leonid Breschnew, der noch 1941 sein Untergebener war. Er wurde an der Kremlmauer am Roten Platz beigesetzt.

 


Millitärische Laufbahn

 

Militärisches:

1903 trat Budjonny in die Zaristische Armee ein. 1904 Kämpfte er im in einem Don-Kosakenregiment im Russisch-Japanischen Krieg(in diesem Regiment diente zur selben zeit Carl Mannerheim). Bis 1914 diente er dann in einem Maritimen Dragoner-Regiment. im 1. Weltkrieg diente der dannige Unteroffizier Budjonny im 18 Dragoner-Regiment wo er an der Deutschen, Österreichischen und Kaukasischen front Kämpfte. An den Fronten wo er Kämpfte zeichnete er sich aus. 1917 nach der Rückkehr nach Minsk wurde er zum Vorsitzenden des Regimentsausschuss und stv. Vorsitzender des Bereichsausschuss ernannt. Im August des selben Jahres überwachte er im zuge der Kapitulation des Russischen Zarenreichs die Abrüstung seiner Truppen. Nach diesen Handlungen kehrte er in seine Heimat, die Don Region zurück wo er 1918 eine Revolutionäre Kavallerieeinheit Kommandierte um gegen die Weißen Garden zu Kämpfen. Diese Einheit wuchs mit der Zeit sodass sie mitte 1919 zum ersten großen Kavallerie-Korps der jungen Roten Armee wurde. Bei seinen Operationen Kämpfte er erfolgreich gegen die Weißen Armeen in der Don Region. Bei seinen Siegen bei Woronesch gegen die Truppen General Denikin´s trug er zur schnelleren Niederlage Wrangels bei. Gegen ende 1919, wurde im Rahmen einer Entscheidung des Executiv Ausschusses das Kavallerie-Korps in die 1. Reiter Armee umbenannt und Budjonny zum Kommandeur ernannt. Dieser Budjonny fügte den Armeen Wrangels dann in der Ukraine und auf der Krim schwere Niederlagen zu. Im Polnisch-Sowjetischen Krieg wurde er hingegen letztendlich besiegt jedoch konnte er den polnischen Truppen starken Verluste zufügen. Zwischen 1921-1923 war er Mitglied im Revolutionären Kriegsrat und stv. Kommandeur des Nord-Kaukasischen Militärbezirkes. 1923 wurde er dann auch Assistent des Oberbefehlshabers der Kavallerie und von 1924 bis 1937 Inspekteur der Kavallerie der Roten Armee. Von 1937 bis 1939 Kommandierte er die Truppen des Moskauer Militärbezirk. 1939 wurde er Mitglied im Kriegsrat und 2. Stv. Volksommissar und 1940 1. Stv. Volkskommissar für die Verteidigung der UdSSR. Während dieser Zeit sagte er der Kavallerie im Krieg eine wichtige Rolle zu und führte dazu das die Kavallerie in der Sowjetunion ausgebaut wurde. Zu beginn des Großen Vaterländischen Krieges war er Mitglied in der Obersten Heeresleitung und Kommandeur der Süd-West-Front. Mit ihr konnte er kaum erfolge Feiern, denn seine truppen wurden schnell zurückgedrengt oder fast schon vernichtet wie bei der Schlacht um Kiev. Daraufhin verlor er das Kommando an Marschall S. K. Timoschenko. Dann wurde er Kommandeur der Reservetruppen von September-Oktober 1941. In der Schlacht um Moskau war er Kommandandierte er eine Armee Südlich der Hauptstadt der UdSSR rund um Malojaroslawez. Dann wurde er Kommandant der Kaukasus Front wo die Deutschen ihn und seine Truppen auch zurückdrängen konnte. Damit endete sein letztes richtiges Frontkommando da sich nicht hinreichend die Qualität des Kommandeurs Budjonny zeigte. Ab 1943 wurde er dann Oberbefehlshaber der Kavallerie was er auch bis zum ende des Großen Vaterländischen Krieges blieb.

 


Auszeichnungen

 

 
Semjon M. Budjonny war Marschall der Sowjetunion
 
 
3x Held der Sowetunion
8x Leninorden
6x Rotbannerorden
1x Suworoworden 1. Klasse
 
 
 
 
 
1x Orden 100 Jahre Lenin
1x Orden für die Verteidigung
von Moskau
1x Orden für die Verteidigung
von Odessa
1x Orden für die Verteidigung
von Sewastopol
 
 
 
 
 
1x Orden für die Verteidigung des Kaukasus
1x Orden für den Sieg über Deutschland
1x Orden 20 Jahre des Sieges des Großen Vaterländischen Krieges
1x Orden für 20 Jahre in der Roten Armee
 
 
 
 
 
1x Orden des 30 Jährigen bestehens der Roten Armee
1x Orden des 40 Jährigen bestehens der Roten Armee
1x Orden des 50 Jährigen bestehens der Roten Armee
1x Orden des 800 Jährigen bestehens von Moskau
 
 
 
 
 
1x Orden des 250 Jährigen bestehens von Leningrad
4x Orden des Heiligen Georg
1x Orden des Roten Banners
(Mongolischer Orden)
2x Orden Auftrag von Sukhbaatar
(Mongolischer Orden)
 
 
 
 

Es wurden Straßen nach ihm benannt in Lipezk, Krasnador, Minsk und Moskau.
Die Militärakademie für Kommunikation in St. Petersburg wurde nach ihm benannt.
Und es stehe Denkmäler in Rostov, in Velikomihaylovka und zwei in Donezk. Außerdem
steht eine Büste für ihn an dessen Grab an der Moskauer Kremlmauer.
Die Stadt Biryuch trug von 1919-1958 seinen Namen. Und die Stadt des Heiligen Kreuzes
wurde von 1935-1957 und 1973 bis heute in Budjonnowsk unbenannt.

Literatur:

Semjon Michailowitch Budjonny. "Rote Reiter voran"

Das Buch handelt von der Lebendigen Geschichte der 1. Reiterarmee der Sowjetunion, die ursprünglich als berittene rote Partisaneneinheiten zum Schutz der revolutionären Sowjetmacht aufgestellt wurde und sich in den Kämpfen gegen die weißen Kosaken allmählich zu regulären Einheiten der Roten Armee entwickelte.

Quellen

Warheros.ru (Russich) (Zugriff: 21.10.2009)
hrono.ru (Russich) (Zugriff: 21.10.2009)
budenney.ru (Russich) (Zugriff: 21.10.2009)
Wikipedia.ru (Russich) (Zugriff: 21.10.2009)
Wapedia.de (Zugriff: 21.10.2009)
economy-point.org (English) (Zugriff: 21.10.2009)

Autor: Kai der Große