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Das Thema

Semjon Konstantinowitsch Timoschenko
Семён Константинович Тимошенко
* 18. Februar 1895 - † 31. März 1970


Jugend und Krieg

Jugend

Semjon Konstantinowitsch Timoschenko wurde in Furmanowka im Gouvernement Bessarabien des Russischen Kaiserreichs am 18. Februar 1895 geboren. Der Sohn einer armen Bauernfamilie lernte schon in seiner frühesten Jugend die schwere Arbeit des Bauern kennen. Timoschenko ging 1907 in eine Dorf-/Gemeindeschule. Nachdem er den elterlichen Bauernhof verlassen hatte, verdiente Semjon mit Gelegenheitsarbeiten seinen Lebensunterhalt.

 
Der erste Weltkrieg
 

Am 1. August erklärte das Deutsche Reich Russland den Krieg. Timoschenko wurde im Dezember 1914 in die Armee des Zaren eingezogen. 1915 absolvierte er die Regimentsschule und wurde MG Schütze in der 4. Kavallerie-Division. Er kämpfte in der West und der Südwestfront. Timoschenko war mit seiner Einheit an der Brusilow-Offensive (4. Juni 1916) beteiligt, nach anfänglichen Erfolgen musste diese am 20. September eingestellt werden. Er stieg in der zaristischen Armee bis zum Feldwebel auf und erhielt drei Mal den Kaiserlichen Orden des heiligen Großmärtyrers Georg des Siegreichen für seine Tapferkeit vor dem Feind.

 
Der Bürgerkrieg

(US Truppen in Wladiwostok, sie ermöglichten vielen Russen die Flucht )

Semjon Konstantinowitsch Timoschenko trat 1918 in die Rote Armee ein. Er stieg sehr schnell vom Zugführer zum Kommandant einer Kavallerie-Einheit auf. Mit der 1. Reiter Division kämpfte er gegen die Generäle A.G. Schkuro und K.K. Mamontov bei Woronesch und Kastornaya. Des Weiteren kämpfte gegen die Zarentreuen Generale A. I. Denikin, P.N. Wrangel in der Krim und am Kuban gegen die Kuban-Kosaken. Timoschenko bewährte sich bei der Schlacht von Zarizyn (Wolgograd/Stalingrad) im August 1918. Das Kommando über eine Kavallerie Brigade erhielt er November 1918. 1919 wurde er Mitglied in der Kommunistischen Partei Russlands (B)olschewiki. Sein Parteieintritt könnte dazu geführt haben, dass Timoschenko im November 1919 Kommandeur der 6. und später im August 1920 Kommandeur der 4. Kavallerie-Division wurde. Im Januar 1920 war Timoschenko gemeinsam mit Semjon Michailowitch Budjonny ebenfalls an der großen Kavallerie Schlacht von Yegorlykskaya beteiligt. Timoschenko schonte während des Krieges die Zivilbevölkerung nicht, nach der Schlacht um Rostow-am-Don war seine Division an Massenhinrichtungen und Plünderungen der einheimischen Bevölkerung beteiligt. Während des Bürgerkrieges wurde Timoschenko fünfmal verwundet und für seine Leistungen im Kampf erhielt er zwei Mal den Orden des Roten Banners.


Friedenszeitl

Die Zeit zwischen den Kriegen
 


Der Bürgerkrieg endete siegreich für die Bolschewiki und die Anhänger des verhassten Zaren waren entweder tot, geflüchtet oder verschwanden in den Arbeitslagern. Für Timoschenko begann nun eine Karriere in der Roten Armee. 1922 beendete er erfolgreich seine Ausbildung an der militär-politischen Akademie. Im Jahre 1924 ging er noch einmal auf die Akademie und besuchte weitere Kurse. Er wurde 1925 Kommandeur des 3. und 6. Kavallerie-Korps und seit Februar 1925 wurde er zum Inspektor der Kavallerie der Roten Armee ernannt. Er ging 1927 noch einmal auf die Akademie und besuchte weitere höhere militärische Lehrveranstaltungen. 1930 besuchte Timoschenko Aufbaustudiengänge zum Thema Oberkommando. Das erlernte konnte er zuerst 1933 als stellvertretener Kommandeur des weißrussischen - und anschließend im August beim Kiewer Militärbezirk in der Praxis umsetzen. In dieser Zeit waren zwei zukünftige Sowjetmarschälle unter seinem Kommando.
Der eine war Georgi Konstantinovich Schukov, der andere Konstantin Konstantinovich Rokossovski.
Zum Jahresende 1935 war Timoschenko an einem Manöver beteiligt, dass unter dem Befehl von Iona Emmanuilovich Yakir stand. Das Ziel dieses Manövers war es die kombinierten Operationen an denen Panzer, Flugzeuge und Artillerie in großen Mengen eingesetzt wurden zu testen. Zwei Jahre später wurde Timoschenko Kommandeur des Militärbezirkes im Nordkaukasus und vier Monate später nahm er seinen Dienst im Charkow Militärbezirk auf. 1937 wurde er ebenfalls in den Obersten Sowjet der UdSSR gewählt. Im Februar 1938 wurde Timoschenko Kommandeur des Militärbezirkes Kiew, dort soll er während der großen Säuberung Stalins, die Verhaftung von mittleren und höheren Kommandeuren in der Ukraine befohlen haben. In den Jahren der großen Säuberung verschwanden auch viele Vorgesetzte und Kameraden Timoschenkos. Auch viele höher gestellte Kommandeure waren betroffen gewesen lediglich Kliment Woroschilow und Semjon Budjonny sollten überleben. Die große Säuberung war Ende 1938 vorbei und Semjon Konstantinowitsch Timoschenko wurde Mitglied des Präsidiums des Obersten Rates und war an der Spitze der militärischen Hierarchie angekommen.
Am 1. September überfiel das Deutsche Reich den polnischen Staat. Timoschenko befahl der Ukrainischen Front, am 17. September 1939, den Einmarsch und die Besetzung Ostpolens. Der geheim gehaltene Molotow-Ribbentrop-Pakt war die Grundlage für das Eingreifen der Roten Armee in der Anfangsphase des aufkommenden Zweiten Weltkrieges.


Winterkrieg

Finnisch-Sowjetischer Winterkrieg und die Zeit bis zum 21. Juni 1941

 

Der Finnisch-Sowjetische Winterkrieg begann am 30. November 1939. Finnland das zu Lande, zu Wasser und in der Luft zahlenmäßig unterlegen war, leistete einen hartnäckigen und erfolgreichen Widerstand. Die Mannerheim-Line konnte gehalten werden und bei Sortavala musste die Rote Armee eine Niederlage hinnehmen. Die Offensive hatte sich festgefahren. Die Sowjetunion wurde nach einer Klage Finnlands durch Frankreich und Großbritannien als Aggressor im Völkerbund verurteilt und ausgeschlossen. Der polnische General Sikorski, der nach England geflüchtet war ,folgerte, die Säuberungen Stalins führten zu dem Scheitern der Roten Armee. Bei allen Beobachtern des Winterkrieges kam man zu dem Ergebnis, dass die Rote Armee keine große Schlagkraft besitzt. Marschall Woroschilow musste sein Kommando abgeben und Timoschenko übernahm am 7. Januar 1940 die Nordwest-Front. Stalin verlangte den Durchbruch durch die Mannerheim Linie. Timoshenko erhielt weitere Verstärkungen und das Kräfteverhältnis änderte sich drastisch. Die Überlegenheit der Roten Armee war 2,3:1 bei der Infanterie, 2,8:1 bei der Artillerie, 1:0 bei den Panzern und 8:1 bei den Flugzeugen. Nach harten Gefechten gelang es der Roten Armee in die Mannerheim Linie einzubrechen und die Finnen gingen auf die zweite Verteidigungsstellung zurück. Die Finnen konnten sich dort aber nicht halten und Timoschenko gelang der Durchbruch. Die Mannerheim-Verteidigungslinie war überwunden und die Panzer Timoschenkos rollten auf Viipuri ( Wiborg) zu. Motorschlitten und Kavallerie rückten über das Eis vor und erreichten die Südküste Finnland bei Hamina. Die Finnen mussten sich aus Viipuri zurückziehen und die militärische Lage Finnland wurde zunehmend aussichtsloser. Mannerheim empfahl die Verhandlungen des Vorjahres wieder aufzunehmen. Am 13. März 1940 wurde der Friedensvertrag unterzeichnet. Die finnische Armee hatte 24923 Tote und 43745 Verletzte. Die Rote Armee hatte 48745 Tote und 158863 Verwundete. Semjon Konstantinowitsch Timoschenko wurde für seinen Sieg gegen Finnland am 21. März 1940 zum "Held der Sowjetunion".
Am 7. Mai 1940 wurde er zum Marschall der Sowjetunion befördert und löste Kliment Jefrimovich Woroshilov als Volkskommissar für Verteidigung (Verteidigungsminister) ab. Timoschenko sah die Schwächen der Roten Armee und sofort nutzte er seine Erfahrungen aus dem Winterkrieg damit die Rote Armee schlagkräftiger wurde. Er beschloss sofort die Modernisierung, Schulung neuer Mitarbeiter, und die Reorganisation der Truppen. Georgi Konstantinovich Schukov machte sich bei Timoshenko besonders für die Aufstellung von Panzerkorps stark. Im Gegensatz zu Stalin hielt Timoschenko einen Angriff Deutschlands für möglich. Im Sommer 1940 besuchten Volkskommissar der Verteidigung Timoschenko und Generalstabschef Schukow eine Fabrik und informierten sich über die Möglichkeiten des T - 40 Panzers. Während des Winters 1940-1941 wurden Szenarien und Strategien durchgespielt. Timoschenko, der in dieser Zeit 18 bis 19 Stunden gearbeitet hatte, kam zu dem Ergebnis, dass die Rote Armee noch im Jahre 1941 in der Lage wäre, organisiert und gut vorbereitet handeln zu können. Viele Armeereformen konnte Timoschenko durchführen und weitere waren geplant gewesen : bessere Waffen, strategische Umgruppierungen der militärischen Einheiten, die Stärkung der Staatsgrenze, die Ausbildung von Führungspersonal, die Stärkung der Disziplin in den Streitkräften, die Organisation der Roten Armee sollte noch weiter verbessert werden. Bereits am 10. Juni 1941 versuchten Timoshenko und Schukow, Stalin davon zu überzeugen die Rote Armee in Alarmbereitschaft zu bringen. Am 18.Juni versuchten beide es noch einmal und in Anwesenheit von Mitgliedern des Politbüros. Beide trafen sich im Kreml noch einmal mit Stalin. Timoshenko und Schukow erklärten Stalin mit Hilfe von Karten und berichteten detailliert wo die deutschen Truppen aufmarschiert waren. Stalin blieb hart und brüllte Schukow sogar an. Timoschenko wiederholte abermals seine Warnung, dass die Rote Armee hohe Verluste zu erwarten hätte wenn Stalin einer Alarmbereitschaft nicht zustimmt. Stalin soll Timoschenko darauf als Kriegshetzer bezeichnet haben; Stalin wollte es damals nicht wahr haben das Adolf Hitler einen Angriff auf die Sowjetunion befohlen hatte.
Stalins letzte Worte zu diesem Thema waren ungefähr: " Sollten ohne meine Erlaubnis Truppenbewegungen durchgeführt werden, die die Deutschen provozieren könnten, dann rollen Köpfe !" Stalin verließ den Raum und schlug die Tür mit einem lauten Knall hinter sich zu. Am 22. Juni 1941 begann der deutsche Angriff.


Vaterländscher Krieg

Der Vaterländische Krieg
 

 

1941

 
Kommandeur Timoschenko
stellvertretender Volkskommissar
für Verteidigung
Juli bis September 1941
Kommandeur der Westfront 2. Juli – 19. Juli 1941
29. Juli – 11. September 1941
Kommandeur der Südwestfront September 1941 - Dezember 1941

Die Wehrmacht hatte am 22. Juni ihren Angriff begonnen. Stalin war jetzt der Volkskommissar für Verteidigung und Timoschenko ernannte er zu seinem Stellvertreter (bis September 1941). Die Kesselschlacht bei Białystok und Minsk und die bedrohliche Lage dort, führten am 1. Juli dazu, dass General Dmitri Pawlow als Oberbefehlshaber der Westfront abgelöst und durch Timoschenko ersetzt wurde. Die Niederlage konnte er zwar nicht abwenden, aber als am 10. Juli die "Schlacht von Smolensk" begann, konnte Timoshenko auch hier nicht gewinnen doch er erreichte einen Teilerfolg. Der Deutsche Angriff auf Moskau musste verschoben werden, da der Smolensker Kessel bis zum 10. September unter schwersten Verlusten durchhalten konnte. Am 13. September 1941 wurde Timoschenko vom Posten des stellvertretenden Volkskommissars für Verteidigung entlassen und als Ersatz für den gefallenen Michail Kirponos zum Befehlshaber der Südwestfront ernannt. Jetzt war Timoschenko für die Verteidigung von Kiew verantwortlich und er wollte trotz der Bedenken Budjonnys die Stadt halten. Am 15. September wurden die Verteidiger von Kiew eingekesselt und am 26. September war Kiew vollständig in deutscher Hand. Mit den Resten der Südwestfront ging Timoschenko am 30. September 1941 in die Verteidigung der Südflanke über. Ende Oktober 1941 rückten die deutschen Truppen bis zum Gebiet von Charkow und Rostow am Don vor. Timoschenko wollte bei Rostow eine Gegenoffensive durchführen und verlangte, dass die Südwestfront verstärkt wird. Am 17. November begann die Schlacht von Rostow und nachdem die deutsche Offensive zum Stehen gebracht wurde. gelang es der Roten Armee die Wehrmacht am 29. November aus Rostow zu vertreiben. Die Rote Armee hat mit ihrem ersten Sieg verhindert, dass die Wehrmacht vorerst nicht den Kaukasus bedrohen konnte.

1942

 
Kommandeur Timoschenko
Kommandeur der Südwestfront Januar -Juli 1942
Kommandeur der Stalingrad Front 12. – 23. Juli 1942
Kommandeur der Nordwestfront Oktober 1942 — März 1943

Im Mai 1942 wollte Timoschenko mit einer Offensive im Süden die deutsche Front zerschlagen, doch was man nicht wusste war, die Wehrmacht hatte ebenfalls vor eine Offensive im Süden zu beginnen (Operation Blau). So griff am 12. Mai 1942 die Rote Armee an, doch nach ersten Anfangserfolgen blieb die Offensive stecken. Die deutsche Gegenoffensive fügte den Sowjets eine schwere Niederlage zu. Es mussten sich 240.000 sowjetische Soldaten und Offiziere ergeben, 1.250 Panzer, 2.026 Geschütze und 538 Flugzeuge wurden entweder erbeutet oder vernichtet. Der Weg nach Stalingrad und dem Kaukasus war nun für die Wehrmacht frei. Für zwei Wochen wurde Timoschenko im Juli Kommandeur der Stalingrad Front. In dieser Zeit musste er schwere Rückzugsgefechte führen bis er das Kommando wieder abgab. Im Oktober 1942 wurde er Kommandeur der Nordwestfront.

 

1943 bis Kriegsende

 
Kommandeur Timoschenko
Kommandeur der Nordwestfront Oktober 1942 — März 1943
Stawka März 1943 - Kriegsende

Anfang 1943 wollte Timoschenko die deutschen Truppen bei Demjansk einkesseln und vernichten. Die Aussichten für einen Erfolg waren nicht schlecht gewesen und Timoschenko startete mit überlegenen Kräften den Angriff. Den Deutschen gelang es nicht nur ihre Stellungen zu halten, sondern es konnten alle Divisionen der Wehrmacht aus der Falle entkommen und sich bis zur Robja-Stellung zurückziehen. Am 13. März wurde Timoschenko dann vom Posten des Kommandeurs der Nordwestfront abgesetzt. Seine Zeit als Frontkommandeur war nun offiziell beendet und seine Aufgabe war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen sowjetischen Fronten ( Heeresgruppen ) zu koordinieren. Von März bis Juni 1943, die Wolchow und Leningrad Front, von Juni bis Dezember 1943 war er an den Operationsplanungen bei den Kämpfen um Novorossiysk beteiligt, dabei wurden auch die Schwarzmeer-Flotte und Asowsche Flottille einbezogen. Für seine Leistungen erhielt Semjon Konstantinowitsch Timoschenko den Suworoworden 1. Klasse. Von Februar bis Juni 1944 leitete er das Zusammenwirken der 2. und 3. Baltischen Front und von August 1944 bis zum Ende des Krieges waren es die 2., 3., und die 4. Ukrainische Front. In dieser Zeit wurden Iasi-Kishinev (1944) und Budapest (1944) eingenommen. Timoshenkos Ukrainische Fronten eroberten dann noch Prag und Wien.
Am 8. Mai 1945 war der Krieg beendet und es hatte sich gezeigt, dass Timoschenko sowie die anderen großen Generale der alten Schule nicht mehr den Anforderungen des modernen Krieges entsprachen und ihre Positionen an Schukow und Rokossowski abgeben mussten.


Nach dem Krieg

Die Zeit nach dem Krieg
 

 
Kommandeur Timoschenko
Kommandeur des
Militärbezirkes Baranowitschi
Juli 1945- März 1946
Kommandeur des
Militärbezirkes Süd-Ural
März-Juni 1946
Kommandeur des
Militärbezirkes Weißrussland
Juni 1946-März 1949
Kommandeur des
Militärbezirkes Weißrussland
März 1949-April 1960

Nach dem Großen Vaterländischen Krieg, war Marschall Timoschenko Kommandeur mehrerer Militärbezirke in der UdSSR gewesen. 1952 wurde er Mitglied im ZK der UdSSR und im Jahre 1960 wurde er einer Gruppe von Inspekteuren ins Verteidigungsministerium berufen. Er verfasste auch mehrere Schriften, die sich mit Theorien und Fehler in der Strategie des 2. Weltkrieges befassten. Und noch im selben Jahr (1960) ging er in den Ruhestand. Von 1961 bis 1970 war Timoschenko der Vorsitzende des sowjetischen Komitees der Kriegsveteranen. In dieser Zeit sorgte er dafür, dass die materiellen Lebensbedingungen der Kriegsteilnehmer, behinderten Veteranen und deren Hinterbliebenen sich verbesserten. Timoschenko war auch ein Gegner des Wettrüstens und auf einer Pressekonferenz verurteilte er scharf die Verfälschung der Geschichte des zweiten Weltkrieges. An seinem 70. Geburtstag wurde Timoschenko zum zweiten Mal der Held der Sowjetunion für seine Verdienste um das Vaterland und die Streitkräfte der Sowjetunion verliehen.
Am 31. März 1970 verstarb Semjon Konstantinowitsch Timoschenko im Alter von 75 Jahren in Moskau. Seine sterblichen Überreste wurden in der Nähe der Kreml-Mauer beigesetzt. Viele Straßen wurden nach Timoschenko benannt, darunter auch eine Militärakademie und ein Anti-U-Boot-Schiff. Am Hauptquartier des Militärbezirkes Weißrussland befindet sich eine Gedenktafel.


Auszeichnungen

Orden/Ehrenzeichen/Ehrungen
 
Semjon K. Timoschenko war im Rang eines Marschall der Sowjetunion 
 
Orden in der Zarenzeit
 
3 x Kaiserlicher Orden des heiligen Großmärtyrers Georg des Siegreichen
 
 
Orden seit dem Bestehen der Sowjetunion ( UdSSR )
5 x Rotbannerorden
2 x Held der Sowjetunion
Suworoworden 1. Klasse
 
 
 
Sowjetischer Siegesorden
5 xLeninorden
Orden der Oktoberrevolution
 
 
 
Orden für die Verteidigung von Moskau
Orden für die Verteidigung von Stalingrad
Orden des 800 Jährigen Bestehens von Moskau
 
 
 
Orden für den Sieg über Deutschland
Orden für 20 Jahre Dienst in der Roten Armee
Orden des 30 Jährigen Bestehens der Roten Armee
 
 
 
Orden des 40 Jährigen Bestehens der Roten Armee
Orden des 50 Jährigen Bestehens der Roten Armee
Jubiläumsorden des 20 Jährigen Sieges des Großen Vaterländischen Krieg
 
 
 
 
Ausländische Orden
Orden Tudor Vladimirescu
Orden des Weißen Löwen
 
 
 


Quellen

Buch

H. Günther Dams - Der zweite Weltkrieg in Text und Bild
F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung München - Berlin
ISBN: 3-7766-1597-4

 

Zugriff 07.12.2011

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http://mall-de.realint.com/keyword/Nord ... e+Armee%29
http://www.römer.de/index.php/Semjon_Konstantinowitsch_Timoschenko
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45197477.html
http://de.vionto.com/show/me/Semjon+Kon ... imoschenko
http://de.peopleofrussia.com/biografie- ... itsch.html
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http://yuzhniy-front.ru/news/25
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http://wwii-soldat.narod.ru/MARSHALS/AR ... shenko.htm
http://www.krugosvet.ru/enc/istoriya/TI ... OVICH.html
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http://hrono.ru/biograf/timosh.html
http://marshalu.com/BIOS/Timoshenko.html
http://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%A2%D0% ... 0%B8%D1%87

Zugriff 08.12.2011

https://www.kuenker.de/AuktionDetail.ku ... ager=00063
http://gebirgskrieg.heimat.eu/5109.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Brussilow-Offensive
http://de.wikipedia.org/wiki/Russischer ... Crgerkrieg
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolgograd
http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunisti ... _Russlands

Zugriff 09.12.2011

http://en.wikipedia.org/wiki/Iona_Yakir
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-so ... griffspakt

Zugriff 10.12.2011
http://de.wikipedia.org/wiki/Orden_Tudor_Vladimirescu

Zugriff 14.12.2011

http://de.wikipedia.org/wiki/Front_%28G ... .80.931945
http://de.wikipedia.org/wiki/Kesselschl ... _und_Minsk
http://de.wikipedia.org/wiki/Kesselschl ... i_Smolensk
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_u ... %281941%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Rostow
http://de.wikipedia.org/wiki/Kesselschl ... n_Demjansk
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_b ... %281942%29
http://www.389id.de/Kampfhandlungen/Charkow%201942.htm

Zugriff 15.12.2011

http://members.fortunecity.com/rwbrown1 ... t/id9.html

 

Autor: Hasso von Manteuffel