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Das Thema

Basan Badminovich Gorodovikov

 

Баса́н Бадьминович Городовико́в

Basan Badminovich Gorodovikov 15. November 1910 - 17. August 1983


Lebenslauf

Leben

Basan Badminovich Gorodovikov, Neffe des Kriegshelden Oka Ivanovich Gorodovikov, wurde am 15. November 1910, auf dem Bauernhof Weiler Wet-Elmuta in der Don Region in einer Bauernfamilie in Kalmückien (zu sowjetischen Zeiten Kalmückische ASSR, heute Oblast Rostov) geboren und wuchs dort auf, wie sein Neffe O.I. Gorodovikov. 1930, 3 Jahre nach Dienstantritt absolvierte er die Kavallerie Schule. 1938 machte er den Abschluss an der Militärakademie Frunse. Im Jahr darauf, 1939, trat er der KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion) bei. In dem Jahr 1944 entkam er genauso wie sein Neffe den kalmückischen Abschiebungen. 1955 absolvierte er die Militärakademie des Generalstabes. 1978 ging B.B. in den Ruhestand und lebte von da an in Moskau, wo er dann 1983 starb. Er wurde auf dem Nowodewitschi Friedhof beigesetzt, wie schon sein Neffe 23 Jahre zuvor.

 

 

l. General Gorodovikov in Paradeuniform und rechts sein Grab auf dem Nowodewitschi Friedhof.


Millitärisch-Politisches

Militärisches/Politisches

Im Jahre 1927 trat er in die Rote Armee ein, wo er schnell zum Zugführer aufstieg. Von 1941 bis Mitte 1942 befehligte er die Partisaneneinheiten auf der Krimhalbinsel. Im zweiten Jahr des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion hatte er sich schon bis zum Oberst hochgearbeitet und war Kommandeur der 251. Schützen-Division der 31 Armee, im Raum Rschew-Sytschowkaer an der Westfront. Anfang März 1943 befreiten die Soldaten seiner Division die Stadt Smolensk. Im späteren Verlauf des Jahres wurde er Kommandant der 85. Gardeschützendivision. Nach diesem Kommando wurde er Kommandeur der 184. Schützen Division der 5. Armee in der 3. Weißrussischen Front. In dieser Kommandantur erledigte er sehr geschickt die Umfassung von Vitebsk in der Weißrussischen SSR. Am 12. Juli nahm er mit seinen Soldaten die alte Litauische Stadt Trakai ein. Mitte August 1944 überquerte er erfolgreich mit seiner Division den Fluss Neman und somit waren Sie die Ersten sowjetischen Einheiten in Ostpreußen. Jedoch wurde er in Preußen durch schwere deutsche Artillerie schwer verwundet und fiel im europäischen Konflikt als Kommandant aus. Nachdem der Krieg in Europa zu Ende war, hatte er noch Einsätze in der Mandschurei. Nach dem Krieg verblieb er in der Roten Armee. Im Jahre 1963 erfolgte dann die Ernennung zum Generalleutnant. Außerdem arbeitete er von 1961 bis 1978 als 1. Sekretär der Kalmücken in der KPdSU. Und von 1961 bis 1966 arbeitete er in der Revisionskommission der KPdSU. 1978 verabschiedete er sich dann schließlich in den wohlverdienten Ruhestand.

Auszeichnungen

 


 
B. B. Gorodovikov war im Range eines Generalleutnant der Roten Armee
 
 
1x Held der Sowjetunion
4x Leninorden
4x Rotbannerorden
 
 
 
 
1x Orden Rotbannerorden der Arbeit
1x Orden der Oktoberrevolution
 
 
 
1x Orden des Roten Sterns
1x Suworoworden 2. Klasse
1x Kutusoworden 2. Klasse
 
 
 


Sonstiges

Laut seinen Soldaten wird B.B. Gorodovikov als ein Ehrlicher und Fairer mann ohne Arroganz und Eitelkeit beschrieben. Aber auch sehr mutig und selbstlos, der in Operationen fast direkt an der Front Kommandierte. Er trug immer einen schwarzen Mantel und wurde von allen Soldaten und Offizieren respektiert.


Quellen

generals.dk (Englisch) (26.12.2009)
fotoelista.com (Russisch) (26.12.2009)
fotoelista.com (Russisch) (26.12.2009)
fotoelista.com (Russisch) (26.12.2009)
Wikipedia.org (Russisch) (26.12.2009)

Autor: Kai der Große