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Das Thema

Hasso von Manteuffel
Deutscher General der Panzertruppe und Politiker (FDP, FVP, DP)

 


 

 

Hasso Eccard von Manteuffel
14. Januar 1897 in Potsdam; † 24. September 1978 in Reith, Österreich


Jugend und Krieg

Vor dem Ersten Weltkrieg

Die Manteuffels sind eine alte Soldatenfamilie. In der deutschen Geschichte hat sie schon viele Generale gestellt, denn seit dem Jahr 1287 ist dieses Adelsgeschlecht in Pommern bekannt. Hasso von Manteuffels Vorbild war Edwin Freiherr von Manteuffel, preußischer Generalfeldmarschall, Generaladjutant König Friedrich Wilhelms IV. und auch des Königs Wilhelm I. Er gehörte zur nächsten Umgebung des Königs von Preußen und befehligte 1865 die preußischen Truppen in Schleswig-Holstein. 1866 führte er seine Armee im Kampf gegen Österreich und hatte teil an der Entscheidungsschlacht von Königsgrätz. Im Deutsch-Französischen Krieg führte er abermals eine Armee. Sedan, Metz und Le Mans sahen ihn in Aktion, und 1879 wurde dieser preußische Generalfeldmarschall erster Statthalter von Elsaß-Lothringen.

 

 

Edwin Freiherr von Manteuffel

So verwundert es nicht, dass Hasso von Manteuffel im Jahr 1908 nach Naumburg zum neunten Kadetten-Vorkorps ging. Naumburg war so etwas wie eine avantgardistische Kadettenanstalt, denn sie war erst im Jahre 1900 erbaut worden. Im Jahr 1911 kam er nach Berlin-Lichterfelde zur Hauptkadettenanstalt. Da er mit seinen 1,42m sehr klein war, bekam Hasso von Manteuffel eine Uniform nach Maß.

 

 

Hauptkadettenanstalt Berlin-Lichterfelde

Im Ersten Weltkrieg

Den Eintritt in den Ersten Weltkrieg erlebte Hasso von Manteuffel als Fähnrich im Husaren-Regiment von Zieten Nr.3, 5. Eskadron, nachdem er zu Kriegsbeginn als nicht fronttauglich eingestuft wurde und erst Anfang 1916 das Abiturienten-Examen am Kadettenkorps ablegte. Nach 14 Tagen wurde er dort bereits zum Leutnant befördert. Am Angriff auf Verdun 1916 nahm er in der 6. Infanterie-Division teil. Am 14. Oktober 1916 wurde von Manteuffel in der großen Schlacht an der Somme durch eine Schrapnell Kugel am rechten Oberschenkel verwundet. Nachdem er im Lazarett von Münster einigermaßen genesen war, setzte er sich ohne Papiere wieder zu seiner Einheit ab und musste für seinen „Ausbruch“ drei Tage Arrest in Kauf nehmen, ohne sie jedoch absitzen zu müssen. Hasso von Manteuffel beendete den Krieg in der 6. Infanterie-Division, die so hervorragende Leistungen im letzten großen Angriff im März 1918 aus dem Raum St. Quertin erbracht hatte, als Leutnant.

 

 

Husaren-Regiment von Zieten Nr.3


Zwischen den Kriegen

Zwischen den Weltkriegen

Nach dem Ersten Weltkrieg diente Hasso von Manteuffel in seiner alten Garnison Rathenow im kombinierten Kavallerie-Regiment 25 A und kam mit der Bildung des 100.000-Mann-Heeres als Eskadronsoffizier zum Reiter-Regiment 3, in das ein Teil des Kavallerie-Regiment 25 A umbenannt wurde. Auf seiner Bitte hin erhielt er am 1. Februar 1930, inzwischen als Oberleutnant, als erster Offizier dieses Dienstranges in der Kavallerie die Ernennung zum Eskadronchef der Technischen Eskadron in seinem Regiment. In den Jahren nach dem Krieg legte er sich einen kleinen Turnierstall an und war in vielen Turnieren erfolgreich geritten. Die Machtübernahme durch Adolf Hitler erlebte er im Januar 1933 in Bamberg, als Chef einer Reiterschwadron im Reiter-Regiment 17, das er drei Jahre lang führen sollte. Am 01. Januar 1936 wurde Manteuffel als Lehrer zur Panzertruppenschule nach Wünsdorf versetzt. Bereits im März 1937 kam die Abberufung ins Ministerium als Referent zum Oberkommando des Heeres/Allgemeines Heeresamt/In 7, Inspektion der Panzertruppe, unter der Führung von Generalmajor Guderian. Schließlich folgte am 01. Februar 1939 die Versetzung als Kommandeur des Lehrstabes zur Panzertruppen-Schule II nach Berlin-Krampnitz. Hier hatte, zu seiner Freude von Manteuffel eine Erziehungsaufgabe erhalten. In dieser Stellung erlebte er den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit.

 

 

der junge Hasso von Manteuffel, 1921 in einer Hussarenuniform


Russland und Afrika

Im Zweiten Weltkrieg: Russland

Ende April 1941 erhielt Hasso von Manteuffel die Nachricht, dass er ein Frontkommando als ein Bataillonschef in der 7. Panzer-Division, der Gespenster-Division unter Generalleutnant Erwin Rommel, erhalten hatte. Als er die 7. Panzer-Division erreichte, lag diese im Raum Bonn - Bad Godesberg in der Auffrischung für kommende Aufgaben. Die 7. Panzer-Division entstand aus der 2. Leichten Division die an der Einschließung von Modlin und Warschau beteiligt war. Nach der Heimkehr in ihren thüringischen Standort, wurde sie zur Panzer-Division umgerüstet. Als Bataillonskommandeur des II. Bataillon des Schützen-Regiments 7, unter der Führung von Oberstleutnant Lungershausen, erlebte von Manteuffel seit über 22 Jahren das erste scharfe Gefecht, mit Beginn des Angriffs am 22. Juni 1941 durch die Überquerung des Njemen und des Vorstoßes in diesen südlichen Brückenkopf. Anfang August schwenkte die Division nach Kiew um, um an der Kesselschlacht teilzunehmen. Die ihr Ende am 26. September 1941 fand. In der Schlussjagd auf Moskau wurde aus den noch verbleibenden Teilen der Division eine verstärkt gemischte „Kampfgruppe Manteuffel“ aller Waffen gebildet, die als Angriffsziel Klein an der Straße Kalinin-Moskau hatte. Die Wende im Sturm auf Moskau fiel in Jachroma. Am 28. November 1941 um 2.00 Uhr früh trat die ausgewählte Sturmkompanie an um die unzerstörte Straßenbrücke bei Jachroma im Sturm zu nehmen. Dieser Handstreich gelang im vollen Umfang und es konnte auf der anderen Seite ein ausreichender Brückenkopf gebildet werden, der für die nachfolgenden Divisionen als Ausgangsbasis für den letzten Stoß nach Moskau dienen sollte. Damals wusste von Manteuffel noch nicht, dass der kommandierende General des LVI. Panzerkorps, General der Panzertruppe Schaal, keinerlei Kräfte zur Verfügung hatte, die er in den Brückenkopf hätte schicken können. Angesichts dieser Erkenntnis schrieb General von Funck in sein Kriegstagebuch: „Als der kommandierende General mitteilte, es seien keine Kräfte vorhanden, um den großen Erfolg bei Jachroma auszunutzen, und als er den Befehl der höheren Führung durchgab, den gerade mit Schweiß und Blut gewonnenen Brückenkopf zu räumen, da deutete sich wie ein Wetterleuchten die große Wende des Feldzugs und damit des ganzen Krieges an.“ Als bei Gshatsk der Rückzug Mitte Januar 1942 zu stehen kam, erhielt von Manteuffel den Befehl bei einem Angriff auf Rshew mit seiner Kampfgruppe eine feldmäßige ausgebaute Feindstellung aufzurollen. Dieser Angriff war auf Befehl des Oberbefehlshabers der 3. Armee, Generaloberst Model, angesetzt worden. Hasso von Manteuffel begleitete eines seiner Bataillone und musste mit ansehen wie die Soldaten beim Angriff bis zum Koppelschloss im Schnee versanken. Die Spitzengruppe musste alle zehn Minuten abgelöst werden, um den Weg zu machen und so überhaupt eine Möglichkeit der Vorwärtsbewegung zu erreichen. Da seine Soldaten im März 1942 noch immer keine Wintertarnanzüge hatten, war es dem Feind ein Leichtes auf jeden dunklen Fleck zu schießen und von Manteuffel musste miterleben, wie immer mehr seiner Männer fielen. Als verantwortlicher Truppenführer ließ er darauf den Angriff einstellen. Als später Generaloberst Model auf dem Gefechtsfeld erschien, wollte er von Manteuffel wegen Befehlsverweigerung vor ein Kriegsgericht stellen lassen. Das Oberst Hasso von Manteuffel nicht vor ein Kriegsgericht gestellt wurde, verdankt er seinem damaligen Divisionskommandeur, General Freiherr von Funck, der ihn als Führer des Vorkommandos der Division nach Frankreich schickte.

 

 

Hasso von Manteuffel in Russland

Der Kampf in Afrika

In Afrika, im Dezember 1942 angekommen, erhielt von Manteuffel den Auftrag eine Division „Manteuffel“ aufzustellen. Diese Division enthielt Soldaten aus vielen Stämmen, so z. B. aus kleinen Kontingenten der 10. Panzer-Division, den Resten der Fallschirmjägerbrigade Ramcke und dem Fallschirm-Pionier-Bataillon Witzig, der Major der Eben Emael aus der Luft erobert hatte. Neuaufstellungen kamen ebenso hinzu und auf Betreiben des Feldmarschalls Kesselring erhielt von Manteuffel aus der italienischen Heeresreserve noch eine Bersaglieri-Brigade unterstellt. Somit stand seine Division und wurde in den Nordabschnitt der Tunesienfront eingeschoben um Ende Februar 1943 an der Offensive „Ochsenkopf“ teilzunehmen. Der Angriff begann am 26. Februar im gesamten Großraum Tunesien. Das Angriffsziel Béja konnte aber nicht erreicht werden, da die Korpsgruppe wegen einer einsetzenden Schlammperiode bei Zebla buchstäblich stecken blieb. Im März 1943 verteidigte die Division „Manteuffel“ den Ahiad-Abschnitt. Durch britische Angriffe am 28. März wurde von Manteuffel gezwungen seine Division nach Osten abzusetzen. Es ging über Sedjenane weiter bis in den Raum 20 km ostwärts von Cap Serrat. Am 10. April erreichte die britische 8. Armee Sfax und stürmte auf Sousse weiter. Einen Tag später griff der Feind, unter der Führung der 1. US-Infanterie-Division, auch wieder in dem Abschnitt der Division „Manteuffel“ an. Als von Manteuffel hörte, dass den Angreifern sieben Kilometer von Heidous ein örtlicher Durchbruch gelungen sei, fuhr er persönlich dorthin und raffte unterwegs alle Soldaten und schwere Waffen auf, die er erwischen konnte, und bereinigte diesen Einbruch. Der Gegner stellte darauf die Angriffe ein. Während dieser Tage vereinbarte von Manteuffel mit seinem amerikanischen Gegenspieler eine vierstündige Waffenruhe, um die Gefallenen zu bergen und zu bestatten und Verwundete zu versorgen. Wegen dieser Maßnahme wurde er vom OKH scharf gerügt, doch das konnte ihn nicht dazu bewegen, diese selbstverständliche Hilfe für seine Soldaten fortan zu unterlassen. Der Kampf in Afrika ging unterdessen seinem Ende entgegen. Am 27. April griff der Gegner die Mitte und den rechten Flügel der Division „Manteuffel“ an. Hart nördlich Jefna versuchte er durchzubrechen und wurde abgewiesen. Drei Tage später versuchte er es mit frischen Kräften sechs Kilometer südlich der Küste, wobei eine Lücke entstand. Die Lage verschärfte sich am nächsten Tag, weil von Manteuffel keine weiteren Kräfte mehr hatte, um diese Bresche zu schließen, womit am 3. Mai Mateur verloren ging. Als sich von Manteuffel in der Festung von Bizerta zur Verteidigung einrichtete, verabschiedete er sich von seinem Gefechtsstand und von Monsieur Roederer, in dessen Haus, dieser eingerichtet war. Später sollte Monsieur Roederer gegenüber dem amerikanischen Korrespondenten Alan Moorehead folgendes ausführen und dieser wiederum in seinem Buch „Afrikanische Trilogie“ folgendes niederschreiben: „General von Manteuffel blieb bis zum Schluss korrekt und liebenswürdig. Mir tat es fast leid, als er ging. Die Deutschen haben in vier Monaten ihres Hierseins für alles gezahlt und weniger Schaden angerichtet als ihre Truppen an einem einzigen Morgen.“ Manteuffel hatte am 30. April auf dem Gefechtsfeld einen Schwächeanfall erlitten und kam ins Lazarett nach Tunis, wo ihm der Arzt mitteilte, das er nicht mehr an die Front könne. So kam er auf das letzte nach Europa gehende Lazarettschiff und wäre mit diesem fast untergegangen, da dieses, als solches gekennzeichnet, zweimal von alliierten Flugzeugen mit Bomben angegriffen wurde. Am 12. Mai ging der Afrikafeldzug, auf deutscher Seite mit 18.594 Toten und 3.400 Vermissten, zu Ende.


Zurück in Russland

Wieder in Russland

Am 16. August 1943 übernahm Hasso von Manteuffel als Kommandeur die 7. Panzer-Division, in der er als Regimentskommandeur den ersten Abschnitt des Ostfeldzugs mitgemacht hatte. Die Division stand zu diesem Zeitpunkt im Großraum Achtyrka in schweren Abwehrkämpfen. Gleich drei Tage später wurde von Manteuffel erneut verwundet als er in seinem Aufklärungsfahrzeug vom mehreren Sowjet-Jagdfliegern angegriffen wurde und mehrere Splitter in den Rücken bekam. Trotz der Verwundung führte von Manteuffel die Division in den Rückzugskämpfen bis Ende September 1943 weiter. Am Dnjepr erhielt seine Division den Auftrag einen Brückenkopf des Gegners auf dem Westufer des Flusses, nördlich von Krementschug, zu bereinigen. Die Einsätze gingen weiter und die Division wurde zwischen Teterew und Dnjeper als Eingreifreserve der 3. Panzer-Armee eingesetzt. In den folgenden Kämpfen wurde die Armee bis Anfang November 1943 auf die Linie Shitomir zurückgedrängt. Am 14. November trat die 7. Panzer-Division zu einem entscheidenden Angriff auf Shitomir an, passierte am 15. November Iwniza. Dies alles ohne jede Anlehnung an eigene Truppen, denn die Nachbar-Divisionen konnten nicht im gleichen Tempo fahren. Am 16. November erreichte die Division Lewkoff, zwölf Kilometer ostwärts von Shitomir, das im ersten Sturm genommen wurde. Der Wehrmachtsbericht vom 16. November 1943 meldete dazu: „In den schweren Kämpfen der letzten Wochen haben sich im Kampfgebiet Kiew die thüringische 7. Panzer-Division unter der Führung von Generalmajor von Manteuffel besonders ausgezeichnet.“ Zwei Tage später versuchte die Division in Shitomir einzudringen, fand aber keine Schwachstelle, als bei Einbruch der Dunkelheit ein Funkspruch von Oberst Schulz den Generalmajor von Manteuffel sofort zu ihm eilen ließ. Oberst Schulz vor Shitomir eine betrunkene Pak-Bedienung getroffen und ausgeschaltet und witterte dort eine Chance für den Einbruch. Diese Tatsache war für von Manteuffel das Signal sofort anzugreifen. Er ließ einen Funkspruch „An alle!“ durchtasten, mit der Weisung, dass alles zum Angriff auf die Stadt antreten und der gepanzerten Gruppe Schulz und ihm folgen sollte. Dazu setzte er einen weiteren Funkspruch ab: „In Shitomir liegen unsere Weihnachtsgeschenke!“. Oberst Schulz und von Manteuffel mit seinem Schützenpanzer und einem schwachen Panzergrenandier-Bataillon in Stärke von nur 100 Mann schoben sich also Meter für Meter in der Dunkelheit an die Stadt heran. In den frühen Morgenstunden des 19. November war der Widerstand in der Stadt gebrochen und sie fanden dort, Weihnachtssendungen für zwei Armeen vor. Manteuffel erinnerte sich oft an diesen Einsatz mit Oberst Schulz, überwältigt von dem, was jeder einzelne Mann geleistet hatte.

Was geschah damals in der Nacht des 12. Januar 1944 im Divisionsabschnitt von Manteuffel? Manteuffel kam in dieser Nacht, eben von einer Besprechung vom Führer zurück, als die Sowjets mit starken Kräften im Raum Schepetowka-Winniza-Shitomir angriffen, um die Front zu durchbrechen. Dabei war es extrem wichtig diesen Abschnitt zu halten, um den Abtransport tausender Verwunderter und an Erfrierungen erkrankter Soldaten von Schepetowka sicherzustellen. Manteuffel war in dieser Nacht ständig zwischen den besonders gefährdeten Abschnitten unterwegs. In einem Frontabschnitt hatte ein Stoßtrupp der Rotarmisten eine schlafende Feldwache überfallen und den Postenführer weg geschleppt. Ein aufgestellter Feldwachposten hatte seinen Postenstand bei der Annäherung der Rotarmisten verlassen und keinen Schuss, zumindest zur Alarmierung der ruhenden Feldwache abgegeben, wie es ihre erste Pflicht gewesen wäre. Der Kampfgruppenführer wollte die beiden Posten sofort erschießen lassen, Manteuffel aber weigerte sich der Forderung nachzukommen und überstellte die Posten dem Kriegsgericht. Das Kriegsgericht erkannte auf Dienstpflichtverletzung. Es sprach dennoch den einen Posten frei und verurteilte den anderen zu zwei Jahren Gefängnis. Die Männer der Division nannten diese Strafe „Heimaturlaub“. Denn sie mussten weiter kämpfen, während der Posten in der Heimat in Sicherheit war. Angesichts der verzweifelten Lage und der Auflösungserscheinungen, die sich überall zeigten, musste Manteuffel handeln, um eine Panik zu verhindern. In den Augen Manteuffels war dies Feigheit vor dem Feind, wenn man den Feind vor seiner Waffe hatte und pflichtwidrig nicht schoss. Er bestätigte das Gerichtsurteil nicht und berief sich auf den Führerbefehl Nr. 7. Damals meinte ein Richter: „Ich weiß nicht, ob dieser Befehl sie deckt!“ Manteuffel ließ einen der zwei Soldaten erschießen, weil er in solcher Pflichtverletzung am Feind in dieser Krisenlage ein todeswürdiges Verbrechen erblickte. Die noch kampfwilligen und noch einsatzbereiten Soldaten, die ohne Rücksicht auf die drohende Todesgefahr oder Gefangennahme dennoch ihre Pflicht taten, hatten ein Anrecht und einen Anspruch darauf, durch ihre militärischen Führer geschützt zu werden, notfalls durch hartes Einschreiten. Im August 1959 wurde Hasso von Manteuffel wegen dieser Verurteilung eines Soldaten von einem deutschen Gericht wegen Totschlags zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte in der Pflichtverletzung dieses Soldaten ein todeswürdiges Verbrechen gesehen und handelte seinerzeit, wie er glaubte, als Divisionskommandeur handeln zu müssen.

Am 26. Januar 1944 verließ von Manteuffel seine alte Division, um neue Aufgaben in der Division „Großdeutschland“ zu übernehmen, die im Raum Kirowograd am unteren Dnjepr stand. Er ging nun daran, diese Division personell und materiell aufzufrischen. Dank einer Vollmacht von Hitler, gelang es von Manteuffel die personell am besten und materiell am stärksten ausgestattete Panzer-Division des Heeres aufzubauen. Im Großraum Iwanowka bahnte sich am 9. März eine vollkommene Umklammerung der Division durch den Feind an. Es gelang von Manteuffel in höchst beweglicher Kampfführung der gepanzerten Kampfgruppen der Division, den Gegner so lange zu halten, bis sich sämtliche deutsche Truppen aus dem bedrohten Gebiet abgesetzt hatten. Einen Großangriff, mit dem Ziel des Durchbruchs in Richtung der Ölfelder von Ploesti, begannen die Sowjets am 2. Mai 1944. Manteuffel gliederte darauf seine Division neu. Diese Gliederung und die eingehenden Vorbereitungen der Abwehr dieses Angriffes in angriffsweiser Verteidigung bei Targul Frumos sind ein Lehrbeispiel geworden für den Einsatz einer Panzer-Division in der Verteidigung. Als sich die Anzeichen einer großen Bereitstellung mehrten, flog von Manteuffel mehrfach mit seinem Storch über das feindliche Aufmarschgebiet hinweg. Dabei sah es so aus, als würden die Sowjets nur vor der Front seiner Division angreifen. Bereits am ersten Angriffstag schoss die Division ungefähr 250 Feindpanzer ab, darunter mehrere der erstmals auftretenden überschweren Josef-Stalin-III-Panzer. Der Durchbruch wurde verhindert. Die Verluste des Feindes waren erheblich, sodass ihm die Lust verging, noch einmal anzugreifen, solange ihm diese Division gegenüberstand. Der Botschafter a. D. Ulrich von Hassel schrieb in seinem Werk „Vom anderen Deutschland“ u. a. über diesen Abschnitt: „Es ist einfach unverständlich, dass es gelang, den Stoß noch einmal aufzuhalten.“ Mitte Juni 1944 verließ die Division den südlichen Kampfraum und erreichte einen Auffrischungsraum südlich von Jassy. Hier erfolgte eine neuerliche Umgliederung der Division. Damit wurde sie einer der modernsten Verbände des Heeres, ausgezeichnet vor allem durch die vermehrte Anzahl an Waffen wie an gepanzerten Fahrzeugen. Damit wurde „Großdeutschland“ erst recht zur „Feuerwehr“ und das sollte die Division auch bald erfahren.

Ende Juli 1944 wurde die Division verladen, im Blitztransport nach Ostpreußen in den gefährdeten Bereich verlegt und in der Pferdestadt Trakehnen ausgeladen. Am 8. August erhielt von Manteuffel den Befehl sofort in Richtung auf Wilkowischken zum Angriff anzutreten und die dort angreifenden Stoßtruppen zu vernichten. Auf weiteres Nachfragen hörte er, das die Panzerspitzen der Roten Armee bereits auf und über Wirballen hinaus vorrollten und somit mit ihren Spitzen, unmittelbar an der Ostgrenze des Reichs standen. Ohne eine Granate auf deutscher Seite, ohne jeglichen Einsatz von Artilleriefeuer trat die Division bei Anbruch des Tageslichts am 9. August 1944 zum Angriff an. Das geschlossen eingesetzte, tief gestaffelte Panzer-Regiment unter Oberst Niemack bestimmte das Tempo des Angriffs. Nach etwa einer halben Stunde fuhr der Angriff in ein massiertes Abwehrfeuer von Pak, Panzer und Feldgeschützen hinein. Binnen einer Stunde, verlor von Manteuffel achtzig Panzer. In den Abendstunden des 9. August war die Stadt Wilkowischken wieder in deutscher Hand. Nach diesem Angriff musste sich von Manteuffel bei Hitler dafür verantworten, warum er achtzig Panzer verloren hatte und gab diesem, den Führerbefehl den er zum Angriff erhalten hatte. Manteuffel las den Befehl vor, der ihm den Angriff mit der noch nicht voll eingetroffenen Division in einem unbekannten Abschnitt zwingend vorschrieb. Es stellte sich heraus, das Generalfeldmarschall Keitel diesen Befehl erlassen hatte ohne Wissen des Führers.

 

 

Ein Tiger I der 10./III.Abteilung des "Großdeutschland" Panzer Regiments.


An allen Fronten

Die Schlacht in den Ardennen

Am 1. September wurde von Manteuffel zum General der Panzertruppe befördert und übernahm als einer der jüngsten Armeeführer die 5. Panzerarmee mit dem Auftrag aus dem Raum der Heeresgruppe G einen Angriff gegen die Südflanke, der auf Metz vorstoßenden amerikanischen 3. Armee zu führen. Am frühen Morgen des 16. Dezember 1944 ging unter Aussparung des Mittelteils der Schnee-Eifel der Angriff in zwei Angriffsstreifen vor. Während auf dem rechten Flügel die beiden Volksgrenadier-Divisionen des LXVI. AK vorprellten und Angriffrichtung St. Vith nahmen, stand das LVIII. Panzerkorps in der Mitte zwischen Prüm und Waxweiler. Von Waxweiler bis Bitburg schloss sich das XXXXVII. Panzerkorps an. Dieses Korps hatte mit der 2. Panzer-Division und der Panzer-Lehr-Division zwei schnelle Divisionen, ihnen wurde das Ziel Bastogne gesetzt, das von der Panzer-Lehr-Division genommen werden sollte. Die Panzer-Divisionen, die schnell den Sturmtruppen hätten nachfolgen sollen, blieben vor der Our liegen da die Brücke über den Fluss noch nicht fertig war. Elf Kilometer südlich von diesem Punkt vermischten sich die 26. Volksgrenadier-Division und die Panzer-Lehr-Division an einer Pionierbrücke da sie den gleichen Vormarschweg hatten. Im Losheimer-Graben. Der Nahtstelle zwischen der 6. SS-Panzer-Armee und der 5. Panzer-Armee, rollte der Angriff und die 14. US-Kavalleriegruppe wurde dabei zerschlagen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits zwei Stoßkeile der 5. Panzer-Armee Schönberg nur 12 km vor St. Vith eingekreist. Bereits am 17. Dezember stand fest das, das auf der rechten Flanke stehende Flügelkorps der 5. Panzerarmee in zeitlichen Rückstand geraten war. Dennoch gestaltete sich die Entwicklung des Angriffs am 17. Dezember für von Manteuffels Armee günstig, denn der 2. Panzer-Division gelang es, auf dem linken Flügel der Armee den Clerf-Fluss am Bahnhof Clerf zu überschreiten. Erst am 18. Dezember erreichte die Panzer-Lehr-Division den Clerf und überschritt ihn. Nun rollte sie etwas zügiger vor, weil sich die Straßenverstopfungen aufgelöst hatten. Am Abend standen die Spitzen bei Ober- und Niderwampach. Zur gleichen Zeit stürmten die anderen Divisionen des XXXXVII. Panzerkorps auf einer Breite von 20 km vor. Die 116. Panzer-Division stürmte auf Houffalize zu und die 26. Volksgrenadier-Division war neben der Panzer-Lehr-Division auf Bastogne angesetzt. Nieder-Wampach wurde von der Panzer-Lehr-Division erreicht und stand nun nur noch 16 Kilometer vor Bastogne. Im Laufe der weiteren Kämpfe kam die Division bis auf 2.300 Meter an die Stadt heran und blieb dort liegen, da die Amerikaner in der Zwischenzeit genügend Truppen zur Verstärkung heran geschafft hatten. Fast zur gleichen Zeit erreichte die 2. Panzer-Division Noville, erhielt den Auftrag die Stadt zu nehmen und weiter nach Westen vor zu gehen, während die 26. Volksgrenadier-Division zur Unterstützung des nächsten Angriffs der Panzer-Lehr-Division auf Bastogne angesetzt wurde der aber vor Bizory liegen blieb. Beim rechten Nachbarkorps näherte sich die 116. Panzer-Division bereits am 19. Dezember Houffalize. Der 2. Panzer-Division gelang es am 20. Dezember den Raum um Noville zu erreichen. Um Mitternacht nahm die Division Ortheuville, auf halben Weg zwischen Bastogne und Marche, wo ihr die unzerstörte Brücke über die Ourthe zufiel. Manteuffel hatte nicht erwartet, dass die Amerikanischen Reserven so schnell hatten herankommen können. Am 21. Dezember trat dann die Lage ein die er für die Versorgung, vor allem mit Treibstoff, befürchtet hatte. Entgegen der Zusagen war nicht genügend Treibstoff nach vorne gekommen, die 2. Panzer-Division meldete Treibstoffmangel und musste sich damit begnügen, den Brückenkopf über die Outhe bis Tenneville zu erweitern. Am selben Tag erreichte die Panzer-Lehr-Division im Vorstoß auf die Mass Morhet, die 26. Volksgrenadier-Division gewann Sibret. Die Angriffe im Norden und Osten von Bastogne schlugen fehl, jedoch konnte die Stadt eingeschlossen werden. Die Panzer der 2. Panzer-Division lagen am 22. Dezember wegen Treibstoffmangel völlig fest. Die 116. Panzer-Division erhielt den Befehl sich im Laufe des Tages vom Feind zu lösen und über Laroche vorgehend, nunmehr auf dem südlichen Ufer der Ourthe nach Nordwesten vorzustoßen, um das Zusammenwirken mit der 2. Panzer-Division sicherzustellen. Am 23. Dezember musste die 2. Panzer-Division sich gegen einen anhaltenden Feinddruck aus Norden wehren und immer wieder Teile zum Schutz der Nordflanke aus dem Stoßkeil herausnehmen, der damit ständig schwächer wurde. Dennoch erreichte die Aufklärungsabteilung an diesem Tage Foy-Notre Dame ostwärts von Dinant. Die Panzer-lehr-Division nahm am 23. Dezember gegen Mitternacht Rochefort. Am Heiligen Abend stieß die Aufklärungsabteilung der Panzer-Lehr-Division auf Ciergnon das am Nachmittag genommen wurde. Am ersten Weihnachtstag griff die alliierte Luftwaffe die Panzer-Lehr-Division in St. Hubert an und wurde dabei schwer getroffen. Überreste der noch fahrbereiten Panzer der 2. Panzer-Division wurden nach Osten getrieben und schlossen sich der Panzer-Lehr-Division an. Die Spitzengruppe der 2. Panzer-Division war tot, das Gros teilweise vernichtet worden. Bei Bastogne waren die Belagerungstruppen zu Verteidigung übergegangen, da die Kräfte nicht mehr ausreichten. Durch den akuten Treibstoffmangel und der fehlenden neuen Kräfte, schwanden die Hoffnungen bei der 5. Panzer-Armee auf weitere Erfolge. Für die Armee begann nun der Endkampf um Bastogne. Dieser Kampf wurde für die nächsten Wochen das eigentliche Nachspiel der missglückten Offensive und zum Brennpunkt äußerst harter und verlustreicher Kämpfe auf beiden Seiten. Die am 3. Januar 1945 einsetzende Gegenoffensive erzwang schließlich die Einstellung des Kampfes um Bastogne. Die Schlacht war zu Ende und konnte wegen der Unterlegenheit an Stärke und Versorgung nicht gewonnen werden. Zu den anschließenden Rückzugskämpfen der 5. Panzer-Armee sagte der Autor Chester Wilmot in seinem Werk „Der Kampf um Europa“, „dass die äußerst schwierigen Absatzbewegungen unter dem Schutz tapferster Nachhuten planmäßig durchgeführt wurde, sie ließen den Angreifern jeden Yard teuer bezahlen.“ Für diese erfolgreiche Rückführung der Armee aus dem Höllenofen der Ardennenschlacht erhielt von Manteuffel am 18. Februar 1945 die Brillanten zum Ritterkreuz

 

 

 

Ardenenoffesine 5. Panzerarmee – Link auf der Karte

Vom Westen nach Osten

Anfang März 1945 wurde von Manteuffel der Oberbefehl über die 3. Panzer-Armee übertragen. Bei Übernahme des Oberbefehls über die Armee stand diese nach hartnäckigen, verlustreichen Kämpfen im pommerschen Raum von Eberswald bis zur Ostsee. Am 20. April startete die Großoffensive der Roten Armee an der Oder, dabei schossen 22.000 Geschütze auf die deutschen Stellungen. Was die teilweise sehr jungen und kampfunerfahrenen Soldaten der Armee hier unter schwersten Bedingungen leisteten, verdient besonders genannt zu werden. Sie dürfte sich nicht aufsplittern und durchbrechen lassen. Vor allem aber musste sie sich schützend vor die nach Westen rollenden unübersehbaren Flüchtlingstrecks stellen und ihnen die Flucht ermöglichen. In dieser sich selbst gestellten Aufgabe, fand von Manteuffel die volle Unterstützung von Generaloberst Heinrici. Auch er hatte in mehreren Fällen entgegen den Führerbefehlen so gehandelt, wie es ihm sein Gewissen und die Sorge um die Zivilbevölkerung eingegeben hatte. Bis zum 26. April gelang es der 3. Panzer-Armee, ihre Stellungen im Wesentlichen an der Oder zu halten. Am 26. April gab von Manteuffel die Stadt Schwedt auf und den Befehl zum Rückzug. Bei einer Besprechung, am 28. April, zwischen Keitel, Heinrici und von Manteuffel unterstellte er diesen gegen einen Führerbefehl den Rückzug befohlen zu haben. Generaloberst Heinrici und General von Manteuffel stellten ihm die Lage der 3. Panzer-Armee dar. Abermals betonte der Feldmarschall und Chef des OKW: „Es ist Befehl des Führers, das der südliche Flügel der 3. Panzer-Armee zum Gegenangriff antritt.“ Manteuffel erwiderte: „Herr Feldmarschall, die 3. Panzer-Armee hört alleine auf General von Manteuffel!“ Auf die Androhung eines Kriegsgerichts antwortete Manteuffel: „Die Manteuffels haben 200 Jahre lang gedient, und sie sind stets für ihre Handlungen eingetreten und haben die Verantwortung dafür übernommen. Ich, Hasso von Manteuffel, werde mich nicht drücken und nehme die Verantwortung freudig auf mich!“ Ein Fernschreiben das am 29. April eintraf, befahl von Manteuffel die Übernahme der Heeresgruppe C. Manteuffel lehnte diesen Befehl in einem Schreiben an Keitel entschieden ab und stellte Generaloberst Heinrici eine Leibwache zu Verfügung, der diese aber Ablehnte. Manteuffel blieb auf seinem Posten als Oberbefehlshaber der 3. Panzer-Armee. Diese kämpfte sich nun Absatzweise im mecklenburgischen Raum zurück. Dabei deckte sie die Flüchtlingstrecks, solange und so gut wie dies möglich war. Am späten Abend des 1. Mai erfuhr von Manteuffel über Rundfunk, dass Hitler tot sei und Großadmiral Dönitz sein Nachfolger geworden war. Bis zum 2. und 3. Mai war es ihm möglich die. 3. Panzer-Armee bis an die Demarkationslinie zu den Engländern zurückzuführen und durch geschicktes Verhandeln gelang es, die gesamte Armee in britische Gefangenschaft zu überführen. Es war, das Letzte was General von Manteuffel für seine Soldaten noch tun konnte. Der Krieg war zu Ende, in dem er drei verschiedene Divisionen und zwei Panzer-Armeen geführt hatte.

 

 

Flüchtlingstreck im Zweiten Weltkrieg


Nachkriegsjahre

Nach dem Krieg

Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft 1947 war General a.D. von Manteuffel aktiv in der Politik tätig, von 1953 bis 1957 als Mitglied des deutschen Bundestages (Verteidigungsberater FDP). Über die Verurteilung 1959 durch ein Schwurgericht wurde bereits berichtet. Dabei wurde er zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Nach bereits zwei Monaten erfolgte auf Fürsprache von Bundespräsident Heuss die Freilassung. Später wurde dem exzellenten Panzeroffizier mehrere unerwartete Ehrungen durch das amerikanische Militär zuteil. So wurde er 1968 zu einem Besuch an die Offiziersakademie West Point eingeladen. Ferner besuchte er auf Einladung des US-Generalstabschefs General Westmooreland das Pentagon sowie auf Wunsch seines ehemaligen Gegners und damaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, das Weiße Haus. Ende der Sechzigerjahre fungierte von Manteuffel des Weiteren als deutscher militärischer Berater für US-Kriegsfilme. Hasso von Manteuffel ist 1978 während einer Urlaubsreise in Österreich verstorben und wurde in Deutschland bestattet. Die Londoner Times ehrte den einstigen Kriegsgegner mit einem hervorragenden Nachruf.


 
Auszeichnungen
 
Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse Bild
Militär-Verdienstorden (Bayern) III. Klasse
Österreichisches Militärverdienstkreuz 4. Klasse
Ehrenkreuz für Frontkämpfer
Kriegsverdienstkreuz II. Klasse
Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse
Verwundetenabzeichen (1939) in Silber
Panzerkampfabzeichen in Silber II. Stufe
Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten
Ritterkreuz am 31. Dezember 1941
Eichenlaub am 23. November 1943 (332. Verleihung)
Schwerter am 22. Februar 1944 (50. Verleihung) Bild
Brillanten am 18. Februar 1945 (24. Verleihung)
Ärmelband Afrika
Viermalige Nennung im Wehrmachtbericht am 8. Oktober 1943, 16. November 1943, 14. März 1944, 8. Mai 1944


Quellen

http://www.waffenhq.de/biographien/biog ... eufel.html
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Per ... elHv-R.htm
Hasso von Manteuffel – Panzerkampf im zweiten Weltkrieg – Lebenserinnerungen (ISBN: 3-937820-01-9)