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Das Thema

Generalfeldmarschall Fedor von Bock
* 03. Dezember 1880 in Küstrin; † 04. Mai 1945 in Oldenburg/Holstein

 


Kaiserreich

 

Kaiserreich

Fedor von Bock wurde am 3. Dezember 1880 in Küstrin als jüngster Sohn des späteren Generalmajors Moritz von Bock geboren. Dieser war 1871 von Kaiser Wilhelm I. in den erblichen Adelsstand erhoben worden, nachdem er sich als Major und Führer des Infanterieregiments 44 in der Schlacht um St. Quentin aufs höchste bewährt hatte und am 19. Januar 1871 auch noch schwer verwundet worden war. Eigentlich hatte ihn sein Armeeführer, General von Goeben für den höchsten preußischen Militärorden Pour le Mérite eingereicht, aber der Oberste Kriegsherr, Kaiser Wilhelm I. entschied sich anders.
Fedor von Bock besuchte Gymnasien in Wiesbaden und Berlin, ehe er in das Königlich Preußische Kadettenkorps eintrat und sich dann in der Selekta auf der Hauptkadettenanstalt Groß-Lichterfelde auf den Offiziersberuf vorbereitete. Die Selekta war eine Klasse, in die nur die begabtesten Kadetten der Oberstufe gelangten. Im März 1898 trat von Bock als 18jähriger Leutnant in das 5. Garderegiment zu Fuß in Berlin-Spandau ein, wo er 1905 Bataillons- und 1907 Regimentsadjutant wurde. 1908 erfolgte seine Beförderung zum Oberleutnant und 1910 seine Kommandierung zur Generalstabsausbildung. Nach deren Ende 1912 wurde von Bock als Hauptmann in den Großen Generalstab versetzt. Ab 1913 versah er dann seinen Dienst im Generalstab des Gardekorps.


1. Weltkrieg

 

Erster Weltkrieg

So rückte von Bock bereits als Generalstabsoffizier im August 1914 ins Feld. Unterbrochen wurde sein Generalstabeinsatz durch ein Truppenkommando als Bataillonsführer im 4. Garderegiment zu Fuß. Nach seiner Beförderung zum Major, am 18. Dezember 1916, nahm er als Generalstabsoffizier der 200. Infanteriedivision an der Schlacht im Ludowa-Gebiet in Galizien und den schweren Stellungskämpfen in den Waldkarpaten teil. Den Ersten Weltkrieg beendete von Bock schließlich als 1. Generalstabsoffizier (Ia) bei der Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Hier bewährte er sich während der „Großen Schlacht in Frankreich“ so herausragend, dass er am 1. April 1918, wie sein älterer Bruder, Franz-Karl von Bock, Generalstabschef des III. Armeekorps, mit dem höchsten preußischen Militärorden Pour le Mérite ausgezeichnet wurde.


Generaloberst von Bock an seinem Schreibtisch im April 1940


Weimar

 

Weimarer Republik

Nach Kriegsende 1918 gehörte Major von Bock kurzzeitig der Heeresfriedenskommission an und wirkte dann als Ia des Gruppenkommandos 2. Als er 1920 jedoch die Teilnahme am Kapp-Putsch verweigerte, wurde von Bock dafür von General von Lüttwitz vorübergehend entmachtet. Die Belohnung für seine loyale Haltung war im gleichen Jahr die Beförderung zum Oberstleutnant und seine Ernennung zum Chef des Stabes der 3. Division und des Wehrkreises III (Berlin). 1924 übernahm er als Kommandeur das Jägerbataillon des Infanterieregiments Nr. 4 in Kolberg. 1925 erfolgte seine Beförderung zum Oberst und 1926 seine Ernennung zum Kommandeur des Infanterieregiments Nr. 4. Ab 1929, inzwischen zum Generalmajor avanciert, fungierte von Bock als Chef des Stabes beim Gruppenkommando I (Berlin) und erhielt kurz darauf das Kommando über die 1. Kavalleriedivision in Frankfurt/Oder. Hier wurde er am 1. Februar 1931 zum Generalleutnant befördert und dann anschließend zum Befehlshaber im Wehrkreis II (Stettin/Pommern) und zum Kommandeur der 2. Division ernannt.


NS-Staat

 

Nationalsozialismus

Im Zuge des allgemeinen Heeresaufbaus im Jahre 1935 wurde daraus die Dienststelle eines Kommandierenden Generals des II. Armeekorps und in diesem Zusammenhang erfolgte am 1. März 1935 die Beförderung zum General der Infanterie. Bereits am 15. März 1938 avancierte von Bock zum Generaloberst. In seiner Funktion als General der Infanterie wurde ihm ab dem 1. April 1935 der Befehl über das neugebildete Heeresgruppenkommando 3 in Dresden übertragen. An der Spitze der 8. Armee leitete er 1938 beim Österreichanschluss den friedlichen Einmarsch der deutschen Truppen und wurde anschließend mit der Eingliederung des österreichischen Bundesheeres in die deutsche Wehrmacht betraut. Auch an der Befreiung des Sudetenlandes war Generaloberst von Bock maßgeblich beteiligt. Am 1. November 1938 übernahm er als Nachfolger des ausscheidenden Generaloberst Gerd von Rundstedt den Oberbefehl über das Gruppenkommando 1 (Berlin). Damit unterstanden ihm zum Schutz der Ostgrenze des Reiches die Generalkommandos in Ostpreußen, Pommern, Brandenburg und Schlesien. Mit der Mobilmachung im August 1939 wurde aus dem Gruppenkommando 1 die Heeresgruppe Nord.


Generaloberst von Bock in Paris im Juni 1940


2. Weltkrieg

 

Zweiter Weltkrieg

Beim Polenfeldzug im September 1939 führte von Bock diese aus der 3. Armee unter Georg von Küchler und der 4. Armee unter Günther von Kluge bestehende Heeresgruppe Nord. Mit ihr stellte er die Verbindung des Reichsgebietes mit Ostpreußen her und griff nach der Zerschlagung der polnischen Korridor-Armee in der Tucheler Heide erfolgreich in die Kämpfe um Warschau ein. Dafür erhielt Fedor von Bock am 30. September 1939 als Generaloberst und Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nord das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Unmittelbar danach, im Oktober 1939, wurde sein bisheriges Heeresgruppenkommando Nord in B umbenannt und in den Westen verlegt, wo es auf dem Nordflügel den Befehl über die Hauptangriffsstreitkräfte führen sollte. Im Westfeldzug vom Mai 1940 hatte er den Oberbefehl über die Heeresgruppe B inne, die Holland und Belgien, sowie am 31. Mai 1940 bei Lille zwei französische Korps zur Kapitulation zwang. Entgegen seinen eigenen Vorstellungen wurden auf Befehl von Rundstedts im Einvernehmen mit Hitler die deutschen Panzerdivisionen angehalten, deren Vormarsch bis zur Kanalküste das Entkommen des britischen Expeditionskorps bei Dünkirchen unmöglich gemacht hätte. Während der zweiten Phase des Westfeldzuges im Juni 1940 bewährte sich von Bock erneut als hervorragender Stratege und Feldherr. Es waren schließlich Einheiten seiner Heeresgruppe B, die am 14. Juni 1940 die französische Hauptstadt Paris besetzten, wo er anschließend auf dem Champs-Élysées den feierlichen Vorbeimarsch mehrerer Infanteriedivisionen seiner Heeresgruppe abnahm. Verbände der Heeresgruppe, zu der damals die 4., 6., 9. und 18. Armee, sowie die Panzergruppe „Kleist“ gehörten, nahmen am 18. Juni 1940 Cherbourg und Le Mans, am 19. Juni 1940 Brest und besetzten schließlich am 30. Juni 1940 die britischen Kanalinseln Jersey, Guernsey, Sark und Alderney. Adolf Hitler belohnte in der Reichstagssitzung vom 19. Juli 1940 die siegreichen deutschen Heerführer des Westfeldzuges mit der Beförderung von zwölf Generalobersten und einem General der Flieger zu Generalfeldmarschällen und machte Hermann Göring sogar zum Reichsmarschall. Bereits am 31. August 1940 erhielt Generalfeldmarschall von Bock den Befehl, seine Heeresgruppe nach Osten zu verlegen. So übernahm er im Oktober 1940 den Befehl an der deutsch-sowjetischen Interessengrenze, wo seine bisherige Heeresgruppe B im April 1941 in Heeresgruppe Mitte umbenannt wurde.


Bei einer Lagebesprechung in Russland im Juli 1941, v.l. Generalfeldmarschall Fedor von Bock, Oberst Walther von Hünsdorff (verdeckt), Generaloberst Hermann Hoth, Generaloberst Wolfram von Richthofen


Als schließlich am 22. Juni 1941 das Unternehmen „Barbarossa“ gegen die Sowjetunion anlief, lag bei der von Generalfeldmarschall von Bock geführten Heeresgruppe Mitte zunächst der Schwerpunkt der deutschen Operation. Zu ihr gehörten die Panzergruppen 2 unter Guderian und 3 unter Hoth, sowie die 2., 4. und 9. Armee. Die Heeresgruppe Mitte sollte als erstes mit starken Panzerverbänden aus dem Raum Warschau heraus die Heeresgruppe Nord unter Generalfeldmarschall Ritter von Leeb unterstützen und den folgenden Angriff gegen die sowjetische Hauptstadt Moskau führen. Damit war der Heeresgruppe Mitte die wichtigste Rolle im Ostfeldzug zugedacht. Zahlreiche Schlachten und Gefechte brachten der Heeresgruppe bemerkenswerte Erfolge. Dabei wollte sich von Bock wenig um die Kessel kümmern, sondern energisch weiter nach Osten vorstoßen, natürlich mit dem Risiko langer ungedeckter Flanken. Insbesondere nach dem Erreichen von Smolensk hielt er Mitte Juli 1941 die Aussichten für ein Durchstoßen der Panzer auf Moskau für besonders günstig. Aber angesichts der sowjetischen Truppenverstärkungen vor seiner Front mussten zunächst die Flanken der Heeresgruppe freigekämpft werden. Dann machte ihm Hitler einen Strich durch die Rechnung und bereits Mitte August 1941 musste die Heeresgruppe Mitte sogar erstmals zur Verteidigung übergehen, mit 40 Divisionen auf 730 Kilometern Frontlänge. Als Hitler Anfang Oktober 1941 schließlich den Angriff auf Moskau freigab, war es für diese Operation bereits zu spät. Zwar wurden die Sowjets bei Wjasma und Brjansk noch einmal vernichtend geschlagen, doch die einsetzende Schlammperiode und die kaum überwindbaren Nachschubprobleme ließen deutscherseits eine operative Ausnutzung der bisher erreichten Erfolge nicht mehr zu. Zwar kam man bis 18 Kilometer dem Kreml nahe, aber in den ersten Dezembertagen 1941 musste die Offensive eingestellt werden. Die weit überdehnte Front seiner Heeresgruppe, fehlende Reserven, die hohen Offiziersausfälle und stark abgesunkene Gefechtsstärken waren schließlich das Resultat einer überbeanspruchten Truppe und deren Führung. Generalfeldmarschall von Bock war ein sehr eigenständiger Kopf und scheute sich nicht, diese Feststellungen auch gegenüber der Wehrmachtsführung zu vertreten. Dabei überschritt er jedoch nicht die Grenze der Loyalität gegenüber seinem Oberbefehlshaber von Brauchitsch. Mehrfache Bemühungen seines Neffen Oberst von Tresckow und seiner Adjutanten Carl Hans von Hardenberg und Heinrich Graf von Lehndorf, ihn für die militärische Widerstandsbewegung zu gewinnen, hat er stets entschieden abgelehnt. Für ihn war etwas derartiges Meuterei und er meinte dazu: „Ich bin kein südamerikanischer Operettengeneral.“ Obwohl er dem Nationalsozialismus politisch nicht nahestand, stellte er klar: „Ich dulde nicht, dass der Führer angegriffen wird. Ich werde mich vor den Führer stellen und ihn gegen jedermann verteidigen, der ihn anzugreifen wagt!“ Unter Hinweis auf eine schwere Magen-Erkrankung erbat von Bock seinen Abschied, der ihm am 18. Dezember 1941 auch gewährt wurde. Er wurde in die Führerreserve versetzt und kehrte in die Heimat zurück. An seiner Stelle übernahm Generalfeldmarschall Günther von Kluge den Oberbefehl über die Heeresgruppe Mitte.


Adolf Hitler bei einer Lagebesprechnung im Hauptquartier der Heeresgruppe Süd in Poltawa im Juni 1942, v.l. Generalleutnant Adolf Ernst Heusinger, General der Infanterie von Sodenstern, Generaloberst Max Freiherr von Weichs, Adolf Hitler, General der Panzertruppe Friedrich Paulus, Generaloberst Eberhard von Mackensen und Generalfeldmarschall Feodor von Bock


Doch bereits im Januar 1942 wurde Generalfeldmarschall von Bock, nach dem plötzlichen Ausfall des Generalfeldmarschalls von Reichenau durch einen Schlaganfall, wieder an die Front zurückgeholt, um an dessen Stelle die Heeresgruppe Süd zu übernehmen. Hier zeigte er im Frühjahr 1942 noch einmal sein großes taktisches Können. Am 12. Mai 1942 begannen die Sowjets eine Offensive mit dem Ziel Charkov. Bei Isjum, etwa 100 Kilometer südlich von Charkow, stießen sowjetische Truppen in einer Breite und Tiefe von ungefähr 80 Kilometern über den Donez in die deutsche Front hinein. Aber Generalfeldmarschall von Bock verwandelte die Offensive der Sowjets in eine schwere Niederlage. Am 17.Mai 1942 stießen deutsche Truppen von Süden her, unterstützt durch Panzer, gegen den Frontbogen bei Isjum vor und vernichteten bis zum 28. Mai 1942 den Großteil der in diesem Raum stehenden sowjetischen Divisionen in einer Kesselschlacht. Bei der Umgruppierung der deutschen Truppen im Sommer 1942, für den Stoß in Richtung Wolga und Kaukasus, wurde die bisherige Heeresgruppe Süd in die Heeresgruppen A und B geteilt. Den Oberbefehl über die neugebildete Heeresgruppe B bekam Generalfeldmarschall von Bock anvertraut. Doch mitten in der am 28. Juni 1942 begonnenen Sommeroffensive wurde er bereits am 15. Juli 1942 seines Kommandos enthoben. Entgegen der Entscheidung des OKH, zielstrebig nach Woronesch zu marschieren, hatte von Bock Truppenbewegungen weit ausholend in den großen Donbogen befohlen. Damit hatte er zwar beträchtliche Feindkräfte abgefangen, aber auch den Vormarsch auf Woronesch entscheidend verzögert und einige Verbände hatten widererwartend ohne Unterstützung kämpfen müssen. Dieser eigenmächtige operative Ansatz und seine Kritik an der Zersplitterung der Kräfte gegen Stalingrad und den Kaukasus waren Anlass, den Feldmarschall seines Kommandos zu entheben. Als Pensionär verbrachte er dann die letzten Kriegsjahre zurückgezogen ins Privatleben in der Heimat. Eine Streife der britischen Armee entdeckte Anfang Mai 1945 in einem Straßengraben bei Lensahn/Holstein einen von MG-Garben durchsiebten und ausgebrannten offenen Pkw. Zusammen mit seiner Frau, seiner Tochter, deren Freundin und dem Fahrer seines Wagens, war Fedor von Bock das Opfer eines britischen Tieffliegerangriffs geworden. Als einzigen Überlebenden brachte man ihn noch ins Marinelazarett nach Oldenburg/Holstein, doch auch er erlag am 4. Mai 1945 seinen schweren Verletzungen.


Auszeichnungen

 
Auszeichnungen
 
Preußischer Kronen-Orden IV. Klasse am 13. September 1911
Eisernes Kreuz(1914) II. Klasse am18. September 1914
Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern am 25. Oktober 1916
Eisernes Kreuz (1914) I. Klasse am 30. Oktober 1916
Österreichisches Militärverdienstkreuz III. Klasse mit der Kriegsdekoration am 24. Juni 1915
Orden der Eisernen Krone III. Klasse mit der Kriegsdekoration am 9. Februar 1917
Grossherzoglich Mecklenburg-Schwerinsches Militärverdienstkreuz II. Klasse am 3. August 1917
Hanseatenkreuz Hamburg am 19. September 1917
Hanseatenkreuz Bremen am 30. Januar 1918
Orden vom Zähringer Löwen Ritterkreuz I. Klasse mit Schwertern am 10. Januar 1918
Orden der Württembergischen Krone Ritterkreuz mit Schwertern am 25. Januar 1918
Pour le Mérite am 1. April 1918
Militär-Verdienstorden (Bulgarien) Kommandeurkreuz am 2. August 1918
Dienstauszeichnungskreuz 1920
Schlesischer Adler II. und I. Stufe am 15. April 1921
Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. bis I. Klasse
Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938
Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938
Orden der Krone von Jugoslawien I. Klasse am 1. Juni 1939
Eichenlaub zur Wehrmacht-Dienstauszeichnung I. Klasse am 12. September 1939
Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse am 22. September 1939
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 30. September 1939
Orden der Krone von Italien Großkreuz am 27. August 1940
Rumänischer Militärorden Michael der Tapfere III. und II. Klasse am 29. Juli 1942
Rumänischer Militärorden Michael der Tapfere I. Klasse am 1. September 1942
Ungarischer Verdienstorden Großkreuz mit Schwertern am 27. November 1942
Nennung im Wehrmachtbericht am 7. August 1941
Nennung im Wehrmachtbericht am 19. September 1941
Nennung im Wehrmachtbericht am 18. Oktober 1941
Nennung im Wehrmachtbericht am 30. Mai 1942


Quellen


Die deutschen Generalfeldmarschälle und Großadmirale 1936-1945, Peter Stockert, Pour le Mérite, ISBN 978-3-932381-47-8
http://de.wikipedia.org/wiki/Fedor_von_Bock Zugriff am 15.06.10
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Per ... dorv-R.htm Zugriff am 15.06.10
http://www.ritterkreuztraeger-1939-45.d ... or-von.htm Zugriff am 15.06.10

Autor: Kurt Ralle