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Portrait

Uncas

Poquim ( Häuptling )

Mohegan

 

 

Geboren *um 1600 in Connectticut / † Gestorben um 1683 in Connectticut

"Dieses Herz gehört nicht mir, sondern euch.
Diese Krieger sind auch nicht meine Krieger, sondern Eure. Ordne nur irgendeine schwierige Aufgabe an, ich werde sie ausführen,
Ich glaube kein Wort, das ein Indianer gegen die Engländer sagt."

 

Unter allen berühmten Indianern Nordamerikas, war der Mohegan-Häuptling Uncas, der mit dem minderwertigsten Charakter. Warum werden sich jetzt einige Fragen. Sein achtzigjähriges Leben ist eine einzige Kette von Verrat, Raub und Mord. Diese Taten geschahen nicht etwa im Dienst eines Widerstandes gegen die weißen Eindringlinge, sondern aus Rachsucht und Habgier gegen benachbarte indianische Stämme ,und auch sein eigener Stamm war davon betroffen. Leider gibt es von Uncas leider kein authentisches Bildmaterial.

 

Jugend

 

 

 

Die Eltern von Uncas waren der Häuptling der Pequot, Owenoco und die Schwester des Häuptlings Woipeguand gewesen. Woipeguands Frau war die Tochter von Wekoum, dem obersten Häuptling der Narranganset. Dies bedeutete, dass  Uncas mit diesem damals sehr einflussreichen Stamm verwandt war. Im Jahre 1626 heiratete Uncas, angeblich um seinen Einfluss zu steigern, die Tochter des Pequot-Häuptling Sassacus. Durch diese Heirat wurde Uncas ein Familienmitglied dieses Häuptlings.
Was keiner damals ahnen konnte, dass durch diese Heirat die Saat für den Untergang der beiden mächtigen Stämme - den Narranganset und der Pequot - besiegelt worden ist. Schon nach kurzer Zeit begann Uncas gegen seinen Schwiegervater Sassacus Intrigen zu spinnen. Es ist zu vermuten, dass Uncas mit dem Hinweis auf seine Abstammung zur einer Häuptlingsfamilie versuchte die Häuptlingswürde zu erlangen, indem er die Krieger gegen Sassacus aufhetzte. Bei den darauffolgenden Auseinandersetzungen musste Uncas eine Niederlage einstecken ,weil die Krieger in der Mehrzahl sich treu zu Sassacus bekannten. Uncas musste fliehen und wurde von den Narraganset aufgenommen. Nach einiger Zeit glaubte er, dass der Moment gekommen sei, einen Boten zu Sassacus zu schicken, der Uncas bitte um Gnade übermittelte. Sassacus gewährte ihm die Gnade und er durfte wieder zurückkehren. Es sollte dennoch nicht sehr lange dauern, bis er wieder in den Verdacht geriet, ein intrigantes Spiel zu spielen und er war wieder zur Flucht gezwungen gewesen. Noch einmal wurde er von Sassacus begnadigt, aber nach einer weiteren Intrige hatte er den Bogen endgültig überspannt und er musste nun endgültig das Land der Pequot verlassen.
Die Krieger, die Uncas bis dahin treu ergeben waren, sagten sich in großer Mehrzahl von ihm los. Man berichtete, dass das Land was ihm gehörte und die Zahl seiner ihm verbliebenen Krieger so gering war, dass er nicht einmal in der Lage war einen größeren Jagdzug zu veranstalten. Diese persönliche Niederlage kränkte ihn sehr und er war auf der Suche einen Weg zu finden um seine Rachsucht und seinen krankhaft gewordenen Ehrgeiz zu befriedigen.

Die Mohegan

Zu dieser Zeit hatten sich die letzten 50 Krieger vom Stamm der Mohegan am Connecticut niedergelassen. Uncas nahm sofort die Verbindung mit ihnen auf und diese machten ihn zu ihrem Häuptling. Ein Krieger vom Schlage Uncas kam ihnen zu dieser Zeit gerade gelegen, denn Uncas war nicht nur ein kriegerischer und aggressiver Mann gewesen, sondern er gab ihnen auch die Möglichkeit reiche Beute zu machen. Uncas war jetzt in der Lage sich an seinen ehemaligen Stammesbrüdern rächen zu können und die Stunde für seine Rache sollte bald kommen.
Der Stamm der Pequot betrachtete schon lange mit Argwohn ,wie die Engländer und ihre Siedler immer tiefer in das Land eindrangen und sich ansiedelten. Die Zwischenfälle häuften sich und die Pequot wollten sich mit den Narranganset verbünden, um die weißen Siedler zu vertreiben. Die Narranganset lehnten jedoch solch ein Bündnis ab und die Pequot griffen die Siedlungen und Gehöfte im Alleingang an. Die Kämpfe wurden so intensiv, dass sich auf dem Höhepunkt etwa eintausend Pequot Krieger auf dem Kriegspfad befanden.

Freund der Weißen

 

 

Die Engländer die nun einen Gegenangriff starteten erhielten die Unterstützung der Kolonien Plymouth und Massachusetts. Uncas erschien mit seinen Kriegern in Hartfort und machte den Engländern das Angebot, diese bei ihrem Kampf gegen die Pequot zu unterstützen. Dieses Angebot nahmen die Engländer gerne an, obwohl einige Offiziere diesem Angebot sehr misstrauisch gegenüberstanden. Sie befürchteten damals es könnte auch eine Falle sein. Uncas bewies seine Treue zu den Engländern, indem er aus dem Hinterhalt die Pequot angriff und vieler seiner ehemaligen Stammesangehörigen tötete. Uncas und seine Leute erkundeten die Gegend und seine Krieger dienten ebenfalls als Scout bei den Engländern.
Im Mai des Jahres 1637 starteten die Engländer mit ca. 80 Mann die von John Mason angeführt wurden einen Feldzug gegen die Pequot. Uncas schloss sich mit seinen Kriegern diesen Feldzug an und es gelang ihm einige Narranganset gegen die Pequot aufzuhetzen. In der Nacht zum 26. Mai 1637 startete der Angriff auf das Lager der Pequot. Das Lager wurde in Brand gesteckt und bei der darauffolgenden blutigen Schlacht wurden die Pequot vernichtend geschlagen. Mason, der mit dem Erfolg noch nicht zufrieden war, verstärkte seine Truppen weiter und es gelang ihm in einer weiteren Schlacht, die die Pequot bis auf wenige Stammesangehörige auszurotten. Sassacus wurde auf der Flucht getötet und die Überreste seines Stammes flüchteten zu den benachbarten Stämmen. Ein Vertrag verpflichtete die Narraganset keine Flüchtlinge bei sich aufzunehmen und so kam es das alle Pequot, die bei ihnen glaubten in Sicherheit zu sein an die Engländer ausgeliefert wurden. Ihr Schicksal war, dass sie als Sklaven nach Bermuda verkauft wurden. Die Narraganset berichteten auch den Engländern, dass Uncas die Flüchtlinge, die bei ihm waren, in seinen Stamm aufgenommen wurden. Der Grund warum Uncas so großzügig handelte dürfte der damit verbundende Machtzuwachs gewesen sein.

Im Jahr 1638 besuchte Uncas den Gouverneur Winthrop in Boston. Dieser stellte Uncas sofort zur Rede weil der Gouverneur der Meinung war, dass Uncas und seine Krieger sich rücksichtlos gegenüber den Pequot verhalten hatten. Demütig beteuerte Uncas seine Unschuld und sagte :

 

"Dieses Herz gehört nicht mir, sondern euch.
Diese Krieger sind auch nicht meine Krieger, sondern Eure.
Ordne nur irgendeine schwierige Aufgabe an, ich werde sie ausführen,
Ich glaube kein Wort, das ein Indianer gegen die Engländer sagt.
Wenn einer meiner Leute einen Engländer töten wollte, so würde ich den, der dies wagte, mit eigener Hand umbringen."


Diesen Worten blieb Uncas bis zu seinem Tode treu, besonders wenn es für ihn nützlich war. Gouverneur Winthrop kam zu der Überzeugung ,dass er Uncas vertrauen könnte. Er schenkte ihm den roten Rock der Engländer und übergab einen Schutzbrief. Uncas trat die Heimreise an dabei waren auch Vorräte gewesen die ihm die Engländer gegeben hatten. Nun wollte er sich an den Narranganset rächen weil diese den Engländern von seinen Taten berichtet hatten.

Die Narranganset

 

 

(künstlerische Darstellung von der Gefangennahme Miantonomo)

 

Uncas und der Häuptling der Narranganset, Miantonomo wurden in Boston zu einer Konferenz eingeladen um dort über das Schicksal der restlichen Pequot zu beraten. Während dieser Konferenz kam es zu einem Streit zwischen den beiden Häuptlingen. Dieser Streit zwischen den Häuptlingen führte dazu, dass es zwischen den Mohegan und den Narranganset zu Zwischenfällen kam. Nach einer Beschwerde Miantonomos bei der englischen Behörde, wurden beide Häuptlinge vorgeladen. Uncas erschien nicht und schob sein angeblich lahmes Bein vor. Die Antwort kam prompt von einem Boten der Uncas ausrichten ließ das die Ausrede sehr bei den Haaren herbeigezogen sei. Sofort macht sich Uncas auf dem Weg um zu dem Gespräch zu erscheinen. Uncas wies dort alle Anschuldigungen gegen sich zurück und als die Engländer Miantonomo baten, sich zur einer Aussöhnung bereit zu erklären, willigte dieser ein. Aus Furcht vergiftet zu werden, lehnte Uncas ein Versöhnungsessen ab. Im weiteren Verlauf des Jahres 1638 wurde durch einen Vertrag, den Mohegan und den Narrangansett gestattet die Reste des Pequot Stammes bei sich aufzunehmen. Uncas gelang es auch Stammesunabhängige Indianer zu überzeugen, sich seinem Stamm anzuschließen. Der Zuwachs sorgte dafür, dass sich die Anzahl seiner Stammesmitglieder verdoppelte, aber trotz dieses Machtzuwachses war Uncas gezwungen gewesen den Engländern jedes Jahr einen Tribut zu entrichten. Uncas vergrößerte seinen Einfluss weiter, er heiratete Sebequanash, die Tochter des Häuptlings der Hammonasset. Diese Heirat bedeutete eine Vergrößerung seines Landes.
Uncas verkaufte sein Land an die Engländer zu sehr fairen Preisen um es mal so zu nennen und er wurde dadurch natürlich sehr beliebt. Er ließ sich auch dafür bezahlen das er die anderen Häuptlinge ausspionierte, mit der Folge, dass er bald von allen Indianerhäuptlingen gehasst wurde und man entwarf einen Plan ihn zu töten. Uncas erfuhr von diesem Plan und er unterrichtete davon die Engländer, mit einer gleichzeitigen Beschuldigung, Miantonomo wäre der Rädelsführer dieses Plans. In Boston gelang es Miantonomo sich zu rechtfertigen, denn Uncas weigerte sich ihm Auge in Auge gegenüberzutreten. Uncas schmiedete nun einen Plan, den Häuptling der Narranganset gefangen zu nehmen, durch einen Boten ließ er diesen auffordern zu einer Verhandlung zu erscheinen. Beide Häuptlinge trafen sich, dabei standen sich die Krieger der beiden Stämme in Schussreichweite gegenüber. Uncas wollte einen Zweikampf, aber Miantonomo lehnte diesen ab. Nun warf sich Uncas zu Boden und dieses vorher wohl abgesprochene Zeichen, war der Startschuss. Weil seine Krieger sofort einen Pfeilhagel auf Miantonomo und seine Begleiter abfeuerten. Die Mohegan gelang es Miantonomo gefangen nehmen und brachten ihn in ihr Lager. Die Narranganset schicken Uncas als Lösegeld für ihren gefangenen Häuptling Perlen. Uncas nahm die Perlen und er behauptete später diese Perlen sollten eine Belohnung sein für die Auslieferung Miantonomos an die Engländer. Die informierten Engländer sahen zuerst keinen Grund für ein Todesurteil, aber nach einer weiteren Beratung änderten sie ihre Meinung und Uncas sollte der Vollstrecker sein. Uncas war einverstanden, denn er stand unter dem Schutz der englischen Kolonie. Mit seinem Bruder, einigen Kriegern und dem gefangenen Häuptling, begab er sich auf den Weg nach Hartford.
Uncas Bruder Wawequa ging hinter Miantonomo, auf ein Zeichen von Uncas erhob er seinen Tomahawk und tötete Miantonomo mit einem Schlag in den Schädel. Angeblich soll Uncas mit einen Messer ein Stück Fleisch aus der Schulter des Toten geschnitten haben und dabei ausgerufen haben:
 

"Es ist das süßeste Fleisch das ich je aß; es macht mein Herz stark"


Die nun wütenden Narranganset, überfielen unter der Führung von Pessicus die Mohegan. Die Engländer hatten mit Hilfe eines Vertrages ,am 29. September 1644, versucht dieses zu verhindern. Uncas und seine Mohegan mussten sich in ein Fort zurückziehen, dass mit der Hilfe der Engländer entstanden war. Die Narranganset belagerten das Fort doch Uncas hatte Glück, einem Boten gelang es sich zu den Engländern durchzuschlagen und er kehrte unversehrt mit einem Kanu voll mit Vorräten zurück, die unbemerkt ins Fort gelangten. Die Engländer schickten Truppen zur Hilfe und die Narranganset brachen die Belagerung ab und flüchteten. Die Mohegan begannen nun einen Gegenangriff und die Siedler begannen den Narranganset zu drohen. Eingeschüchtert von diesen Kriegsdrohungen schlossen die Narranganset, am 5. September 1645, erneut einen Friedensvertrag. Jetzt gab es für Uncas kein Halten mehr, er übernahm die Rolle eines " Polizisten, mischte sich in alle Angelegenheiten ein ,raubten und plünderten. Die Frauen wurden entführt und er stiftete Unfrieden wo es ihm möglich war. Diese Verhalten ging aber nun auch den Siedler zu weit und sie klagten Uncas mehrere Male an. Es Gelang ihm aber immer wieder, auch mit den unglaublichsten Lügen, sich herauszureden. Uncas war auch ein Denunziant.
Im Jahre 1653 berichtete er, die Holländer und die Naranganset hätten sich gemeinsam verschworen. Damit rächte er sich weiter an diesen Stamm. 1654 starteten die Narranganset einen Angriff doch Uncas konnte sich auch diesmal auf seine englischen Freunde verlassen.

Weiterer Lebensweg

 

 

( eine weitere Darstellung von Uncas )

 

Uncas Machtgier kannte nun keine Grenzen mehr, er griff sogar Stämme an die unter englischen Schutz standen. 1661 überfiel er die Verbündeten der Wampanoag, den Stamm der Quabaug und auch hier redete er sich raus mit dem Argument " er wüsste von nix ". Auch dieses Mal glaubten ihm die Engländer, während die Wampanoag mit Vergeltung drohten.
1675 begann der " King-Philip-Krieg ", Uncas und sein Sohn Owenoco standen treu auf der Seite der Engländer. Er unterstützte die Engländer bei den Pocasset-Kämpfen und war auch an der Gefangennahme von Canonchet beteiligt. Metacoms Niederlage war für Uncas eine weitere Gelegenheit neue Krieger in seinen Stamm aufzunehmen. Die Krieger die, die Mohegan später wieder verließen, wurden ermordet. Uncas blieb auch im hohen Alter seiner Politik treu. Den religiösen Eiferern, in der Gestalt ihrer Pfaffen, war Uncas ablehnend gegenüber gewesen. Er erkannte schnell ,dass das Christentum die Autorität der Häuptlinge gefährdete. Doch der listige christliche Missionar James Fitch hatte die Idee, allen Indianern, die zum Christentum konvertierten, ein Stück Land zu schenken ,dass sie so lange behalten durften solange sie Christen blieben. Dieses großzügige Angebot der Christen veranlasste auch Uncas nun ein Christ zu werden, jedenfalls offiziell. Fitch erkannte, das Uncas nur das Land wollte. Danach forderte Uncas, recht unangenehm, die Missionare auf, sie sollten ihre Tätigkeit bei den Indianern einstellen. Der Missionar Gookin sagte über Uncas er wäre ein

 

" alter bösartiger halsstarriger Mann, ein Trunkenbold, der auch sonst allerhand Lastern frönt"

 

Fitch nannte Uncas:

 

"einen Lügner,Mörder und Anstifter zum Unheil "

 

Für viele Engländer war Uncas nur noch ein notwendiges Übel das man brauchte. In den Vielen Jahren seiner Herrschaft hatte Uncas, inzwischen zusammen mit seinem Bruder ,den ganzen Landbesitz seines Stammes verscherbelt und sich dadurch bereichert. Im Jahre 1679 forderte er vom englischen Gerichtshof, die Grenzen seines Landes festlegen zu lassen und als das Gericht von ihm eine Loyalitätserklärung verlangte, sagte er:

 

" Ich, Uncas, Häuptling der Mohegan, verspreche in meinem Namen, zu der Bevölkerung von Connecticut freundlich zu sein und jedes Unrecht, das ich oder ein anderer aus meinem Stamm ihr zufügen sollte, wiedergutzumachen.
Ich übergebe all mein Land den Behörden, der Kolonie und will darüber nicht anders verfügen, als es dem Gouverneur und den deputierten angenehm ist. Diese Land soll auf Farmen und Dörfer verteilt werden, wie der Oberste Gerichtshof es beschließt; andererseits werde ich dafür Entschädigung erhalten, entsprechend unseren künftigen Vereinbarungen....
Ich verspreche, in allen Fällen von Bedeutung den Rat des Obersten Gerichtshofes einzuholen, besonders wenn es um Frieden oder Krieg oder um den Abschluss von Bündnissen geht; ich werde kein Bündnis mit irgendeinen Volk schließen, das mit der Kolonie verfeindet ist.
Schließlich verpflichte mich, wenn es nötig ist, der Kolonie beizustehen, mit einer entsprechenden Anzahl Krieger und auf eine Weise, wie es der Regierung am besten erscheint."

 

Das Ende

 

 

 

Das genaue Todesjahr von Uncas und wie er verstarb, ist nicht bekannt. Es könnte im Jahre 1682 oder auch 1683 gewesen sein. Uncas nimmt unter den nordamerikanischen Indianern eine Sonderstelllung ein. Er war der Einzigste, der aus heutiger Betrachtung eine negative Stellung einnahm. Er kämpfte von Anfang an auf der Seite der weißen Siedler, weil es für ihn wohl die lukrativste Seite war. Seine Rachsucht und seine Habgier führten zum Untergang der 3 bedeutendsten Stämme ,den Pequot ,den Narranganset und der Wampanoag.
Er verschacherte das Land seines Stammes und seiner Vorfahren bzw. ließ sich bestechen. Im Jahre 1847 ehrten die Amerikaner ihn mit einem Denkmal im Bundesstaat Connecticut und einer Bronzestatue am Hause Coopers in Cooperstown. Uncas Name wurde in J.F. Coopers "Letzter Mohikaner " verwendet. Diese Figur hat nichts mit dem historischen Uncas zu schaffen, nur der Titel ist die einzige Gemeinsamkeit, denn Uncas bedeutet "Häuptling" oder "Anführer". Natürlich hat der Uncas aus den zahlreichen gleichnamigen Filmen und Comics ebenfalls nicht die historische Grundlage, denn auch hier steht der Name nur für den Titelhelden, für Rache und Habgier steht hier eine andere Figur.

Quellen

Buch

Siegfried Augustin, Die Geschichte der Indianer. Von Pocahontas bis Geronimo 1600-1900, Nymphenburger in der F.A.Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH München
ISBN 3-485-00736-6


I-Net

http://en.wikipedia.org/wiki/File:Uncas ... onomoh.jpg Zugriffsdatum ( 30.06.2011 )
http://www.page3lakota4.de.tl/UNCAS-_-MOHEGAN.htm ( selber Inhalt wie im Buch ) Zugriffsdatum ( 30.06.2011 )
http://de.wikipedikia.org/wiki/Mohegan Zugriffsdatum ( 30.06.2011 )
http://www.lesenonline.eu/uncas-der-let ... -3860.html Zugriffsdatum ( 30.06.2011 )
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1016442 Zugriffsdatum (05.07.2011 )
http://www.weyanoke.org/reading/tbw-PequotMassacre.html Zugrffsdatum (05.07.2011 )
http://www.pixelmonsters.de/movies/der-letzte-mohikaner Zugriffsdatum (06.07.2011 )
http://www.amazon.de/Classicomics-Nr-Fe ... B002BYU530 Zugriffsdatum (06.07.2011 )
http://windhamctcemeteries.wordpress.co ... riffsdatum (06.07.2011 )
http://ancientlights.org/mf_ch5.html Zugriffsdatum (06.07.2011 )



Autor : Hasso von Manteuffel