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Portrait

Thomas Jonathan "Stonewall" Jackson

 

 

Thomas Jonathan "Stonewall" Jackson wurde am 21. Januar 1824 in Clarksburg Virginia als Sohn eines Anwalts geboren. Sein Vater und seine ältere Schwester starben schon 2 Jahre nach seiner Geburt, 1826, an Typhus. Seiner Mutter als Witwe blieben nach dem Tod des Vaters hohe Schulden und die Familie verarmte. Nachdem seine Mutter 1830 wieder geheiratet hatte, wurde Jackson zu einem unverheirateten Onkel aufs Land geschickt. Dort musste er die landwirtschaftlichen Tätigkeiten auf dem Hof seines Onkels erledigen. In der freien Zeit dort nutzte er die gelegenheit zur Schule zu gehen. Er war ein überdurchschnittlich Guter und Sportlicher Schüler, jedoch erhielt er keinen höheren Schulabschluss. Die Mutter Thomas´ Jackson starb im Jahr 1831 bei der Geburt eines Babys an Komplikationen, sie wurde in einem Anonymen Grab beigesetzt. Am 4. August 1853 heiratete Jackson Eleanor Junkin, die bei der Totgeburt des ersten Kindes starb. Am 16. Juli 1857 heiratete er Mary Anna Morrison mit der er zwei Kinder hatte von denen nur eins das Erwachsenenalter erreichte. Thomas Jonathan Jackson starb am 10. Mai 1863 während der Rekonvaleszenz an einer Lungenentzündung, 8 Tage nachdem er bei der Schlacht bei Chancellorsville von eigenen Einheiten aus versehen angeschossen wurde. Er wurde am 15. Mai in Lexington beigesetzt.

Militärische Laufbahn

 

 


Im Jahre 1842 wurde Thomas J. Jackson an die West Point Militärakademie in New York berufen, dies allerdings nicht als erste Wahl seines vorschlagenden Kongressabgeordneten. Wegen seiner mangelhaften Schulbildung hatte er besonders im ersten Jahr erhebliche Schwierigkeiten mit seinen Klassenkameraden mitzuhalten die ihn spöttisch "country clodhopper" ("Bauerntölpel") nannten. Zu jenen gehörten unter anderem die späteren Generäle der Union und Konföderation McClellan, Reno, Couch, A.P. Hill und Pickett. Seine defizite auf allen Gebieten glich er aber bald schon durch häufiges nächtelanges Lernen aus. 1846 schließlich schloss er West Point als Siebzehnter seiner Klasse ab. Daraufhin folgte die Beförderung zum Leutnant und die versetzung zur Artillerie mit der er am Amerikanisch-Mexikanischen Krieg teilnahm. Unter General Scott nahm er an den Schlachten bei Vercruz teil wo ihn ein Batteriechef als hingebungsvollen, eifrigen, talentierten und tapferen Soldaten lobte. Eigenständiges und mutiges Handeln zeichneten ihn schon damals aus. In Folge wurde er mit zwei Brevet-Beförderungen ausgezeichnet. Und er nahm an der Schlacht von Chapultepec teil, die auf einem Hügel nahe Mexico Stadt stattfand. Für seinen Mut bei der Erstürmung Chapultepecs wurde er zum Brevet-Major befördert. Nach dem Krieg diente er in Fort Hamilton im New Yorker Hafen und kurz darauf nach Fort Meade Florida versetzt. Jackson erhielt im Jahre 1851 einen Posten als Hochschullehrer am Virginia Military Institute. Dort unterrichtete er Artilleriewesen und Physik (Artillery Tactics and Natural Philosophy). Darauf trat er aus der U.S. Army aus verblieb jedoch in als Major in der Virginia Miliz. Als Lehrer war er bei seinen Schülern unbeliebt, sie nannten einige ihn spötisch einen "Tom Fool" (Einfallspinsel) und 1856 beantragten einige seiner ehemaligen Schüler ihn aus dem Lehreramt zu entfernen. Doch der Dekan lehnte dies ab mit der Begründung, das obwohl er als Lehrer der allgemeinen Physik keinen Erfolg hat und den notwendigen Takt bei den Schülern vermissen ließ dennoch als Lehrer der Kriegswissenschaften ein Genie sei. Aber aufgrund dieser pädagogischen Unfähigkeit gepaart mit seinem Humorlosen auftreten ließen ihn Opfer von vielen Scherzen seiner Kadetten werden. Im November 1859 führte Jackson die Artillerie des Kadettenkorps, das die Hinrichtung John Browns, ein Gegner der Sklaverei und Anführer des überfalls auf das Waffenarsenal von Harpers Ferry, in Harpers Ferry - Virginia sicherte. Jackson reiste im Jahr 1860 in den Norden der Union, nach neu England. Dort hörte er das erste mal von Gerüchten die eine Sezession vorraussagten, von da ab stiegen seine befürchtungen um die Einheit der Nation. Er setzte sich immer dafür ein, die Meinungsverschiedenheiten der Staaten innerhalb der Union zu lösen. Auch weil er die militärische Unterlegenheit der Südstaaten erkannte. Als die Abolitionistischen Strömungen (Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei) in Washington stärker wurden und sich die Absicht der US-Regierung in die Rechte der Einzelstaaten einzugreifen immer deutlicher abzeichnete sah er auch keinen anderen Ausweg mehr als durch den Austritt aus der Union um die Rechte der Südstaaten zu bewahren.

Bürgerkrieg

 

 

 

Am 21. April 1861, vier Tage nach der Sezession Virginias, wurden die Kadetten des Virgina Military Institute unter Jacksons Kommando als Ausbilder nach Richmond Virginia beordert. Er selbst wurde zum Oberst befördert und am 27. April dann nach Harpers Ferry versetzt um als Brigadekommandeur die sich dort versammelnden Miliz-Regimenter zu einer schlagkräftigen Brigade zu formen. Diese Brigade sollte seinen namen Tragen und später den seines Sptznamen, Stonewall Brigade. Die Soldaten verstanden dies als Auszeichnung. Jackson unterstand mit seiner Brigade der Shenandoah Armee unter Generalmajor Joseph E. Johnston. Bei dem ersten Gefecht um Harpers Ferry bei Operationen gegen die Baltimore and Ohio Railroad zeichnete er sich durch Tapferkeit aus und wurde deshalb am 17. Juni zum Brigadegeneral befördert. Danach beteiligte er sich mit seiner Brigade im zeitraum vom 2. bis 15. Juli an Gefechten gegen Generalmajor Pattersons Unionseinheiten anschließend mit der Eisenbahn in den Raum um Manassas/Virginia verlegt. Dort wurde er und seine Einheiten am Henry Hill während der Ersten Schlacht am Bull Run eingesetzt. Als die Union dort über die Flanke angriff flohen dort nach harten Kämpfen die Südstaaten einheiten, die an einer vorgeschobenen Position Kämpften. Der Ranghöchste der floh, Brigadegeneral Barnard Elliott Bees, rief seinen Männern dabei zu: "Look at Jackson's brigade! It stands there like a stone wall" (Zu Deutsch: "Seht euch Jacksons Brigade an! Sie steht da wie eine Stein Mauer!")
Als sie an Jacksons Brigade vorbekamen, er ist an einer langgestreckten Baumreihe in Stellung gegangen. Mit diesem Ausspruch erhielt T.J. Jackson seinen Spitznamen "Stonewall", der als Ehrenname auch seiner Brigade gegeben wurde. Jackson wurde mit seiner Brigade nach der Schlacht zurück ins Shenandoahtal beordert. Bis zum 6. Oktober unterstand er da der Konföderierten Potomac Armee, am darauffolgenden Tag wurde er zum Generalmajor befördert und am 22. Oktober zum Kommandeur des Wehrbezirks Shenandoahtal ernannt. Danach folgte die Romney Expedition die im großen und ganzen eher ein Misserfolg blieb. Sein Plan war mit teilweise neuen Kräften die Kontrolle über West Virginia wieder zu erlangen mit einer Expedition am Potomac River entlang und auch weitere angriffe auf Baltimore and Ohio Railroad. Jackson begann die Expedition am 1. Januar 1862, nach 4. Tagen Marsch, am 5. Januar erreichte er den Potomac River, gegenüber von Hancock. In der darauffolgenden Schlacht von Hancock konnten die Unionstruppen ein übersetzen Stonewall Jacksons verhindern, er jedoch einen teil deren Bahnstrecke vernichten. Am 14. Januar dann konnte er Romney einnehmen, seine truppen waren aber moralisch am Ende da ihnen die Kälte, der Kampf und die langen Märsche zusetzten und so musste er die Expedition abbrechen. Wegen der seiner Meinung nach ungerechtfertigten Kritik Jefferson Davis an diesem Misserfolg wollte er zunächst sein Offizierspatent zurückgeben, sah jedoch später davon ab.

Shenandoah

 

 


Am 23. März 1862 begann Jackson mit zunächst 10.000 Mann den Shenandoah-Feldzug. Durch schlechte Aufklärung nahm Jackson an das sich Unionstruppen in der nähe von Winchester zurückziehen würden und nur noch ein paar Regimenter dort verblieben. Darauafhin marschierte er innerhalb von 2 Tagen 42 Meilen bis nach Kernstown, 4 Meilen südwestlich von Winchester. Doch da traf er auf doppelt so viele Feindkräfte von Brigadegeneral James Shields wie seine eigenen Einheiten. Zwei Stunden lang griffen daraufhin die Unionstruppen an, ohne dabei jedoch die Stellungen Jacksons zu durchbrechen. Erst als dann die Munition seiner Truppen ausging mussten sie den Rückzug antreten. Diesen konnte auch "Stonewall" nicht mehr aufhalten, als er persönlich eine Reservebrigade in das Gefecht einführen wollte. Damit war sein erstes gefecht in diesem Feldzug verloren gegangen. Aber den Konföderierten brachte dies einen Strategischen Sieg da Unions Präsident Lincoln die Konföderierten Einheiten im Shenandoah Tal als Bedrohung für Washington D.C. ansah und dort große Truppenkontingente verlagerte die in anderen Regionen fehlten. Am 8. Mai fand das Gefecht bei McDowell statt. In der er eine Unionseinheit (ca. 6000 mann) in einem 4 Stündigen Gefecht schlagen konnte und so auch eine Vereinigung jener, was das Ende seiner Streitmacht bedeutet hätte, im Tal von Shenandoah verhindern. Anschließen ließ er die Nordstaatler die nach Norden dann ausweichen bis nach Franklin verfolgen. Als Jackson dann aber feststellte das sich die Unionstruppen dort in guten und befestigten Stellungen befanden ließ er die Verfolgung abbrechen und kehrte wieder am 17. Mai in das Shenandoahtal zurück. Am 23. Mai fand das Gefecht bei Front Royal statt. Hierbei ging es darum eine Verstärkung für McDowlls durch Shields zu verhindern. Jackson setzte sich gegenüber General Lee mit seiner Auffassung durch, die Nordstaatler im Tal und nicht Shields auf dem Weg nach Osten anzugreifen. Jackson marschierte mit einer hohen Geschwindigkeit am nördlichen Arm des Shenandoahs talabwärts und dann über den Massanutten Mountain. Nach der Wiedervereinigung mit der Ewells Division mit nunmehr ca. 16.000 Mann ging es durch das Luraytal nach Nordosten. Die Geschwindigkeit der Marschbewegungen gaben Jacksons Infanterie den Spitznamen Jacksons Fuß-Kavallerie". Er schickte zuerst seine Kavallerie unter Ashby nach Norden um Banks glauben zu lassen das er Strasburg angreifen will. Gleichzeitig aber griff Jackson mit seinen rund 16.000 Soldaten die kleine Garnison bei Front Royal an. Diese mussten sich aber nach tapferen Wiederstand in einem kurzen, heftigen Gefecht ergeben. Um nicht umgangen zu werden wurde Banks gezwungen überstürzt aus Strasburg nach Winchester auszuweichen. Jackson beabsichtigte Banks den Weg bei Middletown Virginia abzuschneiden. Da seine Truppen sehr erschöpft waren gelang dies nicht. Eine seiner Angriffskolonnen benötigte 6 Stunden für die 7 Meilen bis zum Valley Pike bei Middletown, als sie schließlich ankamen waren Banks´ Truppen gerade durchgeschlüpft. Danach ließ er seine Truppen, trotz dieser Umstände die ganze Nacht auf den 25. Mai auf Winchester durchmarschieren, weil er aus eigener Kenntnis des Geländes um Winchester wusste das jede Stunde mehr die die Nordstaatler hatten sich zur Verteidigung einzurichten einen höheren Blutzoll bei seinen Soldaten fordern würde. Dann am 25. Mai folgte die erste Schlacht von Winchester die bei der gleichnamigen Ortschaft Winchester stattfand. Jackson griff mit seinen Einheiten die Stellungen der Nordstaatler an. Ein Angriffskeil Jacksons konnte schließlich im Westen die Truppen ihrer feinde schlagen und die Stellungen der Nordstaatler wurden bald darauf überrant. Die Unionseinheiten unter dem Kommando von Banks flohen daraufhin durch die Stadt Winchester in Richtung Nordosten. Er wich nach der Niederlage über den Potomac River nach Maryland aus. Eine Verfolgung jener Truppen blieb aber ineffizient da die Konföderierten Truppen erschöpft waren und es ein Kompetenzgerangel gab. Erst am 27. Mai begann man die Verfolgung und erreichte zwei Tage später den Raum um Harpers Ferry. Präsident der Nordstaaten Lincoln entschied daraufhin das ein Sieg nun über Jackson absolute Priorität habe, was auch den Absichten General E. Lees entsprach. So wurde befohlen das ca. 20.000 Nordstaaten Soldaten nach Front Royal und weiter Truppen von Fremont nach Harrisonburg marschieren sollten. Dies hätte zur Folge das Jackson abgeschnitten wäre. Am 30. Mai wich Jackson aus Harpers Ferry nach Süden aus und obwohl die Nordstaatler näher an Strasburg waren, näherten sie sich langsamer und am 1. Juni schließlich entkam Jackson mit seinen gesamten Truppen aus der Falle der Nordstaatler. In der Schlacht bei Cross Keys am 8. Juni konnt Ewell einer der Unionseinheiten, die getrennt marschierten, erfolgreich aufhalten und so eine Wiedervereinigung jener bei Port Republic verhindern. Einen Tag später (9. Juni) fand die Schlacht bei Port Republic bei der gleichnamigen Ortschaft statt. Schon einen Tag zuvor sandte Shields, der noch immer keine Verbindung zur anderen Unionseinheit hatte und nur langsam voran kam, eine Vorausabteilung richtung Süden um die Brücke bei Port Republic zu erobern. Kurz nach Sonnenuntergang durchquerten sie den Fluss und drangen nach Port Republic ein. Jackson mit seinem Stab die in Port Republic waren, entkamen einer Geiselnahme dabei nur knapp. Doch durch anschließendes persönliches eingreifen von "Stonewall" stabilisierte sich die Lage und konnten die Unionstruppen zum Ausweichen gezwungen werden. Noch in der selben Nacht befahl Jackson Ewell mit nur zwei Brigaden die Stellungen bei Cross Keys zu halten und mit dem Rest seiner Truppen Jackson bei Port Republic zu verstärken. Im Morgengrauen des 9. Juni hatten zwei Unionsbrigaden die Stellung ostwärts bei Port Republic und das flache Land bis zum südlichen Arm des Shenandoahs besetzt. Jacksons Angriff zielte zunächst auf den rechten Flügel der Union der jedoch abgewehrt wurde und ein gegenangriff warf dann auch noch die Konföderierten wieder zurück. Als es aber gelang die höhen des Linken Flügels der Union zu stürmen wurde deren Lage unhaltbar und wichen dann nach Luray aus. Gegen Mittag begann dann auch Fremont einen Angriff um die Truppen bei Port Republic zu unterstützen, Jackson wich dem Angriff aber aus in der Hoffnung sie auf das südliche Ufer zu locken und sie am nächsten morgen angreifen zu können. Doch in der Nacht wich Fremont jedoch nach Harrisonburg aus.

Nord Virginia Feldzug

 

 

 

Der Nord Virgina Feldzug begann mit der Schlacht am Cedar Mountain. Nachdem der Halbinsel Feldzug der Union gescheitert war sollte die dortige Armee evakuiert werden, Lincoln ordnete zur unterstützung einen Feldzug im Norden Virginias an. Die Nordstaatler sollten dafür einen Bahnknotenpunkt zerstören um die Versorgungslinien der Konföderierten ins Shenandoah-Tal zu zerstören. General Lee beabsichtigte diese Unterstüzungsarmee noch vor dem eintreffen zu schlagen und sandte deshalb seinen Linken Flügel der Nord-Virgina-Armee unter Jackson um dieses zu tun. Beide Verbände marschierten aufeinander zu und trafen sich in Culpeper County. Zunächst bestand der größte teil des Kampfes aus einem Artillerie-Duell damit sich die Infanterie aufstellen konnte, beobachter nannten das Gefecht eins "der feinsten Artillerieduelle" des Bürgerkrieges den Jackson und einer seiner Divisionskommandeure betätigten sich als Kanoniere. Als die Union am späten Nachmittag Jacksons einheiten angriff gelang es ihnen trotz Unterlegenheit zu siegen. Als diese am Linken Flügel stehenden Einheiten flohen soll Jackson mit erhobenem Säbel in einer und einer Flagge in der anderen Hand seine ausweichenden Truppen neu geordnet und zum Stehen gebracht haben. Seine zweite von drei Divisionen konnte hingegen seine Stellung halten. Seine dritte Division erreichte erst am Abend das Schlachtfeld und ging auf den linken Flügel ins Gefecht und rettete den Konföderierten Sieg. Wobei ein erfolgreicher Anriff eines Nordstaaten Kavallarie-Bataillons ihnen zeit gab zu einem geordneten Rückzug.
 

Maryland

 


 

 

Jacksons erster Einsatz während des von General Lee´s geführten Maryland Feldzuges war bei der Schlacht bei Harpers Ferry. Da diese Stadt, mit ihrer Garnison, eine Bedrohung für Lee´s operationen in Maryland war beabsichtigte er Harpers Ferry aus drei Richtungen anzugreifen. Jackson aus Richtung Süden, Lafayette aus Richtung Norden und John G. Walkers aus Richtung Osten. Am ersten Tag dieser Schlacht rückten die Konföderierten Richtung Harpers Ferry vor. Am nächsten Tag konnten sie die Hügel rund um die Stadt erobern. Auf Jacksons vormarschroute waren die Stellungen zur Überraschung kaum verteidigt und jene die es versuchten waren noch recht unerfahren und konnten so recht schnell überwältigt werden. Jackson ließ danach die eroberten Stellungen mit Artillerie Geschützen ausbauen. Einen Ausbruch der Kavallerie der Union von Harpers Ferry konnte er aber nicht verhindern. Am 15. September schließlich ließ er dann aus ca. 50 Geschützen ein Trommelfeuer auf die Stadt legen. Dies, das ihr Kommandeur bei dem Beschuss tödlich getroffen wurde und die hoffnungslose aussicht zwangen sie dann zur Aufgabe.

 

Schlacht bei Chancellorsville

 

Am zweiten Tag der Schlacht marschierte Jackson auf der in den vortagen festgelegten Route los um den Flankenangriff zu starten. Die vordersten Truppenteile seines Korps erreichten um ca. 6 Uhr morgens Catherine Furnace, die Union hatte ein aufbruch Jacksons schon vorher erkannt dennoch erkannten sie das Ziel nicht. Dies stiftete leichte Verwirrung im Stab der Nordstaatler. Als sich dort dann die Deutung durchsetzte das die Nord-Virginia-Armee der Konföderation nach Süden sich rückzog wurde befohlen sie anzugreifen. Ein Angriff auf Jacksons nachhut wurde mit dem ausweichen nach Süden beantwortet, was die Nordstaatler dann gänzlich davon überzeugte das sich die Südstaatler zurückziehen würden. Um ca. 15 Uhr erreichte Jackson die Rechte Flanke der Potomac-Armee wo er vorfand das sie sich nach Süden absicherten und er sich mit seinen Truppen westlich von ihnen befand. Er ließ seine Einheiten dann für einen Angriff bereitstellen. Um ca. 17:30 Uhr begann der Angriff Jacksons, die Nordstaatler darauf nicht eingestellt da sie dachten "weit weg" vom Schlachtgeschehen zu sein und sich gerade auch Abendessen zubereiteten. Eineinhalb Stunden später waren Jacksons Truppen schon zwei meilen vorgedrungen und hatten zwei Divisionen aufgerieben. Doch das durcheinander was bei der Union nun herrschte, war genauso bei den Einheiten Jacksons und die kommende Dunkelheit verbesserte sie nicht gerade. Aufgrund von Verzögerungen die dadurch herrühren als auch einen Kavallerieangriff, was zu einer Kavalleriewahrnung an alle truppenteile führte, befahl Jackson den Angriff beschleunigt fortzusetzen. Mit dem Wissen eigene Truppen hinter sich zu haben erkundete Jackson mit seinem Stab das Gebiet vor den eigenen Einheiten um schneller Befehle für das weitere vorgehen geben zu können. Die nachfolgenden Truppen wussten dies jedoch nicht und so eröffneten sie das Feuer als sie die Pferde Jacksons und seiner Begleitung hörten. Stonewall wurde dreimal getroffen und wurde daraufhin sofort in Sicherheit gebracht. Nach diesem Verlust und dem von A.P. Hills aus diesem feuergefecht wurde der Angriff abgebrochen da es an geeigneter Führungskraft gefehlt hatte. Jacksons linker Arm musste noch in der selben Nacht amputiert werden, General Lee bedauerte in einer Mitteilung seine Verwundung und zu diesem Sieg nichtsahnend das er 8 Tage später sterben würde.

 

 

Nachbetrachtung

Was die Meinung von T.J. Jackson zur Sklaverei angeht sagte seine Frau später in ihrer Biographie: "...and I have heard him say that he would prefer to see the negroes free, but he believed that the Bible taught that slavery was sanctioned by the Creator Himself..." (zu Deutsch: ...und ich hörte ihn sagen, dass er es vorziehen würde, dass die Neger frei wären, aber er glaubte auch, dass die Bibel lehrte, Sklaverei sei vom Schöpfer selbst erlaubt...)

Jackson unterrichtete gemeinsam mit seiner Frau erfolgreich Jahrelang Sklaven von Freunden in der Sonntagsschule, auf eigene Kosten. Aber auch Jakcson selbst, als Angehöriger der Virginischen Oberschicht, hatte Sklaven diese er wie Diener behandelte. Er bildete sie aus in den von ihm wesentlich erachteten Tugenden wie Höflichkeit, Pünktlichkeit und auch Moral aus.

 

Das Lied "Stonewall Jacksons Way", geschrieben wurde es im Bürgerkrieg

 

Liedtext:

 

Come, stack arms, men! Pile on the rails,
Stir up the camp-fire bright;
No matter if the canteen fails,
We'll make a roaring night.
Here Shenandoah brawls along,
There burly Blue Ridge echoes strong,
To swell the brigade's rousing song
Of "Stonewall Jackson's way."

We see him now, -- the old slouched hat
Cocked o'er his eye askew;
The shrewd, dry smile, the speech so pat,
So calm, so blunt, so true.
The "Blue-Light Elder" knows 'em well;
Says he, "That's Banks, -- he's fond of shell;
Lord save his soul! we'll give him hell,
That's "Stonewall Jackson's way."

Silence! ground arms! kneel all! caps off!
Old "Blue Light's" going to pray.
Strangle the fool that dares to scoff!
Attention! it's his way.
Appealing from his native sod,
"Hear us, hear us Almighty God,
Lay bare Thine arm; stretch forth Thy rod!"
That's "Stonewall Jackson's way."

He's in the saddle now. Fall in!
Steady! the whole brigade!
Hill's at the ford cut off; we'll win
His way out, ball and blade!
What matter if our shoes are worn?
What matter if our feet are torn?
"Quick-step! we're with him before morn!"
That's "Stonewall Jackson's way."

The sun's bright lances rout the mists
Of morning, and, by George!
Here's Longstreet struggling in the lists,
Hemmed in an ugly gorge.
Pope and his Yankees, whipped before,
"Bayonets and grape!" hear Stonewall roar;
"Charge, Stuart! Pay off Ashby's score!"
In "Stonewall Jackson's way."

Ah! Maiden, wait and watch and yearn
For news of Stonewall's band!
Ah! Widow, read, with eyes that burn,
That ring upon thy hand.
Ah! Wife, sew on, pray on, hope on;
Thy life shall not be all forlorn;
The foe had better ne'er been born
That gets in "Stonewall's way."