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DAW - Der andere Weg 19-01

Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 18-02) sind enthalten:

  • Darstellung von Meeresfeldern
    Die Meerestiles haben (auch für die ersten 3 Kampagnen) ein neues Grafikmuster erhalten, das einen leichten Wellengang darstellt. Dagegen sind die Binnen- und Flachgewässer (Seen und Wattenmeer) in der herkömmlichen Färbung geblieben, wodurch eine schnelle optische Unterscheidung ermöglicht wird.
  • Zusätzliche Units
    Die Anzahl der Units wurde nochmal um einige besondere Figuren ergänzt. Dazu zählen ein 7,5 cm Fallschirmjäger-Gebirgsgeschütz (im Wechsel mit AT-Version), der Flak-Panzer Kugelblitz, der durch eine Ausweitung der Missionen auf Ende 1945 bis Anfang 1946 auch noch reichlich zum Einsatz gelangt, ebenso das U-Boot Type XXI, sowie zwei Wasserflugzeugmodelle, deren Einstiegszeitpunkt weit früher liegt (Arado 196 und He 115). Als neue Besonderheit tritt in der 4. Kampagne noch der Scharfschütze, sowohl auf eigener als auch der gegnerischen Seite in Erscheinung. Zu einigen bereits im Original vorhandenen Figuren gibt es leicht variierte Modelle (australische und indische Infanterie bzw. schwere indische Infanterie). Weiter kommen insgesamt 43 zusätzliche Einheiten für die Nationen Norwegen, Niederlande, Belgien, USA, Großbritannien, Türkei und Arabien (allgemein) hinzu.
  • Ordens-Mod
    Bestandteil dieser DAW-Version ist auch der von Anduril im Frühjahr 2018 zur Verfügung gestellte Ordens-Mod, der eine Vielzahl neuer Orden in das Spiel integriert, wodurch die Atmosphäre des Spiels nochmal deutlich verbessert wird.
  • Korrekturen zu den bisherigen 3 Kampagnen
    Aufgrund von Schilderungen einzelner Spieler habe ich einige kleine Fehler z.B. in Ortsbezeichnungen (Neunkirchen im Saarland) bzw. Schwachpunkte beseitigt, wie die DV-Siegbedingung im Szenario „Riga“ (3. Kampagne), wo die Seeminen zur Erfolgsbedingung gehörten, was ich korrigiert habe. Bei den Szenarien „Pommern“ und „Pommern-Offensiv“ konnte es passieren, dass verstärkende, russische Bodeneinheiten auf Ostseefeldern abgesetzt wurden, wenn die eigentlichen Eingangsfelder blockiert waren. Dies sollte nun nicht mehr der Fall sein. Im Szenario „Toulouse“ (2. Kampagne) fehlte noch eine englische Übersetzung in zwei Texthinweisen, die nun enthalten sind und bei „Koblenz“ (2. Kampagne) habe ich die Eingangsaufstellung der 2. französischen Welle etwas weiter nach Westen positioniert, damit auch ein vorwitziger Spieler nicht zu früh in sie hinein fährt.
  • Kampagne 44-46
    Wichtigster Bestandteil dieser neuen Version ist die abschließende DAW-Kampagne, die vom April 1944 – Juli 1946 reicht. Wie schon in der 3. Kampagne gibt es eine Gliederung in moderate und harte Szenarienpfade, wodurch ein Spieler über die Schwierigkeitseinstellung hinaus sich die Größe der Herausforderung selbst wählen kann. Ebenfalls wie in der 3. Kampagne ist in jedem Szenario ein Evakuierungsfeld eingebaut, über das Einheiten (auch Unterstützungstruppen) von der Karte geführt und zwischen den Missionen verkauft werden können, um zusätzliches Prestige zu generieren. Auch können stark angeschlagene Kerntruppen von der Karte gebracht und durch andere Kerneinheiten, die in der Reserve verblieben waren ausgetauscht werden. Der Spieler erhält so die Möglichkeit auch bei laufender Mission noch die Figuren zu wechseln.

Anzahl und Aufbau der Szenarien bestehen bei der ersten Kampagne aus insgesamt 15 Szenarien (13 in einer Linie spielbar (2 alternativ)), die zweite Kampagne besteht aus insgesamt 44 Szenarien (20 in einer Linie spielbar), die 3. Kampagne aus 40 Szenarien (22 in einer Linie spielbar) und die 4. Kampagne aus 41 Szenarien (24 in einer Linie spielbar). Somit liegen insgesamt 140 Szenarien (79 in einer Linie spielbar) vor.

Es sei noch darauf hingewiesen, dass eine mit den vorhergehenden Versionen (16-05 bis 18-02) begonnene Kampagne ohne weiteres mit dieser Version fortgesetzt werden kann. Man kann auf den letzten gespeicherten Stand aufsetzen und erhält mit dem nächsten neuen Szenario auch die neuen veränderten Bedingungen dieser Version. Damit sind auch alte Datenstände nicht verloren.
Alle Texte sind sowohl in originaler deutscher wie in englischer Sprache vorhanden.

Die Kompatibilität ist sowohl mit 1.25 als auch mit 1.30 (bzw. 1.31) gegeben.

 

 

Diskutiert diesen Artikel im Forum (735 Antworten).

Sonja89s Avatar
Sonja89 antwortete auf das Thema: #1 2 Wochen 6 Tage her

typ1942: ...mich ärgert es immer sehr, wenn man einen angriff durchgeführt hat und dann plötzlich neben meinen einheiten die verstärkung des gegners aufpoppen...


Ich kann verstehen, dass solche Situationen nervig sind. Das geht mir im Spiel ganz ähnlich so. Bis auf eine überschaubare Anzahl von Szenarien sollte es bei DAW jedoch nicht bzw. kaum auftreten. Bei "Koblenz" kann es z.B. dazu kommen, wenn man sehr rasch in den Gegenangriff übergeht. Generell sind die Zuführungen der Feindkräfte jedoch auf den entfernteren Kartenrand beschränkt, der den logischen Versorgungsraum des Gegners symbolisiert.

Mitunter kann es aber zu von dir beschriebenen Szenen kommen, wenn Karten eher kleiner ausfallen und der Spieler von der "vorgesehenen" Zugform abweicht (was grundsätzlich weder schlecht noch falsch ist) und dann mit seinen Einheiten in solche Randzonen hineinläuft. Bitte verstehe, dass man solche Konstellationen nicht vollständig ausschliessen kann. Den Möglichkeiten der Szenariengestaltung sind da Grenzen gesetzt und eine zu genaue Ausweisung und Markierung würde zu viel Spannung aus dem Spiel nehmen und es zu vorhersehbar machen.

Eine Ausnahme bildet die Zuführung von Partisanen, bei denen ich dies durch markierte Zonen kenntlich gemacht habe, um den Spieler nicht völlig im Unklaren zu lassen, da diese Figuren ja durch den Tarnmodus zusätzlich schwer zu fassen sind.

Wenn dir in dem einem oder anderem Fall die Sache "zu wild" erscheint, kannst du mir die konkreten Missionen und Positionen aber trotzdem mitteilen. Ich werde mir dann ansehen, ob sich die Sache etwas umstellen lässt.
In jedem Fall aber Danke für deinen Hinweis.
typ1942s Avatar
typ1942 antwortete auf das Thema: #2 3 Wochen 6 Tage her
hallo zusammen.

eine kleine kritik jenseits des lobes :dmp_30: hätte ich noch.
mich ärgert es immer sehr, wenn man einen angriff durchgeführt hat und dann plötzlich neben meinen einheiten die verstärkung des gegners aufpoppen und mir dann einfach in den rücken fallen. das kommt zwar nur selten vor, da die verstärkung meistens dann auftaucht, wenn ich noch nicht an dieser stelle bin. aber es kommt vor. da die einheiten direkt ziehen dürfen, kann ich mich auch nicht adäquat verteidigen.
wahrscheinlich hat es einen grund, weswegen man die neuen einheiten nicht immer am karten ende aufpoppen lässt, aber ich würde mir wünschen, dass man besser darauf vorbereitet ist. ggf durch ausweisung von nachcschubszonen, wie man das in einigen szenarien auch hat.

lg, typ1942

ps. das ist übrigens einer der gründe, weswegen ich nicht mit pacific corps warm geworden bin.