1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 5.00 (1 Vote)

DAW - Der andere Weg 18-02

Folgende Änderungen bzw. Zusätze zur bisherigen Version (DAW 17-09) sind enthalten:

  • Darstellung vereister Seen
    Die Landschaftstiles für Seen in der Winterdarstellung wurde (auch für die beiden ersten Kampagnen) mit einer Eisflächendarstellung versehen.
  • Zusätzliche Units
    Die Anzahl der Units wurde nochmal um einige besondere Figuren ergänzt. Die Focke Wulf 187 ist ein zweimotoriger Jäger mit guten Erdkampfwerten, dazu die Sondereinheit Brandenburger und die ab der 3. Kampagne neu hinzu kommende Figur des Spions. Weiter kommen insgesamt 42 zusätzliche Einheiten für die Nationen Finnland, Ungarn, Griechenland, Jugoslawien, Bulgarien und Rumänien hinzu.
  • neue Wüstentarnmuster für SE- und Elite-Einheiten
    Für eine Vielzahl von deutschen SE- und Elite-Einheiten wurden optisch etwas passendere Wüstentarnfarben zugeordnet, die ein schlüssigeres Bild bei Wüstenszenarien liefern.
  • Anpassung zur 2. Kampagne DAW 39-41
    Um die Spielbarkeit der 2. Kampagne in der Standardeinstellung nochmals etwas zu erleichtern, habe ich an zwei Stellen die Vergabe von Prestigesonderboni eingebaut. Bei einem Erfolg (DV oder MV) zum Szenario "Paris" (bzw. "Rom" im Alternativpfad) werden 9000 Prestigepunkte zusätzlich ausgeschüttet. Einen weiteren Sonderbonus (bei DV oder MV) in Höhe von 5000 Prestigepunkten erhält man nach dem Szenario "Tunis".
    Ich denke, dass dadurch die klare Mehrheit der Spieler nicht mehr in Prestigenot kommen wird. Zudem stellen die Erfolge bei gerade diesen Szenarien eine durchaus sinnvolle Prestigevergabe dar, da sie Schlüsselpositionen im Kampagnenverlauf darstellen.
  • Schwierigkeitskennzeichnung im Kampagnenbaum
    Um den Spieler etwas besser auf sehr schwierige Szenarien einzustellen, habe ich in den Pfadabläufen aller 3 Kampagnen eine grobe Einteilung in moderate, harte und sehr harte Szenarien vorgenommen. Dadurch kann sich ein Spieler etwas besser auf problematischere Passagen einstellen und ggf. die Schwierigkeitsstufe zurückdrehen oder einen anderen Pfad wählen.
  • Kampagne 41-43
    Wichtigster Bestandteil dieser neuen DAW-Version ist die Folgekampagne, die vom Juli 1941 – Dezember 1943 reicht. Neue Besonderheiten in dieser Kampagne sind eine Gliederung in moderate und harte Szenarienpfade, wodurch ein Spieler über die Schwierigkeitseinstellung hinaus sich die Größe der Herausforderung selbst wählen kann. Zudem ist ab der 3. Mission in jedem Szenario ein Evakuierungsfeld eingebaut, über das Einheiten (auch Unterstützungstruppen) von der Karte geführt und zwischen den Missionen verkauft werden können, um zusätzliches Prestige zu generieren. Auch können stark angeschlagene Kerntruppen von der Karte gebracht und durch andere Kerneinheiten, die in der Reserve verblieben waren ausgetauscht werden. Der Spieler erhält so die Möglichkeit auch bei laufender Mission noch die Figuren zu wechseln.

Zur Anzahl und zum Aufbau der Szenarien bleibt noch zu sagen, dass die erste Kampagne aus insgesamt 15 Szenarien (13 in einer Linie spielbar (2 alternativ)), die zweite Kampagne aus insgesamt 44 Szenarien (20 in einer Linie spielbar) und die 3. Kampagne aus 40 Szenarien (22 in einer Linie spielbar), besteht. Somit liegen insgesamt 99 Szenarien (55 in einer Linie spielbar) vor.

Es sei noch darauf hingewiesen, dass eine mit den vorhergehenden Versionen (16-05 bis 17-09) begonnene Kampagne ohne weiteres mit dieser Version fortgesetzt werden kann. Man kann auf den letzten gespeicherten Stand aufsetzen und erhält mit dem nächsten neuen Szenario auch die neuen veränderten Bedingungen dieser Version. Damit sind auch alte Datenstände nicht verloren.
Alle Texte sind sowohl in originaler deutscher wie in englischer Sprache vorhanden.

Die Kompatibilität ist sowohl mit 1.25 als auch mit 1.30 (bzw. 1.31) gegeben.

 

Diskutiert diesen Artikel im Forum (751 Antworten).

Sonja89s Avatar
Sonja89 antwortete auf das Thema: #1484374 1 Woche 4 Tage her
Wie schon vor 4 Wochen angesprochen, bin ich gerade dabei eine alliierte Zusatzkampagne (Allies Campaign 39-45) aus vorhandenen offiziellen Szenarien zu fertigen. Mittlerweile habe ich die meisten Szenarien entsprechend umgestaltet und in einem ersten Test gespielt. Auch in den späteren Jahren 43 und 44 habe ich den Spass noch nicht verloren. Um euch mal einen kleinen Einblick zu geben habe ich einige Beispielbilder nachfolgend ausgesucht.



Das erste Bild zeigt die 1. Mission „Polen“ wie sie die meisten Spieler (weitestgehend) schon kennen. Es ist die Startmission aus der Grundkampagne, die man aber üblicherweise nur aus Sicht der deutschen Seite gewohnt ist. Hier sind zusätzlich noch einige Einheiten, die im DAW-Mod enthalten sind, mit eingebaut worden (siehe kleine Pfeile).
Im ersten Szenario sind noch keine Kerneinheiten kaufbar. Es besteht vollständig aus polnischen Aux-Truppen. Dennoch können, wie schon bei der 3. und 4. DAW-Kampagne, auch hier die Aux-Units von Mission zu Mission mitgenommen werden. Dafür sind in jeder Karte Fluchtfelder (Evakuierungsfelder) mit eingebaut.
An den Karten selbst habe ich aus Zeitgründen ansonsten keine Änderungen vorgenommen. Das ist bei einigen Karten zwar Schade, würde aber den Aufwand ein gutes Stück erhöhen, was ich hier vermeiden möchte.



Bei der zweiten Mission „Norwegen“ ist so eine Karte, die ich am liebsten ändern würde, da sie den „Kopf“ Skandinaviens ein wenig zu schmal darstellt. Auch hier habe ich weitere Einheiten mit eingefügt. Dies übrigens nicht nur auf alliierter Seite, sondern auch beim Gegner.
Beim Start der Mission kann man schon erkennen, dass man nicht nur britische Einheiten aufstellen kann, sondern auch Franzosen. Damit kann man sowohl Fremdenlegionäre als auch Somua-Panzer in seine Kerntruppe einkaufen. Wenn man möchte kann man aber auch auf nepalesische Gurkhas oder schottische Highländer zurück greifen.
Auch sichtbar ist, dass ich in der ersten Mission „Polen“ vier Aux-Einheiten evakuieren konnte. Diese kann man nun verkaufen und etwas Prestige generieren, oder sie in den folgenden Missionen zum Einsatz bringen. Speziell Flugzeuge eignen sich gut zum weiteren Gebrauch, da sie zum Szenarioende relativ schnell wieder über das Fluchtfeld von der Karte genommen werden können. Hier ist zum Beispiel der polnische Level-Bomber PZL 37 Los, der noch völlig unerfahren ist. Wir begegnen ihm später noch einmal.



Im dritten Szenario geht es nach Belgien (Low Countries). Hier gilt es den deutschen Vorstoss zu verlangsamen und später britische Einheiten zu evakuieren. Auch hier finden sich wieder einige neue Aux-Truppen besonders am oberen Kartenrand nordwestlich von Maastricht mit einer Anzahl niederländischer Flieger. Die beiden belgischen Panzerjäger T 13x sind mir leider bei meinem Einsatz zerkrümelt worden. Sie haben sich heroisch geopfert.



Das letzte Bild zeigt den Anfang der 19. Mission (Westpfad) „Cobra“ in der Normandie. Dies bedeutet einen Sprung in den Juli/August 1944. Hier begegnen wir auch einigen bekannten Einheiten vom Anfang. Zunächst drei der niederländischen Flieger aus der dritten Mission. Darunter sogar die Jagdflieger mit der Fokker DXXI inzwischen deutlich erfahrener. Auch solche vermeintlich schwächere, ältere Modelle können noch gute Wirkung im Einsatz entfalten, wenn man sie ihren Möglichkeiten entsprechend verwendet und sie nicht überfordert.
Besonders der polnische Level-Bomber aus der ersten Mission hat sich bei mir im Einsatz hervorragend geschlagen und kann selbst im Sommer 1944 mit inzwischen 5 Sternen und voller Überstärke noch gewinnbringend zum Zuge kommen.
Doch auch Bodentruppen können länger im Einsatz bleiben. Ein britischer Panzerverband aus der dritten Mission ist hier (von einem Cruiser zum Churchill aufgewertet (roter Pfeil)) auch immer noch dabei. Dabei haben französische, britische, amerikanische und sowjetische Aux-Units den Vorteil, dass für sie Upgrades zur Verfügung stehen. Besonders bei französischen Jägern lohnt sich auch für Aux-Einheiten Prestige für Modernisierungen zu verwenden.

Letztlich ist aber jeder Spieler selbst berufen seinen eigenen Dreh zu finden, um erfolgreich durch die Kampagne zu kommen. Man muss sich nicht lange mit den Aux-Einheiten beschäftigen, man kann sie auch einmal von der Karte holen und komplett veräussern und das Prestige vollständig für die Core-Truppe verwenden.
Ich selbst habe mir nach jedem Szenario jeweils überlegt, ob ich eine Einheit verkaufen soll. Besonders Spezialtruppen wie z.B. Minenräumpanzer habe ich mir zurück behalten, um sie in speziellen Missionen verstärkend einsetzen zu können. Ansonsten bin ich immer für möglichst gut durchmischte Verbände und ziehe sie gleichförmigen Gruppierungen vor. Bei mir findet sich durch die Aux-Truppen auch eine Vielzahl an Nationalitäten – US-Truppen, Russen, Briten, Franzosen, Kanadier, Australier, Südafrikaner, Polen, Norweger, Niederländer, Belgier, Griechen, Inder und Nepalesen. Bei so einer bunten Truppe kann man doch nur gewinnen – oder? Mit der ‚Koninklijke Luchtmacht‘ in den Einsatz zu fliegen macht mir auf jeden Fall viel Spass. :dmp_146:
Insiders Avatar
Insider antwortete auf das Thema: #1483746 2 Wochen 5 Tage her
Am letzten Donnerstag habe ich mir Panzercorps 2 bei Slitherine gekauft und runter geladen.
Schon am ersten Abend hatte ich das Gefühl das wird nicht mein Spiel. Nun habe ich gut 8 Stunden und 5 Szenarien gespielt oder besser gesagt mich durch gequält. :dmp_50:
Die erste Kampage die in Polen startet hat mir gar nicht gefallen und schon bei der Fortsetzung im dritten Szenario in Norwegen hatte ich keine Lust mehr. Gut dachte ich probierst du mal eine Afrika-Kampage und auch da die selbe Tristesse und Langweile ... :dmp_62:
Mir ist ein Rätsel was die Entwickler hier über 6 Jahre gemacht haben. Ich empfinde bei dem Spiel Null Motivation weiter zu machen. Das gab es noch nie bei einen Panzer-Corps Spiel.

Nun bin ich wieder zurück ( hier Taganrog ) und spiele die 3 Kampagne von DAW weiter. ( danke noch mal an Sonja für die tolle, solide Arbeit )



Da mein Prestige weit gesunken ist, muss ich hier ein DV schaffen, da ich weit entfernt bin von den angepeilten 16000 Punkten. Noch 3 Szenarien dann bin ich durch ...
Das vorige Szenario "Saparoschje" übrigens war sehr schwer, trotz der winzigen und überschaubaren Karte.