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Das Thema

 

Suworoworden



Geschichte

Geschichte

Der Suworoworden war der Erste dreistufige Orden der Sowjetunion. Er wurde gemeinsam mit dem Kutusoworden (der damals noch zweistufig war, später dann auch dreistufig) und dem einstufigen Newskiorden gestiftet. Benannt wurde er nach Alexander Wassiljewitsch Suworow (1730-1800) einem Russischen Oberbefehlshabers in den Türkischen Kriegen und den Koalitionskriegen. Der Suworoworden sollte einen Orden für "Offensives" Vorgehen darstellen und wurde an Kommandeure von Einheiten für erfolgreiche Operationen verliehen. Oft wurden auch mehrere Personen für die selbe Operation ausgezeichnet, selbst Untergebene des Kommandeurs konnten mit dem Orden in der gleiche Klasse wie er ausgezeichnet werden.
Bei der ersten Verleihung am 28. Januar 1943 wurden 23 Personen ausgezeichnet, den Orden mit der Nummer 1 erhielt G.K. Schukow. Neben zahlreichen Personen wurde der Orden auch ehrenhalber an Einheiten vergeben (allerdings nur 2. und 3. Klasse). Erwähnenswert ist auch noch das die Frunse-Akademie und die Militärakademie des Generalstabes mit dem Suworoworden 1. Klasse ausgezeichnet wurden.


Daten

 

 
Suworoworden
 
Name:
Suworoworden (russisch: Орден Суворова)
Stifter:
Sowjetisches Zentralexekutivkomitee
Stiftungsdatum:
29. Juli 1942
Erste Verleihung:
28. Januar 1943 (an G. K. Schukow)
Material:
1. Klasse: Platin und Gold
2. Klasse: Gold und Silber
3. Klasse: Silber
Verleihungsbestimmungen:
Für herausragende Führung und Organisation einer Einheit, deren Kampfhandlungen durch Entschlossenheit und Ausdauer zu einem Sieg im Zweiten Weltkrieg führten.
Trageweise:
An der Linken Brust
Anzahl der Verleihungen:
1. Klasse: 391
2. Klasse: 2863
3. Klasse: 4012

Gesamtzahl: 7267

Dreifache Träger:
Georgi Konstantinowitsch Schukow
Wassili Danilowitsch Sokolowski
Wassili Iwanowitsch Tschuikow
Zweifache Träger:
(Auswahl)
Iwan Stepanowitsch Konew
Rodion Jakowlewitsch Malinowski
Kirill Semjonowitsch Moskalenko
Kirill Afanassjewitsch Merezkow
Fjodor Iwanowitsch Tolbuchin
Ausländische Träger:
Max Aitken
Oliver Lyttelton
Bernard Montgomery
Harold Alexander
Omar N. Bradley
Alan Brooke
Arthur Harris
George C. Marshall
Dwight D. Eisenhower
Josip Broz Tito