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Das Thema

Medaille "Für die Verteidigung Odessas"
 

Medaille „Für die Verteidigung Odessas“

Geschichte

Geschichte

Die Medaille "Für die Verteidigung Odessas" wurde am 22. Dezember 1942 gestiftet, mit ihr wurden Soldaten, Matrosen, Mitglieder des NKWD aber auch Zivilisten ausgezeichnet die in der Schlacht im Odessa vom 8. August bis 16. Oktober 1941 an der Verteidigung Odessas beteiligt waren. Gegen eine fünffache Übermacht der 4. Rumänische Armee und später Teilen der deutschen 11. Armee verteidigte sich die Stadt 73 Tage lang gegen ihre Angreifer.
Eine herausragende Rolle spielten dabei die Matrosen der Schwarzmeerflotte, diese schafften es trotz der Blockade die Stadt mit Munition und Nahrung zu versorgen. Neben zahlreichen Matrosen der Schwarzmeerflotte wurden vor allem Piloten der Russischen Luftwaffe mit der Medaille ausgezeichnet. Als die Niederlage Odessas absehbar war, wurde ein Großteil der Verteidiger über das Schwarze Meer auf die Krim und nach Sewastopol verlegt. In den folgenden extrem harten Kämpfen, fielen viele der Verteidiger Odessas bevor sie ausgezeichnet werden konnten.

Für ihren heldenhaften Kampf bei der Verteidigung 1942 und bei der Rückeroberung 1944 wurde Odessa schließlich, zusammen mit Stalingrad, Leningrad und Sewastopol, im Mai 1945 zur Heldenstadt erklärt.


Daten

 
Medaille "Für die Verteidigung Odessas"
 
Name:
Medaille "Für die Verteidigung Odessas" (russisch: Медаль "За оборону Одессы")
Stifter:
Sowjetisches Zentralexekutivkomitee
Stiftungsdatum:
22. Dezember 1942
Verleihungsbestimmungen:
Für Soldaten und Zivilisten die an der Verteidigung Odessas beteiligt waren
Trageweise:
linke obere Brustseite, bei Besitz mehrer Verteidigungsmedaillen ist sie zwischen der Moskau und Sewastopol Medaille zu tragen
Anzahl der Verleihungen:
30 000