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Das Thema

Die Ärmelstreifen „Großdeutschland“


Allgemein

Allgemeines

 

 

Auf beiden Bildern ist gut der Ärmelstreifen sowie seine Anbringung am Uniformrock zu erkennen.

Diese Bänder, die auf die Reichswehr zurückgehen, wurden an den Armen der Uniformblusen angebracht. Für die Einheiten des Heeres, der Luftwaffe und der Kriegsmarine war dabei der rechte Unterarm vorgesehen, bei den Truppen der SS und der Waffen-SS der linke Unterarm. Diese Ärmelstreifen wurden an bestimmte Einheiten, die als Traditionsträger dienten oder dienen sollten, verliehen. Man konnte damit schon öffentlich zeigen zu welcher Einheit man gehörte. Wichtig ist noch zu sagen das man die Ärmelstreifen nicht mit den Ärmelbändern verwechseln darf. Bei den zweitgenannten handelt es sich nämlich nicht um Zugehörigkeitsabzeichen sondern um persönliche Tätigkeits- oder Tapferkeitsauszeichnungen. Beispiel hierfür ist das Ärmelband „Kreta“.


Varianten

Die Ärmelstreifen „Großdeutschland“

Seit der Einführung des Ärmelstreifens "Großdeutschland änderte er sich mehrere Male.

 

  • "Großdeutschland"

    Dieser Ärmelstreifen wurde am 15. September 1939 dem Infanterie-Regiment „Großdeutschland“ verliehen. So sollten sich die Angehörigen dieses Eliteverbandes der Wehrmacht vom Rest unterscheiden. Bei diesem Ärmelstreifen handelte es sich um einen dunkelgrünen Stoffstreifen mit Silbereinfassung. Die Buchstaben waren in silbern, in gotischer Schrift und maschinell gestickt.

  • "Inf. Regt. Großdeutschland"
     

    Im Mai 1940 wurde ein neuer Ärmelstreifen eingeführt. Dieser hatte eine schwarze Grundfarbe und ebenfalls eine silberne Einfassung. Auch die Aufschrift war wiederum in Silber gehalten und ebenfalls in gotischer Schrift gefasst sowie maschinell eingestickt.

  • "Großdeutschland"
     

    Diese dritte Version wurde schließlich am 7. Oktober des Jahres 1940 eingeführt. Es diente sowohl den Angehörigen des Infanterie-Regiments "Großdeutschland" als auch dem Führer-Begleitbegleitpersonal, das ja aus dem Regiment „Großdeutschland“ herausgezogen wurde, als Erkennungszeichen und Symbol für die gemeinsame Truppe. Dieser Ärmelstreifen war von der Aufmachung her wie sein Vorgänger, allein die Schrift war diesmal in Sütterlin-Schrift gehalten.

  • "Großdeutschland"
    Diese Ärmelstreifen wurden fast gleichzeitig mit denen aus der Vorversion beschriebenen eingeführt. Der Aufbau war identisch, nur die Schrift war wieder verändert. Diesmal war die Schrift in Altlateinisch gehalten wurden.


Quellen

"Die Deutsche Wehrmacht. Uniformen und Ausrüstung 1933–1945. Band 1: Das Heer", Adolf Schlicht, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-613-01390-8


Autor: Panzermeyer