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Das Thema

 

Panzertruppenabzeichen der Legion Condor
 
„In Anerkennung der hervorragenden Leistungen der Panzertruppe in Spanien 1936-1939 genehmige ich, dass das von dem Kommandeur der deutschen Panzertruppe in Spanien verliehene Abzeichen von den damit Beliehenen auch weiterhin in und außer Dienst zur Uniform getragen wird.“


Stiftung

Stifter: Wilhelm von Thom (Kommandeur der deutschen Panzertruppen im spanischen Bürgerkrieg)

Datum: 18. Juli 1936 (Genehmigung durch Oberbefehlshaber des Heeres Generaloberst Walther von Brauchitsch in der Verfügung vom 10. Juli 1939)

Statut: Verleihungen an Besatzungen von Panzerkampfwagen und an die Panzerjäger, wenn diese mindestens drei Monate auf dem Kriegsschauplatz verbracht und sich in dieser Zeit vorbildlich geführt haben.

Trageweise: Getragen wurde die Auszeichnung als Steckabzeichen auf der linken Brustseite

Verleihungsbefugnis: Durch den Kommandanten der Legion Condor Oberst von Thoma


Anerkennung

Anerkennung des Abzeichens durch Generaloberst von Brauchitsch am 10. Juli 1939

Panzertruppenabzeichen der Legion Condor.
In Anerkennung der hervorragenden Leistungen der Panzertruppe in Spanien 1936-1939 genehmige ich, dass das von dem Kommandeur der deutschen Panzertruppe in Spanien verliehene Abzeichen von den damit Beliehenen auch weiterhin in und außer Dienst zur Uniform getragen wird.

Durchführungsbestimmungen zu vorstehendem Erlass.

1. Ausführung: Das Abzeichen besteht aus einem ovalen Eichenkranz, in dem sich über einem Panzerkampfwagen ein Totenkopf befindet. Werkstoff: Silber, Größe 4,8:6 cm

2. Trageweise: Auf der linken Brustseite wie Waffenabzeichen gem. H. Dv. 122, Abschn. B.

3. Panzertruppenschule legt bis zum 15. 8. 1939 eine Liste der mit dem Abzeichen Beliehenen an O. K. H./In 6 von.

4. Die Besitzzeugnisse werden der Panzertruppenschule zur Weiterleitung an die Beliehenen vom O. K. H. zugestellt.

O. K. H., 10. 7. 39

Geschichte

Die hochovale Auszeichnung, lässt sich in drei Typen (A, B und C) unterscheiden. Das ist nicht weiter ungewöhnlich für ein Abzeichen, dass aus Messing oder Silber gefertigt ist. Der Typ A wurde noch in Spanien verliehen und hat nicht durchbrochen gefertigte die Augen und die Nase des Totenkopfes, dabei berühren die oberen Knochen den Kranz. Verantwortlich für diese Ausfertigung war die Firma F.B. Da Costa aus Lissabon. Beim Typ B, welcher dann in Deutschland hergestellt und verliehen wurde, waren Augen und Nase des Totenkopfes durchbrochen geprägt. Genau wie A war dieses Abzeichen versilbert und hohl geprägt.

 

Entscheidend für die Schaffung eines weiteren Typs ist, dass die deutsche Version zu instabil war und nach kurzer Verwendung bracht. So wurde Ende 1939 der Typ C eingeführt. Die Struktur ähnelt der B Ausführung, war aber stabile gebaut und durch Paul Meybauer in Berlin produziert.

Das Abzeichen in alle drei Ausführungen bestand aus einem Eichenkranz gebildet, der unten zusammengebunden ist. In der Mitte ist ein Totenkopf über gekreuzten Knochen abgebildet und darunter ist ein nach links ausgerichteter Panzerkampfwagen eingesetzt. Es gab aber noch eine vierte Ausführung, eine einzigartige und einmalige Ausfertigung, die noch in Spanien angefertigt wurde - das Panzertruppenabzeichen der Legion Condor in Gold. Die Angehörigen der Panzertruppe der Legion Condor überreichten dieses anlässlich der Parade am 19.05.1939 in Madrid ihrem Kommandeur, Oberst Ritter von Thoma. Insgesamt wurde das Panzertruppenabzeichen der Legion Condor wurde 415 Mal verliehen.

 


Quellen

http://www.suche-militaria.de/images/st ... ondor5.jpg (Letzter Aufruf 6.12.2010)
http://de.wikipedia.org/wiki/Panzertrup ... ion_Condor (Letzter Aufruf 6.12.2010)
http://www.auszeichnungen-online.de/pan ... hen_lc.htm (Letzter Aufruf 6.12.2010)
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/pta.html (Letzter Aufruf 6.12.2010)
https://www.weitze.net/militaria/Auszei ... _1939.html (Letzter Aufruf 6.12.2010)

Autor: Freiherr von Woye