Einleitung

Unternehmen Weserübung

 

Ein Bibliotheksbeitrag von Soldberg

 

(Die folgende(n) Gliederung und Inhalte sind nicht final. Sie können sich ggf. ändern und werden sicher noch erweitert,
um unter anderem zum Bsp. Punkten wie dem "Kampf um Narvik" Raum zu geben und so letztlich gerecht zu werden)

 

1. Vorspiel

  1. Das Vorspiel

 

Bereits im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, hat die strategische Bedeutung und das allgemeine Interesse durch andere Staaten an Skandinavien stark zugenommen. Ein wesentlicher Faktor war die durch den technologischen Fortschritt (neue Abbautechniken, Verarbeitung/ Verhüttung, Infrastruktur) nun zum Abbau zur Verfügung stehenden riesigen Eisenerzfelder in Nordschweden, die zwar seit dem 17. Jahrhundert bekannt, bisher aber aus technischen und wirtschaftlichen Gründen für die Eisengewinnung nicht relevant waren oder in Erwägung gezogen wurden.

 

Ein anderer, nicht unerheblicher Grund war die Vereinigung der deutschen Länder zu einem Staatengebilde. Die Gründung des Deutschen „Kaiserreiches“ 1871 etablierte einen neuen und dennoch (weil de facto unter preußischer Führung) bekannten Mitspieler mit geopolitischen Ambitionen auf dem europäischen Spielfeld. Für dessen rasch expandierender Industrie wurden die schwedischen Erzfelder zu einer wichtigen Quelle für hochwertiges Eisen.

 

Schweden und Deutschland verfielen dabei bald in eine gewisse gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeit, die selbst die Folgen, die sich für alle Seiten nach dem Ersten Weltkrieg ergaben, kaum zu mindern vermochten. Die Handelsverträge zwischen diesen beiden Staaten hatten also weiterhin – auch nach dem Ersten Weltkrieg – Bestand und wurden erfüllt. Allgemein bekannt, war Deutschland ein Großabnehmer schwedischen Eisenerzes, das unter anderem bei Krupp verarbeitet und zur Waffenherstellung verwendet wird. Im Gegenzug war das Deutsche Reich ein sehr wichtiger Kohlelieferant für die schwedische Wirtschaft.

 

Frühjahr 1939: In Großbritannien gibt der amtierende Premierminister Neville Chamberlain in Folge des Einmarsches der Wehrmacht in die "Rest-Tschechei" die Appeasement-Politik endgültig auf. Darauf hin, wenn auch nur inoffiziell, arbeitete die britische Admiralität (unter Führung von Admiral Reginald Drax) Pläne für den Konfliktfall mit Deutschland aus, die Westküste Norwegens (mit oder ohne norwegischer Zustimmung) zu verminen. Ziel sollte dabei eine vollständige Blockade der deutschen Schiffs- und Seestreitkräfte sein. Des strategischen Wertes für das nach Deutschland exportierte schwedische Eisenerz bewusst, unternimmt Großbritannien offiziell allerdings eher nur halbherzige und somit im Endeffekt erfolglose diplomatische Versuche, diesen Handel zu Fall zu bringen oder wenigstens einzuschränken.

 

Noch während der deutschen Kampfhandlungen in Polen, fiel durch Hitler Ende September 1939 die Entscheidung, Frankreich noch im selben Jahr anzugreifen. Am 09. Oktober 1939 – drei Tage nach Beendigung des „Fall Weiß“ – stellt Hitler dazu in einer von ihm verfassten Denkschrift die Notwendigkeit des sofortigen Angriffs fest und erlässt die 'Weisung Nr. 6': den Befehl, Pläne für den Westfeldzug auszuarbeiten. Abgesehen von der Verlegung der Truppen, die aus dem Polenfeldzug nun frei wurden – und nun aus dem Osten an die Westgrenze des Deutschen Reichs verbracht wurden – blieb es allerdings erst einmal ruhig… Nach bereits einigen Verschiebungen des Angriffs auf den Westen, teilte Hitler Ende November 1939 seiner Generalität in einer Ansprache seinen „unabänderlichen Entschluss“ mit, England und Frankreich „zum günstigsten und schnellsten Zeitpunkt anzugreifen“.

 

Auf der Gegenseite waren sich Großbritannien und Frankreich uneins über die zu verfolgende Strategie gegen Deutschland. Die Angst, sich mit Deutschland bald wieder in einem Stellungskrieg zu befinden, konnten insbesondere die Franzosen kaum abschütteln. Die vielen Toten, der zu erwartende wirtschaftliche Verlust und letztlich das unsichere Ende schreckten die Alliierten sehr davon ab, die direkte Konfrontation mit Deutschland zu suchen. Grenzüberschreitende Operationen waren daher durch die Franzosen – und somit durch die Alliierten – nicht geplant. Allerdings waren sie in Hinblick auf Ausrüstung und Ausbildung dazu auch nicht in der Lage, einen Angriffskrieg zu führen. So kam es zum Sitzkrieg, der bis auf unbedeutende lokale Scharmützel bis Anfang Mai 1940 ruhig verlief und bestehen blieb.

 

November 1939: Die Verhandlungen zwischen Finnland und der Sowjetunion scheitern…

 

In Großbritannien gab es bereits seit Beginn des Krieges Diskussionen über die Rolle Skandinaviens. Besonders Winston Churchill, der bei Ausbruch des Krieges im Kabinett saß, war ein glühender Anhänger einer skandinavischen Strategie. Die Logik einer solchen Strategie war klar...

 

[strike]08. Oktober 1939: Polen existiert nicht mehr! Mit dem militärisch erfolgreich durchgeführten Überfall und der anschließenden Zerschlagung des polnischen Staates, an dem die Sowjetunion (SU) beteiligt war, hat sich Deutschland erneut, nach 21 Jahren Frankreich (FR) und Großbritanien (GB) zum Kriegsgegner gamacht. Ein Aufeinandertreffen mit dem Erbfeind Deutschlands - Frankreich - war damit nur eine Frage der Zeit.[/strike]

 

Europe: 08 OCT 1939

 

[strike]In Deutschland war man sich bewusst, dass der [url=https://www.designmodproject.de/politik/die-deutsche-wirtschaft-unterm-hakenkreuz-1933-1945]Autarkie-Gedanke[/url] nicht umsetzbar ist und Deutschland unter anderem nach wie vor von Erzlieferungen aus Skandinavien abhängig ist. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass Großbritanien abermals - wie schon im Ersten Weltkrieg - die Nordsee blockieren wird. Es wäre von der Führung daher zu überlegen und zu prüfen, ob Norwegen als Operationsziel in Betracht käme, um mögliche Seeblockaden Großbritaniens geostrategisch auszuhebeln.[/strike]

 

2. Die Invasion

  1. Die Invasion

 

2.1 Verwirrung und Konsolidierung

 

2.2 Sicherung der Flanken - Kampf um Östfold

 

3. Die deutsche Offensive beginnt

  1. Die deutsche Offensive beginnt

 

3.1 Vorbei an Hönefoss

 

3.2 Die Kämpfe in Valdres

 

4. Allgemeiner Rückzug

  1. Allgemeiner Rückzug

 

5. Die Briten kommen...

  1. Die Briten kommen...

 

5.1 Kvam

 

5.2 Evakuierung

0. Quellen

  1. Quellen