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Das Thema

 

Politiker Rumänien


(Rumäniens Wappen von 1921 bis 1947)

Liebe Leser und Freunde der DMP-Bibliothek - geschätzte Modder!

Der Brückenschlag zwischen den Bereichen Modding und Wissen ist nun eingeleitet. In dieser Rubrik des Wissensbereiches bzw. der Bibliothek von DMP, werden die Politiker Rumäniens vorgestellt.
Sinn und Zweck des neuen Themenschwerpunktes ist es, Moddern, aber auch allen anderen Wissensdurstigen, einen schnellen und informativen Kurzeinblick in die Militärgeschichte der verschiedensten Nationen zu gewähren. Anhand von funktionellen Tabellen und Grafiken, soll es möglich sein, Informationen zielgerichtet abrufen zu können.
In weiteren Rubriken und Themen, werden weitere Länderschwerpunkte aus der Zeit des WK I, WK II und auch Neuzeit gesetzt werden. Neben Deutschland als Schwerpunkt, sollen natürlich auch andere Nationen einen ausführlichen Datenhintergrund bekommen.

 

Viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Modden, wünscht Euch Euer DMP-Bibliotheksteam.

 

 

(Die Gliederung, Benennung und der Titel des Beitrages basieren auf den Strukturen des PC-Spiels Hearts of Iron und das Gesamtbild mag deshalb unvollständig bzw. historisch fraglich erscheinen.)


Staatsoberhaupt

 

Staatsoberhaupt

 

 

König Carol II. von Hohenzollern-Sigmaringen wurde 1893 in Sinaia geboren. Er war zwar der legitime Thronerbe, wurde aber 1926 vor allem wegen seiner nicht standesgemäßen Liebesaffären von der Thronfolge ausgeschlossen.
Am 8. Juni 1930 kehrte er aus dem Exil zurück und durfte den Thron besteigen, nachdem er versprochen hatte, sich von der deutschstämmigen Jüdin Magda Lupescu zu trennen.
Um eine Erstarkung von Mitgliedern der "Eisernen Garde" im Parlament zu verhindern, setzte Carol II. am 10. Februar 1938 eine Königsdiktatur ein. Damit ging er in direkten Konfrontationskurs zu Adolf Hitler, einem Unterstützer der faschistischen Eisernen Garde.
Nach zahlreichen außenpolitischen Niederlagen (Abtretung der Nordbukowina und Bessarabiens an die Sowjetunion, Abtretung der Süddobrudscha an Bulgarien, Teile Siebenbürgens an Ungarn) dankte Caro, II. am 6. September 1940 und ging mit Magda Lupescu ins Exil in die Schweiz und später nach Portugal. Dort verstarb Carol II. am 4. April 1953.

Regierungszeit: 8. Juni 1930 - 6. September 1940

 

König Michael I. (Mihai I.) wurde 1921 als Sohn König Carols II. und Elena von Griechenland in Sinaia geboren. Nach dem erzwungenen Thronverzicht seines Vaters bestieg der Fünfjährige bereits 1927 für 3 Jahre den rumänischen Thron. Nach dem erneuten Thronverzicht seines Vaters im September 1940 bestieg Mihai I. erneut den Thron. De facto führte die Regierungsgeschäfte jedoch General Ion Antonescu, der Anführer der Eisernen Garde.
Erst als sich 1944 die Rote Armee Rumänien näherte, konnte Mihai I. die Regierungsgewalt an sich bringen. 1947 wurde der König von der Kommunistischen Partei Rumäniens zur Abdankung gezwungen und ging ins Exil in die Schweiz. Nach dem Sturz des Ceaușescu-Regimes kehrte Mihai nach Rumänien zurück und lebt seither im Elisabeth-Palast in Bukarest.

Regierungszeit: 6. September 1940 - 30. Dezember 1947

 

Dr. Constantin Ion Parhon wurde 1874 in Câmpulung geboren. Nach der Abdankung von Mihai I. wurde er der erste Präsident des Präsidiums der Nationalversammlung. Der Mediziner verstarb 1969 in Bukarest.

Regierungszeit: 31. Dezember 1947 - 2. Juni 1952


Premierminister

 

Premierminister

 

 

Dr. Gheorghe Tătărescu wurde 1886 geboren. Nach seinem Jura-Studium in Paris bekleidete er neben dem Posten des Außenmisters auch das des Kriegsministers und er war zweimaliger Ministerpräsident Rumäniens. Nachdem er 1940 der Okkupation der Bukowina und Besserarabiens zugestimmt hatte, musste Tătărescu auf öffentlichen Druck hin zurücktreten. Nach der Machtübernahme der Kommunisten wurde Gheorghe Tătărescu inhaftiert und verstarb kurz nach seiner Haftentlassung im Jahre 1957.
Regierungszeit: 4. Januarr 1934 - 28. Dezember 1937

 

 

Octavian Goga wurde 1881 in Rășinari geboren. Octavian Goga kam durch eine Politik des Antisemitismus an die Macht. Er wurde deshalb bereits nach 2 Monaten Amtszeit von König Carol II. aus dem Amt entfernt. Octavian Goga starb am 7. Mai 1938 in Ciucea.

 

Regierungszeit: 29. Dezember 1937 - 10. Februar 1938

 

 

Miron Cristea wurde 1868 in der Östereichisch-Ungarischen Monarchie geboren. 1925 wurde er zum ersten Patriachen der rumänisch-orthodoxen Kirche gewählt. Als Carol II. 1938 alle politischen Parteien verbot, bestellte er den Patriarchen zum Premierminister. Dieses Amt bekleidete Miron Cristea bis zu seinem Tod am 6. März 1939

 

Regierungszeit: 11. Februar 1938 - 6. März 1939

 

 

Dr. Armand Călinescu wurde am 4. Juni 1893 in Piteşti geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie in Bukarest studierte Călinescu Politikwissenschaften und Wirtschaft in Paris. Călinescu war unter anderem Landwirtschaftsminister, Verteidigungsminister und Innenminister. In dieser Funktion ging er restriktiv gegen die Eiserne Garde vor und ordnete unter anderem Erschießungen führender Mitglieder an.
Auf einem Treffen von Vertretern Deutschlands, Italien und der Eisernen Garde in Kopenhagen am 1. September 1939 wurde die Ermordung Călinescu beschlossen. Eine angeheuerte Todesschwadron liquidierte Călinescu, als er mit seinem Cadillac durch Bukarest fuhr. Armand Călinescu verstarb am 21. September 1939.

 

Regierungszeit: 7. März 1939 - 21 September 1939

 

 

Generalleutnant der Kavallerie Gheorghe Argeşeanu wurde 1883 in Caracal geboren. Er diente in der rumänischen Armee und war unter anderem Verteidigungsminister unter Premier Călinescu. Nach dessen Ermordung durch die Eiserne Garde fungierte Gheorghe Argeşeanu eine Woche als Premierminister Rumäniens. In dieser kurzen Zeitspanne, ließ er die drei Attentäter von Premier Călinescu ohne Gerichtsverfahren hinrichten. Nach der Machtergreifung der Eisernen Garde wurde Gheorghe Argeşeanu inhaftiert und kurz darauf, am 27. November 1940, ebenfalls ohne Prozess hingerichtet.

 

Regierungszeit: 21. September 1939 - 28. September 1939

 

 

Dr. Constantin Argetoianu wurde 1871 in Craiova geboren. Er studierte an den Universitäten von Bukarest und Paris Rechtswissenschaft und Medizin. Schon im ersten Weltkrieg wurde Argetoianu zum Justizminister berufen, es folgten Ämter als Justiz- und Finanzminister, sowie als Minister für Inneres. Der für seine pro sowjetische Politik bekannte Argetoianu, musste nach der Machtübernahme durch die Eiserne Garde sein Land verlassen und ging ins Exil in die Schweiz.
Nach Kriegsende kehrte er nach Rumänien zurück und gründete 1947 eine neue Partei, die "Partei für Nationale Arbeit und Wiederaufbau". 1950 wurde er von den sowjetischen Behörden ohne genannten Grund festgenommen und im berüchtigten Gefängnis Sighet inhaftiert, wo er 1952 im Alter von 81 Jahren starb, ohne dass ihm ein Prozess gemacht wurde.

 

Regierungszeit: 28. September 1939 - 23 November 1939


Gheorghe Tătărescu
siehe 1. Amtsperiode

 

Regierungszeit: 24. November 1939 - 3. Juli 1940

 

 

Ion Gigurtu wurde 1886 in Turnu Severin geboren. Gigurtu studierte Ingineurwesen in Deutschland. Während des ersten Weltkrieges wurde er in der rumänischen Armee zum Hauptmann befördert. 1937 wurde er zum Industrie- und Handelsminister ernannt. Es folgten Ämter als Außenminister und schließlich die Ernennung zum Premierminister, da Gigurtu gute Beziehungen zur Eisernen Garde und zu Deutschland unterhielt. Trotz dieser guten Beziehungen konnte er, auch in persönlichen Gesprächen mit Hitler und Ribbentrop auf dem Berghof die Abspaltung von Transilvanien nicht verhindern. Nach dem Wiener Diktat trat Ion Gigurtu zurück.
Während des Krieges stand der ehemalige Premier unter Hausarrest in Bukarest. Nach der Machtergreifung der Kommunisten folgten mehrere Gefängnisaufenthalte. Nach einem Schauprozess starb Ion Gigurtu als gebrochener Mann 1959 in Haft.

Regierungszeit:4. Juli 1940 - 4. September 1940

 

Marschall Rumäniens Ion Victor Antonescu wurde 1882 in Pitești geboren. Im ersten Weltkrieg war Antonescu Generalstabsoffizier und plante die erfolgreiche Verteidigung der Moldau gegen die östereichisch-ungarischen Truppen. 1933 stieg Antonescu zum Generalstabschef des rumänischen Heeres auf und bekleidete auch bis 1938 das Amt des Verteidigungsministers.
Am 4. September 1940 wurde er Antonescu durch König Carol II. zum Ministerpräsidenten mit uneingeschränkten Vollmachten ernannt. Dies hatte zur Folge, dass der defacto Diktator den König zum Thronverzicht aufforderte und seinen Sohn als Marionette auf dem Thron platzierte. Unter seiner Führung trat Rumänien am 23. November dem Dreimächtepakt bei.
1941 ernannte sich Antonescu zum "Marschall Rumäniens" und führte eine blutige Säuberung gegen die Eiserne Garde durch, die er ein Jahr zuvor noch unterstützt hatte.
Als die Rote Armee im August 1944 ihre Offensive gegen Rumänien begann, wurde Antonescu vom König und kommunistischen Agenten gestürzt und festgenommen. 1946 wurde der Marschall von Rumänien als Kriegsverbrecher zum Tode durch Erschießung verurteilt.
Regierungszeit: 4. September 1940 - 23. August 1944


 
Auszeichnungen
 
Medalia "Virtutea Militară" 1913
Ordinul Mihai Viteazul 1919
Eisernes Kreuz I. und II. Klasse 6. August 1941
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 6. August 1941

 

 

General Constantin Sănătescu wurde 1885 in Craiova geboren. Unter seiner Präsidentschaft verließ Rumänien die Achse und erklärte dem Deutschen Reich den Krieg. Sănătescu besuchte die Militärakademie in Bukarest und kämpfte als Soldat im zweiten Balkankrieg und im ersten Weltkrieg. Zwischen den beiden Weltkriegen war er Militär-Attaché in Paris und London. 1935 wurde Constantin Sănătescu zum General ernannt und war ab dem Jahre 1937 Stellvertretender Generalstabschef. Von 1941 bis 1943 war er Kommandant des IV. Korps und im folgenden Jahr kommandierte er die 4. Armee. Als Marschall Antonescu abgesetzt wurde, wurde General Sănătescu von König Mihail mit der Regierungsbildung beauftragt. Durch seine pro westliche Politik wurde der Druck von Josef Stalin auf den Premier immer stärker und er mußte noch im gleichen Jahr zurücktreten. General Constantin Sănătescu starb 1947 an Krebs.

 

Regierungszeit: 23. August 1944 - 5. Dezember 1944

 

 

Generalleutnant Nicolae Rădescu war der letzte Premierminister Rumäniens vor der Machtübernahme der Kommunisten. Nicolae Rădescu wurde 1874 in Călimăneşti geboren. Vor dem Beginn des 2. Weltkrieges war Rădescu Führer einer rechtsgerichteten Partei, der "Cruciada Românismului" (Rumänischer Kreuzzug), einer Splittergruppe der Eisernen Garde. 1942 wurde Nicolae Rădescu wegen anti Deutschen Äußerungen als politischer Häftling interniert. Gleich nach dem Fall von Marschall Antonescu wurde der General frei gelassen und zum Generalstabschef ernannt. Im Dezember des gleichen Jahres wurde er zum Premierminister ernannt. In dieser Position betrieb er eine anti-kommunistische Politik, die schließlich zu seinem erzwungenen Rücktritt führte. Rădescu suchte Zuflucht in der britischen Botschaft und wanderte schließlich in die Vereinigten Staaten aus, wo er 1953 verstarb.

 

Regierungszeit: 6. Dezember 1944 - 28. Februar 1945

 

 

Dr. Petru Groza wurde 1884 in Băcia geboren. Groza studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Budapest. Ab 1906 studierte er Handels- und Wirtschaftsrechts an der Universität Leipzig. Gorza eröffnete eine private Anwaltskanzlei und betätigte sich politisch in der Rumänischen Nationalen Partei Siebenbürgens.
Als Mitglied im Obersten Agrarrat, Präsident der Industrieunternehmer Rumäniens, Mitglied in Aufsichtsräten von über 45 Unternehmen, sowie in zahlreichen Regierungskommissionen, wurde Petru Groza einer der reichsten Personen Siebenbürgens. Zu seinem Besitz zählten ausgedehnte Ländereien, Banken, Fabriken, Hotels und Kaufhäuser.
Von 1947 bis 1952 war Groza Ministerpräsident in der ersten kommunistischen Regierung Rumäniens und näherte sich während seiner Regierungszeit immer der Position der Kommunistischen Partei und der Sowjetunion an. Ab 1952 hatte er die Ehrenpräsidentschaft der Volksrepublik Rumänien inne.

Regierungszeit: 6. März 1945 - 2. Juni 1952


Minister I

 

Außenminister

 

 

Dr. Nicolae Titulescu wurde 1882 in Craiova geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Paris und unterrichtet ab 1905 an der Universität von Iaşi.In den darauffolgenden Jahren engagierte sich Titulescu politisch in der konservativ-demokratischen Partei Rumäniens und stieg 1912 zum Finanzminister auf. Ab 1921 war Titulescu ständiger Vertreter Rumäniens beim Völkerbund in Genf. Von 1927 bis 1928 bekleidete er das Amt des Außenministers. 1930 und 1931 wurde Titulescu zweimal zum Präsidenten des Völkerbundes gewählt.
Im Jahre 1936 entfernte König Carol II Titulescu aus all seinen Ämtern, woraufhin dieser ins Exil in die Schweiz ging. 1941 verstarb Dr. Nicolae Titulescu in Cannes.

 

Amtszeit: 10. Oktober 1934 - 28. August 1936


Victor Antonescu wurde 1871 in Antoneşti geboren. Unter anderem war er Finanzminister seines Landes und von 1936 bis 1937 Außenminister. Victor Antonescu verstarb 1947 in Bukarest.

 

Amtszeit: 29. August 1936 - 28. Dezember 1937


Istrate Micescu

 

Amtszeit: 29. Dezember 1937 - 10. Februar 1938


Gheorghe Tătărescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 11. Februar-29. März 1938

 

 

Dr. Nicolae Petrescu-Comnen wurde 1881 geboren und studierte Rechtswissenschaften in Bukarest und Paris. Petrescu trat schon früh der National-liberalen-Partei Rumäniens bei und war als Botschafter in Bern, im Vatikan und in Deutschland tätig. Nicolae Petrescu-Comnen verstarb 1958 im Exil in Florenz.

 

Amtszeit: 30. März 1938 - 31. Januar 1939

 

 

Grigore Gafencu wurde 1892 in Bukarest geboren. Während des ersten Weltkrieges erhielt er als Leutnant den Orden "Michael der Tapfere" für außergewöhnliche Tapferkeit auf dem Schlachtfeld. Im Alter von 32 Jahren zog er für die rumänische Bauernpartei ins Parlament ein. In seiner Zeit als Außenminister versuchte Grigore Gafencu die Neutralität Rumäniens zu erhalten. Nach dem zweiten Wiener Schiedsspruch wurde er Botschafter in Moskau und ging danach ins Exil in die Schweiz. Nach dem Krieg war Grigore Gafencu als Schriftsteller tätig - er verstarb 1957 in Paris.

 

Amtszeit: 1. Februar 1939 - 3. Juli 1940

 

 

Mihail Manoilescu wurde 1891 in Tecuci geboren. Manoilescu studierte Ingenieurswesen und war während des ersten Weltkrieges dem Rüstungsministerium unterstellt. Dort entwarf er unter anderem einen neuartigen 210mm Mörser. Nach dem Krieg schloss sich Manoilescu der Volkspartei an. Auf einer seiner Auslandsreisen im diplomatischen Dienst, lernte er Benito Mussolini kennen und wurde sofort ein großer Bewunderer des Duce. Ab 1930 unterstütze er die Eiserne Garde und so war es nicht verwunderlich, dass er 1940, nach Abtretung großer Teile Rumäniens zum Außenminister ernannt wurde. Nach der Unterzeichnung des zweiten Wiener-Schiedsspruches und dem Aufstand der Eisernen Garde musste Manoilescu alle seine politischen Ämter zurücklegen. Er verstarb 1950 im berüchtigten Sighet Gefängnis.

 

4. Juli 1940 - 4. September 1940

 

 

Prinz Mihail R. Sturdza wurde 1886 geboren. Er war Mitglied der Eisernen Garde und überzeugter Antisemit und Faschist. Während seiner Zeit als Botschafter in Kopenhagen war er in die Ermordung des rumänischen Premierministers Armand Călinescu verwickelt. Als Außenminister unterzeichnete Sturdza am 23. November 1940 den Tripartite-Pakt. Nach dem Aufstand der Eisernen Garde wurde Prinz Mihail R. Sturdza seines Amtes enthoben. Strudza wurde im Dezember 1944 abermals Außenminister einer rumänischen Marionettenregierung, die ihren Sitz in Wien hatte. Nach der Kapitulation Deutschlands floh er zuerst nach Dänemark und später ins faschistische Spanien, wo er 1980 verstarb.

 

Amtszeit: 14 September 1940-17. Januar 1941


Marschall Rumäniens Ion Victor Antonescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 18. Januar 1941 - 1. Januar 1943

 

 

Dr. Mihai Antonescu wurde 1904 in Nucet geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Paris arbeitete er als Rechtsanwalt in Bukarest und unterrichtete an der dortigen Universität. Antonescu wurde der Rechtsbeistand von Marschall Ion Antonescu, der ihm zu einer steilen politischen Karriere verhalf. 1941 wurde Mihai Antonescu Justizminister und Außenminister. Gemeinsam mit seinem Förderer und Namensvetter wurde Antonescu 1944 verhaftet und am 1. Juni 1946 im Bukarester Militärgefängnis Jilava erschossen.

 

Amtszeit: 1. Januar 1943 - 23. August 1944

 

 

Dr. Grigore Niculescu-Buzesti wurde 1908 in Sărata geboren. Er studierte Recht an der Universität von Bukarest und war einer der Gründer des "Nationalen-Rumänischen-Kommittes", das am Sturz von Ion Antonescu beteiligt war. Nach der Machtübernahme der Kommunisten emigrierte Grigore Niculescu-Buzesti nach New York, wo er 1949 verstarb.

 

Amtszeit: 23. August - 3. November 1944

 

 

Dr. Constantin Vişoianu wurde 1897 in Urlaţi geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Sorbonne und in Bukarest. Constantin Vişoianu arbeitete in den 30er Jahren als juristischer Berater für den Völkerbund. Nach der Machtübernahme der Kommunisten floh Constantin Vişoianu ins Ausland. Er starb im Alter von 94 Jahren in Washington D.C..

 

Amtszeit: 4. November 1944 - 5. März 1945


Gheorghe Tătărescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 6. März 1945 - 29. Dezember 1947

 

 

Ana Pauker war die erste Außenministerin Rumäniens unter kommunistischer Herrschaft. Josef Stalin unterstütze Ana Pauker persönlich, da sie dem sogenannten "Moskauer Flügel" innerhal der KP Rumäniens angehörte. Ihr gutes Verhältnis zur Sowjetunion drückte sich unter anderem dadurch aus, dass sie 1948 auf die rumänische Schlangeninsel zugunsten der Sowjetunion verzichtete. Unter ihre Amtszeit fallen auch die Deportation und Ermordung tausender Regimegegner. Unter anderem soll sie auch ihren eigenen Mann an den NKWD verraten haben.
1952 fiel Ana Pauker in Ungnade, wurde aus der Partei ausgeschlossen und unter Hausarrest gestellt. Ana Pauker verstarb 1960 in Bukarest.

 

30. Dezember 1947 - 9. Juli 1952

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Innenminister

 

 

Ion Inculeţ wurde 1884 in Răzeni (Besserarabien) geboren. Unter anderem studierte Inculeţ in St. Petersburg, wo er mit Lenin, Trotzki, Kerenski und anderen Revolutionären in Verbindung kam und sich für ihre Ideen begeisterte. 1917 wurde Inculeţ Präsident der Demokratischen Moldauischen Republik, die sich als autonomer Teil vom russischen Reich abgespalten hatte. Im März 1918 erfolgte der Anschluss an Rumänien. In Rumänien war er unter anderem Staatsminister, Gesundheits- und Sozialminister sowie Innenminister. Ion verstarb 1940 in Bukarest - seine Familie ließ sich 1940 mit den übrigen Bessarabiendeutschen nach Deutschland umsiedeln.

 

Amtszeit: 5. Januar 1934 – 29. August 1936

 

 

Dumitru Iuca

 

Amtszeit: 29. August 1936 – 23. Februar 1937


Dr. Gheorghe Tătărescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 23. Februar 1937 – 14. November 1937

 

 

Dr. Richard Franasovici wurde 1883 in Drobeta Turnu Severin geboren und war Staatsbürger der K&K Monarchie. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften übte er den Beruf des Anwalts an. Neben seiner Tätigkeit als Innenminister, war er auch Botschafter in Paris. 1948 ging er ins Exil nach Frankreich, wo er 1964 in Paris verstarb.

 

Amtszeit: 17. November 1937 – 28. Dezember 1937


Dr. Armand Călinescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 28. Dezember 1937 – 21. September 1939

 

 

General Gabriel Marinescu wurde 1886 in Bukarest geboren. Marinescu besuchte die Militärakademie, an der er die Ausbildung zum Kavallerieoffizer durchlief. Im ersten Weltkrieg kommandierte er das 2. Vânători-Regiment und wurde mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er den Orden "Michael der Tapfere".
Im September 1940 wurde General Gabriel Marinescu verhaftet und ins Internierungslager Jilava eingewiesen und dort ohne Prozess exekutiert.

 

Amtszeit: 21. September 1939 – 28. September 1939


Nicolae Ottescu

 

Amtszeit: 28. September 1939 – 23. November 1939


Dr. Gheorghe Tătărescu
siehe Premierminister

 

24. November 1939 – 30. November 1939

 

 

Dr. Mihail Ghelmegeanu
Amtszeit: 30. November 1939 – 4. Juli 1940


Brigadegeneral David Popescu wurde 1886 und kommandierte die 11. Infanteriedivision von 1940 bis 1941. Nach dem Krieg wurde er für 3 Jahre inhaftiert. Popescu verstarb 2 Jahre nach seiner Entlassung im Jahre 1955

 

Amtszeit: 4. Juli 1940 – 14. September 1940

 

 

Generalmajor Constantin Petrovicescu wurde 1883 in Târgu Jiu geboren. Er absolvierte die Militärakademie in Bukarest. Im ersten Weltkrieg kommandierte er die 9. Infanteriedivision. 1934 wurde Petrovicescu Vorsitzender des Militärtribunals in Bukarest. Nach dem Sturz von Antonescu wurde Petrovicescu zu fünf Jahren Haft verurteilt. Als die Kommunisten die Macht übernahmen, wurde der Generalmajor im Jahr 1949 exekutiert.

 

Amtszeit: 14. September 1940 – 20. Jänner 1941

 

 

General Dumitru I. Popescu wurde 1883 geboren und war zwischen 1939 und 1940 Befehlshaber der Panzerstreitkräfte Rumäniens. Popescu verstarb im Jahre 1970.

 

Amtszeit: 21. Januar 1941 – 23. August 1944

 

 

General Aurel Aldea wurde 1887 in Slatina geboren. Nach seiner kurzen Amtszeit als Innenminister war Aldea Stabschef des Territorialkommandos. Nach der Machtergreifung der Kommunisten gründete Aldea eine "Nationale Widerstandsbewegung". Dafür wurde er inhaftiert und verstarb 1949 im Gefängnis von Aiud.

 

Amtszeit: 23. August 1944 – 4. November 1944

 

 


Nicolae Penescu

 

Amtszeit: 4. November 1944 – 6. Dezember 1944


General Constantin Sănătescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 6. Dezember 1944 – 14. Dezember 1944


General Nicolae Rădescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 14. Dezember 1944 – 28. Februar 1945

 

 

Teohari Georgescu wurde 1908 in Bacău geboren. Der gelernte Buchdrucker engagierte sich schon früh in der kommunistischen Partei Rumäniens. 1941 wurde Georgescu zu 10 Jahren Haft im Gefängnis von Caransebeş verurteilt. Nach dem Einmarsch der Roten Armee wurde Georgescu aus der Haft entlassen und auf Vorschlag von Ana Pauker zum Staatssekretär im Innenministerium ernannt. Im März 1945 wurde er schließlich Innenminister.
1952 fiel Teohari, so wie Pauker in Ungnade. Er wurde inhaftiert und befand sich 3 Jahre in Haft. Unter Nicolae Ceauşescu wurde er 1968 rehabilitiert. Teohari Georgescu starb 1974 unter mysteriösen Umständen.

 

Amtszeit: 6. März 1945 – 30. Dezember 1947


Minister II

 

Verteidigungsminister

 

 

General Paul Anghelescu

 

Amtszeit: 27. Juli 1934 – 8. August 1937

 

 

General der Luftwaffe Radu Irimescu wurde 1890 geboren und trat der Königlichen Marine bei. Er absolvierte die Marineschule in Kiel und stand selbst bei Admiral Tirpiz in hohem Ansehen. Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges musste er Deutschland verlassen und er kehrte nach Rumänien zurück. Während des ersten Weltkrieges diente er in der rumänischen Luftwaffe als Pilot. Nach dem Krieg arbeitete Radu Irimescu von 1921 bis 1928 für eine rumänische Bank in New York.
Im August 1932 wurde er zum Minister der Luftwaffe bestellt. Ihm wurde die Aufgabe übertragen, die Luftwaffe zu modernisieren. Nach seiner sehr kurzen Bestellung zum Verteidigungsminister kehrte Radu Irimescu in die Vereinigten Staaten zurück. 1941 nahm er die amerikanische Staatsbürgerschaft und verbrachte den Rest seines Lebens in den USA. Radu Irimescu starb als wohlhabender Mann 1975.

 

Amtszeit: 8. August 1937 – 4. September 1937

 

 

General Constantin Ilasievici wurde 1881 in Dorohoi geboren. Er besuchte die Militärakademie in Bukarest und wurde einer Kavallerieeinheit zugewiesen. Constantin Ilasievici verstarb 1955 in Bukarest.

 

Amtszeit: 4. September 1937 – 27. Dezember 1937


General Ion Antonescu
siehe Premierminister

 

27. Dezember 1937 – 30. März 1938

 

 

General der Kavallerie Gheorghe Argeşanu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 30. März 1938 – 30. Oktober 1938

 

 

Generalleutnant Nicolae Ciupercă wurde 1882 in Râmnicu Sărat geboren. 1941 kommandierte Generalleutnant Nicolae Ciupercă die 4. rumänische Armee vor Odessa. Nach Meinungsverschiedenheiten über die Vorgehensweise zur Einnahme der Stadt wurde der Generalleutnant seines Kommandos enthoben. Er zog sich noch im selben Jahr aus dem aktiven militärischen Dienst zurück. Trotzdem wurde er nach der Machtübernahme der Kommunisten verhaftet und verstarb 1950 im Gefängnis von Jilava.

 

Amtszeit: 30. Oktober 1938 – 1. Februar 1939


Armand Călinescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 1. Februar 1939 – 21. September 1939


General Ioan Ilcuşu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 21. September 1939 – 4. Juli 1940

 

 

General Constantin Nicolaescu

 

Amtszeit: 4. Juli 1940 – 6. September 1940


General Ion Antonescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 6. September 1940 – 27. Januar 1941


General Iosif Iacobic

 

Amtszeit: 27. Januar 1941 – 22. September 1942


General Ion Antonescu
siehe Premierminister

 

22. September 1942 – 23. Januar 1943

 

 

Generalleutnant Constantin Pantazi wurde 1888 in Călărași geboren. Er wurde am 23. August mit Ion Antonescu verhaftet und zum Tode verurteilt. 1946 wurde seine Strafe in lebenslange Haft umgewandelt. Generalleutnant Constantin Pantazi starb 1958 im Gefängnis.

 

Amtszeit: 23. Januar 1943 – 23. August 1944

 

 

Generalmajor Ioan-Mihai Racoviţă wurde 1889 in Bukarest geboren. Beim Vorstoß in die Sowjetunion befehligte Racoviţă mehrere Panzereinheiten. Er verstarb 1954 in Sighet.


 
Auszeichnungen
 
Orden Michael der Tapfere 3. Klasse 1941
Eisernes Kreuz I. und II. Klasse
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
Amtszeit: 23. August 1944 – 5. November 1944


General Constantin Sănătescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 6. November 1944 – 6. Dezember 1944

 

 

Generalleutnant Ion Negulescu wurde 1887 geboren. Von 1941 bis 1944 befehligte er das rumänische Grenzkorps. Nach seiner Amtszeit als Verteidigungsminister wurde Ion Negulescu verhaftet und verstarb 1949 im Gefängnis.

 

Amtszeit: 6. Dezember 1944 – 6. März 1945


General Vasile-Constantin

 

Amtszeit: 7. März 1945 – 29. November 1946

 

 

General Mihail Lascăr wurde 1889 in Târgu Jiu geboren. Lascăr besuchte die Infanterieschule in Bukarest und kämpfte im zweiten Balkankrieg und im ersten Weltkrieg. 1941 wurde er zum Kommandanten der ersten Gebirgsbrigade ernannt. In Stalingrad kämpfte Lascăr in der 3. rumänischen Armee in der er die 6. Division befehligte. 1942 geriet er in sowjetische Gefangenschaft aus der er im April 1945 entlassen wurde. Von nun an kommandierte er die "Horia, Cloşca şi Crişan" Division, eine Einheit aus rumänischen Freiwilligen, die unter sowjetischer Führung kämpften. Nach seiner Amtszeit als Verteidigungsminister war Mihail Lascăr Truppeninspekteur der rumänischen Armee. Er verstarb 1959 in Bukarest.


 
Auszeichnungen
 
Orden Michael der Tapfere 2. Klasse
Eisernes Kreuz I. Klasse
Ritterkreuz mit Eichenlaub Jänner 1942
Nennung im Wehrmachtsbericht

 

Amtszeit: 29. November 1946 – 27. Dezember 1947

 

 

General Emil Bodnăraş wurde 1904 in Iaslovăţ geboren, das damals zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörte. In seiner Militärgarnison in Bessarabien kam er mit dem sowjetischen Geheimdienst in Verbindung und lief 1931 in die UDSSR über. 1935 kehrte er nach Rumänien zurück und wurde wegen Spionage verhaftet. Er verbrachte 7 Jahre im Gefängnis. 1944 wirkte Bodnăraş am Staatsstreich gegen Antonescu mit. Für seine treuen Dienste wurde er mit einem Posten im Politbüro belohnt.
Während des Ungarnaufstandes 1956 gab er den Schießbefehl an die ihm unterstellten Truppen aus. Emil Bodnăraş verstarb 1976 in Bukarest.

 

Amtszeit: 27. Dezember 1947 – 3. Oktober 1965

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Finanzminister


Victor Antonescu wurde 1871 in Bukarest geboren. Er verstarb 1947 ebendort.

 

Amtszeit: 1. Februar 1935 - 29. August 1936


Mircea Cancicov wurde 1884 geboren und war Ehrenmitglied der rumänischen Akademie der Wissenschaften. Er verstarb 1959 in Bukarest.

 

Amtszeit: 29. August 1936 - 28. Dezember 1937


Eugen Savu

 

Amtszeit: 28. Dezember 1937 - 10. Februar 1938


Mircea Cancicov

 

Amtszeit: 10. Februar 1938 - 1. Februar 1939


Dr. Mitiţă Constantinescu wurde 1890 in Bukarest geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Bukarest und Paris. 1918 erhielt Constantinescu einen Posten im Ministerium für Industrie und Handel, wo er schnell Karriere machte. Zwischen 1935 und 1940 war er Gouverneur der rumänischen Zentralbank und Finanzminister. Aus Protest gegen die Herrschaft von Ion Antonescu zog sich Mitiţă Constantinescu aus allen politischen Ämtern zurück. Nach dem zweiten Weltkrieg lehnte er sich in seinen Anschauungen immer mehr der kommunistischen Partei Rumäniens an. Mitiţă Constantinescu verstarb 1946 in Bukarest.

 

Amtszeit: 1. Februar 1939 – 4. Juli 1940


Prof. Dr. Gheorghe N. Leon wurde 1888 in Iași geboren. Er studierte Politik- und Wirtschaftswissenschaften in Jena. Nach der Machtübernahme durch die Kommunisten wurde Gheorghe N. Leon inhaftiert und zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Er verstarb 1949 im Gefängnis von Sighet.

 

Amtszeit: 4. Juli 1940 - 14. September 1940


George Cretzianu

 

Amtszeit: 14. September 1940 - 27. Jänner 1941

 

 

General Nicolae Scarlat Stoenescu wurde 1890 in Craiova geboren. Nach seiner Ausbildung zum Artillerieoffizier diente er im 1. Weltkrieg im 21. Artillerieregiment. Nach der Machtergreifung der Kommunisten wurde er wegen seiner Tätigkeit als Finanzminister zu 12 Jahren Einzelhaft verurteilt. 1958 wurde Scarlat Stoenescu frei gelassen, im darauffolgenden Jahr verstarb der General.

 

Amtszeit: 27. Januar 1941 - 25. September 1942


Alexandru Neagu

 

Amtszeit: 25. September 1942 - 1. April 1944

 

 

Prof. Gheron Netta wurde 1891 geboren. Netta studierte Politikwissenschaften und unterrichtete an der Universität von Bukarest. 1946 wurde er verhaftet und zu zehn Jahren Haft verurteilt. Gheron Netta verstarb 1955 im Gefängnis.

 

Amtszeit: 1. April 1944 - 23. August 1944

 

 

General Gheorghe Potopeanu

 

Amtszeit: 23. August 1944 - 13. Oktober 1944


General Constantin Sănătescu
siehe Premierminister

 

Amtszeit: 13. Oktober 1944 - 4. November 1944

 

 

Mihail Romniceanu

 

Amtszeit: 4. November 1944 - 28. Februar 1945

 

 

Dr. Dumitru Alimănișteanu wurde 1898 geboren. Wie die meisten seiner anderen Kollegen wurde Dr. Dumitru Alimănișteanu nach dem Krieg verhaftet und erst 1963 aus dem Gefängnis entlassen. Er starb 1973 in Bukarest.

 

Amtszeit: 6. März 1945 - 11. April 1945


Dr. Mircea Duma

 

Amtszeit: 11. April 1945 - 24. August 1945


Dr. Alexandru Alexandrini wurde 1899 geboren.

 

Amtszeit: 23. August 1945 - 7. November 1947

 

 

Vasile Luca wurde 1898 in der österreichisch-ungarischen Monarchie geboren. Luca arbeitete für die rumänische Eisenbahn und kam schon früh mit der kommunistischen Partei in Kontakt. Nach der Verbüßung mehrerer Haftstrafen wanderte Luca in die UDSSR aus und wurde unter anderem Vizebürgermeister von Chernivtsi (Ukraine). Luca war an der Deportation von 30.000 seiner ehemaligen Landsleute beteiligt, die von Bessarabien nach Sibirien umgesiedelt wurden. Rumänen, die in ihre Heimat flüchten wollten, ließ er als Spione und Landesverräter erschießen.
Nach dem Beginn der Operation Barbarossa flüchtete Luca nach Moskau und betrieb dort einen Propagandasender in rumänischer Sprache, der sich gegen das Regime in seiner ehemaligen Heimat richtete. Hier kam er auch mit Ana Pauker in Verbindung. Als die Rote Armee in Rumänien einmarschierte, wurde Luca zum Parteisekretär gewählt und zum Finanzminister. Nach Querelen mit Moskau wurde Luca 1952 abgesetzt und schließlich aus der Partei ausgeschlossen und verhaftet. 1954 wurde er wegen Wirtschaftssabotage zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde schließlich in lebenslange Haftstrafe und Zwangsarbeit umgewandelt. Luca starb 9 Jahre danach im Gefängnis von Aiud, indem er in Isolationshaft festgehalten wurde. Zwei Jahre nach seinem Tod wurde Vasile Luca von Nicolae Ceauşescu im Jahr 1965 rehabilitiert.

 

Amtszeit: 7. November 1947 - 9. März 1952


Generalstab

 

Chef des Generalstabes

 

 

General de Divizie Ion Sichitiu

 

Amtszeit: 1. Februar 1934 - 1. November 1937

 

 

General de Divizie Ştefan Gh. Ionescu

 

Amtszeit: 1. November 1937 - 1. Februar 1939

 

 

General de Divizie Florea Ţenescu

 

Amtszeit: 1. Februar 1939 - 23. August 1940

 

 

General de Armată Gheorghe Mihail

 

Amtszeit: 23. August 1940 - 6. September 1940

 

 

General de Brigadă Alexandru Ioaniţiu

 

Amtszeit: 6. September 1940 - 17. September 1941

 

 

General de Corp de Armată Iosif Iacobici

 

Amtszeit: 22. September 1941 - 20 Januar 1942

 

 

General de Corp de Armată Ilie Şteflea

 

Amtszeit: 20. Januar 1942 - 23. August 1944

 

 

General de Corp de Armată Nicolae Rădescu

 

Amtszeit: 15. Oktober - 6. Dezember 1944

 

 

General de Corp de Armată Constantin Sănătescu

 

Amtszeit: 11. Dezember 1944 - 20. Juni 1945

 

 

General de Corp de Armată Costin Ionaşcu

 

Amtszeit: 20. Juni 1945 - 27. Dezember 1947

 

 

General-colonel Constantin Popescu

Amtszeit: 30. Januar 1948 - 18. März 1950


Marine/Luftwaffe

 

Oberbefehlshaber der Marine

 

 

Vizeadmiral Ioan Bălănescu

 

Amtszeit: 1934 – 1937

 

 

Admiral Petre Bărbuneanu

 

Amtszeit: 1937 – 1940

 

 

Vizeadmiral Eugeniu Roşca

 

Amtszeit: 1940 – 1942

 

 

Vizeadmiral Ioan Georgescu

 

Amtszeit: 1942 – 1945


Admiral Petre Bărbuneanu

 

Amtszeit: 1945 – 1946

 

 

Commodore Eugeniu Săvulescu

 

Amtszeit: 1946 – 1948

 

 

Commodore Ioan Cristescu

 

Amtszeit: 1948 – 1949

 

 

Vizeadmiral Emil Grecescu

Amtszeit: 1949 – 1952


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Oberbefehlshaber der Luftwaffe

 


(In der Mitte)

Generalmajor Ermil Gheorghiu wurde 1896 in Botoşani geboren. Der Generalmajor starb 1977 in Bukarest.


 
Auszeichnungen
 
Eisernes Kreuz I. und II. Klasse
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 4. April 1944
Nennung im Wehrmachtsbericht am 19. August und 9. Oktober 1943

Amtszeit: 1935 - 1945


Quellen

Autor: Gebirgsjäger / Hasso von Manteuffel / Freiherr von Woye