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Das Thema

 

Politiker der USA
(United States of America)

(Die Gliederung, Benennung und der Titel des Beitrages basieren auf den Strukturen des PC-Spiels Hearts of Iron und das Gesamtbild mag deshalb unvollständig bzw. historisch fraglich erscheinen.)

 

 


Präsident/Vizepräsident

 

Präsident

 

 

Dr. Franklin Delano Roosevelt wurde 1882 in Hyde Park (New York) geboren. Roosvelt entstammte einer wohlhabenden New Yorker Familie, die das Stadtgeschehen und das politische Geschehen der USA schon immer mitgeprägt hatten. Der 26. Präsident der USA Theodore Roosevelt entstammte ebenfalls dem einflußreichen Roosevelt-Clan. Der junge Delano besuchte die Groton School, eine Eliteschule für Söhne aus wohlhabenden Familien und wechselte anschließend an die Harvard University, die er mit dem Bachelor of Arts abschloss. Anschließend belegte Roosevelt Rechtswissenschaften an der Columbia-University. Nach Abschluss des Jurastudiums war er als Anwalt tätig. Im Jahr 1921 erkrankte Roosevelt schwer. Bis heute ist nicht gesichert, ob es sich um Kinderlähmung oder eine Nervenkrankheit gehandelt hat, die den späteren Präsidenten an den Rollstuhl fesselte. Die poltische Karriere von Roosevelt hatte bereits 1910 begonnen, als er für die Demokraten den Bezirk Dutchess County erkämpfte und in den Senat von New York einzog. 1913 folgte die Berufung als Staatssekretär ins Marineministerium. In dieser Funktion trat Roosevelt bereits am Anfang des 1. Weltkrieges für einen Kriegsbeitritt der USA ein. In den 20er Jahren folgte ein Intermezzo als Anwalt in New York, ehe er 1930 zum Gouverneur von New York gewählt wurde. 1932 wurde Roosevelt schließlich zum 32. Präsidenten der USA gewählt. Seine Politik war durch das Arbeitsbeschaffungsprogramm das als "New Deal" in die Geschichte einging geprägt.
In seiner zweiten Amtszeit, die 1937 begann, verabschiedete der amerikanische Kongress den Neutralitätsakt, der Waffenlieferungen an kriegsführende Nationen untersagte. Gleichzeitig begann man aber mit der Aufrüstung. Vor allem der Marinesektor sollte mit Langstrecken-U-Booten ausgebaut werden um gegen Japan eine Blockade zu verhängen.
Mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges unterstütze Roosevelt von Beginn an die Front gegen die Achsenmächte. Trotz der offiziellen Neutralität der USA unterstützen diese Großbritannien und später die UDSSR mit großzügigen Lieferungen die unter dem Namen "Leih- und Pachtgesetz" in die Geschichte eingehen sollten. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor traten die USA nun auch offiziell in den 2. Weltkrieg ein. Roosevelt brach ein ungeschriebenes Gesetz indem er zum dritten Mal für das Amt des Präsidenten kandidierte und auch wiedergewählt wurde. Im Jahr 1944 beschließt Roosevelt gemeinsam mit Churchill den sogenannten Morgenthau-Plan. Dieser sieht eine Umwandlung Deutschlands zum Agrarstaat vor. Im November des gleichen Jahres wird Roosevelt zum vierten Mal zum Präsidenten der USA gewählt.
Franklin Delano Roosevelt verstarb am 12. April 1945 in Warm Springs, Georgia an einer Hirnblutung.

 

 

Harry S. Truman wurde 1884 in Lamar, Missouri in sehr einfachen Verhältnissen geboren. Truman arbeitete als Bankangestellter und trat 1917 nach zwei gescheiterten Geschäftsprojekten der US-Army bei. 1918, kurz vor Kriegsende befehligte er als Artillerieoffizier eine Batterie des 129. Feldartillerieregiments. Im darauffolgenden Jahr verließ er als Hauptmann die Armee und wurde Verwaltungsleiter eines Countys. Bereits 1934 wurde er für die Demokraten in den US-Senat gewählt und während des Zweiten Weltkrieges war Truman Leiter des Kongressausschusses für die Überwachung der Kriegsproduktion. 1944 folgte der Aufstieg zum Vize-Präsidenten der Vereinigten Staaten und nach dem Tod von Roosevelt übernahm Truman das Amt des Präsidenten. In dieser Funktion unterzeichnete Truman die Gründungsurkunde der Vereinten Nationen, die von seinem Vorgänger ausgearbeitet worden war. Ebenfalls in seine Amtszeit fielen die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki aber auch das Wiederaufbauprogramm für Europa - der Marshallplan.
1948 stellte sich Truman der Wiederwahl und gewann wider Erwarten das Rennen. Harry S. Truman verstarb 1972 in Kansas City.

Auszeichnungen

Mann des Jahres des Time Magazine 1945 und 1948

 

Alfred "Alf" Mossman Landon wurde 1887 in Pennsylvania geboren. Landon studierte an der University of Kansas und war danach im Bank- und Ölgeschäft tätig. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant in der Truppe für chemische Kriegsführung. 1932 wurde der Republikaner Landon zum Gouverneur von Kansas gewählt. Landon, der bis 1937 im Amt blieb, trat vor allem gegen Gewerkschaften und gegen Teile des von Roosvelt initiierten New Deals auf. 1936 kandidierte Landon für das Amt des Präsidenten, sein Vizepräsident sollte Frank Knox werden. Landon erlitt eine vernichtende Niederlage und kehrte ins Ölgeschäft zurück. Hätte Landon die Wahl gewonnen, hätte sich an der Politik der USA vermutlich nicht viel geändert. Landon war gegen den Isolationismus seines Landes - er war jedoch ebenfalls ein Gegner der Leih- und Pachtlieferungen an Großbritannien. Landon verstarb im Alter von 100 Jahren in Topeka.

 

 

Dr. Robert Douglas Stuart Jr. wurde 1916 als Erbe des Lebensmittelimperiums "Quaker Oats Company" in Winnetka geboren. Stuart studierte Rechtswissenschaften in Princeton und Yale und gründete noch während seiner Studienzeit das "America First Committee". Diese Organisation machte es sich zur Aufgabe, den Neutralitätsakt von 1930 durchzusetzen und die Vereinigten Staaten aus dem 2. Weltkrieg heraus zu halten. Prominente Weggefährten fand Stuart im späteren Präsidenten Gerald Ford, dem zum Kennedy-Clan gehörenden Sargent Shriver und dem späteren Richter am United States Supreme Court, Potter Stewart. Weitere Unterstützer der Bewegung waren der hochdekorierte Brigadegeneral Robert Elkington Wood und der Flugpionier Charles Augustus Lindbergh. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor löste sich die Organisation umgehend auf. Zu ihrer Hochzeit hatte die Bewegung 800.000 Mitglieder.
Stuart trat der US Army bei und erlangte den Rang eines Majors. Nach dem Krieg führte Stuart das Familienunternehmen weiter und baute es erfolgreich aus. Unter anderem wurde "Fisher-Price" gekauft und die Gewinne stiegen von 500 Millionen auf 2 Milliarden US-Dollar. Von 1984 bis 1989 war der Republikaner Stuart Botschafter in Norwegen.


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Vizepräsident der Vereinigten Staaten

 

 

Dr. John Nance Garner wurde 1868 bei Detroit in Texas geboren. Garner studierte Rechtswissenschaften in Clarksville und arbeitete anschließend als Anwalt. 1932 wurde er Vizepräsident und 1933 zog Garner für die Demokraten ins Repräsentantenhaus ein. Garner war ein Gegner der New Deal Politik von Roosevelt und er trat auch entschieden gegen eine 3. Amtszeit des Präsidenten auf. Auf Grund dieser Meinungsverschiedenheiten legte er 1941 sein Amt nieder und trat als Gegenkandidat Roosvelts zur Wahl an. Garner verstarb 1967 in Uvalde.

 

 

Henry Agard Wallace wurde 1888 auf einer Farm in Iowa geboren. Er war der Sohn des späteren US-Landwirtschaftsministers Henry Cantwell Wallace. Die Familie von Wallace war republikanisch geprägt. Er selbst wechselte doch im Jahre 1928 zu den Demokraten, da er von der Politik der Republikaner enttäuscht war. 1933 folgte der erste Höhepunkt seiner politischen Karriere. Wallace wurde von Roosevelt zum Landwirtschaftsminister ernannt. Im September 1940 legte Wallace das Amt des Landwirtschaftsministers nieder um zum Vizepräsidenten aufzusteigen. 1941, nachdem Roosevelt die Wahl gewonnen hatte, wurde Wallace als 2. Mann angelobt. Am 20. Januar 1945 endete seine Amtszeit und da ihm Nahebeziehungen zum Kommunismus nachgesagt wurden, wurde er nicht für eine zweite Amtszeit nominiert. Im März des gleichen Jahres wurde Wallace zum Handelsminister ernannt, verblieb aber nur bis zum September 1946 im Amt. Im Jahr 1948 kandidierte Wallace erfolglos für die Progressive Partei um das Amt des Präsidenten. Wallace verstarb 1965 in Connecticut.


Harry S. Truman
siehe Harry S. Truman

 

 

Dr. Alben William Barkley wurde 1877 in Kentucky als Sohn eines Tabakfarmers geboren. Barkley studierte Jura an der University of Virginia Law School. Zuerst arbeitete Barkley als Staatsanwalt und später als Bezirksrichter im McCracken County. 1913 zog Barkley ins US-Repräsentantenhaus ein und 1927 in den US-Senat. Im Jahr 1948 verhalf er als 2. Mann Truman zum Präsidentschaftsamt und wurde zum Vizepräsidenten gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis ins Jahr 1953. Alben William Barkley verstarb 1956 in Lexington, Virginia.


Minister I

 

Außenminister der Vereinigten Staaten

 

 

Dr. Cordell Hull wurde 1871 als Sohn eines Farmers in Tennessee geboren. Hull studierte Rechtswissenschaften an der Cumberland University Law School und arbeitete danach als Rechtsanwalt und Richter. Während des Spanisch-Amerikanischen Krieges diente Hull als Hauptmann auf Kuba. Nach diversen politischen Ämtern zog Hull 1930 in den US-Senat ein und 1933 wurde er von Roosevelt als Außenminister ins Kabinett berufen. Hull war ein Verfechter der Nichteinmischungspolitik der Vereinigten Staaten. Die amerikanischen Truppen verließen in seiner Amtszeit Panama und Haiti und 1939 wurde die MS St. Louis, die jüdische Flüchtlinge nach Kuba brachte auf seine Intervention hin nach Europa zurückgeschickt. In der Kriegszeit arbeitete Hull an der Ausarbeitung der Charta der Vereinten Nationen, was ihm auch den Friedensnobelpreis einbringen sollte. Hull protestierte ebenfalls scharf gegen den Morgenthau-Plan und nannte ihn „ein Verbrechen gegen die Zivilisation“. Am 30. November 1944 trat Hull von seinem Amt als Außenminister zurück, er verstarb 1955 in Maryland.


 

Auszeichnungen

 
Friedensnobelpreis

 

 

Edward Reilly Stettinius Jr. wurde 1900 in Chicago geboren. Stettinius stammte aus einer wohlhabenden Familie. Er besuchte die University of Virginia, ohne das Studium aber erfolgreich abzuschließen. In den folgenden Jahren arbeitete er in der Chefetage von General Motors und stieg bis zum Vizepräsidenten auf. 1934 wurde Stettinius von Roosevelt ins Büro für Produktionsmanagement geholt. 1941 war er somit der Verantwortliche für die Abwicklung der Leih- Pachtlieferungen an die Alliierten. 1944 wurde er wegen des schlechten Gesundheitszustandes von Cordell Hull zum Außenminister ernannt. Am 27. Juni 1945 legte er dieses Amt nieder und wurde der erste amerikanische Botschafter bei den Vereinten Nationen. Im Juni 1946 legte er dieses Amt aus Frustration gegenüber der Politik von Truman nieder. Stettinius verstarb im Alter von nur 49 Jahren an einem Herzinfarkt in Connecticut.

 

 

Dr. James Francis Byrnes wurde 1882 in Charleston in ärmlichsten Verhältnissen geboren. Bereits im Alter von 14 Jahren musste er seine schulische Ausbildung abbrechen um für seinen Lebensunterhalt sorgen zu können. Byrnes arbeitete als Protokollführer bei Gericht und absolvierte nebenbei sein Jurastudium. Danach arbeitete er als Staatsanwalt und zog 1911 für die Demokraten ins Repräsentantenhaus ein. Es folgten eine kurze Zeit als Anwalt, 1931 der Einzug in den Senat und 1941 eine Berufung an den Supreme Court. 1943 wurde Byrnes Direktor der Mobilmachungsbehörde der USA. In dieser Position verblieb er bis ins Jahr 1945. Am 3. Juli 1945 holte ihn Truman als Außenminister in sein Kabinett. Dieses Amt sollte Byrnes bis 1947 inne haben. Spannungen mit dem Präsidenten veranlassten Byrnes von seinem Amt zurückzutreten. In den folgenden Jahren wurde Byrnes zum Gouverneur von South Carolina gewählt. James Byrnes verstarb 1972 in Columbia.


 

Auszeichnungen

 
Das Time Magazine wählte Byrnes 1946 zum Mann des Jahres


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Finanzminister der Vereinigten Staaten

 

 

Henry Morgenthau wurde 1891 in Poughkeepsie, New York als Sohn eines Botschafters geboren. Die Großeltern Morgenthaus waren jüdische Einwanderer aus Mannheim. Morgenthau studierte Architektur und Agronomie an Cornell Universität, beendete jedoch sein Studium nicht. Als enger Vertrauter von Präsident Roosevelt wurde Morgenthau 1933 Staatssekretär im US-Finanzministerium.
Entgegengesetzt der amerikanischen Isolationspoltik versuchte Morgenthau bereits in den späten 30er Jahren die Auslandsguthaben des Deutschen Reiches einzufrieren und deutschen Besitz und deutsche Firmen im Ausland zu beschlagnahmen. 1942 setzte er dieses Vorhaben schließlich in die Tat um und dehnte diese Politik auch auf damals noch neutrale Staaten aus. Im September 1944 veröffentlichte Morgenthau eine Denkschrift, die vorsah, Deutschland in kleinere Staaten aufzuspalten, jegliche Industrie zu demontieren und in Agrarländer umzuwandeln. Auch ein möglicher Bevölkerungsschwund wurde von Morgenthau in Kauf genommen. Desweiteren forderte er die top 50 bis 100 deutschen Kriegsverbrecher ohne Verfahren hinrichten zu lassen, wenn der Krieg einmal gewonnen wäre. Als der Plan publik wurde, löste dies massive Proteste aus und Morgenthau musste sein Vorhaben ad acta legen. Truman unterzeichnete den Plan aber unter einem abgeänderten Namen, der Direktive JCS 1067. Morgenthau trat 1945 zurück, als Truman neuer Präsident der USA wurde. Nach dem Krieg wurde Morgenthau Finanzberater des neu gegründeten Staates Israels und war für den Internationalen Währungsfonds tätig. Morgenthau verstarb 1967 in Poughkeepsie, New York.

 

 

Dr. Frederick Moore Vinson wurde 1890 in Kentucky geboren. Vinson studierte Jura und war später als Rechtsanwalt, dann als Staatsanwalt tätig. Im ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der US-Army. 1931 zog Vinson für die Demokraten ins US-Repräsentantenhaus ein. Sechs Jahre später bestellte ihn Roosevelt zum Richter am United States Court of Appeals und 1942 wurde Vinson zum Obersten Richter des Bundesberufungsgerichts in Eilsachen ernannt.
Am 23. Juli 1945 ernannte ihn Truman zum Finanzminister. Von diesem Amt trat Vinson am 23. Juni 1946. Bereits drei Tage zuvor war Vinson zum Präsidenten des Obersten Gerichtshofs ernannt worden. Vinson verstarb 1953 in Washington D.C..

 

 

John Wesley Snyder wurde 1895 in Jonesboro geboren. Er brach sein Ingenieursstudium ab um der US-Army beizutreten und am ersten Weltkrieg teilzunehmen. Nach dem Krieg arbeitete Snyder als Bankangestellter, ehe er einen Posten als Beamter beim Währungsprüfungsamt annahm. Von 1940 bis 1943 war er Geschäftsführender Vizepräsident und Direktor der Gesellschaft für Verteidigungsbetriebe. Am 25. Juni 1946 folgte Snyder Vinson als Finanzminister nach. Er verblieb bis 1953 im Amt. Snyder verstarb 1985 in seiner Heimatstadt.


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Kriegsminister der Vereinigten Staaten

 

 

Harry Hines Woodring wurde 1890 in Elk City geboren. Woodring ist ein Beispiel für den amerikanischen Traum. Er begann als Portier in der First National Bank of Neodesha zu arbeiten und arbeitete sich kontinuierlich hoch bis er der Eigentümer der Bank war. Danach trat er den Streitkräften als einfacher Soldat bei und wurde bald zum Offizier befördert. Nach dem Krieg verkaufte Woodring seine Bank, um in die Politik zu gehen. 1930 holte er für die Demokraten den Gouverneurssessel von Kansas. 1933 wurde Woodring nicht mehr in seinem Amt bestätigt, die Ursache dafür dürfte die Weltwirtschaftskrise und die steigende Zahl der Arbeitslosen gewesen sein. Roosevelt holte Woodring im gleichen Jahr in sein Kabinett wo er das Amt des stellvertretenden Kriegsministers bekleidete. 1936 wurde Woodring Kriegsminister und verblieb bis 1940 in dieser Position. Woodring galt als Anhänger der Isolationspolitik, trat aber gleichzeitig für eine Aufrüstung der USA ein. Als 1940 die Hilfslieferung des offiziell neutralen Amerikas an Großbritannien begannen, reichte Woodring seinen Rücktritt ein. Woodring verstarb 1967 in Topeka.

 

 

Dr. Henry Lewis Stimson wurde 1867 in New York geboren. Stimson studierte Rechtswissenschaften in Yale und Harward und war danach als Anwalt tätig. Stimson trat in die Republikanische Partei ein und bekleidete von 1911 bis 1913 das Amt des Kriegsministers. Von 1927 bis 1929 war Stimson Gouverneur der Philippinen und danach bis 1933 Außenminister der Vereinigten Staaten. Stimson wurde 1940 erneut zum Kriegsminister ernannt und war dies den gesamten Krieg über bis ins Jahr 1945.
Tagebucheintrag von Stimson zehn Tage vor dem Angriff auf Pearl Harbor:

 

"angesichts drohender feindlicher Auseinandersetzungen mit Japan [habe ich] mit Präsident Roosevelt diskutiert habe, wie die Japaner dazu zu bringen wären, den ersten Schuss abzugeben, ohne die USA zu großen Gefahren auszusetzen"


(Quelle Wikipedia Anmerkung: Das Buch ist aus allen Bibliotheken der Welt verschwunden, Fotokopien sollen aber noch erhalten sein.)

Im Kabinett setzte er sich erfolgreich gegen den Plan von Finanzminister Morgenthau ein und bezeichnete diesen wörtlich als „Verbrechen gegen die Zivilisation“. Stimson veranlasste ebenfalls, dass die Kaiserstadt Kyōto von der Liste der Ziele für die Atombombenabwürfe gestrichen wurde. Stimson verstarb 1950 in Huntington.

 

 

Dr. Robert Porter Patterson wurde 1891 in Glens Falls geboren. Patterson studierte Jura an der Harvard Law School und arbeitete anschließend als Anwalt. Im ersten Weltkrieg diente Patterson als Major in Frankreich und wurde für seinen Heldenmut mit dem Distinguished Service Cross ausgezeichnet. 1930 begann Pattersons Karriere als Richter, die 1939 in die Berufung an den United States Court of Appeals for the Second Circuit mündete. Im darauffolgenden Jahr wechselte Patterson ins Kriegsministerium wo er als Vizekriegsminister tätig war.
Am 27. September 1945 erfolgte die Ernennung zum Kriegsminister. Dieses Amt hatte er bis zum 18. Juli 1947 inne. Patterson verunglückte 1952 mit einem Flugzeug tödlich.

 

 

Auszeichnungen

 
Distinguished Serice Cross


Minister II

 

Marineminister der Vereinigten Staaten

 

 

Dr. Claude Augustus Swanson wurde 1862 in Swansonville, Virginia geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der University of Virginia und arbeitete anschließend als Anwalt. 1892 wurde er für die Demokraten ins Repräsentantenhaus gewählt, im Anschluss war Swanson Gouverneur von Virginia. In seiner Amtszeit wurde der elektrische Stuhl anstelle des Erhängens eingeführt. Anschließend wurde Swanson in den US-Senat gewählt. 1933 berief Roosvelt Swanson als Secretary of the Navy in sein Kabinett. Er blieb Marineminister bis zu seinem Tod im Juli 1939.

 

 

Dr. Charles Edison wurde 1890 in West Orange geboren. Er war der Sohn von Thomas Alva Edison und studierte, wie könnte es bei diesem Vater anders sein am Massachusetts Institute of Technology. Nach Abschluß des Studiums arbeitete Edison für die Firma seiner Familie die "Thomas A. Edison, Inc". 1937 wurde der Demokrat Edison stellvertretender Marineminister und vom 2. Januar bis zum 24. Juni 1940 rückte er auf den Posten des Secretary of the Navy auf. In seiner kurzen Amtszeit wurde mit dem Bau der Schlachtschiffe der Iowa-Klasse begonnen. Im Juni legte Edison sein Amt nieder um für den Gouverneursposten von New Jersey zu kandidieren. Edison verstarb 1969 in New York.

 

 

William Franklin Knox wurde 1874 in Boston geboren. Knox arbeitete als Vertreter und meldete sich beim Ausbruch des Krieges mit Spanien freiwillig zu Theodore Roosevelts „Rough Riders“ in Kuba. Im ersten Weltkrieg diente er als Artillerieoffizier in Frankreich und verließ nach der Kapitulation der Mittelmächte die Army im Rang eines Colonels. Nach dem Krieg arbeitete Knox für das Medienimperium von William Randolph Hearsts. Er hatte die Leitung über 27 Zeitungen landesweit inne. 1930 erwarb er eine eigene Zeitung die "The Chicago Daily News". In ihr forderte er in zahlreichen Artikeln, den Isolationismus der USA zu beenden und sich auf einen Krieg vorzubereiten. 1936 bewarb er sich als Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, zog seine Nominierung aber kurz darauf zurück. 1940 übernahm der Republikaner Knox auf Drängen des Demokraten Roosvelts hin das Marineministerium.

"I am an American first and a Republican after that."


Knox galt als miserabler Marinestratege, die Amtsgeschäfte führten inoffiziell sein Nachfolger Forrestal und der Stabschef Ernest J. King. Trotzdem blieb Knox bis zu seinem Tod am 28. April 1944 im Amt.


 

Auszeichnungen

 
Namensgebung:
Zerstörer USS Frank Knox
Namensgebung:
The Frank Knox Memorial Fellowship-Stipendienprogramm von Harvard

 

 

James Vincent Forrestal wurde 1892 in Matteawan geboren. Er studierte in Princeton, schloss sein Studium jedoch nicht ab. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges trat Forrestal der Navy bei und wurde Marineflieger. An Kampfeinsätzen nahm Forrestal nicht mehr teil, er musterte als Lieutenant Junior Grade 1918 ab. Nach dem Krieg trat Forrestal den Demokraten bei und arbeitete in seinem alten Beruf als Aktienhändler. 1940 nominierte ihn sein alter Bekannter Roosevelt für den Posten als Unterstaatssekretär im United States Department of the Navy. 1944 übernahm er schließlich das Amt des Secretary of the Navy. Im Jahr 1947 wurde Forrestal der erste Verteidigungsminister der USA. Bereits 1949 trat Forrestal auf Grund eines Nervenzusammenbruches von seinem Amt zurück. Forrestal wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo er sich am 22. Mai durch einen Sprung aus dem Fenster das Leben nahm.


 

Auszeichnungen

 
Namensgebung:
Flugzeugträger USS Forrestal (CVA-59)
Namensgebung:
Forrestal-Klasse


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Justizminister der Vereinigten Staaten

 

 

Dr. Homer Stille Cummings wurde 1870 in Stamford geboren. Cummings studierte Philosophie in Yale und anschließend Rechtswissenschaften. Danach arbeitete Cummings als Anwalt und später als Bezirksstaatsanwalt. Der Demokrat wurde 1933 von Roosevelt als Justizminister in sein Kabinett berufen. In seiner Amtszeit stärkte Cummings das Federal Bureau of Investigation indem er der Organisation erweiterte Rechte bei der Verbrechensbekämpfung einräumte. 1939 trat Cummings vom Amt des Justizministers zurück. Cummings verstarb 1956 in Greenwich.

 

 

Dr. William Francis Murphy wurde 1890 als Sohn eines Rechtsanwaltes in Harbor Beach geboren. Murphy trat in die Fußstapfen seines Vaters und studierte Rechtswissenschaften an der University of Michigan. Im ersten Weltkrieg kämpfte Murphy in Europa und stieg bis zum Hauptmann auf. Nach dem Krieg arbeitete Murphy als Anwalt und bald darauf als Richter in Detroit. Von 1930 bis 1933 bekleidete er auch das Amt des Bürgermeisters von Detroit. 1933 wurde Murphy Generalgouverneur der Philippinen und verblieb bis ins Jahr 1936 auf den Inseln. Am 1. Januarr 1939 wurde er zum Justizminister der Vereinigten Staaten ernannt und blieb dies bis zum Februar 1940. Anschließend war Murphy bis zu seinem Tod im Jahr 1949 Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten.

 

 

Dr. Robert Houghwout Jackson wurde 1892 als Sohn eines Farmers in Pennsylvania geboren. Er studierte Jura an der Law School von Albany. Anschließend arbeitete er für die oberste Finanzbehörde der Vereinigten Staaten. Im Jahre 1940 war Jackson für einige Monate Justizminister und wechselte anschließend an den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. 1945 arbeitete er mit anderen die "Londoner Charta des internationalen Militärtribunals" aus und wurde der Chefankläger der Vereinigten Staaten bei den ersten Nürnberger Prozessen. Jackson verstarb 1954 in Washington D. C..

 

 

Dr. Francis Beverley Biddle wurde 1886 in Paris als Sohn eines Rechtsprofessors geboren. Biddle studierte Rechtswissenschaften in Harvard. Anschließend arbeitete Biddle als Sekretär am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten und dann als selbstständiger Rechtsanwalt. 1941 wurde Biddle von Roosevelt zum Justizminister ernannt. In diesem Amt verblieb er bis ins Jahr 1945 als ihn Truman zum Richter am Internationalen Militärgerichtshof bei den Nürnberger Prozessen ernannte. Biddle verstarb 1968 in Hyannis.

 

 

Dr. Tom Campbell Clark wurde 1899 in Dallas geboren. Im ersten Weltkrieg war Clark Infanterist der Nationalgarde von Texas und studierte anschließend Jura an der Law School der University of Texas. Danach arbeitete er als Rechtsanwalt und trat 1937 ins Justizministerium ein. In Ministerium war Clark während des zweiten Weltkrieges für die Umsiedlung von japanisch stämmigen amerikanischen Staatsbürgern in Kalifornien zuständig. Am 27. Juni 1945 wurde er von Truman zum Justizminister ernannt. In dieser Funktion unterstützte Clark das rigorose Vorgehen gegen Kommunisten in den Vereinigten Staaten. Im August 1949 erfolgte Clarks Berufung an den Supreme Court of the United States. Sein Sohn Ramsey Clark folgte trat am 10. März 1967 in die Fußstapfen seines Vaters, als er zum Justizminister ernannt wurde. Clark verstarb 1977 in New York.


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Innenminister der Vereinigten Staaten

 

 

Harold LeClair Ickes wurde 1874 in Frankstown Township geboren. Ickes studierte an der University of Chicago und war danach Reporter bei der Chicago Tribune. 1933 holte ihn Roosevelt in sein Kabinett. Dort bekleidete er den Posten des Innenminister bis ins Jahr 1946. Er war damit der am längsten dienende Innenminister der Vereinigten Staaten. Ickes arbeitete zahlreiche Land-Lease Abkommen aus unter anderem auch mit Saudi Arabien um die Ölinteressen Amerikas zu schützen. 1938 arbeitete er einen Plan aus, der vorsah Alaska für jüdische Flüchtlinge aus Europa zu öffnen. Dieser Plan wurde sowohl vom Präsidenten als auch vom jüdischen Weltkongress abgelehnt. Harold LeClair Ickes verstarb 1952 in Washington D.C..

 

 

Julius Albert Krug wurde 1907 in Madison geboren. Krug studierte an der University of Wisconsin und arbeitete danach als Stellvertretender Vorsitzender der Behörde für Kriegsproduktion. Von 1944 bis 1945 war Krug Vorsitzender des War Production Board und am 18. März 1946 wurde er von Truman zum Innenminister ernannt. In diesem Amt blieb er bis zum 1. Dezember 1949. Krug verstarb 1970 in Knoxville.


Minister III

Landwirtschaftsminister der Vereinigten Staaten

 

 

Henry Agard Wallace
siehe Henry Agard Wallace

Amtszeit: 1933-1940

 

 

Claude Raymond Wickard wurde 1893 als Sohn eines Farmers in Indiana geboren. Wickard machte seinen Bachelor-Abschluss in Landwirtschaft an der Purdue University und arbeitete anschließend in der Landwirtschaft. 1927 wurde er als „Master Farmer of Indiana“ ausgezeichnet. 1932 zog Wickard in den US-Senat ein und arbeitete anschließend in der neu geschaffenen Agricultural Adjustment Administration. 1940 ernannte ihn Roosevelt zum Landwirtschaftsminister. In diesem Amt prägte er den Slogan "Food Will Win the War and Write the Peace".
Wickard sah es als patriotische Pflicht eines jeden Farmers an, den Ernteertrag zu steigern, um so zum Sieg Amerikas beizutragen. 1945 trat Wickard von seinem Posten zurück und ein Amt für die Elektrifizierung ländlicher Gebiete. 1967 verstarb Wickard bei einem Autounfall.

 

 

Clinton Presba Anderson wurde 1895 in Centerville geboren. Er studierte an der University of Michigan und war anschließend als Reporter und Versicherungsmakler tätig. 1940 zog der Demokrat ins Repräsentantenhaus ein und am 30. Juni 1945 ernannte ihn Truman zum Landwirtschaftsminister. In diesem Amt verblieb Anderson bis 1948 anschließend zog er in den US-Senat ein. Anderson verstarb 1975 in Albuquerque.


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Handelsminister der Vereinigten Staaten

 

 

Dr. Daniel Calhoun Roper wurde 1887 im Marlboro County und studierte Rechtswissenschaften an der National University in La Jolla. Danach schlug Roper die Beamtenlaufbahn ein arbeitete im Senatsausschuss für überstaatlichen Handel und danach für die Bundeszollkommission. 1933 holte Roosvelt den Demokraten Roper in sein Kabinett und ernannte ihn zum Handelsminister. Dieses Amt hatte Roper bis zum 23. Dezember 1938 inne. Anschließend bekleidete er den Botschafterposten in Kanada. Daniel Calhoun Roper verstarb 1943 in Washington D.C..

 

 

Harry Lloyd Hopkins 1890 in Sioux City. Hopkins arbeitete einige Jahre für das Rote Kreuz. Der enge Freund von Roosvelt leitete in den 30er Jahre das größte Arbeitsbeschaffungsprogramm Amerikas, die Federal Emergency Relief Agency. 1938 ernannte ihn Roosvelt zum Handelsminister. Hopkins geriet ins Kreuzfeuer der Politik und der Presse, da er öffentlich den Anspruch auf die Nachfolge Roosvelts erhob. 1940 wechselte Hopkins nach Großbritannien und war dort für die Abwicklung der Leih- und Pachtlieferungen verantwortlich. Harry Hopkins verstarb 1946 in New York.

 

 

Jesse Holman Jones wurde 1874 als Sohn eines Tabakfarmers im Robertson County geboren. Jones stammte aus einfachen Verhältnissen und begann schon früh in der Holzindustrie zu arbeiten. 1916 gründete er seine erste eigene Firma, die ebenfalls im Holzgeschäft tätig war. Der republikanische Präsident Hoover holte den Demokraten Jones 1930 in sein Team und übergab ihm die Leitung des "Reconstruction Finance Corporation board". In diesem Amt blieb er auch unter Hoovers Nachfolger Roosevelt. Roosvelt gab Jones, ob seiner Fähigkeiten den Spitznamen "Jesus H. Jones" und ernannte ihn 1940 zum Handelsminister. In diesem Amt verblieb Jones bis zum Jahr 1946. Jesse Holman Jones verstarb 1956 in Houston.


Henry Agard Wallace
siehe Henry Agard Wallace

Amtszeit: 1945 - 1946

 

 

Dr. William Averell Harriman kam 1891 als Sohn des Eisenbahnbarons Edward Henry Harriman in New York zur Welt. Harriman studierte in Yale und erbte nach seinem Studienabschluss das damals größte Vermögen der USA. Harriman kümmerte sich in den folgenden Jahren um seine zahlreichen Unternehmen und Beteiligungen. Seine Firmen hatten auch enge Kontakte zu deutschen Unternehmen, wie etwa zu Thyssen. 1943 trat Harriman den Botschafterposten in der Sowjetunion an, den er bis 1946 inne hatte. Danach war er für einige Monate Botschafter in Großbritannien und übernahm noch im gleichen Jahr das Handelsministerium. Als Handelsminister blieb Harriman 2 Jahre lang im Amt.
Harriman bekleidete noch viele weitere Posten in der US-Administration. Er verstarb 1986 in New York.


 Auszeichnungen
 
 
Presidential Medal of Freedom


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Arbeitsminister der Vereinigten Staaten

 


 

Dr. Frances Coralie Perkins wurde 1882 in Boston geboren. Perkins studierte Soziologie an der Columbia University und wurde von Roosevelt zum Wirtschaftskommissar von New York ernannt. 1933 ernannte Roosevelt Perkins zur Arbeitsministerin der Vereinigten Staaten. Sie war somit die erste Frau, die einem US-Kabinett angehörte. In diesem Amt verblieb sie bis ins Jahr 1945. Perkins verstarb 1965 in New York.

 

 

Dr. Lewis Baxter Schwellenbach wurde 1884 in Wisconsin geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der University of Washington. Im ersten Weltkrieg diente er als Corporal im 12. Infanterieregiment und arbeitete nach Kriegsende als Anwalt und in von 1940 bis 1945 als Staatsanwalt. Am 1. Juli 1945 wurde Schwellenbach zum Arbeitsminister ernannt. In dieser Position verblieb er bis zu seinem Tod im Juni 1948.


Minister/Stabschefs

 

Bureau of the Budget

 

 

Daniel W. Bell wurde 1891 in Illinois geboren. Bell studierte Jura an der National University in Washington. 1934 holte ihn Roosevelt in sein erweitertes Kabinett und ernannte ihn zum Chef des Bureau of the Budget. In diesem Amt verblieb er bis zum Jahr 1939 als er zum Staatssekretär im Finanzministerium ernannt wurde.

 

 

Harold Dewey Smith

Amtszeit: 1939-1946

 

 

James Edwin Webb

Amtszeit: 1946-1949


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Chief of Staff of the Army

 

 

General Malin Craig wurde 1875 in Missouri in eine Soldatenfamilie hinein geboren. Craig absolvierte die Militärakademie in West Point und nahm als Kavallerieoffizier an der Eroberung Kubas teil. Im Jahr 1900 nahm Craig an der Niederschlagung des Boxeraufstandes in China teil. Im ersten Weltkrieg diente Craig als Stabschef der 41. Division in Frankreich. Von 1918 bis 1919 war Craig, mittlerweile zum Oberstleutnant befördert, Stabschef der Besatzungsarmee in Deutschland.
In den 20er Jahren leitete Craig die Ausbildung an der Kavallerieschule und anschließend war er Befehlshaber der Küstenartillerie auf den Philippinen. 1935 erfolgte die Ernennung zum General und gleichzeitig wurde er zum Stabschef der Armee ernannt. Diesen Posten bekleidete er vom 2. Oktober 1935 bis zum 31. August 1939. Craig drängte in seiner Zeit als Stabschef auf die Aufrüstung der Army mit Gerät und Männern. Er verstarb am 25. Juli 1945 in Washington D.C..


 

Auszeichnungen

 
Distinguished Service Medal with Oak Leaf Cluster
Spanish Campaign Medal
China Service Medal
Philippine Service Medal
Mexican Border Service Medal
Victory Medal (World War I) with three Campaign Bars
Army of the Occupation of Germany Medal
American Defense Service Medal
American Campaign Medal
World War Two Victory Medal
British Companion of the Order of the Bath
French Legion of Honor
French Croix de guerre with two Palms
Belgian Order of the Crown
Italian Order of the Crown

 

 

General of the Army George Catlett Marshall wurde 1880 in Pennsylvania geboren. Marshall besuchte das Virginia Military Institute und trat danach in die Army ein. Zuerst diente Marschall auf den Philippinen und im ersten Weltkrieg war er im amerikanischen Hauptquartier in Frankreich mit Planungen beschäftigt. So war er zum Beispiel federführend bei der Planung und Durchführung der Meuse-Argonne-Offensive von 1918. In den 20er Jahren diente Marshall unter John Joseph „Black Jack“ Pershing und beschäftigte sich vor allem mit den neuen Konzepten der mechanisierten Kriegsführung. 1939 erfolgte die Ernennung zum Chief of Staff of the Army. Diesen Posten hatte Marshall bis 1945 inne. Unter anderem ernannte er seinen Nachfolger Dwight D. Eisenhower zum Oberbefehlshaber für Europa und modernisierte die Streitkräfte der USA grundlegend. Churchill bezeichnete Marshall als den „Organisator des alliierten Sieges". Im Dezember 1944 wurde er zum General of the Army befördert. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges sollte sich Marshall zunächst um Frieden in China bemühen, diese Mission scheiterte jedoch, dennoch wurde er 1947 zum Außenminister ernannt. In einer seiner ersten Reden skizzierte Marshall das Wiederaufbauprogramm für Europa, das "European Recovery Program" oder den später nach ihm benannten Marshallplan. 1950 war Marshall noch für ein Jahr Verteidigungsminister, zog sich aber anschließend aus der Politik zurück. Marshall verstarb 1959 in Washington D.C..


 

Auszeichnungen

 
Distinguished Service Medal with one Oak Leaf Cluster
Silver Star
Philippine Campaign Medal
World War I Victory Medal with four battle clasps
Army of Occupation of Germany Medal
American Defense Service Medal
American Campaign Medal
World War II Victory Medal
Brazilian Order of Military Merit
British Order of the Bath (Knight Grand Cross)
Chilean Order del Merito
Colombian Grand Cross of the Order of Boyacá Cherifien
Cuban Order of Military Merit, First Class
Ecuadorian Star of Abdon Calderon, First Class
French Croix de Guerre
French Legion of Honor
Greek Grand Cross Order of George I with swords
Liberian Centennial Medal
Montenegro Silver Medal for Bravery
Netherlands Grand Cross with Swords in the Order of Orange Nassau
Order of Saints Maurice and Lazarus (Italy)
Order of the Crown of Italy
Moroccan Grand Cross of Ouissam Alaouite
Soviet Grand Cross Order of Military Merit
Soviet Order of Suvorov
Panamanian Medal of La Solidaridad, Second Class
Peruvian Gran Official del Sol del Peru
Friedensnobelpreis
Karlspreis

Time Magazine Mann des Jahres 1943 und 1947

 

 

General of the Army Dwight „Ike“ David Eisenhower wurde 1890 in Denison geboren. "Eisenhauer", seine Vorfahren stammten aus dem Saarland, besuchte die US Military Academy in West Point, die er mit viel Mühe abschließen konnte. Zuvor war er an der Marineakademie abgelehnt worden. Den ersten Weltkrieg verbrachte er in Texas und danach wurde er der 3. Kommandeur des neu aufgebauten Panzerkorps. In dieser Zeit entwickelte sich auch eine enge Freundschaft zu George S. Patton. In dieser Zeit befasste er sich auch sehr intensiv mit Karl von Clausewitz, der sein Denken entscheidend prägen sollte. 1935 begleitete Eisenhower General Douglas MacArthur auf die Philippinen, wo er als Militärberater tätig war. 1939 kehrte er nach Washington zurück wo er einige Stabspositionen inne hatte. Erst 1941 erfolgte die Beförderung zum Brigadegeneral und 1942 übernahm Ike als kommandierender General die Truppen auf dem europäischen Schauplatz. Im November erfolgte die Ernennung zum Supreme Commander Allied (Expeditionary) Force of the North African Theater of Operations. Im Dezember 1943 ernannte Roosvelt überraschend Eisenhower und nicht Marshall zum alliierten Oberkommandierenden in Europa. 1944 erfolgte die Ernennung zum General of the Army. Eisenhower, der niemals selbst ein Frontkommando geführt hatte, hatte widersprüchliche Auffassungen über Strategie und Kriegsführung vor allem mit den englischen Verbündeten Churchill und Montgomery. Mit Schukow kam er hingegen bestens aus. Nach der Kapitulation Deutschlands wurde Eisenhower zum Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone bestimmt. Ende 1945 kehrte Ike in die USA zurück und übernahm den Posten des Stabschefs von Marshall. 1950 wurde er Oberkommandierender der NATO und 1952 kandidierte er für die Republikaner um das Amt des Präsidenten. Eisenhower wurde 1953 zum 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. In diesem Amt verblieb er für eine weitere Amtszeit bis ins Jahr 1961. Eisenhower verstarb 1969 in Washington D.C..


 

Auszeichnungen

 
Army Distinguished Service Medal with 4 oak leaf clusters
Navy Distinguished Service Medal
Legion of Merit
Mexican Border Service Medal
World War I Victory Medal
American Defense Service Medal
European-African-Middle Eastern Campaign Medal w/ 9 service stars
World War II Victory Medal
Army of Occupation Medal w/ "Germany" clasp
National Defense Service Medal w/ 1 service star
Order of the Liberator San Martin, Grand Cross (Argentine)
Order of Merit (Austria), Type II, Grand Cross (Austria)
Order of Leopold, Grand Cordon (Belgium)
Croix de guerre w/ palm (Belgium)
Order of the Southern Cross, Grand Cross (Brazil)
Order of Military Merit, Grand Cross (Brazil)
Order of Aeronautical Merit, Grand Cross (Brazil)
War Medal (Brazil)
Campaign Medal (Brazil)
Order of the Merit of Chile, Grand Cross (Chile)
Order of Cloud and Banner, Grand Cordon, Special Class (China)
Order of the White Lion, Grand cross (Czechoslovakia)
War Cross 1939-1945 (Czechoslovakia)
Order of the Elephant, Knight (Denmark)
Order of Abdon Calderón, First Class (Ecuador)
Order of Ismal, Grand Cordon with Star (Egypt)
Order of Solomon, Knight Grand Cross with Cordon (Ethiopia)
Order of the Queen of Sheba, Member (Ethiopia)
Legion of Honor, Grand Cross (France)
Order of Liberation, Companion (France)
Military Medal (France)
Croix de guerre w/ palm (France)
Royal Order of George I, Knight Grand Cross with Swords (Greece)
Royal Order of the Savior, Knight Grand Cross (Greece)
Cross of Military Merit, First Class (Guatemala)
National Order of Honour and Merit, Grand Cross with Gold Badge (Haiti)
Order of the Holy Sepulchre, Knight (Holy See)
Military Order of Italy, Knight Grand Cross with Swords (Italy)
Order of the Chrysanthemum, Grand Cordon (Japan)
Order of the Oak Crown, Grand Cross (Luxembourg)
Luxembourg War Cross (Luxembourg)
Order of the Aztec Eagle, Collar (Mexico)
Medal of Military Merit (Mexico)
Medal of Civic Merit (Mexico)
Order of Ouissam Alaouite, Grand Cross (Morocco)
Order of the Netherlands Lion, Knight Grand Cross (Netherlands)
Royal Norwegian Order of St. Olav, Grand Cross (Norway)
Order of Nishan-e-Pakistan, First Class (Pakistan)
Orden Vasco Núñez de Balboa, Grand Cross (Panama)
Order of Manuel Amador Guerrero, Grand Collar (Panama)
Order of Sikatuna, Grand Collar (Philippines)
Shield of Honor Medal, Chief Commander (Philippines)
Distinguished Service Star, (Philippines)
Order of Polonia Restituta, Knight (Poland)
Order of Virtuti Militari, First Class (Poland)
Cross of Grunwald, First Class (Poland)
Order pro merito Melitensi, Knight Grand Cross (Sovereign Military Order of Malta)
Order of the Royal House of Chakri, Knight (Thailand)
Order of Nichan Iftikhar, Grand Cordon (Tunisia)
Order of the Bath, Knight Grand Cross (United Kingdom)
Order of Merit, Member (United Kingdom)
Africa Star, with "8" and "1" numerical devices (United Kingdom)
Order of Victory, Star (USSR)
Order of Suvorov, First Class
The Royal Yugoslav Commemorative War Cross

 

 

General of the Army Omar Nelson Bradley wurde 1893 in Missouri geboren. Bradley stammte aus einfachen Verhältnissen und besuchte die Militärakademie in West Point. Im ersten Weltkrieg diente Bradley im 14. US-Infanterieregiment an der Heimatfront. In den 20er Jahren unterrichtete Bradley Mathematik in West Point und wechselte 1938 ins Kriegsministerium. 1943 erhielt der inzwischen zum Brigadegeneral beförderte Bradley sein erstes Frontkommando. Bradley nahm an der Operation Torch teil und später unter Patton an der Operation Husky. Am D-Day befehligte Bradley die Anlandung der amerikanischen Truppen in der Normandie und anschließend die Operation Cobra.
Nach dem Krieg wurde Bradley 1950 zum General of the Army befördert. 1948 hatte er den Posten des Stabchefs übernommen, den er bis 1950 bekleidete. Im selben Jahr wurde er Generalssekretär der Nato und übte dieses Amt 3 Jahre lang aus.
Omar Nelson Bradley verstarb 1981 in New York.


 

Auszeichnungen

 
Army Distinguished Service Medal (With three oak leaf clusters)
Navy Distinguished Service Medal
Silver Star
Legion of Merit (w/oak leaf cluster)
Bronze Star
Mexican Border Service Medal
World War I Victory Medal
American Defense Service Medal
European-African-Middle Eastern Campaign Medal with one silver and three campaign stars
World War II Victory Medal
Army of Occupation Medal with Germany clasp
National Defense Service Medal with star
British Honorary Knight Commander of the Order of the Bath
Order of Polonia Restituta
French Croix de guerre with palm
Order of Kutuzov (1st class)
Order of Suvorov (1st class)
Luxembourg War Cross


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Chief of Staff of the Air Force

 

 

Generalmajor Benjamin Delahauf Foulois wurde 1879 in Washington geboren. Mit 18 benutzte er den Ausweis seines Bruders um in Army aufgenommen zu werden und kämpfte im Spanisch-Amerikanischen Krieg. Danach wurde er auf die Philippinen verlegt, wo er an der Niederschlagung mehrerer Revolten beteiligt war. 1908 besuchte er die Infanterie- und Kavallerieschule in Fort Leavenworth, Kansas. Dort schrieb er in seiner Abschlussarbeit über die kommenden Bedeutung von Ballonen und Flugzeugen auf den Kriegsschauplätzen. Ebenfalls 1908 steuerte er den ersten manövrierfähigen Ballon der US-Army. In den folgenden Jahren unterstütze er die Gebrüder Wright bei ihren ersten Flugversuchen und überzeugte die Army schließlich 1909 das erste Flugzeug zu kaufen - das Wright Model A, Serial No. 1.
Nach mehreren Unfällen gelang Foulois schließlich 1911 der erste Aufklärungsflug für das amerikanische Militär. 1917 folgte die Beförderung zum Brigadegeneral und die Ernennung zum Air Service Chief. Im Dezember 1931 wurde Foulois schließlich zum Chief of the Air Corps ernannt. In diesem Amt verblieb er bis zum Jahre 1935. Foulois verstarb 1967.


 

Auszeichnungen

 
US Army Distinguished Service Medal
Légion d'honneur, Officer Cross
Order of the Crown of Italy
Congressional Air Force Medal of Recognition

 

 

Generalmajor Oscar Westover wurde 1883 in Michigan geboren. Westover besuchte die Militärakademie in West Point und wechselte im Jahr 1920 von der Infanterie zum Air-Service der Army. Anschließend besuchte er verschiedene Ballon- und Flugschulen und wurde 1926 zum kommandierenden Offizier von Langley Field, der taktischen Flugschule der USA ernannt. Am 22. Dezember 1935 folgte er Benjamin Foulois als Chief of the Air Corps nach und wurde zum Generalmajor ernannt. In dieser Funktion setzte er sich fortan stark für eine Unabhängigkeit der Luftwaffe von der Army ein. Westover verstarb am 21. September 1938 bei einem Flugzeugabsturz.

 

 

General of the Air Force Henry Harley "Hap" Arnold wurde 1886 in Pennsylvania geboren. Er besuchte die Militärakademie in West Point und ersuchte bereits 1911 um eine Versetzung zur Nachrichtentruppe der Army, die als einzige Einheit mit Flugzeugen ausgerüstet waren. Arnold wurde der erste Fluglehrer der US-Army und stellte bereits im Jahre 1911 einen neuen Höhenrekord mit 900 Metern auf. Weitere Höhenjagden und Rekorde folgten. 1917 übernahm er das Kommando über die 7th Aero Squadron, die in der Kanalzone stationiert war. Arnold beantragte mehrmals seine Versetzung nach Frankreich, diese wurde jedoch abgelehnt, da man qualifizierte Piloten für die Ausbildung brauchte. Stattdessen wurde er 1917 zum jüngsten Colonel der Army befördert. Nach dem Flugzeugabsturz von Westover ernannte Roosvelt Arnold persönlich zum Chief of the Air Corps und beförderte ihn zum Generalmajor. Arnold trieb in den folgenden Jahren vor allem die Forschung massiv voran. 1940 kam es mit Henry Morgenthau zu massiven Meinungsverschiedenheiten über die Verschiffung von amerikanischen Flugzeugen an die Briten. Roosevelt rügte Arnold und stellte ihm eine Versetzung nach Guam in Aussicht, wenn er nicht kooperieren würde. Außerdem durfte er das Weiße Haus für die nächsten acht Monate nicht mehr betreten. Am 20. Juni 1941 erfolgte schließlich die Gründung der United States Army Air Forces. Arnold machte sich sofort daran einen Plan für die ausreichende Produktion von Flugzeugen für zwei Kriegsschauplätze zu erstellen. Mit dem Kriegseintritt der USA im gleichen Jahr wurde Arnold zum Generalleutnant befördert. Arnold arbeitete nun an Plänen für die strategische Bombardierung von Deutschland und Japan und legte den Produktionsfokus auf Langstreckenbomber. Ebenso forcierte er die Produktion von abwerfbaren Tanks um die Reichweite der Jäger zu erhöhen. Zwischen 1943 und 1945 erlitt Arnold vier Herzattacken, 1944 wurde er zum General of the Army ernannt. 1946 zog er sich nach einem weiteren Herzanfall vom aktiven Dienst zurück, im gleichen Jahr erhielt er den neu geschaffenen Rang eines Generals of the Air Force. Arnold verstarb 1950 in Sonoma.


 

Auszeichnungen

 
Legion of Merit
American Defense Service Medal
World War II Victory Medal
Distinguished Flying Cross
American Campaign Medal
Air Medal
European-African-Middle Eastern Campaign Medal
World War I Victory Medal with 2 campaign stars
Asiatic-Pacific Campaign Medal
Grand Cross of the Légion d'honneur (France)
Grand Commander of the Order of the Sun (Peru)
Grand Cross of the Order of the Southern Cross (Brazil)
Grand Cross of the Order of Ouissam Alaouite (Morocco)
Knight Grand Cross of the Order of the Bath (United Kingdom)
Grand Cross of the Order of the Aztec Eagle (Mexico)
Medal of Military Merit (Mexico)

 

 

General of the Air Force Carl Andrew „Tooey“ Spaatz wurde 1891 in Boyertown geboren. Spaatz besuchte die Militärakademie in West Point und wechselte nach einem Jahr bei der Infanterie zur Aviation Section des Signal Corps.
Im ersten Weltkrieg war Spaatz in Frankreich stationiert und kommandierte die 31st Aero Squadron. Dort erzielte er auch drei Abschüsse und erhielt für sein Kommando das Distinguished Service Cross. In den 20er Jahren stellte der begeisterte Flieger einen Rekord im Dauerfliegen auf. Nach einem Generalstabslehrgang wurde Spaatz 1935 zum Oberstleutnant befördert.
Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges in Europa wurde Oberst Spaatz nach England versetzt und fungierte dort als Militärbeobachter für die Air Force. 1942 wurde Spaatz zum Kommandeur der 8. Luftflotte ernannt - ihm unterstanden somit alle Luftoperationen in Europa. Im gleichen Jahr wurde er zur 12. Luftflotte nach Nordafrika versetzt und kommandierte dort alle alliierten Luftstreitkräfte. In den folgenden Kriegsjahren ernannte man Spaatz zum Kommandanten der U.S. Strategic Air Forces in Europe. Dies bedeutete, dass nun alle Langstreckenbomber unter seinem Befehl standen. Nachdem der Krieg in Europa beendet war übernahm er das Kommando über die U.S. Strategic Air Forces in the Pacific. Spaatz war somit der befehlshabende Kommandant, der die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki anordnete. Im Februar 1946 wurde Spaatz zum Commanding General of the Army Air Forces und 1947 zum Stabschef der neu gegründeten Luftwaffe ernannt. Spaatz verstarb 1974 in Washington D.C..


 

Auszeichnungen

 
Command pilot
Distinguished Service Cross
Distinguished Service Medal (with two oak leaf clusters)
Legion of Merit
Distinguished Flying Cross
Bronze Star
Mexican Interior Campaign Medal
World War I Victory Medal with three battle stars
American Defense Service Medal
American Campaign Medal
Asiatic-Pacific Campaign Medal
European-African-Middle Eastern Campaign Medal with six battle stars
World War II Victory Medal
Knight Grand Cross and Knight Commander of the Order of the British Empire
Order of the Crown with palms (Belgium)
Belgian Croix de Guerre, with palm
Grand Cross of the Legion of Honor (France)
Croix de Guerre with Palm (France)
Commander's Cross (Krzyz Komandorski), Order of Polonia Restituta (Poland)
Grand Officer, Order of Orange-Nassau (Netherlands)
Order of Suvorov 2d Class (Soviet Union)
Combat Observer


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Marine Corps/FBI

 

Kommandanten Marine-Korps

 

 

General Thomas Holcomb 1879 in New Castle im Bundesstaat Delaware geboren. Er war der erste Marine, der in den Rang eines Generals aufsteigen sollte. Holcomb besuchte eine Privatschule und trat anschließend ins Marinecorps ein. Anfangs war er auf den Philippinen stationiert und danach für die Sicherheit der amerikanischen Diplomaten in Peking zuständig. Mit dem 6. Marine Regiment bereitete sich Holcomb für seinen Fronteinsatz in Europa vor. 1918 erfolgte die Verlegung nach Frankreich. Holcomb nahm an zahlreichen Offensiven teil und diente danach in der Besatzungsarmee in Deutschland. Für seine Tapferkeit wurde Holcomb mit dem Silver Star mit drei Oak Leaf Clusters, dem Purple Heart und dem Navy Cross ausgezeichnet. Die französische Regierung ehrte ihn mit dem Kreuz der Ehrenlegion und dem Croix de Guerre.
In den 20er Jahren kommandierte Holcomb den Marinestützpunkt Guantanamo auf Kuba und besuchte anschließend die Generalstabsschule in Fort Leavenworth. 1935 erfolgte die Ernennung zum Brigadegeneral und er wurde Kommandant der Marine-Schule in Quantico.
Am 1. Dezember 1936 wurde Holcomb offiziell zum Kommandanten des Marine-Korps ernannt. 1942 erfolgte die Beförderung zum Generalleutnant. Damit war Holcomb der ranghöchste Offizier, der jemals das Marine-Korps befehligt hatte. Als Holcomb 1943 das Pensionsalter erreicht hatte bewegte ihn Präsident Roosevelt persönlich noch bis Jahresende im Amt zu bleiben. Unter der Regie des Generalleutnants wuchs das Korps von 16.000 auf über 300.000 Marines an. Am 1 Januar 1944 trat Holcomb nach 44 Dienstjahren in den Ruhestand und wurde zum General befördert. Holcomb verstarb 1965 in seinem Heimatort.


 

Auszeichnungen

 
Navy Cross
Navy Distinguished Service Medal
Silver Star with 3 oak leaf clusters
Purple Heart
Marine Corps Expeditionary Medal
World War I Victory Medal
Spangen: Aisne-Marne, St. Mihiel, Meuse-Argonne, & Defensive Sector
Army of Occupation of Germany Medal
American Defense Service Medal w/ Base clasp
American Campaign Medal
Asiatic-Pacific Campaign Medal w/ 1 star
World War II Victory Medal
Légion d'honneur, Knight grade
Croix de guerre with 3 palms
Naval Order of Merit, First Class Cuba
Military William Order, Knight Grand Cross

 

 

General Alexander Archer Vandegrift wurde 1887 als Sohn eines Architekten bei Charlottesville geboren. "Archer" studierte 3 Jahre an der University of Virginia und wurde 1909 unter zahlreichen Kandidaten ins U.S. Marine Corps aufgenommen. Während seiner Zeit auf der Marine-Schule schrieb er einen prophetischen Artikel mit dem Titel "Aviation, the Cavalry of the Future". Vandegrift wäre wegen Disziplinlosigkeit und schlechter Noten in den Anfangsnoten beinahe aus dem Korps entlassen worden, entwickelte sich aber später zu einem hervorragenden Soldaten. Nach abgeschlossener Ausbildung diente Vandegrift zuerst in Kuba und Nicaragua und nahm 1914 an der Besetzung von Vera Cruz teil. Während des Ersten Weltkriegs war Vandegrift abermals in der Karibik stationiert, diesmal um gegen Rebellen in Haiti vorzugehen. In den 20er Jahren war Vandegrift stellvertretender Stabschef der Marinebasis in San Diego. 1936 diente er kurz an der amerikanischen Botschaft in Peking um anschließend im Generalstab in Washington D.C. zu arbeiten. 1940 wurde er zum Brigadegeneral ernannt. Nach dem Angriff auf Pear Harbor wurde Vandegrift der 1st Marine Division zugewiesen und nahm mit dieser, inzwischen zum Generalmajor befördert, 1942 die Salomonen-Inseln ein. Es folgten die Angriffe auf Guadalcanal, Tulagi, und Gavutu - wofür er mit dem Navy Cross und der Ehrenmedaille ausgezeichnet wurde. 1943 übernahm er das Kommando über das 1st Marine Amphibious Corps und errichtete den ersten amerikanischen Brückenkopf auf den nördlichen Salomonen-Inseln. Am 1. Januar 1944 wurde Vandegrift zum 18. Kommandanten des Marine-Corps ernannt und zum Generalleutnant befördert. 1945 folgte die Beförderung zum vollen General. Am 31. Dezember 1947 schied Vandegrift aus dem aktiven Dienst. General Vandegrift verstarb 1973 in Bethesda, Maryland.

Auszeichnungen

 
Medal of Honor
Navy Cross Navy
Distinguished Service Medal
Navy Presidential Unit Citation with 1 star
Navy Unit Commendation with 1 star
Marine Corps Expeditionary Medal with 3 stars
Nicaraguan Campaign Medal
Mexican Service Medal
Haitian Campaign Medal with 1 star
World War I Victory Medal with West Indies clasp & 1 star
Yangtze Service Medal
American Defense Service Medal
American Campaign Medal
Asiatic-Pacific Campaign Medal with 4 stars
World War II Victory Medal
Haitian Distinguished Service Medal
Medaille Militaire with 1 silver star
Haiti Companion (Honorary) of the Military Division of the Most Honorable Order of the Bath Honorary Knight Commander
Military Division of the Most Excellent Order of the British Empire
Cruz de Aviación de Primera Clase Peru
Abdon Calderon of the 1st Class
Ecuador Knights Grand Cross in the Order of Orange-Nassau with swords
Netherlands Order of Pao Ting (Precious Tripod) with Special Cravat China
Legion of Honor, Grand Officer

 

 

General Clifton Bledsoe Cates wurde 1893 in Tiptonville geboren. Cates besuchte die Missouri Military Academy, die er mit Auszeichnung beendete. Im ersten Weltkrieg kämpfte Cates in Frankreich und nahm unter anderem an den Schlachten von Bouresches, Belleau Wood und Soissons, sowie in der Schlacht von St. Mihiel und an der Meuse-Argonne-Offensive teil. Cates wurde schwer verwundet und für seine Tapferkeit mit dem Navy Cross, dem Purple Heart, dem Silver Star, mit dem Kreuz der Ehrenlegion und dem Croix de Guerre ausgezeichnet. Nach dem Krieg wurde Cates Militärberater von Präsident Woodrow Wilson und verbrachte danach einige Jahre in Shanghai. In den 30er Jahren besuchte Cates das Industrial College of the Armed Forces und die Marine Corps Schools in Quantico. Danach arbeitete er im Hauptquartier des Marine-Corps in der Sektion für strategische Planung. Cates bekam nach dem Überfall auf Pearl Harbor das Kommando über das 1. US-Marineinfanterieregiment und kämpfte unter Vandegrift im Pazifik. 1944 kämpfte Cates auf Tinian und 1945 auf Iwojima.
Am 1. Januar 1948 trat Cates die Nachfolge von General Vandegrift an und wurde ebenfalls zum General befördert. 1952 wurde er abgelöst und ging 2 Jahre später in den Ruhestand. Cates verstarb 1970 in Annapolis.

Auszeichnungen

 
Navy Cross
Distinguished Service Cross with 1 oak leaf cluster
Navy Distinguished Service Medal with 1 star
Silver Star with 1 oak leaf cluster
Legion of Merit with valor device
Purple Heart with 1 oak leaf cluster
Navy Presidential Unit Citation with 3 stars
World War I Victory Medal with 5 stars
Army of Occupation of Germany Medal
Marine Corps Expeditionary Medal
Yangtze Service Medal
China Service Medal
American Defense Service Medal
American Campaign Medal
Asiatic-Pacific Campaign Medal with four Bronze Stars
World War II Victory Medal
National Defense Service Medal
Croix de Guerre with Gilt Star & 2 palms
Legion of Honor, Knight grade
Order of Orange-Nassau, rank of Grand Officer with crossed swords


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Federal Bureau of Investigation

 

 

Dr. John Edgar Hoover kam 1895 in Washington D.C. zur Welt. Hoover studierte Rechtswissenschaften an der George Washington University und arbeitete anschließend im Justizministerium. Dort wurde er schnell befördert und hatte die Abteilung der "Enemy Aliens Registration Section" über. Bereits 1919 wurde er Chef der "General Intelligence Division of the Bureau of Investigation", die damals noch im Justizministerium eingegliedert war. 1924 wurde Hoover von Präsident Calvin Coolidge zum 6. Direktor des Bureau of Investigation ernannt. Als Hoover sein Amt antrat waren 650 Mitarbeiter beim F.B.I. beschäftigt.
Im Jahr 1935 erfolgte die Umbenennung in Federal Bureau of Investigation. Die Befugnisse der Behörde wurde erweitert, der Personalstand massiv aufgestockt und man ging gegen das organisierte Verbrechen und deutsche Spione und Saboteure vor - das F.B.I. befasste sich nun auch mit der Gegenspionage.
Hoover bekam in den folgenden Jahren immer mehr Machtfülle. Vor allem in den Nachkriegsjahren war nichts und niemand vor seiner Behörde sicher. Die Black Panther Party, Martin Luther King, Jr.'s SCLC, der Ku Klux Klan, die American Nazi Party und vor allem die Kommunisten standen unter ständiger Beobachtung. Kein Präsident hatte den Willen oder den Mut Hoover aus seinem Amt zu entlassen. Harry Truman, John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson wagten diesen Schritt nicht. Hoover verstarb 1972, noch immer im Amt, in Washington D.C..

Auszeichnungen

 
Ehrendoktorwürde der Oklahoma Baptist University
Honorary knighthood in the Order of the British Empire
National Security Medal
Distinguished Service Award
Namensgebung:
F.B.I. Hauptquartier "J. Edgar Hoover Building"

 

Alternativen für Modder:

 

Office of Naval Intelligence

 

 

Admiral Alan Goodrich Kirk wurde 1888 in Philadelphia geboren. Kirk besuchte die US-Marineakademie und diente im ersten Weltkrieg auf diversen Kriegsschiffen. 1939 wurde er zum Marineattaché in London ernannt. 1941 wurde er zum Chef des Office of Naval Intelligence - dem Marinegeheimdienst ernannt. Auf Grund von Widerständen gelang es ihm nicht den Marinegeheimdienst in eine effektive Behörde umzuwandeln. Frustriert ersuchte er 1942 um seine Versetzung und wurde Marinekommandant im Mittelmeer. Unter anderem war er für die Anlandung auf Sizilien und in der Normandie verantwortlich. Admiral Kirk verstarb 1963 in Washington D.C..

Auszeichnungen

 
Distinguished Service Medal
Legion of Merit

 

 

Vizeadmiral Theodore Stark "Ping" Wilkinson wurde 1888 in Annapolis geboren. Wilkinson besuchte die Marineakademie und versah anschließend seinen Dienst auf den Schlachtschiffen USS Kansas und USS South Carolina. 1914 landete er mit der Kompanie "Florida's 2d" heldenhaft in Veracruz an und wurde dafür mit der Medal of Honor ausgezeichnet. Im ersten Weltkrieg versah Wilkinson zuerst seinen Dienst im Mittelmeer und wurde dann der Marineversuchsabteilung zugeteilt. Unter anderem war er dort für die Erfindung eines Tiefenortungsgerätes, für die Entwicklung von Minenzündsätzen und für Einführung von künstlichen Nebelwänden zur Schiffstarnung zuständig. Im Oktober 1941 übernahm der zum Konteradmiral ernannte Wilkinson die Leitung des Marinegeheimdienstes. 1942 übernahm Wilkinson kurzzeitig das Kommando über die 2. Schlachtschiffdivision im Pazifik. Seine Strategie im Pazifikkrieg wird bis heute als ein maßgeblicher Faktor der zum Kriegsgewinn führte angesehen. Wilkinson kommandierte die Task Force, die auf den Philippinen und im Golf von Leyte anlandete. Wilkinson verstarb 1946 in Norfolk.

 

 

Auszeichnungen

 
Medal of Honor
Navy Distinguished Service Medal 3x


Quellen

Autor: Gebirgsjäger / Hasso von Manteuffel / Freiherr von Woye