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Das Thema

 

Projekt Habbakuk

Flugzeugträger der Superlative

 

 


Der Flugzeugträger ist als Kriegsschiffsklasse während des Ersten Weltkriegs erstmals als kriegswichtige Waffentechnologie in die Militärgeschichte einging! Man hatte erkannt, dass Militärflugzeuge, mit einer mobilen Basis auf See von großem strategischem Vorteil sind. Man baute zuerst einfache Kriegsschiffe um bzw. entfernte die Aufbauten und installierten ein ebenes „Flugdeck“. Mit diesen Flugzeugmutterschiffen, zu seeflugzeugtragenden Schiffen umgerüstete Handels- und Kriegsschiffen, griff Großbritannien die Technologie als erstes auf und konnte zum Ende des Ersten Weltkrieges den ersten vollwertigen Flugzeugträger für Radflugzeuge aufbieten - HMS Argus. Andere Länder folgten, doch die Royal Navy, auf ihren Ruf als stärkste Seestreitkraft der Welt bedacht, wollte durch weitere Entwicklung auf diesem Gebiet der Seekriegsführung die Führung nicht abgeben. So entstand in den Planungsbüros der Royal Navy ein gigantisches Projekt, das im Ergebnis einen riesigen Flugzeugträger hervorbringen sollte. Wenn man die heutigen Supercarrier als Relationsmaßstab nehmen würde, wäre der Begriff Megacarrier mehr als angebracht. Dieses gigantische Schiff, von einer Größe, die bis heute noch unerreicht wäre und wohl auch noch für einige Zeit geblieben wäre, hätte eine beachtliche Machtbasis auf den Ozeanen bedeutet. Man hatte auch einen Namen für diesen Mega-Flugzeugträger - HMS Habbakuk. Sie sollte 1200 Meter lang, 180 Meter breit sein - und zu einem Großteil aus Eis bestehen. Kein Wunder, dass der Name des Projekts der Bibel entliehen wurde.

"Schauet hin unter die Heiden, sehet und verwundert euch! Denn ich will etwas tun zu euren Zeiten, was ihr nicht glauben werdet, wenn man davon sagen wird."
Habakuk - Buch im Alten Testament


Einleitung

 

Einführung

Nach dem Ersten Weltkrieg waren sich alle Staaten bewusst, dass der U-Boot Krieg und seinen tauchenden Boote, einen neuen Wind in die Seekriegsführung gebracht hat. Auch deshalb war klar, dass die Dickschiffe vergangener Tage nicht mehr die dominante Stellung in der Marinen der Zukunft einnehmen werden. Schon früh wurde so das Konzept eines Trägers für Flugzeuge populär, der im Verband gut geschützt und feindliche Boote bereits über große Entfernung aufklären konnte, das Zünglein an der Waage in einem neuen Seekrieg werden würde.
Die Deutschen machten es dann vor und Dönitz griff das U-Bootkonzept des Ersten Weltkrieges wieder auf, welches die Konvois im Atlantik in Angst und Schrecken versetzte. Gerade das Jahr 1942 setzte den alliierten Streitkräften bedenklich zu und eine beträchtliche Menge der Handelsschifffahrt im Atlantischen Ozean war von Rudeln deutscher U-Boot gefährdet. Die U-Boote profitierten von unzureichend geschützten Konvois, mit denen sie „Fühlung“ aufnahmen und durch Heranführen anderer Boote massiv Verluste zufügen konnten. Die deutsche U-Boot Technologie und der Mangel an angemessenen Deckung aus der Luft bzw. Aufklärung, machte die Sache noch Schlimmer. Der Atlantik war nicht mehr länger in der Hand der Royal Navy. Dazu gab es einfach keine geeigneten Flugzeuge für diese Aufgabe und die wenigen Flugzeugträger konnten keine Abhilfe schaffen. Zu weit verteilt war die Unterstützung bei der Jagd und Abwehr der deutschen Kriegsmarine in ihren U-Booten. Vor allem die Flugzeugträger waren mit ihren Flugzeugen zu sehr eingeschränkt, musste man doch Abstriche bei der Reichweite der Maschinen machen, um sie vom Deck aus starten zu können. Außer der Kontrolle aus der Luft, wurde von den Strategen eine Invasion der Alliierten in Europa geplant und man war der Meinung, dass große schwimmende Plattformen benötigt wurden, um den Angriff aus der Luft zu unterstützen. So sollte dieses Megacarrier in der Mitte des Atlantiks stationiert werden, um die alliierten Geleitzüge gegen die deutschen U-Boote zu schützen. Da dieser Bereich damals noch außerhalb der Reichweite landgestützter alliierter Flugzeuge lag, brauchte man einen Plattform mit entsprechender Größe. Diese sollte dann als Festung ausgebaut werden.
In diesen Zeiten des Zweiten Weltkrieges war es an den Wissenschaftlern Lösung zu finden. Diese Wissenschaftler, von den Regierungen und Rüstungsfirmen mit allen Freiheiten bzw. Mitteln ausgestattet, sollten neue Wege und Mittel gegen den Feind finden. Niemals danach bekam die Forschung mehr Rückenwind von allen Seiten der Gesellschaft, gerade weil Waffentechnik und andere militärische Ausrüstung, um die Kriegsanstrengungen zu unterstützen, zum auschlaggebenden strategischen und moralischen Aspekt des Krieges wurden. Viele Projekte, die entwickelt wurden, waren erfolgreich, wie die hüpfenden Bombe von Barnes Wallis, Mini U-Boote, Panzertechnologie in neuen Dimensionen und auch das Rohrleitungskonzept „Under The Ocean“ (Pluto) Projekt. Dennoch verblassen diese Projekte im Vergleich zu den maritimen Ideen und Projekten. Eines dieser Projekte sollte ein Mega-Aircraft-Carrier sein.

 


Idee

 

Die Idee

Dieses Projekt, so unglaublich es klingen mag, sollte die Lösungen für die U-Boot-Bedrohung der britischen Inseln sein. Großbritannien plante einen gigantischen und vor allem unsinkbaren Flugzeugträger aus Eis zu bauen. Das Projekt HMS Habakuk entstand aus Konzepten des Erfinders und Ingenieurs Geoffrey Pyke, der (offizielle) Erfinder des "Pykrete". Dieser Stoff stellte die hauptsächliche Bausubstanz des Megaflugzeugträgers dar und war im Prinzip eine Mischung aus Eis und Zellstoff. Dieser Stoff war ein wahres Wunder, wenn man die Anwendungsbereiche bedenkt. Pykrete konnte gehämmert, gesägt und im Prinzip wie Holz verwendet werden. Zwar bestand der Stoff zu 90% aus (gefrorenen) Wasser, welches aber einen sehr langsamen Schmelzprozess aufwies.
Pykrete ist bis heute als Verbundwerkstoff bekannt und besteht aus etwa 14 Prozent Sägemehl oder einer anderen Form feiner Holzfasern (etwa Papier) und 86 Prozent Gewichtsanteile Wassereis. Die niedrige Schmelzrate resultiert aus einer geringen thermischen Leitfähigkeit. Vergleicht man die Eigenschaften, könnte man es mit Beton vergleichen. Diese Eigenschaften nahm Max Ferdinand Perutz (1914-2002), ein britischer Chemiker österreichischer Herkunft, auf. Nachdem das NS-Deutschland Österreich 1938 annektiert hatte, wurde Perutz wegen seiner jüdischen Herkunft des Landes verwiesen. Er war somit die erste Wahl für Geoffrey Pyke, der Experten für sein Projekt brauchte.


(Pykrete Herstellung)

"Die Sommerwanderungen an Gletscherrändern und die Skitouren im Gebirgsschnee (der Schweiz), gaben einem wachen Beobachter und nachdenkendem Problemlöser Stoff zu originellen Fragestellungen. Im Sommer 1938 stellte er dabei fest, dass das Gletschereis strukturiert auf der Unterlage fließt und nicht wie homogener Honig. Seine erster selbstständige Publikation machte ihn zum Eis-Experten (mit einem Namen-Gletscher) und lotste ihn über die "Operation Habakuk", die grandios-skuririle Idee, große faserverstärkte (Vorschlag H.F. Mark) Eisschollen als unsinkbaren Flugzeugträger zu verwenden, aus der Internierung nach Cambridge zurück."
In einem Bericht der Fachzeitschrift BIOspektrum, über Max Perutz.


Technik

 

Technik und Entwurf

In den Studien und Entwürfen musste man jetzt nur noch die Materialen zusammenbringen bzw. erhalten. Die Voraussetzungen dafür wurden 1943 gelegt. Amerikanische Wissenschaftler ersonnen eine Verbindung aus Zellstoff-und Meerwasser, die fast so stark wie Beton war, und von Geoffrey Pyke für das Projekt aufgegriffen wurde. Nun berechnete man grob die Eckdaten des Schiffes, wobei man von einem 2000 Meter langes Trägerschiff mit einem Hubraum von 1,8 Millionen Tonnen Eigengewicht annahm. Diese Menge Eis konnte nur in kalten Gebieten, möglichst nahe am Polarkreis, verarbeitet werden, neben Russland kam so auch Kanada ins Spiel. Hier sollten dann ca. 280.000 Pykrete Würfel zu einem Riesenschiff zusammengefügt werden. Man ging dabei von 8 Monaten Bauzeit und 8.000 Arbeiter aus. Dieses "Eisberg-Schiff" würde zwei Millionen Tonnen wiegen und einen Tiefgang haben, den kein Hafen der Welt auch nur im Ansatz gewährleisten konnte.
Das Innere des Schiffes wurde in Sektionen und Module aufgeteilt sein, die neben Schlafkojen, Maschinenräumen auch riesige Hangars und Artungsbereiche bereitstellen sollten. Diese Eiskonstruktion, mit aufgesetztem Flugfeld, welche sogar schweren Bombern genug Platz zum Starten geben würden, sollte durch eine einer massiven Kälteanlage erhalten werden. Nur so könnte man die 50 Meter dicken Wände genügend Stabilität geben. Für den Bau dieser Konstruktion war ein gewaltiger Bedarf an Holzschliff einkalkuliert, der erhebliche Auswirkungen auf die Papierproduktion gehabt hätte. Wir sprechen hier außerdem von 40.000 Tonnen Kork für Wärmeisolierungen und tausende Kilometer Stahlrohre für die Zirkulation des Kältemittels.

 

Neben der Energie für die Kälteanlagen, braucht man noch weitere Kraftreserven um die sechsundzwanzig Elektromotoren (normale Dieselmotoren im Schiffsinneren hätten zu viel Abwärme erzeugt), die jeweils in eine eigene Gondel mit einem Propeller untergebracht waren, zu versorgen. Dafür sollten verschiedene Kraftwerke im Schiff (Dampf-Turbogeneratoren waren bis 33.000 PS/25.000 kW) verteilt werden und den Sektionen und Aggregaten Strom geben. Rechnet man diese Grundlagen auf eine Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit hoch, wäre eine Bewegung des Schiffes kaum wahrnehmbar und eine Lenkung fast ausgeschlossen (durch externen Motorgondeln, max. 6 Knoten). Also wurde in den Konzepten das Einsatzszenario eines Schiffes mit Flugfeld herausgestrichen, das Wort mobil nur sehr selten benutzt und man beschränkte sich ganz auf die Vorteile des Ungetüms. Die HMS Habakuk sollte als eine Art Luftwaffenstützpunkt mitten im Meer Stellung beziehen, auf einem taktischen Posten, den der Gegner nie auf diese Weise hätte halten können. Dabei war die Insel geeignet jedwedes Flugzeug aufzunehmen, zu versorgen und wieder starten zu lassen. Der Fakt der Unsinkbarkeit wurde dabei immer wieder betont. Dazu sollten auf der Habbakuk bis zu 150 zweimotorige Bomber stationiert werden. Als Defensivbewaffnung waren unter anderem 40 doppelrohrige 4,5-Zoll-(11,4-cm)-Geschütztürme sowie zahlreiche leichtere Flugabwehrwaffen vorgesehen.

 

Die Idee und die Möglichkeiten dieses Stoffes waren simpel, dazu für die Rüstungsindustrie in den Phasen des höchsten Verschleißes einfach nachzuvollziehen - Eis war eben unsinkbar! Der schwimmende Eisberg würde das Schiff schützen und gleichzeitig leicht zu reparieren sein. Das Wasser hätte nur in die Schäden bzw. Löcher gegossen werden müssen und der Schaden wäre repariert. Die so gefährlichen Bomben und Torpedo-Angriffe wären „Schnee von gestern“. Die Schiffe wären im Umkehrschluss enorm günstig herzustellen gewesen und hätten als Armada quasi die uneingeschränkte Lufthoheit auf den Meeren bedeutet. Man rechnete dabei in den Konzepten von Trägerschiffen, die bis zu 4000 Meter lang, 600 Meter breit und 130 Fuß Tiefe zu sein sollten. Damit wäre ein Schutz von Geleitzügen oder sogar eine Invasionsunterstützung Europas von enormer Tragweite geworden. Doch die Militärs rechneten sich schnell eine Machbarkeit aus und waren in Zeiten der vielen Entwürfe, knappen Zeit und schnellen Relativierung durch den Fronteinsatz gnadenlos. Die enorm hohen Lohnkosten für den Bau, Wartung, Bemannung und Treibstoff, setzen dem Projekt ein dickes Minus vor die Tür. Dazu kam, dass die benötigten Durchbrüche in der Kryotechnologie noch ausblieben und von denen war das Projekt ungleich abhängiger als vom Öl. Auch mahnten die Marineexperten die Gefahr von U-Booten an, die mit gezielten Treffern, den Berg in einer Form beschädigten konnten, dass er zu einer nutzlosen Fläche Eis wird. Die Briten ließen es auf einen Versuch ankommen, bauten schon einmal erste Fertigungsanlage und ließen eine große Präsentation ihres Megaflugzeugträgers vorbereiten.


Experiemente

 

Experimente

Im Sommer wurde ein Modell auf Patricia Lake, Jasper in Kanada gebaut. Die Abmessungen betrugen 18 x 9 Meter, mit einer Wasserverdrängung von 1000 Tonnen. Dieser wurde von einer 1 PS starken Kältemaschine am Schmelzen gehindert. Ein weiteres Experiment wurde gleichzeitig vor dem Chateau Lake Louise durchgeführt, in der Nähe von Banff, Alberta. Die USA bzw. Kanada konnten für diesen gewählten Bauplatz die nötige Versorgung mit Grundstoffen und Stahl sicherstellen. Es stellte sich schnell heraus, dass die veranschlagten Kosten nur ein Bruchteil des eigentlich benötigten Budgets ausmachte. Dennoch hielt man am Projekt fest, auch wegen der legendären Vorführung vor den Spitzen des amerikanischen Militärs. Lord Mountbatten nahm einen Block von Pykecrete nach Quebec, um die Idee zu den Amerikanern zu zeigen. Er wollte vorführen, dass die Militärs nicht dem Eis vertrauen sollten, sondern der Stärke des Pykecrete. Er feuerte einen Revolver in einen Eisblock, der, wie vorherzusehen war, stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Gleich neben diesen Block dann einer von gleicher Größe, nur eben aus Pykecrete. Die nächste auf diesen Block Kugel drang nicht durch den Block, sondern es prallte davon ab. Leider traf der Querschläger den amerikanischen Chief of Naval Operations (Admiral Ernest König ), aber zum Glück ohne ihn zu verletzen. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bei einer Vorführung im Combined Operations Headquarters (COHQ) in Großbritannien, bei dem Lieutenant Commander Douglas Grant auf eine Pykrete Konstruktion schoss und dabei die abprallende Kugel den Chef des Empire-Staff (Sir Alan Brooke) traf.

"Ich werde an dem Block auf der rechten Seite schießen um Ihnen den Unterschied zeigen" und "die Kugel prallte aus dem Block und umschwirrte unsere Beine wie ein zorniger Bienen."
Sir Alan Brooke Tagebücher zu dem Vorfall bei der Präsentation in Kanada

Es mag dieser Grund gewesen sein, dass die Amerikaner dem Projekt eine Abfuhr erteilten, oder die bereits bewilligten Bauprogramme für die eigenen Trägerflotte. So gaben die Amerikaner in der Nachbesprechung die immensen technische Probleme einen solchen Schiffes an, die wahrscheinlich lange Herstellungsphase, weil es natürlich Erprobungsphase bedurfte und die parallel verlaufenden Bauprogramme. Nach den Berechnungen des Marineoberkommandos, wären bis 1945 genug Träger gebaut worden, um mit dieser Flotte die eigenen Interessen mehr als abzudecken. Schiffe Der Eiskoloss wäre wahrscheinlich erst 2 Jahre später fertig geworden. Außerdem war bereits absehbar, dass die Entwicklung neuer landgestützter Langstreckenbomber das Projekt auf absehbare Zeit überflüssig machen würde.

 

"Zum großen Habakuk II Pykrete Träger wurde festgestellt, dass wegen der enormen Masse an benötigten Ressourcen und den damit verbundenen technischen Schwierigkeiten, das Projekt nicht praktikabel ist."
Lord Mountbatten


Kein Zukunftsmodell

 

Scheitern und Pläne

Ohne die Unterstützung der Amerikaner gab auch Churchill das Projekt auf, waren doch die veranschlagten Kosten (ca. 70 Millionen Pfund) für Großbritannien alleine zu hoch. Das Modell des „Megacarriers“ wurde 1943 in Patricia Lake "versenkt" und die gesamte bereits fertiggestellte Fertigungsanlage für den Träger wurde an Ort und Stelle belassen. In den 1970er Jahren wurden Überreste des Modells gefunden und untersucht. Die Gedenktafel zur Erinnerung an das ungewöhnliche Schiff wurde im Jahr 1989 am Ufer des Sees angelegt.

"Die US-Marine hat schließlich beschlossen, dass es falsch wäre die Habakuk zu bauen, mit dem Grund, dass die Menge an Stahl für die Kälteanlage, die zum Einfrieren des Pykrete nötig ist, reichen würde, um eine kompletten Träger aus Stahl zu bauen. Dieses entscheidende Argument war es, dass das Angebot einer schwimmenden Inseln für Flugzeuge unnötig machte."
Max Perutz

Die taktischen und politischen Erwägungen haben solch eine Idee möglich gemacht. Zu anderen Zeiten wäre es schlicht nicht vorstellbar, dass ein solcher Entwurf überhaupt zur Präsentationsreife gebracht wird. Es waren die Bedrohungen der alliierten Konvois, der umkämpfte Atlantik ein Krieg der Waffentechnologien, die dem Megaflugzeugträger beinahe in die Wirklichkeit verholfen hätte. Die Amerikaner und Briten wollten ihn vor Neufundland einsetzen und dort die Konvois schützen, genauso bei Grönland. Die Versorgung war der springende Punkt in dieser Phase des Krieges und man ergriff jeden Strohhalm, der sich gegen die deutsche Kriegsmarine ergab. Nur so konnte man ein zweite Front eröffne, halten und den Sowjets die Möglichkeit zu eigenen Offensive gegeben. Dazu kamen noch Konzepte für eine solche schwimmende Festung, wie ein Offshore-Schiff Gefängnis der Sowjets, quasi Verbindung vom Nordpol nach Alaska, fertige Wohnprojekt für Eskimos, welche von der japanischen Besetzung von Attu und Kiska verdrängt worden sind und Einsatzplattform für Atombombentest! Einige dieser Sachen wurden sogar teilweise in die Tat umgesetzt.