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Das Thema

 

Zerstörer Typ 1934
(Z 1 bis Z 4)

 


Der Zerstörer 34

 

Zerstörerklasse der Kriegsmarine

Die Geschichte der Zerstörer in der deutschen Kriegsmarine, fängt bereits nach dem Ende des Ersten Weltkrieges an. Das Ende und die Bestimmungen des Versailler Vertrages nach, galten bereits die Torpedoboote Typ 1923 und Typ 1924 („Raubvogel“- und „Raubtier“-Klasse) als Zerstörer. Zwar war diese Annahme völlig falsch und die Bewaffnung nach nicht einmal annähernd denen eines Zerstörers gleich, dennoch musste von dieser Auslegung her die neuen Zerstörertypen entwickelt werden.
Admiral Raeder machte dann, nach der Wiederbewaffnung Deutschlands die ersten Ansätze für einen neuen Zerstörertyp: zum „Zerstörer 1934“ (5 x 12,7 cm Bewaffnung und 8 Torpedorohre, Verdrängung auf ca. 2200 t). Aus den alten Konventionen und in Anbetracht feindlicher Flotten wurde dann diese Größe erwählt, entwickelt und dadurch GANZ KLAR der Versailler Vertrag gebrochen. Man hätte nicht mit den angeordneten 800 t Verdrängung der alten Torpedoboote arbeiten können. Erst 1935, im Zuge des deutsch-englischen Flottenvertrages, wurde diese Klasse (wie auch die „Zerstörer 1934 A“) nachträglich legalisiert.
Die Entwürfe wurden immer wieder überarbeiten bzw. Bewaffnung und Verdrängung stiegen potenziell an. Probleme bereitete immer wieder Antrieb, denn Geschwindigkeit und Bewaffnung brauchte Raum, diese brachte größere Verdrängung mit sich, welche dann wieder größere Maschinen benötigte. Ein Kreislauf, der nur durch das Ausreizen älterer Maschinen aufgehalten werden konnte. Probleme waren vorprogrammiert und viele Mängel konnten nie beseitigt werden. Wobei der Schiffskörper aus Ersparnisgründen oft zum Durchbiegen neigte, die Verstärkungen wiederum die Maschinen überlastete. Oftmals führten Lösungen für Probleme nur zu dessen Verlagerung oder zu ganz neuen Problemen. Gebaut wurde die Zerstörer dennoch. Alle vier Einheiten dieses Typs, die im Beitrag genauer vorgestellt werden, wurden am 07.April 1934 bei den Deutschen Werken, Kiel in Auftrag gegeben und zwischen Januar und Mai 1937 in Dienst gestellt. Von 1934 bis 1937 wurden insgesamt 16 Boote der Typen Zerstörer 1934 und 1934A gebaut.

 

Zerstörer Typ 1934

Z 1 Leberecht Maass (22. Februar 1940) Bombentreffer durch deutsche Luftwaffe, anschließend durch Minentreffer versenkt
Z 2 Georg Thiele (13. April 1940 in Narvik selbstversenkt)
Z 3 Max Schultz (22. Februar 1940 nach zwei Minentreffern gesunken)

Zerstörer Typ 1934(A)

Z 4 Richard Beitzen (15. Januar 1946 an Großbritannien übergeben)
Z 5 Paul Jacobi (15. Januar 1946 an Großbritannien übergeben)
Z 6 Theodor Riedel (28. Januar 1946 an Großbritannien übergeben)
Z 7 Hermann Schoemann (2. Mai 1942 von HMS Edinburgh getroffen und anschließend selbstversenkt)
Z 8 Bruno Heinemann (25. Januar 1943 auf Mine gelaufen und gesunken)
Z 9 Wolfgang Zenker (7. Mai 1940 in Narvik selbstversenkt)
Z 10 Hans Lody (6. Januar 1946 an Großbritannien übergeben)
Z 11 Bernd von Arnim (13. April 1940 in Narvik selbstversenkt)
Z 12 Erich Giese (13. April 1940 in Narvik von zwei Torpedos getroffen, versenkt)
Z 13 Erich Koellner (13. April 1940 in Narvik versenkt)
Z 14 Friedrich Ihn (5. Februar 1946 an die UdSSR übergeben
Z 15 Erich Steinbrinck (2. Januar 1946 an die UdSSR übergeben)
Z 16 Friedrich Eckoldt (31. Dezember 1942 in der Schlacht in der Barentssee von HMS Sheffield versenkt)

 


Beide Ausführungen sind nur durch die Schergänge am Vorschiff zu unterscheiden, äußerlich ähneln beide den Torpedobooten des Ersten Weltkrieges, auf deren Grundlage Sie entwickelt wurden. Es waren nun mal die größten Schiffe in der reduzierten Marine der Weimarer Republik, gerade deswegen aber niemals als Vorlage für kriegstaugliche Schiffe geeignet gewesen. Wie bei aller deutschen Technik in diesem Krieg, war sie wesentlich aufwändiger und damit auch komplizierter als die alliierte Technik bzw. Schiffe aus derselben Zeit. Sie waren größer, schwerer, kosteten mehr und waren auch wegen des hohen technischen Standes oftmals anfälliger. Der Aufwand ließ auch keine Massenproduktion zu, welche für einen solchen Krieg notwendig gewesen wäre. Das Problem des Heeres und der Luftwaffe, war also auch bei der Marine anzutreffen. Die Fehler wurden schon in der Planung und Aufrüstung gemacht und konnten dann später in der Produktion nicht mehr verhindert werden, was oftmals den Unterschied im Kampf ausmachte. Verluste konnten wegen geringer Stückzahl und Produktion nicht ausgeglichen werden und schon bei der Anfahrt bzw. Vorbereitung fielen Schiffe durch technische Defekte aus. Die technische Überlegenheit war deshalb mehr Fluch als Segen.
Trotz alledem waren diese Zerstörer auf dem allerneusten Stand der Technik und Ausrüstung, gegen U-Boote, Seestreitkräfte wie Lufteinheiten. Doch konnte dieser Vorteil nie zur Geltung kommen, denn Technik verlor gegen Masse, auf den Meeren wie zu Lande.

 


 


Daten


 
Technische Daten
Zerstörertyp 1934
Verdrängung:
offiziell:1625 t
Standard: 2232 t
Einsatz: 3156 t
Länge ü.a.:
119 m
Breite:
11.31 m
Tiefgang:
3,82 – 4,23 m
Besatzung:
10/315
Baukosten:
13,7 Mio. Reichsmark
Bewaffnung
Hauptartillerie:
5 x Sk C34 12.7 cm L 45 ( 600 Schuss )
Flak:
4 x 3,7cm/69 Sk M42 ( 8000 Schuss )
6 x 2 cm/65 MG C/30 ( 12000 Schuss )
Torpedo:
8 x 53,3 cm in Vierersätzen Stck
Minen:
Seeminen 60
Wasserbomben:
4 Wasserbombenwerfer
 
Antriebsanlage:
6 Wagnerkessel
2 –Wagner-Getriebeturbinen
1 Ruder
2 Wellen
70000 WPS
Geschwindigkeit:
38 Knoten
Fahrbereich:
1825 sm/19 Knoten
Sensorik:
1 Gruppenhorchgerät
1 Atlas-Echolot
1 um 160° schwenkbares Sonar


Z-1

 

Zerstörer Z1 – Leberecht Maass

 


 
Namensgeber
Konteradmiral Leberecht Friedrich Max Maass

 
War 1 Führer der Torpedoboote und zugleich 2. Admiral der Aufklärungsstreitkräfte.
Er fiel am 28.08.1914 in einem Gefecht mit weit überlegenen brit. Seestreitkräften bei Helgoland auf dem kleinen Kreuzer Cöln.
Die Cöln sank mit drehenden Schrauben und immer noch feuernden Geschützen.
Von der 508 Mann zählenden Besatzung hat nur einer überlebt.

 
 
Bauwerft:
Deutsche Werke Kiel
Kielegung:
10.10.1934
Stapellauf:
18.08.1935
Indienststellung:
14.01.1937
 

 
Kommandanten
01.1937 - 09.1937
KK Schmidt, Friedrich Traugott
10.1937 - 04.1939
KK/FK Wagner, Gerhard
04.1939 04.1939
KK Bassenge, Fritz

 
Probefahrten und Einsätze
Ende 01/37
Erstmaliges auslaufen mit eigener Besatzung aus Kiel nach Swinemünde (Hauptliegeplatz) .
Von dort aus mehrmonatiges Ausbildungs- und Erprobungsprogramm.
Anfang 05/37
Erprobung bei Kiel und Eckernförde anschließend Restarbeiten bei dt.Werke Kiel durchgeführt.
Juni 1937
Meilenfahrt vor Pillau, Torpedoschiessen bei Eckernförde.
Juli 1937
Verbandsübung in der Ostsee mit den Zerstörern Richard Beitzen, Georg Thiele und Max Schultz .
Anschließend Artillerieschiessen in der Mecklenburger Bucht nach Abschluss gemeinsame Fahrt mit Georg Thiele durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal zur Teilnahme an Verbandsübung in der Nordsee.
Rückmarsch mit Georg Thiele über Skagerak nach Swinemünde.
August 1937
Flottentorpedoschiessen in der Ostsee
September 1937
Teilnahme an Flottenmanöver in der Nordsee.
Die Manöver wurden durch schlechtes Wetter, Sturm und grobe See häufig beeinträchtigt.
Mai 1938
Besuch in Göteborg,anschließend Werftliegezeit in Kiel.
22.08.1938
Teilnahme an der Flottenparade anlässlich des Stapellaufs des schweren Kreuzers Prinz Eugen.
Sept. 1938
Werftliegezeit beendet.Während dieser Zeit wurden die Brücke und das Vorschiff umgebaut.
1.11.1938
Im Rahmen der Neugliederung der Zerstörerverbände der 5. Zerstörerdivision zugeteilt.
Nov. 1938
Teilnahme an den Herbstmanövern in Nord- und Ostsee.
23.03.1939
Beteiligung mit anderen Seestreitkräften der Kriegsmarine an der Besetzung des Memellandes.
18.04.1939
Übung, Erprobung und Manöver mit mehreren Einheiten der Kriegsmarine im Nord- und Mittelatlantik.
Besuch verschiedener Auslandshäfen u.a. im westl. Mittelmeer.
01.05 Ceuta
06.05 Arosabucht
10.05 Fortsetzung der Übung
13.05.1939
Rückmarsch aller an der Übung beteiligten Einheiten nach Deutschland.
August 1939
Flottentorpedoschiessen in der Ostsee.
01.09.1939
Auf Blockadeposition und im Vorpostendienst in der östl. Ostsee (Danziger Bucht und vor Hela).
03.09.1939
Feuergefecht mit dem polnischen Zerstörer Wicher und dem Minenleger Gryf und einer poln. 15cm Batterie bei Hela.
Letztere erzielte einen Treffer auf Leberecht Maass wobei 4 Besatzungsangehörige getötet und 4 Verletzt wurden.
Diese 4 waren die ersten Gefallenen der Kriegsmarine.
Die beteiligten dt. Schiffe mussten das Gefecht abbrechen, der Beschuss von Land äußerst heftig war und genau lag.

Zerstörer Wicher (links)<--->Minenleger Gryf (rechts)
09.09.1939
Kesselreparatur und Behebung der Gefechtsschäden in Swinemünde.
26.09.1939
Seenotdienst in der dt. Bucht.
29.09.1939
Ablösung durch Zerstörer Friedrich Eckholt und nach Stettin entlassen zur Durchführung seiner Werftliegezeit.
Zum Jahreswechsel nach Swinemünde verlegt.
23.01.1940
Leberecht Maass befindet sich in Wilhelmshafen.
12.02.1940
Neugliederung des F.d.Z. – Verbandes in Kraft.
Z1 Leberecht Maass gehört jetzt der 2. Zerstörerflottille an.
13.02.1940
Anbordnahme von Minen für ein Unternehmen an der engl. Ostküste.
15.02.1940
Minenunternehmen verschoben.
22.02.1940
Beginn Unternehmen Wikinger (Vorstoss gegen den auf der Doggerbank festgestellten Brit. Fischdampfer).
Nach Bombentreffer auf eine Mine gelaufen und um 19.56 h gesunken 282 Mann der Besatzung sind gefallen.
Das Unternehmen wurde daraufhin abgebrochen.
 
 


Z-2

Z 2 Georg Thiele

 

 


 
Namensgeber
Georg Max Thiele
Georg Max Thiele war als Chef der 7. Torpedobootshalbflottille am 17. Oktober 1914 an Bord seines Führerbootes S 119 bei Texel gefallen.
Der Verband bestehend aus den Schiffen S 119, S 115, S 117 und S 118 wurde von einem englischen Kreuzer und vier modernen Zerstörern vor abgefangen und zum Kampf gestellt.
Die vier Boote gingen mit dem Großteil ihrer Besatzungen unter.

 
Kommandanten
27.02.37-07.08.38
KKpt/Fkpt Hans Hartmann
08.08.38-27.10.38
Kkpt.Rudolf Pufendorf
28.11.38-29.10.28
nicht besetzt
30.10.38-13.04.40
KKpt. Max Eckhart Wolff

 
 
Bauwerft:
Deutsche Werke Kiel
Kielegung:
25.10.1934
Stapellauf:
18.08.1935
Indienststellung:
27.02.1937
 

 
Probefahrten und Einsätze
Januar 1937
Dampf – und Standprobe an der Pier dt. Werke Kiel
Februar 1937
Werfterprobungsfahrten in der Ostsee
Georg Thiele wird für die 1.Z.-Division in Dienst gestellt.
März 1937
Mit eigener Besatzung zum ersten Mal Fahrt in die Ostsee nach Swinemünde.
Von dort aus in den nächsten Wochen Übungs- , Erprobungs- und Ausbildungsfahrten in die Ostsee durchgeführt .
April 1937
Meilenfahrt vor Pillau
Mai 1937
Ausbildungsabschnitt 1 in der Ostsee beendet
Juli 1937
Teilnahme an Verbandsübung des Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte, anschließend Marsch durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal zur Verbandsübung in der Nordsee.
Rückmarsch über Skagerrak nach Swinemünde
September 1937
Flottenverbandsherbstmanöver ,hierbei herrschte äußerst schlechtes Wetter.
31.3.1938
Sturmfahrt in der Nordsee
01.05.1938
Antritt einer Reise durch das Kattegat und Skagerrak
06.05.1938
Einlaufen in norwegischen Hardangerfjord vor Ulfik geankert.
10.05.1938
Rückmarsch in die Ostsee.
Nachdem eintreffen in Swinemünde wurde Georg Thiele Mitte Mai nach Kiel verlegt.
Dort wurde dann bei den dt. Werken Kiel die Brücke sowie das Vorschiff umgebaut.
22.08.1938
Teilnahme an der Flottenparade in der Kieler Förde zum Stapellauf des schweren Kreuzers Prinz Eugen.
Anwesend beim Stapellauf der ungarische Reichsverweser Admiral Horthy.
23.08.1938-30.08.1938
Manöver im Skagerrak.
November1938
Im Rahmen der Neugliederung der 1 Z.-Division zugeteilt.
Herbstmanöver in der Nord- und Ostsee.
08.12.1938
Ehrenbesuch in Kiel anlässlich des Stapellaufs des Flugzeugträgers Graf Zeppelin. Anschließend Verlegung nach Swinemünde.
09.12.1938
1.Z.-Disision aus Swinemünde ausgelaufen zur Hochsee- und EKK-Erprobung in der nördlichen Nordsee und im Atlantik.
Schweres Wetter teilweise Windstärken bis 12!!!
Ausländische Häfen wurden aus Geheimhaltungsgründen nicht angelaufen.
22.12.1938
Rückkehr nach Swinemünde.
März 1939
Teilnahme an Flottenmanövern die bis April andauerten.
Seesicherung während der Besetzung des Memellandes
18.04.1939
Auslaufen im Verband zur Durchführung von Übungen und Manövern im Nord- und Mittelatlantik. Besuch von ausländischen Höfen unter anderem im westlichen Mittelmeer.
27.04.1939
Einlaufen Ceuta
01.05.1939
Auslaufen Ceuta.
Vortsetzung der Übungen.
06.05.1939
Ankern in der Arosa- Bucht.
10.05.1939
Auslaufen Arosa-Bucht
13.05.1939
Kraftstoffübernahme in Vigo anschließend der Rückmarsch nach Deutschland.Ankunft 16.05.39.
30.05.1939
Ehrengeleit für die Heimkehrende Legion Condor auf KDF-Schiffen.
26.08.1939
Sundbewachung westliche Ostsee.
27.08.1939
Kollision zwischen Torpedoboot Tiger und Zerstörer Max Schultz.
Das Torpedoboot sinkt, Max Schultz wird von Georg Thiele mit 4sm nach Swinemünde geschleppt.

(Torpedoboot Tiger)
01.09.1939
Blockadeposition und Vorpostendienst in der östlichen Ostsee (vor Danziger Bucht und Hela)
17.09.1939
Verlegung von der Ostsee zur Außenjade vor Schilling.
29.09.1939
Nach Alarmmeldung durch die Zerstörer Paul Jacobi und Bruno Heinemann, welche von britischen Fliegern angegriffen worden sind, läuft die 1.Z-Flottille mit Georg Thiele zur Unterstützung in die dt. Bucht aus. Die Schiffe kehren aber bald darauf zurück, da die Flieger von den beiden Zerstörern bereits abgeschlagen wurden.
21.12.1939
Vorpostendienst auf Schilling Reede.
29.12.1939
Einlaufen Wilhelmshaven da Maschinenstörungen aufgetreten sind.
12.02.1940
Im Rahmen der Neugliederung des F.d.Z.- Verbandes der 1. Zerstörer-Flottille zugewiesen.
04.03-03.04.1940
Keine Einsätze der Zerstörer möglich auf Grund von strengem Frost und starken Eisgangs.
Nach Werftliegezeit in der Ostsee nun in Wilhelmshaven noch ohne Werfterprobung und Ausbildung.
Probefahrten in der Nordsee dabei sind Schäden an der Hauptkühlwasserpumpe Turbinenraum 2)aufgetreten. Zur Instandsetzung nach Bremen verlegt.
Bei Instandsetzungsarbeiten in Bremen auch Schäden an der Hauptkühlwasserpumpe im Turbinenraum 1 festgestellt. Nach Behebung Rückverlegung nach Bremerhaven.
06.04.1940
Beladung an der Columbuskaje mit Truppen und Gerät für das Unternehmen Weserübung.
09.04.1940
Einlaufen in Narvik und entladen der an Bord befindlichen Truppen an der Erzpier. Gegen Mitternacht ankern im Ballangenfjord.
10.04.1940
Anker gelichtet. Fahrt in Richtung Narvik zur Bekämpfung der inzwischen angreifenden britischen Zerstörer. Hierbei erhielt der Zerstörer Hunter mehrere Treffer durch die Zerstörer Georg Thiele und Bernd von Arnim. Nachdem Hunter noch von der manövrierunfähig geschossenen Hotspur gerammt wird sinkt Hunter. Georg Thiele hat ebenfalls mehrere Treffer erhalten. Durch die dabei entstanden Brände musste Georg Thiele das Gefecht abbrechen.
11.04.1940
Georg Thiele geht längsseits der Jan Wellem um Instandsetzungen durchzuführen.
13.04.1940
Angriff durch britischen Flottenverband auf Narvik. Georg Thiele und die anderen Zerstörer nehmen das Gefecht an, wobei Georg Thiele trotz eingeschränkter Manövrierfähigkeit durch die erlittenen Schäden den Hafen von Narvik verlässt.
 

Nachdem Georg Thiele die gesamte Munition verschossen hat wurde der nun erheblich beschädigte Zerstörer bei Sildvik auf die Felsen gesetzt und selbst gesprengt.
 

Angriff durch britischen Flottenverband auf Narvik. Georg Thiele und die anderen Zerstörer nehmen das Gefecht an, wobei Georg Thiele trotz eingeschränkter Manövrierfähigkeit durch die erlittenen Schäden den Hafen von Narvik verlässt.
 

Nachdem Georg Thiele die gesamte Munition verschossen hat wurde der nun erheblich beschädigte Zerstörer bei Sildvik auf die Felsen gesetzt und selbst gesprengt.
 


Z-3

 

Z-3 Max Schultz

 


 
Namensgeber
Max Konrad Felix Schultz
Korvettenkapitän Max Konrad Felix Schultz ist im Ärmelkanal an Bord seines Führerbootes V69, im Gefecht mit englischen Kreuzern, am 23.01.1917 gefallen. Er hat die 6. Torpedoflottille kühn und geschickt in dem Gefecht geführt. Sein Boot konnte trotz schwerer Schäden in den Hafen von Yjmuiden (Holland) eingebracht werden.

 
Kommandanten
08.04.1937-24.10.1938
KKpt. Baltzer
25.10.1938-22.02.1940
KKpt./FKpt. Claus Trampedach

 
 
Bauwerft:
Deutsche Werke Kiel
Kielegung:
02.10.1935
Stapellauf:
30.05.1935
Indienststellung:
08.04.1937
 

 

 
Probefahrten und Einsätze
Mitte April 1937
Auslaufen Ostsee zur Ausbildung, Meilenfahrt und Artillerie- /Torpedoübung
Juli 1937
Verbandsübung in der Ostsee
September 1937
Flottenherbstmanöver in der Nordsee. Starke Beeinträchtigung durch schlechtes Wetter.
31.03.1938
Sturmfahrt in der Nordsee
04.05.1938
Reise durchs Kattegat und Skagerrak
06.05.1938
Einlaufen in norwegischen Hardangerfjord vor Ulfik geankert
10.05.1938
Rückfahrt Swinemünde anschließend Verlegung nach Kiel zum Umbau des Vorschiffs und der Brücke
22.08.1938
Teilnahme an der Flottenparade in der Kieler Förde zum Stapellauf des schweren Kreuzers Prinz Eugen. Anwesend beim Stapellauf der ungarische Reichsverweser Admiral Horthy.
23.08.1938
Manöver im Skagerrak und in der Nordsee
30.08.1938
Manöver in der Nordsee beendet.
November 1938
Im Rahmen der Neugliederung der 1. Z-Flottille zugeteilt Herbstmanöver in der Nord- und Ostsee
08.12.1938
Ehrenbesuch in Kiel anlässlich des Stapellaufs des Flugzeugträgers Graf Zeppelin. Anschließend Verlegung nach Swinemünde.
09.12.1938
1.Z.-Disision aus Swinemünde ausgelaufen zur Hochsee- und EKK-Erprobung in der nördlichen Nordsee und im Atlantik. Schweres Wetter teilweise Windstärken bis 12!!!Ausländische Häfen wurden aus Geheimhaltungsgründen nicht angelaufen.
20.12.1938
Rückkehr nach Swinemünde
20.03.1939
Auslaufen zu einem Flottenmanöver welches bis April dauerte
23.03.1939
Beteiligung an der Besetzung des Memellandes
24.03.1939
Einlaufen Memel
18.04.1939
Durchführung von Manöver im Nord- und Mittelatlantik. Besuch von ausländischen Häfen unter anderem im westlichen Mittelmeer
27.04.1939
Ceuta eingelaufen
01.05.1939
Auslaufen Ceuta. Vortsetzung der Übungen.
06.05.1939
Ankern in der Arosa- Bucht
10.05.1939
Auslaufen Arosa-Bucht
13.05.1939
Kraftstoffübernahme in Vigo anschließend der Rückmarsch nach Deutschland.Ankunft 16.05.39.
30.05.1939
Ehrengeleit für die Heimkehrende Legion Condor auf KDF-Schiffen.
26.08.1939
Sundbewachung westliche Ostsee.
27.08.1939
Max Schultz rammt während der Sundbewachung das Torpedoboot „Tiger“. Z- 3 Max Schultz erlitt dabei schwere Beschädigungen am Bug, das Torpedoboot sank. Bei der Koolision wurden 2 Besatzungsangehörige der „Tiger“ getötet 6 weitere Verletzt. Die Überlebenden wurden Max Schultz gerettet. Der Zerstörer musste durch Z-2 Georg Thiele nach Swinemünde geschleppt werden.
29.08.1939
Reparatur der Rammschäden in den Oderwerken Stettin.
31.08.1939
Instandsetzung in Stettin
01.10.1939
Übungen in der Ostsee
02.10.1939
Unterbrechung der Übung zum Einholen von Prisen. Anschließend wegen Wetterverschlechterung in Swinemünde eingelaufen.
08.10.1939
Im Verband mit den Schiffen Gneisenau und diverser anderer Einheiten vorstoß in die deutsche Bucht bis zur Südküste Norwegens.
09.10.1939
Handelskriegführung im Skagerrak
10.10.1939
Beendigung der Handelskriegsführung
19.10.1939
Vorpostendivision in der deutschen Bucht
23.10.1939
Handelskriegsführung im Skagerrak
24.10.1939
Ankern auf der Jade
27.10.1939
Durchführung von Handelskriegsführung im Skagerrak und an der Südküste Norwegens. Durch zunehmenden Sturm machten die beteiligten Schiffe stark Wasser und mussten die Geschwindigkeit reduzieren.
28.10.1939
Abbruch des Unternehmens Rückverlegung in die deutsche Bucht. Turbinenexplosion auf Z-3 Max Schultz, 1 Toter 2 Verletzte. Max Schultz wird nach provisorischer Instandsetzung zur mehrwöchigen Reparatur der Maschinenanlage und der ebenfalls ausgefallenen artillerie-elektrischen Geräte entlassen.
11.01.1940
Erhält Befehl nach Wilhelmshaven zu verlegen
09.02.1940
Legen einer Minenspeere im Shipwash- Gebiet.
12.02.1940
Im Rahmen der Neugliederung des FDZ-Verbandes der 1. Zerstörer-Flottille zugewiesen.
19.02.1940
1 Z-Flottille ausgelaufen um heimkehrende Schlachtkreuzer verband aufzunehmen.
22.02.1940
Beginn Unternehmen „Wikinger“
(Vorstoß gegen britische Fischdampfer auf der Doggerbank)
Max Schulz ist nach einem irrtümlich durchgeführten Luftangriff der Luftwaffe auf eine nicht erkannte Minensperre gelaufen und gesunken. Kein Besatzungsmitglied konnte gerettet werden!


Z-4

 

Z-4 Richard Beitzen

 


 
Namensgeber
Kapitänleutnant Richard Beitzen
Kapitänleutnant Richard Beitzen war Chef der 14. Torpedobootshalbflottille. Bei der Rückkehr von einer Kontrollfahrt in der Helgoländer Bucht geriet seine Flottille in ein unbekanntes Minenfeld. Mehrerer Boote sanken nach Minentreffern. Richard Beitzen setzte sein Boot G87 zur Rettung der Überlebenden ein und wurde selber Opfer einer Mine.

 
Kommandanten
13.05.1937 - 15.05.1938
KKpt.Hans-Joachim Gadow
16.05.1938 - 24.10.1939
Kptlt./KKpt. Moritz Schmidt
25.10.1939 – 31.10.1939
nicht besetzt
01.11.1939 – 30.01.1943
KKpt./Fkpt. Hans von Davidson
31.01.1944- 01.1944
KKpt./FKpt. Hans Dominik
01.1944- 04.1944
nicht besetzt
04.1944 – 06.1944
Kptlt. Walter Lüdde-Neurath
06.1944 – 09.1944
KKpt. Rudolf Gade
09.1944 – 07.1945
KKpt./Fkpt. Helmut Neuss

 
 
Bauwerft:
Deutsche Werke Kiel
Kielegung:
07.01.1935
Stapellauf:
30.11.1935
Indienststellung:
13.05.1937
 

 


 
Probefahrten und Einsätze
April 1937
Dampf- und Standprobe .Werftprobefahrt in der Ostsee
Mai 1937
Indienststellung geplant wird aber um 2 Wochen verschoben
Indienststellung. Führerboot der 1.Zerstörer-Division Verlegung Swinemünde. In den folgenden Monaten Ausbildungs uind Erprobungsfahrten in der Ostsee
Juli 1937
Verbandsübung in der Ostsee
September 1937
Flottenherbstmanöver in der Nordsee. Starke Beeinträchtigung durch schlechtes Wetter
01.11.1937
Artillerie-Schiessabschnitt in der Ostsee
12.11.1937
Artillerie-Schiessabschnitt beendet im Anschluß Torpedoschießübung in der Eckernförder Bucht
04.05.1938
Reise durchs Kattegat und Skagerrak
06.05.1938
Hardangerfjord angelaufen. Ankern Ulvik.
10.05.1938
Rückfahrt nach Swinemünde. Anschließend Verlegung nach Kiel zum Umbau der Brücke und des Vorschiffs.
22.08.1938
Teilnahme an der Flottenparade in Kiel
23.08.1938
Manöver im Skagerrak und in der Nordsee
30.08.1938
Manöver in der Nordsee beendet
Oktober 1938
Richard Beitzen wird der TVA Eckernförde für die Durchführung von Torpedoschiessübung zur Verfügung gestellt.
November 1938
Im Rahmen der Neugliederung der 1.Z.-Division zugeteilt.
Herbstmanöver in der Nord- und Ostsee
08.12.1938
Ehrenbesuch der 1.Z-Division in Kiel . Anlass der Stapellauf des Flugzeugträger „Graf Zeppelin“. Anschließend Rückfahrt nach Swinemünde
09.12.1938
Auslaufen Swinemünde in den Nordatlantik (Seegebiet bei Island). Hochsee- und EKK- Erprobung (Erprobungskommando für Kriegsschiffneubauten). Windstärken teilweise bis 12.
Rückkehr zwischen dem 20.-22. 12 nach Swinemünde
20.03.1939 – April 1939
Flottenmanöver
Beteiligung an der Besetzung von Memel
Einlaufen Memel
Durchführung von Manövern im Nord- und Mittelatlantik. Besuch in ausländischen Häfen u.a. im westlichen Mittelmeer.
Einlaufen Ceuta
01.05.1939
Auslaufen Ceuta Fortsetzung der Übungen
06.05.1939
Ankern Arosa-Bucht
10.05.1939
Auslaufen. Fortsetzung der Übungen.
13.05.1939
Treibstoffergänzung in Vigo
16.05.1939
Rückkehr in die deutschen Heimathäfen.
30.05.1939
Ehrengeleit für die heimkehrende Legion Condor. Anschließend Rückmarsch in den Heimathafen.
26.08.1939
1.Z.-Division zur Sundbewachung in der westlichen Ostsee eingesetzt.
27.08.1939
Max Schultz rammt während der Sundbewachung das Torpedoboot „Tiger“. Z- 3 Max Schultz erlitt dabei schwere Beschädigungen am Bug, das Torpedoboot sank.
31.08.1939
Sundbewachung
01.09.1939
Blockadeposition und im Vorpostendienst in der östl. Ostsee, vor Danziger-Bucht und bei Hela eingesetzt.
12.09.1939
Auslaufen Swinemünde. Handelskriegsführung im Kattegat mit T 107.
14.09.1939
Handelskriegsführung beendet. Rückmarsch beider Einheiten nach Kiel. Auf dem Rückmarsch wurde ein in schwedischen Hoheitsgewässern ein abgeblendet fahrendes U-Boot gersichtet. Es handelte sich hierbei um das polnische U-Boot Wilk. Es wurde allerdings nicht angegriffen, da der Kommandant von einem schwedischen U-Boot ausging.
15.09.1939
Einlaufen Kiel
30.11.1939
In Bereitschaft auf Vorpostendienstauf Wilhelmshaven-Reede geankert.
05.12.1939
Als Reservezerstörer nach Schilling Reede verlegt.
13.12.1939
Sicherung für den leichten Kreuzer Leipzig nach dem dieser durch ein britisches U-Boot torpediert wurde.
14.12.1939
U-Jagd mit Zerstörer Bruno Heinemann, allerdings erfolglos. Anschließend einlaufen Wilhelmshaven
16.12.1939
Minenübernahme Schilling Reede.
17.12.1939
Für Minenunternehmen ausgefallen wegen einer Störung am Fahrventil. Minen wurden an Zerstörer Friedrich Eckholt übergeben. Anschließend zur maschinellen und schiffbaulichen Instandsetzung nach Kiel verlegt.
06.01.1940
Teilnahme in Unterstützungsgruppe für ein Minenunternehmen in der Themsemündung
10.01.1940
Auslaufen im Verband zum legen einer offensiven Minensperre vor Newcastle.
11.01.1940
Begleitung nach Wilhelmshaven für Zerstörer Friedrich Ihn nachdem dieser einen Maschinenschaden erlitten hat
25.01.1940
Auslaufen Wilhelmshaven zu einem Vorstoß in das Skagerrak. Unternehmen wird aufgrund von Wetterverschlechterung abgebrochen
27.01.1940
Festmachen Wilhelmshaven.
09.02.1940
Legen einer Minensperre im Shipwash-Gebiet
12.02.1940
Im Rahmen der Neugliederung der F.d.Z.-Verbandes der 1.Z.-Flottille zugewiesen.
19.02.1940
1.Z-Flottille ausgelaufen um einen Schlachtkreuzer verband aufzunehmen.
22.02.1940
Beginn Unternehmen „Wikinger“ (Vorstoß gegen britische Fischdampfer auf der Doggerbank). Abbruch nachdem 2 Zerstörer gesunken sind.
23.02.1940
Einlaufen Wilhelmshaven.
04.03.1940 -03.04.1940
Wegen strengen Frostes und Eisgang keine Einsätze der Zerstörer möglich.
04.04.1940
Im Rahmen des Unternehmens „Weserübung“ als Reservezerstörer eingesetzt.
10.04.1940
Auslaufen zur Aufnahme aus Norwegen heimkehrender Kriegsschiffe.
11.04.1940
Begleitung des Bergen-Verbandes bis zur Außenjade, anschließend wieder ausgelaufen um Schiffe aufzunehmen.
12.04.1940
Schlachtkreuzerverband bis zur Jade begleitet und mit diesen dort vor Anker gegangen.
18.04.1940
Der 5.Z.-Flottille zugeteilt.
29.04.1940
Minenunternehmen im Skagerrak
01.05.1940
Heimkehr Wilhelmshaven. Zur Maschineninstandsetzung in die Werft verlegt.
05.05.1940
Richard Beitzen wieder einsatzklar
09.05.1940
Auslaufen zum Minenunternehmen . Das Unternehmen wird aber abgebrochen, da sich mehrere feindliche Zerstörer und ein Kreuzer im Operationsgebiet befinden.
10.05.1940
Rückkehr Wilhelmshaven. Kurzinstandsetzung in der Westwerft.
12.05.1940
Wieder einsatzbereit
15.05.1940
Auslaufen Wilhelmshaven . Mittags wegen Sturmwarnung auf Reede vor Anker gegangen
17.05.1940
Mineneinsatz in der Nordsee.
18.05.1940
Nach Mineneinsatz zur erneuten Minenübernahme in Wesermünde eingelaufen.
19.05.1940
Mineneinsatz in der Nordsee
20.05.1940
Einlaufen Wilhelmshaven. Zur Reparatur der Schmierölpumpe in die Werft verlegt.
24.05.1940
Instandsetzung abgeschlossen. Verlegung nach Kiel zur Werftliegezeit.
21.09.1940
Werftliegezeit bei deutsche Werke Kiel beendet. Verlegung Swinemünde. Von dort aus Meilenfahrt, Ausbildung, Erprobungen und Übungen in der Ostsee bis Mitte Oktober 1940.
20.10.1940
Marsch von Cuxhaven Reede nach Frankreich.
22.10.1940
In Brest eingelaufen.
26.10.1940
Im Verband Vorstoß zur spanischen Nordküste. Da mehrere Zerstörer Störungen an der Maschinenanlage melden wird das Unternehmen aufgegeben.
08.11.1940
Vorstoß auf englische Südküste mit Z-Galster und Z-Lody. Aufgrund von Maschinenstörung auf einem der Zerstörer wurde das Unternehmen abgebrochen.
Für die nächsten 2 Wochen keine Zerstörereinsätze wegen Schlechtwetterperiode.
24.11.1940
Schlechtwetterperiode beendet. Auslaufen Brest zu einem Vorstoß in das Seegebiet um Plymouth.
25.11.1940
Kurz nach Mitternacht vor Plymouth. Dort mehrere Bewacher gesichtet. Deutscherseits wird kurz darauf das Gefecht eröffnet, wobei ein Bewacher sank. Anschließend wurden britische Dampfer beschossen. 1 Schif sank, ein ca. 10000 BRT Dampfer blieb nach Torpedierung durch Z-Karl Galster brennend liegen.
Vormittags einlaufen Brest.Bei dem nächtlichen Gefecht hat sich das neu eingesetzte Funkmeßgerät (EM II-Gerät)bewährt
27.11.1940
Geplanter Vorstoß in den Ärmelkanal muss nach 2 Stundemn wegen schlechtem Wetter abgebrochen werden.
28.11.1940
Beginn Zerstörer-Unternehmung „ Seydlitz“ . Vorstoß eines Zerstörerverbands in das Seegebiet vor Plymouth.
29.11.1940
Angriff auf kleinen britischen Geleitzug, wobei mehrere kleine Einheiten versenkt werden konnten. Gefecht mit zu Hilfe kommenden Zerstörern. Die HMS Javelin wurde dabei schwer beschädigt. Die deutschen Einheiten trugen nur leichte Schäden davon. Einlaufen Brest.

( HMS Javelin )
01.12.1940
Getriebeschaden. Richard Beitzen nicht einsatzbereit. Instandsetzung wird durchgeführt.
29.12.1940
Probefahrt in Brest.
21.01.1941
Marsch nach Rotterdam
22.01.1941
Minenübernahme
23.01.1941
Ausbringen der Minensperre „Weber“ vor der Südostküste Englands.
24.01.1941
Einlaufen Rotterdam
28.01.1941
Marsch nach Brest
30.01.1941
Einlaufen Brest
01.02.1941
Begleitung des schweren Kreuzers Admiral Hipper zu seinem 2. Atlantikunternehmen. In der äußeren Biskaya von Hipper entlassen. Rückmarsch Brest.
02.02.1941
Einlaufen Brest.
13.02.1941
Aufnahme des heimkehrenden Kreuzer Hipper nach erfolgreichem Unternehmen.
14.02.1941
Einlaufen Brest.
03.03.1941
Beitzen für einige Wochen nicht fahrbereit
16.03.1941
Verlegung nach Deutschland
18.03.1941
Einlaufen Kiel . Maschinenüberholung bis Anfang Juni 41
01.07.1941
Marsch nach Norwegen.
05.07.1941
Trondheim angelaufen zur Wasser- und Kraftstoffergänzung
06.07.1941
Weiterfahrt nach Tromsö
07.07.1941
Ankunft Tromsö
09.07.1941
Z-Richard Beitzen mit Z-Friedrich Eckholt und Tankschiff Weißenbug nach Kirkenes ausgelaufen
10.07.1941
Einlaufen Kirkenes
12.07.1941
Vorstoß zur Kola-Halbinsel. Dort mehrere kleine russische Einheiten versenkt
16.07.1941
Ankern Kirkenes
17.07.1941
Munitionsergänzung und kleinere Reparaturen.
22.07.1941
Vorstoss Murmanküste, gelegentliche Kesselausfälle dadurch bedingte Fahrtminderung.
24.07.1941
Gewassertes Flugboot versenkt. Rückmarsch. Ölergänzung im Bökfjord.
30.07.1941
Vorstoß mit 5 Zerstörern bis in Höhe Kolgaev. Unternehmen musste abgebrochen werden da starke Feindkräfte in diesem Seeraum tätig waren ( 2 Flugzeugträger, 2 schwere Kreuzer und diverse Zerstörer)
31.07.1941
Einlaufen Tanafjord , kurz darauf auslaufen zur Geleitsicherung von Transportschiffen nach Kirkenes.
05.08.1941
Sicherungseinsatz mit Z-Friedrich Eckholt für Truppentransporte nach Nordnorwegen.
09.08.1941
Auslaufen Bökfjord .Vorstoß Kildin-Insel/Kola-Fjord
10.08.1941
Beschuss durch Küstenbatterie, unter nebeln von der Küste abgesetzt. Angriff durch sowjetische Flugzeuge. Schäden an der Maschinenanlage durch Bombennahtreffer. Rückmarsch Narvik
14.08.1941
Rückmarsch Kiel um Werftreparatur durchzuführen
17.08.1941
Einlaufen Kiel. Beginn Instandsetzung.
13.12.1941
Taktische Verbandsübung in der Ostsee mit den schweren Einheiten Tirpitz, Scheer und Hipper und diversen leichten Einheiten.
14.12.1941
Ende der Übung
13.01.1942
Marsch mit Tirpitz nach Wilhelmshaven.
14.01.1942
Begleitung der Tirpitz auf der Fahrt nach Norwegen.
17.01.1942
Einlaufen Trondheim
18.01.1942
Rückverlegung in die Heimat
19.01.1942
Z.-Verband ankert im großem Belt
20.01.1942
Einlaufen Kiel
24.01.1942
Auslaufen im Verband. Verlegungsfahrt nach Frankreich.
25.01.1942
Z-Bruno Heinemann erhält Fernzündungsminentreffer und sinkt. Richard Beitzen und Paul Jacobi bergen Überlebende trotz Angriff durch Torpedoflieger. Richard Beitzen nimmt 188 Überlebende auf Paul Jacobi 34. Weitermarsch nach Le Havre
26.01.1942
Einlaufen Le Havre. Abgabe der Verwundeten und Schiffbrüchigen
27.01.1942
Weitermarsch nach Brest
28.01.1942
Einlaufen Brest
03.02.1942
Geleit für Transportschiffe
04.02.1942
Auslaufen mit Paul Jacobi und Prinz Eugen zum Kaliberschiessen in die Biskaya
11.02.1942
Teilnahme an dem Unternehmen „Cerberus“
 
13.02.1942
Einlaufen Bremerhaven
14.02.1942
Zwecks Reparaturarbeiten nach Deschimag Bremen verholt.
19.02.1942
Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Marsch nach Helgoland.
21.02.1942
Teilnahme am Unternehmen „ Sportpalast“. Verlegung von den schweren Kreuzern Scheer und Prinz Eugen nach Norwegen.
22.02.1942
Bergen angelaufen zur Kraftstoffergänzung anschließend Weitermarsch nach Trondheim.
23.02.1942
Im schweren Seegang den Anschluss an Prinz Eugen verloren. Rückkehr nach Bergen und dort erneut Kraftstoff übernommen. Prinz Eugen wird durch ein U-Boot beschädigt und muss ebenfalls nach Bergen zurückkehren. Abends im Verband Weitermarsch nach Trondheim.
 
24.02.1942
Einlaufen Trondheim
06.03.1942
Richard Beitzen liegt im Hafen von Trondheim wegen Turbinenschaden fest
11.03.1942
Verlegung in die Heimat
14.03.1942
In Bremen eingelaufen. Instandsetzung der Turbine bei Deschimag
03.05.1942
Turbineninstandsetzung beendet. Verlegung in die Ostsee.
11.05.1942
Taktische Übung in der Ostsee mit dem schweren Kreuzer Lützow und diversen anderen Einheiten
 
12.05.1942
Einlaufen Swinemünde
15.05.1942
Verlegung mit Lützow und anderen Einheiten nach Nordnorwegen
16.05.1942
U-Bootortung ! Richard Beitzen schert zur U-Jagd aus dem Verband. Jagd verlief ergebnislos.
17.05.1942
Einlaufen Kristiansand-Süd. Anschließend Minenlegen im westlichen Skagerrak
18.05.1942
Minenunternehmen abgeschlossen. Rückmarsch Kristiansand. Nach Brennstoffergänzung Weitermarsch nach Trondheim.
20.05.1942
Einlaufen Trondheim
24.05.1942
Marsch im Verband mit schwerem Kreuzer Lützow nach Nord-Norwegen
25.05.1942
Kraftstoff und Speisewasserergänzung im Skjome-Fjord bei den Tankern Dithmarschen und Pelagos.
26.05.1942
Ankern Bogenbucht
03.07.1942
Marsch mit Tirpitz und Hipper zum Altafjord

( Tirpitz im Altafjord )
04.07.1942
Beölung durch den Tanker Dithmarschen
05.07.1942
Teilnahme am Unternehmen „ Rösselsprung“ welches für die Zerstreuung des Konvois PQ 17 maßgeblich verantwortlich war
08.07.1942
Einlaufen Bogenbucht. Kraftstoffergänzung
17.08.1942
Vorstoß mit schweren Einheiten in die Barentssee.
18.08.1942
Rückmarsch Narvik
24.08.1942
Durchführen eines Minenunternehmens mit mehreren Einheiten im Eismeer
26.08.1942
Ankern Bogenbucht
29.08.1942
Aufnahme der zurückkehrenden Scheer aus der Karasee
31.08.1942
Einlaufen Kirkenes
01.09.1942
Verlegung nach Narvik
03.09.1942
Im Verband nach Kirkenes. Ankunft 05.09.1942
05.09.1942
Minen geladen. Auslaufen Minenunternehmen Karasee
08.09.1942
Kirkenes eingelaufen
11.09.1942
Verlegung Altafjord
01.10.1942
Minenübernahme
03.10.1942
Marsch nach Kirkenes
04.10.1942
Einlaufen Kirkenes
13.10.1942
Legen einer Minenspeere im weißen Meer
15.10.1942
Ankern Kaafjord
20.10.1942
Geleitschutz für Scheer nach Narvik
21.10.1942
Ankern Narvik
23.10.1942
Begleitung für Tirpitz und Scheer nach Trondheim
24.10.1942
Einlaufen Trondheim. Kraftstoffergänzung.
25.10.1942
Marsch mit Z- Friedrich Eckholt nach Narvik
26.10.1942
Einlaufen Narvik
28.10.1942
Begleitung für Hipper zum Altafjord
29.10.1942
Ankunft Altafjord
05.11.1942
Im Verband mit Hipper und anderen Einheiten zur Durchführung des Unternehmens „Hoffnung ausgelaufen ( Angriff auf alliierte Schiffe im Nordmeer)
07.11.1942
Unternehmen „Hoffnung“ beendet. Versenkungserfolg ein Tanker (Donbass). Einlaufen Altafjord
30.12.1942
Teilnahme am Unternehmen „ Regenbogen“
01.01.1943
Einlaufen Kaafjord
24.01.1943
Verlegungsfahrt nach Deutschland mit den schweren Einheiten Hipper und Köln
25.01.1943
Ankern Bogenbucht
28.01.1943
Weiterfahrt nach Trondheim
30.01.1943
Einlaufen Trondheim
04.02.1943
Auslaufen Trondheim. Verlegungsmarsch in die Ostsee.
06.02.1943
Bilden eines Suchstreifens mit Hipper und Z-37 zum Abfangen von Blockadebrechern. Hipper verlegt mit Z-29 und Z-30 nach Kiel. Richard Beitzen läuft mit Z-37 nach Kristiansand
26.02.1943
Geleit für Tanker Jasips nach Aarhus
28.02.1943
Ankunft Aarhus
23.03.1943
Verlegung von Drontheim nach Narvik
26.03.1943
Marsch nach Altafjord
02.04.1943
Verlegung nach Harstad
03.04.1943
Z-28 bei der Verlegung auf Grund gelaufen und musste von Richard Beitzen freigeschleppt werden.
27.04.1943
Geleit für Kreuzer Nürnberg nach Deutschland
28.04.1943
Einlaufen Trondheim
04.05.1943
Einlaufen Swinemünde. Beitzen hat seit seiner letzten Werftliegezeit in 525 Tagen 39200 zurückgelegt. Mehrmonatige Werftliegezeit.
22.10.1943
Auslaufen Kiel in die westliche Ostsee
24.10.1943
Einlaufen Kristiansand
26.10.1943
Marsch nach Bergen
27.10.1943
04.05h auf Unterwasserriff gelaufen. Richard Beitzen sitzt fest. Leichterung erst bei Wetterbesserung möglich
05.11.1943
Beitzen endlich freigekommen. Und nach Haugesund eingebracht
24.11.1943
Auslaufen Haugesund. Marsch nach Bergen
25.11.1943
Ankunft in Bergen. Beginn erster Reparaturarbeiten
18.12.1943
Verlegungsklar für Fahrt in die Heimatwerft. Aufgrund von schlecht Wetter in Koppervik fest
20.12.1943
Marsch nach Stavanger
21.12.1943
Im Geleit von M407 Verlegung nach Swinemünde
24.12.1943
Zur Instandsetzung in Swinemünde eingelaufen.
24.07.1944
Verzögerte Fertigstellung durch Maschinenstörung
05.08.1944
Wieder einsatzbereit. Verlegung nach Gotenhafen
06.08.1944
Gotenhafen ausgelaufen zwecks Zusammenschluss mit der Stammflottille.
08.08.1944
Zusammentreffen mit 5.Z.- Flottille im Oslofjord.
20.08.1944
Ausbringen einer Minensperre im Skagerrak
07.09.1944
Einzelübung im Skagerrak
12.09.1944
Verlegung nach Frederikshaven.Auslaufen Frederikshaven Marsch nach Oslo
17.09.1944
Einlaufen Oslo
18.09.1944
Durchführen eines defensiven Minenunternehmens mit mehreren Einheiten im westlichen Skagerrak
21.09.1944
Nachtübung im Oslofjord
23.09.1944
Oslo zur Kurzinstandsetzung angelaufen.
26.09-29.09.1944
Diverse Übungen im Seegebiet um Oslo
02.10.1944
Minenunternehmen mit mehreren Einheiten im Skagerrak. Anschließend einlaufen in Oslo.
03.10.1944
5.Z.-Flottille verlegt von Oslo nach Frederikshaven. Abends ausgelaufen zum Marsch nach Horten.
04.10.1944
Ankern Oslofjord
05.10.1944
Ausbringen der Minensperre „ Vespusia“ im westlichen Skagerrak
07.10.1944
Übung im Skagerrak
08.10.1944
Einlaufen Kopenhagen.
09.10.1944
Torpedoschiessen im Skagerrak
10.10.1944
Einlaufen Oslo
15.10.1944
Geleitaufgabe Oslofjord- Kattegat
22.10.1944
Sicherung von Truppentransport im Skagerrak
23.10.1944
Rückgeleit zum Oslofjord. Bei dem Transfer gegen Mitternacht von Flugzeugen angegriffen worden. Keine Schäden.
24.10.1944
Im Verband Geleitaufgaben wahrgenommen
26.10.1944
Erneut Geleitaufgabe mit Z.-Karl Galster und Z.-Friedrich Ihn
29.10.1944
Beendigung Geleiteinsatz für Truppentransporter. Einlaufen Horten
30.10.1944
Geleit im Verband für Truppentransporter zum Kattegat
31.10.1944
Einlaufen Horten
03.11.1944
Mit Z.-Friedrich Ihn ausgelaufen um Truppentransporter bis zum Kattegat zu geleiten.
04.11.1944
Einlaufen Frederikshaven
05.11.1944
Geleitaufgaben im Verband mit Z.-Karl Galster und und Z.-Friedrich Ihn für Transporte vom Kattegat zum Oslofjord. Beim Einlaufen in Horten leichte Grundberührung (Schraube leicht beschädigt). Richard Beitzen muss eingedockt werden.
07.11.1944
Zum eindocken von Horten nach Oslo verlegt.
09.11.1944
Richard Beitzen wieder voll einsatzbereit. Verlegung nach Horten.
06.12.1944
Eine Ersatzwelle musste bei Richard Beitzen eingebaut werden. Durchführung Probefahrt steht an.
10.12.1944
Probefahrt unbefriedigend verlaufen. Eindocken Oslo.
17.12.1944
Erneut Probefahrt. Welle schlägt immer noch.
19.12.1944
Nach durchgeführter Probefahrt Richard Beitzen wieder bedingt einsatzfähig
20.12.1944
Geleitaufgabe wahrgenommen.
21.12.1944
Einlaufen mit Geleit in Frederikshaven
26.12.1944
Marsch im Verband mit T-Booten und Z.- Friedrich Ihn und Geleit nach Oslo.
27.12.1944
Geleit für südgehenden Verband
28.12.1944
Wiederholt durch feindliche Flieger angegriffen. Im südlichen Skagerrak Hilfeleistung und Brandbekämpfung für brennenden Tanker Orion
29.12.1944
Einlaufen Frederikshaven mit „Orion“. Anschließend Weitermarsch nach Aarhus.
31.12.1944
Geleit für Nordwärts fahrende Schiffe. Richard Beitzen musste wegen Maschinenschaden umkehren
01.01.1945
Richard Beitzen liegt wegen Maschinenschaden in Aarhus fest.
02.01.1945
Wieder einsatzklar
06.01.1945
Begleitung für Transporter nach Oslo
10.01.1945
Geleit für südgehende Schiffe
12.01.1945
Richard Beitzen fährt mit hohem Tempo von Frederikshaven nach Hoisandbad
13.01.1945
Mit T-17 Geleit von Hoisandbad nach Frederikshaven Abends mussten wiederholt Luftzangriffe abgewehrt werden.
14.01.1945
Einlaufen Frederikshaven
15.01.1945
Übernahme einer Ersatzwelle. Fahrt nach Oslo
16.01.1945
Verschiedene Nord-Süd Geleite. Anschleißend einlaufen Oslo zum reparieren der beschädigten Steuerbordwelle.
15.02.1945
Voll einsatzklar
23.02.1945
Mit Geleit Hansa I und Isar von Oslo kommend in Frederikshaven eingelaufen
26.02.1945
Sicherung mit Z.-Friedrich Ihn für Transporter Isar nach Oslo
02.03.1945
Begleitung für Transporter Isar. Aufgrund von Bombentreffer erhält die Isar einen Ruderausfall. Richard Beitzen leistet Hilfe
03.03.1945
Nach 3 Stündigen Luftangriffen und erneuten Bombentreffer auf Isar nach Oslo zurückgekehrt
05.03.1945
Geleit für Transporter Bretagne nach Frederikshaven.
06.03.1945
Begleitung für die Minenschiff Lothringen und Ostmark von Frederikshaven nach Kristiansand-Süd.
07.03.1945
Einlaufen Kristiansand-Süd
08.03.1945
Geleitschutz für Transporter Bretagne nach Frederikshaven
09.03.1945
Ankunft Frederikshaven
11.03.1945
Sicherung für nach Norden laufenden Transport. Dabei heftigen Luftangriffen ausgesetzt.
12.03.1945
Einlaufen Oslofjord
13.03.1945
Für Geleitdienst Oslo – Frederikshaven eingesetzt.
14.03.1945
Ankunft in Frederikshaven
15.03.1945
Geleit für Transporter Bretagne
16.03.1945
Einlaufen Oslo
18.03.1945
Wiederum Geleit für Bretagne diesmal Zielhafen Frederikshaven
22.03.1945
Mit geleitetem Transporter Bretagne in Oslo eingelaufen. Überholung der Maschinenanlage und Austausch von beschädigten Fla-Waffen.
31.03.1945
Geleit für Hansa I. Durch britische Kampfflieger angegriffen.
02.04.1945
Begleitung für nordgehenden Geleit.
04.04.1945
Marsch zum Oslofjord
09.04.1945
Richard Beitzen und T-20 sichern nach Norden fahrenden Geleit. Durch Bomber angegriffen worden wobei T-20 Schäden durch Bordwaffen erlitt.
11.04.1945
Begleitung für nach Süden fahrende Schiffe
12.04.1945
Geplantes Minenunternehmen musste wegen schlechtem Wetter abgesagt werden. Einlaufen Kristiansand. Richard Beitzen wird wieder zum Geleitdienst eingesetzt.
16.04.1945
Geleit für mehrere Einheiten zum Oslofjord
18.04.1945
Mit RO 1 von Oslo nach Frederikshaven
24.04.1945
Sicherung für einen nach Oslo fahrenden Geleitzug. Nachts durch Feindflieger angegriffen und durch Bombennahtreffer erhebliche Schäden an Kessel- und Hilfsmaschinenräume. Mehrere Wassereinbrüche. Schäden an den Aufbauten sowie der Steuerbord-Bordwand. Fahrtreduzierung auf 15 Kn. Richard Beitzen musste nach Ankunft in Oslo eingedockt werden.
09.05.1945
Bedingungslose Kapitulation
14.05.1945
In Oslo außer Dienst gestellt und von der Royal Navy übernommen. Besatzung ins Kriegsgefangenenlager gebracht.
Sommer 45 Provisorische Herstellung der Seetüchtigkeit und Verlegung nach England. Da eine Reparatur der Schäden nicht lohnte wurde Richard Beitzen in den nächsten 2 Jahren nach und nach ausgeschlachtet.
1947
abgewrackt!


Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Zerst%C3%B6rer_1934 (Letzter Zugriff am 03.04.2011)
http://en.wikipedia.org/wiki/German_Wor ... destroyers (Letzter Zugriff am 03.04.2011)
http://www.deutschekriegsmarine.de/haup ... _1934.html (Letzter Zugriff am 03.04.2011)
http://www.wehrmacht-history.com/kriegs ... 1934-a.htm (Letzter Zugriff am 03.04.2011)
viewtopic.php?f=631&t=10087 (Letzter Zugriff am 03.04.2011)
http://www.german-navy.de/kriegsmarine/ ... index.html (Letzter Zugriff am 03.04.2011)
http://www.ww2ships.com/germany/d-dd-001-b.shtml (Letzter Zugriff am 03.04.2011)

Autor: größenwahn / Hasso von Manteuffel / Freiherr von Woye