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Das Thema

Deutschlands U-Bootbau 1935 bis 1945


Aufrüstung

 

Die Wiederbewaffnung der “Grauen Wölfe“

 

 

Nach den Artikeln 181 und 191 des Versailler Vertrags war es Deutschland im allgemeinen und der Marine der Reichswehr im Besonderen untersagt, U-Boote zu unterhalten. Die bereits vorhandenen Pläne und Bauteile sollten an die Alliierten übergeben oder vernichtet werden. Untersagt waren auch Planung und Entwicklung neuer Technologien. Die entsprechenden Werften wurden demilitarisiert und die Konstruktionsbüros offiziell aufgelöst.

Die Werfteigner wollten sich aber nicht so ohne Weiteres kaltstellen lassen. So wurden im Ausland Kooperationspartner gesucht und sogar bei ehemaligen Kriegsgegnern gefunden. Dort konnten in kleinerem Umfang neue Konstruktionsbüros mit den alten Experten eröffnet werden. Auf dieser Basis wurden U-Boot-Technologien gesichert und weiterentwickelt. Diese wurden unter anderem 1920 in Japan und Italien geschaffen. Dort entstanden dann Boote nach neustem Standard unter Beteiligung der deutschen Werften, die so auch die nötigen Praxiserfahrungen erhielten.
Am 16. März 1935 kündigte Deutschland den Vertrag von Versailles auf. Im Juni desselben Jahres wurde das Deutsch- Englische Flottenabkommen unterzeichnet.
Deutschland durfte jetzt offiziell wieder U- Boote bauen. 11. Tage nach Inkrafttreten des Flottenabkommens lief U-1 vom Stapel.
Trotz der vergangenen 17 Jahre, in dem der Unterseebootbau verboten war, war die deutsche Industrie auf diesem Gebiet nicht untätig. Küstenboote wurden für Holland und Finnland gebaut, Hochseeboote für die Türkei. Es wurden Büros in Holland und in Finnland eröffnet. Es entstanden auf diesem Wege insgesamt 8 Boote.
Auf diese Weise konnte der deutsche Generalstab, seine strategischen und taktischen Theorien einer Prüfung unterziehen und die Entwicklung einer zukünftigen Unterseebootflotte mit folgenden Grundtypen aufbauen:

  • Hochseeboote mit 500 – 750 ts
  • Hochsee- Minenleger 1.000 ts
  • U- Kreuzer 1.500 ts
  • Küstenboote 250 ts und Küsten- Minenleger 500 ts

 

(Der Hochseetyp mit 500 – 750 ts wurde später der Typ VII , der Hochsee- Minenleger wurde der Typ I und IX, der Küstentyp wurde der Typ II.
Der U- Kreuzer wurde nicht gebaut.)

In diesen Grundtypen haben alle vom Deutschen Reich während des Zweiten Weltkrieges eingesetzten Hauptunterseeboottypen ihren Ursprung.
Ihre Prototypen wurden alle vor 1939 gebaut.

Ingenieurskantoor voor Scheepsbouw (IvS)

1922 bildeten die Werften Vulkan, Germania und AG Weser ein Konsortium und errichteten in den Niederlanden über Mittelsmänner ein eigenes Ingenieurbüro namens IvS, um auf eigene Rechnung entwickeln und verkaufen zu können. Um keine größere Aufmerksamkeit zu erregen, waren die Anfänge bescheiden. Trotzdem verweigerten die niederländischen Behörden zunächst die Registrierung, sodass die Arbeit zunächst im Geheimen auf der Germania-Werft in Kiel begann. Aus den Einzelplänen der Werften entstanden Gemeinschaftsprojekte, die 1923 in Argentinien, Italien und Spanien angeboten wurden. Es kam jedoch kein Vertrag zustande.

Da die Reichsmarine jedoch stark an einer Zusammenarbeit insbesondere mit Spanien interessiert war, wurden die Anstrengungen dort verstärkt. Die Marine entsandte Kapitänleutnant Wilhelm Canaris als Vertreter und unter seiner Mithilfe konnte das Konsortium 1924 mit Plänen für ein 1.000t-Boot auf Basis des G-Typs (Projekt 51a der Kaiserlichen Marine) an einer weiteren Ausschreibung teilnehmen. Die spanische Marine bevorzugte aber einen Entwurf von Blohm & Voss, da dieser, mit den moderneren MAN-Dieselmotoren statt der älteren Krupp-Dieselmotoren angeboten wurde. Auf Druck der Reichsmarine, die selbst unter dem Einfluss von Krupp (Eigentümer der Werften Germania und AG Weser) stand, nahm Blohm &Voss sein Angebot zurück. Dafür sollte IvS die moderneren Motoren von MAN einbauen. Aufgrund der Marokko-Krise von 1925 musste Spanien jedoch sein ehrgeiziges U-Boot-Programm zurückstellen.

Nach diesem Rückschlag war klar, dass IvS ohne weitere Kooperationspartner nicht überleben konnte. Inzwischen hatte jedoch die Niederlande die Firma registriert, sodass weitere Planungen in den Niederlanden erfolgen konnten. Dadurch konnte die bislang notwendige Geheimhaltung gelockert werden und es waren halblegale Zuwendungen der Reichsmarine möglich. So wurde bis Ende 1925 die Reichsmarine über Mittelsmänner Hauptaktionär von IvS. Im gleichen Jahr erhielt man von der türkischen Marine den Auftrag zum Bau zweier 500t-Boote (4 Bug-, 2 Heckrohre für 10 45 cm- Torpedos, 14,5 kn über Wasser, 9,5 kn unter Wasser). 1926 entstand dann im Marinekommandoamt das Referat “Anti-Uboot-Bekämpfungsfragen“, welches vor allem Vorgaben für neue U-Boot-Typen entwickeln sollte. Diese wurden dann von IvS und deren verschiedenen Tochterunternehmen in Pläne umgesetzt.

Noch 1926 wurden Spezifikationen für neue Typen herausgegeben, basierend auf den Weltkrieg-1-Typen UB-III, UC-III und G. Diese konnten bereits bei den in Rotterdam in Bau befindlichen türkischen Booten umgesetzt werden. Diese liefen Anfang 1927 vom Stapel. Für das Einfahren der Boote vor Ablieferung wurden von der Reichsmarine im Geheimen ausgebildete Soldaten in Stärke einer Besatzung nach Rotterdam geschickt, die so erste Erfahrungen mit echten U-Booten sammeln konnten. Aufgrund finanzieller Probleme konnte die Türkei die Boote erst Anfang 1928 abnehmen, so dass zusätzliche Zeit für Technologie-Erprobungen zur Verfügung stand. Für die Überführung der Boote in die Türkei im Mai 1928 wurde eine zweite Besatzung nach Rotterdam entsandt, so dass nach Ende der Operation zwei Besatzungen mit praktischen Erfahrungen zur Verfügung standen.

1926 erhielt IvS auch noch den Auftrag ein 500t-Boot mit der Befähigung zum Minenkrieg für Finnland zu entwickeln (2 Bug-, 2 Heckrohre für 6 53,3 cm- Torpedos, 5 Minenschächte für je 4.200 kg Seeminen neben dem Druckkörper, 14 kn über Wasser, 8 kn unter Wasser). Der Bau dreier Boote begann im September 1926 in Abo/Finnland. Durch die Bauunterbrechungen in den Wintern sowie die langen Lieferwege für Rohstoffe und Bauteile erfolgte der Stapellauf der Boote der Vetehinen-Klasse erst im Sommer 1930. Die Probefahrten wurden durch gemischte deutsch-finnische Besatzungen durchgeführt. Die lange Bauzeit ermöglichte den Einbau und Test vieler neuer Technologien.

 

Anfang 1927 wurde das für Spanien entwickelte Boot erneut der spanischen Marine angeboten, im Rahmen eines größeren Rüstungspakets mit mehreren verschiedenen Schiffstypen. Der Vertreter der spanischen Marine, ein Großindustrieller mit eigenen Werften, wurde für Verhandlungen nach Deutschland entsandt. Kern der Verhandlungen war die spanische Forderung, dass die Schiffe in Spanien zu bauen waren und aus Deutschland vorzufinanzieren waren. Aufgrund des großen Interesses an dem Spaniengeschäft erklärte sich die Reichsmarine bereit, für das Geschäft 4,6 Millionen Reichsmark aus einem Geheimfonds zur Verfügung zu stellen. Ende 1927 wurden dann die Verträge abgeschlossen. In diesen war auch der Bau des U-Bootes des noch neuen G-Typs vorgesehen. Dabei sollten die größeren Hüllenbauteile in Rotterdam vorgefertigt und auf einer Werft in Cádiz montiert werden. Dazu musste zunächst die spanische Werft modernisiert werden, was sich bis Mitte 1928 hinzog. Bis dahin wurden die Pläne von IvS nochmals deutlich überarbeitet, sodass ein deutlich größeres Boot mit höherer Überwassergeschwindigkeit unter der Typbezeichnung E1 entstand. Als Bewaffnung waren 2 Heck und 4 53.3 cm Bugtorpedorohre, ein 10,5 cm L/45 Geschütz auf einer Empore vor dem Turm und ein 2 cm Fla-MG auf einer kleinen Empore hinter dem Turm vorgesehen. Die Überwassergeschwindigkeit sollte bei 17 kn, die Unterwassergeschwindigkeit bei 8,5 kn liegen. Reichweite sollte 7.000 sm bei 10 kn über Wasser und 160 sm bei 4 kn unter Wasser betragen. 1929 ging jedoch der spanische Industrielle pleite und das Projekt stand vor dem Aus. Daher übernahm die Reichsmarine die weitere Finanzierung, sodass das Boot mit 8-monatiger Verspätung fertiggestellt werden konnte. Stapellauf war am 22. Oktober 1930. Lieferschwierigkeiten verzögerten die Fertigstellung bis zum Sommer 1931. Der vorgesehene Verkauf an Spanien, wurde durch einen Staatsstreich mit folgendem Sturz der Monarchie 1932 verhindert. Stattdessen erfolgte 1933 der Verkauf an die Türkei, die das Boot in „Gür“ umbenannte.

 

Schon 1924 hatte IvS sich an einer Ausschreibung für kleine Minen-U-Boote durch Finnland beteiligt. Dabei wurde ein Entwurf eines Einhüllenbootes von 99 t Überwasserverdrängung b i 32,4 m Länge für 13 Mann Besatzung mit zwei 45 cm Torpedorohren und einer Minenhalterung mit drei Ablaufschienen für je drei 80 kg Seeminen zwischen den Rohren entwickelt und eingereicht. Nach langwierigen Verhandlungen wurde der Bau schließlich 1929 in Helsingfors begonnen und Mitte 1930 beendet. Nach intensiven Tests wurde das Boot 1931 an Finnland übergeben.

Eine vergrößerte Version mir 245 t Überwasserverdrängung wurde Ende 1924 Estland angeboten. Die estnische Marine lehnte jedoch ab. Daher wurde das Konzept überarbeitet und Finnland angeboten. Von dort kam ebenfalls eine Ablehnung, da man zunächst die ersten Einsatzerfahrungen mit der Vetehinen-Klasse abwarten wollte. Weitere Verhandlungen darüber wurden erst Mitte 1930 wieder aufgenommen. Im Oktober 1930 wurde ein Vertrag über ein 250t-Boot geschlossen. Der Bau begann im Frühjahr 1931. Stapellauf war am 10. Mai 1933. In den folgenden Erprobungen zeigte das Boot hervorragende Überwassereigenschaften. Jedoch war die Tauchzeit aufgrund der langen Flutungszeit der mittleren Tauchzelle sehr lang (45 Sek. bis 9,5 m Tiefe).


Typ I

 

Typ I A

 

Einhüllen- Hochseeboote mit großen Seitentauchzellen. Maximale Einsatztauchtiefe 150 Meter. Maximale Brennstoffmenge 96 Tonnen. Geringste Schnelltauchzeit 30 Sekunden.
Direkt von der türkischen Gür 1932, nach einen deutschen Entwurf gebaut- abgeleitet diente dieser Typ als Muster für die Entwicklung des späteren Typs IX.
Beide Boote U-25 und U-26 gingen in den ersten Kriegsmonaten verloren.

Bauwerft:

  • Deschimag AG , Bremen.

Datum:

  • 1935- 1936.

Typenverdrängung:

  • 862 ts aufgetaucht.
  • 983 ts getaucht.

Abmessungen:

  • 72,4 Meter lang und 6, 20 Meter breit.

Motorenanlage:

  • Diesel: 2 MAN 2.800 PS
  • E-Maschinen: 2 BBC 1.000 PS.

Höchstgeschwindigkeit:

  • 17,7 Knoten aufgetaucht.
  • 8,3 Knoten getaucht.

Fahrstrecke:

  • 7.900 Seemeilen bei 10 Knoten.

Bewaffnung:

  • 6 mal 53,3 cm Torpedorohre 4 vorn und 2 achtern.
  • 14 Torpedos konnten mitgeführt werden.

Geschütze:

  • 1 mal 10,5 cm Geschütz.
  • 1 mal 2 cm Flak.

Besatzung:

  • 43 Mann.

 

Reichsmarineplanungen

 

Bereits 1926 wurden durch die Reichsmarine Spezifikationen für zukünftige U-Boot-Modelle entwickelt. Geplant waren drei Klassen:

  • Kleine Küsten-U-Boote von 250 t
  • Mittlere Hochsee-U-Boote von 500 t
  • Große Hochsee-U-Boote von 1.000 t

Die Spezifikationen wurden direkt an IvS weitergegeben, die diese in die in Bau befindlichen Boote einfließen ließen. So konnten Praxiserfahrungen mit den neuen Vorgaben gemacht werden, die an die Marine weitergegeben wurden. Die bei den Werfterprobungen und bei Testfahrten gesammelten Erfahrungen waren unschätzbar wertvoll für die weiteren Planungen.

1932 sah man in der Reichswehr die Zeit für gekommen, Pläne für eine neue U-Boot-Waffe zu entwickeln. Ziel war es einen Aufbauplan zu erarbeiten, der im Falle der Aufhebung der Restriktionen des Versailler Vertrages innerhalb weniger Jahre einsatzfähige U-Boot-Flottillen zu haben. Dazu waren zunächst die zu bauenden Bootstypen zu bestimmen und die Wirtschaft auf einen schnellen Bau vorzubereiten. Vorgesehen wurde zunächst der Bau von Booten der 250t- und der 800t-Klasse (E1) unter der Bezeichnung Motorenversuchsboot (MVB) II bzw. MVB I. Dabei sollte im Verhältnis 3 MBV II zu 1 MBV I gebaut werden. Verschiedene Veränderungen wurden befohlen:
Beide:

  • Umrüstung der Bewaffnung auf die neuen G7a und G7e-53,3 cm Torpedos und der neuen Torpedorohrminen
  • Verkleinerung der Brücke für eine kleinere Oberflächen Silhouette
  • Ausschließliche Verwendung von Schweißtechnik, Gewichtseinsparungen sind für eine Verstärkung der Druckhülle zu verwenden


E1-Klasse:

  • Wegfall der Empore vor dem Turm, Geschütz soll direkt auf das Deck montiert werden
  • „Nasse“ Minenlagerräume für konventionelle Minen unter dem Oberdeck


250t-Klasse:

  • Erhöhung der Torpedozahl um 1-2 Torpedos

Als Bauzeiten bei idealer Vorbereitung wurden für MVB I 2 Jahre und bei MVB II 1 Jahr veranschlagt. Aufgrund der Änderungen lagen die Voraussagen bei sofortiger Umsetzung des Plans den Baubeginn für November 1933 und die Fertigstellung der ersten Boote Juli 1934 für MVB II und April 1935 für MVB I. Die Finanzplanungen sahen drei Versionen vor:

Plan I (schneller Aufbau):

  • 16 Boote 1934 – 1936
  • 32 Boote 1937 – 1941

Plan II (bei Aufbau bis 1945)

  • 16 Boote 1934 – 1938
  • 16 Boote 1938 – 1943
  • 16 Boote 1943 – 1945

Plan III (bisheriger Schiffsbauersatzplan)

  • 16 Boote 1934 – 1936
  • 12 Boote 1937 – 1938
  • 20 Boote 1940 – 1942

Umgehend wurde der Werftindustrie empfohlen, sich auf ein Bauprogramm einzustellen.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Februar 1933 wurden die ersten Finanzmittel für zwei MVB II bewilligt, die als Ausbildungsboote für die neu zu gründenden U-Boot-Schulen vorgesehen waren. Im April 1933 wurden weitere Mittel für ein drittes Boot bereitgestellt. Im Mai 1933 wurde dann sogar beschlossen, zunächst 6 MVB II und 2 MVB I als ersten Bauauftrag herauszugeben, wobei die Verträge aus Gründen der Verschleierung für die MVB II im Sommer, die für die MVB I im Oktober 1933 vergeben werden sollten. Die Pläne für die verbesserten Boote wurden im Sommer 1933 als MVB IIA und MVB IA genehmigt.

Die Pläne konnten jedoch nicht in die Tat umgesetzt werden, da die Führung unter Hitler zunächst einen moderaten Kurs in der Außenpolitik fahren wollte, was einen U-Boot-Bau vorerst unmöglich machte. Die Planungen wurden daher geändert. So sollten in 1933 nur noch die Vorarbeiten für den Bau der geplanten 8 Boote durchgeführt werden. Die weiteren Planungen sahen wie folgt aus:

1934:

  • Restvorbereitungen für 2 große Boote (0,7 Mio. RM)
  • Fertigbau 2 kleine Boote (2 Mio. RM)


1935:

  • Fertigbau 4 kleine Boote (4 Mio. RM)


1936:

  • Fertigbau 2 große Boote (6 Mio. RM)
  • Neubau 6 kleine Boote (9 Mio. RM)


1937:

  • Neubau 6 kleinere Boote (9 Mio. RM)
  • Neubau 2 große Boote (9 Mio. RM)


Bis 1949:

  • Bau 19 große Boote
  • Bau 29 kleine Boote

Bis Mitte 1934 wurde allerdings kein Bauauftrag erteilt, da es Verhandlungen über ein neues Flottenabkommen mit den Briten gab. Das Ergebnis der Verhandlungen war, dass Deutschland wieder U-Boote bauen durfte und eine Tonnagegrenze bei den U-Booten von 17.566 t (1/3 der britischen U-Boot-Tonnage). Somit konnten die bis 1949 geplanten 72 Boote nicht gebaut werden. Die Planungen wurden daher auf 20 MVB IA und 6 MVB IIA geändert. Diese Konzentration auf die großen Boote wurde aber von der Marineführung nicht akzeptiert. Man einigte sich auf 10 große und 18 kleine Boote.
Aufgrund politischer Vorgaben sollte der Zusammenbau der Boote nicht vor 1935 beginnen, obwohl die Teile für die kleinen Boote bereits im Herbst 1934 vorhanden waren. Der Befehl, den Zusammenbau der kleineren Boote unter der Einsatzbezeichnung Typ IIA zu beginnen wurden am 01. Januar 1935 erteilt. Der Bau begann gleichzeitig auf den Werften der Germania, Deschimag und AG Weser (je zwei Boote). Am 11. Janaur 1935 wurde der Bau der größeren Boote unter der Einsatzbezeichung Typ IA bei Blohm & Voss befohlen (2 Boote).


Typ II

 

Typ II

 


Einhüllenküstenboot mit innen gelegener Haupttauchzelle. Maximale Einsatztauchtiefe 120 Meter. Diese kleinen Boote waren stark und manövrierfähig in den nachfolgenden Versionen [A, B, C und D] wurden mehrere Eigenschaften verbessert, zum Beispiel erfuhr die Fahrstrecke eine deutliche Steigerung, die es der D-Variante ermöglichte im ersten Kriegsjahr im Atlantik zu operieren. Nach 1941 wurde der Typ II nicht mehr gefertigt, an seiner Stelle traten Hochseeboote. Während des Krieges operierten diese Boote vorwiegend an den deutschen Küstengebieten und im Englischen Kanal [1939-1940] , sowie ab Sommer 1941 gegen die Russen in der Ostsee.
Mit U 11 wurden von Juni 40 bis September 41 Erprobungen mit der Verkleidung „Fafnir“ durchgeführt, die später zu Entwicklung der Anti ASDIC Beschichtung „Alberich“ führte. Ab Frühsommer 1942 wurden sechs Boote vom Typ IIB über Elbe und Donau, zwischen Dresden und Ingolstadt per LKW, ins Schwarze Meer transportiert, wo sie bis 1944 operierten. Mit den Schwarz Meer Booten U 9, U 19 und U 24  wurden im Sommer 1944 Versuche zum Einsatz von Werfern unternommen. 1943 rüstete man U-57 und U-58 für Erprobungen mit dem Schnorchel aus. Im Kampf auf See gingen wenige dieser Boote verloren, die meisten von ihnen wurden durch Bombenangriffe vernichtet oder versenkten sich bei der Kapitulation selbst.

Bauwerft: Deutsche Werke, Kiel. Krupp Germania Werft, Kiel. Fender Werft, Lübeck.
Typenverdrängung: Variante A 254 ts, Variante B 279 ts, Variante C 291 ts und Variante D 314 ts.

Abmessungen:

  • Variante A 40,9 m x 4,1 m x 8,6 m
  • Variante B 42,7 m x 4,1 m x 8,6 m
  • Variante C 43,9 m x 4,1 m x 8,4 m
  • Variante D 44,1 m x 4,9 m x 8,1 m

Motorenanlage:

  • Diesel: 2  MWM mit je 350 PS.
  • E- Maschinen: 2 Doppelanker E-Maschinen der Siemens-Schuckertwerke mit je 205 PS.


Höchstgeschwindigkeit: Überwasser/getaucht

  • Variante A 13/6,9 kn
  • Variante B 13/7 kn
  • Variante C 12/7 kn
  • Variante D 12,7/7,4 kn


Fahrstrecke: üW bei 8 kn Fahrt

  • Variante A 1600 sm
  • Variante B 3800 sm
  • Variante C 3800 sm
  • Variante D 5680 sm


Fahrstrecke: uW bei 2 kn Fahrt

  • Variante A 71sm
  • Variante B 71 sm
  • Variante C 81 sm
  • Variante D 100 sm


Bewaffnung:

  • 3 Bug-Torpedorohre
  • 5 Torpedos
  • 1 x 2 cm SK C/30 Ab 1942 2 x 2 cm SK C/38 in Doppellafette

Besatzung:

  • 25 Mann.


Typ VII

 

Typ VII

Einhüllen- Hochseeboot mittlerer Verdrängung mit außen gelegenen Tauchzellen und Haupttauchregelzelle im Druckkörper.
Der Druckkörper bestand aus Flussstahl von annähernd 22 mm Dicke. Vollgeschweißt, ausgenommen der Bereich über den Hauptmotoren, der zur Erleichterung eines Austausches genietet war. Die Akkumulatoren befanden sich in getrennten Abteilungen. Das Boot besaß zwei parallel Ruder, die Bugruder konnte man nicht einziehen. Den in mehreren Varianten gebaute Typ VII [VII A, VII B, VII C, VII C-41 und C-42, VII D und VII F] bildete mit insgesamt von mehr als 700 Booten das Rückgrat der deutschen Unterseebootflotte und repräsentierte die zahlreichste und einheitlichste Gruppe von Unterseeboote, die gebaut wurden.
Wenn auch von einem einzigen Grundtyp stammend und mehrere allgemeine Konstruktionseigenschaften beibehaltend, unterschieden sich die Varianten doch in der Leistung, Funktion, Angriffsunterseeboote, Minenleger und Torpedoversorger.

 

Typ VII A

Das erste Boot von Typ VII, U-27 lief am 24. Juni 1936 vom Stapel. Bei diesen Booten strebte man danach, Stärke, Seeausdauer, Unterwasser- und Überwassermanövrierfähigkeit, Fahrstrecke, Torpedoanzahl, Schnelligkeit des Baues und leichte Instandhaltung auf ein Höchstmaß zu bringen. Größe und Wasserverdrängung soweit möglich unter Verzicht der Wohnqualität.
Das Resultat bestand in einem Boot von lediglich 915 Tonnen Wasserverdrängung im getauchten Zustand und von einer Länge von 64.5 Metern. Die Offensivkraft des Bootes ist bemerkenswert. Die Eigenschaften des Typ VII waren in ihrer Gesamtheit mehr als gut.
Maximale Einsatztauchtiefe 150 Metern. Brennstoffmenge 67 Tonnen. Schnelltauchzeit unter 30 Sekunden.

 

Typ VII B

2 Jahre nach der Variante VII A mit dem Stapellauf von U-45 am 27. April 1938 in Erscheinung tretend, hatte sie stärkere Dieselmotoren und konnte eine größere Brennstoffmenge mitführen.
Das Hecktorpedorohr wurde in den Druckkörper gelegt. Jetzt konnte das Boot 108, 3 Tonnen Diesel mitführen.

 

Typ VII C und VII C-41:

Diese beiden Typ Varianten wiesen in der Fertigung die größten Stückzahlen auf. Zwischen ihnen gab es nur einen kleinen Unterschied. U-69 war das erste Boot das von der Variante VII C gebaut wurde, am 18.April 1940 wurde es in Dienst gestellt.
U-292 war das erste Boot der Variante VII C-41 und wurde am 25.August 1943 der Marine übergeben.
1943-44 wurden zahlreiche Aufträge wieder annulliert.
Als Hauptverbesserung war, die größere Einsatztauchtiefe von 180 Metern und die Brennstoffmenge auf 113.5 Tonnen angehoben worden. Das Schnelltauchen wurde bis auf zu 25 Sekunden reduziert.

 

Typ VII C-42:

Durch die Einstellung des Baus 1944 – die Serie war inzwischen veraltet- gelangte kein Boot mehr in Serienfertigung. Bei dieser Variante wurde die Verdrängung gesteigert, die Fahrstrecke und dank der baulichen Veränderung, auch die maximale Einsatztauchtiefe, die 300 Meter überschreiten sollte. Der Turm war gepanzert.
Eine starke Flakbewaffnung von 3.7 cm und 2 cm Flakgeschützen war vorhanden. Ein Schnorchel war fest eingebaut. Die Brennstoffmenge betrug 180 Tonnen.

 

Typ VII D:

Diese Minenleger- Version des Typ VII war eine Abänderung der Variante VII C, mit zusätzlicher Minensektion war dieses Boot fast 77 Meter lang. U- 213 war das erste Boot dieser Variante, es lief am 24. Juli 1941 vom Stapel, das letzte Boot das in Dienst gestellt wurde war U-218 am 05. Dezember 1941. Nur 6 Boote wurden insgesamt gebaut, von denen nur U 218 das Kriegsende erlebte. In der Minensektion befanden sich fünf Minenschächte in denen bis zu 15 Minen vom Typ SMA gelagert werden konnten. Maximale Einsatztauchtiefe 150 Meter. Maximale Brennstoffmenge 169 Tonnen. Schnelltauchzeit mehr als 30 Sekunden.

 

Typenverdrängung:

  • Variante A 626 ts.
  • Variante B 753 ts.
  • Variante C 769 ts.
  • Variante C/41 769 ts.
  • Variante C/42 999 ts.
  • Variante D 965 ts.
  • Variante F 1.084 ts.

Abmessungen:

  • Variante A 64,5 m x 5,8 m x 9,5 m
  • Variante B 66,5 m x 6,2 m x 9,5 m
  • Variante C 67,1 m x 6,2 m x 9,6 m
  • Variante C/42 68,7 m x 6,9 m x 10 m
  • Variante D 76,9 m x 6,4 m x 9,7 m
  • Variante F 77,6 m x 7,3 m x 9,6 m

Höchstgeschwindigkeit: Überwasser/getaucht

  • Variante A 17/8 kn
  • Variante B 17,9/8 kn
  • Variante C 17,6/7,6 kn
  • Variante C/42 18,6/7,6 kn
  • Variante D 16,7/7,3 kn
  • Variante F 17,6/7,9 kn

Fahrstrecke: üW bei 10 kn Fahrt

  • Variante A 6200 sm
  • Variante B 8700 sm
  • Variante C 8500 sm
  • Variante C/42 12.600 sm
  • Variante D 11.200 sm
  • Variante F 14.700 sm

Fahrstrecke: uW bei 4 kn Fahrt

  • Variante A 90 sm
  • Variante B 90 sm
  • Variante C 80 sm
  • Variante C/42 80 sm
  • Variante D 69 sm
  • Variante F 75 sm

 

Typ VII F:

Die vier Boote dieser Variante wurden zwischen Mai und August 1943 in Dienst gestellt.
Die Mittelsektion wurde zum Verstauen von Torpedos benutzt. Insgesamt 25 Torpedos konnten so mitgeführt werden, um auf See andere U-Boote mit Torpedos zu versorgen.


Zwischen 1939- 1945 waren 705 Boote des Typ VII in Dienst gestellt worden, sie operierten hauptsächlich im Atlantik, in der Nordsee und in der Arktis.
Mehrere Boote befanden sich in der Ostsee und 64 operierten im Mittelmeer.
Ein Boot von Typ VII führte den ersten Angriff durch, es war U-30 unter Kapitänleutnant Lemp, als er die Athenia versenkte.
Das Erste und Letzte was im Zweiten Weltkrieg verloren ging waren Boote vom Typ VII. U-27 wurde am 22.September 1939 von 2 Zerstörern gejagt und versenkt und U-320 wurde am 7. Mai 1945 durch Flugzeuge hochgebombt und anschließend versenkt.
Von den fast 3.000 Handelsschiffen, die im Zweiten Weltkrieg versenkt wurden, versenkten Boote vom Typ VII fast 50 %.
2 dieser Boote waren die erfolgreichsten des ganzen Krieges, U-48 versenkte insgesamt 53 Schiffe mit 318.111 BRT und U-99 versenkte 37 Schiffe mit 242.658 BRT.
Von den 705 in Dienst gestellten Booten wurden bis Mai 1945, 437 Boote im Kampf versenkt.

Bauwerft:

  • Deschimag AG Bremen
  • Howaldswerke Kiel
  • F.Schichnar Danzig
  • Stülken Vulkan- Werft Stettin
  • Deutsche Werke Kiel
  • Krupp Kiel
  • Blohm&Voss

Datum:

  • 1940- 1945.

Typenverdrängung:

  • Variante A 626 ts.
  • Variante B 753 ts.
  • Variante C 769 ts.
  • Variante C 41 871 ts.
  • Variante C 42 999 ts.
  • Variante D 965 ts.
  • Variante F 1.089 ts.

Abmessungen:

  • 65,5 Meter lang und 6,45 Meter breit Variante A.
  • 77,5 Meter lang und 7,30 Meter breit Variante F.

Motorenanlage:

  • 2 Diesel MAN 3.200 PS
  • 2 E-Maschinen BBC 750 PS.

Höchstgeschwindigkeit:

  • 17,9 Knoten aufgetaucht.
  • 7,9 Knoten getaucht.


Fahrstrecke:

  • 8.700 Seemeilen bei 10 Knoten.

Bewaffnung:

  • 5 mal 53,3 cm Torpedorohre, 4 vorn, 1 achtern.
  • 15 Minen in 5 Schächten.
  • 25 Torpedos zur Versorgung. Bei Kampfbooten 14 Torpedos.

Geschütze:

  • 1 mal 8,8 cm Kanone.
  • 1 mal 3,7 cm Flak und 2 mal 2 cm Flak.

Besatzung:

  • 44 bis 46 Mann.


Typ IX

 

Typ IX: 

Zweihüllen- Hochseeboot, dessen Entwurf von U-81 Serie von 1916 abgeleitet war, und das in vielerlei Hinsicht dem Typ I A von 1936 ähnelte.

Mit mehr als 200 Booten gebaut in sieben aufeinander folgenden Varianten [ IX A, IX B, IX C, IX C- 40, IX D 1, IX D 2 und IX D 42 ]. Folgte bezüglich der Stückzahl und erzielter Erfolge hinter Typ VII auf dem zweiten Platz. Mit guten Seeeigenschaften und großen Aktionsradius, der selbst bei den ersten Booten 10.500 Seemeilen bei 10 Knoten erreichte, stieg bei den letzten Varianten auf 31.500 Seemeilen bei 10 Knoten.
In der Hauptsache operierten diese Boote entlang der Küste von den Vereinigten Staaten, im Südatlantik und im Indischen Ozean. Das charakteristische weite flache Deck mit fast senkrecht zur Wasseroberfläche stehendem Schanzkleid verlieh ihnen aufgetaucht ausgezeichnete Seetüchtigkeit, vergrößerte aber auch die Schnelltauchzeit auf über 35 Sekunden. Die maximale Einsatztauchtiefe lag bei allen Varianten bei 150 Metern.

 

Werften des U-Bootbaus

Der größte Teil der U-Boot Flotte, wurde von jeher in der Deutschen Werft in Hamburg, Weser AG in Bremen, Germania Werft in Kiel, in der Vegesacker Werft, in der Flender Werken bei Lübeck, de Seebeck Werft in Bremen, in den Nordseewerken bei Emden, vom Flensburger Schiffsbau, den Howaltswerken in Kiel, der Danziger Werft und der Schichauer Werft bei Danzig auf Kiel gelegt. Während des Krieges waren diese Anlagen oftmals Ziel von Bombenangriffen, wurden schwer beschädigt und konnten zum Ende des Krieges vor allem wegen Materialmangels kaum noch produzieren.
Die Werften sind nach dem Kriege - in der SBZ - zumeist demontiert worden oder auf polnischem Boden dann für die Sowjetmarine in Beschlag genommen worden. Sicher ist, dass die vielen unfertigen Modelle, U-Bootrümpfe und Prototypen in diesem Werfen von den alliierten konfisziert wurden, für eigene Zwecke eingesetzt und eingehend studiert worden sind.
Einige dieser Firmen und Werften existieren, wenn auch in veränderte Form und meist mit andere Produktionslinie heute noch. Einige dieser Werften haben heute wieder einen guten Ruf im U-Bootbau und können auf dem Weltmarkt mit ihren superleisen wasserstoffbetriebenen U-Booten wieder punkten.

 

Typ IX A: 

Das erste Boot von Typ IX, U-37 wurde am 4. August 1938 in Dienst gestellt, drei Monate nach seinen Stapellauf am 4. Mai 1938 in Bremen. Die Boote vom Typ IX waren viel geräumiger als die Boote des Typ VII. Die Arbeit auf diesen Typ IX ging der Besatzung viel besser und einfacher von der Hand. Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Booten war das der Typ VII ein Einhüllenboot mit Satteltanks, und der Typ IX ist ein 2 Hüllenboot. Man wollte damit erreichen, dass die Seetüchtigkeit gegenüber dem Typ VII stark verbessert wird.
Einen Teil der Brennstoffladung wurde in den Raum zwischen den Hüllen verstaut. In der Doppelhülle befanden sich die Tauchzellen. Die ursprüngliche Überwasserbewaffnung bestand aus einer 10,5 cm SK C/32 auf Ubts LC/32 einer 2 cm SK C/30 und einer 3,7 cm SK C/30U auf dem Achterdeck. Wie alle deutschen U-Boote bis 1942 hatte der Turm nur begrenzte Ausmaße, um bei nächtlichen Überwasseroperationen so unauffällig wie möglich zu sein. Die maximale Brennstoffmenge war 154 Tonnen.

 

Weiterentwicklungen der U-Boottechnologie

Die zunehmende Effizienz der alliierten Geleitsicherung und die stark rückläufigen Erfolge der U-Boote hatten dazu geführt, dass man verstärkt nach Lösungen suchte, wie der U-Boot-Krieg wirksamer und vor allem weniger verlustreich geführt werden konnte.
In seinem Gespräch mit dem "Führer" am 31. Mai 1943 legte Dönitz einen regelrechten Katalog, der sich in Entwicklung und Beschaffung befindlichen Verbesserungen, vor: Funkmeßbeobachtungsgeräte, Störsender, einen U-Bootturm vortäuschende Attrappen (Aphrodite), Anstriche zur Dämpfung der Reflexion von Radarstrahlung, akustisch zielsuchende Torpedos gegen Geleitsicherungsfahrzeuge sowie die Ausrüstung mit besseren Flugabwehrgeschützen.
Dabei kam es darauf an, ein neues technologisches Konzept für das U-Boot selbst zu finden, nämlich die Weiterentwicklung von einem einfachen Tauchboot, das nicht mehr im bisherigen, Tonnagekrieg zu führen, zu einem echten Unterseeboot. Konkret bedeutete dies, dass Unterwassergeschwindigkeit und Tauchdauer der Boote gesteigert werden mussten, wenn diese nicht mehr im bisherigen Umfang über Wasser operieren konnten.

 

Typ IX B: 

Nur wenige Monate nachdem Prototyp für Typ IX entworfen war, kam die Variante B. Mit ihr wurde die Brennstoffzunahme vergrößert auf 165 Tonnen. Das erste Boot, das in Dienst gestellt wurde, war U-64, am 16.Dezember 1939 das letzte von insgesamt 14 Booten war U-124 es wurde am 11.Frebruar 1941 in Dienst gestellt.
Rein äußerlich unterschieden sich die Boote von der Variante B vom Prototyp daran, dass das Geschütz jetzt näher am Turm aufgestellt war.

 

Typ IX C und IX C-40: 

Von diesen beiden Varianten wurden insgesamt 141 Boote bebaut. Alle 54 Einheiten der Variante C kamen zwischen März 1939 und Juli 1942 in Dienst.
Von der Variante C-40 wurden insgesamt zwischen Juli 1942 und Mai 1944, 87 Boote in Dienst gestellt.
Bei beiden Varianten wiesen mit 208 bzw. 214 Tonnen eine nochmalige Steigerung in der Brennstoffmenge auf. Die maximale Reichweite vergrößerte sich um etwa 1.500 bis 1.800 Seemeilen.

 

Typ IX D-1 , IX D-2 und IX D-42:

1940 wurde die neue D- Variante entworfen, ein größeres Boot mit beträchtlich gesteigerter Fahrstrecke und Geschwindigkeit. Die Variante D1 bildeten 2 Einzelboote, U 180 und U 195. Die Boote wurden am 16.05.1942 bzw. 05.09.1942 in Dienst gestellt. Sie besaßen 6 Daimler Benz MB Motoren mit zusammen 9.000 PS. Sie erreichten damit 20,8 kn, die Motoren waren aber sehr anfällig und Wartungsintensiv. Bereits 1943 wurden beide Boote zu Versorgern umgebaut. Sie erhielten herkömmliche GW Diesel, die Torpedorohre wurden ausgebaut und so eine Ladekapazität von 252 Tonnen erreicht. Anschließend waren beide Boote für Versorgungsfahrten der SOA Stützpunkte vorgesehen. U 180 ging bereits auf dem Marsch in der Biskaya verloren. U 195 wurde nach der Deutschen Kapitulation in Soerabaja an Japan übergeben. Das erste Boot der Variante D2 war U-178, es wurde im Februar 1942 in Dienst gestellt. Insgesamt 28 Boote dieses Typs wurden gebaut. Das einzige Boot von der Variante D42 wurde am 27.März 1945 in Dienst  gestellt, es war U-883. Weitere Bauaufträge wurden zugunsten des Typs XXI storniert.

Zahlreiche, der für den Indischen Ozean bestimmten Boote der Variante D, waren mit einem kleinen einsitzigen Schlepphubschrauber Focke-Achgelis FA- 330 zur Aufklärung ausgerüstet. Genauer gesagt, es handelt sich um ein Traghubschrauber, der mit Hilfe der hohen Geschwindigkeit des Unterseebootes und der beträchtlichen Stärke der Monsunwinde abhob, und auf annähernd 100 Meter durch ein Kabel festgehalten aufstieg.

Die im Kriegsverlauf immer stärker werdende Bedrohung aus der Luft machte zahlreiche Umbauten zur Erhöhung der Flugabwehr nötig. Ursprünglich bestand die Bewaffnung aus einem 10,5 cm Deckgeschütz, einer 3,7 cm Flak auf dem achter Deck und einer 2 cm Flak auf dem Turm. Mehrfach wurden die Türme umgebaut um die Feuerkraft mit zusätzlichen Flakgeschützen zu steigern. Durch Wegfall des Deckgeschützes und durch Aufstellung der Flak von jeglichem Kaliber wurde der Turm verändert.
Er wurde verlängert, so das die gesamte Flakbewaffnung auf diesem seinen Platz fand, es wurden zusätzliche druckfeste Kammern für Bereitschaftsmunition und Rettungsschlauchboote eingebaut.
Die verstärkte Bewaffnung und der Einbau eines Schnorchels führten natürlich dazu, dass sich die Schnelltauchzeit auf 35 Sekunden erhöhte. Man war also besonders verwundbar geworden für Angriffe aus der Luft.
Die Konstruktionsbedingten langen Tauchzeiten und die immer stärker werdende Gefahr Alliierter Luftpatrouillen führten zu Überlegungen die Schnelltauchzeit zu verkürzen. Bei der „Schnelltauchback“ wurde das Oberdeck im Bereich des Vorschiffs nach Wegfall von vier Reservetorpedo Behältern verschmälert. Mehrere Boote des Typs IX wurden so umgebaut, der Übergang zur reinen Schnorchelfahrt lies die Tauchzeiten jedoch in den Hintergrund treten. Von den 194 Booten des Typ IX, die während des Krieges gebaut wurden, waren 150 Boote durch Angriffe aus der Luft versenkt worden.

Bauwerft:

  • Deutsche Werft, Hamburg.
  • Deschimag AG, Bremen.
  • Deschimag AG, Weser- Seebeek.

Datum:

  • 1940- 1944

Typenverdrängung:

  • Variante IX A 1.032 Tonnen.
  • Variante IX B 1.051 Tonnen.
  • Variante IX C 1.120 Tonnen.
  • Variante IX C40 1.144 Tonnen.
  • Variante IX D1 1.610 Tonnen.
  • Variante IX D2 1.616 Tonnen.
  • Variante IX D42 1.616 Tonnen.

Abmessungen:

  • Variante IX A 76,5 x 6,5 x 4,7 m
  • Variante IX B 76,5 x 6,8 x 4,7 m
  • Variante IX C 76,8 x 6,8 x 4,7 m
  • Variante IX C40 76,8 x 6,9 x 4,7 m
  • Variante IX D1 87,6 x 7,5 x 5,4 m
  • Variante IX D2 87,6 x 7,5 x 5,4 m
  • Variante IX D42  87,6 x 7,5 x 5,4 m

Motorenanlage:

  • 2 Diesel MAN mit je 2.200 PS.
  • 2 E-Maschinen SSW zwischen 500 und 580 PS.

Höchstgeschwindigkeit:

  • Variante IX, A, B und C-40 bis 18,4 Knoten aufgetaucht und 7,7 Knoten getaucht.
  • Variante IX D-2 und D-42 bis 19.8 Knoten aufgetaucht und 7,0 Knoten getaucht.

Fahrstrecke:

  • 31.500 Seemeilen bei 10 Knoten.

Bewaffnung:

  • 6 mal 53,3 cm Torpedorohre 4 vorn und 2 achtern.
  • 22 Torpedos.

Geschütze: Sehr variabel.

  • 1 mal 10,5 cm Geschütz, 1 mal 3,7 cm und 1 2 cm Flak.
  • Später bis zu 1 mal 3,7 cm Flak und 2 mal 2 cm Flak.

Besatzung:

  • 52 Mann.


Typ X B/ Typ XIV

 

Typ X B: 

Zweihüllen – Hochseeboot, Minenleger für den Hochseeeinsatz .Maximale Einsatztauchtiefe 150 Meter. Maximale Brennstoffmenge 368 Tonnen. Geringste Schnelltauchzeit 35 Sekunden. Ab 1943 mit einem Schnorchel ausgestattet. Die Minenwurfvorrichtung bestand aus 6 senkrechten Schächten mit jeweils 3 Minen im Vorschiff die durch den Druckkörper führten und 24 mit je 2 Minen seitlich am Mittelschiff angebrachten Schächten. Von dieser Variante wurden 8 Boote gebaut.
Ab Ende 1943 wurde das Deckgeschütz demontiert und die Flakbewaffnung erheblich verstärkt. Oft wurden diese Boote auch als Versorger eingesetzt, dann wurden auf diesen Boot 14 Torpedos mitgeführt. Die Boote wurden alle zwischen 1941 – 1943 gebaut. Sechs Boote gingen durch Feindeinwirkung während des Kriegs verloren. U 219 wurde nach der deutschen Kapitulation an Japan übergeben, U 234 befand sich zum Zeitpunkt der Kapitulation auf Transportfahrt nach Japan mit Kriegswichtigen Gütern. Das Boot ergab sich und lief am 17.05.1945 in Portsmouth ein.

Bauwerft:

  • Krupp
  • Germania Werft
  • Kiel

Datum:

  • 1941- 1943.

Typenverdrängung:

  • 1.763 Tonnen.

Abmessungen:

  • 89,8 Meter lang
  • 9,20 Meter breit.

Motoranlage:

  • 2 GW Diesel F-46 4.200 PS.
  • 2 E- Maschinen AEG mit 1.100 PS.

Höchstgeschwindigkeit:

  • 16,4 Knoten aufgetaucht.
  • 6 Knoten getaucht.

Fahrstrecke:

  • 18.450 Seemeilen bei 10 Knoten.

Bewaffnung:

  • 2 mal 53,3 cm Torpedorohre.
  • Torpedos 15.
  • 66 Minen.

Geschütze:

  • 1 mal 10,5 cm Deckgeschütz.
  • 1 mal 3,7 cm Flak
  • 1 mal 2 cm Flak

 

Typ XIV:

Hochsee U- Tanker, abgeleitet vom Typ VII C, eingesetzt zur Versorgung anderer U-Boote auf See. Brennstoffmenge 203 Tonnen, zusätzlich zur Fracht für den Eigenbedarf, ab 1943 ausgestattet mit einer Schnorchelvorrichtung und modifizierter Flakbewaffnung. Die Boote wurden alle zur Fernunternehmung eingesetzt, im Wesentlichen im Atlantik, sie gingen alle durch Luftangriffe verloren. 10 Boote dieses Typs wurden gebaut.

Bauwerft:

  • Deutsche Werke Kiel.
  • Germaniawerft AG Kiel.

Datum:

  • 1940 – 1944.

Abmessungen:

  • 67,10 Meter lang
  • 9.35 Meter breit

Motorenanlage:

  • 2 Diesel GW mit je 2.600 PS.
  • 2 E-Maschinen SSW  mit je 375 PS.

Höchstgeschwindigkeit:

  • 14 Knoten aufgetaucht.
  • 6 Knoten getaucht.

Bewaffnung:

  • 2 mal 3,7 cm Flak
  • 1 mal 2 cm Flak

Fahrstrecke:

  • 12.350 Seemeilen bei 10 Knoten.

Fracht:

  • 4 Torpedos
  • 432 Tonnen Dieselöl.

Besatzung:

  • 53 Mann

Typ XXI

 

Typ XXI: 

Zweihüllen- Hochseeboot mit hoher Unterwassergeschwindigkeit. Admiral Dönitz billigte diesen Entwurf am 13. Juni 1943 und ein Bauprogramm von über 200 Booten wurde in Auftrag gegeben.
Das erste Boot von Typ XXI war U-2501 und wurde am 17. Juni 1944 in Dienst gestellt. Durch vorgefertigte Sektoren wurde diese Baubeschleunigung erreicht. Ein interessantes Merkmal war die hohe Unterwassergeschwindigkeit das Typ XXI, sie wurde erreicht, weil das Boot einen Stromlinienformen Rumpf hatte, die Energieleistung der elektrischen Antriebsanlage wurden verbessert, außerdem wurden bessere Batterien eingebaut.
Der Druckkörper bestand aus 28 mm dicken Stahl, um die Luken war er bis zu 37 mm dick.
Man war so mit in der Lage Tiefen von mehr als 330 Meter, zu erreichen. Die Schnelltauchzeit betrug nur noch 18 Sekunden. Es wurden nahezu doppelt soviel Batterien eingebaut wie beim Typ VII. Es gab einen Torpedoraum, 2 große Wohnräume, Duschen, 2 WC sogar eine Klimaanlage. Die Innenausstattung lieferte soviel Bequemlichkeit wie möglich. Für die Luftabwehr wurden 2 Türme mit 2 mal 2 cm Flakgeschützen eingebaut. Der Turm war gepanzert.
Es wurde ein versenkbarer Schnorchel eingebaut, die Sonargeräte waren, die empfindlichsten die es zu dieser Zeit gab. Der Typ XXI hatte 6 Torpedorohre alle vorne, es konnte 23 Torpedos mitführen. Die Fahrstrecke lag bei 10 Knoten über 15.000 Seemeilen.
Es hatte eine Unterwassergeschwindigkeit von über 17,2 Knoten. 118 Boote dieses Typs wurden noch in Dienst gestellt. Aber keines ging mehr auf Feindfahrt.
Im Mai 1945 versenkten 88 Besatzungen ihre Boote selbst. Einige Boote wurden von den Siegern nach Ende des Krieges wieder in Dienst gestellt. Der U-Boot Typ XXI prägte den Unterseebootbau über vieler Jahre hinweg.

1957 wurde U-2540 gehoben und nach über einem Jahr, indem das Boot im Trockendock lag, wurde es schließlich als U- Wilhelm Bauer bei der neuen Deutschen Marine wieder in Dienst gestellt. Es blieb bis 1971 im Dienst. Danach wurde das Boot in das alte Hafenbecken von Bremerhaven gezogen und kann dort seit 1980 besichtigt werden.

Bauwerft:

  • Blohm&Voss, Hamburg.
  • Deschimag AG, Bremen.
  • F.- Schichau- Werft, Danzig.

Datum:

  • 1943-1945.

Typenverdrängung:

  • 1621 Tonnen.

Abmessungen:

  • 76,7 Meter lang
  • 8 Meter breit.

Motorenanlage: 

  • 2 MAN 6 Zyl Viertakt Dieselmotoren M6V 40/46 mit je 2.000 PS.
  • 2 E- Maschinen SSW, BBC oder AEG mit je 2.500 PS.
  • 2 E- Schleichmotoren SSW mit je 113 PS.

Höchstgeschwindigkeit:

  • 15,6 Knoten aufgetaucht.
  • 17,2 Knoten getaucht.
  • Mit Schleichmotoren 6,1 kn.

Fahrstrecke:

  • 15.500 Seemeilen bei 10 Knoten

Bewaffnung:

  • 6 mal 53,3 cm Torpedorohre
  • 20 Torpedos, oder 14 Torpedos + 18 TMB oder 12 TMC Minen
  • Geschütze: 2 x 2 cm C/38 in Zwillingslafette

Besatzung:

  • 58 Mann

Typ XXIII

 

Typ XXIII: 

Einhüllenboot – Küstenboot mit hoher Unterwassergeschwindigkeit, entworfen um dieselben Anforderungen wie beim Typ XXI zu entsprechen. Wie der Typ XXI bestand der Rumpf aus zwei übereinanderliegenden Druckkörpern, aber mit der Ausnahme der Hecksektion fehlte ihm die äußere Verkleidung. Der obere Druckkörper, vom Durchmesser her der größere von beiden, enthielt die Wohnräume, die Motoren und die Torpedorohre, der kleinere die Batterien, einige Kraftstoffbunker sowie die Tauchzellen. Der Rumpf hatte Stromlinienform und war aus 4 Einzelsektionen zusammengesetzt. Angetrieben wurde das Boot durch eine Einzelschraube, es besaß keine Verkleidung und der Kommandoturm war klein und eng. Die vorderen Tiefenruder sowie das Steuerruder waren zusammen mit der Schraube von 1,78 Meter Durchmesser besonders entwickelt worden, um eine hohe Gesamtantriebsleitung bei Tauchfahrt zu erzielen. Die maximale Einsatztauchtiefe lag bei 180 Metern und die geringste Schnelltauchzeit erreichte einen Rekord von 9 Sekunden. Die Batterien besaßen eine besonders hohe Leistungsfähigkeit. Zusammen mit einem 560 PS starken E- Motor ermöglichte sie dem Boot, eine Unterwassergeschwindigkeit von mehr als 13 Knoten.
Der Typ XXIII hatte einen Teleskopschnorchel, war aber nur mit einem Sehrohr ausgestattet. U 2321 erreichte bei Schnorchelfahrt eine Höchstgeschwindigkeit von 10,75 Knoten.
Wenn auch mit weniger akustischen Einrichtungen ausgestattet als der Typ XXI, so war doch die Feuerleitanlage, die eingebaut wurde, in der Lage die Torpedoschussdaten aus den Ablesungen des Unterwasserhorchgerätes zu errechnen. Dies war ein echter Fortschritt. Die Bewaffnung bestand aus 2 Torpedorohren, die vorn eingebaut waren. Das erste Boot vom Typ XXIII lief am 17.April 1944 vom Stapel, es war U-2321. Am 12. Juni 1944 wurde das Boot der Marine übergeben. Bis zum Kriegsende konnten noch 83 Boote in Dienst gestellt werden. Anders als die Boote vom Typ XXI nahmen Boote vom Typ XXIII noch an Kampfhandlungen teil und konnten einige Schiffe versenken ohne das ein eigenes Boot dabei verloren wurde.
Die Mehrzahl der Boote wurden nach Kriegsende von den eigenen Besatzungen versenkt. Einige Boote wurden von den Alliierten übernommen, diese untersuchten die Boote genau und befanden sich teilweise noch sehr lange in deren Marinedienst. 1956 wurden 2 Boote im Auftrag der Bundesmarine gehoben, es waren U-2365 und U-2367.  Nach der Überholung im Trockendock wurden beide Boote als U-Hai und U-Hecht  1957 in Dienst gestellt. U-Hai sank am 14. September 1966 bei Sturm. U-Hecht wurde 1969 verschrottet.

Bauwerft:

  • Deutsche Werke, Kiel.
  • Germania Werft, Kiel.

Datum:

  • 1944- 1945.

Typenverdrängung:

  • 258 Tonnen.

Abmessungen:

  • 34,7 Meter lang
  • 4 Meter breit.

Motorenanlage:

  • 1 mal 6-Zyl. Viertakt-Diesel MWM mit 576 PS.
  • E- Maschinen 1 mal AEG 580 PS.
  • 1 x E- Schleichmotor BBC mit 35 PS.

Höchstgeschwindigkeit:

  • 10 Knoten aufgetaucht.
  • 12,5 Knoten getaucht.

Fahrbereich:

  • über Wasser 4.450 Seemeilen bei 6 Knoten.
  • unter Wasser mit Haupt E bei 6 kn 110 sm, mit Schleichmotor bei 4 kn 194 sm.

Bewaffnung:

  • 2 mal 53,3 cm Torpedorohre keine Reservetorpedos.

Besatzung:

  • 14 Mann

Artillerie/Flak

Bewaffnung Artillerie/Flak

 

8,8 cm S.K. C30 U in Ubst. L. C30 U
8,8 cm S.K. C35 U in Ubst. L. C35 U

Die von Rheinmetall hergestellte Waffe sollte Hauptsächlich auf kleinen und mittleren Schiffen eingesetzt werden. Die ersten Typ VII Boote erhielten die C30 U Version. Die später entwickelte Ausführung C35 U unterschied sich lediglich in einem geringeren Höhenrichtwinkel von nur 30°. Damit fehlte ihr die Luftabwehrfähigkeit. Ab 29. Januar 1943 fiel das Deckgeschütz beim Typ VII weg.

 

8,8 cm Munition*

Mit der 8,8 cm S.K. C35 U wurden die Sprengranat Patrone 35 L4,5  Lh 31 (Leuchtspurhülse) KZ 28 (Kopfzünder), die Sprengranat Patrone 35 L4,5  Br (Brandsatz) Lh 31 KZ 28 oder die Lg (Leuchtgranate) Patr 35 L4,4 ZZS 60nA (Zeitzünder) verschossen. Der Kopfzünder 28 ist ein Aufschlagzünder mit einstellbarer Verzögerung, der direkt beim auftreffen oder nach einer Verzögerung von 0,1s zündet. Der Zeitzünder ZZS 60nA ist ein Uhrwerks Zünder der mit einem Meterstellschlüssel auf eine bestimmte Flugzeit eingestellt wurde. VIIC Boote führte etwa 205 Schuss mit. 

 

10,5 cm S.K. C32 U in Ubst. L. C32/36 U

Ursprung dieser Waffe war die 10,5 cm S.K. C16 aus dem ersten Weltkrieg. Sie war die Hauptbewaffnung für Flottenbegleiter, Torpedo- und Minensuchboote. Für die Uboot Typen I und IX kam die um 370 kg leichtere Ausführung zu Einsatz, deren Höhenrichtwinkel ebenfalls auf 30° beschränkt war. Zwischen 1943 und 44 wurden die Geschütze zurückgebaut. 

 

10,5 cm Munition*

Eingesetzt wurden Sprenggranat-Patronen 32 L4,4 KZ 28 oder Leuchtgranat-Patronen Lg Patr 32 L4,1 mit ZZS 60nA. Das Sprengladungs Gewicht beträgt geschraubt 1,265 kg / gegossen 1,550 kg. 

 

2 cm C30/38 auf Sockellafette C30 

Die 2 cm C30 war auf allen Marine Einheiten als Abwehrwaffe für den Nahbereich zu finden. Noch vor Kriegsbeginn wurde die Feuergeschwindigkeit mit der Ausführung C38 von 120 auf 220 Schuß/Min erhöht. Auf einigen Ubooten wurde die Lafette in einem Druckfesten Versenktopf (Brunnen) verbaut, der zur Hälfte durch das Deck reichte. Zum Herstellen der Feuerbereitschaft benötigte man ca. 32 Sekunden, 40 Sekunden zum Verstauen der Waffe. 

 

2 cm C38 auf Doppellafette LM 43/44 U 

Zwei 2 cm C38, mit LM (Lafette Marine) 43 U bei einigen Booten beim Turmumbau III im April/Mai 1943 verbaut. Zur Sockellafette LM 44 gehörte ein Schutzschild, das jedoch häufig bei Unterwasserfahrt abriss. 

 

2 cm C38 in Vierlingslafette C38/43 U

Von der Firma Mauser entwickelter Flak Vierling zur Steigerung der Feuerkraft. Die Verbesserte Lafette C38/43 U besaß beiklappbare Schutzschilde. 

 

2 cm Munition* 

Zur Luftzielbekämpfung wurde die Sprenggranat-Patrone L'spur C/30 mit Kopfzünder verwendet. Sie besaß eine Anfangsgeschwindigkeit von 900 m/s. Der Selbstzerleger löst durch abbrennen der Leuchtspur nach 5 Sekunden, bei 2200 Meter aus. Die Patronen wurde in Magazinen zu 20 Schuß zugeführt. Ein Typ VIIC Boot mit einem C30/38 MG führte in der Regel 1500 Schuß mit. 

 

3,7 cm S.K. C30 auf Lafette C39 U

Auf vielen Marine Einheiten kam diese, aus der Flak 18 entwickelte Waffe, mit einem 8 mm dicken Schutzschild das den Höhenrichtbereich auf 80° begrenzte zum Einsatz. Die auf Ubooten verwendete Lafette C39 U besaß dieses nicht, war aber nur zweiachsig ausgeführt. Die dreiachsige Zwillingslafette kam nur auf Überwassereinheiten zum Einsatz. Die bei Heer und Luftwaffe eingeführte Flak 36 besaß bereits eine höhere Feuergeschwindigkeit (90/120 S/Min). Schwächen und Unzulänglichkeiten führten zur Entwicklung stärkerer Fla-Waffen. 

 

3,7 cm M42 auf Lafette C39/LM43 U

Von Rheinmetall-Borsig auf Basis der Flak 36 entwickelte Waffe. Wegen Verzögerungen kam die Waffe erst ab Mitte 1943, auf Ubooten erst ab Herbst 1943, zum Einsatz. Die Feuergeschwindigkeit beträgt 100-120 Schuß/Min. Die Lafette war dreiachsig stabilisiert, besaß ein Schutzschild und war deutlich leichter als die der 3,7 C30. Eine Doppellafette LM 42 U wurde nur bei zwei Typ VII Booten erprobt, einige wurde beim Typ IX ab Oktober 1944 verbaut. 

 

3,7 cm Muniton*

Verschossen wurde die Sprenggranat-Patrone Sprg Patr 30/40 L4,1 Lh 39/37 oder Brandsprenggranate Br Sprg Patr L4,1 Lh 37 mit KZ 40 oder die Panzersprenggranat-Patrone L'spur Zerl BdZ 42a. Der Kopfzünder 40 und der Bodenzünder 42a sind Aufschlagzünder mit Zerlegeeinrichtung (Zerlegung nach 9 – 12 s). 

 

3 cm MK303 

In Zwillingslafette vorgesehen für den Einsatz auf Ubooten des Typs XXI, die Anfangs noch mit der 2 cm C38 Doppellafette ausgerüstet wurden. 

 

13,2 mm Breda Zwilling 

Einige Mittelmeerboote erhielten je zwei MG, die in druckfesten Behältern auf dem Turm verstaut wurden.

* Nicht aufgeführt sind Übungs- und Exerzier Patronen.

 

Bezeichnung 8,8 cm S.K. C35 U 10,5 cm S.K. C32 U
Kaliber/Rohrlänge L/45 3965 mm L/45 4740 mm
Gewicht mit Lafette 5760 kg 4970 kg
Schußfolge S/Min 12 – 15 10
Patronengewicht kg 15 24
Geschoßgewicht kg 9,5 15,1
Mündungsgeschw. m/sek 790 785
Schußweite 9700 m 6300 m

 

 

Bezeichnung 2 cm S.K. C38 U 3,7 cm S.K. C30 U 3,7 cm M42
Kaliber/Rohrlänge L/65 1300 mm L/83 3074 mm L/69 2560 mm
Gewicht mit Lafette 460 kg
1000 kg Doppellafette
2400 kg Vierllingl.
1450 kg Doppellafette 1350kg
mit Schild 1750kg
Schußfolge S/Min/Rohr 220 80 160
Patronengewicht kg 0,340 2,100 1,510
Geschoßgewicht kg 0,148 0,745 0,644
Mündungsgeschw. m/sek 900 1000 820
Zuführung 20 Schuß Magazin 6 Patronenrahmen 8 Patronenrahmen

 

 

Torpedos/Minen

Bewaffnung Torpedos/Minen

 

Torpedo G7a T I

 

Verbesserter WK1 Torpedo G/7, Haupttorpedo deutscher Überwassereinheiten. Vorteil sind die hohe Geschwindigkeit bzw. Reichweite, Nachteil eine deutlich Sichtbare Blasenspur. Besonders die Programmgesteuerten Torpedos durften deshalb nur Nachts verwendet werden. Konstruktionsfehler am Tiefen Apparat und der Gefechtspistole verursachten zu Kriegsbeginn viele Torpedoversager, besonders während des Norwegenfeldzugs, die mit einem neuen Tiefen Apparat und einer neuen Gefechtspistole beseitigt werden konnte. Der Torpedo war danach so Einsatzsicher das er noch bis 1976 in der Bundesmarine verwendet wurde.

Technische Daten  
Bezeichnung Gerät 12
Durchmesser    533,4 mm Länge 7179 mm
Gewicht schußklar 1532 kg
Untertrieb 278 kg
Gefechtsladung 280 kg Schießwolle 36
Kesseldruck 200 kg/cm²

 

Zündung    
Gefechtskopf  Gefechtspistole  Zündart
Ka  Pi G7a  Az o. Mz Pi–1 (Pi G 7H) / Az
Kc Pi–3  Az u. Mz (ab August 43)

 

Antrieb

Wasser Druckluft/Petroleum Vierzylinder Heißdampf Sternmotor


Steuerung

GA  VIII (Geradelaufapparat) TA I (Tiefen Apparat bis 12 m) ab Herbst 1943 TA 3 (bis 15 m)
FAT I (Federapparat) ab Dezember 1942
LuT I (Lagenunabhängig) ab Dezember 1943

 

Schußart  Leistung/PS Umdrehungen/Min  Geschwindigkeit/kn Laufstrecke/m
Weitschuß 108 940 30 12000
Nahschuß 241 1270 40 8000
Schnellschuß 300 1500 44 600

 

Torpedo G7e T II

Bereits 1932 begann die Entwicklung eines Elektrischen Torpedos (Eto) bei der TVA, der wegen seines nicht sichtbaren Laufs als Hauptwaffe der deutschen U-Boote gedacht war. Er litt unter den gleichen Konstruktionsmängeln des G7a, die erst mit dem Nachfolger T III beseitigt wurden.

 

Technische Daten  
Bezeichnung Gerät 20
Durchmesser    534,5 mm Länge 7179 mm
Gewicht schußklar 1608 kg
Untertrieb    276 kg
Gefechtsladung  280 kg Schießwolle 36
Reichweite 5000 m
Geschwindigkeit 30 kn

 

Zündung    
Gefechtskopf  Gefechtspistole  Zündart
Ka  Pi G7a  Az o. Mz Pi–1 (Pi G 7H) / Az

 

Antrieb

Batterie AFA 13 T  210
Siemens E– Motor GL 231/75 SSW

 

Steuerung

GA VIII TA 1

 

Torpedo G7e T IIIa

Der T III verwendete die verbesserte Pistole 2, die einen Aufschlagzünder mit einer zuschaltbaren Magnetzündung verbindet. Die Leistungsdaten waren jedoch die gleichen wie beim T II. Um die Programmsteuerung Fat und Lut besser nutzen zu können, wurde der T IIIa mit einer größeren Batterie versehen und so die Reichweite auf 7500 Meter erhöht. Der FaT II Einsatz begann im Mai 1943 im Nord- und Mittelmeer, der LuT I Einsatz im Februar 1944.

 

Technische Daten  
Bezeichnung Gerät 20
Durchmesser    534,5 mm Länge 7163 mm
Gewicht schußklar 1800 kg
Untertrieb   576 kg
Gefechtsladung  280 kg Schießwolle 36
Reichweite 7500 m
Geschwindigkeit 30 kn

 

Zündung    
Gefechtskopf  Gefechtspistole  Zündart
Kb  Pi-2 Az u. Mz

 

Antrieb

Batterie AFA 17 T 210
Siemens E– Motor GL 231/75

 

Steuerung

GA VIIIs TA 3
FaT II (ab Mai 43)
LuT I (ab Februar 44)

 

Torpedo G7es T V Zaunkönig

Torpedo mit akustischer Eigenlenkung. Nachfolger des T IV „Falken“ dessen Einsatz nur auf wenigen Booten ab Februar 1943 getestet wurden. Für die Steuerung waren zusätzliche Luftflaschen erforderlich, weshalb eine kleinere Batterie verbaut wurde, die bei gleicher Reichweite nur 20 kn erlaubte. Als Abwehrwaffe gegen U-Jagdfahrzeuge bekam der T V eine geänderte Batterie, mit der eine Geschwindigkeit von 24,5 kn erreicht wurde. Erforderlich war ebenfalls eine neue Gefechtspistole mit einer Trägheitszündung und einer aktiven Magnetzündung die auch gegen kleinere Fahrzeuge wirkte. Der Einsatz des T V begann im August 1943. Der Einsatz blieb jedoch, aufgrund Gegnerischer Abwehr, hinter den Erwartungen zurück.

 

 

Technische Daten  
Bezeichnung Gerät 45
Durchmesser    534,5 mm Länge 7175 mm
Gewicht schußklar  1511 kg ± 25
Untertrieb   133 kg
Gefechtsladung 273 kg Schießwolle 36
Reichweite 5700 m
Geschwindigkeit 24,5 kn

 

Zündung    
Gefechtskopf  Gefechtspistole  Zündart
Ke1 Pi–4c  Mz und Trägheitszündung

 

Antrieb

Batterie AFA 13 T  210 (nur 36 Zellen)
Siemens E– Motor GL 231/75

 

Steuerung

GA VIIIs TA 3

 

 

Torpedominen wurden direkt aus dem Torpedorohr ausgestoßen. Die Rohre besaßen dafür eine Minen Einrichtung die erlaubte mehrere Minen im Rohr zu laden und kurz hintereinander auszustoßen.

Torpedomine A TMA (GT)

Typ Ankertaumine
Durchmesser 533 mm Länge 3380 mm
Gewicht 800 kg
Ladungsgewicht 230 kgHexanit
Einsatztiefe 50 – 270 m
Tiefeneinstellung 6 – 20 m
Zündung Fernzündgerät Magnet
Zeiteinstellung bis 80 Tage

 

Torpedomine B TMB (GS)

Typ Grundmine
Durchmesser 533 mm Länge 2300 mm
Gewicht 740 kg
Ladungsgewicht 580 kg Hexanit
Einsatztiefe –20 m
Zündung Fernzündgerät Magnet o. Akustik, Akustik/Tiefton Druck/Magnet Magnet/Akustik
Zeiteinstellung bis 80 Tage

 

Torpedomine C TMC (GN)

Typ Grundmine
Durchmesser 533 mm Länge 3390 mm
Gewicht 1100 kg
Ladungsgewicht 935 kg Hexanit
Einsatztiefe –20 m
Zündung Fernzündgerät Magnet o. Akustik, Akustik/Tiefton Druck/Magnet Magnet/Akustik
Zeiteinstellung bis 80 Tage

 

Schachtmine A SMA (GO)

Neben der TMA einzige U-Boot Mine für große Wassertiefen. Schachtminen wurden vom U-Boot Typ VIID (15) und XB (66) in senkrechten Schächten geführt die nach unten offen waren (nasse Lagerung). Um den Untertriebsverlust auszugleichen besaßen diese Boot zusätzlich Minenzellen.

Typ Ankertaumine
Durchmesser 533 mm Länge 3390 mm
Gewicht 1600 kg
Ladungsgewicht 350 kg Hexanit
Einsatztiefe 50 – 250 m
Tiefeneinstellung 6 – 30 m
Zündung Fernzündgerät Magnet o. Akustik
Zeiteinstellung bis 80 Tage

 

Einheits Sehrohrmine (EMS)

Die EMS Treibmine wurde über den Turm von Hand ausgesetzt. Die Sehrohrmine imitierte Überwasser ein U-Boots Sehrohr und sollte U-Jagdfahrzeuge dazu verleiten dieses zu rammen. Bekannt sind Einsätze in der Karibik und im Schwarzen Meer.

Typ Treibmine
Durchmesser 330 mm 470 mm mit Zünder Länge/Höhe 533,4 mm
Gewicht 45 kg
Ladungsgewicht 14 kg
Zündung 5 Kontaktzünder
Zünd Verzögerung 15 – 20 Min
Zeiteinstellung bis 6 Tage

 

Minentorpedo A MTA

Der Minentorpedo erlaubt das legen von Grundminen ohne das sich das U-Boot selber in flaches Gewässer begeben muß. Es handelt sich um einen G7e Torpedo mit einem Minenzünder, der bei 18 kn eine maximale Reichweite von 7000 m hat. Nach Ablauf der eingestellten Laufstrecke sinkt der Torpedo auf den Grund und aktiviert den Minenzünder.

Typ Grundmine
Durchmesser 533 mm Länge 7163 mm
Gewicht 1630 kg
Ladungsgewicht 450 kg
Einsatztiefe 8 – 30 m
Zündung Fernzündgerät Magnet
Zünd Verzögerung 30 Min bis 6 Std
Zeiteinstellung bis 200 Tage

 

 

 

Zum Schluss

Das Walter -U-Boot

Bei den Walter-U-Booten nahm die Marine trotz Bedenken Speers, der Engpässe für die Rüstungsindustrie befürchtete, die Serienproduktion der Typen XVII B (312 ts) und XXVI (842 ts) auf, aber es sollte kein Boot mehr zum Einsatz kommen. Die während der Erprobung erzielten Leistungen blieben zudem im Allgemeinen weit hinter den Erwartungen zurück, die in die neue Technologie gesetzt worden waren. Außerdem konnten die besonderen Probleme bei der Treibstoffversorgung, bei der logistischen Infrastruktur, bei der Ausbildung des Fachpersonals nicht mehr gelöst werden.

 

Schlussbemerkung

 U-Boot-Ehrenmal Möltenort

(Seeadler auf dem Ehrenmal für die gefallenen deutschen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege in Heikendorf bei Kiel ) Autor: Darkone

 

Es wäre falsch anzunehmen, dass Dönitz schon vor dem Krieg eine eigenständige seestrategische Alternative entwickelt hat, die im Gegensatz zur Konzeption der Skl vom Juli 1938 stand. Wir wissen vielmehr, dass er bis zum Sommer 1939 gegenüber der Marineführung keine grundsätzlichen Bedenken gegen die Konzeption des Z-Plans geltend gemacht hat. Wahrscheinlich war er damals auch noch davon überzeugt, dass eine Konzeption, die sich im Kriegsfall gegen Großbritannien einseitig auf den Einsatz von U-Booten abstütze, nicht zum sicheren Erfolg führen würde. Bis zu Abfassung seiner Denkschrift vom 1. September 1939 hatte er sich nie auf die Ebene der großen Strategen gewagt. So hinderte ihn sein entstandenes zu große Vertrauen in der von ihm geschmiedeten Waffe, trotz seines Talents, Energie und zeitweiligen Erfolges, von dem er den U-Boot-Krieg geführt hatte, rechtzeitig zu erkennen, dass der Einsatz neuer Mittel auf Seiten des Gegners, insbesondere des Flugzeuges und des Radars, eine radikale Wandlung des Unterseebootes erforderlich machte.
Es ist schwer zu sagen, bis zu welchem Grad seine unaufhörliche Ankündigung der "neuen U-Bootwaffe", mit der er übertriebene Erwartungen verband und verhieß, die Durchhaltemanie eines Mannes bestärken konnten, der schon in seiner Todes- und Selbstzerstörungslogik gefangen war.

 

Raeder war von geradlinigem Wesen, verhältnismäßig leicht zu beurteilen, und selbst seine Fehler hatten ihre eigene Logik.
Dönitz dagegen hatte wie Janus zwei Gesichter: das des genialen Ideengebers für den U-Boot-Krieg und das des fanatischen Gefolgsmanns, der sich selbst für würdig hielt, das vergiftete Erbe des "Führers" zu übernehmen. Je nachdem, ob man das eine oder das andere Gesicht mehr oder weniger lange betrachtet, steht man auf der Seite der Bewunderer oder der Verächter.

Quellen

U-Boote im 2.Weltkrieg ISBN 3-613-02987-3
Eberhard Rössler: „Geschichte des deutschen U-Boot-Baus“, Band 1, Bernhard & Graefe Verlag – Lizenzausgabe Bechtermünz-Verlag. ISBN 3-86047-153-8
Francois E. Brézet, Die Deutsche Kriegsmarine, 1935 -1945, Herbig Verlag 2003. ISBN 3-7766-2238-5

http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot (Letzter Zugriff 11.02.2010)

Autor: tom! / Freiherr von Woye

 

Nachbearbeitung:

Typ II:
Quelle: Rössler, Eberhard Vom Original zum Modell Ubottyp II Enders, Gerd Deutsche U-Boote zum Schwarzen Meer

Typ VII D:
Quelle: Przemysław Federowicz u-boot typ VII

Typ IX A,Typ IX D-1 , IX D-2 und IX D-42:
Quelle: Stehr/Breyer MA Leichte und Mittlere Artillerie auf deutschen Kriegsschiffen. Köhl/Niestle Vom Original zum Model Uboottyp IXc Williamson Kriegsmarine U-Boats 1939-45 Williamson Wolf Pack The Story of the U-Boat at WWII

Typ X B, Typ XIV, Typ XXI:
Quelle: Breyer MA Wunderwaffe Elektro-Uboot Typ XXI Köhl Vom Original zum Modell Uboottyp XXI Portsmouth Naval Shipyard. German Submarine Type XXI Design, Models und Plans

Typ XXIII:
Quelle: Rössler/Köhl Vom Original zum Model Uboottyp XXIII

Bewaffnung:

Stehr/Breyer Leichte und mittlere Artillerie auf deutschen Kriegsschiffen
Köhl/Niestle Vom Original zum Modell Uboottyp VII
Köhl/Niestle Vom Original zum Modell Uboottyp IXC
Fleischer WA Die 2cm Flugzeugabwehrkanonen 30 und 38
Müller WA Deutsche Schwere Flak 10,5cm · 12,8cm · 15cm
M.Dv. Nr170 Merkbuch für die Munition der Kriegsmarine
M.Dv. Nr190 Munitionsvorschriften für die Kriegsmarine

Rössler Die Torpedos der deutschen U-Boote
Krauß Rüstung und Rüstungserprobung in der deutschen Marinegeschichte
Mine Disposal Handbook, Part 4
German Underwater Ordnance
M.Dv 454 Bergen und Entschärfen deutscher und fremder Sperrwaffen

Autor: JPB