1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 4.00 (1 Vote)

Das Thema

Schon zu Beginn der dreißiger Jahre verfügte die Luftwaffe mit den Maschinengewehren MG 15 und MG 17 über zwei leichte Bordwaffen, die bis in den Krieg hinein Verwendung fanden.
Im RLM (Reichsluftfahrtministerium) vertrat man die Auffassung, dass besonders Jäger mit stärkeren Waffen ausgerüstet werden müssen, weshalb schon ab 1935 die Entwicklung von 20 mm Bordkanonen begann. Im Laufe des Krieges zeigte sich dann aber, dass selbst dieses Kaliber für die Vernichtung der schweren Bomber der Alliierten nicht ausreichend war. So wurden in den letzten Kriegsjahren, wo immer es möglich war, neue Jägertypen mit Bordwaffen vom Kaliber 30 mm ausgestattet.
Typisch für die deutsche Rüstung waren auf allen Gebieten eine Vielzahl an Entwicklungen und Versuchsreihen. So wurden auch für die Bomberjagd, eine Vielzahl an Waffen erprobt. Beispielsweise rüstete man einige Nachtjäger Ju 88 mit 50 mm oder gar 75 mm Panzerabwehrgeschützen aus.


Übersicht

Übersicht der Bordwaffen

 

MG FF


 


 
MG FF
Kaliber 20
Hersteller Oerlikon
Länge in mm 1.338
Gewicht in kg 26,3
Schussfolge pro Minute 540
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 700

 

MG FF/M

 


 
MG FF
Kaliber 20
Hersteller Oerlikon
Länge in mm 1.338
Gewicht in kg 26,3
Schussfolge pro Minute 540
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 700

 

Entspricht dem MG FF, war jedoch für den Einbau unsynchronisierte Motorkanone vorgesehen.

 

MG 15


 


 
MG 15
Kaliber 7,9
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 1.090
Gewicht in kg 8,1
Schussfolge pro Minute 1.250
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 765

 

Diese Entwicklung stammt aus dem Jahr 1934 und war für den beweglichen Einsatz in Bomberständen vorgesehen. Durchladung und Abzug funktionierten mechanisch. Die Munition wurde aus einer Doppeltrommel mit 75 Schuss zugeführt. Patronengewicht 26g, Geschossgewicht 12,8g.

 

MG 17


 


 
MG 17
Kaliber 7,9
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 1.078
Gewicht in kg 10,2
Schussfolge pro Minute 1.180
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 905

 

Diese Entwicklung stammt ebenfalls von 1934, war jedoch für den starren Einbau bestimmt. Durchladung und Abzug funktionierten mechanisch oder elektronisch/pneumatisch. Die Munition wurde über einen Metallgurt zugeführt.

 

MG 81


 


 
MG 81
Kaliber 7,9
Hersteller Mauser
Länge in mm 890
Gewicht in kg 6,35
Schussfolge pro Minute 1.060
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 885

 

Diese Entwicklung stammt aus dem Jahr 1938 und war für den beweglichen Einsatz in Bomberständen vorgesehen. Die Bedienung erfolgte mechanisch und elektrisch. Als MG 81 Z wurde der bewegliche Zwillingsbau mit 3.000 Schuss/Minute bezeichnet.

 

MG 131


 


 
MG 131
Kaliber 13
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 1.168
Gewicht in kg 20,5
Schussfolge pro Minute 930
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 750

 

Diese Entwicklung stammt von 1938. Sie konnte in allen Bereichen eingesetzt werden: beweglich und handbetätigt, starr in Jägern oder ferngesteuert in Waffentürmen – teilweise sogar als Zwilling. Die Zündung erfolgte elektrisch, Durchladung und Abzug funktionierten mechanisch oder elektrisch/pneumatisch. Die Munition wurde über einen Metallgurt zugeführt. Patronengewicht 72g, Geschossgewicht 34g.

 

MG 151

 


 
MG 151
Kaliber 15
Hersteller Mauser
Länge in mm 1.960
Gewicht in kg 42,7
Schussfolge pro Minute 700
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 1.040


Entwicklung von 1935. Beweglicher- und starrer Einbau möglich. Zündung, Durchladung und Abzug funktionierten elektrisch oder mechanisch. Patronengewicht 190g, Geschossgewicht 72g.
Wurde durch das MG 151/20 ersetzt.

 


 

MG 151/20

 


 
MG 151/20
Kaliber 20
Hersteller Mauser
Länge in mm 1.710
Gewicht in kg 42,7
Schussfolge pro Minute 780-800
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 790

 

Diese Entwicklung stammt von 1937 und war für unsynchronisiertes Schießen bestimmt, besaß einen Austauschlauf, ähnelte sonst jedoch weitestgehend dem MG 151. Diese Ausführung war die Standard-20-mm-Kanone der Luftwaffe.
Die Version für synchronisiertes Schießen besaß eine geringere Schussfolge von 550-750 Schuss/min. und war die Stardard-20-mm-kanone für den starren Einbau in Jägern.

 

MG 213/20

 


 
MG 213/20
Kaliber 20
Hersteller Mauser
Länge in mm 1.930
Gewicht in kg 75
Schussfolge pro Minute 1.300
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 1.065

 

Von 1944/45. Wurde auch als MK 45 213 A bezeichnet und war als Ersatz für die MK 108 gedacht. Die Zündung erfolgte elektrisch, Durchladung und Abzug elektronisch/pneumatisch. Die Munition wurde über einen Metallgurt zugeführt. Geschossgewicht 115g.

 

MG 213/30

 


 
MG 213/30
Kaliber 30
Hersteller Mauser
Länge in mm 1.630
Gewicht in kg 75
Schussfolge pro Minute 1.180
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 540


Dies war eine Weiterentwicklung des MG 213/20 ebenfalls von 1944/45 und wurde auch als MK 213 C bezeichnet. Der Aufbau entsprach dem MG 213/20 bei einem Geschossgewicht von 330g.

Übersicht II

MK 101

 


 
MK 101
Kaliber 30
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 2.640
Gewicht in kg 139
Schussfolge pro Minute 260
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 920

 

Eine veraltete Entwicklung und fand nur bei einigen B-Ständen der Do 24 Verwendung.

 

MK 103


 


 
MK 103
Kaliber 30
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 2.318
Gewicht in kg 146
Schussfolge pro Minute 260
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 860

 

Diese Waffe stammt von 1941 und stellt die letzte Einsatz-Standard-30-mm-Kanone mit hoher Mündungsgeschwindigkeit vor 1945 dar. Die Bedienung erfolgte elektrisch/pneumatisch, die Munition wurde über einen Gurt zugeführt. Patronengewicht 980g, Geschossgewicht 530g

 

MK 108


 


 
MK 108
Kaliber 30
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 1.057
Gewicht in kg 58
Schussfolge pro Minute 660
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 520

 

1942 entwickelt und wurde somit zur Standard-30-mm-Kanone für den starren Einbau in Jägern bis 1945. Die Zündung erfolgte elektrisch und die Bedienung elektrisch/pneumatisch. Im späteren Verlauf wurde die Schussfolge auf 850/min erhöht. Patronengewicht 480g, Geschossgewicht 330g

 

MK 112

 


 
MK 112
Kaliber 55
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 2.012
Gewicht in kg 271
Schussfolge pro Minute 300
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 600

 

Eine Entwicklung aus der MK 108 von 1945. Die Reichweite betrug 910m bei einem Geschossgewicht von 1.480g.

 

MK 114

 


 
MK 114
Kaliber 55
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm ---
Gewicht in kg 708
Schussfolge pro Minute 150
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 1.050

 

Ganz ähnlich der MK 112 besaß jedoch eine Kampfreichweite von 1.815m.

 

MK 115

 


 
MK 115
Kaliber 55
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 3.300
Gewicht in kg 190
Schussfolge pro Minute 300
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 610


Weiterentwicklung aus der MK 112, jedoch rückstoßfrei. Die Entwicklung wurde jedoch frühzeitig abgebrochen.

Übersicht III

BK 5


 


 
BK 5
Kaliber 50
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 4.342
Gewicht in kg 275
Schussfolge pro Minute 140
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 860

 

Eine für die Bomberjagd mit schweren Nachtjägern modifizierte Kampfwagenkanone KWK 39.

 

BK 7,5


 


 
BK 7,5
Kaliber 75
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 6.165
Gewicht in kg 705
Schussfolge pro Minute 30
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 790

 

Eine Entwicklung von 1943 aus der PaK 43. Die Bedienung erfolgte elektrisch/pneumatisch bei einem Geschossgewicht von 6.900g.

 

Düka 88

 


 
Düka 88
Kaliber 88
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 4.705
Gewicht in kg 1.000
Schussfolge pro Minute 10
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 605


Eine rückstoßfreie Versuchswaffe. Bedienung erfolgte elektrisch/pneumatisch. Das Magazin fasste nur 10. Schuss.

Übersicht IV

Flak 18

 


 
Flak 18
Kaliber 37
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 3.620
Gewicht in kg 425
Schussfolge pro Minute 160
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 1.170

 

Eine Entwicklung von 1941 und war eine für den Schlachteinsatz in der Ju 87 modifizierte FlaK. Die Bedienung erfolgte mechanisch-elektrisch/pneumatisch. Das Magazin fasste 6 Schuss bei einem Geschossgewicht von 405g.

 

Flak 43

 


 
Flak 43
Kaliber 37
Hersteller Rheinmetall
Länge in mm 3.620
Gewicht in kg 375
Schussfolge pro Minute 180
Mündungsgeschwindigkeit in m/s 950


Ähnlich der Flak 18, jedoch mit einem 8-Schuss-Magazin.

Einbau

Einbau der Bordwaffen

 

Lafetten
In Bombern wurden die Waffen anfangs in offenen Waffenständen eingebaut. Bald zeigte sich, dass der C-Stand unbedingt geschlossen werden musste, sodass die ungepanzerte Bodenlafette Bola 39 verbaut wurde. Sie konnte ein MG 15 oder auch MG 81 aufnehmen. Es zeigte sich, dass feindliche Jäger hauptsächlich aus der unteren 6-Uhr-Position angriffen und diese Lafette keinen ausreichenden Schutz bot. Ab 1941 installierte man daher die gepanzerte Bola 81 Z mit dem MG 81 Z. Bis Ende des Krieges war dies die Standardlafette im C-Stand. Auch die A- und B-Stände wurden nach und nach geschlossen, jedoch nicht sonderlich gepanzert. Meist wurden auch hier MG 15 oder MG 81 Z eingesetzt.

 

 

 

Waffentürme
Bomber die in größerer Höhe flogen benötigten eine Druckkabine, sodass die Besatzung möglich dicht zusammengefasst werden musste. Die deutsche Luftindustrie bevorzugte allerdings ohnehin Entwürfe mit einem sogenannten „Kampfkopf“, in welchem die gesamte Besatzung Platz fand.
Um dennoch eine große Feuerkraft nach hinten zu gewährleisten, wurden ferngesteuerte Drehlafetten wie die FDL und FHL (im Heck) entwickelt. Die Steuerung erfolgte elektrisch, und das Zielen geschah über ein Periskop-Visier PV-1.

 

 




Waffenbehälter WB 81 „Gießkanne“
Dieser Waffenbehälter wurde für den Tiefflugangriff der Ju 88 entwickelt. Es wurden jedoch auch Ju 87 damit ausgerüstet.
Die Ju 88 erhielt an jedem Flügel zwischen Rumpf und Triebwerk einen Behälter, welcher je 8 MG 81 enthielt. Vier zielten nach vorne und 4 nach hinten. Die oberen MGs waren parallel zur Längsachse des Flugzeugs ausgerichtet, und die unteren leicht nach unten geneigt. So konnten ziele beim Herabstoßen, Überfliegen und Hochziehen unter Beschuss genommen werden.
 

 

 

Waffenbehälter WB 151 Z
Extra für die Fw 190 wurde dieser Waffenbehälter konstruiert. Er wurde unter jedem Flügel neben dem Fahrwerk befestigt und enthielt zwei MG 151/20.

 

 




Schrägbewaffnung „Schräge Musik“
Bereits 1938 schlug der ehemalige Fliegerleutnant Thiede dem RLM seine im Ersten Weltkrieg verwendete „Schrägbewaffnung“ vor, fand jedoch kein Gehör. Oblt. Schönert von der 3./NJG 3 konnte General Kammhuber 1941 ebenfalls nicht für seinen Vorschlag, Senkrechtwaffen in Do 17 und Me 110 einzubauen, gewinnen. Dennoch begann man an der Waffenerprobungsstätte Tarnewitz entsprechende Versuche: Drei Do 217 J wurden entsprechend ausgerüstet. Man kam zu dem Ergebnis, dass die Waffen besser in einem Winkel von ca. 70° einzubauen seien. Zu Beginn des Jahres 1943 begann die Fronterprobung bei der 3./NJG 3. Schönert war inzwischen Kommandeur der II./NJG 5, welche Me 110 flog. In Zusammenarbeit mit seinem Waffenwart wurden hier vorschriftswidrig eine Flugzeuge mit freigewordenen MG//FF ausgerüstet – und es stellten sich nahezu sofort Abschusserfolge ein. Da parallel auch die Versuche mit der Do 217 und der Ju 88 erfolgreich verliefen, genehmigte das RLM bald darauf den Rüstsatz R 22 mit zwei schräg nach oben feuernden MG/FF.

SG 113 „Förstersonde“
In den letzten Kriegsjahren sahen sich die Schlachtgeschwader immer seltener in der Lage ihren eigentlichen Auftrag, nämlich Sturzangriffe, durchzuführen. Für die Panzerbekämpfung wurde folglich ein schnellerer und wendigerer Flugzeugtyp gefordert, den man in der Fw 190 F-8 fand. Focke-Wulf wurde angewiesen den Einbau des SG 113 A in diesen Typ zu ermöglichen.
Bei dieser Waffe handelte es sich um eine rückstoßlose 75-mm-Kanone der Firma Rheinmetall. In jedem Flügel wurde eine Zwillingskanone, die um etwa 15° nach hinten unten geneigt war, verbaut.
Ausgelöst wurde der Schuss durch eine Sonde, welche beim Überflug im maximal 50m Höhe über Metall (also einem Panzer) reagierte. Diese Waffen waren in der Lage 40 mm starke Panzerung glatt zu durchschlagen.
Das SG 113 ragte in seiner endgültigen Fassung an Ober- und Unterseite der Tragfläche ca. 70cm heraus. Für Notlandungen sollten die Rohre daher ca. 10 cm unterhalb des Flügels absprengbar sein. Man entschied sich jedoch dafür einen Mechanismus einzurichten, mit dem die Waffe bei niedrigen Geschwindigkeiten einfach aus dem Flügel ausgestoßen werden konnte.
Ab Dezember 1944 gingen die bis dato gefertigten Muster an die Truppe – jedoch ist nicht bekannt, in wieweit die Einsätze erfolgreich waren.
 

 

 

SG 116 „Zellendusche“
Das SG 116 stellte eine automatisch ausgelöste Waffe dar mit deren Hilfe Bomber beim Unterfliegen angegriffen werden konnten. Kurz vorher wurde die Waffe entsichert und ein „Fotozellenfühler“ der Firma Opta-Radio löste die Waffe aus, sobald er den Schatten des Bombers registrierte. Im Wesentlichen war dies eine Weiterentwicklung der „Schrägen Musik“. Die Waffe selbst war eine Modifikation der MK 103 und wurde von Rheinmetall hergestellt. Dabei gab es 3 Ausführungen: 4 MK 103 in rhombischer Form im Rumpf, 6 MK 103 in doppelter Dreiecksform oder 3 Stück in einer Linie in der Rumpfseitenwand. Diese letzte Variante fand ihren Einsatz in 40 Fw 190 F-8 des JG 10.

 

 




Schleppgerät SG 5005
Während der Arbeiten am Deichselschlepp, entstand die Idee zusätzliche Bombenlasten mit im zu transportieren. Im Juni 1944 fanden erste Versuche statt, die auch äußerst erfolgversprechend verliefen. So entstand das SG 5005 mit einer Spannweite von 5m und einer Länge von 2,7m. Neben einer 300kg-Bombe wurden außerdem in einem Tank 300kg Treibstoff mitgeführt. Nach Abwurf der Bombe wurde hierüber das Trägerflugzeug versorgt. Die Erprobung wurde mit einer He 111 H und später mit einer He 177 A-3 durchgeführt. Das RLM zeigte sich begeistert, sodass noch im Herbst ein Auftrag zur Entwicklung und Fertigung an die DFS ausgegeben wurde.

Jägerabwehr durch Flammenwerfer
Ende 1939 entstand die Idee, Bomber und Fernaufklärer mit am Heck angebrachten Flammenwerfern zu schützen. Der Jäger sollte in die Rußwolke fliegen, was seine Scheiben beschlagen lassen hätte. Anfang 1940 fanden versuche mit einer He 111 und Bf 109 statt, die auch erfolgversprechend waren. So wurde zu Beginn des Ostfeldzuges das KG 51 versuchsweise damit ausgestattet. Allerdings scheint sich das Gerät bei der Truppe nicht durchgesetzt zu haben.
Immerhin konnten die verschiedenen Flammenwerfer vom Typ „Gero II“ von der Fw 190 für Tiefflugangriffe genutzt werden.