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Das Thema

Sturmgeschütz 40/43 Zrinyi

 

 

 

 
Technische Daten
 
Besatzung:
4 Mann
Länge:
5,90 m
Breite:
2,89 m
Höhe:
1,90 m
Gewicht:
21,5 t
Bodenfreiheit:
38 cm
Spurweite:
2,14 m
Kettenbreite:
42 cm
Triebwerk:
Manfred Weisz V-8H
Höchstgeschwindigkeit:
43 Km/h
Steigung:
45 Grad
Kletter:
0,8 m
Watet:
0,9 m
Überbrückt:
2,2 m
Reichweite:
220 km
Gänge:
6 vor, 6 zurück
Panzerung:
13 – 75 mm
Hauptbewaffnung:
105 mm MAVAG 40/43M Haubitze,
52 Granaten
Sekundärbewaffnung:
8 mm Danuvia 34/40 MG
Höchstgeschwindigkeit:
40 km/h
Leistung/Gewicht:
12,2 PS/Tonne

 

Kurzbeschreibung:

Auf Basis der Turan Chassis, war das Sturmgeschütz mit einer 105 mm Haubitze ausgestattet. Gefertigt wurde es bei Manfred Weisz und der Firma Ganz & MAVAG.

Vorgeschichte

Vorgeschichte:

Durch die Erfolge der deutschen Sturmgeschütze, den hohen Verlusten der 2. Ungarischen Armee bei Stalingrad, wurde innerhalb der ungarischen Armee entschieden, ein Sturmgeschütz auf Basis des vorhandenen mittleren Panzers „Turan“ zu entwickeln. Es wurden zwei Versionen geplant, eines mit einer 76mm PaK und eines mit einer 150mm Haubitze. Beide Versionen sollten als Infanterieunterstützung dienen.

Der Motor, das Getriebe und das Chassis wurden vom Turan übernommen. Das Chassis wurde allerdings um 45cm verbreitert um mehr Raum für die Bewaffnung zu schaffen.
Im Jahre 1942 hatte die Firma Manfred Weisz den ersten Prototypen des Zrinyi II fertiggestellt. Der Prototyp verfügte über eine 105mm 40/43M (L/20.5) Haubitze, welche von MAVAG Dios-Gyor produziert wurde.

Die ersten Tests mit dem neuem Prototypen „Zrinyi II“ auf dem Artillerie-Übungsgelände bei Hajmasker in West-Ungarn verliefen größtenteils positiv, woraufhin der nun bezeichnete 43M Zrinyi II rohamtarack (Sturmgeschütz) für die Firma Manfred Weisz zur Produktion frei gegeben wurde. Der Umfang des Auftrages wurde zunächst mit 40 Stück beziffert, die später auf 104 Produktionseinheiten erhöht wurden. Von diesen konnten jedoch zwischen 1943 und 1944 nur 60 stück produziert. Durch den Kriegsverlauf und damit verbundene Wirtschaftslage Ungarns konnten die weiteren Bestellten 44 Stück nicht mehr geliefert werden.

Einsatz

Einsätze:

Berichten zufolge wurden die Zrinyi Sturmgeschütze 1943 an der Ostfront eingesetzt. Der erfolgreichste Panzerkommandeur eines Zrinyi Sturmgeschützes war Boszoki János. Er erzielte mit seiner Einheit 17 Abschüsse sowjetischer Panzer vom Typ T-34 in einer Schlacht, bei der nur 6 Zrinyi II außer Gefecht gesetzt wurden. Nachdem die Schlacht vorüber war, schleppte er diese mit seinem Zrinyi Sturmgeschütz zum Hauptquartier ab. Durch diese Leistung konnten alle 6 Sturmgeschütze wieder kampftüchtig gemacht werden. Er erhielt daraufhin den ungarischen „Offiziersverdienst Orden in Gold“.

Prototypen:
Das Sturmgeschütz Zrinyi I, auf Basis eines 76mm Paks entwickelt, wurde zu Gunsten des Zrinyi II nie zur Serienfertigung freigegeben.

Bilder vom Sturmgeschütz: