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Das Thema

CARRO SEMOVENTE M 40 DA 75/18 (75/34 und 105/25)
Italienisches Sturmgeschütz

 


 
Technische Daten
 
Gefechtsgewicht:
17.000 kg
Besatzung:
4 Mann
Länge:
4,92 m
Breite:
2,2 m
Höhe:
1,81 m
Motor:
SPA 8 TM 40 V-8-Diesel, Wasserkühlung, 146 PS.
Leistungsgewicht:
8,5 PS/Tonne
Geschwindigkeit:
Straße 30 km/h
Fahrbereich:
Straße 200 km
Bewaffnung
(Modell M 40 DA 75/18):
7,5 cm KwK L/18 + 1 x 6,5 mm MG
Panzerung:
6 bis 70 mm



Dieses Sturmgeschütz wurde auf dem Chassis der Baureihe M 13 bis M 15 konstruiert.
Vorbild war das - wesentlich gelungenere und erfolgreichere - Sturmgeschütz III.

Die erste Ausführung des Semovente (italienisch = Sturmgeschütz) erschien erstmalig im Februar 1941.
Es besaß eine 7,5 cm KwK L/18 in einem festen Aufbau, welcher auf einem M-13/40-Fahrgestell aufgebaut war.
Die Panzerung war relativ steil, bot aber an der Front mit bis zu 70 mm recht guten Schutz.

Ihre Feuertaufe erlebte diese neue Waffe im Januar 1942 in Afrika.
Sie meisterte die ersten Gefechte recht erfolgreich.

Insgesamt wurden von diesem Typ 222 gebaut.
Die Truppe war mit diesem Waffensystem sehr zufrieden.
Der Semovente war sehr beliebt und auch pflegeleicht.



Ende 1942 erschien die verbesserte Version 75/34.
Es wurde auf das Chassis des M 15/42 montiert und hatte als Hauptwaffe die längere und durchschlagskräftigere 7,5 cm KwK L/34.
Dieses Geschütz war treffsicherer und hatte eine wesentlich höhere Durchschlagsleistung.
Eine echte Kampfwertsteigerung.

Die Serien-Produktion des neuen Modells, lief jedoch erst im April 1943 an.
Bis zum Waffenstillstand am 8. September 1943 wurden davon lediglich 192 Fahrzeuge hergestellt.

Noch leistungsfähiger war das Modell 105/25.
Es hatte eine 105 mm Haubitze L/25 in einem Kastenaufbau auf dem Fahrgestell des M 15/42.
Vom Typ 105/25 wurden noch immerhin 250 Exemplare gebaut und ausgeliefert.



Nachdem Italien aus dem Krieg ausgeschieden war und von Deutschland entwaffnet wurde, übernahm die Wehrmacht alle Semovente-Typen, deren sie habhaft werden konnte.
Sie wurden von den Deutschen mehr oder weniger erfolgreich weiter eingesetzt.

Da die Herstellungswerke im deutschen Machtbereich lagen, ließ man die Semovente-Produktion einfach weiterlaufen.