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Das Thema

Sturmpanzer VI Ausf. "E"
„Sturmtiger“

 

 

Entwicklung

Entwicklung



Durch die schweren Orts- und Häuserkämpfe an der Ostfront kamen, bei der oberen Führung der Wehrmacht, Überlegungen auf ein Fahrzeug zu entwickeln das unterstützend bei diesen Kämpfen eingreifen konnte. Die Firma "Alkett" entwickelte darauf hin einen Sturmpanzer, der einen 38cm-Raketenwerfer besaß und auf das Fahrgestell eines PzKpfw."Tiger" aufgebaut war. Am 20. Oktober 1943 konnte der Prototyp vorgestellt werden und "Adolf Hitler" genehmigte den Bau dieser Fahrzeuge.


 

Technische Daten
 
Typ:
Sturmpanzer
Hersteller:
Henschel, Alkett
Gefechtsgewicht:
65 t
Länge:
6280 mm
Breite:
3570 mm
Höhe:
2850 mm
Motor:
Maybach HL 230 P 45 TRM,12-Zylinder-Benzinmotor
Hubraum:
23000 ccm
Leistung kw/PS:
515/700
Leistungsgewicht:
10,8 PS/t
Höchstgeschwindigkeit:
40 km/h ( Straße ), 20 km/h ( Gelände )
Kraftstoffvorrat:
540 Liter
Fahrbereich:
100km ( Straße ), 60km ( Gelände )
Besatzung:
5 Soldaten
Bewaffnung:
1x 38cm RW 61 L/5,4 1x 7,92mm MG-34
Panzerung:
25 - 150mm
Furttiefe:
1,2m

Produktion

Produktion

 

 



1944 baut die Firma "Alkett" aus 18 beschädigten PzKpfw. "Tiger"-Fahrgestellen die Sturmtiger, nachdem auf diese ein massiv gepanzerter Aufbau gesetzt wurde. Dieser Aufbau hatte eine Frontpanzerung von 150mm und der Raketenwerfer "38cm RW 61 L75,4" war schon eingebaut. Um das beladen des Fahrzeuges, mit den 350kg schweren Raketengranaten, zu erleichtern wurde ein kleiner Kran an den Aufbau angebaut.

Lebenslauf

Einsatz

 

Die Sturmtiger kamen sowohl an der West- wie an der Ostfront zum Einsatz. Mit einer Reichweite von 6000m war die Wirkung der Raketengranaten riesig. Dabei ist noch zu sagen das das Rohr nur bei einer Erhöhung und einem Seitenwinkel von je 0° geladen werden konnte. Mit Hilfe einer Winde und dem Einsatz von 4 Mann war das nachladen möglich. Da per Hand das Rohr in Stellung zum Beladen gebracht werden musste, dann mit Winde nachgeladen wurde und dann per Hand wieder gerichtet wurde ist die Schussfolge als sehr gering einzustufen.

 

 



Es wird behauptet das es nur einen einzigen erfolgreichen Einsatz der Sturmtiger gab. Obwohl 8 Fahrzeuge an der "Ardennenoffensive" beteiligt waren gilt die Zerstörung des "Warschauer Ghettos" als einziger Erfolg.


Quellen

"Tiger-Panzer" von Roger Ford, Dörfler Zeitgeschichte ISBN: 3-89555-768-4

http://imageshack.us/photo/my-images/21 ... tiger.jpg/
http://tinypic.com/ht8yer.jpg

(Letzter Zugriff am 09.12.2011)



Autor: panzermeyer