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Das Thema

Panzerkampfwagen V „Panther“
(Sd.Kfz. 171)

Entwicklung

Entwicklung



Da die deutschen "Panzer III" und "Panzer IV" sowohl den polnischen als auch den Panzern an der Westfront überlegen waren, plante man mit ihnen auch die Invasion in Russland. Sie sollten als Panzerverbände den Blitzkrieg nach Russland bringen und die Wehrmacht zum Sieg führen. Zu Beginn der "Operation Barbarossa" zeigte sich, dass die deutschen Panzer den russischen "T-26" und "BT" überlegen waren und so führten Sie die deutsche Armee von einem Sieg zum nächsten. Als dann die ersten "T-34" auf den Schlachtfeldern auftauchten änderte sich die Situation. Dieser russische Panzer waren den Deutschen überlegen. Mit der 76,2mm Kanone konnte er jeden deutschen Panzer bekämpfen und durch seine abgeschrägte Panzerung wurde er zum Problem jedes Richtschützen. Mit dieser Panzerung war er der 3,7cm PaK gewachsen, die 5cm Kanone der "Panzer III" war wirkungslos und selbst die 7,5cm Kanone der "Panzer IV" hatte Schwierigkeiten sie zu durchschlagen.
Da der "T-34" fast unverwundbar schien, musste auf deutscher Seite etwas getan werden. Man entschied sich dazu einen neuen Panzer der 30t Klasse zu entwickeln. So erhielten die beiden deutschen Firmen "Daimler-Benz" und "MAN" den Auftrag einen solchen zu entwickeln und dabei auch noch die Forderungen der Panzerkommission vom 25. November 1941 mit zu beachten. In dieser Kommission, in der auch General Guderian saß, wurden wichtige Entscheidungen getroffen um die Situation der deutschen Panzertruppe an der Ostfront zu verbessern. So sollte der neue Panzer besser gepanzert sein um der 76,2mm Kanone des "T-34" statthaft zu bleiben. Auch sollte eine neue Kanone entwickelt werden, die die feindlichen Panzer auf einer Entfernung zerstören könnte, wo man selber noch nicht in deren Reichweite ist. Auch sollten breitere Ketten, ein besseres Laufwerk und ein stärkerer Motor eingebaut werden. Auch kam in dieser Kommission zur Sprache, dass der neue Panzer in einer ausreichenden Anzahl zur nächsten Offensive vorhanden sein sollte.
 

 

Am 25. November erhielten dann die beiden Firmen den Auftrag einen neuen Panzer unter der Bezeichnung "VK 3002" zu entwickeln. Die Entwicklung von Daimler-Benz (VK3002 Daimler-Benz) bezog sich viel auf den russischen "T-34". Man plante mit vielen Gemeinsamkeiten zum T-34, denn er sollte fast ein genauer Nachbau werden. So sollte auch ein Dieselmotor zum Einsatz kommen, der billiger zu produzieren war, der den Spritverbrauch senkte und auch schneller in ausreichender Zahl gefertigt werden konnte. So wurde ein Prototyp gebaut. Schon vor der eigentlichen Entscheidung, welcher von beiden Panzern nun gebaut werden sollte, erhielt die Firma "Daimler Benz" den Auftrag 200 ihrer Panzer zu produzieren.
Der VK 3002(M) von "MAN" hatte ebenfalls eine abgeschrägte Panzerung. Durch das ständige Modifizieren des Fahrzeuges bei der Entwicklung, war sein Gewicht auf 43t angestiegen. Man benutzte den bewährten Maybach HL 210-Motor für den Antrieb und hatte auch die geforderte Drehstabfederung für die 8 verschachtelten Laufrollen bedacht. Die Entwicklung von "MAN" war im Gegensatz zu dem Projekt von "Daimler Benz" eher auf eigene Entscheidungen basierend und nicht den "T-34" kopierend aufgebaut. Auch hier wurde ein Prototyp hergestellt und beide Prototypen kamen unter die Begutachtung der Kommission. Hier wurde schnell klar, dass man sich für das Projekt von "MAN" entscheiden würde. Beim Daimler-Panzer fehlte nämlich noch der geforderte Panther-Turm. Zeitgleich mit "Daimler Benz" und "MAN", hatte die Firma "Rheinmetall" den Auftrag bekommen, einen Turm und eine neue 7,5cm Kanone für den Panther zu entwickeln. Da aber der Drehkranz des "VK 3002 (DB)" um 50mm zu klein war, konnte dieser für den Panzer nicht genutzt werden. Da eine Neukonstruktion bei Daimler bis Dezember 1942 gedauert hätte und damit die Serienproduktion in Verzug gekommen wäre, wie auch die anderen Forderungen beim "MAN" stimmten, bekam dieses Projekt den Zuschlag. Auch der Auftrag über die 200 Exemplare von Daimler Benz wurde wieder storniert.

 

 
Motor
 
Maybach HL 210 P30:
erste 250 Panther damit ausgerüstet
Hersteller:
Maybach
Kraftstoff:
Benzin
Zylinderzahl:
12
Zylinderanordnung:
V-Form
Arbeitsverfahren:
Viertakt
Hub:
145 mm
Bohrung:
125mm
Hubraum:
21 300 ccm
Leistung bei Nenndrehzahl:
650 PS
= 3000 U/min
Lehrlaufdrehzahl:
800 U/min
Gewicht:
ca. 1050 kg
Luftfilter:
3 Wirbelölfilter
Lichtmaschine:
GULN 1000/12/1000/LS/26
 
Maybach HL 230 P 30:
Panther 251 verwendet
(Umstellung erfolgte im Laufe Mai 1943)
Hersteller:
Maybach
Kraftstoff:
Benzin
Zylinderzahl:
12
Zylinderanordnung:
V-Form
Arbeitsverfahren:
Viertakt
Hub:
145 mm
Bohrung:
130mm
Hubraum:
23 000 ccm
Leistung bei Nenndrehzahl:
700 PS = 3000 U/min
Lehrlaufdrehzahl:
800 U/min
Gewicht:
ca. 1400 kg
Luftfilter:
2 Kombinationsfilter
Lichtmaschine:
GTLN 700/12/1500 B 1
 
Produktion an Panzermotoren HL 210/230
1942:
150
1943
4350
1944
3010
1945
1040

Produktion

Produktion



Um möglichst schnell genug "Panther" zu bauen, entschied man sich die Produktion in 4 verschiedenen Werken ablaufen zu lassen. So sollte die Endproduktion der Panzer in Nürnberg bei "MAN", in Berlin Marienfelde bei "Daimler Benz", bei "Henschel & Sohn" in Kassel und den "Maschinenfabrik Niedersachsen (M.N.H.)" in Hannover stattfinden. Nach dem Auslaufen der Produktion der "Ausf. D", schied dann die Firma "Henschel & Sohn" als Produzenten aus. Auch wenn der Plan gewesen war, im Dezember 1942 mit der Serienproduktion zu beginnen, konnte dieser nicht eingehalten werden. Im Januar 1943 wurden die ersten 4 "Panther" hergestellt und ausgeliefert. Nach und nach steigerten sich dann die Produktionszahlen, aber dennoch waren die geforderten monatlichen Auslieferungen nur schwer zu erreichen. So beeinflussten Lieferschwierigkeiten und Bombenangriffe immer wieder die Produktion. Mit der Besetzung der Werke im April 1945 endete die Produktion. Die 4 Firmen hatten bis dahin insgesamt 2953 der Panther "Ausf. G", 2192 der Panther "Ausf. A" und 842 der Panther "Ausf. D" hergestellt.

Ausführungen

Ausführungen

 

Ausführung "D"

 

Nachdem im Herbst 1942 die ersten Prototypen produziert worden waren, ging bereits im Januar 1943 die Serienproduktion los. Die "Ausf. D" genannte Variante besaß einen Benzinmotor, die Treibräder waren vorneliegend und übertrugen dort die Kraft des Motors an die Ketten. In Anlehnung an den russischen "T-34" besaß der "Panther" stark geneigt Flächen, um so eine bessere Geschossablenkung zu erzeugen - im Gegensatz zu geraden Flächen. Durch die Torsionsstabfederung und das Schachtellaufwerk, lief der "Panther" sehr ruhig, aber dies war auch gleichzeitig eine seiner großen Schwächen. Bei Schlamm oder Schnee kam es öfters vor, dass das Laufwerk blockierte und so der Panzer ausfiel. Da die Entwicklung sehr überhastet durchgeführt wurde, hatten die ersten Panther noch viele Kinderkrankheiten. Besonders das Getriebe und das Laufwerk versagten recht schnell. So war der erste Einsatz der Panther nicht besonders erfolgreich, denn viele der Fahrzeuge fielen schon auf dem Weg zur Front aus. Insgesamt stelle man vom Panther "Ausf. D" 850 Exemplare her. Die Produktion wurde im September 1943 eingestellt um die neue Ausführung "A" zu fertigen.

 


 
Technische Daten Ausf. D
 
 
842 Stück gebaut Januar–September 1943 von Maschinenfabrik Niedersachsen Hannover (MNH), Henschel, Daimler-Benz, MAN
 
Gefechtsgewicht:
44 t
Länge:
8650 mm ( mit Rohr )
Breite:
3270 mm
Höhe:
2950 mm
Motor:
Maybach HL 230 P 30,
12-Zylinder-Benzinmotor
Hubraum:
23880 ccm
Leistung kw/PS:
512/700
Leistungsgewicht:
15,9 PS/t
Höchstgeschwindigkeit:
46 km/h ( Straße ),
24 km/h ( Gelände )
Kraftstoffvorrat:
720 Liter
Fahrbereich:
160km ( Straße ),
100 km ( Gelände )
Besatzung:
5 Soldaten
Bewaffnung:
1x 7,5cm KwK 42 L/70,
2x 7,92mm MG 34
Panzerung
Wanne
60 mm Bug / Neigung 35 °
80 mm Fahrerfront / 35 °
40 mm Wannenseite unten / 90 °
40 mm Wannenseite oben / 50 °
40 mm Heck / 60 °
20 + 13 mm Boden / 0 °
Turm
120 mm Turmblende / gewölbt
110 mm Turmfront / 78 °
45 mm Turmseite / 65 °
45 mm Heck / 62 °
15 mm Decke / 2-7 °
Furttiefe:
1,7m


 

Ausführung "A"

 

Diese Ausführung ging ab August 1943 in Serie. Obwohl diese Reihe den Buchstaben "A" verwendete, ist sie die Nachfolge der "D"-Reihe. Durch den Einsatz der Panther "Ausf. D" konnten schnell die Probleme erkannt werden. So gab es eine Reihe von Modifikationen um die Fehler zu beheben. Man verstärkte so das Fahrwerk des Panzers und führte Verbesserungen am Getriebe, der Kraftübertragung und der Motorkühlung durch. Außer der Beseitigung der Kinderkrankheiten, erhielten die Fahrzeuge der "Ausf. A" eine neue geschütztere Kommandantenkuppel, man führte Schürzen ein, die Panzer erhielten eine "Zimmerit-Schicht" und eine neue Zieloptik wurde eingebaut. Im Gegensatz zur Ausführung "D" waren die Fahrzeuge der "A"-Ausführung sehr ausgereift und weniger störanfällig. Bis Mitte Juli 1944 wurden rund 2200 Panther "Ausf. A" gefertigt und an die Truppe ausgegeben.

 


 
Technische Daten Ausf.A
 
 
2192 Stück gebaut August 1943–Juni 1944 Maschinenfabrik Niedersachsen-Hannover (MNH), Daimler-Benz, MAN, Demag
 
Gefechtsgewicht:
45,5 t
Länge:
8650 mm ( mit Rohr )
Breite:
3270 mm,
3350mm ( mit Schürze )
Höhe:
2950 mm
Motor:
Maybach HL 230 P 30,
12-Zylinder-Benzinmotor
Hubraum:
23880 ccm
Leistung kw/PS:
512/700
Leistungsgewicht:
15,4 PS/t
Höchstgeschwindigkeit:
46 km/h ( Straße ),
24 km/h ( Gelände )
Kraftstoffvorrat:
720 Liter
Fahrbereich:
160km ( Straße ),
100 km ( Gelände )
Besatzung:
5 Soldaten
Bewaffnung:
1x 7,5cm KwK 42 L/70,
2x 7,92mm MG 34
Panzerung
Wanne
60 mm Bug / Neigung 35 °
80 mm Fahrerfront / 35 °
40 mm Wannenseite unten / 90 °
40 mm Wannenseite oben / 50 °
40 mm Heck / 60 °
20 + 13 mm Boden / 0 °
Turm
120 mm Turmblende / gewölbt
80 mm Turmfront / 78 °
45 mm Turmseite / 65 °
45 mm Heck / 62 °
15 mm Decke / 2–7 °
Furttiefe:
1,7m

 

Ausführung "G"

 

Bereits im März 1944 begann die Produktion der Ausführung "G" des Panthers. Bei diesen Fahrzeugen hatte man die Wannenoberseite auf 50mm verstärkt, aber gleichzeitig die Neigung verringert. So konnte die Produktion der Wannen vereinfacht werden. Auch reduzierte man die Stärke des Wannenbodens, was zur Folge hatte, dass das Gewicht des Panzers reduziert wurde. Die Fahrersehklappe wurde abgeschafft und dem Fahrer drehbare Winkelspiegel zur Verfügung gestellt. Durch den Wegfall der Fahrerklappe konnte die Frontplatte stabilisiert werden. Im Laufe der Produktion gab es noch weitere Veränderungen, so wurden zum Beispiel Ganzstahl-Laufrollen mit Gummieinlage eingeführt. Auch gab es Veränderungen an der Abgasanlage und der Motorabdeckung. Man änderte auch die untere Turmblende ab, um so Abpraller zu verhindern, die das Wannendach durchschlagen konnten. Insgesamt wurden von der "Ausf.G" 2953 Exemplare hergestellt. Die Produktion lief bis zum Ende des Krieges.

 


 
Technische Daten Ausf.G
 
 
2953 Stück gebaut März 1944–April 1945 von Maschinenfabrik-Niedersachsen-Hannover (MNH), Daimler-Benz, MAN
 
 
Gefechtsgewicht:
44,8 t
Länge:
8650 mm ( mit Rohr )
Breite:
3270 mm,
3350 mm ( mit Schürze )
Höhe:
2950 mm
Motor:
Maybach HL 230 P 30,
12-Zylinder-Benzinmotor
Hubraum:
23880 ccm
Leistung kw/PS:
512/700
Leistungsgewicht:
15,6 PS/t
Höchstgeschwindigkeit:
46 km/h ( Straße ),
24 km/h ( Gelände )
Kraftstoffvorrat:
720 Liter
Fahrbereich:
160km ( Straße ),
100 km ( Gelände )
Besatzung:
5 Soldaten
Bewaffnung:
1x 7,5cm KwK 42 L/70,
2x 7,92mm MG 34
Panzerung
Wanne
60 mm Bug / Neigung 35 °
80 mm Fahrerfront / 35 °
40 mm Wannenseite unten / 90 °
50 mm Wannenseite oben / 60 °
40 mm Heck / 60 °
20 + 13 mm Boden / 0 °
Turm
120 mm Turmblende / gewölbt
100 mm Turmfront / 80 °
45 mm Turmseite / 65°
45 mm Heck / 62 °
30 mm Decke / 2–7 °
Furttiefe:
1,7m

Einsatz

Einsatz

 

Ostfront

 

Der erste Einsatz der "Panther" erfolgte bei der "Operation Zitadelle". Bei diesem Gefecht um die russische Stadt Kursk herum, sollte diese eingenommen werden um diesen wichtigen Eisenbahnknotenpunkt einzunehmen und damit eine Beule in der Frontlinie, die bei der Winteroffensive 1942/43 entstanden war, zu begradigen. Man versuchte mit dem Einsatz von zwei deutschen Armeen die russischen Kräfte abzuschneiden und zu vernichten.
Da die "Panther", die an die Kursker Front kamen, noch sehr viele Kinderkrankheiten hatten muss man sagen, dass die "Operation Zitadelle" sehr negativ für die neuen Panzer zu bewerten ist. Viele Panzer fielen schon auf dem Weg zur Front durch mechanische Probleme aus. So brannten zum Beispiel schon die ersten beiden "Panther" während des Abladens von der Eisenbahn komplett aus. Die weiteren Ausfälle waren durch defekte Getriebe und Motorbrände zu beklagen. So waren nach wenigen Tagen schon hohe Ausfallzahlen zu beklagen. Von den eingesetzten 200 "Panthern", die im Rahmen der "Panzergrenadierdivision Großdeutschland" zum Einsatz kamen, waren nach wenigen Tagen schon 23 durch feindliche Abschüsse total ausgefallen, weitere 56 Fahrzeuge waren durch Minen oder Treffer beschädigt und nicht mehr einsatzbereit und 44 waren durch mechanische Probleme ausgefallen. Bis zum 20. Juli, also 15 Tage nachdem die "Panther" in den Einsatz geschickt wurden, waren insgesamt 56 Totalausfälle zu beklagen. Man muss somit eingestehen, dass die Hoffnung die die Wehrmacht auf die "Panther" in dieser Operation setzten, nicht erfüllt wurden.

 


"Zerschossener Panther und im Vordergrund ein zerstörter Pz IV"

 

Das Einzige was sich in dieser Operation zeigte war, das die russischen Panzer die Frontpanzerung der "Panther" nur sehr schlecht durchschlagen konnten aber der "Panther" mit seiner sehr guten Kanone jeden russischen Panzer aus jeder Richtung beschädigen und vernichten konnte. Diese Tatsache und die Verbesserungen, die an den Fahrzeugen im Laufe der Zeit durchgeführt wurden, machten ihn zu einem gefährlichen Gegner für die russischen Panzer. Mit den Verbesserungen und durch die starke Kanone war er gefürchtet, bis schließlich im Jahr 1944 der russische "IS-2" auf den Schlachtfeldern des Ostens auftrat. Da dieser die Frontpanzerung des "Panthers" durchschlagen konnte war auch dieser nun wieder gefährdet. Durch Umschulung von Panzerabteilungen die im Reich stattfanden und die Zurücksendung dieser mit "Panthern" an die Ostfront stieg stetig die Anzahl der "Panzerkampfwagen V" im Bereich der Ostfront. So waren am Anfang 200 Panzer im Einsatz, bis schließlich im Mai 1944 über 700 "Panther" an der Ostfront zum Einsatz kamen. Diese Anzahl an Panzern dieser Baureihe blieb bis ins Jahr 1945 hinein sehr konstant, da die Serienproduktion sehr gut lief und eine hohe Ausstoßzahl von neuproduzierten Fahrzeugen lieferte.

 

 


 

Italien

 

Auch auf dem Kriegsschauplatz in Italien kamen die "Panther" zum Einsatz. Hier war die I. Abteilung des Panzerregimentes 4 aber der einzige Truppenteil, der mit diesen Panzern zum Einsatz kam. Im Februar 1944 erreichte die Abteilung mit insgesamt 76 Fahrzeugen Italien und wurde dort als selbstständige Einheit eingesetzt. Sie beteiligte sich an den Kämpfen gegen den alliierten Vormarsch und konnte dort gute Erfolge erzielen. Dank eines stetigen Ausgleichs der Verluste, kann man davon ausgehen, dass die durchschnittliche Einsatzstärke dieser Abteilung immer zwischen 20 und 30 "Panthern" lag.

 

 



Es kamen aber auch die "Panther-Türme" in Italien zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um die ganz normalen Türme der "Panther" mit den 7,5cm-Kanonen die auf rechteckige Stahlkästen gesetzt wurden. Diese 3,32m langen, 2,83m breiten und 97,7cm hohen Kästen dienten als Fundament und Kampfstand. Hier hatte die Besatzung auch einen Schlafraum und konnte über eine Stahltreppe in den Turm gelangen. Diese Türme wurden in alle Verteidigungslinien in Italien eingebaut. Das erste Auftreffen der Alliierten auf diese Türme fand im Mai 1944 statt. Britische Truppen näherten sich der "Hitler -Linie" südlich von Rom und griffen sie an. Ihr Angriff blieb durch den Beschuss der "Panther-Türme" und deren Unterstützungseinheiten liegen und schockierte die angreifende Truppe. Sie hatten hohe Verluste an Menschen und Material zu beklagen.

 

Westfront



Als am 6. Juni 1944 die Landung der Alliierten in der Normandie begann, standen der Wehrmacht über 1500 Panzer aller Art zur Verfügung, um die gelandeten Truppen wieder ins Meer zurück zu drängen. Unter diesen Panzern befanden sich auch 409 "Panther", wobei "Jagdpanther" zu diesem Zeitpunkt nicht in der Normandie waren. Auch wenn dies eine ungeheure Anzahl von Panzern darstellte, konnten die Deutschen nicht entscheidend gegen die gelandeten Truppen vorgehen. Durch die Überraschung und das extrem langsame und teils unkoordinierte Handeln der zuständigen Offiziere, konnten die alliierten Truppen nicht gestoppt werden. Erst am folgenden Tag sollte eine Kampfgruppe, bestehend aus der 12.SS-Division "Hitlerjugend" und der 21. Panzerdivision, mit ihren Panzern gegen britische und kanadische Truppen vorgehen. Zeitgleich rückte noch die I. Panzerlehrdivision Richtung Font ab. Beide Gruppen mussten aber, auf Grund der hohen Luftaktivität der Gegner, große Verluste hinnehmen. Daraufhin ging dann das I. SS-Panzerkorps, das aus diesen drei Truppenteilen bestand, in die Verteidigung über. Durch die hohen Verluste und die drückende Luftüberlegenheit der Alliierten versuchte man nun nicht mehr den Gegner wieder zurück zu drängen. Man versuchte nun nur noch den Vormarsch zu behindern bzw. zu verhindern. Man zog auch das II. SS-Panzerkorps von der Ostfront ab, um es bei den Kämpfen in der Normandie einzusetzen. Dieses Korps erreichte Ende Juni die nun entstandene Westfront.
 

 



Bis Ende Juli waren dann auf Befehl der Wehrmachtführung 6 Panzerdivisionen mit Panther-Abteilungen an die Westfront befohlen wurden. Bei den teilweise sehr heftigen Kämpfen, gingen bis zum 27. Juli 131 "Panther" verloren. Die Gründe hierfür waren vielfältig. Teilweise wurden sie von gegnerischen Panzern oder Artillerie abgeschossen, teilweise fielen sie Jagdbombern zum Opfer oder sie wurden wegen technischer Probleme von den Besatzungen gesprengt. In den Kämpfen hatten es die Pantherverbände meistens mit britischen Cromwell- und Churchill-Panzern zu tun. Auf Grund der schwachen Bewaffnung hatten die Panther bei Frontalbeschuss nichts zu befürchten, die gegnerischen Panzergranaten konnten die Frontpanzerung des Panthers nicht durchschlagen. Nur seitlichen Beschuss sowie Treffer im Heck waren gefährlich für die deutschen Panther.
 

 



Auch die "Sherman"-Panzer der Amerikaner waren keine große Gefahr. Auch sie hatten nur eine Chance gegen die Panther, wenn sie seitlich oder von hinten auf diese schießen konnten. Allein der "Sherman-Firefly" konnte mit seiner Kanone die Frontpanzerung der Pantherturms durchschlagen, musste dafür aber mindestens auf 700m an den Gegner heran kommen. Da der "Panther" die gegnerische Fontalpanzerung bis auf eine Entfernung von 1000 - 2000 m durchschlagen konnte, gab dies ihm eine gute Chance im Verteidigungskampf. Da sich dabei die Panther kaum bewegen mussten, blieben sie oft von den feindlichen Flugzeugen ungesehen. Aus ihren getarnten Stellungen heraus konnten sie dann die gegnerischen Panzer bekämpfen, ohne selber groß in Gefahr zu kommen. So waren die Panther erfolgreiche Verteidiger und dadurch beim Gegner sehr gefürchtet. Auch bei der "Ardennen-Offensive" waren die Panther der deutschen Panzerverbände dabei. Bei dieser Operation im Dezember 1944 kamen etwa 950 Panzer zum Einsatz, darunter waren neben 49 "Jagdpanthern" auch 340 "Panther". Die 3 Armeen der "Heeresgruppe B", 6. SS-Panzerarmee, die 5. Panzerarmee und die 7. Armee unter dem Kommando von Generalfeldmarschall Walter Model, sollten noch einmal das Ruder an der Westfront herum reißen. Aufgrund der schnell entstandenen Distanzen zwischen den Kampfgruppen und den Versorgern, ging schnell der Nachschub aus. Auch sorgten einige Fehlentscheidungen dafür, dass die Offensive, die anfangs sehr erfolgreich verlief, schnell an Schwung und Kraft verlor. Während der Ardennen-Offensive verloren die Deutschen etwa 600 ihrer Panzer, darunter etwa 190 "Panther". Bis zum bitteren Ende kämpften die Pantherverbände weiter und überall wo sie auftauchten verbreiteten sie Angst unter den gegnerischen Panzerleuten. Aber auch sie konnten die Niederlage nicht verhindern.
 


"Deutsche Fallschirmjäger nutzen einen Panther als Transportfahrzeug Richtung Front"

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg



Noch nach dem Ende des 2. Weltkrieges ging die Geschichte des "Panther" weiter. So wurden noch in den Jahren 1945 und 1946 für die Briten einige Fahrzeuge produziert, damit diese die "Panzerkampfwagen V" für Versuchszwecke benutzen konnten. Auch die Franzosen benutzten noch nach dem Krieg erbeutete Panzer um ihre eigenen Panzerverbände damit auszurüsten. Erst nach und nach wurden dann die Panther durch eigene französische Panzerproduktionen ersetzt. Auch die Kanone wurde weiterhin eingesetzt, so fand sie im leichten französischen Panzer "AMX-13" Verwendung.

 

Prototypen

Abarten und Prototypen

 

Panzerbefehlswagen Panther
( Sd.Kfz. 267 und 268 )

 

Um die zusätzliche Funkausstattung in die Befehlspanzer unterbringen zu können, wurden leichte Veränderungen an den Fahrzeugen durchgeführt. So entfiel das koaxial-MG samt Halterung und der Stauraum für die Munition der Hauptbewaffnung wurde so verkleinert. Somit konnte der Panzerbefehlswagen "Panther" nur 64 Panzergranaten mitführen. Bei den Panther "Ausf. A" wurde zusätzlich noch das Turmhilfsschwenkwerk des Ladeschützen weggelassen. Diese Maßnahmen mussten durchgeführt werden um Platz für die Funkgeräte und die dazugehörigen Generatoren zu schaffen. Die Panzerbefehlswagen (Sd.Kfz. 267) wurden mit je einem Funkgerät "FuG 8" und "FuG 5" ausgestattet. Der Antennenfuß 1 wurde auf die Mitte der Heckplatte montiert, dies ist auch ein Identifikationsmerkmal für diese Variante des Panzerbefehlswagens. Der Antennenfuß wurde in einem gepanzerten Zylinder untergebracht; dem sogenannten Panzertopf. Darauf montierte man die "Sternantenne D" für das "FuG 8". Auf das Turmdach montierte man hinten rechts die 2 m Stabantenne für das "FuG 5".
Die Variante (Sd.Kfz. 268) war mit einem FuG 7 und einem FuG 5 ausgestattet. Erkennbar ist diese Variante an der 1,4 m Stabantenne auf dem Heck und der 2 m Stabantenne auf dem Turmdach.
Die beweglichen Gefechtsstände der Panzerverbände waren bis hinab auf Bataillonsebene mit diesen Fahrzeugen ausgerüstet. So konnte die Funkverbindung zu höheren Stäben auch über weitere Entfernung gehalten werden und die Führung der Verbände wurde so erleichtert. Von den Panzerbefehlswagen wurden insgesamt etwa 400 Exemplare produziert, von der Variante (Sd.Kfz. 268) entfielen darauf etwa 40 Fahrzeuge.


 

Jagdpanther
(Sd.Kfz. 173)

 

 

 

Dieser Jagdpanzer basierte auf dem Chassis des neuen Panzerkampfwagen V "Panther" und besaß die 8,8-cm-PaK 43/3 L/71. Mit diesem Fahrzeug sollte die zu diesem Zeitpunkt beste Panzerabwehrkanone beweglich gemacht werden, um zusammen mit den Panzerverbänden operieren zu können. Mit der Entwicklung wurde die Firma "Maschinenfabrik Niedersachsen-Hannover (MNH)" beauftragt und am 20. Oktober 1943 konnte der Prototyp vorgestellt werden. Ende Dezember 1943 Anfang Januar 1944 begann dann die Serienproduktion. Federführend war hier die Firma "MIAG" in Braunschweig. Insgesamt wurden vom "Jagdpanther" 384 Exemplare hergestellt. Da während der Fertigung Änderungen ständig einflossen, muss man die Fahrzeuge in "frühere" und "spätere" Ausführungen (ab Oktober 1944) unterteilen. Die wichtigsten Änderungen waren ein schwerer äußerer Gusskragen für die Hauptwaffe, Seitenschürzen und deutlich größere Leiträder sowie eine 8,8-cm-PaK 43/3 L/71 mit geteiltem Rohr und neuer Rücklaufbremse. Zusätzlich wurden ein Flammenvernichter-Auspuff und eine Kampfraumheizung mit Abluftanlage eingebaut. Die zweite Fahrersichtöffnung und der Gepäckkasten entfielen. Einige Fahrzeuge wurden als Befehlswagen ausgeliefert, diese waren zusätzlich mit einer Sternantenne und den Seitenschürzen ausgerüstet.


 

Bergepanzer Panther
(Sd.Kfz. 179)

 

 



Zur Entwicklung des "Bergepanthers" kam es, nachdem man mit großen Schwierigkeiten bei der Bergung von Panthern "Auf. G" nach der Schlacht um Kursk zu tun hatte. So begann man mit der Entwicklung und im Juni 1943, nach anfänglichen Schwierigkeiten, konnte die Firma "MAN" die ersten 12 Bergepanther herstellen. Dazu wurden Panther "Ausf. D" benutzt, bei denen man den Turm wegließ. Im Juli und August 1943 kam es auch bei der Firma "Henschel" zur Konstruktion und zum Bau solcher Fahrzeuge. So entstanden zirka 70 weitere "Bergepanther". Bei diesen Fahrzeugen platzierte man an Stelle des Turmes eine 40t-Winde, die durch den elektrischen Schwenkmotor des Turmes angetrieben werden konnte. Die Bedienmannschaft hatte das Problem, das sie sehr ungeschützt gegen feindliches Feuer war. So hatte man einen offenen Aufbau aus Holz und Stahl konstruiert, der mit einer Plane abgedeckt werden konnte. Zum Ausgleich des Gewichtes platzierte man eine Erdschaufel am Heck des Panthers. Aufgrund seiner hervorragenden Motorisierung, konnte mit diesem Fahrzeug nicht nur Panther geborgen werden, sondern auch die schwereren "Tiger". Insgesamt wurden von "MAN" und "Henschel" schließlich etwa 350 Exemplare gebaut, sodass in jedem Panther-Bataillon mindestens 2 Bergepanther vorhanden waren.

 

Panzerbeobachtungswagen Panther

 

Dieses Fahrzeug, das auf der Basis eines Panther "Ausf. D" entwickelt worden war, sollte für die Artillerie geschaffen werden. Der "Panzerbeobachtungswagen Panther" sollte eine Turm mit einer Attrappen-Bewaffnung bekommen. So besaß der Panzerbeobachtungswagen nur ein MG zu Verteidigung. Der Zweck dieses Fahrzeuges war es, durch den Einsatz von bestimmten Optiken, die Feuerleitung für die Artillerie durchzuführen. Man hatte so die Möglichkeit das Feuer der Geschütze von vorn zu leiten und sich dabei im Schutz der Panzerung des Fahrzeuges zu befinden. Somit konnte man näher an die Front heran, ohne sich ungeschützt dem Feuer des Feindes zu unterwerfen. Ein paar Exemplare wurden hergestellt und versuchsweise eingesetzt, später wurde aber die Produktion zu Gunsten der Kampfpanzervarianten eingestellt.

Um diesen Auftrag gut durchführen zu können wurden die für die Feuerleitung erforderlichen Optiken eingebaut:

 

    -1 Scherenfernrohr (dieses setzte man vor die Kommandantenkuppel)
    -2 Kdt-Beobachtungsgeräte TSR 1 (diese wurden ebenfalls vor die Kommandantenkuppel gesetzt)
    -Entfernungsmesser
    -2 Turmbeobachtungsfernrohre TBF 2 (1x als Ersatz), diese platzierte man in die Mitte des Turmdaches

 

Flakpanzer Coelian

 

 

 

Durch die immer größer werdende Luftüberlegenheit des Gegners, suchte man bei der oberen Führung der Wehrmacht nach Möglichkeiten, den eigenen Einheiten durch Flak-Panzer besseren Schutz geben zu können. So erhielt die Firma "Rheinmetall" den Auftrag einen Flak-Panzer zu entwickeln, der auf dem Fahrgestell und der Wanne des Panthers basierte, einen geschlossenen Turm hatte und mit einem 3,7cm Flakzwilling bestückt war. "Rheinmetall" begann sofort mit der Entwicklung des Turmes, kam aber sehr langsam damit voran da sich die Anforderungen des Heereswaffenamts sehr oft veränderten. Schließlich gab es dann mehrere Varianten des Turms mit unterschiedlichen Bewaffnungen. Durch diese ständigen Änderungen wurde nie eine Serienreife erlangt. Lediglich ein Holzmodel mit der nun geforderten 5,5cm Zwillingskanone konnte im Februar 1945 hergestellt und vorgestellt werden. Aber, durch den Verlauf des Krieges beeinflusst, auch hier wurde keine Serienreife erreicht.


 

Panther Ausf. F



Diese Variante war eine Zusammenarbeit von Daimler-Benz und Skoda. Dieses Fahrzeug wurde aufgrund von verschiedensten Vorgaben des Heeresamtes entwickelt. So sollte eine geänderte Ausführung der Turmblende eingebaut werden und es sollte eine Erhöhung des Panzerschutzes, ohne eine gleichzeitige Gewichtserhöhung des Turmes stattfinden. Des Weiteren sollte die Turmauftreffläche verkleinert werden, ohne aber den Turminnenraum zu verringern. Auch sollte ein stereoskopischer Entfernungsmesser eingebaut werden. Dieser optische Entfernungsmesser galt als revolutionär. Durch das schnelle Umrüsten sollte der Panzer auch mir einer Infrarot-Ausrüstung ausgestattet werden. Mit diesen Maßnahmen sollten die Produktionskosten gesenkt werden und man erwartete durch die Verwendung dieses "Schmalturmes" Einsparungen von 30-40% der normalen Herstellungskosten. Auch die Forderung nach einem verbesserten Panzerschutz, konnte eingehalten werden. Die Frontpanzerung des Turmes konnte um 40mm auf insgesamt 120mm verstärkt werden, ohne dass das Ausgangsgewicht von 8t überschritten wurde. Ende 1945 wurden einige dieser neuen Türme von den Amerikanern erbeutet. Ein Einsatz von Panther "Ausf. F" ist nicht nachweisbar.

Weitere Veränderungen der Ausführung "F" waren:
 

    -Erhöhung der Wannendachdicke von 12 auf 25 mm
    -Neuentwurf der Lukendeckel für Fahrer und Funker, diese wurden leicht angehoben und seitlich abgeschwenkt
    -Das MG (Funkerplatz) wurde durch eine Kugelblende für die ersetzt
    -Die Halterungen für Funkgeräte wurde so montiert, dass ein Umbau zum Befehlspanzer auch von der Truppe vorgenommen werden konnte
    -Jedes Fahrzeug sollte eine Infrarot-Nachtsicht-Anlage aufnehmen können
    -Es wurde das gummi-sparende Schachtellaufwerk verwendet
    -Einbau der Einrichtung für Unterwasserfahrt wie bei der "Ausf. G"

 


"Ein Pantherverband in der russischen Steppe."


 

Panzerzerstörer Panther

 

Durch das Auftreten russischer Panzer mit verstärkter Panzerung, kamen bei der deutschen oberen Führung die Überlegungen auf vorhandene Panzertypen neu zu bewaffnen. Hierbei sollten auf die Fahrzeuge Waffen, mit schweren und schwersten Kalibern, aufgebaut werden. Aus diesen Überlegungen heraus begann, die Firma "Krupp" aus Essen, die Entwicklung aufzunehmen. So sollte auf das Fahrgestell eines Panthers eine 12,8cm PaK montiert werden. Dadurch sollte ein Fahrzeug entstehen, das in der Hauptbewaffnung dem "Jagdtiger" gleichwertig war, aber durch ein geringeres Gewicht eine höhere Beweglichkeit aufweisen sollte. Man kam bei diesem Projekt aber nicht über das Stadium der Entwicklung von Entwürfen heraus.


 

Panther II



Der Panther II (Sd.Kfz. 171) sollte der Nachfolger des Panzerkampfwagens V "Panther" werden. Schon im Jahr 1942, die Produktion des "Panthers" war gerade erst richtig angelaufen, begann man mit der Konstruktion eines neuen Panzers. Bei diesem Fahrzeug sollte die Panzerung auf 100m - 120mm an der Front und auf 60mm an den Seiten verstärkt werden. Auch war die Überarbeitung des Fahrwerkes vorgesehen. Da die Entwicklung zeitgleich mit der des "Tiger II" stattfand, kam man zu der Entscheidung Teile bei beiden Panzern austauschbar einzusetzen. So sollte es ermöglicht werden, Teile wie Lenkgetriebe, Vorgelege, Laufrollen, Aufhängung und Antrieb, zwischen den beiden Panzertypen auszutauschen. Man versuchte so die Produktion von Ersatzteilen, sowie die Reparatur, zu vereinfachen. Die anfängliche Entscheidung für die 7,5cm Kanone wurde schnell wieder fallen gelassen und man entschied sich nun für die 8,8cm des "Tiger II" aber ohne Mündungsbremse. Auch kam eine Saukopfblende, ähnlich der des "Königstigers", zu Einsatz. Auch so sollte die Produktion und Reparatur vereinfacht werden. Auch entschied man, das die Verbesserungen, die bei der Entwicklung des "Panther II" gemacht wurden, in die Produktion des "Panther" mit einfließen sollen. So wurde bei der Entwicklung des "Panther Ausf. G" viel auf diese Erkenntnisse geachtet. Auch wenn die Entwicklung weit fortgeschritten war, kam es nur zur Produktion eines einzelnen "Panther II". Dieser Panzer hatte durch die zahlreichen Modifikationen ein Gesamtgewicht von über 50 Tonnen.
 

 

 


 
Technische Daten "Panther II"
Hersteller:
MAN
Gefechtsgewicht:
53 t
Länge:
6870 mm
Breite:
3270 mm
Höhe:
3100 mm
Motor:
Maybach HL 230 P 30,
12-Zylinder-Benzinmotor
Hubraum:
23880 ccm
Leistung kw/PS:
512/700
Leistungsgewicht:
13,2 PS/t
Höchstgeschwindigkeit:
46 km/h ( Straße ),
24 km/h ( Gelände )
Kraftstoffvorrat:
720 Liter
Fahrbereich:
k.A.
Besatzung:
5 Soldaten
Bewaffnung:
1x 8,8 cm KwK 43 L/71,
2x 7,92mm MG 34
Panzerung:
16 bis 120 mm
Furttiefe:
1,7m

Quellen

"Waffentechnik im Zweiten Weltkrieg" von Alexander Lüdeke, Parragon-Verlag, ISBN: 978-1-4054-8584-5
"Panzer der Wehrmacht 1933-1945" von Alexander Lüdeke, Motorbuch-Verlag, ISBN: 978-3-613-02953-8
"Panther Panzer" von Matthew Hughes und Chris Mann, Dörfler Zeitgeschichte, ISBN: 978-3-89555-849-8

http://de.wikipedia.org/wiki/Flakpanzer_Coelian ( letzter Zugriff: 11.01.2012 13:00)
http://www.panzerfux.de/panzerfux_e/prodpic/FlakPanzer-Coelian-TRI-97012_b_2.JPG ( letzter Zugriff: 11.01.2012 13:05)
http://www.ipmsdeutschland.de/Militaer/Queissner/Dragon_Panther_F.html ( letzter Zugriff: 11.01.2012 13:30)
http://www.peachmountain.com/5star/Tanks_Patton_Tanks_PantherII_Tank.aspx ( letzter Zugriff: 15.01.2012 17:00)



Autor: panzermeyer