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Das Thema

Überschweres Maschinengewehr Modell Browning M2 .50


Daten


 

 
Technische Daten
 
Kaliber:
.50
Patrone:
.50US
v0:
895m/s
Lauflänge:
1143mm
Züge/Richtung:
8/r
Feuergeschwindigkeit:
500 Schuss/min
Munitionszuführung:
Metallgurt (im Kasten) mit 110 Schuss
Einsatzschussweite:
1400m
Masse:
38,11kg
Masse des Dreibeins:
19,86kg
Masse des schweren Laufes:
10,4kg


Geschichte

Geschichte:
Das ÜSMG beruhte auf dem Entwurf des MG Browning M 1917, welches für die US-Truppen im 1.Weltkrieg entwickelt worden war. Da zu dieser Zeit ein großer bedarf an MG’s bestand, die vor allem auch leichte Panzerungen durchschlagen sollte. Zuerst wurden die Waffen von Großbritannien und Frankreich übernommen, da jedoch nicht genügend Waffen zur Verfügung waren, und diese auch nicht den Anforderungen entsprachen, veranlassten die US-amerikanischen Militärs eigene Versuche.
Zuerst experimentierte man mit französischer 11mm Munition, welches mit einem umgerüsteten Browning M 1917 erprobt wurde. Der Test war jedoch nicht erfolgreich und so forderte man John Moses Browning auf ein Maschinengewehr zu konstruieren, welches auch zur Panzerabwehr eingesetzt werden konnte. Man einigte sich darauf eine Patrone im Kaliber .50 zu verwenden. Die Tests verliefen jedoch wenig erfolgreich, dennoch bestellte das Militär 10000 Stück. Da weder die Waffe noch die Munition zufrieden stellend waren musste weiterexperimentiert werden.
Zur selben Zeit erbeutende die kämpfende Truppe deutsche Panzerbüchsen des Typs Tankgewehr Modell 18 mit 12,7mm Munition.
Auf dieser Grundlage entwickelte Winchester eine neue Patrone mit entsprechender Mündungsgeschwindigkeit und Durchschlagskraft. Diese Patrone wird bis heute nahezu unverändert hergestellt unter dem Namen .50 US Browning M2.
Bei der neuen Waffe handelt es sich um eine vergrößerte Version des MG M1917 mit einem speziellen Rückstoßdämpfer zum Einstellen der Feuergeschwindigkeit und einer anderen Visierung. Diese Waffen standen ab 1021 zur Verfügung und wurden erneuert Modifiziert und verbessert und 1930 bzw. 1933 übernommen.
Die Waffen wurden als Flugzeug-MG, in Panzern als Fliegerabwehr-MG aber auch bei der Marine verwendet.
Bis Ende der achtziger Jahre gehörte das MG zur Bewaffnung der USA und zahlreicher anderer Nationen. Eine verbesserte Version wird auch heute noch von der FN hergestellt.
Die Treffsicherheit und Durchschlagskraft entsprachen dem damaligen Standart, so konnte z.B. auf eine Distanz von 100m eine 25mm dicke Panzerplatte durchschlagen werden.

 


Beschreibung

Waffenbeschreibung:
Bei diesem überschweren MG handelt es sich um einen Rückstoßlader mit kurz Zurückgleitenden Lauf mit einem Horizontalblockverschluss mit Fallriegel.
Ein Stoßdämpfer stoppt den Lauf nach 20mm dabei ist der Gasdruck so weit abgefallen, dass der Verschluss entriegeln kann und weiter zurückgleitet. Dabei wird die Hülse ausgestoßen und die nächste aus dem Gurt gezogen. Die gespannte Schließfeder bringt die beweglichen Teile wieder nach vorne.


Munition

Munition:
Die Munition 0.50US beruht auf eine erbeuteten Mauser Patrone im Kaliber 12,5mm, welch für das MG modifiziert wurde.

 

 
Daten Munition
 
 
Kaliber:
.50 / 12,5mm
Masse der Patrone:
110g
Masse des Geschosses:
46g
Masse der Pulverladung:
ca. 16,5g
v0:
765-890 m/s
E0:
13460-18218J


Quellen

Buch: Enzyklopädie der Infanteriewaffen, 1918 bis 1945, Band 1&2; Reiner Lidschun, Günther Wollert; BECHTERMÜNZ; ISBN: 3-8289-0406-8
Buch: Waffentechnik im zweiten Weltkrieg; Alexander Lüdeke; Parragon Books Ltd; ISBN: 978-1-4054-8584-5





Autor: Viper