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Das Thema

Tokarew TT-33

 

 

 

Sowjetische Standardwaffe

 

 

Geschichte

Geschichte



Die Tokarew TT-33 war eine Pistole der Roten Armee und Nachfolgerin der früheren Nagant-Revolver, mit ihr sollten auch einige Selbstladepistolen ersetzt werden. Die Mechanik wurde vom Colt M1911 übernommen, das Aussehen der FN Browning Modell 1903 entliehen.
Das erste Modell, die TT-30 war bei weitem nicht so ausgereift. Von ihr wurden lediglich einige tausend Stück produziert. Sie war weder erfolgreich noch sehr beliebt. Der große Renner wurde 1933 die verbesserte und endgültige Variante, die modifizierte TT-33.

Sie wurde zur Standartpistole der Roten Armee.

Fjodor Tokarew wurde bekannt durch die Konstruktion von Schützenwaffen, die in Tula gefertigt wurden und die zur Ausrüstung der Roten Armee gehörten.
 

 

 

(Fjodor Tokarew)



Beispiele dafür sind die Pistole TT-33 oder das Selbstladegewehres SWT-40. Als Anerkennung seines Wirkens wurde er im Jahr 1940 mit dem Orden Held der sozialistischen Arbeit ausgezeichnet.
 

Technik

Technik

 

 



Die Pistole wurde für eine Flaschenhalspatrone im Kaliber 7,62 x 25 mm TT ausgelegt. Mit der TT-33 konnten auch Patronen des Kalibers 7,63 mm Mauser verschossen werden. Später wurde sie auch für 9 mm Parabellum-Munition gefertigt. Die für diese Waffe vorgesehene Munition des Kalibers 7,62 Tokarew war wiederum eine "Entlehnung" der sehr rasanten deutschen 7,62 mm Mauser-Patrone.
Sie konnte ebenfalls aus dieser Pistole verschossen werden. Eines ihrer großen Pluspunkte, weil so sehr hohe Stückzahlen hergestellt werden konnten.

Die TT 33 war im Aufbau und der Mechanik sehr einfach im Fließbandbetrieb zu produzieren
Die TT-33 war bis 1951 Ordonnanzpistole der Roten Armee, dann wurde sie durch die Makarow PM ersetzt.
Einige Modelle blieben bis in die 1970er-Jahre im Einsatz. Die Waffe war in großen Stückzahlen bei verschiedenen Verbündeten der UdSSR als Militär- und Polizeipistole eingeführt.

Der Name Tula-Tokarew stammt vom ursprünglichen Herstellungsort:
Die von Tokarev wurde nämlich zuerst in einem Staatsbetrieb in Tula 150 km südlich von Moskau gefertigt.

Es gelang - trotz enormen Ausstoßes der Waffenwerke und, trotz des Umstandes, das auch in der USA diese Pistole für die Sowjetunion gefertigt wurde, erst im Jahre 1945 endgültig, den äußerst robusten Nagant-Revolver weitgehend zu ersetzen.
Sie wurde und wird in Ungarn, Polen, China und Nordkorea in Lizenz gefertigt.

Es sind erlaubte und unerlaubte Nachbauten der TT 33 aus China und Ägypten bekannt.
 

 

 

 

 

(Soldat der roten Armee mit einer TT 33)

Daten

 
Daten und Fakten
 
 
Allgemeine Informationen
Zivile Bezeichnung:
Tula Tokarew Modell 1933
Militärische Bezeichnung:
Tokarew TT-33
Entwickler / Hersteller:
Fjodor W. Tokarew
Herstellerland:
Sowjetunion
Waffenkategorie:
Pistole
 
Maße
Gesamtlänge:
196 mm
Gesamthöhe:
130 mm
Gesamtbreite:
30,5 mm
Gewicht (mit leerem Magazin)
0,854 kg
Gewicht (mit maximaler Ausrüstung):
0,940 kg (mit leerem Magazin)
Lauflänge:
117 mm
 
Technische Daten
Kaliber:
7,62 mm Typ P(M30)
-9x19mm Parabellum
Mögliche Magazinfüllungen:
8 Patronen
Effektive Reichweite:
50 m
Maximale Schussweite:
800 - 1000 m
Kadenz:
32 Schuss/min
Feuerarten:
Halbautomatik
Mündungsgeschwindigkeit Projektil (V0):
420 m/s
Mündungsenergie (E0):
650 Joule
Anzahl Züge:
4
Drall:
Rechts


Zum Schluss

Schlusswort



Für ein "Plagiat" ein durch und durch gelungener Entwurf, der zur vollen Zufriedenheit der Rotarmisten Jahrzehntelang erfolgreich im Einsatz war!

Quellen

Buch: Lucas, James, Handbuch der Wehrmacht 1939-1945, Tosa Verlag/Wien 2001.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tokarew_TT-33 (Letzter Zugriff 14.11.2009)
http://www.waffenhq.de/index1280.html (Letzter Zugriff 14.11.2009)
http://world.guns.ru/handguns/hg20-e.htm (Letzter Zugriff 14.11.2009)



Autor: Carsten / TIWAZ