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Das Thema

Italienische Maschinenpistole - Beretta Modell 1938/42

 


 
 
Kaliber:
9 mm
Patrone:
9 x 19 Parabellum
Patrone:
9 x 19 Parabellum
Mündungsgeschwindigkeit:
370 m/sec
Feuergeschwindigkeit
(theoretisch):
400 Schuss(min.)
Gewicht ohne Magazin:
3,27 bis 4,3 kg
Kapazität:
Stangenmagazin mit 20
oder 40 Schuss
Einsatzschussweite:
200 m



Der Name Beretta wurde 1526 erstmals in Verbindung mit Schusswaffen gebraucht. Bartolomeo Beretta aus Venedig fertigte Arkebusen in großem Ausmaß für das Arsenal. Die sehr robuste Waffe hatte eine Gesamtlänge von 800 mm (außer der M1938 mit 950 mm). Der Entwickler dieser automatischen Waffe war Tullio Marengoni. Es wurde bei der Produktion dieser Waffe eine sehr aufwändigen Fräsetechniken verwendet. Dies machte die Massenfertigung kostspielig und die Waffe unnötig schwer.

Varianten

Beretta 38/42 - 20 Schuss:



Die Beretta war die Standart-Maschinenpistole der italienischen Armee während des ganzen zweiten Weltkrieges. Sie wurde von der Italienischen Armee darüber hinaus noch bis in die 70er Jahre verwendet. Es war eine sehr ausgewogene Waffe. Eine robuste und gelungene Konstruktion. Es wurde ein Mündungskompensator benutzt. Dieser ermöglichte eine hohe Trefferdichte.
 

Beretta 38/44 – 20 Schuss:

 

Die Waffe wurde erstmals 1938 bei der Armee Mussolinis eingeführt. Sie war so erfolgreich, dass selbst 1975 ein Nachfolgemodell, ohne schwerwiegende Veränderung, produziert wurde. Im Laufe der Zeit gelang es die Fertigung schrittweise zu vereinfachen und schließlich fand auch endlich die billigere Metallprägetechnik Anwendung.
 

Nachkriegsmodell 38/49 - 40 Schuss:



Die Beretta war eine überaus gelungene Weiterentwicklung der Beretta-Modelle des ersten Weltkrieges. Das Ursprungsmodell wurde einer Beretta-Konstruktion des Jahres 1918 entlehnt. Das Kalliber wurde auf 9 mm erhöht. Der ursprüngliche Villar-Perosa-Mechanismus wurde beibehalten. Sie war bei der Truppe sehr beliebt und begehrt.
 

Beretta Modell 38 A1 - 40 Schuss:

 

Die Beretta hatte zwei unterschiedliche Abzugsbügel, welche eine unkomplizierte Wahl zwischen Einzelfeuer und Dauerfeuer ermöglichten. Für Schützen, welche im Umgang mit dieser Waffe ungeübt waren, stellte dies jedoch einen Unsicherheitsfaktor dar. Der vordere Abzug löste Einzel- und das hintere Dauerfeuer aus.

 

Beretta Modell 38 A2 - 40 Schuss:


Ende 1942 wurde die Variante 38/42 hergestellt. Sie sollte die Hauptnachteile (praktisch das einzige Manko dieser Waffe), nähmlich die all zu aufwendige, dadurch langwierige Fertigung, beheben. Das Modell 38/44 war noch weiter vereinfacht und dadurch auf verbilligt - jedoch NICHT verschlechtert - worden.
 

Beretta 38/44 - 20 Schuss:



Beide Modelle (38/42 und 38/44) wurden auch von der deutschen Wehrmacht produziert und verwendet. Sie hatten dort die Bezeichnung MP.738 und MP.739 und waren bei den Landsern ebenso beliebt wie bei den Italienern. Die Beretta wurde von Soldaten in Italien, Deutschland, Rumänien und Argentinien verwendet.


Quellen

Texte, Ideen und Bilder von:
http://www.world.guns.ru …. Letztmalig am 03.08.2009
http://www.wwiiguns.com …. Letztmalig am 03.08.2009

Buch "Waffentechnik des zweiten Weltkriegs"


Buch „Handfeuerwaffen des 20. und 21. Jahrhunderts“


Buch "Enzyklopädie der Handfeuerwaffen"


Autor: Tiwaz