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Das Thema

MP 40

 

„Eine der wohl berühmtesten Infanteriewaffen des Zweiten Weltkriegs“.

Vorgänger Modell

Vorgänger



Das Vorgängermodell, die MP38, ist eine sehr innovative Maschinenpistole gewesen. Als Rückstoßlader konnte sie zwar nur im Dauerfeuer betrieben werden, doch die geringe Kadenz machte und macht diese Waffe sehr schnell beherrschbar. Man versuchte bei diesem Modell eine Materialersparnis hervorzubringen um sie für die Massenherstellung zu optimieren. So wurde anstatt Holz für den Schaft und die Griffschale Bakelit, eine Phenoplast und gleichzeitig der erste industriell produzierte Kunststoff, benutzt. Dies führte zu einer hohen Materialersparnis, da einfach und billig herzustellen. Des Weiteren wurde eine aus Metall bestehende ausklappbare Schulterstütze eingeführt, die weiterhin Material und Gewichtsersparnis brachte. Der Rest bestand aus leichten und doch stabilen Eisenblech, was diese Pistole sehr handlich machte.
Weiterhin wurde am Lauf eine Kante montiert um so in Fahrzeugen eine bessere Auflage und eine daraus resultierende Treffsicherheit zu geben.

Die MP38 war eine recht zuverlässige Waffe, doch es gab einige Mängel die beseitigt werden mussten.
Zum einen war durch die Konstruktion der Munitionseinführung ein recht hoher Ladehemmungsfaktor gegeben, das Magazin war zweiläufig, die Waffe aber nur einläufig und gerade. So verklemmte beim Übergang der Munition vom Magazin in den Lauf die Patrone sehr schnell. Außerdem war die Sicherung sehr stoßempfindlich, so dass es leicht zu ungewollten Schüssen kam.

Weiterentwicklung

Die Weiterentwicklung MP 40

 

Die Entwicklung der MP40 sollte diese Mängel versuchen zu beseitigen.
Der Spanhebel, der zu gleich Sicherung war wurde optimiert, die Einrastposition konnte nun mit einer Federkappe leicht gesichert werden. Weiterhin wurden in den Magazinen Sicken eingelegt, anstatt sie glatt zu lassen, dass verringerte den Verschmutzungsgrad und so die Wahrscheinlichkeit einer Ladehemmung.
Neue Materialverfahren sollten auch bei diesem Modell zu einer Materialersparnis führen. Die Waffen wurden nun vermehrt mit Punktschweißungen und Metallstanzteile gefertigt. Dies führte dazu, dass die MP40 nun Standortunabhängig produziert werden konnte und der hohe Bedarf gedeckt werden konnte.

 

 

 

Ursprünglich war die MP38/40 für Panzerbesatzungen gedacht, doch durch ihre Eigenschaften wurde sie vermehrt an alle Heeresgattungen ausgeteilt. Dazu gehörten vermehrt die Zug- und Gruppenführer.

Diese Waffe war dank ihren Eigenschaften sehr beliebt, so tauschten alliierte Truppen gerne ihre eigenen Waffen gegen erbeutete MP 40 aus. In vielen amerikanischen Kriegsfilmen wird diese Zuneigung demonstriert. So sieht man dort die Helden oft mit der deutschen MP 40 in der Hand. Neuste Studien haben ergeben, dass die größten Bestände an MP 40, als antike Sammlerstücke, heute in den vielen Veteranenmuseen, Haushalten und Schießplätzen sich finden. Sie gilt bis heute als Ausdruck deutsche Präzision und hohe Kunst der Waffenentwicklung.

 

 



Und doch war die MP 40 keine Standardwaffe der Wehrmacht, das war immer noch das K98. In den späteren Kriegsjahren wurde sie dann aber in so gut wie in allen Truppengattungen integriert. Selbst die U-Boot Besatzungen verfügten über das MP 40 und schätzen es als kompakte Waffe für den schnellen Einsatz.

 



Die MP 44 gilt als Nachfolger und weitere Verbesserung.

Nachfolge-Modelle

Nachfolger und Nachbauten



M3 „Grease Gun“

Es existierte noch die MP 41, diese technisch gleiche, anstatt Stütze nun mit einem Holzschaft wurde für Polizeistreitkräfte benutzt.
Die jugoslawische Zastava M56 (1956) und die deutsche Selbstladebüchse BD 38 (2005) benutzten die MP 40 als Konstruktionsvorlage.
Die amerikanischen (1942) wurde mithilfe von Konstruktionsdetails erbeuteter MP 40 und britischen Sten Guns gefertigt.

Nachkriegszeit

Verwendung in der Nachkriegszeit



Viele MP 40 wurden in Palästina benutzt. Die israelische Armee bewaffnete ihre Fallschirmspringer standardmäßig bis 1956 mit ihnen und auf dem Balkan wurde sie sogar bis in den 90ern! überraschend benutzt.

English Version

English - The MP40

 

Is one of the most famous submachine-pistol in the second world war.

 

But before I talk about the MP40 I've something to say about its predecessor the MP38.

The MP38 is a very innovative machine pistol. These recoil loaders could only fire into permanent operated, but the low cadence makes this weapon very quickly manageable. They tried to perform this model in a savings of producing material and other optimizations for the mass production. So instead of wood for the handle and the bowl Bakelite, a phenol while the first industrially produced plastic was used. This led to a high savings material as easy and cheap to produce. Also, an existing, metal fold-out shoulder restraint, which continues material and weight savings brought. The remainder consisted of light but sturdy iron sheeting, what this gun made very handy.
It was run on an edge mounted in vehicles so as to improve circulation and a resultant meeting safety.

The MP38 was quite a service weapon, but there were some deficiencies which had to be fixed. On the one hand was the construction of ammunition introduce a fairly high loading inhibiting factor, the magazine was produced for two barrels, the weapon but only open and just in the transition of the ammunition magazine and running quickly pierced the cartridge. Furthermore, the very security impact, making it easy to deflect unwanted came.

This was tried with the MP40 to improve. The tension lever, which was equal to fuse has been optimized, which could Einrastposition now with a pen cap easily secured. In addition, the unions filed magazines, rather than flat to let that reduced the pollution level, and so the likelihood of charging inhibition. And now, thanks to new materials processes, in a material-saving attempt. The weapons were now increasingly with welding and metal stampings manufactured.
This led to the MP40 now Regardless location could be produced and the high demand could be met.

Originally, the MP38/40 tank crews thought, but through their properties was increased to all army genera distributed. But it was increasingly on tensile and group leaders distributed.

This weapon was thanks to their properties very popular, so Allied troops exchanged like their own weapons against plundered MP40.

However, the MP40 was no standard weapon, it was still the K98, but later war years, she was as good as in all troops integrated, so even submarine crews on MP40.

 

Successor and replicas

 

There was still the MP41, it is technically the same, rather than support now with a wood was for the police forces.
The Yugoslav Zastava M56 (1956) and the German self-loading rifle BD 38 (2005) used the MP40 as “Konstruktionsvorlage”.
The American M3 "Grease Gun" (1942) has been using construction details captured MP40 and British Sten Guns manufactured.

 

Post-war era

 

Many MP40 were in Palestine. The Israeli army armed skydivers their standard until 1956 with them and in the Balkans was even in the 90s! Surprisingly used.

 

 


 
Technische Daten/
Technical Specifications
 
Hersteller/Manufacturer:
Erfurter Maschinenfabrik Geipel GmbH
Länge/Length:
832 mm (Schulterstütze ausgeklappt)/
(folded retracted)
629 mm (Schulterstütze eingeklappt)/
(folded short)
Lauflänge/Barrellength:
251 mm
Kaliber/Caliber:
9 mm
Feuergeschwindigkeit/Fire speed:
600 Schuss/min/Six hundred rpm
Mündungsgeschwindigkeit/
Muzzle velocity:
380 m/s
Effektive Kampfentfernung/
Effective range:
bis zu 200 m Up to 200 m
Maximale Schussweite/
Maximum shot:
über 1200 m over 1,200 m

 

 

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenpistole_40 (Letzter Aufruf 29.10.2009)
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waf ... tole40.htm (Letzter Aufruf 29.10.2009)
http://www.whq-forum.de/cms/637.0.html (Letzter Aufruf 29.10.2009)
http://tools-of-death.ru/hot/ho04/ho0015.html (Letzter Aufruf 29.10.2009)
http://www.hpwt.de/2Weltkrieg/MP40.htm (Letzter Aufruf 29.10.2009)



Autor: Anstecknadel23 / Freiherr von Woye