Mini-AARs: Die Logbücher des Rainhard Zille

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6 Monate 1 Woche her #1 von UrViechAlex
Hallo allesamt!

Um mir einen Reim auf das zu machen, was mir SH3 da so anbietet und um eine Erinnerungsstütze zu haben (due unzähligen Versenkungen verschwimmen ja im Kopf), habe ich mir immer etwas mehr Mühe mit den Commander-Logbüchern gegeben. Sie haben natürlich nicht die Länge von dem, was einige Literaten hier so rausballern (v.a. habe ich mir bisher um Screenshots keinen Kopf gemacht, ggf. sollte ich das mal ändern...), aber trotzdem ist es doch schöner, für ein größeres Publikum zu fahren und zu schreiben.

Ich beginne mal mit der aktuellen WAC 5.0 & 5.01 - Kampagne und den Abenteuern des Rainhard Zille:


1)
Patrouille 1 - Sofortige Erfolge und ein schwer beschädigtes Boot - was für ein Start!

U-17, U-Flotilla Weddigen|Ausgelaufen: September 1, 1939, 18:48

Von: Kiel
Missiondbefehle: Zu erwartenden Exodus polnischer Schiffe unterbinden
Freie Jagd, Einsatzgebiet rund um Bornholm bis Danziger Bucht (Sektor AO 95)



2)

Im süddänischen Raum Ausweichen des neutralen Schiffsverkehrs.
Beginn der Operationen an der schwedischen Südküste.
Kontrolle eines finnischen Dampfers mit Ziel Grimsby - glückliches Schiff, ein Tag später Beginn der Kampfhandlungen mit dem Vereinigtren Königreich!

3) 03.09.39, ab ca. 4 Uhr morgens
Zwischen Sandhammaren und Bornholm Sichtung zweier scheinbar zusammen fahrenden Frachter mit Westkurs.
Stoppsignal wird ignoriert, beide Schiffe erhöhen Geschwindigkeit - Verfolgung des Größeren nur mit AK möglich.
SBM Mira setzt Schüsse vor den Bug, an Oberdeck ist tatsächlich ein MG montiert.

Waffe wird bemannt, Gegner geht auf Kollisionskurs!
Während des Ausweichmanövers nimmt SBM Mira den MG-Posten unter Beschuss, danach bestreicht er Brücke und Fässer an Oberdeck, führt zu schnell ausbreitendem Brand.
Besatzung gelingt es nicht, die Fässer über Bord zu befördern, unsere Flakmannschaft setzt mit Leuchtspurmunition noch mehr Material in Brand.
Wegen Geschwindigkeitsüberschuss Verfolgung unmöglich, aber vier Stunden später stoppt der polnische Frachter lichterloh brennend (s.u.)...



Schiff versenkt!
Planquadrat AO 76
SS Kosciuszko (Mittleres modernes Frachtschiff), 4614 Tonnen. Fracht: Holz/Lackfarben
Mannschaft: 35. Mannschaftsverluste: 2
Nach Verfolgungsabbruch sofort Verfolgung des zweiten poln. Frachters, Beschuss führt zu oberflächlichem Brand an Oberdeck, stoppt, Besatzung geht in die Boote.
Prisenkommando unter IO Lt. Willi Carle setzt über, Versenkung mit drei Sprengpatronen.



Schiff versenkt!
Planquadrat AO 76
SS Maria Sobrieski (Mittlerer moderner Frachter), 7476 Tonnen. Fracht: Alkohol/Chemikalien.
Mannschaft: 40. Mannschaftsverluste: 16
Vermeintlich entkommener polnischer Frachter wird dank riesiger Rauchsäule wiederentdeckt, Besatzung schon in den Booten und nahe der schwed. Küste.Sinkt nach mehreren Stunden Feuersbrust unter gewaltigen Detonationen.



4)
03.09.39, AO 83
Massive Wetterverschlechterung am späten Vormittag, schwere Regenfälle, schlechte Sicht.
Finden und Stoppen von Schiffsverkehr kaum möglich, Nutzung des GHG, ostgehende Frachter und kleine Seefahrzeuge werden ignoriert.

Gegen 14 Uhr Auffassung zweier Schiffe im GHG, die auch kurz zuvor vom B-Dienst gemeldet worden sind. Wohl definitiv Polen, U-4 muss nordöstlich Bornholm stehend deren Verfolgung wegen Maschinenproblemen abbrechen.
Alter Trampdampfer SS Gloria Warjasczyk und Mittlerer Moderner Frachter SS Paul Adamski.
Versuch des Überwasserangriffs auf Letzteren, trotz schweren Regens und schlechter Sicht relativ wenig Seegang.
Alle Schüsse auf äußerste Nahdistanz, erster Torpedo detoniert zu früh, beim zweiten kommt es fast zur Katastrophe: Pressluftabschuss versagt, Torpedo steckt laufend im Rohr, fieberhaft arbeitender Torpedocrew gelingt nach einer langen Minute der Ausstoß!
Torpedo detoniert nur ca. 150 Meter entfernt auf dem flachen Grund - Boot wird schwer durchgeschüttelt, kleinere Schäden.
Dritter Torpedo explodiert unter dem Heck, aber größere Schäden sind erstaunlicherweise nicht erkennbar.
Getauchtes Nachladen, Boot hat in flachem Wasser Grundberührung. Vierter Torpedo - offensichtlich Fehler bei der Tiefeneinstellung, auch Nummer fünf versagt, keine Zündung trotz eindeutigem Treffer!
In der rauer werdenden See muss nach zehn Stunden die Verfolgung abgebrochen werde, |Moral der Besatzung stark beeinträchtigt...


5) 05.09.39, ca. 15 Uhr, PQ AO 95.
Steuerung des Bootes normal, größere Schäden am Rumpf nicht erkennbar, Klarmeldung an BdU.
Statt Rückmarsch nach Kiel Befehl Danziger Bucht anzulaufen, Torpedoübernahme vom U-Boot-Tender Weichsel.
Im Einsatzgebiet ungewöhnliche Ansammlung von kleineren Schiffen mit Nordwestkurs. Beim Heranstaffeln plötzlich von polnischen Begleitbooten Mewa und Zuraw angegriffen!
Deckender Artilleriebeschuss, Nottauchen, dann Nahtreffer durch 75mm Granate, Wasserbomben schütteln das Boot durch!
Nach Abschütteln der Jäger 12h auf Grund für Reparaturen, dann noch weitere drei an der Wasseroberfläche wg. Leckage im Steuerborddieseltank.


6) 06.09.39, 2.32 Uhr, PQ AO 96.
Schiff versenkt!
SS Graslin (Kuestenschiff), 2603 Tonnen. Fracht: Kohle. Mannschaft: 27. Mannschaftsverluste: 0
Am Ostausgang der Danziger Bucht Warteposition für Treffen mit U-Boot-Tender Weichsel und den Begleitzerstörern. Anlaufender Frachter stellt sich als estnisches Küstenschiff ähnlicher Größe heraus.
Wird routinemäßig gestoppt, Kontrolle ergibt tatsächlich Konterbande! Versenkung mit den restlichen Sprengpatronen, Besatzung wird in die Boote geschickt, sehr nah an der Küste|Wider Erwarten geht die Graslin bei der Sprengung nicht sofort unter, sondern fängt Feuer, massiver Kohle- und Ölbrand mit riesiger Rauchsäule!
Vier Stunden Brand, dann schnelles Sinken über Heck - Rendevouz mit der Weichsel wegen Maschinenschaden nicht möglich, Entschluss zum sparsamsten Rückmarsch nach Kiel.

7) 06.09.39, 18.06 Uhr, PQ AO 94.
Schiff versenkt! Lucasz (Kuestenfahrzeug), 82 Tonnen. Fracht: Post. Mannschaft: 7. Mannschaftsverluste: 0
Nach Tauchen vor unidentifiziertem Flugzeug kommt nach dem Auftauchen ein Küstenfahrzeug mit Westkurs in Sicht, nach Beratungen der Bootsführung gibt der LI Oblt. Fidelis Schwatlo das Okay.
Polnisches Kleinfahrzeug wiird gestellt, Besatzung geht unter Protest in die Boote, Versenkung mit der Bordkanone.


8) 06.09.39, 20.03 Uhr, PQ AO 94.
Flugzeug zerstört - PZL P.11 Jagdflugzeug.
Direkt nach der Entlassung des Rettungsbootes läuft ein dt. Schnellbootverband auf uns zu. Statt zu Tauchen Austausch von Grüßen und Neuigkeiten mit dem Leitboot S-25.
Plötzlich Luftalarm, Bordwaffenbeschuss durch polnisches Jagdflugzeug!
Kleinkaliberflak allüberall - aber der Abschuss kann eindeutig SBM Mira und BM Herbert Wegener zugeschrieben werden!
Pilot wird von einem der Schnellboote aufgefischt, dann getrennter Rückmarsch.

9) 07.09.39, 1.43 Uhr, PQ AO 94.
Schiff versenkt - SS Toplora (Mittlerer Segelschoner), 942 Tonnen. Fracht: Allgemeine Fracht. Mannschaft: 20. Mannschaftsverluste: 0
Nicht zu fassen - noch ein Erfolg!
Zwei im Paket fahrende Segelschoner werden langsam eingeholt von uns, wieder Kontrolle, wieder Konterbande!
Für Harwich bestimmte Fracht, die Besatzung des Russen muss in die Boote.
Versenkung mit dem Restbestand an 20mm-Munition, 500 Granaten in die Wasserlinie!
Zweiter Segelschoner entkommt in einer Regenwolke, Abbruch wegen Treibstoffmangel, Meldung an den BdU.

10) 09.09.39, 20.51 Uhr
Patrouillenergebnisse:
Verluste: 0
Versenkte Schiffe: 5
Beschädigte Schiffe: 1
Zerstörte Flugzeuge: 1
Patrouillentonnage: 15717 Tonnen
Verleihung des EKII an den Kommandanten Lt. Rainhard Zille wegen der ungewöhnlichen Erfolge!
Allerdings gleichzeitige Rüge durch den BdU wegen des zu hohen Risikos und dem daraus resultierenden Beinaheverlust des Bootes.
Schwere Schäden am Rumpf, fünf Wochen Werftaufenthalt werden notwendig.
Ausschiffung des großartigen LI Schwatlo, Beförderung zum Kplt. und Ernennung zum technischen Ausbildungsleiter der U-Flotille Wegener.
Ersatz Lt. Willi Dehn von U-1, ein guter Bekannter von unserem Funkmaat Meyer.
Während der Werftliegezeit auch Einbau der neuen, leistungsfähigeren Batterieanlage AFA 44 MAL 570.
Wegen des glücklichen Nach-Hause-Schleppens neues Turmwappen Weiße Schnecke, die Mannschaft hat Humor! Versetzung des Bootes von der U-Flotille Weddingen in Kiel zur U-Flotille Saltzwedel in Wilhelmshaven.



War also eine amtliche Karriereeröffnung - für zukünftige U-Bootsims sollte man mal die Option "Versenkung nach Prisenordnung" einführen...
:-)
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6 Monate 1 Woche her - 6 Monate 1 Woche her #2 von UrViechAlex
Achja, falls es jemanden interessiert - die Modliste:

Modliste:
WarAceCampaign 5.0
WarAceCampaign 5.0 Patch_5.01
_WAC_5.01_emblem_fix
WAC_5.01_WhaleChaser_Fix
WAC5.0 Campaign_Atlantic_Baltic
Das H.Sie-Supplement...
WAC5.0 User Command Sounds
smaller waves
Realistic Hull Damage
TAM 2.0 +UCS 3.0 Kombi (für WAC 5.01)
o2-gauges
Pseudodocking
More wounded & less dead



D.h. viele Ereignisse basieren exklusiv auf WAC, manche sind natürlich auch wilde Ausschmückungen meinerseits, allerdings mit dem Anspruch von Realismus und Plausibilität im Hinterkopf. Die reine Simulation bietet ja vieles gar nicht, z.B. unterschiedliches Verhalten der Frachter, Konterbande, die Neutrale zu legitimen Zielen nach Prisenordnung macht etc.

Vielen Dank nochmal an HanSolo, der Mod ist toll...
Letzte Änderung: 6 Monate 1 Woche her von UrViechAlex.
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6 Monate 1 Woche her #3 von UrViechAlex
Patrouille 2 - Das Fehlschussfestival westlich der Orkneys!

U-17, 2. Flottille
Nach der Reparatur auf der Krupp Germaniawerft in Kiel: Versetzung zur 2. U-Flotille (Anmerkung des Verfassers: das ist kontrafaktisch, in der Zwoten gab es keine Typ-II-Boote, auch U-17 gehörte zur Ersten, aber das "Gegurke" von Kiel raus ist mir immer zu aufwändig - wir stellen uns also vor, dass der BdU U-17 unbedingt in der Zweiten haben wollte, vlt. wegen der Nordseekenntnisse des Kommandanten?)

Ausgelaufen: Oktober 27, 1939, 12:06|Von: Wilhelmshaven
Missiondbefehle: Rund um die Orkneys und die Shetlands Druck auf brit. Handelsschifffahrt ausüben, in Sektor AN13 und AN 14 patrouillieren. Größere Boote anderweitig gebunden, daher Einsatzgebiet mit sparsamster Marschfahrt anlaufen. Vor Ort geringe Größe des Bootes zum Ausweichen vor Bewachern nutzen.

(Frage des Verfassers: sollen die vom SH3Gen generierten allgemeinen Flottenbefehle hier mit rein? So ein bißchen halte ich mich da schon dran, aber es ist auch viel Füllfunk...)



1) 1.11.39, 00.50 Uhr:
Schiff versenkt! Planquadrat AN 14

PS Pulling Scotsman III (Schaufelradschlepper), 1312 Tonnen. Fracht: keine. Mannschaft: 25. Mannschaftsverluste: 0.
Offensichtlich zu einem Schleppeinsatz gerufener alter, aber erstaunlich großer Küstenschlepper.
Wird im GHG aufgefasst und überraschend gestellt, wegen der Nähe zu Scapa Flow Eile geboten. Überfallartiger Angriff mit BW, auch das MG kommt auf dem Turm zum Einsatz. Besatzung geht hektisch in die Boote, keine FT-Nutzung.
Daher Entschluss, vorsichtig längseits zu gehen. Sinnvolle Schlüsselmittel werden nicht gefunden, Zivilist eben - und wirklich sehr alt, was macht der so weit draußen? Einsatz aller Sprengpatronen auf einmal, sackt sehr schnell weg.
Kurz nach dem Absetzen Zerstörer im GHG! Machen uns getaucht davon...


2) 1.11.39, 09.09 Uhr:
Schiff versenkt! Planquadrat AN 14
MV Barnegat (Kuestenfahrzeug), 81 Tonnen. Fracht: Allgemeine Fracht im Inselverkehr. Mannschaft: 7. Mannschaftsverluste: 2.
Kleiner Versorgungspendler läuft uns vor die Rohre, reagiert nicht auf Stoppsignal.
Leider kommen zwei der sieben Besatzungmitglieder durch unseren 20mm-Beschuss um.
Rest der Besatzung geht dann schnell in ein Boot.
Kommandant wird ob seiner Unverantwortlichkeit zur Rede gestellt, dann schnell Abmarsch.

3) 1.11.39 13 Uhr:
Planquadrat AN 1
Bei guter Sicht und leichtem Seegang kommt ein 5000-Tonner über die Kimm.
Alter Kolonialfrachter, läuft nur sechs Knoten. Beim schnellen Überwasseranmarsch stoßen drei Swordfish aus den Wolken!!!
Boot entgeht um Haaresbreite der Vernichtung, unweit des Turmes schlagen mehrere Bomben beim Tauchvorgang ein.
Glücklicherweise keine strukturellen Schäden, letztendlich fehlen dazu einige Meter.
Trotz der geringen Größe ist die Tauchzeit der alten Einbäume definitiv zu lang!

Nach 15 Minuten unter Wasser Auftachen, Nachsetzen.
Angriff auf 600 Metern Entfernung auf die unbewaffnete City of Cardiff.
Totales Torpedoversagen, abermals! Erster geht fehl wegen Überschätzung der Tiefe, wohl wenig Fracht geladen. Bei Zwei und Drei versagt die Tiefensteuerung, bei Vier und Fünf der Zünder!
Kein weiteres Boot in der Nähe und nach zwei Tagen, die größtenteils mit Tauchen vor Bewachern verbracht werden: Entschluss zum Rückmarsch.


4) 07.11.39, 11.53 Uhr:
Patrouillenergebnisse:
Verluste: 0
Versenkte Schiffe: 2
Zerstörte Flugzeuge: 0
Patrouillentonnage: 1393 Tonnen


Tja, die Typ-II-Boote machen zu Beginn nicht immer Freude...
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6 Monate 1 Woche her #4 von UrViechAlex
Achja, kommentieren HIER ausdrücklich erwünscht, ist ja nicht mehr so viel los...
:-)

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6 Monate 1 Woche her #5 von Magic1111

UrViechAlex schrieb: Achja, kommentieren HIER ausdrücklich erwünscht, ist ja nicht mehr so viel los...
:-)


Vielen Dank für Deinen neuen AAR, sehr schön! :dmp_21:

Falls es Dir mit den Kommentaren hier doch zu unübersichtlich wird, kannst Du Dir gerne, wie die anderen auch, einen extra Kommentar Thread anlegen. Ich könnte dann bei Bedarf die Posts nach da verschieben.

Ist aber kein "Muss".
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6 Monate 1 Woche her #6 von UrViechAlex
Danke Dir!

Erstmal schauen, was da so alles noch kommt. Habe übrigens gestern erstmalig überhaupt in meiner SH3 - "Karriere" ein paar Screenshots (FF Nummer zehn von Herrn Zille) gemacht. Die waren aber noch nicht übermäßig aussagekräftig, muss noch an Kamerawinkel, Beleuchtung u.v.a. am Timing arbeiten.

:-)
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6 Monate 1 Woche her #7 von UrViechAlex
So, dritte Runde:


Patrouille 3 - Erste große Torpedoerfolge trotz Dauersturm

U-17, U-Flotilla Saltzwedel
Ausgelaufen: November 21, 1939, 18:40
Von: Wilhelmshaven
Missiondbefehle: In Sektor AN82 patrouillieren, zwischen NL und Norfolk Angriff auf alliierte Schifffahrt


1) 22.11.39. -- 0350 -- 20 Kilometer nördlich Juist
Sichtung eines treibenden Wracks in der Fahrrinne!
Vorsichtige Annäherung ergibt, dass es sich um die MS Annegret Behrend handelt
Vor drei Wochen weit nordwestlich von Mine oder U-Boots-Torpedo getroffen, evakuiert
Offensichtlich nicht gesunken, Meldung an BdU
Eindeutige Gefährdung des Schiffsverkehrs an dieser Stelle
Bergung erscheint auf den ersten Blick nicht unmöglich

NW des Ijsselmeers Umschlagen des Wetters
Starke Stürme bei wenig Regen, in der Form konstante Wetterlage





2) 27.11.39. -- 1843 -- Planquadrat AN 81 (NW Norfolk)

Schiff versenkt! SS Devonshire Promise (gr. Schnellfrachter) , 17976 Tonnen. Fracht: Maschinenteile, Fahrzeuge. Mannschaft: 38. Mannschaftsverluste: 11.
Vor der niederländischen Küste viele kleinere Schiffssichtungen
Annäherung und Waffeneinsatz kaum möglich wegen hoher See
Entschluss, direkt unter der britischen Küste zu operieren, Hoffnung auf besseres Wetter
Diese Hoffnung trügt, aber nach mehreren Tagen Sichtung eines sehr großen, nagelneuen Frachters:

Devonshire Promise, wohl auf dem Weg nach Skandinavien
Wegen hoher Geschwindigkeit des Gegners Vorsetzmanöver von 18h (!) Dauer, Rücksichtslose AK-Fahrt!
Erster Torpedo steuert tief, aber Nummer zwei trifft unter dem Vorschiff
Sofort vorderes Drittel des Schiffes in Brand
Trotz der Gefahr von heraneilender Hilfe erscheint uns die Bergung wegen des Wetters unwahrscheinlich
Warten mit dem Fangschuss zahlt sich aus, nach vier Stunden sinkt der große Brocken über den Bug
Besatzung wird in den Booten schwer gebeutelt, aber wir müssen uns wegen nahender Zerstörer absetzen


3) 28.11.39. -- 1858 -- Planquadrat AN 73
Schiff versenkt! SS Belmoira Louise (Schuettgutfrachter), 3056 Tonnen. Fracht: Kohle. Mannschaft: 22. Mannschaftsverluste: 13
Nach der Versenkung der Devonshire Promise Marsch nach Osten, teilweise unter Wasser
Überall kleinere Bewacher und auch trotz des Windes mehrmals Luftalarm
Sichtung ebenfalls nordgehenden Kohlefrachters
Vorsetzmanöver gelingt, Angriff vorgeflutet über Wasser
Erster Torpedo geht fehl, Geschwindigkeit unterschätzt oder erhöht!
Zweiter sitzt unter dem Heck, aber kaum Schlagseite, nur geringfügiger Geschwindigkeitsverlust
Nach zwei Stunden und unablässigem SOS-Funken des Frachters Fangschuss
Letzter Torpedo explodiert unter der Schiffsmitte, Schiff bricht auseinander und sinkt dann rasch
Verschossen, direkter Rückmarsch


4) 30.11.39. -- 1156

Patrouillenergebnisse
Verluste: 0
Versenkte Schiffe: 2
Zerstörte Flugzeuge: 0
Patrouillentonnage: 21032 Tonnen
Beförderung des Kommandanten Rainhard Zille zum Oberleutnant zur See
Verleihung des EKI wegen der Hartnäckigkeit bei den Versenkungen trotz schwerer See
Beförderung des LI Willi Dehn zum Oberleutnant zur See
Vorschlag meinerseits: EK II für SBM Helmut Mira wegen außergewöhnlicher Leistung seiner Seemannschaft
Verleihung erfolgt, Belohnung für die gesamte Besatzung: Weihnachten in der Heimat!





Zu dem Wetter das passende Zitat:

"Heute wird wohl kein Schiff mehr geh'n
und keiner geht vor die Tür
Alle sind heute verschüchtert
nur ich bin es nicht, und das liegt an Dir
Am Fenster fliegt eine Kuh vorbei
da kommt jede Hilfe zu spät
Ein Glas auf die Kuh und eins auf die See"

Sven Regener, Element of Crime - An Land
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6 Monate 1 Woche her #8 von ossi60
Moin

ich möchte zum Ausdruck bringen,
das mir deine Art, die Vorgänge darzustellen,
zu umschreiben, aussergewöhnlich gut gefällt :dmp_114: :dmp_114:

Mit kameradschaftlichem Gruss

Heute ist Morgen schon Gestern, die Zeit in der Alles besser war.


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6 Monate 1 Woche her #9 von Stoertebeker
Kann mich da nur anschließen :dmp_35:
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6 Monate 1 Woche her #10 von UrViechAlex
Danke, dann lohnt sich ja dieses gründliche Rekapitulieren mit Geographie- und Faktencheck (passen die generierten Namen zum Schiffstyp? Kommt das hin mit Route, Fracht und Nationalität?) im Nachgang jeder Tour. :-)

Bis Patr. 12 geht das hier mindestens weiter - bin da gerade auf dem Nordatlantik bei ähnlichem Dreckswetter unterwegs.

Was in der Sim noch fehlt ist Proviant - die Reichweite der IID-Boote ist ja im Verhältnis zur Größe echt krass bei einem Drittel Fahrt, so sechs Wochen kann locker rauskitzeln....

:-)
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Patrouille 4 - Paukenschlag am ersten Konvoi!
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Ausgelaufen: Dezember 28, 1939, 23:10
Von: Wilhelmshaven
Missiondbefehle: In Sektor AN87 patrouillieren, Jagd auf alliierte Schiffe nördlich des verminten Kanals



1) 31.12.39. -- 1242 -- Planquadrat AN 87
Schiff versenkt! SS Kilissi (Kleiner Frachter) L, 2386 Tonnen. Fracht: Gemischte Güter / Chemikalien an Oberdeck / Passagiere.
Mannschaft: 60. Mannschaftsverluste: 30

Im OP-Gebiet Sichtung eines großen französischen Frachters
Vorsetzmanöver zum Unterwasserschuss scheitert wegen plötzlich auftauchendem bewaffneten Trawler
Alarmtauchen, Versuch, den Franzosen im GHG zu halten misslingt
Anderer Horchkontakt entpuppt sich als niederländischer Frachter mit auffälligem Westkurs
Reagiert zuerst auf das Stoppsignal, dann aber Flucht mit hoher Fahrstufe
Entscheidung - Boarding oder Versenkung mit Torpedo wird uns abgenommen!

Befehl zur Feuereröffnung mit der Flak auf Brücke und Oberdecksfracht
Tote und Verwundete unter der Besatzung, Fässer geraten in Brand, Explosionen
Können dem Frachter nur mit AK folgen, bleibt aber nach kurzer Zeit komplett in Flammen liegen
Müssen uns wegen aus Frankreich kommenden Bewachern absetzen
Sinken wird nicht beobachtet, geht aber aus dem FT-Verkehr hervor


2) 1.1.40. -- 1117 -- Planquadrat AN 79
Schiff versenkt! HMS Carrier (Landungsboot), 2155 Tonnen. Fracht: Fahrzeuge. Mannschaft: 48. Mannschaftsverluste: 12
B-Dienst meldet Auslaufen von Konvoi aus der Themsemündung
In Schlagdistanz, gehen auf Abfangkurs
Abfangen und Vorsetzmanöver gelingen
Zwei Zerstörer, eine Korvette und mehrere Torpedoboote geben Geleit
Militärtransporter, Edelwild! Offensichtlich für das BEF bestimmt
Vorderer Feger wird untertaucht, Unterwasserangriff, alle drei Torpedos finden auf kurze Distanz ihre Ziele!!!
Großes Landungsschiff wird zufällig im hinteren Teil des Geleits getroffen und auseinandergerissen



Schiff versenkt! SS Empire World (Transportfrachter), 5483 Tonnen. Fracht: Flugzeuge und Flugbenzin. Mannschaft: 42. Mannschaftsverluste: 38
Riesige Fackel nach Torpedotreffer!


Schiff versenkt! SS Empire India (Transportfrachter), 5482 Tonnen. Fracht: Allgemeine militärische Güter. Mannschaft: 44. Mannschaftsverluste: 0
Gerät nach Torpedotreffer auch in Brand, sinkt aber langsamer
Chaos im Geleit, können uns trotz der Wabos unbemerkt und unbeschädigt absetzen...



3) 2.1.40. -- 0451 -- Planquadrat AN 87
Schiff versenkt! SS Olof Sander (Kleiner Frachter), 3847 Tonnen. Fracht: Kaffee / Passagiere. Mannschaft: 78. Mannschaftsverluste: 0
Schwedischer Frachter wird nördlich von Calais zur Überprüfung gestoppt
Kommt aus Übersee und ist unterwegs nach London

Wird ihm zum Verhängnis, hat auch Passagiere dabei, Panik beim in die Boote gehen!
Sprengpatronen werden schnell währenddessen angebracht
Keine Sekunde zu früh!
Direkt nach der Explosion und als alle wieder an Bord sind werden wir von einem kleinen Bewacher angestrahlt und beschossen
Kleinere Schäden am Turm, Schnelltauchen!
Schäden können nicht genau eingeschätzt werden, LI befürchtet schwerwiegende strukturelle Schäden an der Unterseite des Bootes, daher Entschluss zum Rückmarsch



4) 3.1.40. -- 0131 -- 50 Kilometer nordöstlich von Rotterdam
Wetterverschlechterung, B-Dienst meldet, dass unweit von uns brit. Zerstörer nach Minentreffer um Hilfe ruft
Leicht zu finden, Zerstörer HMS Vanquisher hat viel Wasser im Heck
Bug ragt heraus, Nicht-Sinken des Schiffes erstaunlich
Rettungs- und Schleppverband im Anmarsch, leider sind beide Torpedos Zündversager!!
Wird eingeschleppt, kein anderes Boot in der Nähe
Endgültiger Rückmarsch



5) 4.1.40. -- 1050
Patrouillenergebnisse
Verluste: 0
Versenkte Schiffe: 5
Zerstörte Flugzeuge: 0
Patrouillentonnage: 19353 Tonnen
In WHV wird nur oberflächliche Beschädigung des Bootes festgestellt
Beförderungen MG --> MOG Zentralegast Günther Weinberg und Maschinengast Edgar Schönfelder
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6 Monate 1 Woche her #12 von UrViechAlex
Kurzer, aber sehr heftiger Jahreswechsel, würde ich mal sagen. Der völlig hektisch mittenrein geschossene Zufallstreffer am Geleit war im wahrsten Sinne des Wortes ein Knaller.
:dmp_258:
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6 Monate 1 Woche her #13 von UrViechAlex
Patrouille 5 - Der doppelte Tanz mit "Meister Hein"...
U-17, 2. Flottille
Ausgelaufen: Januar 14, 1940, 17:33
Von: Wilhelmshaven
Missiondbefehle: In Sektor AN26 patrouillieren, vor den Shetlands gg. Schifffahrt operieren, vor Norwegen auf eigene Kriegsschiffe achten und ggf. unterstützen


1) Großer Schreck gleich zu Beginn: gegen ca. 1800 Uhr bei der Ausfahrt aus der östlichen Schleuse übersieht uns ein Schlepper!

Hartruderlage Bb wird noch eingeleitet, aber trotzdem touchiert er uns an der Steuerbordseite. Im Boot wird alles durcheinandergeworfen.
Kurzer Ausfall der Bordelektrik!

Leinen über an der Kaimauer auf der Steuerbordseite, direkt achtern macht der Schlepper selbiges. Der verdächtig rotnasige Skip läuft uns entgegen, mit Entschuldigungen um sich werfend.
Die Seemännische Nummer II, SBM Sichelschmidt, unser "ältester Seebär", wird von mir aufgefordert, lt. ihm gegenüber das zu wiederholen, was er gerade im Turm geäußert hat...
Von uns jungen Offizieren kann das keiner so unnachahmlich und treffend.

Es ist nicht zu fassen! Da übersteht man Luftangriffe und Wabos und wird fast im Heimathafen versenkt!

Immerhin ist der Kerl einsichtig - werde nach der Rückkehr vorsichtig in der Hafenkommandantur nachfragen, ob das ein auffälliger Kandidat ist, bevor ich die Gerichtsbarkeit bemühe.

Glück im Unglück, der LI und das technische Personal sichten das Boot so gut es geht, keine Schäden feststellbar.

Meldung an Flotillenchef und BdU geht trotzdem raus.


2) 17.1.40. -- 0900 -- Planquadrat AN 49, mittlere Nordsee:

Rendevous und Grußaustausch mit dem einlaufenden Leichten Kreuzer Leipzig
Ereignislose Patrouille, Zerstörer Richard Beitzen steht hingegen zu weit ab
Unterstüzung nicht ohne exzessiven Dieselverbrauch möglich



3) 18.1.40. -- 1200 -- Planquadrat AN 42, mittlere Nordsee:

Beim Anmarsch auf das OP-Gebiet beim Rundhorchen Kontakte über große Breite
Herannavigieren gelingt - schneller Truppentransport aus dem Firth of Forth!

Kurs wohl Belgien oder Frankreich, Meldung an BdU, leider kein Wolfsrudel möglich aufgrund der Position der anderen Boote und der hohen Fahrstufe des Gegners
Zwei große Linienschiffe, Eskorte zwei Zerstörer und ein LK!

Sechs Stunden rücksichtslose AK-Fahrt, aber Vorsetzmanöver misslingt wegen zu hoher Gegnerfahrt
Später wird bekannt, dass auch dem weiter südlich stehenden Kretschmer mit U-23 der Angriff misslingt

Für diese Art von Operation sind die Typ II-Boote zu langsam!



3) 19.1.40. -- 0241 -- Planquadrat AN 26:

Schiff versenkt! SS Rune Tribeno (mittlerer moderner Frachter), 7476 Tonnen. Fracht: Flugbenzinfässer, Stahl, Schrott.
Mannschaft: 47. Mannschaftsverluste: 12.

Recht neuer Norweger, Kurs Richtung GB oder Kanal, daher: Angriff!
Mittlerweile klassisches Muster: Kurzes Mitlaufen, Schuss vor den Bug, wenn keine angemessene Reaktion Beschuss des Oberdecks
Wiedermal aufgrund der kriegswichtigen Fracht erfolgreich: Fässer an Oberdeck laufen aus, Oberdeck brennt schnell an mehreren Stellen
Löschversuche werden von uns unterbunden
Nach einer Stunde stoppt das Schiff, Besatzung geht in die Boote
Müssen vor Zerstörern tauchen, aber Einschleppen des Schiffes nicht mehr möglich
Zerstörer Richard Beitzen meldet zwei Tage ein kieloben treibendes Wrack, Versenkung wird uns gutgeschrieben


4) 20.1.40. -- 1308 -- Planquadrat AN 41:

Schiff versenkt! HMS Pretend (Schlepper 2302), 116 Tonnen. Mannschaft: 9. Mannschaftsverluste: 9.
Kleiner RN-Schlepper, ziemlich weit draußen vor Petershead
Feuerüberfall unsererseits, sehr zäher Bursche, über 400 Granaten notwendig!
Sinkt brennend, leider keine Überlebenden.
Danach beim Absetzen vor Bewachern Ausfall der Backbordmaschine!
Wir setzen uns auf Grund, vier Stunden komplizierte Dieselreparatur, Entschluss zum Rückmarsch!


5) 21.1.40. -- 1411 -- Planquadrat AN 41:

Schiff versenkt! SS St. Andrews (C3-Cargo), 6275 Tonnen. Fracht: Getreide. Mannschaft: 50. Mannschaftsverluste: 8.
Aus dem Firth of Forth läuft uns noch ein Frachter vor die Rohre, zwei Torpedos treffen im Abstand von 30 Minuten mittig
Kein Brand, sinkt langsam und gleichmäßig, disziplinierter Besatzungsausstieg.


6) 22.1.40. -- 0911 -- Planquadrat AN 52:

Flugzeug zerstört! Swordfish-Torpedobomber

Werden überraschend von zwei Swordfish aus der Sonne kommend gebombt!

Doppeltes Riesenglück - und Können: BM Wegener erwischt tatsächlich den Motor eines Angreifers
Besatzung springt ab und wird später von uns aufgelesen.

Eine der Bomben explodiert aber vorher unmittelbar neben uns und schüttelt den Kahn mächtig durch
Überall kleinere Schäden, der Vernichtung um fünf Meter entkommen!

Wegen der drei Passagiere große Enge auf dem Rückmarsch.
Seltsames Gefühl, den Feind in so höflich-respektvoller Form auf so engem Raum vor sich zu haben.
Die Briten wissen sich zu Benehmen - trotzdem hat der bärenstarke Maat Siebert hat die Ansage, einen evtl. Saboteur sofort mit dem Ventilzieher zu erschlagen.
Die drei hängen an ihrem Leben, muss auch für sie merkwürdig sein.
Ausgerechnet unser Schützenteam (BM Wegener und besagter Maat Siebert) ist unabhängig voneinander vor dem Kriege mit Engländern gefahren und kommt am zweiten Tag tatsächlich zu einem Plausch über ein paar persönliche Belange.
Generell trotz der Erfolge sehr nachdenkliche Atmosphäre an Bord.


7) 25.1.40. -- 0818 -- Einlaufen in WHV:

Patrouillenergebnisse
Verluste: 0
Versenkte Schiffe: 3
Zerstörte Flugzeuge: 1
Patrouillentonnage: 13867 Tonnen
Verleihung des Ritterkreuzes an den Kommandanten!!!
Wir sind der erfolgreichste Einbaum, amtliche Feier im Blanken Hans!
Beförderungen MG Walter Gode (Funker) und Willi Mayer (Decksgast) --> MOG
Im Urlaub erkrankt MOG Werner Grutzka schwer, wird durch MG Georg Nett ersetzt
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6 Monate 6 Tage her #14 von UrViechAlex
Patrouille 6 - Mit Netz und doppeltem Boden
U-17, 2. Flottille
Ausgelaufen: Februar 14, 1940, 20:38
Von: Wilhelmshaven
Missiondbefehle: Hafen von Kristiansand auf Sicherungsmaßnahmen überprüfen und in Sektor AN34 patrouillieren, Jagd auf Blockadebrecher


1) 16.2.40. -- 1600 -- Vor Kristiansand:

Überprüfung der Handelsschiffe südlich Norwegen ergibt tatsächlich keinen Blockadebrecher
Insgesamt werden von uns acht Schife überprüft, alle binnenskandinavisch, in die USA oder nach Deutschland unterwegs

Trotzdem viel los, 50 km südlich Kristiansand liegt nach einer Kollision brennend ein norwegischer Minensucher
Zivile und Einheiten der norwegischen Marine leisten Hilfe
Nutzen das Chaos, um getaucht den Hafen anzusteuern

Dort geht alles schief - überall Eisschollen, kaum zu navigieren...
Ein neues Netz ist quer zur Fahrrine gespannt, wir bleiben hängen!
Schäden am Rumpf und an der Schraube
Aufgetaucht schleppen wir uns aus dem Hafenbereich, Entdeckung kann nicht vermieden werden!
Entschluss, über das OP-Gebiet leicht westlich nach WHV zurückzukehren
Wir schließen grimmig Wetten ab, ob die "Zigarre" vom BdU oder die vom Flotillenchef knackiger ausfallen werden...


2) 17.2.40. -- 0546 -- Planquadrat AN 35:

Schiff versenkt! MV Simona Laurié (Kuestenfahrzeug) L, 79 Tonnen. Fracht: Dokumente. Mannschaft: 4. Mannschaftsverluste: 0
Kleines Küstenfahrzeug wird von uns überprüft - eigentlich nur, um die Besatzung auf andere Gedanken zu bringen...

Wider Erwarten ein kleiner französicher Blockadebrecher!
Besatzung macht sich bei der Befragung verdächtig, hat Dokumente in Kisten dabei, Spionage?
Dokumente und die vierköpfige Crew werden an Bord genommen
Fahrzeug wird mit der Flak zerlegt, jeder darf mal ran - also doch eine Versenkung!

Wir haben das Gefühl, dass den französischen Zivilisten Härteres blüht, als den englischen Fliegern.
Aber Befehl ist Befehl...

3) 20.2.40. -- 0958 --

Patrouillenergebnisse:
Verluste: 0
Versenkte Schiffe: 1
Zerstörte Flugzeuge: 0
Patrouillentonnage: 79 Tonnen

Während des Rückmarsches kein Beistand unsererseits für das Unternehmen Nordmark möglich
Wir schließen uns aber einem ins Reich gehenden Erzkonvoi aus Narvik an zwecks gegenseitigem Schutz
Werftauslastung in WHV, wir gehen nach Kiel für die Reparaturen
Dort Transfer zur 7. U-Flottille




Tja, DAS ist der Grund, warum man Netze in seinem Hafen spannt....

Schöner Scheitern mit Herrn Zille!
:-)
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4 Monate 2 Wochen her #15 von UrViechAlex
Nach der ersten Runde im Examen komme ich mal wieder dazu, hier ein paar "Altlasten" aufzubereiten. Ich kann Euch ja nicht einfach mittendrin verhungern lassen... :-)



Patrouille 7 - großer Törn, große Erfolge!
U-17, 7. Flottille
Ausgelaufen: März 17, 1940, 20:56
Von: Kiel
Missiondbefehle: In Sektor AN35 (norwegische SW-Küste) patrouillieren, brit. Kriegsschiffe melden und wenn möglich angreifen.

1) Nach fünf ereignislosen Tagen Befehl zur freien Jagd durch BdU!
Wegen der überraschenden Schiffsflaute vor Norwegen Entschluss vor brit. Ostküste zu operieren
Deshalb später Rüge durch BdU -- so war das mit der freien Jagd nicht gemeint. Wichtiger waren ihm aber die Erfolge, die sich aus der Entscheidung des Kommandanten und des Eins-O dann doch ergaben:

24.03. 18 Uhr:
Schiff versenkt!|Planquadrat AN 56|SS Widestone (Schuettgutfrachter), 3055 Tonnen. Fracht: Kohle. Mannschaft: 28. Mannschaftsverluste: 16
Britischer Schüttgutfrachter hebt sich mit seinem hellen Rumpf vor dem Horizont ab, Stand der untergehenden Sonne und dunkel heranziehende Regenfront führt zum Entschluss, ihn durch vorgefluteten Überwasserangriff im Schnellbootstil zu versenken.

Auf 800 Meter Entfernung soll eigentlich der Schuss fallen, aber wir werden entdeckt, der Frachter zackt weg! Wir lassen uns nicht abschütteln und feuern auf etwa 300 Meter Entfernung, also die kürzest mögliche Distanz: Treffer im Heck, sofortiger Stopp!

Die Widestone sinkt langsam über das Heck, es wird nur ein Boot zu Wasser gelassen, wir setzen und trotzdem ab. Bewacher können hier nicht weit weg sein...


2) Nur fünf Stunden später:

Planquadrat AN 55 Schiff versenkt! SS N. C. Monberg (Kuestenschiff), 2681 Tonnen. Fracht: Militärausrüstung. Mannschaft: 22. Mannschaftsverluste: 19
Norweger, eindeutig militärische Güter an Bord!
U.a. gepanzerte Fahrzeuge, offensichtlich auf dem Weg von GB nach NO!

Entschluss, die "Vermeintlicher-Minentreffer-Karte" zu spielen, um polit. Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen (auch wenn wir uns angesichts des Kriegsmaterials brit. Provenienz an Oberdeck sehr sicher sind), getauchter Angriff auf Periskoptiefe:

ein Zündversager, zweiter Aal trifft mittschiffs, sinkt sehr schnell! Plan gelingt, Notfall-FT spricht von "Mine oder Torpedo", wir laufen eine Stunde unter Wasser ab.


3)

25.3.40. , ca. 09 Uhr
Planquadrat AN 55 Schiff versenkt! SS Viktor Gudsmik (Mittlerer moderner Frachter), 7476 Tonnen. Fracht: Ballast. Mannschaft: 43. Mannschaftsverluste: 7
Lettischer Frachter, mit hohem Tempo sehr dicht unter der englischen Küste unterwegs, kommt aber gut für Unterwasserschuss:

Erster Torpedo steuert offensichtlich zu tief, zweiter trifft voll mittschiffs!
Fährt offensichtlich Ballast, liegt gestoppt, aber sinkt nicht.

Wir versuchen wieder unser Glück mit der Bordwaffe:
200 Granaten in die Wasserlinie, werden aber von anfliegendem Flugzeug unter Wasser gezwungen, kurz darauf Zerstörer im GHG!

Rückmarschbefehl kommt vom BdU, wir sind natürlich enttäuscht, aber: Lette sinkt wohl später im Schlepp, wie der B-Dienst erfährt.

Es sollte sogar noch besser kommen für uns:


4)

26.3.40. 19.50 Uhr:
Planquadrat AN 65 Schiff versenkt! SS Liberté (Alter Oceanliner), 15255 Tonnen. Fracht: Passagiere. Mannschaft: 625. Mannschaftsverluste: 27.
Auf dem Rückmarsch läuft uns fetter Brocken über den Weg, altes, französisches Linienschiff!

Keine Torpedos, sind aber in Reichweite der Luftwaffe, was aber wohl zu horrenden Verlusten unter den Zivilisten an Bord führen würde, daher Entschluss zu dreistem Bluff, ...

... denn wir können mit AK mithalten, läuft auch nach der Entdeckung nicht schneller als 13 Knoten.
Offensichtlich Maschinenprobleme...

Stoppt nicht auf Aufforderung, deshalb mehrminütiger Beschuss mit der Flak.
Stoppt endlich, nachdem die Brücke und einige Oberdeckselemente brennen.

Verluste unter der Schiffsführung, per Wink- und Rufsignal gelingt es uns, die Evakuierung zu erzwingen! Die wissen ja nicht, dass wir keine Torpedos mehr haben und nicht nur aus seemännischer Sorge vor einem Massaker noch keine Torpedos abgefeuert haben...

Besatzung cool, aber Passagiere teilweise in Panik, es dauert lange, bis alle Schwimmer in den Booten sind.
FT wird vorbereitet, um ggf. doch Luftunterstützung oder andere Marineeinheiten herbeizuholen, falls wir Besuch von der RN oder der französischen Marine bekommen sollten...

Nach zwei Stunden rührt sich nichts mehr an Bord, wird setzen alles auf eine Karte und gehen volles Risiko: Sprengpatronen!
Navigator OF Josef Hinrichs und Torpedomixer BM Helmut Boltenhagen setzen mit zwei Matrosen und Schusswaffen über.
Sprengpatronen werden in zwei Bilgenbereichen vorne und achtern angebracht, dazu Brände an Oberdeck intensiviert.

Nach 45 Minuten sind alle wieder an Bord, Versenkung gelingt tatsächlich, nach weiteren zwei Stunden schließen sich die Wellen über dem zum Ende hin stark brennendem Ozeanriesen...

Wir können unser Glück nicht fassen!


5) Einlaufen in Helgoland am 28.3.40 um 04.56 Uhr.
Patrouillenergebnisse
Verluste: 0
Versenkte Schiffe: 4
Zerstörte Flugzeuge: 0
Patrouillentonnage: 28467 (!!) Tonnen

Befehl zur Treibstoff- und Torpedoübernahme in Helgoland
Anstehende Beförderungen und Auszeichnungen müssen warten
Sondereinsatz vor Norwegen unumgänglich!



Nicht schlecht für so ein Zwergboot, oder? :-)
Jetzt seid Ihr mal dran - was war der größte Kahn, den ihr mit der Flak versenkt habt?
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