[SH3] ossi60 fährt U-Boot 1945 bis Kriegsende

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1 Jahr 6 Monate her #76 von ossi60
Moin

nächste Folge der 40. FF von ossi60

wir schreiben den 03. Jun 1945

es ist 00:21 Uhr
wieder meldet der B-Dienst eine feindliche Einsatzgruppe
PQ FQ 98



unsere Freunde von der langsamen Truppe,
fahren immer noch im Kreis



ausser dieser Meldung verleben wir einen ruhigen Tag

wir schreiben den 04. Jun 1945

gleich nach Mitternacht meldet sich der B-Dienst
feindliche Einsatzgruppe im PQ FQ 98



langsam gehen uns die am Arsch vorbei
sind schon rund 600 Km weg von unserem Standort



der Funker ist ganz aufgelöst
da war noch ein 2. Funkspruch
der Zettel ist mir irgendwie durchgerutscht,
habe aber auf nem Schmierzettel noch die Koordinaten


Menschenskind, sind sie noch zu retten,
wo war das denn


im PQ GB 97, ein Kriegsschiff
das weiss ich noch


das war vorher schon Mal gemeldet,
wenn der da immer noch wartet,
soll er




es ist 23:53 Uhr
der B-Dienst
feindliche Einsatzgruppe, Kriegsschiff
PQ GB 98




soll bloss da bleiben,
nicht auf ein Mal was Dummes unternehmen
ist ja nicht so weit von unserem Kurs weg



wir schreiben den 05. Jun 1945

es ist 00:23 Uhr
es ist der B-Dienst,
der unsere Ruhe stört
meldet eine feindliche Einsatzgruppe
PQ FQ 99



wir kommen immer weiter von denen weg



kommen den ganzen Tag ungestört vorwärts

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Mit kameradschaftlichem Gruss

Heute ist Morgen schon Gestern, die Zeit in der Alles besser war.


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1 Jahr 6 Monate her #77 von ossi60
Moin

nächste Folge der 40. FF von ossi60

wir schreiben den 06. Jun 1945

wir fahren und fahren und fahren,
immer weiter dem Ziel Buenos Aires entgegen

noch liegt eine gehörige Strecke vor uns

es ist 00:09 Uhr
wieder meldet sich der B-Dienst
feindliche Einsatzgruppe im PQ FQ 98



das ist durchaus beruhigend für uns,
die sind nicht auf die Idee gekommen,
ihre Kreisfahrerei zu beenden
sollen bloss da bleiben



es ist noch eine 2. Meldung reingekommen
PQ GB 98, das einsame Kriegsschiff



auch nicht unwichtig,
das ist erheblich näher an unserem Kurs dran,
wissen ja nicht Mal,
was das für ein Schiff ist
sind also erst Mal an ihm vorbei



um 14:33 Uhr prüfen wir,
wie weit wir noch bis zum Ziel zu fahren haben
sind ca. 2800 Km,
wird noch ca. 7 Tage dauern,
wenn Alles wie bisher abläuft



gibt heute Abend ne halbe Flasche Bier zum Abendessen für Jeden,
auf die letzte Woche

es ist 23:54 Uhr
die nächste Meldung vom B-Dienst
feindliches Kriegsschiff im PQ GB 97



diese Mitteilung ist äusserst wichtig für uns,
wir entfernen uns also von dem Kriegsschiff

hier ist der restliche Weg,
den wir noch vor uns haben,
besser zu erkennen



wir schreiben den 07. Jun 1945

wir sind Heute 7 Wochen auf See
die Stimmung ist immer noch recht gelassen

kommen gut vorwärts

wir schreiben den 08. Jun 1945

es ist 00:10 Uhr
der B-Dienst beglückt uns mit einer Nachricht
das feindliche Kriegsschiff kreiselt immer noch an der gleichen Stelle
wir entfernen uns also immer mehr von ihm



wollen hoffen,
das nicht doch noch unverhofft etwas auf unserem Kurs gemeldet wird,
bis hier lief ja Alles ziemlich glatt



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1 Jahr 6 Monate her #78 von ossi60
Moin

nächste Folge der 40. FF von ossi60

wir haben immer noch den 08. Jun 1945

auch Heute gab es keine Zwischenfälle
fahren immer nur dem Ziel entgegen

es ist 23:56 Uhr
der Funker bringt den nächsten Spruch vom B-Dienst
das Kriegsschiff im PQ GB 97



dürfte ja für uns kein Problem mehr darstellen



wir schreiben den 09. Jun 1945

Heute bleibt der Funkempfänger stumm

wir schreiben den 10. Jun 1945

es ist 00:12 Uhr

Aha, der B-Dienst meldet sich noch Mal
geht wieder um das feindliche Kriegsschiff
im PQ GB 97,
ist uns mittlerweile ziemlich egal



wir schauen nicht mehr auf die Karte

wir schreiben den 11. Jun 1945

um 01:12 Uhr stecken wir noch Mal die restliche Strecke ab,
ca. 900 Km
mit unserer derzeitigen Fahrt noch 2 Tage

wir schreiben den 12. Jun 1945

das Gewässer wird zusehends flacher
die Mündung des Rio de la Plata ist sehr flach

es ist 05:55 Uhr
Tiefe unter Kiel nur noch 10 Meter
kleine Fahrt voraus

wollen hoffen, das uns hier keiner mehr ans Leder will
so kurz vor dem Ziel

es ist 06:23 Uhr
neue Tiefe 10 Meter

Tiefe unter Kiel nur noch 2 Meter

langsam wird es eng,
unsichtbar sind wir auch nicht mehr

war wohl ne Sandbank
jetzt wird es wieder tiefer unterm Kiel

wir schreiben den 13. Jun 1945

noch ca. 90 Km bis zum Ziel



es ist 03:14 Uhr
sichten einen Rot Kreuz Frachter



es sind sogar 2



um 03:53 Uhr sichten wir einen feindlichen grossen Fischkutter
wir lassen ihn in Frieden weiterfahren



er fährt mir zu nahe an unserem Kurs
neuer Kurs 269 Grad
Sehrohrtiefe

braucht uns ja nicht zu sehen
macht nachher noch irgendwelche Leute vorzeitig auf uns aufmerksam



um 04:04 Uhr
auf alten Kurs gehen


die Tiefe unterm Kiel schwankt sehr
sind wohl Sandbänke hier

um 04:16 Uhr
neue Tiefe 10 Meter
können so auch wieder schnorcheln

um 04:17 Uhr sichten wir ein Fährschiff



merkwürdig,
fahren abgedunkelt



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1 Jahr 6 Monate her #79 von ossi60
Moin

letzte Folge der 40. FF von ossi60

wir haben immer noch den 13. Jun 1945

um 06:13 Uhr meldet der Funker
empfange Funkmeßsignale
naaa, was geschieht denn jetzt ?



es ist 06:25 Uhr
ein Zerstörer wird sichtbar



es ist 06:59 Uhr
wieder meldet der Funker
empfange Funkmeßsignale

es kommt noch ein Mal Unruhe im Boot auf
ruhig Männer
wird schon Alles gut gehn




kurz nach 08:00 Uhr sichten wir ein Wachboot



es ist 08:42 Uhr
immer mehr Schiffe fahren um uns herum
wollen keinen Zusammenstoss riskieren
Auftauchen



um 08:43 Uhr
Schnorchel einfahren
neuer Kurs 260 Grad


3 deutsche Schiffe machen wir aus



mehrere Rot Kreuz Schiffe



linker Hand lugt ein Wrack aus dem Wasser
rechter Hand ein deutscher Tramp Dampfer
fahren durch die Lücke zu unserem Anlegepunkt



gleich legen wir an



deutsche Matrosen begrüssen uns
werfen Taue rüber
Boot festmachen
Maschinen aus


das ist es nun,
das Ende der Laufbahn von ossi60



ist es das Ende des AAR ??
Nein

ich wende mich an meine Besatzung

Männer,
wir haben unser letztes Ziel erreicht
wir haben den Krieg glücklich überstanden
Höhen und Tiefen gemeinsam durchlebt und durchlitten
das wir Heute hier gesund angekommen sind,
verdanken wir eurer einzigartigen Leistung,
ihr habt unter extremsten Umständen und in schwierigsten Lagen immer euer Bestes gegeben,
das eine oder andere Mal sogar mehr,

ich möchte es in aller Deutlichkeit aussprechen:
Ich bin stolz euer Kommandant zu sein,
ich werde jetzt mit dem LI zum Kapitän der Eutin übersetzen,
dort wird uns sicher erklärt wie es mit uns weitergeht,
die Biervorräte sind freigegeben
1 WO übernehmen


Jubel bei der Mannschaft
ein Hoch dem Kaptain


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1 Jahr 6 Monate her #80 von ossi60
Moin

eine weitere Folge des AAR von ossi60

Der LI und ich werden vom Kapitän der Eutin empfangen
er mustert uns von oben bis unten
ein geringschätziger Zug umspielt seine Mundwinkel

wer will ihm das verdenken,
wir sehen ziemlich heruntergekommen aus,
hatten ja noch keine Gelegenheit,
uns landfein zu machen

wir haben schon gar Nicht mehr mit ihnen gerechnet Herr Kaptain
sagt er zu mir

wir sind auch wirklich froh, es geschafft zu haben
gebe ich ihm zur Antwort

stelle ihm kurz meinen LI vor

wir erhalten weitere Instruktionen von ihm
es ist für Alles gesorgt
sie werden im Hotel Edèn untergebracht
dort sind sonst nur Diplomaten einquartiert
haben wohl einen guten Draht nach oben
können sich erst Mal frisch machen
gleich heute Mittag haben sie dann einen Empfang beim Botschafter
sie haben doch Alles mitgebracht ??
was ist denn das überhaupt für ein Boot mit dem sie da gekommen sind,
ziemlich gross

fragt er noch zum Abschluss

es ist der ganze Stolz der Kriegsmarine,
ein Boot vom Typ XXI,
das neueste was wir haben,
verdammt schnell unter Wasser

antworte ich nicht ohne Stolz in der Stimme

nach einer kurzen Pause
ja wir haben Alles dabei

er ergreift wieder das Wort
dann will ich sie nicht länger aufhalten
sie werden gleich an Land gebracht
viel Glück für die Zukunft Herr Kaptain

wir bedanken uns artig und verabschieden uns

zurück auf unserem Boot stellen wir fest,
das in der kurzen Zeit schon reichlich Bier geflossen ist,
die Mannschaft feiert ausgelassen

ich richte das Wort an die Mannschaft
Männer, herhören,
wir werden gleich an Land gebracht
sind dort in einem noblen Hotel einquartiert
das ihr euch anständig benehmt bitte ich mir aus
könnt euch erst Mal frisch machen
treffen uns dann zum Abendessen

greife mir ein Bier
auf Uns und unsere Zukunft,
Prost


nachdem wir im Hotel angekommen sind, gönne ich mir erst ein Mal ein ausgiebiges Bad,
nach einer Rasur sehe ich schon ganz manierlich aus,
leider ist kein Frisör auf die Schnelle in der Lage, mein Haar zu richten,
muss auch so gehen,
die Uniform ist gut in Schuss,
habe ja im Boot nur Arbeitsklamotten getragen

6 Mannschaften begleiten mich auf dem Weg zum Botschafter,
muss ja jemand die Kisten schleppen

werden dort kurz angebunden empfangen,
aber auch nicht unfreundlich
ich übergebe meine Fracht
das war es dann auch schon
wir werden mit den besten Grüssen für unsere Zukunft entlassen
hätte schon gerne gewusst, was in den Kisten so Wichtiges drin war,
man hat es aber vermieden,
sie in unserer Gegenwart zu öffnen

im Hotel angekommen stelle ich fest,
das wir von einigen Herren merkwürdig gemustert werden,
später erfahre ich,
es waren Mitglieder des englischen Geheimdienstet,
hätten uns sicher gerne noch auf den letzten Metern unsere Fracht abgeknöpft

gönne mir etwas Schlaf

es ist 19:00 Uhr
ich begebe mich zum Speisesaal
die Mannschaft ist vollzählig anwesend,
kann schon glasige Augen sehen
Alles erhebt sich bei meinem Eintreten,
kann dem LI gerade noch ins Wort fallen,
als er mir Meldung machen will,

lass gut sein
Alles hinsetzen


Männer
noch ein Mal möchte ich mich bei euch für euren Einsatzwillen,
eure unermüdliche Leistung bedanken.
wir haben es glücklich bis hierher geschafft,
ich sage ausdrücklich glücklich,
bei aller Leistung haben wir verdammt viel Schwein gehabt
der Allmächtige hat uns nicht nur 1 Mal schützend die Hand untern Arsch gehalten
die nächsten Tage werden zeigen,
wie es weitergeht,
Kontakte in die Heimat über die Botschaft und das rote Kreuz werden hergestellt,
ihr sollt schnellstens erfahren,
wie es zu Hause steht,
wie es euren Lieben geht
die sollen ja auch erfahren, das es euch noch gibt


nach einer kurzen Pause fahre ich fort

in unser Glück, den Krieg unversehrt überstanden zu haben,
mischt sich leider ein Wehrmutstropfen

ich bitte euch aufzustehen

wir gedenken unserer gefallenen Kameraden
auf unserer 4 Feindfahrt, im Dez 1939 gingen von uns
Oberleutnant z.S. Adolf Kadewitz
Matrosenobergefreiter Bruno Kimmelmann
Matrosengefreiter Fritz Hauber
Matrosengefreiter Friedrich Wissmann
ich bitte um Ruhe


nach dem stillen Gedenken
hinsetzen
nun lasst euch euer Essen schmecken


ich setze mich an den Tisch zu meinen Offz
was kredenzt uns denn die Küche feines

es gibt argentinisches Rindersteak,
frischen Salat
und Bratkartoffeln
(der Koch des Hauses ist Deutscher)

wir gönnen uns ein deutsches Pils vom Fass
französischer Cognac macht das Essen bekömmlicher

ich möchte nun meine Offz etwas aus der Anonymität herausholen
mein LI, Oberleutnant z.S. Fritz Friedrichs, für seine Leistung mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet



mein Obersteuermann, Oberleutnant z.S. Otto Todenhagen, für seine Leistung mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet



mein 1 WO, Oberleutnant z.S. Albert Schäfer, für seine Leistung mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet



mein 2 WO, Oberleutnant z.S. Udo Hartenstein, für seine Leistung mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet



mein 1. Maschinist Oberleutnant z.S. Peter Lütjens, für seine Leistung mit dem Ritterkrez ausgezeichnet



unser Jüngster, eingestiegen nach dem Wechsel auf U-3502
ohne besonder Aufgabe, Oberleutnant z.S. Burckhart Emmrich, trotz der kurzen Zeit schon mit dem EK 1. und 2. Klasse ausgezeichnet



unser Horcher, sozusagen unsere Ohren unter Wasser
Stabsoberbootsmann Karl Creutz, für seine Leistung mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet



unser Funker, sozusagen unser Ohr zur Welt
Stabsoberbootsmann Adalbert Vowe, für seine Leistung mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet



zum Schluss noch eine Übersicht über die Ausbildungsstand unserer Mannschaft



es fällt dem geneigten Leser sicher auf,
das die höchste Anzahl Feindfahrten mit 39 angegeben wird,
das ist dem Programm geschuldet,
nach Ende der letzten Feindfahrt ist kein Zugriff mehr möglich

ich wollte hier mit den Profilen die aussergewöhnliche Leistung der Mannschaft deutlich machen,
auch die anderen Mitglieder der Mannschaft sind hochdekoriert,
Alle aufzuzeigen würde jedoch den Rahmen sprengen

so weit bis hierher
einen habe ich noch

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hier nun die wirklich letzte Folge dieses AAR

wir haben den 13. Jun 1945

zu fortgeschrittener Stunde
wir sitzen gemütlich zusammen,
hängen unseren Erinnerungen nach

habe den Offz nach all den Jahren das Du angeboten
ich glaube fest daran,
das eine gewisse, natürliche Distanz zwischen Kommandant und Mannschaft notwendig ist
aber nun haben sich die Dinge doch etwas geändert

weisst du noch Fritz, wie es angefangen hat,
August ´39 kamen wir zusammen
da haben wir denen schon das 1. mal gezeigt was ne Harke ist




wir waren noch nicht eingespielt, Achim, und schon allererste Sahne
entgegnet der LI

unser erstes Boot
U-48



unsere 4. FF mit dem herben Verlust
waren gute Leute

murmel ich

der LI nickt beifällig

wir hatten uns noch nicht richtig an unser Boot gewöhnt,
da hast du einem Bootswechsel zugestimmt,
ich war ja erst dagegen

sagt er dann

U-123
Typ IXB
ein Spitzenboot



es ging ständig hoch her
über Langeweile brauchten wir uns bei dir nicht beklagen
Mensch und Maschine immer am Anschlag

kommt wieder etwas vom LI

hat sich aber auch für Alle gelohnt
Beförderungen und Auszeichnungen am Fliessband,
waren die höchstdekorierte U-Boot Besatzung

ich wurde ja schon nach der 18. FF mit dem höchsten Orden dekoriert
der Alte wusste nur zu gut,
was er an uns hatte

gebe ich zur Antwort





gab ja auch genug Bestrebungen, unsere Mannschaft auseinander zu reissen,
habe nicht nur ein Mal beim Alten dafür gesorgt,
das wir zusammen bleiben konnten

führe ich das Gespräch fort

erinnerst du dich noch an Jul `42,
fragt er mich
ich dachte, jetzt ist es aus
das war nicht Mal mehr ein seidener Faden


wie könnte ich das vergessen
meine Fresse,
was haben die uns eingeschenkt
und dann 265 Meter Tiefe
das hat uns keiner in der U-Boot Waffe nachgemacht
wenn wir dich und unsere Mechaniker nicht gehabt hätten,
mit anderen Leuten hätten wir das nicht geschafft

antworte ich ihm



zu viel der Ehre
kommt es von ihm in seiner bescheidenen Art



und dann nach dem Auftauchen dem Geleitzug hinterher,
den angerschossenen Kreuzer und noch 2 Frachter versenkt
konntest nie genug kriegen

kommt es von ihm

meine Güte, was war das bloss auf der 32. FF
ging ja in einer Tour,
Fliegerangriffe ohne Ende
dann die 2 Wabo Treffer
was ein Glück,
das es keine Volltreffer waren
hätten uns locker ins Jenseits befördern können

fällt mir als Nächstes ein



hatten noch 73 % Struktur
so schlimm war es weder vorher noch nachher jemals
können von Glück sagen,
das wir da nicht wieder ganz tief unter Wasser gedrückt wurden
hätten wir nicht überstanden

ist sein trockener Kommentar



und dann gleich bei der nächste FF
das Schlachtschiff King George Klasse versenkt

kommt es schon wieder von ihm



danach noch bei einem Geleitzug
von mehreren Zerstörern gejagt und fast versenkt worden
waren schon wieder in fast 190 Meter Tiefe
sind trotz Tarnschutz und Tiefe mehrfach geortet worden
höre heut noch das PING in meinen Ohren

fällt mir dazu ein

Wasserbomben
da fällt mir noch die 35. FF ein
wären ja schon fast beim Auslaufen versenkt worden

kommt mir die Erinnerung



war schon wie ein schlechtes Omen,
entgegnet der LI
wenn ich dran denke
sind dann später bei schlechter Sicht von Zerstörern ausgemacht worden,
fast 200 Meter zeigte der Tiefenmesser an,
hörte schon mein letztes Stündlein schlagen




das war auch unsere längste FF,
waren 78 Tage unterwegs

steuere ich bei

nach einer kurzen Pause
wir haben es überlebt Fritz,
wollen darauf und auf die Zukunft anstossen
warst mir in all den Jahren und Kämpfen immer ein äusserst zuverlässiger LI

hebe mein Glas

und du mir immer ein Kommandant zu dem ich aufschauen konnte,
habe nie an dir gezweifelt
auf die Zukunft, die Kameradschaft
darauf wollen wir anstossen

auch er hebt sein Glas

hier möchte ich mich aus dem Geschehen des Abends ausblenden,
es wurde reichlich sentimental

was gibt es abschliessend noch zu berichten

unsere Unterbringung im Hotel war nur von kurzer Dauer
es missviel den anwesenden Engländern
die Zeiten hatten sich geändert,
sie waren jetzt wohl diejenigen,
die hinter den Kulissen die Fäden in der Hand hatten
wir wurden also nach einer Woche in ein Zeltlager umquartiert,
hatten aber noch Ausgang in die Stadt

für Anfang August wurde eine Verlegung nach Deutschland,
in ein Kriegsgefangenenlager der Engländer in der Nähe von Wiesmoor festgelegt
das ist für unsere Kameraden eine gewiss erfreuliche Mitteilung,
es ist schliesslich nicht sehr weit von WHV entfernt
können dort Besuch empfangen.

Es ist für diesen AAR das letzte Mal, das ich der Hoffnung Ausdruck gebe,
das die Schilderung der Ereignisse der Feindfahrten von ossi60 und seiner Mannschaft,
die durch Bilder unterstützt wurden,
euch gefallen haben.

Hiermit schliesse ich dieses Kapitel,
leicht abgewandelt bleibt festzustellen

Auf See unbesiegt

Mit kameradschaftlichem Gruss

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