[SH3] Die Karriere des Kommandanten Gerhard Derhagen

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1 Jahr 4 Wochen her #361 von Schipper
Moin Moin,

nach dem die Reparaturen erledigt sind lasse ich eine Statusmeldung abschicken.



Die Antwort hefte ich unkommentiert ab.



Zum Mittag mal wieder zwei Hummeln am Himmel.



Wir sind auf der Hut.



Schöner Sonnenuntergang.
Die Wache lässt sich aber dadurch nicht ablenken.



Denn als die Sonne verschwunden ist, droht wieder Unruhe von oben.









Alles gut gegangen.
Der Flieger scheint ein Knick in der Optik gehabt zu haben.
Nur die Akkus müssten mal wieder auf 100% gebracht werden.



20 Stunden später geht die Sache etwas knapper zu.









Schadensmeldungen bleiben aus, obwohl es ganz schön hin und her ging.
Wittlich meint, der Flieger hätte sich wohl gleich hinterher geworfen, wenn er die Akustik richtig deute.





Wir haben den 24. November 1944.
„Kommandantenspruch, Her Kapitän!“ unterbricht Creutz den Nachtisch.
Na auf den haben wir nun lang genug gewartet.
Wird die Ankündigung für den Rückmarsch in den Atlantik sein.
Alle in der Mette sind gespannt.
Ich trau meinen Augen nicht, was ich da übersetzt habe.



Dieser Dommes! Warum gibt er uns denn nicht bei Auslaufen gleich Bescheid.
Friedichs, kommen Sie mal mit in die Zentrale.
Schaffen wir es bis zum 11.12. nach Kobe?

„Naja, also bei halber Fahrt brauchen wir 14 Tage, wenn wir stets über Wasser bleiben. Ansonsten könnte es knapp werden oder wir müssen zum Ende hin auf Große Fahrt gehen. Da wird aber Todenhagen wieder die Augen leiern.“
Das lass mal meine Sorge sein. Also auf neuen Kurs gehen.



„Mal herhören Männers! Wir haben einen neuen Einlaufhafen bekommen.
Kobe liegt in Japan. Sollen in 14 Tagen da sein. Ende der Durchsage!“

Die Stimmung an Bord ist verhalten.
Es geht eben weiter in den Osten

Habe die Ehre,
Schipper

"Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hier und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika." (Erich Kästner)
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1 Jahr 3 Wochen her #362 von Schipper
Moin Moin,

biegen nun wieder in die Straße von Malakka ein.
Sind jetzt ca. 200 km von unserer letzten Basis entfernt.



Vowe macht einen Konvoi aus.



Es ist ein verbündeter Kampfverband.
Darunter ein Flugzeugträger der Chitose-Klasse.





Ein leichter Kreuzer der Naka-Klasse



Und ein schwerer Kreuzer der Tone-Klasse



Und gefolgt von einem leichten Kreuzer der Kuma-Klasse und einem Zerstörer der Akikaze-Klasse.





Eine Stunde später die nächste Sichtung.



Der Konvoi ist riesig. Verbündet.
Wird angeführt von einem Zerstörer der Asashio-Klasse.









Darunter ein schwerer Kreuzer der Maya-Klasse.



Die haben ordentlich Fahrt drauf. Sind mit 11 Knoten unterwegs.
Kommen uns alle entgegen.
Nur wir fahren gen Osten.

Man könnte über Dommes´ Befehl seine Zweifel bekommen.




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1 Jahr 3 Wochen her #363 von Schipper
Gegen Mittag wird ein Uboot gesichtet.
Es ist keines von uns.
Auf Sehrohrtiefe gehen!
Verdammt flach hier!




Es kommt uns entgegen, aber über Wasser.
Er hat uns also noch nicht bemerkt.
Es ist ein Ami.
Ich will ihm mit dem Hecktorpedo attackieren.
Rohr 5 klarmachen!
Tiefe 2!
Geschwindigkeit 44!
Entfernung 750!
Rohr 5 los!




Verdammt, der marschiert vorbei.



"Was ist das? Der Aal fährt Schleifen!" ruft Wittlich zu mir rüber.
Verräterischer geht es ja gar nicht mehr!





Hartenstein! Habe ich irgendeine FAT-Einstellung durchgegeben?
Das hat ein Nachspiel wenn wir mit heiler Haut hier noch raus kommen.
Rohr 6 klarmachen!
Tiefe 3!
Geschwindigkeit 44!
Entfernung 850!
Rohr 6 los!






Ich kann es nicht deuten.
Zündversager?









Jetzt Gnade uns Gott!
Wir bleiben auf der Stelle!
Beobachte ihn weiter.



Er ändert den Kurs nach West.
Beide Maschinen langsame Fahrt, Ruder hart steuerbord!
Rohr 2 klar machen!




Nur für alle Fälle!
Noch ein Aal dafür preiszugeben, muss ich mir verkneifen.
Nur noch zur Selbstverteidigung.
Außerdem ist er schon weit weg. Zum Glück für uns.

Jetzt dreht er auf Nordwest ab und taucht immer noch nicht.



Er entfernt sich.
Wir können aufatmen.
Wir bleiben auf Sehrohrtiefe!
Auf Kurs gehen!
Hartenstein, sie kommen zu mir in die Mette!


„Jawoll, Herr Kapitän!“ Sein Gesicht ist blass und schweißüberströmt.
Mensch Hartenstein, was war das denn für eine Aktion? Das hätte für uns das Ende sein können.
„Ich will mich nicht ausreden, aber die FAT- Einstellungen waren noch von der letzten Angriffsvorbereitung drin und ich habe es vergessen, diese nochmal zu überprüfen.“
Mann, wie lange sind wir schon zusammen und dann sowas! Wir können uns keine Oberflächlichkeiten erlauben. Dass das Leben der ganzen Mannschaft dran hängt, brauch ich Ihnen ja nicht zu erklären.
Wegtreten!

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1 Jahr 3 Wochen her #364 von Schipper
Moin Moin,

am 1. Dezember 1944 sind wir im Chinesischen Meer westlich von Palawan.
Keine besonderen Vorkommnisse außer dass heute die See durch die steife Brise rauer geworden ist.





8 Tage später sind wir südlich von Japan.
Das Wetter hat sich nicht geändert, aber wir bekommen mal wieder Schiffe zu Gesicht.





Es ist ein japanischer Konvoi





Darunter wieder ein leichter Kreuzer der Naka-Klasse.



Es ist soweit.
Der 11. Dezember 1944 ist noch jung, als wir in Kobe einlaufen.





Im Hafen liegt ein Schlachtschiff der Yamaha-Klasse. Beeindruckend.



Wir legen lt. Befehl pünktlich auf den Tag genau an.
Auszeichnungen wird es keine geben.
Hartenstein war bei mir und wollte wissen, was mit ihm passiert.
Habe ihm gesagt, dass ich es nach der nächsten FF entscheiden werde.
Männers herhören! Es war eine kurze FF, aber nicht minder gefährlich, wie ihr mitbekommen habt. Macht euch auf einen Kurzurlaub gefasst.
Ich glaube nicht, dass wir hier lange verweilen werden.
Werde mich so gut es geht, dafür einsetzen, dass ihr über die Weihnachtstage an Land bleiben könnt. Nutzt die Gelegenheit eure Feldpost zu erledigen.
Nach dem das Boot klar gemacht ist, wird euch Oberleutnant Karlewitz in die neuen Quartiere bringen.
Dann erholt euch mal.
Hoffe euch alle wieder gesund wiederzusehen.
Karlewitz, übernehmen sie das weitere Kommando.

Mache mir meine Notizen.
Die 31. FF war 25 Tage lang.



Haben dabei 5 Frachter mit 10000 Tonnen auf den Meeresgrund geschickt.


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1 Jahr 3 Wochen her #365 von Schipper
Moin Moin,

ich bekomme am 28. Dezember 1944 doch tatsächlich den Befehl, wieder zurück zur Basis nach Penang auszulaufen.



Mir stößt es nicht der Sinnlosigkeit wegen sauer auf, auch die ganze Aktion, dass wir nach Kobe wegen neuer Batterien geschickt wurden, war für die Katz.
Todenhagen war sowas von bedient.
Seinen Ausführungen zufolge war in der Werft gar nichts aber auch gar nichts zu bekommen. Treibstoff und Aale konnten aber noch aufgefüllt werden.
Und dass der Auslaufbefehl auf 1. Januar fällt, macht die Sache nicht einfacher.
Vor mir steht eine Saubande. Von denen hat kaum einer ein Auge zugemacht.
Die haben die Silvesternacht durchgemacht und sind hier auf das Boot schlawenzelt.
Muss mal gleich eine Standpauke halten, um den Männers mal den Ernst der Situation zu verinnerlichen.
Männers, wenn ich euch so ansehe, brauch ich nicht fragen, ob alles klar ist.
Auch wenn die letzte Nacht Silvester war, ich verlange bedingungslosen Einsatz.
Es gibt keine guten Nachrichten aus der Heimat. Die Russen stehen vor Ostpreußen und die Amis haben die Ardennen geknackt.
Das ist im Moment keine angenehme Situation für uns und erfordert allerhöchsten Kampfwillen. Alles klarmachen zum Auslaufen!

Wenigstens auf meine Offiziere kann ich mich verlassen. Die sind einigermaßen ausgeschlafen.
Wir laufen gegen 18 Uhr aus.
Das Schlachtschiff dümpelt immer noch vor sich hin. Aber immer noch beeindruckend.







Wir haben den 2. Januar und sind südlich von Japan im Nordpazifik unterwegs.



Hatte mir gerade den Kaffee in meinen Pott geschüttet, als Creutz wieder mit einem Kommandantenspruch aufwartet.



Ich krieg die Graupen.
Ein Hü und Hott bei dem Dommes.
Weiß gleich vor Wut nicht, wo dieses Surabaya liegt.
Friedrichs kommse mal rüber.
Ich zeige ihm den Kommandantenspruch.
„Surabaya ist in Indonesien, Herr Kapitän.“
Jaja gut Friedrichs, hätte ich auch selber nachschauen können, aber stecken sie bitte unseren Kurs auf diese Konvoiroute ab. Aber bitte nehmen sie die Eilande vom Gegner auf dem Weg dahin ab, um die Wahrscheinlichkeit auf Beute zu erhöhen.



Am Abend schlägt das Wetter um.



Zu Hl. Drei Könige steuern wir die ersten Amiinseln an.
Nichts!





Am 7. Januar ist die Situation nicht anders.



Nur das Wetter ist besser geworden.



Am 11. Januar sind wir wieder südlich vom Äquator und 140 sm nördlich von Papua-Neuguinea.



Am 12. Januar sind wir kurz vor dem britischen Hafen in Hollandia.
Hier ist das Gewässer ziemlich flach.
Weiterhin sind auch keine Schiffe zu sehen.







Den Hafen selber lassen wir aus.
Ist doch ein ziemlich langer Weg im flachen Gewässer.



Hatte mit aus- und einlaufenden Schiffsverkehr gerechnet.
Tote Hose hier.


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1 Jahr 3 Wochen her #366 von Schipper
Moin Moin,

am 13. Januar erreichen wir die Bismarck See.
"FLUGZEUG AUF 220°!"



Es ist ein kleiner Vogel.
Flak besetzen! Wahnsinnige voraus!



Verdammt! Es sind zwei!
Der flog in seinem Schatten.



Die Flakbesetzung ist gut.
Sie lässt sich nicht irritieren.





Beide werden vom Himmel geholt.



Alles glatt gegangen keine Verletzten und keine Schäden.
Es dauert keine Stunde.



Viel zu spät gesehen. Normalerweise hätte ich vor der Avanger tauchen lassen.
Jetzt bleibt nur noch Angriff als Option übrig.





Die Flakmannschaft gibt alles.











Doch noch kann es keine Erleichterung geben, da ist noch einer im Schlepptau.



Ihn ereilt das gleiche Schicksal.













Unversehrt!
Unsere Flakbesetzung.




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1 Jahr 3 Wochen her #367 von Schipper
Zwei Stunden später wieder eine Auseinandersetzung mit zwei Wildkatzen.



Der erste fällt alsbald ins Wasser.



Der Zweite rauscht lichterloh mit Salven auf uns zu.





Verdammte Axt!
Das war aber knapp! Keine 30 m von uns.



Wollte eben auf Halbe Fahrt runterschrauben lassen, aber dazu kommt es nicht. Gefechtstationen bleiben besetzt.





Es ist schon verrückt wie die in ihren fackelnden Maschinen ihrer Angriffslust weiter frönen.



Oh nein!
Der wird uns jetzt doch nicht erwischen?





Der plumpst vor unsere Bugnase ins Wasser.



ALLE MASCHINEN STOPP!
Will nicht, dass die Schrauben Schaden nehmen.
Wir rutschen voll über das Wrack.





Es hat ordentlich gerumpelt.
„Die Tiefenruder und Schrauben sind auf jeden Fall intakt geblieben. Das Vordeck muss repariert werden. Hat was von den Flugzeugteilen abgekriegt. Gott sei Dank ist den Männern nichts passiert.“ konstatiert LI

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1 Jahr 2 Wochen her #368 von Schipper
Moin Moin,

keine viertel Stunde nach dem letzten Angriff wird wieder ein einzelner kleiner Vogel gesichtet.



Doch der dreht ab.



Der holt bestimmt Verstärkung.
Wenn dem so ist, dann gehen wir so oder so in den Keller.
Tatsächlich eine Stunde später schlägt die FUMO an.



Also schon was Größeres im Anmarsch.
Kann die ersten zwei noch so erkennen, aber Alarmtauchen ist schon eingeleitet.





Das war auch gut so.
Wir sind noch nicht mal auf 50 m Tiefe, da hagelt es schon an Wasserbomben.



Später, als die Gefahr schon länger vorüber ist, lobe ich mal ausdrücklich die Leistung der Flakbesetzung vor versammelter Mannschaft.
Notiere nachher ins KTB die Männer, die ich zur Auszeichnung vorschlagen will.
Stabsoberbootsmann Grau, Matrosenhauptgefreite Bauer, Mahn und Thurmann.

Am 14. Januar zeigt sich das Wetter von der schlechteren Seite.
Zwar kein Niederschlag, aber ein Sturm mit aufgewühlter See.
Sind mal zum Luftschnappen wieder oben.



Als der Turm bestiegen wird ist es schon zu spät.
Wir werden unverhofft in einen Luftkampf einbezogen.





Gehen sofort wieder in den Keller.
Kriegen dabei eins ordentlich auf die Mütze.















Das Boot dreht sich fast um die eigene Achse, wird hin und her geworfen.









Es scheint kein Ende zu nehmen, was die da abwerfen.





Geschrei an Bord.
Licht fällt aus.
Ruhe! Erwarte Schadensmeldung!
Licht geht wieder an.
„Ging noch mal gut. Funkmessortung ist ausgefallen, was auf Deck passiert ist werden wir wohl später erfahren.“
Gut, LI!



Nach den Erschütterungen hatte ich mehr erwartet.
Da haben wir wieder mal ordentlich Glück gehabt.

Die Akkus sind bei 70%.
Nach anderthalb Stunden lasse ich auftauchen.
„Vordeck, 3. Flak und Flakgeschütz müssen repariert werden. Ist ja noch mal glimpflich ausgegangen.“
Nach 20 Minuten meldet Todenhagen: „FUMO i.O.“
„FLUGZEUG AUF 195°!“ tönt es keine 5 Minuten später.



Wir sind schneller und bleiben unentdeckt.


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Moin Moin,

Am 15. Januar geraten wir wieder in einen Luftkampf, vor dem wir uns noch rechtzeitig retten können.







Hier scheint wohl eine Frontlinie zu liegen.
Am nächsten Tag Sind wir gerade erst zum Luftschnappen aufgetaucht, um den Tauchgang gleich wieder einleiten zu dürfen.





Wir müssen dringend die Akkus aufladen.
Am 17 Januar zeigt sich das Wetter wieder von der besten Seite.
Können nun endlich die Akkus laden.
Verdammte Axt!
Der Flieger kam voll aus der Sonne.
Flak besetzen! Wahnsinnige voraus!



Die Flakmannschaft ist konzentriert bei der Sache.







Kaum ist die Gefechtsstation geräumt und die Fahrt gedrosselt, kommt der nächste aus der Sonne.



Es geht alles wieder von vorne los.







Eine Bombe fällt steuerbords neben dem Turm ins Wasser.







„SANIIIII! Karlewitz hat´s erwischt! Schnell, schnell!“
„Wir haben Wassereinbruch!“
„Hauptlenzpumpe ausgefallen!“



Karlewitz wird blutüberströmt durch das Luk gehievt.
Unterdessen rackert die Flakmannschaft weiter.
Friedrichs, Sie übernehmen Karlewitzs Posten!



„Die Fumo hat es auch wieder erwischt! Aber was schlimmer ist die Funkantenne ist total im Eimer. Ich versuche mein Bestes, aber wir müssen vorerst ohne Funkverkehr auskommen.“ meldet LI.
„Wir haben ihn!“ schallt es von oben.



„Wassereinbruch gestoppt! Für die Lenzpumpe brauchen wir mindestens noch eine Stunde. Hülle hat ganz schön was abbekommen.“





Gut LI! Hartenstein, wie steht es um Karlewitz?
„Er ist noch nicht bei Bewusstsein und hat viel Blut verloren. Durchschuss am rechten Oberarm und eine große klaffende Wunde am Kopf. Haben erstmal die Blutungen gestoppt. Weiß nicht ob im Kopf was eingedrungen ist, aber die Wunde muss schnell geschlossen werden.“
Geben sie ihr bestes Hartenstein. Wir bleiben erstmal oben. Auf halbe Fahrt gehen. Wache auf Turm!

Nach einer viertel Stunde tauchen aus der Sonne zwei Flieger auf.
„ALAAARM! Flugzeuge aus 340°!“
Die Flakbesatzung ist schnell zur Stelle.



Der erste Vogel ist getroffen.
Nun ereilt uns ein Schicksalsschlag.
Das Flugzeug fällt mitten auf das Boot.











Wir hatten bisher viel Glück gehabt. Wahrscheinlich es auch zu viel herausgefordert.
Wir haben 26 gefallene Kameraden zu beklagen. Von den restlichen 25 Mann sind alle leicht bis schwer verwundet.
Das Boot treibt auf See ohne Antrieb und Navigationsmöglichkeiten.
Der LI schüttelt den Kopf. “Ich kann für das Boot nichts mehr tun. Wir können froh sein, das es noch schwimmt.“
Dass die See ruhig ist, ist nur ein schwacher Trost.
Lasse die weiße Fahne hissen. Unter den Gefallen ist auch unser Sani Hartenstein, den wir jetzt nötiger denn je hätten.
Alle die nur kleine Schrammen haben, weise ich an die Gefallenen der See zu übergeben. Ich schnappe mir die Enigma und die ungeöffneten Einsatzbefehle und werfe sie über Bord. Das KTB hebe ich auf.



In danach erhalte ich die Liste mit den Gefallenen.

2 Offiziere:
Oberleutnant Fritz Friedrichs (stand auf dem Turm)
Oberleutnant Udo Hartenstein

9 Maate:
Stabsoberbootsmann Otto Grau (Flakmaat)
Stabsoberbootsmann Karl Creutz (Funker)
Stabsoberbootsmann Hinrich Anders (Torpedomaat)
Stabsoberbootsmann Kurt Goldbeck (Torpedomaat)
Stabsoberbootsmann Adalbert Vowe
Stabsoberbootsmann Bruno Kals
Stabsoberbootsmann Wolf Degen
Stabsoberbootsmann Konrad Schmitt

15 Matrosen:
Matrosenhauptgefreiter Adolf Thurmann (Flakmannschaft)
Matrosenhauptgefreiter Wolfgang Mahn (Flakmannschaft)
Matrosenhauptgefreiter Harro Hansen (Flakmannschaft)
Matrosenhauptgefreiter Gustav Klausen
Matrosenhauptgefreiter Axel Bauer
Matrosenhauptgefreiter Georg Rausch
Matrosenhauptgefreiter Bruno Unterhorst
Matrosenhauptgefreiter Egon Bahn
Matrosenhauptgefreiter Harald Vogler
Matrosenhauptgefreiter Ewald Massmann
Matrosenhauptgefreiter Jan Steffensen
Matrosenhauptgefreiter Dieter Kimmelmann
Matrosenhauptgefreiter Anton Obermayer
Matrosenhauptgefreiter Ebe Fischer






Beim Durchlesen der Liste habe ich einen Kloß im Hals.
Waren doch viereinhalb Jahre zusammen. Wie eine Familie.
Sorgen macht mir auch Karlewitz. Liegt immer noch bewusstlos in der Koje.
Aber auch die anderen Schwerverletzten. Sind alle bei Bewusstsein und versuchen ihre Schreie zu unterdrücken.

Nach zwei Stunden naht in gewisser Weise die Rettung.
Zwei amerikanische Kreuzer nehmen uns auf.
Die Verletzten werden versorgt.
Drei Wochen später sind wir im Kriegsgefangenlager auf Hawaii.
Karlewitz hat seine schwere Verletzung überlebt und weilt im Lager wieder unter uns.




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