Modellbau - Ein Diorama entsteht

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3 Wochen 3 Tage her #31 von Coen58
So, nun weiter im Bericht.
Beiboot 2 hat das Zeug zu einem Sorgenkind zu werden, die Farbgebung der Bordwand wollte und wollte mir nicht gefallen. Die Ergebnisse mit dem Pinsel waren einfach nur "bescheiden" schön. Da ich geschrieben hatte, daß ich den Trawler mittels Airbrush zu seiner Farbe verhelfen will, kam mir die Idee, auch das Beiboot 2 zu airbrushen.
Zuerst habe ich an einer ausrangierten Schüssel etwas geübt, besonders, was Abstand zum Objekt und Konsistenz der Farbe anging. Danach habe ich dann dem Beiboot seine Farbe "verpasst". Der erste Versuch ging leider "in die Hose". Da hieß es warten, schleifen und neu grundieren, Gott sei dank war es nicht der Rumpf des Trawlers.
Dann der zweite Versuch und er klappte. Nach dem Trocknen wurde der Rumpf des Beibootes penibel abgeklebt und dann das Unterwasserschiff mit einem "braunrot" lackiert, was einem realen Unterwasseranstrich entsprach.
Meine Airbrushpistole sieht aus wie eine normale Lackierpistole en miniature und kommt mir vom Handling sehr entgegen. Sie hat auch den Vorteil, daß sie drei Farbbehälter in unterschiedlichen Größen zur Auswahl hat.

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2 Wochen 6 Stunden her - 2 Wochen 5 Stunden her #32 von Coen58
So, liebe Gemeinde, heute soll es mit dem Baubericht weiter gehen.

Hier zeige ich mal mein, schon beschriebenes Schmuckstück: Meine Airbrushpistole



Beiboot 2 ist nun von außen fertig lackiert, nur noch der Firniß fehlt. Dann ging es zum Rumpf des Trawlers. Das erste Problem: Wie halte ich den Rumpf sicher zum Airbrushen? Dazu habe ich zwei Gußäste passend geschnitten und im Rumpf eingeklebt. So hatte ich eine sichere Fixierung für die "dritte Hand" und gleichzeitig wurde der Rumpf stabilisiert und zusätzlich versteift. Die "dritte Hand", ein Ständer mit zwei Krokodilklemmen und einer Lupe wurde eigentlich für Elektroniker entwickelt, aber für den Modellbauer, dann ohne Lupe, ist sie genau so nützlich. So, nun ist der Rumpf erst einmal schwarz/matt lackiert. Jetzt kommt noch das dunkelrote Unterwasserschiff dazu und dann trage ich die Decals auf. Aber ich kann sagen: "Es entwickelt sich, das Flugwesen".



Das obige Bild zeigt die Versteifungen im Rumpf und die Fixierung an der "dritten Hand".

Letzte Änderung: 2 Wochen 5 Stunden her von Coen58. Begründung: Ergänzung
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1 Woche 5 Tage her - 1 Woche 18 Stunden her #33 von Coen58
So, nu jeht dat weita.

Nachdem nun der Rumpf ein schönes Schwarz bekommen hat, ging es nun das Unterwasserschiff in Farbe zu bringen. Dazu habe ich ein kräftiges Rot mit einigen Tropfen Schwarz abgedunkelt und für die Airbrush entsprechend verdünnt.
Das A und O ist, daß die Flächen, die nicht lackiert werden sollen, sauber abgeklebt werden. Ebenso Usus ist, daß alle Flächen mehrmals gesprüht werden. Als nächstes werden dann die Tiefgangsanzeigen und der Name, nebst Fischereikennung, angebracht. Dann kann der Firniß drauf.



Hier kann man sehen, daß man mit Maskierband nicht sparen sollte. Die Wasserlinie wurde mit dünnem blauen Maskierband (1 mm) markiert und der Rest mit breiten Maskierband einer bekannten Modellbaufirma, nein nicht Revell, sondern eine andere, abgedeckt.

Letzte Änderung: 1 Woche 18 Stunden her von Coen58. Begründung: Fehler berichtigt
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1 Woche 22 Stunden her #34 von Coen58
So liebe Gemeinde, nun sind wir wieder einen Schritt weiter.
Nachdem der Trawler seine Hauptfarben bekommen hat, ging es um das Anbringen der Decals (Naßschiebebilder) an die entsprechenden Stellen. Dabei ist es meistens ärgerlich, daß man meistens einen "silbernen" Schein der Decalfolie sieht. Dazu habe ich dann einen Fixierer und einen "Weichmacher" gekauft, die das Aufbringen der Decals enorm erleichterten. Auf dem unlackierten Rumpf sieht man aber trotzdem unschöne Ränder. Einen Grundfirniß (matt) aus dem Modellbaubedarf half da wenig. In einem Baumarkt in meiner Nähe werden auch Modellbau- und Bastelartikel geführt. Dort erstand ich dann zwei Sprühdosen mit Klarlack, einmal Seidenglanz und einmal Matt.
Da ich mir nicht sicher war, wie der Lack auf dem Modell wirkt, habe ich erst einmal auf diversen Plastikdeckeln und Einweg-Schnapsbechern geübt. Erst danach habe ich dann den Rumpf des Trawlers entsprechend mit Decklack versehen, der dann die unschönen "Silberränder" eliminierte.



So nun kann man den fertigen Rumpf sehen, zwar noch kopfüber an der "dritten Hand", aber schon fertig gelackt.



Eine Teilansicht vom Bug mit Ankertasche und Decals.



Das fertig gelackte Beiboot 2.



Hier nochmals beide Teile.
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6 Tage 44 Minuten her #35 von Coen58
Nun weiter im Text.

Nachdem nun der Rumpf so weit fertig gestellt ist, habe ich mich an die Grundplatte gemacht. Selbige habe ich erst einmal mit "Füßen" ausgestattet, damit man später das Diorama sicher stellen kann.
Bei einem Online-Versandhaus habe ich mir vor einiger Zeit einen Styropor-Schneider mit verschiedenen Aufsätzen besorgt. Heute habe ich ihn "eingeweiht". Nach einigen, mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen ging das Styroporschneiden gut und flott von der Hand.
Nachdem die Grundplatte fertig zugeschnitten war, habe ich grob die Stelle, wo sich der Hafenkai befinden soll, mit Schnittresten ausgelegt und darauf dann das vorgesehene Hafengebäude platziert. Davor wurde der Rumpf positioniert und auch das Beiboot 2 wurde in die, zur Zeit nur in der Vorstellung vorhandenen, Landschaft eingefügt. Dabei sollte man darauf achten, daß man bei der Anordnung der einzelnen Elemente rechte Winkel vermeidet, sondern in etwa so vorgeht, als ob man fotografieren würde und dabei die sog. zwei drittel-Regel beachtet. Da alle Elemente miteinander interagieren sollen, lasse ich das Beiboot auf den Trawler zufahren. An Deck wird dann ein Matrose stehen, der das Boot erwartet. Da noch alles lose ist, kann man sicher noch einiges ändern.





Hier noch einmal die Grobplanung des Dioramas

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