Multiplayer Kampagne und Antrag auf ein Plätzchen hier :)

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6 Jahre 4 Monate her - 6 Jahre 4 Monate her #1 von Cavaron
Edith

Dieser Thread ist nicht mehr aktuell, News zum Projekt gibt's in meiner neuen Bastelecke: https://www.designmodproject.de/forum/viewforum.php?f=2068

/Edith

Hi all

Wie man schon im allgemeinen PC-Bereich hier im Forum lesen konnte, bastle ich gerade an einer Multiplayer Kampagne für Panzer Corps:
<!-- l --><a class="postlink-local" href=" www.designmodproject.de/forum/viewtopic.php?f=1979&t=28928 ">viewtopic.php?f=1979&t=28928<!-- l -->

Inzwischen habe ich auch ein par grundlegende Dinge vorzuweisen (siehe unten) und traue mich nun hier ein festes Plätzchen im Forum zu beantragen, beispielsweise in Form von Cavarons Bastelecke oder ähnlichem. Dort möchte ich dann meine Entwürfe und die kompatiblen Werke von anderen Moddern bündeln (z.B. nutzbare Karten von Nikivdd oder Einheiten von Churchlakecity - danke für die ungarischen Panzer an dieser Stelle!).

Nochmal kurz zur Kampagne:
Der Einfachheit halber generiert jedes Land einen festen Prestige-Wert, der sich auch anhäufen lässt. Aus diesem Pool speist dann der Besitzer/Besatzer seine Armeen/Flotten und kann damit benachbarte Länder befreien oder über Seemanöver/Landungen auch weitere Strecken zurücklegen. Dieser Teil wird dann ein bisschen wie das Brettspiel Risiko aussehen. In einer Schlacht steht das mitgenommene Prestige direkt zur Verfügung und kann beliebig in Einheiten umgesetzt werden.

Alles Weitere ergibt sich aus den Regeln (siehe unten).
Letzte Änderung: 6 Jahre 4 Monate her von Cavaron.

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6 Jahre 4 Monate her - 6 Jahre 4 Monate her #2 von Cavaron
Bisherige Regeln:

1. Ressourcen = Prestige = Armee

Jedes Gebiet hat einen festen Ressourcen-Wert, den es pro Runde generiert. Dieser ist 1:1 in Prestige übertragbar und kann beliebig aufsummiert und geteilt werden. Prestige ist nur in dem Gebiet anwendbar, in dem es sich befindet – es kann also ebenso als Armee betrachtet werden.

2. Bewegung

Pro Runde kann ein Spieler beliebig viel Prestige aus beliebig vielen Gebieten in andere, benachbarte Gebiete bewegen. Gebiete können pro Runde Prestige jedoch nur empfangen ODER versenden, um Domino-Effekte auszuschließen.

3. Angriff

Bewegt ein Spieler Prestige in ein Gebiet, dass ihm nicht gehört, dann ist dies ein Angriff. In der Schlacht stehen dem Angreifer exakt die Prestige-Punkte zur Investition in Truppen zu, die er in das Gebiet bewegt hat. Dabei sind kombinierte Angriffe aus mehreren, benachbarten Gebieten möglich – das Prestige wird aufsummiert. Dem Verteidiger stehen exakt die Prestige-Punkte zur Investition in Truppen zu, die zur Zeit des Angriffs in diesem Gebiet vorhanden waren.

4. Das Ende einer Schlacht

Unabhängig vom tatsächlichen Prestige-Stand beider Spieler zum Ende der Schlacht, richtet sich die Kalkulation des restlichen Prestiges nach folgenden Regeln:

Angreifer Verteidiger
Sieg 80% 90%
Knapper Sieg 60% 75%
Knappe Niederlage 30% 50%
Niederlage 0% 25%

Siegt der Angreifer, verbleibt der Prestige-Restwert im befreiten Gebiet, der Verteidiger kann sein restliches Prestige beliebig auf benachbarte Provinzen, die ihm gehören, aufteilen. Siegt der Verteidiger knapp, erhält der Angreifer 30% das aufgewendeten Prestiges (Anteilig für jedes Gebiet von dem ein Angriff ausging) in das Gebiet zurück, von dem der Angriff (die Angriffe) erfolgte. Sollte der Verteidiger keine angrenzenden Gebiete besitzen (Kesselschlacht), verliert er bei einer Niederlage und bei einer knappen Niederlage sämtliches Prestige aus diesem Gebiet.

5. Eingekesselte Gebiete / Nachschub

Jedes Gebiet eines Spielers muss über einen Land- oder Seeweg mit der oder den Startgebieten des Spielers verbunden sein. Wird diese Linie durch entsprechende Aktionen der anderen Spieler durchbrochen (Eroberungen oder Seeblockade), verringert sich der Prestige-Wert in jedem separierten Gebiet um 10% pro Runde. Der Wert des in diesem Gebiet erzeugten Prestiges verringert sich um 50%. Kleine Armeen können sich also durchaus selbst versorgen und ihre Stärke halten oder langsamer vergrößern, große Armeen erleiden Abzüge.

6. Marine

Prestige kann in jedem Gebiet mit einer Küste einmalig in Marine-Prestige (oder MP, auf der Karte in blau dargestellt) konvertiert werden – dieses Prestige bleibt für immer See-gebunden. Eine Flotte benötigt eine Mindestgröße von 500 Prestigepunkten. Kleinere Flotten sind bewegungsunfähig, bis sie wieder verstärkt werden. Für MP gelten zunächst die gleichen Regeln wie für herkömmliches Prestige: es ist beliebig teil- und kombinierbar, es kann pro Runde ein Seefeld weit bewegt werden, jedes Seefeld kann pro Runde nur Prestige empfangen oder versenden. Eine Ausnahme stellt die Nachschub-Regel dar. MP benötigt nur jede zweite Runde Kontakt zu einem Küstengebiet in eigenem Besitz. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieses Gebiet eingekesselt ist, oder nicht. Kontakt zu einem Küstengebiet besteht, wenn das See-Feld, in dem sich das MP befindet, an ein solches grenzt. Kann oder will der Spieler diesen Küstenkontakt nicht erreichen, verringert sich der MP-Wert um 10% ab der zweiten Runde.

7. Seeschlacht

Seeschlachten werden aufgrund der derzeit beschränkten Möglichkeiten nicht im Spiel ausgetragen. Stattdessen wird über einen W2 den strategischen Vorteil entschieden (ein Spieler erhält einen 25%-Bonus auf seinen MP-Wert), danach werden die MP-Werte beider Spieler subtrahiert und der Spieler mit einem Restwert hat die See-Schlacht für sich entschieden. Dieser Restwert (inklusive dem 25% Bonus, aber bis maximal zur ursprünglichen Größe der Flotte vor der Schlacht) bleibt erhalten, es sind die Reste der siegreichen Flotte nach der gewonnenen Schlacht. Transportiert eine Siegreiche Flotte eine Armee, bleibt diese komplett erhalten. Bei einer Niederlage sind sämtliche, transportierte Truppen verloren. Der 25% Bonus gilt nicht für transportierte Truppen, ebenso wenig spielen diese eine Rolle in einer Seeschlacht.

8. Seetransport

Herkömmliche Prestige-Werte (Armeen) können über Seefelder transportiert werden, wenn sie einem MP-Wert (Flotte) zugeordnet werden. Für die Dauer des Transports bleibt diese Zuordnung bestehen, beide Werte können nach den bekannten Regeln jedoch beliebig geteilt oder vergrößert werden. Für die Dauer eines See-Transports wird auch auf die Land-Truppen die Nachschub-Regel der Marine angewendet. Landen die Truppen in einem Gebiet ohne See- oder Landverbindung zum Startgebiet des Spielers, wird auch hier die 10% Regel angewendet. Eine See-Verbindung besteht, wenn sich eine beliebig lange Linie über Seefelder zur Startregion des Spielers (oder einem Küstengebiet, dass über den Landweg damit verbunden ist) gezogen werden kann. Diese Linie darf See-Felder, in denen feindliche Flotten stationiert sind, nicht mit einbeziehen. Unbesetzte See-Felder gelten als frei befahrbar. Transportierte Prestige-Werte sind nicht in MP konvertierbar. Das Verladen einer Armee in eine Flotte zählt wie eine gewöhnliche Bewegung in ein benachbartes Gebiet, die Flotte darf erst in der nächsten Runde ein Feld weiter ziehen (identisch mit der Bewegungsregel „ein Gebiet darf nur Truppen empfangen ODER Versenden). Eine Invasion in ein (oder mehrere) feindliches Küstengebiet kann allerdings in der gleichen Runde erfolgen, in der die Flotte das Seefeld erreicht, welches an dieses Gebiet grenzt. Nach einer erfolgreichen Invasion muss die gelandete Armee dafür eine Runde ruhen (keine Bewegungen und Angriffe, aber wie gewöhnlich Verteidigen und Verstärkung erhalten). Wird eine Armee in einem Befreundeten Küstengebiet abgesetzt, gelten diese beiden Regeln nicht. Die Armee darf sich in der Runde, nachdem die Flotte das angrenzende Seefeld erreicht hat, an Land bewegen (auch in verschiedene, eigene Gebiete). Die Flotte darf zeitgleich in ein benachbartes Seefeld ziehen, sich aufteilen usw. Scheitert eine Invasion mit einer knappen Niederlage, so verliert der Angreifer dennoch sein gesamtes, eingesetztes Prestige, die Flotte wird hierdurch nicht beeinträchtigt. Befindet sich eine feindliche Flotte in dem Seefeld, von dem aus eine Invasion erfolgen soll, so muss erst die Seeschlacht erfolgen (und gewonnen werden).

9. Truppentypen

Der Besitzer einer befreiten Nation darf fortan überall die jeweiligen Truppentypen dieser Nation einsetzen (technisch auf maximal 5 Nationen pro Schlacht begrenzt). Ein Spieler der UDSSR darf z.B. nur deutsche Truppen verwenden, wenn er das deutsche Gebiet besetzt hält. Bei Nationen die mehrere Gebiete umfassen (z.B. USA), stehen deren Truppen erst zur Verfügung, wenn ein Spieler alle Gebieter dieser Nation besitzt. Zusätzlich hat jede Nation zu jeder Zeit die Möglichkeit, für eine einmalige Zahlung von 2000 Prestige an einen internationalen Waffenhändlerring, auf die Truppen der blauen Fraktion zuzugreifen (Deutsche Truppen von 1939). Treffen zwei Spieler aufeinander, die beide diese Option gewählt haben, so übernimmt einer die Kontrolle der identischen, roten Fraktion.

10. Weitere Spielbedingungen

Jede Nation (auch NPC) erhält zu Beginn einen Staatsschatz von 5000 Prestige. Greift ein Spieler ein NPC-Gebiet an, übernimmt ein zufällig ermittelter, anderer Spieler dessen Verteidigung. Er kann nur die Truppen dieser Nation für den angesammelten Prestige-Wert dieser Nation zur Verteidigung verwenden. Zusätzlich kann er von den internationalen Waffenhändlern Gebrauch machen (diese Nation verfügt dann bis zu ihrer Eroberung über die Möglichkeit blaue Truppen zu verwenden). NPC-Nationen bleiben bis auf die Verteidigung inaktiv. Angreifer und Verteidiger erhalten in einer Map mindestens 3 Städte und 3 Flughäfen (nicht angrenzend), um je 21 Einheiten in der ersten Runde kaufen und platzieren zu können. Jede Spielrunde dauert einen Monat Spielzeit, unabhängig von der Dauer der Schlachten.
Letzte Änderung: 6 Jahre 4 Monate her von Cavaron.

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6 Jahre 4 Monate her - 6 Jahre 4 Monate her #3 von Cavaron
Weiteres, bisheriges Material.

Ich arbeite - wie man erahnen kann - auch daran, die kleinen Nationen zu vervollständigen und spielbar zu machen. Angefangen habe ich mit der Tschechoslowakei, da hier historisch zwei gute Panzer (für 1939) vorhanden sind. Das Szenario für die Kampagne setzt natürlich vor den Annektionen durch Deutschland ein - es gibt demnach auch keine entsprechenden Panzer in der Wehrmacht. Vielleicht lass ich sogar Österreich auferstehen ^^

Auch die Weltkarte ist ein Work in Progress und wird mit jeder spielbaren und geographisch sinnvollen Map, die mir in die Hände fällt, um weitere Territorien erweitert. Auch die Aufteilung größerer Nationen in mehrere Territorien ist geplant. Mehr zu erobernde Gebiete = mehr Spaß!
Letzte Änderung: 6 Jahre 4 Monate her von Cavaron.

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6 Jahre 4 Monate her #4 von Cavaron
Wie man sieht, wurden die Regeln zunächst auf sofortige Spielbarkeit mit den aktuellen Mitteln des Spiels ausgelegt. Kurz gesagt, sie leiden an stark reduzierter Komplexität. Die internationalen Waffenhändler sind z.B. so ein Mittel, um nicht vorhandene Truppen von kleinen Ländern ersetzen zu können. Auch der Seekampf ist lediglich Mathematik.

To do:
- International verfügbares Militärgerät einfügen, um kleine Nationen besser spielbar zu machen und die unrealistische Einbindung der blauen Truppen aufzuheben
- Hypothetische Einheiten für Länder, deren Rüstungsindustrie durch äußere Umstände zum erliegen kam (z.B. Frankreich ab 1941)
- Mehr Gebiete
- Mehr Nationen
- Zufällige Ereignisse und weitere Vorteile, die einzelne Gebiete dem Befreier bringen

Nice to have:
- Automatisierung der Prestige-Verwaltung zu jeder Nation
- Web-Basiertes Programm, dass die Züge mehrerer Spieler inklusive dem Prestige verwaltet
- Erweiterung dieses Programms um die Fähigkeit, Einheiten und Bunker abhängig vom jeweiligen Prestige-Wert von den Spielern in einer Map platzieren zu lassen
- Ein Deal mit Slitherine um dies Serverseitig zu implementieren :dmp_84:

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Bewaehrungsabzeichen in SilberReiterabzeichen in Bronze
Modding Bastelecken RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenWillkommens Ribbon
Mehr
6 Jahre 4 Monate her #5 von nikivdd
Zwei Geschenke für Ihr Projekt.

Du hast meine Zustimmung jedem GTPG v1.06 Karte für Ihr Projekt zu verwenden.
Und...
Project X Karte "Fall Tannenbaum". (attachment)

"Kameraden helfen Kameraden"

Official Panzer Corps scenario designer
Designer Operation Sea Lion and US Corps GC
Anhang:

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6 Jahre 4 Monate her #6 von Cavaron
Danke nikivdd! Eine Karte zur Schweiz - yippie :dmp_37:

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6 Jahre 4 Monate her #7 von Cavaron
Meine Nachforschungen haben ergeben, dass diese drei Panzertypen zu beginn des zweiten Weltkriegs von vielen Nationen benutzt wurden (der Vickers 6t ist praktisch der polnische 7TP).

Hat jemand informationen zu Jägern und Bombern auf dem damaligen Weltmarkt?

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6 Jahre 4 Monate her #8 von churchlakecity
Hallo Cavaron,falls ich noch nicht gemacht habe,Willkommen bei DMP...Ich finde den Projekt sehr gut und hoffe,du hast bald dein eigenes Basteleck.
Du kannst dich natürlich frei aus meinem Basteleck bedienen..ein kurzes Statement in den Credits genügt.... :)

Viel Spass und erfolg weiterhin.
Churchy

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