Das U-Boot in Farbe

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2 Jahre 3 Monate her #1 von Wurmonkel
Moin moin Zusammen.

In diesem Thread werde ich regelmäßig kolorierte Bilder von U-Booten aus dem 2 Weltkrieg posten.
Die Bilder stammen von der Facebook-Seite Das U-Boot in Farbe und werden von Edward Tambunan koloriert.
Von ihm habe ich auch die Erlaubnis, die von ihm kolorierten Bilder seiner Seite hier zu veröffentlichen.
Nach und nach werde ich dann auch die bei ihm schon veröffentlichten Fotos nachholen und hier einstellen.

Ich hoffe es gefällt euch. Natürlich könnt ihr hier auch gerne solche Fotos posten ;)



Gruß
Wurmi

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2 Jahre 3 Monate her - 2 Jahre 3 Monate her #2 von Wurmonkel

U 203 war ein deutsches Unterseeboot des Typs VII C, auch als „Atlantikboot“ bezeichnet.
Der Bauauftrag für U 203 wurde am 23. September 1939 an die Krupp Germaniawerft in Kiel vergeben.
Die Kiellegung erfolgte am 28. März 1940 und der Stapellauf am 4. Januar 1941. Am 18. Februar 1941 wurde es unter Kapitänleutnant Rolf Mützelburg in Dienst gestellt. Bis zum 1. Mai 1941 war U 203 als Ausbildungsboot der 1. U-Flottille (Kiel) zugeteilt. Danach gehörte es, bis zu seiner Versenkung, als Frontboot zur 1. U-Flottille (Brest).
U 203 versenkten auf ihren elf Feindfahrten insgesamt 21 Schiffe mit 90.270 BRT.
Am 25. April 1943 griff U 203 den Geleitzug ONS 4 südöstlich von Kap Farvel an. Eine Fairey Swordfish des Flugzeugträgers HMS Biter sichtete das Boot und meldete es dem Zerstörer HMS Pathfinder. Dieser attackierte U 203 mit Wasserbomben und zwang es zum Auftauchen. 38 Besatzungsmitglieder konnten sich retten, während zehn Männer ums Leben kamen. U 203 sank auf der Position 55° 5' N, 42° 25' W.


Quelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

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Letzte Änderung: 2 Jahre 3 Monate her von Wurmonkel.
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2 Jahre 3 Monate her #3 von Wurmonkel


U 505 war ein deutsches U-Boot vom Typ IX C.
Am 12. Juni 1940 wurde U 505 bei der Deutschen Werft in Hamburg-Finkenwerder als Bau-Nr. 295 auf Kiel gelegt.
Der Stapellauf erfolgte am 24. Mai 1941 und am 26. August 1941 wurde es unter dem damaligen Kapitänleutnant Axel-Olaf Loewe in Dienst gestellt.

Es Versenkte auf 8 Feindfahrten 8 Schiffe mit 44962 BRT.

Am 4. Juni 1944 wurde U 505 als einziges deutsches U-Boot im Zweiten Weltkrieg von US-amerikanischen Schiffen aufgebracht und erfolgreich in einen Hafen abgeschleppt.
Heute steht es in einem Museum in Chicago: KLICK


Quelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

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2 Jahre 3 Monate her - 2 Jahre 3 Monate her #4 von Wurmonkel


U 106 war ein deutsches U-Boot vom Typ IX B.
Der Auftrag zum Bau des Bootes wurde am 24. Mai 1938 an die AG Weser in Bremen vergeben.
Die Kiellegung erfolgte am 26. November 1939, der Stapellauf am 17. Juni 1940, die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Jürgen Oesten fand schließlich am 24. September 1940 statt.

Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung am 24. September 1940 bis zum 31. Dezember 1940 als Ausbildungsboot zur 2. U-Flottille in Wilhelmshaven.
Nach der Ausbildung gehörte U 106 vom 1. Januar 1941 bis zu seiner Versenkung am 2. August 1943 als Frontboot zur 2. U-Flottille in Wilhelmshaven bzw. Lorient.

U 106 absolvierte während seiner Dienstzeit zehn Unternehmungen, auf denen 22 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 138.578 BRT versenkt und vier Schiffe mit 51.980 BRT beschädigt wurden.

Das Boot wurde am 2. August 1943 in der Biscaya nordwestlich von Kap Ortegal durch eine Wellington der kanadischen RCAF Squadron 407 und einer Sunderland M der australischen RAAF Squadron 461 sowie einer Sunderland N der britischen Squadron 228 auf der Position 46° 35′ N, 11° 55′ W im Marine-Planquadrat BE 6697 versenkt. Es gab 22 Tote und 35 Überlebende.


Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]
Textquelle: Wikipedia - U 106 (Kriegsmarine)

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2 Jahre 3 Monate her #5 von Wurmonkel


U 552 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII C. Es wurde am 4. Dezember 1940 in Dienst gestellt.
Kommandant des Bootes war bis September 1942 Kapitänleutnant Erich Topp, danach wurde das Boot von Kapitänleutnant Klaus Popp befehligt.

U 552 war mit insgesamt 15 Feindfahrten und einer versenkten Tonnage von 152.250 BRT eines der erfolgreichsten deutschen U-Boote während des Zweiten Weltkrieges.
Neben den Frachtern wurde am 31. Oktober 1941 – also noch vor der offiziellen Kriegserklärung an die USA – der Zerstörer USS Reuben James versenkt.
Dies war das erste US-amerikanische Kriegsschiff, das während des Zweiten Weltkrieges von deutschen U-Booten versenkt wurde.
Aufgrund der Erfolge und des roten Teufels, der als Abzeichen auf den Turm des Bootes gemalt war, wurde U 552 auch „Teufelsboot“ genannt.

97-tägige Feindfahrt
Im Winter 1942 unternahm U 552 - mittlerweile unter dem neuen Kommandanten Klaus Popp - eine Feindfahrt mit der Rekordzeit von 97 Tagen.
In deren Verlauf versenkte das Boot den britischen Trawler Alouette und den britischen Dampfer Wallsend.
Als U 552 am 15. Dezember wieder zurückkehrte, hatte es den Rekord für die längste Feindfahrt von VIIC Booten - 93 Tage auf See von U 332 - um vier Tage überboten.

Am 5. Mai 1945 wurde U 552 gemäß dem lange bestehenden, allerdings von Großadmiral Dönitz noch am Abend des 4. Mai 1945 aufgehobenen Regenbogen-Befehl von seiner Besatzung in der Einfahrt der Westkammer der Raederschleuse in Wilhelmshaven selbstversenkt. Nach dem Krieg wurde das Wrack von den Briten gesprengt und danach verschrottet.



Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]
Textquelle: Wikipedia - U 552


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U 301 war ein deutsches Unterseeboot des Typs VII C.
Die Kiellegung fand am 12. Februar 1941 statt, der Stapellauf am 25. März 1942. Am 9. Mai 1942 wurde U 301 unter Willy-Roderich Körner in Dienst gestellt.
Auf 3 Feindfahrten konnten keine Versenkungen verbucht werden.

U 301 lief am 1. Oktober 1942 zu seiner ersten Unternehmung aus. Operationsgebiet des Bootes war der Nordatlantik. Auf dieser Fahrt wurden keine Schiffe versenkt.
Am 7. November lief U 301 in Brest, dem Stützpunkt der 1. U-Flottille, ein.
Am 3. Dezember lief U 301 zu seiner zweiten Unternehmung aus. Ziel war der Durchbruch durch die stark bewachte Straße von Gibraltar.
Die Bedrohung alliierter Seestreitkräfte gegenüber der seegebundenen Versorgungslinien des Deutschen Afrikakorps hatte sich im Rahmen der Operation Torch erhöht,
so dass die Seekriegsleitung dem Befehlshaber der U-Boote, Karl Dönitz eine Verstärkung der deutschen U-Flottillen im Mittelmeer befahl.
In der Neumondphase zwischen dem 4. und dem 9. Dezember 1942 drangen neben U 301 noch U 443 und U 602 ins Mittelmeer ein.
Am 14. Dezember erreichte U 301 La Spezia, den Stützpunkt der 29. U-Flottille.

U 301 lief am 20. Januar zu seiner ersten Unternehmung im westlichen Mittelmeer aus. Das britische U-Boot Sahib befand sich ebenfalls in diesem Seegebiet.
Es war auf dem Rückmarsch von einem Einsatz im Ligurischem Meer mit Kurs auf Algier, wo es stationiert war. Kapitänleutnant Körner ließ am 21. Januar 1943 westlich von Bonifacio auftauchen,
um Positionsbestimmungen vornehmen zu können. Bei dieser Gelegenheit wurde U 301 von der Sahib entdeckt. Der britische Kommandant sichtete das deutsche U-Boot um 08.34 Uhr,
brachte sein Boot in eine günstige Schussposition und ließ dann eine Salve von sechs Torpedos abfeuern, von denen drei U 301 trafen und versenkten.
Nach Aussage des überlebenden Besatzungsmitglieds Wilhelm Rahn war Kommandant Körner davon überzeugt gewesen, dass es in diesem Seegebiet keine feindlichen U-Boote geben könne.
Der achtzehnjährige Fähnrich zur See Wilhelm Rahn zog sich bei der Versenkung von U 301 eine Verletzung am Kiefer zu, überlebte aber. Er wurde von der Sahib an Bord genommen,
in der Koje des Steuermannes einquartiert und pflegte, nachdem er seinen Schock überwunden hatte, unbefangenen Umgang mit den britischen U-Bootmännern.
Nachdem die Sahib von einer italienischen Korvette versenkt worden war, kam die britische Besatzung in ein Gefangenenlager in der Nähe von Rom.
Der Steuermann und der Chefingenieur wurden für kurze Zeit zur Befragung nach Bremen gebracht, wo ihnen im Namen der Kriegsmarine für die gute Behandlung gedankt wurde,
die Wilhelm Rahn an Bord der Sahib zuteilgeworden war.


Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]
Textquelle: Wikipedia - U-301

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2 Jahre 3 Monate her - 2 Jahre 3 Monate her #6 von Wurmonkel


Der Befehlshaber der Unterseeboote (BdU) Karl Dönitz beobachtet die Ankunft von U-94 (einem Typ VIIC Boot) in St. Nazaire.

Der Auftrag für das Boot wurde am 30. Mai 1938 an die Germaniawerft in Kiel vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 9. September 1939, der Stapellauf am 12. Juni 1940,
die Indienststellung unter Kapitänleutnant Herbert Kuppisch fand schließlich am 10. August 1940 statt.
Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung am 10. August 1940 bis zu seiner Versenkung am 28. August 1942 als Ausbildungs- und Frontboot zur 7. U-Flottille erst in Kiel und dann in St. Nazaire.
U 94 absolvierte während seiner Dienstzeit zehn Unternehmungen, auf denen 26 Schiffe mit 138.467 BRT versenkt und zwei Schiffe mit 12.382 BRT beschädigt werden konnten.

Verbleib
Das Boot wurde am 28. August 1942 in der Karibik östlich von Kingston (Jamaika) durch ein Catalina-Flugboot der US-Navy Squadron VP-92 bombardiert, und von der kanadischen Korvette HMCS Oakville auf Position 17° 40′ N, 74° 30′ W im Marine-Planquadrat EC 1613 durch Rammstöße versenkt. Es gab 19 Tote und 26 Überlebende.

Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]
Textquelle: Wikipedia - U 94

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U 580, ein Typ VIIC Boot,
Kiellegung: 31.08.1940
Stapellauf: 28.05.1940
Indienststellung: 24.07.1941
Indienststellungskommandant: Oberleutnant zur See Hans-Günther Kuhlmann

U 580 sank am 11.11.1941 in der Ostsee vor Memel nach einer Kollision mit dem deutschen Zielschiff Angelburg.
Das Boot befand sich noch in der Ausbildung als es bei der Kollison mit dem deutschen Zielschiff Angelburg versenkt wurde.
Dabei kamen 12 Besatzungsmitglieder ums Leben, 32 überlebten.

Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]


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U 102 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII B
Kiellegung: 22.05.1939
Stapellauf: 21.03.1940
Indienststellung: 27.04.1940
Kommandant: Harro von Klot-Heydenfeldt

Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung am 27. April 1940 bis zum Juni 1940 als Ausbildungsboot zur 7. U-Flottille in Kiel.
Nach seiner Ausbildungszeit gehörte es vom Juni 1940 bis zu seiner Versenkung am 1. Juli 1940 als Frontboot zur 7. U-Flottille in Kiel.

Das Boot lief am 22. Juni 1940 von Kiel aus und wurde am 1. Juli 1940 auf seiner ersten Unternehmung in der Biscaya beim Angriff auf den Konvoi SL-36 von dem britischen Zerstörer
HMS Vansittart auf der Position 48° 33′ N, 10° 26′ W im Marine-Planquadrat BF 1791 durch Wasserbomben versenkt. Es war ein Totalverlust mit 43 Toten.
Auf dieser einen Unternehmung wurde 1 Schiff mit 5219 BRT versenkt.

Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

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U 756 war ein U-Boot vom Typ VIIC.

Bauauftrag: 09.10.1939
Bauwerft: Kriegsmarinewerft, Wilhelmshaven
Baunummer: 139
Serie: U 751 - U 782
Kiellegung: 18.01.1940
Stapellauf: 18.10.1941
Indienststellung: 30.12.1941

Indienststellungskommandant: Oberleutnant zur See Klaus Harney

U 756 wurde auf seiner 1. Feinfahrt am 01.09.1942 im Nordatlantik südwestlich von Island durch Wasserbomben der kanadischen Korvette HMCS Morden (K.170) versenkt. Es gab keine Überlebenden.
Es konnte bis dahin selbst keine Schiffe versenken.


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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

U 302, Typ VIIC

Bauauftrag: 06.08.1940
Bauwerft: Flender Werke AG, Lübeck
Baunummer: 302
Serie: U 301 - U 316
Kiellegung: 02.04.1941
Stapellauf: 25.04.1942
Indienststellung: 16.06.1942

Indienststellungskommandant: Oberleutnant zur See Herbert Sickel

U 302 versenkte auf 8 Unternehmungen 3 Schiffe mit 12,697 BRT.

U 302 wurde am 06.04.1944 im Nordatlantik südwestlich der Azorischen Inseln durch Wasserbomben der britischen Fregatte HMS Swale (K.212) versenkt.
U 302 versenkte aus dem Geleitzug SC-156 zwei Schiffe, danach wurde es, von der zur Geleitsicherung gehörenden Fregatte, geortet und nach zwei Anläufen mit Wasserbomben versenkt.
Keine Überlebenden.


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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

U 481, Typ VIIC

Bauauftrag: 05.06.1941
Bauwerft: Deutsche Werke AG, Kiel
Serie: U 465 - U 486
Baunummer: 316
Kiellegung: 06.02.1943
Stapellauf: 25.09.1943
Indienststellung: 10.11.1943

Indienststellungskommandant: Oberleutnant zur See d.R. Ewald Pick

Auf 5 Feinfahrten wurden 4 kommerzielle Schiffe mit 1165 BRT und 3 Kriegsschiffe mit 160 BRT versenkt, dazu ein Kriegschiff mit 26 BRT beschädigt.

U 481 wurde am 30.11.1945 im Nordatlantik nordwestlich Irland, nach gebrochener Schleppverbindung, auf dem Weg zur Versenkungsposition der Operation Deadlight
im Schlepp des britischen Marineschleppers HMS Enforcer (W.177), durch Artillerie des polnischen Zerstörers ORP Blyskawica (H.34) bei der Operation Deadlight versenkt.

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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

Ansicht auf das Deck durch's Periskop von U 427 (Typ VIIC) während eines Notaufstiegs.

Bauauftrag: 05.06.1941
Bauwerft: Danziger Werft AG, Danzig
Serie: U 401 - U 430
Baunummer: 129
Kiellegung: 27.07.1942
Stapellauf: 06.02.1943
Indienststellung: 02.06.1943

Indienststellungskommandant: Oberleutnant zur See Karl-Gabriel Graf von Gudenus

Das Boot führte 4 Unternehmungen und etliche Geleitschutzfahrten durch, auf denen es keine Versenkungen für sich verbuchen konnte.

Schicksal
U 427 wurde am 20.12.1945 vom britischen Marine-Schlepper HMS Enchanter (W.178) auf die Position für die Operation Deadlight geschleppt und am
21.12.1945 im Nordatlantik nordwestlich Irland durch Artilleriefeuer des polnischen Zerstörers ORP Piorun (G.65), der britischen Zerstörer HMS Onslaught (G.04)
und HMS Zetland (L.59) sowie der britischen Sloop HMS Fowey (L.15) versenkt.


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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

U 553 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII C.
Bauauftrag: 25.09.1939
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg
Baunummer: 529
Serie: U 551 - U 650
Kiellegung: 21.11.1939
Stapellauf: 07.11.1940
Indienststellung: 23.12.1940
Indienststellungskommandant: Kapitänleutnant Karl Thurmann

Auf 10 Feindfahrten wurden von U 553 13 Schiffe mit 64.612 BRT versenkt und 2 Schiffe mit zusammen 15273 BRT beschädigt.

Verbleib
Am 19. Januar 1943 meldete Kommandant Thurmann die eingeschränkte Funktionsfähigkeit des Bootes, da das Sehrohr lecke und die Tauchfähigkeit
seiner Ansicht nach auf eine Tiefe von 100 m begrenzt sei.
Am folgenden Tag traf U 553 mit U 465 zusammen. Kommandant Thurmann übergab dessen Kommandanten, Heinz Wolf, ein Nautisches Jahrbuch.
Ab dem 20. Januar wurden keine Meldungen von U 553, das sich zu dieser Zeit im Nordatlantik befand, mehr aufgenommen.
Es ist demnach anzunehmen, dass U 553 durch eine auf technische Mängel oder menschliches Versagen zurückzuführende Havarie verloren ging.
Am 28. Januar 1943 wurde U 553 als vermisst erklärt.


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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

U 664 war ein U-Boot vom Typ VII C.
Bauauftrag: 15.08.1940
Bauwerft: Howaldtswerke AG, Hamburg
Baunummer: 813
Serie: U 651 - U 686
Kiellegung: 11.07.1941
Stapellauf: 28.04.1942
Indienststellung: 17.06.1942
Indienststellungskommandant: Oberleutnant zur See Adolf Graef

Versenkungen: 3 Schiffe mit 19.325 BRT auf 5 Feindfahrten


Detailangaben zum Schicksal

U 664 wurde am 09.08.1943 imNordatlantik westlich der Azorischen Inseln, nach schweren Beschädigungen durch eine Wildcat, geflogen von N.D. Hodson, und zwei Avenger, geflogen von G.G Hogan und R.H. Forney, der Squadron VC-1 des US-Geleitflugzeugträgers USS Card (CVE-11), selbst versenkt.

Bericht des Obersteuermanns Claus Holst über die Versenkung von U 664:

Ende Juli 1943 traten wir unsere letzte Unternehmung an. Gleich in den ersten Tagen der Ausreise wurden wir im Morgengrauen von drei britischen Flugzeugen angegriffen. Es gelang uns aber, den ersten Angriff durch die Bordflak abzuwehren. Durch Schnelltauchen konnten wir uns dem Gegner entziehen. Der Bombenwurf verursachte aber eine kleine technische Störung, die mit Bordmitteln nicht zu beheben war. Durch Funk wurden Ersatzteile angefordert und zugesagt. Wir setzten unsere Reise fort. Westlich der Azoren auf etwa 40 Grad Nord und 40 Grad West erhielten wir jedoch neue Order. Wir sollten zwei andere Boote ausrüsten und den Rückmarsch antreten. Beim ersten Boot U 760 unter Kapitänleutnant Otto-Ulrich Blum gelang dies ohne Störung. Am Morgen des 08.08.1943 bei der Versorgung des zweiten Bootes U 262 unter Kapitänleutnant Heinz Franke) wurden wir jedoch überraschend von drei amerikanischen Trägerflugzeugen angeflogen. Es waren zwei Jäger und ein Bomber. Da unsere Bordflak sofort den Kampf aufnahm, wurde schon beim ersten Angriff ein Jäger abgeschossen. Er stürzte heil brennend vor unserem Boot ins Wasser, seine Bomben im Notwurf abwerfend. Durch die Detonationen wurden unsere Torpedorohre beschädigt, dies stellte sich jedoch erst in der folgenden Nacht heraus. Durch Beschuss der Flugzeuge wurde der Bootsmannsmaat Jenteleit seitlich in Herz nähe getroffen. Er war sofort tot und fiel in die See, ohne nochmals aufzutauchen. Der Matrosengefreiter Wöpkemeier erhielt einen Armschuss und mehrere kleinere Verwundungen an beiden Beinen. Es gelang, ihn zu bergen. Auch Leutnant zur See Boehme wurde, als er der Gefahr nicht achtend über das ungeschützte Oberdeck lief, um das tauchbehinderte Boot von den ausgebrachten Ölschläuchen zu befreien, durch Bordwaffenbeschuss der Jäger tödlich getroffen. Auch er fiel ins Wasser und ging sofort unter.

In einem günstigen Augenblick gelang es uns dann, zu tauchen und uns dem Gegner zu entziehen. In der Nacht tauchten wir auf, bargen die Schläuche und im selben Augenblick stießen wir auf den amerikanischen Flugzeugträger USS Card (CVE-11) und seine Begleitzerstörer. Wir griffen ihn sofort mit drei Torpedos an. Leider waren, wie sich jetzt herausstellte, die Torpedorohre zusammengedrückt und die Torpedos dadurch wohl beschädigt. Ein Torpedo blieb im Rohr hängen, und die beiden anderen versagten. Da wir bemerkt wurden, mussten wir wieder tauchen, wurden nunmehr von den Zerstörern mit Tiefenladungen angegriffen. Erst am Nachmittag des 09.08.1943 konnten wir auftauchen, wurden aber, ohne die Batterien ganz aufzuladen zu können, wiederum von mehreren Maschinen angegriffen. Durch Tauchen versuchten wir zu entkommen. Schon unter Wasser trafen uns Wasserbomben und beschädigten das Boot schwer. Wir waren gezwungen aufzutauchen. Damit begann unser Endkampf. Die Brücke wurde sofort in Brand geschossen, so dass die Flakwaffen nicht mehr besetzt werden konnten, erneute Bombenwürfe rissen die Bordwand auf. U 664 begann zu sinken. Der Kommandant entschloss sich, dass Boot aufzugeben, und ließ die Besatzung in Gruppen ins Wasser springen. Dabei ging eine Gruppe von vier oder fünf Mann gerade in dem Augenblick ins Wasser, als eine Bombe detonierte. Die Soldaten waren sofort tot. Der Matrosenobergefreiter Stoiber versuchte nochmals zu schießen und wurde dabei tödlich in die Stirn getroffen. Auch er versank in der See. Allen anderen gelang es bis auf 12 Mann, verwundet von Bord zu kommen. Nach etwa 6 bis 8 Stunden wurden alle Überlebenden von dem amerikanischen Zerstörer USS Borie (DD-215) gerettet, an Bord des Flugzeugträgers gebracht und nach etwa 8 Tagen in Casablanca an Land in Gefangenschaft überführt. Dort blieben alle, Offiziere und Mannschaft getrennt, etwa 12 Monate, um dann nach Amerika transportiert zu werden. Bootsmannsmaat Stöhr und ich blieben zurück, weil wir nicht transportfähig waren. Nach einem weiteren eineinhalbmonatigen Aufenthalt im Lazarett mussten auch wir uns dann trennen. Ich kam später, weil ich schwer verwundet war, ins Austauschlager und wurde in die Heimat entlassen.

Textquelle: U 664 - U-Boot-Archiv Wiki

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Hier nochmal U 302, Beschreibung siehe vorherigen Post Nr. 11

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2 Jahre 3 Monate her - 2 Jahre 3 Monate her #9 von Wurmonkel
So, weiter gehts:



Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

U 45 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII B.
Der Bauauftrag für das Boot wurde am 21. November 1936 an die Germaniawerft in Kiel vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 23. Februar 1937,
der Stapellauf am 27. April 1938, die Indienststellung unter Kapitänleutnant Alexander Gelhaar am 25. Juni 1938.
Das Boot gehörte bis zu seiner Versenkung am 14. Oktober 1939 als Ausbildungs- und Frontboot zur Unterseebootflottille „Wegener“ in Kiel.
Es unternahm zwei Feindfahrten, auf denen es zwei Schiffe mit einer Gesamttonnage von 19.313 BRT versenken konnte.

Verbleib
Am 14. Oktober 1939 wurde U 45 südwestlich von Irland auf der Position 50° 58′ N, 12° 7′ W im Marine-Planquadrat BE 3311 durch Wasserbomben der britischen Zerstörer
HMS Icarus, HMS Inglefield, HMS Ivanhoe und HMS Intrepid versenkt. Alle 38 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod.
Das Boot befand sich gerade beim Angriff auf den Geleitzug KJF-3.

Textquelle: Wikipedia - U 45 (Kriegsmarine)

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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

U 873 war ein U-Boot der deutschen Kriegsmarine, das im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Es gehörte zum Typ IX D2, einer Klasse von Langstrecken-U-Booten.

Bauauftrag: 25.08.1941
Bauwerft: Deschimag AG Weser, Bremen
Baunummer: 1081
Serie: U 871 - U 876
Kiellegung: 17.02.1943
Stapellauf: 11.11.1943
Indienststellung: 01.03.1944
Indienststellungskommandant: Kapitänleutnant Friedrich Steinhoff

Am 30. März 1945 lief U 873 unter Kapitänleutnant Friedrich Steinhoff zur ersten und letzten Feindfahrt in den Atlantik aus und war 48 Tage auf See.
Das Boot operierte im Westatlantik, in der Karibik, vor der Ostküste der USA. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden.

Nach fast sieben Wochen auf hoher See wurde es am 17. Mai 1945 vom Geleitzerstörer USS Vance aufgebracht und nach Portsmouth begleitet.
Die Besatzung des U-Bootes wurde in das Charles Street Gefängnis von Boston verbracht und misshandelt.
Aufgrund der Behandlung beging U-Boot-Kommandant Friedrich Steinhoff am 19. Mai 1945 Selbstmord.
Nach dem Krieg wurde U 873 den USA als Beute zugesprochen und nach einigen Tests am 10.03.1948 in New York bei der Firma Interstate Metals Corp. verschrottet.


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Robert Karl Friedrich Gysae (* 4. Januar 1911 in Berlin-Charlottenburg; † 26. April 1989 in Wilhelmshaven) war ein deutscher Marineoffizier, zuletzt Flottillenadmiral der Bundesmarine.
Während des Zweiten Weltkriegs war er U-Boot-Kommandant auf U 98 und U 177, wobei ihm bei acht Feindfahrten die Versenkung von 25 Schiffen mit 146.815 BRT gelang.

Textquelle und kompletter Werdegang: Wikipedia - Robert Gysae

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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

Von links nach rechts: U 9, U 14 und U 8, Typ II B Boote
Die U-Boot-Klasse II, offiziell Typ II genannt, war eine Klasse kleiner Einhüllen-U-Boote der deutschen Kriegsmarine, die hauptsächlich zur Küstenpatrouille benutzt wurden.
Es waren die ersten U-Boote, die nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland gebaut wurden.

Geschichte
Da der Versailler Vertrag der deutschen Reichsmarine den Bau und Besitz von U-Booten untersagt hatte, richtete der „Ruhrfonds“ der deutschen Waffenindustrie
mit Zustimmung der Marineführung 1922 ein Ingenieurbüro im neutralen Holland ein, um dort Pläne für neue U-Boot-Technologien zu entwickeln und international
zu verkaufen.
Für die Zukunft sollte so mit der fortschreitenden Entwicklung im U-Bootbau Schritt gehalten werden. In diesem Zusammenhang wurde der Typ II in den 1920er
Jahren von dem in Den Haag ansässigen Unternehmen IvS projektiert. Die Entwicklungen des IvS bauten auf der U-Boot-Klasse UB und der U-Boot-Klasse UF
aus dem Ersten Weltkrieg auf.
Entwürfe für die Türkei, Spanien und Finnland waren im Wesentlichen die Vorläufer der späteren Typen I, VII und IX. Auch der Vorläufer des Typs II wurde in
Holland entwickelt und anfangs ins Ausland verkauft.
Dies war das finnische U-Boot Vesikko, das nach deutschen Entwürfen in Turku gebaut und 1933 in Dienst gestellt wurde.

Die Boote des Typs II bildeten die ersten Einheiten der 1935 neu gegründeten Kriegsmarine. Anfangs wurden Boote dieser Klasse im Bereich von Nord- und Ostsee eingesetzt,
ab 1941 für Schulungs- und Ausbildungszwecke vom Fronteinsatz zurückgezogen. Ausnahmen bildeten die Einsätze im Zusammenhang mit dem Unternehmen Weserübung
sowie der U-Boot-Krieg im Schwarzen Meer. Hierfür wurden sechs Boote teils über Land zur 30. U-Flottille im Schwarzen Meer transportiert.
In der Position, in der bei Typ VII und Typ IX das Deckgeschütz steht, ist hier eine Flak vom Modell 2 cm C/30. Sie hatte ein Magazin von 20 Schuss und neigte zur Ladehemmung,
weshalb sie keine Gefahr für die sowjetischen Jagdbomber während ihrer Einsätze vor der rumänischen Küste waren.
Zwischen 1934 und 1941 wurden insgesamt 50 Boote vom Typ II hergestellt. Von diesen wurden nur acht bei Kampfhandlungen auf See vernichtet; der überwiegende Teil versenkte sich im Zuge der Kapitulation selber.

Textquelle: Wikipedia - U-Boot-Klasse II

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2 Jahre 3 Monate her - 2 Jahre 3 Monate her #10 von Wurmonkel

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U 564 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII C.
Der Bauauftrag für dieses Boot wurde am 24. Oktober 1939 an die Werft Blohm & Voss in Hamburg vergeben. Am 30. März 1940 wurde U 564 dort auf Kiel gelegt.
Es lief am 7. Februar 1941 vom Stapel und wurde am 3. April 1941 unter Oblt.z.S. Reinhard Suhren in Dienst gestellt. Am 1. Oktober 1942 übernahm Oblt.z.S. Hans Fiedler das Boot.

Bis zum 1. Juni 1941 war U 564 als Ausbildungsboot der 1. U-Flottille in Kiel zugeteilt. Danach gehörte es, bis zu seiner Versenkung, als Frontboot zur 1. U-Flottille in Brest.
Das Wappen des Bootes war „3 mal schwarzer Kater“. An der Frontseite des Turmes war ein schwarzer Kater, der einen Buckel macht, aufgemalt. Darunter befand sich der Schriftzug „3x“.
Suhren hatte für sein Boot das Wappen von U 48, auf dem er als I. WO gedient hatte, gewählt. Die Patenstadt von U 564 war Zweibrücken.

U 564 unternahm während seiner Dienstzeit neun Feindfahrten, wobei es insgesamt 18 Handelsschiffe mit 95.544 BRT sowie ein Kriegsschiff mit 900 Tonnen versenkte.
Vier Handelsschiffe mit 28.907 BRT wurden beschädigt. Alle Versenkungen geschahen unter Suhrens Führung.

Verbleib
U 564 wurde am 14.06.1943 in der Biscaya nordwestlich von Kap Ortegal durch Wasserbomben der Whitley G der britischen Operational Training Unit Squadron 10 versenkt.
Das Boot befand sich im Gruppenmarsch zusammen mit U 653, U 634, U 185 und U 358. Am 13.06.1943 wurde U 564 von der Sunderland U der britischen RAF Squadron 228,
geflogen von L.B. Lee, auf Position 44°30' N - 15°00' W gebombt. Die Boote konnten die Sunderland zwar abschießen, jedoch wurde U 564 so stark beschädigt, dass es tauchunklar war.
Deshalb musste U 564 in Begleitung von U 185 den Rückmarsch nach Bordeaux antreten. Während des Rückmarsches wurde U 564 am 14.06.1943 um 14:39 Uhr von der
Whitley G, geflogen von Sgt A.J. Benson, gesichtet. Benson setzte Fühlungshaltermeldungen ab, musste aber den Booten zwei Stunden lang folgen, ehe er den Befehl zum
Angriff bekam. Gegen 17:00 Uhr wurde das Boot von der Whitley überfolgen und mit fünf bis sieben Wasserbomben belegt.
Nachdem die Wassersäulen zusammengefallen waren, lag das Achterschiff von U 564 bereits unter Wasser. Der Kommandant gab sofort den Befehl zum Aussteigen,
jedoch stellte sich das Boot schnell auf und sank dann über das Heck. Bis zuletzt feuerten die Flak-Waffen des Bootes.
Nachdem das Boot gesunken war trieben einige Überlebende in einem Ölteppich. 18 Überlebende, einschließlich des Kommandanten, wurden von U 185 gerettet.
Nach dem Eintreffen der beiden deutschen Zerstörer Z 24 und Z 32 übernahmen diese die Schiffbrüchigen und brachten sie nach Bordeaux.
Aber auch die Whitley wurde bei diesem Angriff von der bis zuletzt feuernden Flak getroffen und Benson hatte alle Mühe die Maschine in der Luft zu halten.
Die Hydraulik war beschädigt, und um 19:20 Uhr fiel der rechte Motor aus. Das Flugzeug musste notwassern.
Die im Schlauchboot sitzende Besatzung wurde erst nach drei Tagen von einem französichen Fischkutter aufgenommen.
Benson wollte dessen Kapitän überreden, sie nach England zu bringen, aber er weigerte sich aus Furcht davor, was die Deutschen seiner Familie antun würden, wenn sie es herausbekämen.
Letztendlich setzte er sie in Morgat südlich von Brest an Land und sie kamen in deutsche Kriegsgefangenschaft.

Textquellen: Wikipedia - U 564 _und_ U 564 U-Boot-Archiv Wiki

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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

U 618 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII C
U 618 wurde am 29. Mai 1941 bei Blohm & Voss in Hamburg auf Kiel gelegt, der Stapellauf erfolgte am 20. Februar 1942.
Am 16. April 1942 wurde es unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Kurt Baberg in Dienst gestellt. Bis 31. August 1942 gehörte es zwecks Ausbildung zur 5. U-Flottille in Kiel.
Danach, ab dem 1. September 1942 wurde es der 7. Flottille in St. Nazaire als Frontboot zugeteilt.

Versenkungen: 3 Schiffe auf 10 Unternehmungen.

Verbleib
Zu seiner zehnten und letzten Unternehmung lief U 618 am 11. August 1944 aus Brest aus.
Am 14. August wurde das U-Boot in der Biskaya von einem britischen Liberatorbomber mit Leigh Light erfasst und attackiert.
Die etwas später eintreffende britische Fregatte HMS Essington erfasste ein auf Grund still liegendes großes Objekt, das mit Wasserbomben belegt wurde.
Daraufhin trieb über mehrere Stunden lang zähflüssiges Öl auf, das die Versenkung des U-Bootes anzeigte. U 618 sank mit 51 Mann.

Textquelle: Wikipedia - U 681

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U 86 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII B.
Der Auftrag für das Boot wurde am 9. Juni 1938 an die Flender-Werke in Lübeck vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 20. Januar 1940, der Stapellauf am 10. Mai 1941,
die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Walter Schug fand schließlich am 8. Juli 1941 statt. Wie die meisten deutschen U-Boote seiner Zeit führte auch U 86 ein
bootsspezifisches Zeichen am Turm: das Wappen von Kulmbach der Patenstadt des Bootes.

Das Boot gehörte nach seiner Indienststellung am 8. Juli 1941 bis zum 31. August 1941 als Ausbildungsboot zur 5. U-Flottille in Kiel. Vom 1. September 1941 bis zu
seinem Verlust im November 1943 diente es als Ausbildungs- und Frontboot in der 1. U-Flottille in Kiel und Brest.
Kommandant Walter Schug führte U 86 während seiner Dienstzeit auf acht Unternehmungen, auf denen er drei Schiffe mit einer Gesamttonnage von 9.614 BRT versenken konnte.
Ein weiteres Schiff mit 8.627 BRT wurde beschädigt.

Verbleib

Nach neusten Erkenntnissen (Dr. Axel Niestlé) wurde U 86 am 29.11.1943 im Nordatlantik östlich der Azorischen Inseln durch Wasserbomben der britischen Zerstörer TUMULT und ROCKET versenkt.
Das U 86 am 29.11.1943 östlich der Azorischen Inseln durch vier Grumman TBF Avenger - Trägerflugzeuge der Squadron VC-19 des US-Geleitträgers BOGUE (CVE-9)
versenkt worden sei, entspricht nicht mehr den heutigen Tatsachen. Der Geleitträger "BOGUE" und seine Sicherungsgruppe deckten den Geleitzug UGS-24.
Aber das geortete U-Boot war nicht, wie lange angenommen, U 86, sondern U 764 das durch diese Angriffe nicht beschädigt wurde.
U 86 operierte auf die Konvois MKS-31 und SL-140 und meldete sich am 28. November 1943 von der Position 39° 40′ N, 17° 10′ W das letzte Mal.
Am 29. November 1943 wurde U 86 östlich der Azoren, auf der Position 40° 52′ N, 18° 54′ W, durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Tumult
und HMS Rocket versenkt. Es war ein Totalverlust mit 50 Toten.

Textquellen: U 86 (Kriegsmarine) _und_ U 86 U-Boot-Archiv Wiki

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U 2322 war ein deutsches U-Boot vom Typ XXIII.
Bauauftrag: 20.09.1943
Bauwerft: Deutsche Werft AG, Hamburg
Baunummer: 476
Serie: U 2321 - U 2331
Kiellegung: 22.03.1944
Stapellauf: 30.04.1944
Indienststellung: 01.07.1944
Indienststellungskommandant: Oberleutnant zur See Fridjof Heckel

Versenkt wurde auf 2 Unternehmungen 1 Schiff mit 1317 BRT.

Verbleib
U 2322 wurde am 25.11.1945 vom britischen Marineschlepper HMS Saucy auf die Position der Operation Deadlight geschleppt und am 27.11.1945 um 09:00 Uhr,
im Nordatlantik nordwestlich von Irland, durch Artilleriefeuer des britischen Zerstörers HMS Onslow (G.17) und des polnischen Zerstörers ORP Blyskawica (H.34) versenkt.

Die U-Boot-Klasse XXIII, offiziell Typ XXIII genannt, war ein deutscher U-Boot-Typ gegen Ende des Zweiten Weltkrieges; sie wurde aufgrund ihrer geringen Größe als Küsten-U-Boot eingestuft.
Nach dem Krieg hob die deutsche Bundesmarine zwei Boote dieses Typs und stellte sie als U-Boot-Klasse 240 wieder in Dienst.
Genau wie die viel größere U-Boot-Klasse XXI war dieser Typ ein „Elektro-U-Boot“ und auf große Unterwasserfahrleistung ausgelegt.
Durch die geringe Größe konnte das U-Boot nur zwei Torpedos mitführen, war aber einfacher zu produzieren und gelangte noch vor dem Kriegsende zum Einsatz.
Insgesamt wurden 61 Boote dieses Typs fertiggestellt, das erste U 2321 am 12. Juni 1944 bei der Hamburger Deutschen Werft AG.
Bis Ende 1944 wurden 31 Boote geliefert, alle mit Mängeln und nicht gefechtsbereit. Sechs davon gingen noch auf Feindfahrt und versenkten insgesamt fünf Schiffe.
Sieben Boote des Typs XXIII gingen im Krieg verloren, alle davon auf Ausbildungsfahrten oder im Hafen.
U 2322 geriet am 4. Mai 1945 südlich von North Foreland in eine von U 245 (Typ VIIC) durch die Versenkung von zwei Frachtern ausgelöste Wasserbombenverfolgung
und wurde erheblich beschädigt, während U 245 entkommen konnte.

Der letzte Versenkungserfolg der deutschen U-Boot-Flotte wurde von einem Boot dieses Typs erzielt.
Es war U 2336, das unter Kommandant Kapitänleutnant Emil Klusmeier am 7. Mai 1945 um 23:00 Uhr den alliierten Geleitzug EN 491 angriff
und das britische Handelsschiff Avondale Park (2878 BRT) und die norwegische SS Sneland I (1791 BRT) mit je einem Torpedo versenkte.

Textquellen: Wikipedia U-Boot-Klasse XXIII _und_ U 2322 U-Boot-Archiv Wiki

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U 58 war ein U-Boot vom Typ II C.
Der Auftrag für das Boot wurde am 17. Juni 1937 an die Deutschen Werke in Kiel vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 28. September 1937,
der Stapellauf am 12. Oktober 1938, die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Herbert Kuppisch fand schließlich am 4. Februar 1939 statt.

Das Boot gehörte von der Indienststellung am 4. Februar 1939 bis zum 31. Dezember 1939 als Ausbildungs- und Frontboot zur U-Flottille "Emsmann" in Kiel.
Nach der Neugliederung der Flottillen gehörte U 58 vom 1. Januar 1940 bis zum 31. Dezember 1940 zur 1. U-Flottille in Kiel.
Das Boot kam am 1. Januar 1941 als Schulboot zur 22. Flottille in Gotenhafen bzw. ab dem 1. Juli 1944 bis zum 3. Mai 1945 zur 19. U-Flottille in Pillau bzw. Kiel.

U 58 unternahm während seiner Dienstzeit 14 Feindfahrten, auf der es sieben Schiffe mit einer Gesamttonnage von 14.549 BRT versenken konnte.

Verbleib
Im Sommer 1943 führte U 58 in der Ostsee die ersten Erprobungen der deutschen Schnorchel-Konstruktion* durch.
Im April 1945 wurde es in Kiel außer Dienst gestellt und dort am 3. Mai 1945 gemäß dem lange bestehenden, von Großadmiral Dönitz erst am
Abend des 4. Mai 1945 aufgehobenen Regenbogen-Befehl von seiner Besatzung selbstversenkt. Nach Kriegsende wurde es abgebrochen.



Schnorchel-Konstruktion*
Der Schnorchel ist ein Hohlmast, der Dieselmotoren an Bord von U-Booten mit Frischluft versorgt und je nach Bauart deren Abgasluft entsorgt.
Durch diese Technik brauchen dieselgetriebene U-Boote nicht aufzutauchen, um ihre Batterien aufzuladen.
Die Idee des Schnorchels war bei Einführung auf deutschen U-Booten 1943 generell nicht neu und wurde schon vor dem Zweiten Weltkrieg
in mehreren Marinen verfolgt (Niederlande, Italien und Japan).

Walthers wesentlicher Gedanke für die erfolgreiche Realisierung war, die Luft zum Betrieb der Dieselmotoren beim Unterschneiden des Schnorchels
durch Seegang für bis zu 60 Sekunden aus dem Bootsinnenraum zu saugen. Der Schnorchel sollte sich bei Überflutung selbsttätig verschließen und
anschließend wieder öffnen. Er sollte wie ein Sehrohr aus- und eingefahren werden können. Zunächst wurde erwartet, Sehrohre und Schnorchel bei
Bedarf ohne großen Aufwand gegen Radarortung tarnen zu können. Dönitz unterstützte die Idee und ließ sie umsetzen.

Die ersten Erprobungen der deutschen Konstruktion führte das kleine U 58 vom Typ II C im Sommer 1943 in der Ostsee durch.
Ab Anfang 1944 wurden hauptsächlich mittlere U-Boote des Typs VII C damit ausgerüstet. Bei Schnorchelfahrt musste eine geringe Tauchtiefe sehr
präzise eingehalten werden, da ansonsten entweder der Schnorchelkopf unter die Wasseroberfläche geriet oder das Boot nach oben durch die
Wasseroberfläche brach. Die ersten Schnorchelanlagen wurden durch einen Seilzug umgeklappt. Schwere Pannen beim Aufstellen und Umklappen
des Schnorchels neben dem Turm oder der Mechanik des Zu- und Abluftsystems waren anfangs eher die Regel.
Ab April 1944 wurden damit verbundene Probleme durch ein hydraulisches Druckölgerät behoben.
Die Höchstgeschwindigkeit war bei Schnorchelfahrt wegen Sehrohr- und Schnorchelschwingungen auf fünf bis sechs Knoten beschränkt.
Die Vibrationen machten die ausgefahrenen Sehrohre fast unbenutzbar, deren Optik sich häufig verschob. Abgas und Gischt vor den Sehrohren behinderten die Sicht.
Der Schnorchelkopf hinterließ einen langen Schaumstreifen auf der Meeresoberfläche, der bei Tageslicht von Flugzeugen aus die optische Erkennung
schnorchelnder U-Boote ermöglichte, desgleichen die Abgasfahne der Dieselmotoren. Deshalb wurde überwiegend nachts geschnorchelt.
Bei zu großem Abgasgegendruck durch zu tiefes Unterschneiden (z.B. durch Tiefensteuerfehler) können die Dieselmotoren stehenbleiben und
ihr Abgas rückwärts aus ihren Ansaugschächten im Bootsinneren austreten. Dies kann zur Vergasung des Bootes und Gefährdung seiner Besatzung führen.
Trotz aller Bemühungen drangen Dieselabgase in das Bootsinnere ein, verursachten bei der Besatzung Kopfschmerzen und trübten den Blick.
Durch Bedienungsfehler füllten sich mehrere Boote mit Dieselabgasen und Besatzungsmitglieder erlitten Kohlenmonoxidvergiftungen. Die Vergiftungen machten
sich erst Stunden nach der Durchlüftung des Bootes bemerkbar und die allgemeine Schwächung der Besatzung war dann so stark, dass das Auftauchen und
Öffnen des Turmluks nur noch unter größtem Energieaufwand möglich war. Zudem konnte der Abfall der nun ständig getaucht operierenden U-Boote nicht mehr
entsorgt werden, was die ohnehin schlechte, weil nur selten erneuerte Luft im Bootsinneren weiter verschlechterte.

Um der gegnerischen Radarortung zu entgehen, wurde der Schnorchel meist so tief wie möglich gefahren, unterhalb der maximalen Wellenhöhe,
so dass er häufig von den Wellen überspült wurde. Dies führt, je nach Seegang, Maschinenleistung, Bootsgröße und Druckabfall bis zum Abschalten der Diesel
sowie zu einer zusätzlichen Belastung der Besatzung durch Luftdruckschwankungen von bis zu 200 mbar im Bootsinneren.
Die Saugleistung der Diesel war in der Praxis größer als erwartet. Sobald der Druck im Bootsinneren vom Normalwert 1020 mbar auf 850 mbar gefallen war,
wurde einer der Diesel abgestellt, ab 750 mbar auch der zweite, und es wurde mit Elektromotoren weitergefahren. Besonders bei Bedienungsfehlern oder
Unaufmerksamkeiten der Tiefenrudergänger waren noch höhere Druckabfälle von bis zu 400 (500) mbar nicht selten. Die Druckschwankungen führten zu starken
Schmerzen, Ohnmachtsanfällen und gerissenen Trommelfellen beim späteren plötzlichen Druckausgleich.
Wegen seines Diesellärms konnte ein U-Boot bei Schnorchelfahrt leicht mit Hydrophonen auf Schiffen oder von Flugzeugen abgeworfenen Sonobojen geortet werden,
während das eigene Horchgerät nahezu „taub“ wurde. Deshalb musste der Schnorchelbetrieb in gewissen Abständen zum Rundhorchen unterbrochen werden.
Der bei Unterwasserfahrt stark erhöhte Wasserwiderstand der für Überwasserfahrt optimierten älteren Bootstypen erhöhte den Dieselverbrauch gegenüber aufgetauchter
Fahrt auf fast das Doppelte.
Dies wurde aufgrund der Gefahr durch mit Radar ausgerüstete Flugzeuge und Überwassereinheiten in Kauf genommen. Viele Kommandanten hatten anfangs Probleme
mit dieser Art von Tauchfahrt, zumal die Ventile unter Dichtigkeitsproblemen litten. Die U-Boot-Besatzungen misstrauten dem Schnorchel fast ausnahmslos und hassten es,
wenn er eingesetzt wurde. Im Mai 1944 konnte jedoch Kaleu Heinz Schroeteler (U 667) im Verlauf einer Verfolgung über den Schnorchel Frischluft in das Boot saugen und
schließlich entkommen. Er äußerte sich anschließend lobend über den Schnorchel, wies jedoch auf die Notwendigkeit von umfangreichen Schulungen hin.
Die U-Boot-Führung war ständig bestrebt, Vertrauen in den Schnorchel zu wecken. Sie sorgte für eine weite Verbreitung eines begeisterten Berichts von
Kaleu Rolf Nollmann (U 1199), der im September/Oktober 1944 50 Tage lang ständig unter Wasser geblieben war.
Bald darauf wurde diese Empfehlung jedoch durch eine scharfe Warnung eingeschränkt, da es nach Bedienungsfehlern zu Kohlenmonoxidvergiftungen
der Besatzungen gekommen war.
Auch einen weiteren lobenden Bericht von Kaleu Schroeteler (nunmehr Kommandant von U 1023) vom März 1945 ließ Dönitz unter den U-Boot-Besatzungen verteilen.
Nach und nach wurde die Schnorcheltechnik im Bootseinsatz verbessert. Nunmehr war es möglich, in etwa 16 Metern Tiefe (Unterkante Kiel) mit den Dieselmotoren zu fahren,
die Batterien zu laden, das Boot mit frischer Luft zu versorgen und dennoch weitgehend unentdeckt zu bleiben. Der Kommandant von U 170, Hans-Gerold Hauber,
schrieb nach dem Abschluss seiner Feindfahrten vom 28. Mai 1944 zum 5. Dezember 1944 in das Kriegstagebuch, dass sich der Schnorchel bewährt hatte
und keine Probleme beim Schnorchelbetrieb oder gesundheitliche Störungen wie Vergiftungen aufgetreten waren. U 977 und U 978, zwei Boote vom Typ VII C mit an Deck
niederlegbaren Schnorchelmasten waren 66 bzw. 68 Tage unter Wasser.
In der Regel nutzten die U-Boote den Schnorchel in der Nacht nur vier Stunden täglich, um ihre Batterien wieder aufzuladen, und fuhren ansonsten getaucht mit sparsamer
und sehr langsamer Fahrt von 1 bis 3 Knoten mit Elektromotoren. Deshalb konnten sie im Durchschnitt nur 90 km pro Tag zurücklegen.
Für die Zuluft hatte der Schnorchelkopf ein schwimmerbetätigtes Schnorchelkopfventil, das bei seiner Überflutung automatisch schließen sollte. Die schwimmerbetätigten
Ventile waren im Betrieb nicht störungsfrei. Ihre Funktion war abhängig vom Kurs des Bootes zur Seegangsrichtung und es gab kein Mittel gegen Vereisung.
Im Winter 1944/45 erfolgten bei einigen Booten der U-Boot-Klasse II Versuche mit druckluftbetätigten Kopfventilen, die einwandfrei und schnell arbeiteten.
Das am 5. Mai 1945 in der Kilbotnbucht in Norwegen auf Position 68° 44′ N, 16° 35′ O versenkte Typ VII C-Boot U 711 war bereits mit diesem neuen Kopfventil ausgerüstet.
Textquellen: U 58 - (Kriegsmarine) _und_ Wikipedia - Schnorchel

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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

U 622 beim Einlaufen am 18 März 1943 von seiner dritten Feinfahrt in Nyhavna / Trondheim. Oblt Horst-Thilo Queck grüßt vom Kommandoturm.

U 622 war ein U-Boot vom Typ VII C.
Bauauftrag: 15.08.1940
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg
Baunummer: 122
Serie: U 551 - U 650
Kiellegung: 01.07.1941
Stapellauf: 19.03.1942
Indienststellung: 14.05.1942
Indienststellungskommandant: Oberleutnant zur See Horst-Thilo Queck

Keine Versenkungen auf 4 Unternehmungen

Verbleib
U 622 wurde am 24.07.1943 im Trondheim/Hafenbecken IV bei einem Luftangriff der 8. US-Air Force durch Bombentreffer vernichtet.


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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

U 861 beim Einlaufen in Trondheim am 18.04.1945 nach 94 Tagen auf See.


U 861 war ein deutsches Unterseeboot vom Typ IX D2, eines der sogenannten Hochsee-Boote.
Es patrouillierte unter dem Kommando von Korvettenkapitän Jürgen Oesten auf zwei Unternehmungen vor Südafrika und Madagaskar, im Indischen Ozean und im südlichen Atlantik.

Bauauftrag: 05.06.1941
Bauwerft: Deschimag AG Weser, Bremen
Baunummer: 1067
Serie: U 859 - U 864
Kiellegung: 15.07.1942
Stapellauf: 29.04.1943
Indienststellung: 02.09.1943
Indienststellungskommandant: Kapitänleutnant Jürgen Oesten
Versenkungen: 4 Handelsschiffe mit 22.048 BRT auf 2 Unternehmungen

Erste Unternehmung
Am 20. April 1944 lief U 861 von Kiel aus zu seiner ersten Unternehmung aus. Das Boot patrouillierte auf dieser Fahrt vor der brasilianischen
Küste und Südafrika, sowie bei Madagaskar und im Indischen Ozean.
Auf seiner elften Feindfahrt als Kommandant, der ersten mit diesem Boot, versenkte Kommandant Oesten vor der südamerikanischen Küste
den brasilianischen Truppentransporter Vital de Oliveira und den amerikanischen Liberty-Frachter William Gaston. Mit dem britischen Frachter
Berwickshire, der im August versenkt wurde und dem im September attackierten griechischen Dampfer Ioannis Fefalios bezifferten sich die Erfolge
des Kommandanten mit diesem Boot auf insgesamt vier versenkte Schiffe.
U 861 traf nach fünfmonatiger Reise am 23. September 1944 im neuen Stützpunkt Penang ein.
Es folgten ruhigere Zeiten für die Mannschaft, die mit Reinigungs- und Überholungsarbeiten, aber auch kleineren Patrouillen im malaysischen Raum gefüllt wurden.

Zweite Unternehmung
Erst am 15. Januar 1945 lief U 861 von Soerabaja zur Heimreise und damit zur zweiten Unternehmung aus. Die zu diesem Zeitpunkt aus Ostasien auslaufenden
deutschen U-Boote, z. B. auch U 510 und U 532, hatten eine in Deutschland dringend benötigte Fracht aus Rohstoffen, wie Zink und Gummi, aber auch Koffein an Bord.
U 861 sollte Gefechte vermeiden und war lediglich mit zwei Torpedos zur Selbstverteidigung armiert. Zudem erfolgte das Auslaufen nicht nur unter strengster
Geheimhaltung, sondern nach mehrmaligem fingierten Auslaufmanövern, zu denen die Besatzung in den Stützpunkt gerufen wurde, nur um kurze Zeit später
wieder auf Landurlaub geschickt zu werden. Flottillenchef Hoppe hatte diese Täuschungsmanöver befohlen, um alliierte Spione zu verwirren.
Zwei Besatzungsmitglieder verpassten dann das überraschend eingesetzte und rasch ausgeführte tatsächliche Auslaufen von U 861.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lauerten bereits zwei amerikanische U-Boote in der Straße zwischen Bali und Lombock auf U 861.
Das Boot wurde von einem japanischen Zerstörer bis in diese Straße geleitet. Hier machte Oesten einen Tieftauchversuch, wartete aber mit dem
Auftauchen bis zur Nacht und fuhr dann mit voller Fahrt in Richtung des Indischen Ozeans. Eines der beiden amerikanischen U-Booten folgte,
verlor U 861 jedoch nach drei Tagen. Oesten hatte sich für einen ungewöhnlich steilen Südkurs entschlossen, womit der gegnerische Kommandant nicht
gerechnet hatte. Ein Teil der Besatzung von U 861 litt unter Dengue-Fieber. Zur Linderung der Symptome hatte Oesten entschieden, basierend auf den
Erfahrungen der Ärzte im fernöstlichen Stützpunkt, kältere Wetterverhältnisse aufzusuchen.
Nach Oestens Ansicht war der hierin begründete, ungewöhnliche Kurs von U 861 der Grund dafür, dass er seinen Verfolger abschütteln konnte.
Das Boot passierte den Indischen Ozean und die Südspitze Afrikas ohne weitere Zwischenfälle und fuhr in weitem Abstand zu den kontinentalen Küsten,
mitten durch den Atlantik nach Norden. Als U 861 sich unterhalb von Grönland entlangtastete, wurde von der Brückenwache bei Nacht ein Eisberg übersehen.
Die folgende Kollision führte zu leichten Beschädigungen im Bereich des Bugs.
Mit nur noch einem Kubikmeter Treibstoff in den Bunkerzellen erreichte U 861 am 18. April 1945 schließlich die Basis Trondheim.

Verbleib
Am 6. Mai 1945 kapitulierte U 861 bei Trondheim, Norwegen. Das Boot wurde zwischen dem 29. Mai und dem 2. Juni 1945 über Scapa Flow nach Lisahally,
dem Hafen von Derry überführt. Am 2. Juni 1945 kamen Jürgen Oesten und seine Mannschaft in britische Kriegsgefangenschaft.
Von Lisahally aus fuhr U 861 gegen Jahresende zunächst nach Moville, wo es dann am 31. Dezember von dem Kutter HMS Freedom in Schlepp genommen
und für die Versenkung im Rahmen der Operation Deadlight auf die Position 55°25'N/07°15'W gebracht wurde.
Hier wurde U 861 gegen 14:45 Uhr vom polnischen Zerstörer ORP Błyskawica durch Artilleriebeschuss versenkt.

Textquelle: Wikipedia - U 861

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2 Jahre 3 Monate her - 2 Jahre 3 Monate her #13 von Wurmonkel

Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

U 604 bei einem Treffen mit U A in der Ostsee, das Vorbereitungen zur Übertragung von Treibstoff und Versorgungen zum Zwecke des Trainings trifft.

U 604 war ein U-Boot vom Typ VII C.
Bauauftrag: 22.05.1940
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg
Baunummer: 104
Serie: U 551 - U 650
Kiellegung: 27.02.1941
Stapellauf: 16.11.1941
Indienststellung: 08.01.1942
Indienststellungskommandant: Kapitänleutnant Horst Höltring
Versenkungen: 6 Handelsschiffe mit 39,891 BRT auf 6 Unternehmungen

Verbleib
U 604 wurde am 11.08.1943 im Südatlantik, nach schwerer Beschädigung durch die Ventura der US-Navy Squadron VB-129, selbst versenkt.
Das Boot wurde bereits am 30.07.1943 durch die Ventura, geflogen von T.D. Davies, der US-Navy Squadron VB-129 mit Bordwaffenbeschuß und vier Wasserbomben
schwer beschädigt. Nach einem Notruf wurde die Besatzung von U 185 und U 172 gerettet. Zu allem Unglück wurde U 185 am 24.08.1943 von US-Trägerflugzeugen versenkt,
dabei kamen 13 Mann der Besatzung von U 604 ums Leben, der Kommandant wählte an Bord von U 185, kurz vor dem Untergang, den Freitod.

Textquelle: U 604 - U-Boot-Archiv Wiki
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U A war das erfolgreichste ursprünglich für ausländische Rechnung gebaute Unterseeboot, das die Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg einsetzte.
Die Batiray war das zweite von vier bestellten Booten. Das erste Boot war im Juni 1939 als Saldiray ausgeliefert worden. Die beiden anderen Boote
wurden unter deutscher Bauaufsicht in der Türkei gebaut. Altiray kam noch 1940 in Dienst und ging am 14. Juli 1942 durch Minentreffer mit der gesamten Besatzung verloren.
Das letzte Boot, die Yildiray wurde erst nach Kriegsende im Januar 1946 fertiggestellt.
Die beschlagnahmte Batiray wurde schon im September 1939 als U A von der Kriegsmarine in Dienst gestellt.
Auf 9 Unternehmungen wurden 7 Schiffe versenkt mit 40.706 BRT, 1 Schiff mit 7.524 Tonnen BRT beschädigt.

Verbleib
Das ab September 1939 als Einsatz-U-Boot genutzte U A war ab April 1941 in Frankreich stationiert und wurde ab August 1942 in der Ostsee als Schulboot,
kurzzeitig auch als Versuchsboot, eingesetzt. Es wurde am 15.03.1945 in Kiel außer Dienst gestellt und am 03.05.1945 bei der Aktion Regenbogen gesprengt.

Textquelle: Wikipedia - U A (Kriegsmarine)

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2 Jahre 3 Monate her #14 von Wurmonkel


Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

Hier nochmal U 552 (Beschreibung Hier ), Bild darunter der Tanker SS Byron D. Benson,
von U 552 Torpediert und versenkt am 5 April 1942, dabei starben 10 Besatzungsmitglieder.


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Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

2 Typ VII Boote im Bunker in Frankreich, Nummern sind mir leider unbekannt.

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2 Jahre 3 Monate her - 2 Jahre 3 Monate her #15 von Wurmonkel

Bildquelle: Das U-Boot in Farbe [Image colorized by: Edward Tambunan]

Von links nach rechts: U 2513, mittig U 3008 und rechts möglicherweiße U 505

U 2513 war ein deutsches U-Boot der Kriegsmarine vom Typ XXI und wurde am 12. Oktober 1944 in Dienst gestellt.
Das U-Boot wurde bis zur Kapitulation am 8. Mai 1945 nicht für Feindfahrten eingesetzt und ging nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besitz der United States Navy über.

Kriegsmarine und Kapitulation
Die Kiellegung des U-Boots fand am 19. Juli 1944 bei Blohm & Voss in Hamburg statt. Am 12. Oktober 1944 wurde es mit Kapitänleutnant Hans Bungards in Dienst gestellt.
Am 27. April 1945 wurde Bungards durch Fregattenkapitän Erich Topp ersetzt, der das U-Boot allerdings weniger als zwei Wochen kommandierte.

U 2513 ging während des Dienstes für die Kriegsmarine nie auf Feindfahrt. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Topp und gab den Befehl an den norwegischen Kapitän Horten ab.
Am 20. Mai erreichte U 2513 Oslo und wurde danach nach Lishally in Nordirland gebracht, wo es am 7. Juni ankam.
Im August 1945 wurde das U-Boot in die Vereinigten Staaten überführt.

United States Navy

Ein Jahr nach der Überführung wurde das U-Boot in Charleston in South Carolina überholt, was von August bis September 1946 dauerte. Am 24. September verließ es
Charleston mit dem Ziel Key West, Florida. Am nächsten Tag begann das U-Boot seinen Dienst bei der United States Navy, wobei das U-Boot-Design in den folgenden
sechs Monaten Einstufungstests durchlief sowie in die Entwicklung von U-Boot-Taktiken der Vereinigten Staaten eingebunden wurde. Auf der Basis der Ergebnisse der
Untersuchung von U 2513 und U 3008 wurde das Greater Underwater Propulsion Power Program (Guppy) zur Modernisierung der U-Boot-Flotte begonnen.

Am 21. November 1946 wurde Harry S. Truman durch einen Besuch auf U 2513 der erste amerikanische Präsident, der in einem U-Boot mitfuhr.
Das Boot tauchte mit dem Präsidenten 130 m tief, wobei ihm der neue Schnorchel demonstriert wurde.

Am 15. März 1947 verließ U 2513 Key West in Richtung Norden entlang der Küste New Englands und erreichte Portsmouth (New Hampshire) am 22. März.
Hier blieb das Schiff bis zum 8. September und startete anschließend für sechs Wochen mehrere Operationen von Portsmouth und New London (Connecticut)
unter der Leitung des Kommandanten für Unterseeboote, Atlantikflotte. Es beendete die Operationen am 15. Oktober und legte von New London ab,
um nach Key West zurückzukehren. Fünf Tage später nahm sie ihre Tätigkeit in Key West wieder auf und setzte sie bis zum Sommer 1949 fort.

Verbleib
Mitte Juni 1949 verließ U 2513 Key West und fuhr über Norfolk (Virginia) nach Portsmouth, wo es im Juli 1949 aus dem Dienst genommen wurde. Es verblieb in
Portsmouth bis August 1951 und wurde dann nach Key West zurückgebracht. Am 2. September 1951 befahl der Chief of Naval Operations die Versenkung des
U-Boots während eines Raketentests durch den Zerstörer Robert A. Owens am 7. Oktober 1951. Das Schiffswrack wurde 23 Seemeilen nordöstlich der Dry Tortugas
(70 Meilen westlich von Key West) versenkt und liegt etwa 65 m unter Wasser. Es ist erreichbar durch Taucher, wird allerdings aufgrund der Tiefe und der abseitigen
Lage nur selten angetaucht. Es liegt auf der Position 24° 52′ 1″ N, 83° 18′ 59″ W.

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U 3008 war ein deutsches U-Boot vom Typ XXI, das im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Kriegsmarine und danach von der US Navy eingesetzt wurde.

Zweiter Weltkrieg
U 3008 wurde am 2. Juli 1944 bei der AG Weser in Bremen auf Kiel gelegt und am 19. Oktober 1944 mit Kapitänleutnant Fokko Schlömer als Kommandant
in Dienst gestellt. Im März 1945 übernahm Kapitänleutnant Helmut Manseck das Kommando von Schlömer und behielt es bis zur Kapitulation am 8. Mai 1945.
U 3008 verließ Wilhelmshaven zu einer Patrouillenfahrt am 3. Mai 1945, kehrte aber nach der Kapitulation bereits wenige Tage später wieder zurück und
ergab sich im Hafen von Kiel.

Alliierte Kriegsbeute
Am 21. Juni wurde es von den Alliierten von Wilhelmshaven nach Loch Ryan, Schottland, gebracht und später in die USA transferiert.
Dort kam es am 22. August in New London, Connecticut, an und wurde formell in USS U-3008 umbenannt.
Am 13. September wurde das Boot nach Portsmouth, New Hampshire gebracht, wo es ab dem darauffolgenden Tag einer gründlichen Überholung unterzogen wurde.
Die Arbeiten wurden des Öfteren unterbrochen, da nicht eindeutig klar war, ob das Boot durch Erlaubnis der alliierten Kräfte in den Dienst in der US-Navy übergehen durfte.
Im Frühling 1946 jedoch wurde die bearbeitende Werft angewiesen, mit den Arbeiten so schnell wie möglich fortzufahren, um das Boot alsbald in den Dienst übernehmen
zu können. Mitte des Sommers war die Überholung von USS U-3008 abgeschlossen und es trat am 24. Juli 1946 unter dem Kommando von Everett H. Steinmetz in Dienst.

USS U-3008 wurden zunächst dem Submarine Squadron (SubRon) 2 zugewiesen und operierte entlang der Küste von New England. Diese Fahrt dauerte bis zum
31. März 1947, als es in Richtung Key West, Florida aufbrach, um sich der Operational Development Force (ODF) anzuschließen. Unterwegs dorthin stoppte das
Boot in der Nähe von Norfolk, Virginia, um für drei Wochen mit der Task Force 67 zu operieren. Am 19. April ging es weiter in Richtung Süden und man erreichte
Key West am 23. April. Dort wurde es dem SubRon 4 zugeteilt und begann mit seinen Aufgaben im Rahmen der ODF. Diese Aufgaben umfassten die Entwicklung
von U-Boot- und Anti-U-Boot-Taktiken und dauerten bis Oktober des Jahres. Danach kehrte es nach New London und später Portsmouth zurück.

Im Zeitraum 3. Dezember 1947 bis 3. April 1948 war eine Überholung des Bootes mit Batteriewechsel und Installation neuer hydraulischer Leitungen vorgesehen.
Vorher entwickelte sich infolge einer fehlerhaften Schweißnaht ein Leck in der Steuerbord-Seite des unteren hinteren Batterieraumes, das gerade in Charleston
repariert worden war. Daraufhin wurde eine nicht praktikable zweimonatige technische Überprüfung des Druckkörpers für erforderlich gehalten, um einen sicheren
Betrieb zu gewährleisten. Deshalb wurden die Operationen mit USS U-3008 abgebrochen. Im Februar 1948 wurde es zurück nach Florida beordert, wo es am 5. März
eintraf und wiederum zur ODF stieß. Es wurde am 18. Juni in der Marinebasis in Portsmouth außer Dienst gestellt, blieb aber noch einige Jahre ein Testboot für die Navy.
Ab November 1950 wurde das Boot für Waffentests reserviert und ab dem 29. Juni 1950 bis Juni 1954 dementsprechend verwendet.

Verbleib
Das Boot wurde 1954 im Rahmen einiger Abbruchtests versenkt.
Das Wrack wurde gehoben und in einem Navy-Trockendock zum Kauf angeboten. Es wurde am 15. September 1955 an die Loudes Iron & Metal Company verkauft und am
17. Januar 1956 an den Käufer übergeben. Dieser wrackte es dann ab.

Textquellen: Wikipedia - U 2513 _und_ Wikipedia - U 3008

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