[HOI3-TFH] Die Familie Albrecht - eine deutsche Familie

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6 Jahre 3 Monate her #16 von croatiafreiburg
2. Blick Richtung Westen

Das neue Jahr 1940 begann relativ ruhig. Zwar fand am 05. Januar die alljährliche Jahressitzung der Regierung statt. Doch wirklich neue Erkenntnisse wurden hier nicht eröffnet.

Hier die Berichte über das Reich:







Hier die Geheimdienstberichte über die anderen Staaten:












Auch an die britischen Bomberangriffe im Westen hatte man sich gewöhnt. Das die Nordsee und zeitweise auch die Ostsee von der britischen Royal Navy kontrolliert wurde, nahm man ebenfalls relativ gelassen hin.

Wilhelm Albrecht wusste jedoch, was sich hinter den Kulissen in Berlin abspielte. Bei seinem letzten Besuch bei seinem Bruder, hatte er dort die vollen Auftragsbücher gesehen. Sein Bruder Karl-Gustav zeigte ihm auch die neuesten Entwicklungen bei Panzern, Kanonen und Logistik. Die Firma produzierte in 3 Schichten und zwar rund um die Uhr. Das konnte nur KRIEG bedeuten. Wilhelm wusste von den Plänen des Kriegsministers und des Kanzlers. Bis Ende Januar sollten die letzten Details für die Operationen "Thor" und "Wodan" stehen.

Wilhelm bekam Ende Januar 1940 den Auftrag nach Hamurg zu reisen. Dort sollte er die Truppen inspizieren. Auf der Rückreise wollte er üer Duisburg nach Berlin reisen. Vorallem wollte er seine geliebte Maria wiedersehen. Doch auch ein Treffen mit seinem Bruder lag ihm sehr am Herzen.

Als die beiden Brüder sich bei Ihren Abendspaziergang befanden, begann Karl-Gustav von den Fortschritten in der Fabrik und den guten Gewinnen zu erzählen. Doch er bemerkte auch, dass sein Bruder etwas betrübt war. Doch zuerst ließ sich Karl-Gustav nichts anmerken und erzählte von den letzten Tests mit den neuen Panzertypen, die bald vom Stapel liefen. Ausserdem berichtete er, dass seine Mitbewerber Krupp und Porsche ebenfalls neue Panzer entwickelt hatten. Doch erst im Felde würde man sehen, wer die besseren Panter herstellt. Zum Wohle des Reiches hoffte Karl-Gustav, dass die anderen Panzerhersteller ähnlich gute Arbeit ablieferten wie die Fabrik ALBRECHT. Wilhelm hörte angestrengt zu und als sein Bruder eine kurze Pause machte, sprach Wilhelm folgenden Satz: "Ich gehe wieder an die Front". Karl-Gustav verschlug es die Sprache, sodass nur ein "Wieso?" heraus kam. Wilhelm erzählte, dass er nicht zufällig bei den Truppen in Hamburg gewesen sei. Nachdem er nun fast 4 Jahre für das Aussen- und Kriegsministerium Berichte verfasste und intepretierte, wollte er seinem Vaterlande wieder aktiv beistehen. Aufgrund seiner Bitte hatte Ihn der Kanzler und Kaiser zum "OB NORD" gemacht. Er sollte die Operationen in Skandinawien leiten. Falls es dies erfolgreich bestehen sollte, winkte Ihm sogar eine wichtige Stelle beim kommenden "Westfeldzug".
Denn das war beiden Brüdern klar. Der Krieg gegen Frankreich stand kurz bevor.



Karl-Gustav hatte seine Stimme wiedergefunden und sprach Wilhelm seine Glückwünsche aus. Er und seine Frau würden sich währendessen um Maria kümmern. Danach ging man ohne Worte weiter.

Am nächsten Morgen verabschiedete sich Wilhelm in Richtung Berlin.

Am 01. Februar wurde Wilhelm zum OKW ins HQ bestellt. Dort wurden Ihm die wichtigen Daten zu den Operationen im Norden mitgeteilt.

Er sollte drei Armeekorps: I. AK (Glokke); II.AK (Adam); XVIII. Gebirgsjägerkorps (v. Bock) erhalten. Dazu würde Ihm die Kaiserliche Marine und je eine Stuka- und Takt. Bomberflotte erhalten. Damit müsste er die beiden Operationen durchführen. Nach Erfolg der Operationen würde er noch 1-2 Korps mit Sicherungsdivisionen für die Küste Norwegens erhalten. Dies würde dann nach Bedarf entschieden werden.

Beginn der Operation sollte Anfang März 1940 sein. Der genaue Zeitpunkt werde nach Wetterlagen entschieden.

Er erhielt zudem alle Pläne und Unterlagen, die er für das Unternehmen brächte. Nachdem er wieder zu Hause war, packte er seine Sachen und ging noch Abend essen. Schon am nächsten Tag wollte er wieder nach Kiel reisen um dort sein HQ aufzuschlagen.

Als er in Kiel ankam begann er sofort sein HQ aufzustellen und die notwendigen Offiziere anzufordern.

Gliederung seines AOK "NORD" in Kiel
Befehlshaber des Armeeoberkommandos "Nord": Wilhelm Albrecht
Chef des Generalstabes
Abteilung I (Führungsabteilung)
Erster Generalstabsoffizier (Ia) (Operationen)
Dritter Generalstabsoffizier (Ic) (Feindlage)
Vierter Generalstabsoffizier Id (Ausbildung)
Abteilung II (Adjutantur – Verwaltung)
1. Adjutant IIa (Personalangelegenheiten der Offiziere)
2. Adjutant IIc (Personalangelegenheiten der Unteroffiziere und Mannschaften)
Oberquartiermeisterabteilung (Nachschub)
Zweiter Generalstabsoffizier (Oberquartiermeister)
Armeearzt IVb
Armeeveterinär IVc

Nach mehren Telefonaten und Tagen stand sein Armeeoberkommando. Er hatte fast alle gewünschten Offiziere erhalten.

Nun begann die Truppenverlegungen und täglichen Übungen für den Tag X.

Weitab in Berlin planten der Kanzler und seine Berater bereits den nächsten Feldzug: Operation "BALMUNG" - der Krieg gegen Frankreich.










"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)

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6 Jahre 3 Monate her #17 von croatiafreiburg
3. Der Nordfeldzug

Bei einer weiteren Lagebesprechung in der Reichskanzlei wurde der Beginn der beiden Operationen in Norden für den 08. März 1940 bestimmt.

Am 25. Februar erhielt der deutsche Geheimdienst wichtige Pläne, die ein Spion aus der Marineakademie in London stehlen konnte.



Anfang März 1940 besserte sich das Wetter in Nordeuropa. Daher wurde der Angrifftermin für die beiden kommenden Operationen auf den 07. März 1940 vorverlegt. Dem Geburtstag des Kanzlers. Die letzten Vorbereitungen wurden bis zum 05. März 1940 abgeschlossen. Die Truppen standen nun bereit.

Während der Kanzler am Morgen des 07. März 1940 seinen Geburtstag feierte, überquerten deutsche Truppen die Grenze nach Dänemark.



Dieser Feldzug lief genau nach Plan. Die dänische Armee war diesem wuchtigen und schnellen Angriff hoffnungslos ausgeliefert. Daher gab es, außer bei Arhus, fast keine Gegenwehr der Dänen. Die Hauptstadt Kopenhagen musste heftige Bombenangriffe aushalten. Als nach einer Woche, die ersten deutschen Truppen den Stadtrand der Hauptstadt erreichten, flüchtete der dänische König und seine Regierung nach London. Die dänische Armee kapitulierte am 14.03.1940 und ging in Gefangenschaft.



Noch während der Unterzeichnug der dänischen Kapitulation wurden die weiteren Schritte und Pläne in die Tat umgesetzt.
Dem norwegischen Botschafter in Berlin wurde die deutsche Kriegserklärung übergeben.







Doch auch die Briten blieben nicht untätig. Am 14. März 1940 18:00 Uhr besetzen britische Marineinfantristen die Inseln Grönland und Island, die bis dato zum dänischen Königsreich gehörte. Damit sicherte man diese wichtige Handelsroute nach Übersee. Eine Besetzung dieser Inseln durch deutsche Truppen wäre eine große Bedrohung für die britische Marine gewesen.

24 Stunden später starten deutsche Elitetruppen mit der Landung bei Kristiansand/Norwegen. Schon am 18.03.1940 ist die Lage an der Südküste unter Kontrolle. Deutsche Truppen sichern die Landungszone und können diese bereits weiter nach Norden ausdehnen. Weitere Verstärkungen werden über den Hafen in Fredrikshaven/Dänemark nach Norwegen übergesetzt. Die norwegischen Truppen sind dieser Invasion nicht gewachsen und ziehen sich nach Norden und Richtung Oslo zurück. Die Hauptstadt Olso steht unter starkem Beschuss der Luftwaffe.

Als die Norweger am 20. März 1940 versuchen die Kaiserliche Marine vor der norw. Südküste anzugreifen wird Ihr Schlachtschiff KNF NORGE versenkt. Damit ist die norwegische Marine ohne Ihr bestes Schiff geblieben.



Doch auch die deutsche Marine musste Verluste hinnehmen. So versenkt ein Flottenverband der Royal Navy am 23.03.1940 die KMS Leipzig.

Die militärische Lage in Norwegen war bereits Anfang April 1940 klar. Die Wehrmacht hatte das Land und Ihre Armee besiegt. Doch man wollte keine Überraschungen erleben, sodass man sich mit der Besetzung des Landes bis zum 19. April 1940 Zeit liess. Die gesamte norwegische Küste wurde von deutschen Truppen gesichert, als man am Abend des 19. April 1940 die Hauptstadt angriff. Schon nach einigen Stunden kapitulierte die norwegische Armee. Der König war bereits einige Tage vorher nach London geflohen.

Norwegen war besiegt und die Wehrmacht sicherte sofort alle wichtigen Küstenhäfen, da man einen Angriff der Briten erwartete.

Das neu erstellte OB Nord stand unter dem Kommando von General Wilhelm Albrecht. Ihr HQ wurde in Oslo einquartiert.

Das OB Nord bestand aus 5 Korps (I. AK, II. AK, XVIII. GJ Korps, XIV mot. Korps und XXX. Garnisons - Korps).



Anfang Mai 1940 starteten die Briten Ihren ersten Versuch in Norwegen anzulanden. So landeten am 09. Mai 1940 Marinetruppen der Royal Navy in Jorpeland.

Wilhelm Albrecht liess sofort Gegenmassnahmen befehlen. Doch zunächst war man von den Briten überrascht worden.


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6 Jahre 3 Monate her #18 von croatiafreiburg
4. Offensive im Westen

30.5.40
deutscher Angriff auf Stavanger
Paris steht kurz vor der Einkesslung durch dt. Pantertruppen









Am Abend des gleichen Tages hält Wilhelm Albrecht ein unglaubliches Telegramm in seinen Händen:
## UdSSR annektiert baltische Staaten, Truppen der roten Armee in Riga, Wilna, Kaunas einmarschiert ##
Wilhelm ist geschockt. Die Sowjets haben auf dem Baltikum für vollende Tatsachen gesorgt. Damit erhält seine Angst vor den Russen neue Nahrung. Schon seit 1936 war es seine Meinung, dass die "Roten" der grösste Feind des Reiches seien. Derzeit war die Ostgrenze nur schwach besetzt und die deutschen Truppen standen im Westen in einem Krieg. Hoffentlich würde dieses Risiko aufgehen.



01.6.40
Paris ist eingeschlossen

02.06.40
Gent erobert

03.06.40
Stavanger wieder in deutscher Hand - Wilhelm ist sehr zufrieden mit seinen Truppen

Zwischen den beiden Nachbarstaaten Ungarn und Rumänien kam es in letzter Zeit immer wieder zu diplomatischen Spannungen. Daher reiste der deutsche Aussenminister nach Wien und lud die beiden Amstkollegen ein. Nach langen und schwierigen Verhandlungen, entschied das Reich den Streit. Dabei wurde Rumänien bevorzugt. Die Ölquellen der Rumänen war den deutschen einfach zu wichtig. Die Ungarn waren von dieser Entscheidung nicht gerade begeistert. Doch aus Angst vor der deutschen Wehrmacht hielt man in Budapest still.



Am 04. Juni 1940 konnte die Firma Albrecht, die ersten schweren Panzer vom Band lassen. Die neu hergestellten Panzer wurden sofort zur 1. schweren Panzerdivision nach Dortmund transportiert.

Karl-Gustav war von den neuer Generation an Panzer absolut begeistert und überzeugt.

Die Frontlage am 04. Juni 1940 war befriedigend. Der Kaiser zeigte sich bei der Lagebesprechung im HQ Dortmund begeistert.







Am folgenden Tag wollte die Wehrmacht die entscheidende Schlacht um Middleburg (den letzten unbesetzen Teil der Niederlande) beginnen.



Schon zu Beginn der Schlacht musste die Wehrmacht erkennen, dass die dortigen Truppen große und verbitterte Gegenwehr leisteten. So verlor die Luftwaffe in den ersten Stunden bereits eine Vielzahl von Stuka Bombern.

08.06.40
Calais fällt

Am Morgen des 09. Juni 1940 wurde der Kaiser von einer sehr erfreulichen Nachricht geweckt. Sein Generalstab konnte Ihm französische Niederlage in der Schlacht um Paris melden. Der Kaiser war höchst erfreut und wollte noch am gleichen Tage nach Paris reisen. Da die Front jedoch noch instabil war, reiste er zunächst ins HQ nach Dortmund.
777 tapfer Soldaten fielen in dieser gloreichen Schlacht.





Am 10. Juni 1940 war die gesamte Stadt in der Hand der Wehrmacht. Der Kaiser verlieh derweil viele Orden an die Generäle im HQ Dortmund.





Die Front war nun doch schon sehr tief in Feindesland angelangt. Die Moral der Franzosen war nach dem Fall Paris weiter stark gesunken (Kapitulationsfortschritt 80,60 %)





Front im Vergleich zum Operationsplan


Während die Front weitere Fortschritte erzielte, war die Schlacht um Middleburg auch am 6. Tag nicht beendet worden. Die Wehrmacht versuchte dort verbissen die letzten feindlichen Truppen zu zerschlagen. Doch am Abend des 12. Juni 1940 war noch kein Ende der Schlacht in Sicht.











Zwei Tage später war es endlich soweit. Die Schlacht bei Middleburg war gewonnen. Die alliierten Verteidiger mussten sich nach Zierkzee zurückziehen. Dies war die letzte Provinz der Niederlande, welche in der Hand der Alliierten war.

Insgesamt fielen ca. 4000 Soldaten (1257 deutsche Verluste) in dieser Schlacht.



Am 15. Juni 1940 konnte Wilhelm einen weiteren Erfolg seiner Truppen in Norwegen nach Berlin melden. Der Angriff der Briten auf Kristiansand konnte abgwehrt werden.

Die franz. Moral war derweil weiter gefallen. (Kapitulationsfortschritt 97,90 %)

Nur 24 Stunden später konnte Feldmarschall v. Rundstedt die franzöische Kapitulation entgegen nehmen. Viele alte Kämpfer sahen sich ins Jahr 1871 versetzt. Endlich war die Schmach von 1918 ausgemerzt worden. Der Kaiser liess sofort einen Jubel- und Feiertag im Reich ausrufen.



Frankreich wurde in zwei Teile gespalten. Die Westküste und der nördliche Teil wurde vom Deutschen Kaiserreich besetzt. Der Rest blieb als "Vichy" Frankreich unbesetzt. Neuer Staatschef wurde Marschall Petain.

Die Wehrmacht begann sofort nach dem Sieg mit der Besetzung der wichtigen Kanalküste. Der deutsche Generalstab erwartete nämlich eine Gegenreaktion der Briten.

Zugleich wurde die Wehrmacht neu strukturiert. Das OB West wurde nach Paris verlegt. Das OB sollte nun die Sicherung der neuen Westgebiete: Reichsland Holland, Flandern, Wallonien, Normannenland und Elsaß-Lothringen in Angriff nehmen.

Lediglich in Zierkzee gab es noch allierten Widerstand. Dieser sollte schnellstens gebrochen werden.

Nachdem die Lage in Frankreich einigermassen unter Kontrolle war, lud der Kanzler zu einer Lagebesprechung im eroberten Paris ein. Hier wurden die neuesten Daten des Reiches vorgestellt.















Wilhelm Albrecht konnte bei dieser Besprechung nicht anwesend sein. Er musste die Operation "Nordlicht" (Befreiung Norwegens von den Briten), die am 17. Juni 1940 begann, leiten und führen.

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6 Jahre 2 Monate her #19 von croatiafreiburg
5. Widerstand im Westen wird endgültig zerschlagen

Die britische Reaktion auf die Niederlage Frankreichs liess nicht lange auf sich warten. In einer emtionsreichen Ansprache schwör der britische Premier seine Landsleute auf einen totalen Kampf gegen das Deutsche Reich und die Achse ein.



Wilhelm hörte diese Ansprache über Radio BBC London in seinem HQ in Oslo. Er wusste, damit würden seine Sorgen in Norwegen nicht kleiner. Der Kaiser und der Reichskanzler hatten Ihm befohlen, die Operation "Nordlicht" zur Befreiung Norwegens von den Briten zu beginnen. Seit Wochen plante er diese Operation.





Unterdessen liess sich der Reichskanzler aktuelle Berichte aus Frankreich erstellen. Besonders missfiel Ihm die Tatsache, dass die Alliierten in der Provinz Zierikzee noch immer Widerstand leisteten. Die Westfront war also noch nicht vollkommen sicher.









Die neue Europakarte hingegen, gefiel dem Kaiser in Berlin schon sehr.



Das OKW in Berlin verlegte trotz der noch anhaltenden Kämpfe bei Zierikzee erste Truppen in Richtung Südosten und Osten.



Während die Operationen in Norwegen anliefen, erfuhr Wilhelm immer wieder von den verstärkten Luftangriffe der Alliierten auf das Ruhrgebiet. Daher war er in ständiger Sorge um seine Familie.

Die Schlacht um Zierikzee wurden nun von Tag zu Tag heftiger. Die Wehrmacht versuchte mit allen Mitteln, die letzten alliierten Truppen vom Festland zu vertreiben.



Als am 19. Juni 1940 die ersten Handelsbeziehungen des Reiches mit Vichy Frankreich bekannt wurden, gab die franz. Exilregierung eine Erklärung Ihres Widerstandes aus London ab.



Am 21. Juni 1940 meldete das OKW West Erfolge aus der Schlacht um Zierikzee. Der Zusammenbruch der Verteidiger war nur noch eine Frage von Tagen. So kapitulierten die Alliierten in Zierikzee am 23. Juni 1940. 55000 Mann gingen in Gefangenschaft. Ein grosser und wichtiger Erfolg. Damit war die Westfront (Frankreich) endlich gesichert. Fast 5000 Soldaten kamen bei dieser Schlacht ums Leben.





Unterdessen gingen die deutschen Truppen in Norwegen zunehmend in die Offensive. Wilhelm hatte die Operation gründlich geplant und wollte die alliierten Truppen langsam aber endgültig vernichten. Daher überstürzte man die Offensiven nicht, sondern liess die Luftwaffe erstmal alles klein bomben.

So dauerte es bis Anfang Juli 1940, bis Wilhelm die endgültige Befreiung Norwegens nach Berlin telegraphieren konnte.

Seine Freude wurde noch verstärkt, als er aus Berlin erfuhr, dass sein Freund Canaris zum neuen Geheimdienstchef ernannte wurde. Eine lange Freundschaft verband Wilhelm mit Hr. Canaris.
Noch am 11. Juli 1940 flog Wilhelm nach Berlin. Dort erhielt er vom Kaiser persönlich den Pour le Merite Orden. Diese Ehre war der Höhepunkt seiner Laufbahn.
Die deutsche Reichspost gab zum Sieg in Norwegen eine Sonderriefmarke heraus. Das erste Exemplar erhielt Wilhem als Andenken.



Im grossen Saal des kaiserlichen Palastes wurde eine neue Europakarte aufgehängt. Der Kaiser war stolz wie nie zuvor.



Leider wurden am 12. Juli 1940 wieder starke Bomberangriffe aus das Ruhrgebiet gemeldet. Doch die deutschen Abfangjäger waren nun endlich wieder in der Lage, die Bomber anzugreifen.



Einige Tage später ging man wieder zur Tagesordnung über. Die Lage in Europa und die weitere strategische Planung waren die Themen der Besprechung vom 16. Juli 1940.







Als besonderen Auftrag sollte Wilhelm, die Lage auf dem Balkan und Südosteuropa unter die Lupe nehmen. Für den Notfall sollten Invasionspläne für diesen Teil Europas erstellt werden. Falls man im nächsten Jahr die UdSSR angreifen wollte, dürfte aus diesem Teil Europas keine Störungen erfolgen.

Zudem sollte eine Gruppe von Generälen, einen Plan zur Invasions Grossbritanniens entwerfen. Operation "Adler" sollte diese Plan lauten.

Daher beschloss man sich am 21. Juli 1940 wieder zu treffen um diese Pläne zu besprechen.

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6 Jahre 2 Monate her #20 von croatiafreiburg
6. Britische Landungen & neue Front in Afrika

Am 21. Juli 1940 traf sich das OKW und die Ihnen unterstellten Generalstäbe zur Besprechung des weiteren Vorgehens. Zunächst wurden aktuelle Luftaufnahmen des Geländes gezeigt.



Danach stellte Wilhelm seine Operatiosnpläne für Südosteuropa vor. Diese Pläne enthielten alle Eventualitäten, d.h. auch Feldzüge gegen die befreundeten, aber noch in der Achse, Staaten wie Ungarn, Rumänien oder Bulgarien. Diese drei Staaten sollte man jedoch am Verhandlungstische zum Beitritt in die Achse bewegen und nicht militärisch besiegen.





Die anwesenden Generäle ware von den Plänen entzückt, aber auch geschockt. Immerhin würde diesen, im schlimmsten Falle, einen grossen Feldzug nach sich ziehen. Zudem war das Gelände nicht geeignet um solch grosse Operationen durchzuführen.
Wilhelm konnte die Anwesenden jedoch beruhigen, als er erzählte, dass die Verhandlungen mit Ungarn, Rumänien und Bulgarien sehr weit vorgeschritten waren. Daher würde wohl nur der Feldzug gegen das sturre Jugoslawien bleiben.
Die Griechenland Frage blieb ungeklärt und war kein Bestandteil der Überlegungen gewesen. Man war der Meinung, dass die Griechen vorerst neutral belieben würden.

Nachdem Wilhelm seinen Vortrag beendet hatte, dürfte General Manstein seinen Plan für England vorlegen.





Dieser Plan sah eine grosse Landung im Süden der Insel vor. Danach sollte die Hauptstadt London eingekesselt und vom Rest des Landes getrennt werden. Die deutschen Landungstruppen sollten schnell in den Norden stossen und so den Widerstand brechen.
Leider hatte dieser Plan einige Mängel. So war die Frage der Seeherschaft und Luftherrschaft nicht geklärt. Mit den jetzigen Mitteln wäre eine solche Landung glatter Selbstmord. Daher schloss Gen. Manstein seinen Beitrag mit dem Satz: "Dieser Plan wäre nur mit einer starken Aufrüstung der derzeitigen Marine und Luftaffe möglich. Daher sehe ich den Termin einer solchen grossen Landungsoperation erst im Jahr 1943."

Im Raum began ein lautes Rumoren und die Anwesenden tuschelten sich in Ohr. Erst als der Kaiser das Wort erhebte, wurde es wieder still im Saal.
Kaiser Wilhelm III. sprach folgende schwerwiegende Sätze:" Meine lieben Kameraden, eine Invasion Englands werde ich derzeit nicht befehlen. Noch habe ich die Hoffnung, die Briten auf dem Verhandlungswege zu überzeugen. Unser Feind steht im Osten. Das Reich des bösen roten Bären, welches Mitglieder meiner Familie (Zarenfamilie) haben ermorden lassen. Dieses Reich gilt es zu besiegen und die bolschewistische Gefahr aus Europa zu verbannen. Daher wünsche ich, dass Sie alle Massnahmen treffen, um die UdSSR bis 1942 auszuschalten.

Wieder wurde es etwas lauter im Saal, doch dann klingelte der Oberkeller zum Mittagessen. Eine willkommene Pause, dachte sich Wilhelm.

Krieg gegen die Sowjetunion. Ob dies nicht ein Brocken zu gross sei. Man wird sehen.

Einige Tage später erhielt Wilhelm ein wichtiges Telegramm aus Oslo. Sein Nachfolger meldete starke Feindbewegungen vor der Küste Norwegens. Zudem flogen die Briten verstärkt Luftangriffe auf Stellungen an der Küste.
Wilhelm wusste sofort was dies bedeutete: Die Briten versuchen eine neuerliche Landung.

Am 7. August wurde Wilhelms Ahnung Gewissheit. Die Briten starteten einen Landungsversuch bei Stavanger. Sofort wurde die 12. Inf. Division aus dem Hinterland nach Stavanger beordert.

Wilhelm flog am 08. August nach Oslo. Als er dort ankam, tobte er vor Wut. Die Reserven (2. und 32. Inf. Division) hatten noch keine Befehle zur Unterstützung Stavangers erhalten. Wertvolle Zeit hatte man verloren. Sofort liess er die notwendigen Befehler ausgeben.



Doch die Truppen konnten sich nur langsam fortbewegen. Es war ein Wettlauf mit der Zeit. Am 20. August 1940 stand die Garnison Stavanger kurz vor dem Fall.

Als am 24. August die zwei frischen Inf. Divisionen Stavanger erreichten, war es bereits zu spät. Die Briten hatten die Stadt eingenommen.

Die deutschen Truppen stoppten den Angriff auf Stavanger. Zuerst sollten alle Truppen Ihre Stellungen beziehen, ehe man einen Angriff auf die Stadt begann.



Auszug aus dem Kriegstagebuchs Wilhelm Albrecht (in Oslo)

28. August 1940
unsere Truppen beginnen den Gegenangriff auf Stavanger. Laut Spionagebericht sind 25 britische Brigaden (davon 18 Inf. Brigaden) in Stavanger stationiert.

01. September 1940
Angriff auf Stavanger wegen hoher Verluste abgebrochen. Belagerungsring wird verstärkt. Luftangriffe auf Nachschubdepot in der Stadt befohlen

03. September 1940
britischer Ausbruchsversuch in Richtung Sirdal

05. September 1940
britischer Ausbruchsversuch abgewehrt.

12. September 1940
erneuter Ausbruchsversuch der Briten, nach einigen Stunden abgewehrt

14. September 1940
wieder versuchen britische Truppen nach Sirdal auszubrechen.

15. September 1940
auch der 3. Versuch der Briten erfolgreich zurückgeschlagen

16. September 1940
Die Lage in Norwegen spitzt sich zunehmend zu. Trotz schwerer Angriffe aus der Luft, sind die britischen Verteidiger weiterhin in der Lage die Stadt Stavanger zu halten. Über See kommt ständig neuer Nachschub in die Stadt. Unsere Marine ist nicht in der Lage dies zu unterbinden.

Während sich das Reich auf den Krieg um Norwegen konzentrierte, schuff der Duce vollendete Tatsachen in Südeuropa. Durch eine waghalsige und geniale Kommandoaktion eroberten ital. Eliteinheiten alle wichtigen Punkte in der Hauptstadt Athen. Das Land war praktisch über Nacht ohne jeglichen Widerstand zusammengebrochen. Daher kapitulierte die griech. Regierung am 20. September 1940. Italien hatte damit erstmals bewiesen, dass man eine grosse Hilfe sein könnte. Die Führung des Deutschen Reiches waren positiv überrascht und schickten etliche Glückwunschtelegramme nach Rom.





Aufgrund der neuen Lage in Europa, reiste der deutsche Aussenministe am 22. September nach Tokio. Dort sollte er den Beitritt Japans zur Achse verhandeln. Nach zweitägigen Verhandlungen wurde der Beitritt Japans am 24. September vom Tenno unterschrieben.





Das Reich hatte damit einen weiteren Verbündeten im Kampf gegen die Bolschewisten erhalten. Doch Wilhelm war skeptisch. Er wusste von dem gefährlichen Spiel, welches die Japaner im Pazifik und Asien spielten. Damit war die Gefahr eines Kriegsbeitritts der USA stark gewachsen. Was Wilhelm von der Wirtschaftsmacht USA hielt, war ja längst bekannt. Die USA war ein nicht zu bezwingender Gegner.

Doch Wilhelm hatte andere Sorgen. Am 22. September landeten weitere britische Truppen bei Haugesund an.



Noch am nächsten Tag begannen die Briten mit einem erneuten Ausbruchversuch. Diesmal bei Jorpeland. Dieser Versuch war am 25. September um 19.00 Uhr erfolgreich. Die Briten konnten die deutschen Truppen in Jorpeland zurückdrängen.

Damit war die britische Landungszone nun stark angewachsen.



Diese neuerlichen Erfolge bewogen den Reichskanzler nun, seinerseits nach Rom zu reisen. Dort wollte der mit dem Duce folgendes aushandeln:
Italien sollte eine neue Front gegen die Briten eröffnen. In Nordafrika sollten die ital. Kolonialtruppen britische Truppen binden und so den Druck in Norwegen verkleinern.
Der Duce war sofort begeistert und erzählte dem Kanzler, dass er diese Pläne bereits vorbereiten liess. Daher konnte er am 28. September den Start der Operation "Wüstensand" oder "Deserto Sabbia" befehlen.





Die heftige politische Reaktion aus Washington blieb diesmal jedoch nicht aus. Die USA waren enttäuscht vom Duce. Den Angriff auf Griechenland hatte man noch stumm hingenommen. Doch nun war die Geduld der USA zu Ende.



Währenddessen mussten die deutschen einen neuerlichen Angriff auf Sirdal/NOR abwehren.

Aufgrund der ital. Kriegserklärung an Grossbritannien, begann Wilhelm eine deutsche Gegenoffensive bei Stavanger. Am 02. Oktober war die Schlacht im Stavanger gewonnen. Damit wurde der britische Nachschub empfindlich getroffen.



Britische Reaktion auf den Verlust Stavanger waren starke Bomberangriffe an zahlreiche Städte im deutschen Reich.

In Nordafrika meldete der deutsche Geheimdienst erste Erfolge der Italiener.





Und auch an der Norwegenfront stiessen die Deutschen weiter vor. So konnte die Region Jorpeland wieder zurückerobert werden. 3 britische Divisionen wurden dabei aufgerieben.



Lage bis 12. Oktober 1940





FORTSETZUNG FOLGT....

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6. Britische Landungen & neue Front in Afrika/Mittelmeer

Am 13. Oktober meldet der deutsche Geheimdienst, dass die UdSSR Ihre Armee mobilisiert hatte. Dennoch wurde am am gleichen Tag ein grosser Handelsvertrag mit der Sowjetunion (50 Mio Tonnen Öl gegen 21,34 Mio Reichsmark) abgeschlossen. Damit waren die UdSSR der wichtigste Handelspartner des Reiches geworden.

Die britischen Expeditionstruppen in Haugesund/NOR waren durch die schweren deutschen Angriffe stark angeschlagen und daher kaum noch kampffähig.
Am 24.10.1940 endete die Schlacht um Haugesund.



Bis zum 25.10.1940 wurden alle brit. Truppen in Norwegen vernichtet oder gefangen genommen. Dies bedeutet das Ende der britischen Expedition in Norwegen.

Ende Oktober 1940 wurde die Kämpfe im Mittelmeer und Nordafrika heftiger.

Am 27. Oktober eroberten ital. Truppen die wichtige Insel Malta. Ein grosser strategischer Erfolg der Achse. Als Konter landeten britische Truppen im Norden Sardiniens.











Durch die Landung auf Sardinien verschärfte sich Lage im Mittelmeer zunehmend. Am 02. November 1940 landeten britische Truppen sogar an der kroatischen Küste bei Zadar an. Nun wurde die Lage langsam auch für das Reich unangenehm. Daher wurden sofortige Gegenmassnahmen angeordnet.



Die 3. Armee wurded mit 3 Inf. Korps an die Nordgrenze Jugoslawiens verlegt. Durch die Invasion der Briten an der Adriaküste, befahl der Kanzler, dass der Plan "Volker" (Angriff auf Jugoslawien) nun endlich voran zu treiben sei. Daher wurden am 15. November 1940 weitere Infanteriedivisionen ausgehoben.



Bis zum 22. November 1940 drängten britische Truppen, die italienische Truppen in Nordafrika langsam zurück.



Trotz der Rückschläge konnte die ital. Armee die Front in Afrika Anfang Dezember etwas stabilieren. Auf Sardinien konnte man die brit. Offensive sogar stoppen. Die Adriaküste blieb jedoch weiterhin in brit. Hand. Für die Rückeroberung dieser Gebiete hatten die Italiener derzeit keine Truppen mehr frei. Die Befreiung der kroatischen Küste war also nun Aufgabe der Wehrmacht geworden.



Nachdem der deutsche Aussenminister Anfang Dezember 1940 seinen ersten Besuch in Budapest absolviert hatte, wurde bereits am 11. Dezember 1940 der Beitritt Ungarns zur Achse unterzeichnet. Damit war ein weiteres Land Mitglied der Achse geworden.



In Norwegen kam das Reich einfach nicht zur Ruhe. Nun erhoben sich lokale Partisanen und versuchten den Besatzern das Leben schwer zu machen. Daher wurden sofort Spezialeinheiten zur Partisanenbekämpfung in die betroffenen Gebiete abkommandiert.

Am 15. Dezember vermeldet das Aussenministerium eine weitere Erfolgsmeldung: Bulgarien trat ebenfalls der Achse bei. Damit waren drei wichtige Staaten in Südeuropa nun Mitglied der Achse geworden. Dies war für die weitere strategische Planung des Reiches ein wichtiger Schritt in die richtige Richtungl.

Gleichzeitig begann die ital. Afrikaarmee eine neuerliche Offensive in Nordafrika.





Am 21. Dezember 1940 reiste Wilhelm Albrecht zur grossen Lagebesprechung nach Berlin. Laut Gerüchte sollte er in das OKW Ost versetzt werden. Dort sollte er bei der Planung der Operationen im Osten entscheidend mitwirken.

Die aktuellen Daten und Spioangedossiers hatte Wilhelm bereits einige Tage zuvor zur Ansicht erhalten.




Die aktuellen Wirtschaftdaten des Reiches waren zufriedenstellend. Jedoch reichte die derzeitige Produktivität noch lange nicht aus, einen grossen Weltkrieg zu führen. Bei den Rohstoffen war man fast überall im grünen Bereich. Lediglich bei den seltenen Rohstoffe hatte man ein Defizit. Daher wollte man hier noch nachlegen. Doch der Weltmarkt gab derzeit nicht mehr her.




Tja, über die ehemalige Großmacht Frankreich gab es nichts mehr zu sagen. Das Land war kein Faktor mehr. Man wurde lediglich von den Briten am Leben erhalten.


Die Italiener überraschte uns einmal mehr. Der Duce holte das letzte aus seinem Land heraus. Auch militärisch hielt man sich tapfer gegen die Briten. Doch die ital. Wirtschaft litt langsam unter Mangel an Metall und Rohstoffen.


Unser derzeitig einziger Gegner in Europa hatte seine Wirtschaft auf den Krieg umgestellt und konnte das Deutsche Reich um ganze 60 IK überflügeln. Diese Entwicklung sollte dem Reich einige Sorgen bereiten.



Zum Schluss folgten die beiden grossen Mächte im Westen und Osten


Bei den Zahlen der USA lief es Wilhelm eiskalt den Rücken herunter. Die Wirtschaftkraft war mehr als doppelt so hoch wie die Kraft des Reiches. Rohstoffe waren im Übermass vorhanden. Zwar bauten die Amerikaner derzeit hauptsächlich Schiffe. Doch sollte die USA irgendwann den Fokus in Richtung Europa verändern und eine Invasion planen, würde das Reich einen starken Gegner an der Westfrot erhalten. Umso wichtiger war es nun, sich den Rücken im Osten freizuhalten.


Dieser Rücken hiess: UDSSR. Solange die UdSSR im Osten eine mächtige Armee bereit hielt, war man in Berlin einer ständigen Bedrohung und einem Zweifrontenkrieg ausgeliefert. Daher musste man die UdSSR schnellstmöglich ausschalten. Und zwar bevor die USA in Europa eingriff. Die sowj. Wirtschaft war ebenfalls leicht stärker als Wirtschaft des Reiches. Langsam holte man auch bei Forschung & Entwicklung der Waffensysteme auf. Zudem berichteten Spione aus Moskau, dass die rote Armee damit begann neue Panzerdivisionen aufzustellen. DIe Zeit lief also gegen das Reich und seine Ziele.


Wilhelm verfasste deswegen einen Vortrag, indem er vorschlug, die UdSSR im Sommer 1941 anzugreifen und bis Ende 1942 zu zerschlagen. Danach sollte man die Westfront verstärken. Gelinge es eine Invasion der Westallierten in Frankreich, Süditalien oder auf dem Balkan zu verhindern, könnte man einen Pattfrieden mit dem Westen aushandeln. Dies wäre jedoch nur möglich, wenn man im Osten einen grossen Sieg herbeiführen konnte.

FORTSETZUNG FOLGT....

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)

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6 Jahre 2 Monate her #22 von croatiafreiburg
7. Die Achse auf dem Vormarsch

Kurz vor Heiligabend erhielt das OKW in Berlin unerfreuliche Nachrichten von der Spionageabwehr:
So wurden massive britische Verstärkungen auf Sardinien gemeldet. Die Lage auf der wichtigen Insel vor der Westküste Italiens wurde damit weiter erschwert. Eine Störung dieser Art im Mittelmeer, würde die Planungen Wilhelms für Osten empfindlich stören.

Daher liess Wilhelm sich die neuesten Luftbilder des Mittelmeerraumes vorlegen.







Nun die Lage war kritischaber nicht hoffnungslos. Die Briten hatten einiges an Truppen herangeschafft. Es war damit sehr fraglich, ob die Italiener damit allein Herr der Lage werden würden. Wilhelm schlug seinem Vorgesetzen vor, dass man einen Notplan, wie im Falle Jugoslawiens, vorbereiten sollte. Dieser wies die Forderung jedoch ab. Man könne keine weiteren Truppen abstellen. Allein schon das Eingreifen auf dem Balkan wäre eine Störung zuviel. Der Duce solle gefälligst allein vor seiner Haustür kehren. Nunja dachte sich Wilhelm. Hoffentlich sind die Italiener dazu in der Lage.

Doch kurz nach Weihnachten wurde Wilhelm positiv überrascht. Die ital. Afrikaarmee begann eine groß angelegte Offensive in Nordafrika.



Unerfreulich war die Reaktion der USA auf diese Großoffensive der Italiener. Präsident Roosevelt sprach zur Nation und bereitete die Bevölkerung auf einen Eintritt in den Weltkrieg vor. Diese Warnung sollte man in Berlin ernst nehmen. Oder war es dafür schon zu spät?





Die italiensiche Offensive kam wider Erwarten gut voran. Wilhelm hatte sich anscheinend getäuscht.





So stiessen die ital. Truppen bis Ende Januar 1941 weit in britisches Gebiet vor.



Leider meldete die neue Führung in Oslo neuerliche Partisanenaufstände in den norwegischen Wäldern. Sofort wurde eine Division zur Beseitung dieser Plage in Bewegung gesetzt.



Da Wilhem bereits voll in den Vorbereitungen für die kommenden Aufgaben im Osten steckte, erfreute Ihn der Anruf seiner Bruder zwecks den Fortschritte bei der Mordernisierung des Heeres ungemein. So konnten bis Ende Januar 1941 fast alle mot. Einheiten auf die neueste Technik umgerüstet werden.

Aus Nordafrika trafen täglich neue Erfolgsmeldungen der Italiener ein (sollten diese doch brauchbar sein). Am 01. Februar 1940 erreichten die ital Armee erstmals das Nildelta.



04.02.41 Kurzmeldung aus Oslo
Norwegen von Partisanen befreit



05.02.41 Meldung des ital. Oberkommandos
Alexandria in der Hand Italiens



Am 07. Februar legte Wilhelm seinen Operationsplan "Günther" zur Eroberung Jugoslawiens und Vertreibung der brit. Truppen an der Adriaküste dem deutschen OKW Generalstab zur Ansicht vor. Der Plan sollte Anfang März umgesetzt werden (sobald das I. Panzerkorps die ungarisch-jugoslawische Grenze erreicht hätte).

Nach einigen Tagen der Beratungen, wurde der Plan vom Generalstab gebilligt und Wilhelm Albrecht bekam die Aufgabe den Plan in die Tat umzusetzen.

Mitte / Ende Februar 1941 überschritten ital. Truppen den Nil in Richtung Suezkanal. Dabei wurde die wichtige Stadt Kairo erobert und besetzt.







Nach dem Fall Kairos reagierte der US-Präsident erneut. Ein Kriegseintritt der USA stand kurz bevor.



Aufgrund des politischen Drucks in Inland und den deutschen Truppenbewegungen auf dem Balkan, entschloss sich die rumänische Regierung das vorgelegte Beitrittsangebot zur Achse am 23. Februar 1941 zu unterzeichnen. Damit waren die wichtigen Ölfelder von Ploesti in der Hand der Achse.

Am gleichen Tag eroberte die ital. Armee die Hafenstadt Bur Said. Damit erreichten erste ital. Truppen das Westufer des Suezkanales.

Die Italiener marschierten nun in Richtung Süden und beginnen mit dem Überschreiten des Suezkanales Ende Februar bei Ismailiya.







Vorläufiger Höhepunkt der ital. Offensive ist die Überquerung des Suezkanales am 02. März 1941. Die Briten sind schwer angeschlagen.




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6 Jahre 1 Monat her #23 von croatiafreiburg
8. Krieg auf dem Balkan - Operation "Volker"

Nachdem die jugoslawische Regierung seit Wochen instabil und unzuverlässig geworden war, sollte am 03. März 1941, die von Wilhelm Albrecht ausgearbeitete Operation "Volker", beginnen. Abend zuvor liess fand im HQ Wien eine letzte grosse Besprechung statt. Bei dieser Besprechung waren auch Vertreter der Reichsregierung zugegen. Diese brachte auch allgemeine Unterlagen zur Gesamtlage mit. Diese Unterlagen wurden ebenfalls kurz vorgelegt und teilweise besprochen.







Für Wilhelm waren vorallem die neuesten Geheimdienstunterlagen wichtig. Dabei erzeugte die Akte "Jugoslawien" keine sonderlichen Kopfschmerzen bei Wilhelm.Ganz anders verhielt es sich bei den Akten über die USA und die UdSSR. Das Wirtschaftspotential dieser beiden Staaten wuchs stetig.













Wilhelm wusste, dass man bald zwei übermächtige Gegner haben würde. Dies würde sicherlich auch dem Kanzler klar. Wilhelm erwartete daher, dass der Kanzler den Angriff auf die USSR noch in diesem Jahr befehlen würde. Das Unternehmen "Siegfried" stand also ebenfalls kurz bevor. Doch dafür, musste er (Wilhelm) die Bedrohung auf dem Balkan schnellstmöglich ausschalten. Der kommende Feldzug war also seine Chance, sich endgültig zu beweisen.

Daher fuhr am nächsten Morgen so nahe als möglich an die Front, um den Angriff aus nächster Nähe zuverfolgen. Am Morgen des 03. März begann der deutsche Angriff auf das Königreich Jugoslawien. Die 2. Armee sollte diesen Feldzug gewinnen. Schon am Abend des 3. Märzes konnte der erste Sieg gemeldet werden. So konnte die Grenzbefestigung bei Pettau nach wenigen Stunden überrannt werden.



Die Verteidiger wurden von der Wucht des Angriffs dermassen überrascht, dass die Garnison flüchtete und desorganisiert herumirrte und zum grössten Teil gefangen genommen wurde. Nun gingen ständig neue Siegesmeldungen ein. Am Abend des 3. März erhielt die Deutsche Reichsregierung ein Telegramm aus Washington. Aufgrund der erneuten Kriegshandlungen verhängte die US-Regierung ein Embargo gegen das Reich. Dies war ein weiteres ernstes Zeichen für die Abkühlung der Beziehungen zur USA.

Während der Krieg auf dem Balkan gerade begann, wurden die Kämpfe in Nordafrika immer heftiger. Am 04.03.41 konnte ital. Armee das Mittelmeerufer westlich des Suezkanal erobern. Doch nur einen Tag später schlugen die Briten zurück und eroberten die Haftenstadt Bur-Said zurück.





Am 10. März erhielt Wilhelm Albrecht eine neue Auszeichnung für seine Dienste (Erfahrener Feldherr der Wehrmacht)



11. März 1941
Laibach (Ljubljana) fällt

12. März 1941
Agram (Zagreb) fällt

In Nordafrika überqueren die Italiener den Suezkanal auf breiter Front. Die Briten können lediglich die Haftenstadt Bur-Said als westlichen Brückenkopf halten. Doch der Druck ist enorm.




Lage am 13. März in Jugoslawien


Entwicklung der Fronten in Jugoslawien und Nordafrika vom 14. März bis 20. März 1941








20. März 1941
Belgrad (Beograd) fällt

Kurz nachdem die jugoslawische Haupstadt Belgrad am 20. März eingenommen wurde und die jugoslawische regierung samt Königsfamilie nach London geflohen war, kapitulierten die jugoslawischen Streitkräfte bedingungslos. Damit war der Feldzug in nur 17 Tagen gewonnen worden. Lediglich an der kroatischen Küste kämpften britische Truppen um Ihren Adriastützpunkt. Den wichtigen Hafen in Split hatte die ital. Armee inzwischen eingenommen. Doch die Hafenstadt Zadar (Zara) wurde von den Briten heftigst verteidigt. Wilhelm sandte ein Korps zur Unterstützung der Italiener nach Dalmatien. Die Briten mussten von der Adriaküste vertrieben werden.







Am 24. März erhielt Wilhelm eine höchst unerfreuliche Nachricht aus Dalmatien: Die Briten hatten die Stadt Split wieder in Besitz genommen.





Als die deutschen Truppen in Dalmatien eintrafen, began die Schlacht um Dalmatien und vorallem die Schlacht um Split. Diese tobte 5 Tage, ehe die Wehrmacht die Stadt von den Briten befreien konnte.

Mit dem Sieg bei Split war die kroatische Küste wieder fest in der Hand der Achse.

Nachdem die Lage auf dem Balkan unter Kontrolle war, gewährte das Reich, auf Rat Wilhelms, den Kroaten Ihren eigenen Staat. Damit sollte der Widerstand auf dem Balkan reduziert werden.




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6 Jahre 1 Monat her #24 von croatiafreiburg
9. Befreiung Sardiniens

Nachdem Ende des Balkankrieges wurde Wilhelm wieder nach Berlin beordert. Dort sollte er im Generalstab Ost eine wichtige Stellung einnehmen. Doch bevor Wilhelm sich nach Berlin begab, reiste er zu seiner Familie nach Duisburg. Dort wollte er noch vor Beginn seiner neuen Arbeitstelle, seine Velobte ehlichen.

Während Wilhelm nach Duisburg reiste, entwicklete sich im Mittelmeer ein heftiger Schlagabtausch zwischen den Italienern und Briten. Die Italiener legten dabei mehr Gewicht auf die Operationen in Nordafrika anstatt auf Sardinien. Die Briten hingegen starteten ein grössere Offensive auf Sardinien.

Lage im Mittelmeer am 03. April 1941




In der ersten Aprilwoche 1941 eröffneten die Briten eine echte Großoffensive auf Sardinien. Ziel schien die Erschaffung einer sicheren Basis für den Angriff auf Südeuropa zu sein.







Zur gleichen Zeit versuchten die Italiener Ihre Offensive in Nordafrika erfolgreich abzuschliessen. Würde man den Suezkanal endlich vollkommen in der Hand haben, könnte man sich wieder auf Sardinien und das Mittelmeer konzentrieren.





Im Süden Sardiniens wehrten sich die ital. Verteidiger tapfer und konnten der brit. Offensive standhalten. Als am 10. April endlich Verstärkungen vom ital. Festland eintrafen, war die brit. Offensive gescheitert.



Wilhelm verweilte bereits einige Tage in seiner Heimatstadt Duisburg, als er von dieser guten Meldung erfuhr. Es freute Ihn ungemein, dass die Italiener, es aus eigenen Kräften geschafft hatten, den Briten Paroli zu bieten. Am 11. April 1941 sollte die feierliche Hochzeit mit seiner geliebten Maria stattfinden. Es sollte ein grosses Fest mit vielen Gästen und Ehrengästen werden.

Die Trauung der Beiden fand im Kölner Dom statt. Wilhelm war überglücklich an diesem Tag.

Doch er wusste, dass er in den nächsten Tagen eine schwere Operation vorbereiten sollte. Der Ausgang dieses Feldzuges war absolut offen und riskant. Wilhelm wusste, dass dieser Krieg die Entscheidung bringen musste. Sieg oder Untergang - Das waren die möglichen Optionen. Einen anderen Ausweg hatte das Reich nun nicht mehr. Aus Geheimdienstkreisen hörte man immer wieder von starken Bewegungen sowjetischer Truppen an der deutsch-sowjetischen Grenze. Zudem war man sich beim Geheimdienst sicher, dass die UdSSR nicht mehr lange warten würde um gegen das Reich loszuschlagen. Immer wieder wurde von geheimen Treffen zwischen sowjetischen und amerikanischen Politiker berichtet. Das Reich stand also unter enormen Druck von Aussen. Nur mit einem schnellen Sieg im Osten würde man seine Stellung in der Welt dauerhaft sichern können. Doch beim Gedanken, dass grosse und weite Russland anzugreifen, lief es Wilhelm kalt den Rücken herunter.
Am 13. April reiste Wilhelm wieder zurück nach Berlin.

Dort angekommen, ging es sofort mit den Planungen für das Unternehmen "Siegfried" los.

Erster Schritt war das Zusammentragen aller wichtiger Informationen:

Diplomatisch stand das Reich derzeit noch sehr gut da.



So hatte man 6 europäische Staaten als Verbündetet. Als einziger aktueller Feind blieb von den Alliierten nur Großbritannien übrig. Diese waren jedoch mit Italien beschäftigt. Im Osten gab es also nur noch einen mächtigen Feind: die UdSSR. Die USA war noch neutral und somit keine aktuelle Gefahr. Dies würde jedoch nicht mehr lange so bleiben. Wilhelm rechnte mit einem Kriegseintritt der USA noch in diesem Jahr. Somit gab es für Wilhelm also 3 Feinde. UdSSR, USA und Großbritannien.







Vorallem das amerikanische Wirtschaftspotential macht Wilhelm grosse Sorgen.

Die drei Staaten hatten zusammen eine Wirtschaftskraft von 1762 IK gegenüber 351 IK des Reiches. Also eine 6-fache Übermacht. Daher musste das Reich den geplanten Feldzug im Osten schnell gewinnen. Für einen langen Krieg gegen diese drei Staaten würde es nicht lange reichen. Falls sich diese drei Staaten gegen das Reich verbünden würden, wäre dies wohl der Untergang des Deutschen Reiches.

Umso mehr stürzte sich Wilhelm in seinen Arbeit. Er wollte alles dafür tun, um den Untergang seines geliebten Vaterlandes zu verhindern. Er war Soldat und kein Politiker. Er musste seine Befehle ausführen und nicht darüber nachdenken, ob diese sinnvoll waren.

Der Stab in Berlin tagte täglich und fast immer 14 Stunden. Dennoch fand Wilhelm Zeit, um sich über die anderen Kriegschauplätze im Mittelmeer zu informieren.

Seit Mitte April gingen die verstärkten ital Truppen aus Sardinien zur Gegenoffensive über.





Durch die Offensive auf Sardinien musste das ital. Oberkommando die Offensive in Nordafrika stoppen.



für zwei Offensiven fehlte es der ital. Armee an den Möglichkeiten.

Ende April konnte ital. Armee bereits einige Fortschritte auf der Insel erzielen. In Nordafrika blieb die Front weiterhin stabil und fest.





Am 01. Mai 1941 konnte der Generalstab Ost den ersten konkreten Entwurf für das Unternehmen "Siegfried" vorlegen. Wilhelm war mit der Arbeit seiner Kollegen und sich sehr zufrieden. Der Plan schien möglich. Der Plan legt folgende Taktik zu Grunde. Die Wehrmacht musste versuchen, die UdSSR an 2-3 Schwerpunkten zu knacken und dann schnell durchzubrechen. Damit sollten möglichst grosse Teile der sowj. Truppen im Westen eingeschlossen werden. Wenn dies gelingen würde, könnte man bis Ende 1941 die Linie Leningrad - Smolensk - Stalino erreichen. Damit würde man sich eine gute Basis schaffen, um dann im Frühjahr 1942 den endgültigen Schlag gegen die UdSSR zu führen. Die Rote Armee würde sich von den Niederlagen des Jahres 1941 nicht mehr erholen können und müsste 1942 kapitulieren. So sollte der Plan ablaufen.



Anfang Mai war die Insel Sardinen zweigeteilt. Die Truppen der Briten standen unter enormen Druck und langsam bekamen die brit. Truppen Versorgungsschwierigkeiten.



Leider musste die ital. Armee aufgrund fehlendem Nachschub und Truppen einige Rückschläge in Nordafrika hinnehmen. So konnte die brit. Afrikaarmee das rechte Suezkanalufer bis zum 06. Mai 1941 wieder voll unter Ihre Kontrolle bringen. Gleichzeitig wurden damit einige ital. Truppen im Osten vom Rest der Armee abgeschnitten und somit eingekesselt.





Während die ital Armee auf Sardinien weiter vorwärts marschierte, verlor man in Nordafrika weiter an Boden. Im Kessel ergaben sich die letzten ital. Soldaten.





Anhand dieser Ereignisse erkannte man in Berlin, dass die Italiener an Ihren Grenzen angelangt waren. Doch solange man die Briten im Mittelmeer beschäftigte, war alles in Ordnung.

Bis Mitte Mai 1941 ging es an beiden Fronten ohne Pause weiter. Auf Sardinien siegten die Italiener. In Nordafrika eroberten die Briten Ihre verlorenen Stellungen zurück.







Am 22. Mai 1941 meldete das ital Oberkommando in Rom: Sardinien ist wieder in ital. Hand. Die britsichen Invasoren wurden ins Meer geworfen. Freilich unterschlug man die schlechten Nachrichten aus Nordafrika.

Dennoch war man in Berlin nun etwas ruhiger. Sardinien als Stützpunkt der Briten, sah man als grosse Gefahr an. Immerhin hätten die Briten von Sardinien aus, in Südfrankreich anladen können. Da die Planungen für das Unternehmen "Siegfried" in der Endphase war, würde ein solche Störung das gesamte Projekt gefährden und eventuell stoppen.

Die Gesamtlage am 22. Mai 1941 in Europa





Wilhelm hängte in seinem Büro eine neue Karte des Deutschen Reiches auf.

img] up.picr.de/12884527it.jpg [/img]

Auch diplomatisch tat sich einiges in Europa. So erreichte der deutsche Aussenminister einen Betritt der Finnen zur Achse. Am 01. Juni trat Finnland der Achse bei.

Am Abend des 01. Juni 1941 traf sich der Generalstab Ost um den endgültigen Plan für das Unternehmen "Siegfried" zu besprechen. Stolz präsentierte Wilhelm den Plan, der insgesamt 4 Phasen vorsah.





Am 04. Juni 1941 ereilte das Reich die traurige Nachricht vom Tode Ihres ehemaligen Kaisers Wilhelm II.



Im ganzen Reich wurde Staatstrauer angeordnet. Die Beisetzung sollte einige Tage später in Berlin stattfinden. Daher wurde ein grosser Staatakt in Planung gegeben. Wilhelm hatte jedoch nur wenig Zeit, sodass er kaum um den verstorbenen Monarchen trauern konnte.

Die derzeit luafende Offensive der Briten in Nordafrika beunruhigte ihn zudem sehr.





Diese Offensive zeigte deutlich, dass die ital. Armee den Briten auf Dauer nicht gewachsen war. Für das Reich hiess dies, dass der Zeitdruck weiter anwuchs. Sollten die Briten, die Italiener in Nordafrika besiegt haben, würden das britische High-Command wieder aktiver auf dem Festland werden.

Das die Ahnung Wilhelm genau richtig war, bewies die Tatsache, dass die Briten am 08. Juni 1941 erneut bei Split anlandeten. Die ital. Garnison in Split, konnte den Briten nicht lange standhalten und flüchtete nach wenigen Stunden in die Wälder. Damit waren die Briten erneut an der kroatischen Küste gelandet. Sofort wurde dem XX. Korps, welches in Belgrad stationiert war, der Befehl zur Säuberung der Küste gegeben. Diese Störung auf dem Balkan musste schnellstmöglich beseitigt werden. Zudem sollten deutsche Truppen die Sicherung der Küste übernehmen.



Zwei Wochen vor dem geplanten Beginn des Utnernehmens "Siegfried" war diese Störung nicht wünschenswert. Doch das Reich konnte die Vorbereitungen für den grossen Krieg im Osten nun nicht mehr stoppen oder verzögern. Der Angriffstermin stand fest. Am 25. Juni 1941 würde es losgehen. Für alle Truppen an der Ostgrenze wurde bereits höchste Alarmbereitschaft ausgegeben.

Die Briten konnten ihren Landungskopf innerhalb weniger Tagen weiter ausbauen und auch die Hafenstadt Zadar erobern. Das ital. Kommando hatte vollkommen versagt. Nun musste ein Korps der Wehrmacht dieses Schlamassel wieder in Ordnung bringen.



Wilhelm war bereits nach Warschau ins neue HQ Ost gereist. Unterdessen kamen aus Nordafrika immer weniger erfreuliche Meldungen. Die Briten drängten die ital. Afrikaarmee immer weiter zurück. So mussten die Städte Kairo und Alexandria Mitte Juni 1941 von den Italienern geräumt werden. Der Suezkanal war nun fast wieder komplett in britischer Hand.



Doch Wilhelm und die Wehrmacht hatten nun ganz anderen Sorgen und Aufgaben vor sich. Nur noch wenige Tage bis sie das Schicksal des Deutschen Reiches für immer verändern würden.

Am Abend des 24. Juni 1941 liess sich Wilhelm noch mal eine aktuelle Lagekarte des Grenzgebietes zur UdSSR bringen. Am nächsten Morgen um 2:00 Uhr sollte der Angriff beginnen....



Kurz vor Mitternacht schrieb Wilhelm noch einen Brief an seine Frau und seinen Bruder.

Liebste Maria,

morgen werden wir das Schicksal ganzer Nationen für immer verändern. Uns muss es gelingen, die Horden im Osten zu besiegen, andernfalls wird das Reich und Europa, wie wir es kennen, für immer untergehen. In den letzten Stunden vor dem Angriff bin ich bei Dir und wünsche uns, dass wir uns bald wiedersehen. Denke nicht zu sehr an mich und versuche ein "normales Leben zu führen. Meine Familie und vorallem mein Bruder werden Dir bei allem behilflich sein.
Da ich denke, dass die Amerikaner bald in den Krieg eintreten werden und damit der Luftkrieg über Duetschland heftiger wird, würde ich es befürworten wenn Du auf unser Landsitz fährts und dort den Krieg abwartetest. Ich werde stets an Dich denken.

Bis Bald

Dein Willy



Lieber Bruder,

nun das es nun bald losgeht und wir morgen in einen fürcherlichen und grossen Krieg eintreten, wollte ich Dich darum bitten, dass Du auf meine Maria aufpassen sollst. Ich kann von der Front nichts für Sie tun. Aber in Deinen Händen weiss ich Sie in Sicherheit.
Morgen werden wir das Schicksal Deutschlands in den Händen halten und mit der Waffe entscheiden. Gott möge uns beistehen.

In der Hoffnung, Dich bald wieder zu sehen, schreibt Dir Dein kleiner Bruder

Willhelmi


Nach wenigen Stunden des Schlafes, wachte Wilhelm um 01.00 Uhr wieder auf.
Als er aus seinem Fenster blickte, sah er hektisches Treiben im Innenhof des Palastes. Es würde also bald losgehen.

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6 Jahre 1 Monat her #25 von croatiafreiburg
Fünftes Kapitel - Sieg oder Untergang? - Krieg im Osten

1. Der Angriff - Unternehmen "Siegfried"






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6 Jahre 1 Monat her #26 von croatiafreiburg
Am 25. Juni 1941 um 2:00 Uhr begann der Angriff auf breiter Front. Der Krieg im Osten hatte begonnen. Das Schicksal des Reiches lag jetzt in den Händen der beiden Heeregruppen Nord und Süd.



Die Reaktion aus dem Kreml liess nicht lange auf sich warten.
Stalin appelierte an den Nationalstolz aller Sowjetbürger und rief zum gemeinsamen Kampf gegen die "Faschisten und Monarchisten" auf.



Wilhem war im HQ Ost im Warschauer Königspalast stationiert. Von hier aus, sollte er die Heeresberichte an das OKW in Berlin weitergeben. Zudem war er für die strategische Gesamtplanung mitverantwortlich. Als Offizier im Generalstab Ost hatte er tiefe Einblicke in das Kriegsgeschehen. Zwar war er nicht direkt an der Front, aber alle Frontkommandeure mussten Ihre Berichte bei Ihm einreichen.



Die erste aussenpolitische Reaktion kam aus Washington. Hier rief der US-Präsident indirekt zur Solidarität mit der UdSSR auf. Dies war eine vorgezogene Ankündigung einer echten Kriegserklärung an das Deutsche Reich.



Nach zwei Tagen heftiger Angriffe zu Land und aus der Luft konnte Wilhelm am 27. Juni 1941 die ersten Durchbruchserfolge notieren. So konnte man im Norden und im Süden die Front durchbrechen und auf sowj. Gebiet vorstossen.



Hoch im Norden kamen jedoch schlechte Meldungen ins Warschauer HQ. Die Finnen, welche durch Ihren Kriegbeitritt auf Seiten der Achse, versucht hatten, die Geländeverluste aus dem Winterkrieg 1939 wieder gut zu machen, standen sofort unter enormen Druck der Roten Armee. Bereits nach 3 Kriegtagen war die Lage an der finnischen Grenze katastrophal. Die Rote Armee hatte die finnischen Grenzposten überannt und die Grenze zu Finnalnd an der gesamtem Front überschritten.



Am 30. Juni 1941 meldete die Geheimpolizei erste Aufstände polnischer Partisanen bei Radomsko. Sofort wurden berittene Polizeieinheiten zur Niederschlagung des Aufstandes in Bewegung gesetzt.

01. Juli 1941

Die Wehrmacht konnte weitere Durchbrüche an der Ostfront erzielen. Doch der Widerstand der Roten Armee war weiterhin unerwartet stark. Daher hatten sich weitere heftige Kämpfe entwickelt.





Aus Finnland kamen unterdessen immer schlechtere Meldungen. Die Rote Armee masrchierte weiter vorwärts.



Am 03. Juli 1941 überschlugen sich die Ereignisse. Die USA trat auf Seiten der Alliierten in den Krieg ein. Damit hatte Wilhelm zwar irgendwann gerechnet. Doch, dass die USA diesen Schritt bereits in diesem Jahr ausführte, hätte er nie für möglich gehalten. Umso grösser stand Wilhem unter Schock, als er von dieser Nachricht erfuhr. Stunden später trat Japan in den Krieg gegen die Allierten und UdSSR ein und überschritten erstmals die sowj. - jap. Grenze.



Nun war aus dem Krieg ein grosser Weltkrieg entstanden. Fast alle Kontinente befanden sich nun im Krieg.

Die Lage im Mittelmeer wurde dadurch noch schwieriger. Da die Italiener bereits unter starkem Druck der Briten standen, würde eine zusätzliche Präsenz der USA in Afrika, das Gleichgewicht komplett in die Richtung der Alliierten drehen. Sollte dies Geschehen, hätte die Wehrmacht derzeit keine weiteren Reserven frei. Umso wichtiger war es nun die kroatische Küsten von den Briten zu befreien. Anderfalls würden weitere Verstärkungen der US Armee dort anlanden.




An der Ostfront marschierten die Truppen der Wehrmacht weiter vorwärts, wenn auch langsamer als von Wilhelm erhofft.



04. Juli 1941

Japan ging gegen die USA in die Offensive und erklärte der USA ihrerseits den totalen Krieg.



Als Folge der Freundschaft zwischen den Vichy Regime und Berlin erklärten die USA Vichy-Frankreich den Krieg.

Lagekarten von allen Frontabschnitten









Während es der Wehrmacht immer mehr gelang, die Rote Armee zurückzudrängen, verloren die Finnen weiter an Boden. Die Rote Armee stand am 04. Juli 1941 bereits in der Nähe von Helsinki.
Trotz der Bedrohung für die Verbündeten in Finnland, konnte die Wehrmacht keine milit. Hilfe nach Finnland entsenden. Zu heftig waren die eigenen Kämpfe.





05. Juli 1941
Brest war in deutscher Hand

06. Juli 1941
Die Briten planten bereits die Zeit nach einem Sieg gegen das Reich - Man wollte den Völkerbund neu gestalten und als Vereinte Nationen neu gründen. Doch zuerst sollte die "vereinte" Welt die Achse in die Knie zwingen. Die Welt stellte sich gegen das Reich und Ihre Verbündete. Damit ging es nun um das Schicksal des Deutschen Reiches.

08. Juli 1941
Lage in Finnland zunehmend kritisch
Helsinki bereits von roter Armee eingeschlossen





Wehrmacht marschierte weiter vorwärts, Gegenwehr der Roten Armee erlahmte langsam.



In Nordafrika meldete der deutsche Militärbeobachter weitere Offeniven der Briten. Die ital. Armee musste ständig zurückweichen.





09. Juli 1941 meldete das OKW West einen britischen Landungsversuch bei Amsterdam. Damit wollten die Briten für etwas Entlastung der Roten Armee sorgen. Doch der Angriff der Briten konnte erfolgreich abgwehrt werden.

12. Juli 1941
Nach tagelangen Kämpfen um die Hauptstadt Helsinki, kapitulierten die letzten finnischen Truppen der russ. Übermacht. Die finnische regierung flüchtete noch rechtzeitig nach Berlin. Damit war ein wichtiger Verbündeter des Reiches geschlagen worden. Die Rote Armee konnte sich nun voll auf die Wehrmacht konzentrieren. Zudem hatten die Russen nun wichtige Basen für den Seekrieg gegen die kaiserliche Marine erobert.

Trotz der Kapitulation Finnlands hatte die Wehrmacht an der Ostfront weitere Erfolge erzielt. So drang man im Norden und Süden tief in Feindesland vor.



13. Juli 1941
Paraguay trat als erstes Land des südamerikanischen Kontinentes der Achse bei. Zunächst als nicht kriegsführende Nation.

Am gleichen Tag griff das XX. Korps (Kroatien) die Hafenstadt Split an.

14. Juli 1941
Die Lage der Italiener in Nordafrika entwickelte zunehmend kritisch.



Lemberg wurde erobert

15. Juli 1941
erster Kessel bei Kauen


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1. Der Angriff - Durchbruch an allen Fronten

Am 17. Juli 1941 entbrannte ein erstes grösseres Seegefecht mit der Roten Flotte.


Am gleichen Tag wurde die wichtige Stadt Wilna erobert.
Im Mittelabschnitt konnten Truppen der Wehrmacht einen neuen Kessel in den Sümpfen bei Grodno schliessen.











Leider entwickelte sich die Lage in Nordafrika nicht zum Besseren.


Am 18. Juli 1941 wurde ein erneuter britischer Landungsversuch bei Amsterdam erfolgreich abgewehrt.
Zugleich musste man die Schlacht um die kroatische Stadt Split erfolglos abbrechen.





Wehrmachtstruppen bildeten am 19. Juli 1941 einen neuen weiterer Kessel bei Lemberg.
Ungarischen Hilftruppen rückten erstmals auf sowjetisches Gebiet vor und konnten der Roten Armee damit einige Niederlagen beibringen.
Am 21. Juli 1941 wurde die baltische Stadt Kaunas von Wehrmachtstruppen befreit.







Nordafrikafront


Die Briten blieben leider weiterhin hartnäckig und versuchten am 24. Juli 1941 einen neuen Landungsversuch in der Nähe von Den Helder. In der Ostsee versenkte die kaiserliche Marine weitere Kriegsschiffe der Roten Flotte.
Ein paar Tage später begann das XX. Korps in Kroatien einen neuen Befreiungsversuchs der Stadt Split. Man wollte die Hafenstadt endlich wieder in der Hand der Achse sehen.





Ende Juli erreichte die deutsche Panzerspitze (6. Pz Division) den Stadtrand von Odessa. Zudem meldete das HQ des XX. Korps in Kroatien einen Sieg in der Schlacht um Split. Auch von der Westfront kamen gute Nachrichten. Der britische Angriff bei Den Helder brach am 30. Juli 1941 zusammen.

















Am gleichen Abend lud Wilhelm im Auftrag des Kaiser alle OB´s, Heeresgruppenführer und Armeebefehlshaber zu einer Lagebesprechung nach Warschau ein. Bei diesem Treffen sollte es um die aktuelle Lage an allen Fronten gehen.








"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)

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6 Jahre 1 Monat her #28 von croatiafreiburg
1. Der Angriff - Durchbruch an allen Fronten

August 1941

Durch das Erreichen der Schwarzmeerküste konnte die Hgr. Süd einen grossen Kessel im Süden (an der ungarisch-rumänisch-sowjetischen Grenze) bilden und schliessen. Etliche russische Divisionen waren nun hoffnungslos eingeschlossen und versuchten verzweifelt den Ring um sie zu sprengen. Die ersten heftigen Ausbruchsversuche wurden bereits am Abend des 1. August 1941 gestartet.



Als am 03. August alle Befehlshaber in Warschau eintrafen, wurde die aktuelle Lage an allen Fronten und die kommenden Aufgaben an der Ostfront besprochen. Der Kanzler äusserte seine Zufriedenheit mit dem bisherigen Verlauf des Unternehmens. Auch Wilhelm musste einen kleinen Vortrag halten. Hierbei ging es um die weitere Vorgehensweise, damit man die Phase 1 noch bis zum Herbst 1941 erreicht konnte . Dies war das Minimalziel des OKW. Danach wollte man noch bis zum Jahresende mit Phase 2 beginnen. Erst im Frühjahr 1942 plante man den Abschluss der Phase 2 und Start von Phase 3.



In den nächsten zwei Wochen kam der deutsche Vormarsch jedoch nicht mehr ganz so schnell voran wie bisher. Wilhelm tobte mehrere Male in seinem Büro und meinte, dass man die Phase 1 so nie zum Erfolg bringen würde. Damit wäre mit dem Beginn der zweiten Phase im Jahr 1941 nicht mehr zu rechnen.



In Nordafrika war die Lage sogar noch viel schlimmer. Hier wurden ital. Truppen immer weiter zurückgedrängt. So standen britischen Truppen Mitte August 1941 bereits an der ehemaligen Grenze zu Lybien.
Durch den Kriegseintritt Vichy-Frankreichs auf Seiten der Achse, konnten diese den Briten im Nahen Osten nun etwas beschäftigen.



Erfreuliches kam aus Asien. Dort kämpften die Japaner verbissen und schlugen die Russen weit ins eigene Land zurück.



Damit bekam Stalin eine zweite Front zu spüren. Dies konnte der Wehrmacht auf Dauer nur weiterhelfen.

Als Wilhelm am nächsten Morgen seinen Kaffee trank, wurde er durch eine schlechte Nachricht gestört. Die 7. Pz. Division wurde komplett aufgerieben und vernichtet. Damit verlor die Wehrmacht erstmals eine komplette Division im Osten. Wilhelm tobte und musste diese Nachricht nun nach Berlin melden.
Die Reaktion aus Berlin war dementsprechend. Der Kanzler schickte ein unerfreuliches Telegramm zurück. Darin verlangte er geeignete Massnahmen, dass sich soetwas nie mehr wiederholen durfte, anderfalls..... (ohne Worte)

Am folgenden Tag begann um 04:00 Uhr der Sturm auf Riga. Die Schlacht wurde um 16:00 Uhr siegreich beendet.



Russiche Truppen sprengten am 18. August einen Kessel bei Glebokin. Gleichzeitig wurde im Norden bei Riga ein neuer Kessel gebildet.

Die Düna wurde am 24. August 1941 von der 1. SS Gardeeinheit überquert.



September 1941

Anfang September konnte Gen. Guderians Panzerdivision, welche eingeschlossen war, wieder befreit werden. Dadurch wurde der aufgesprengte Südkessel wieder vollkommen geschlossen werden.



Stunden später begann die Schlacht um die stark befestigte Stadt Minsk. (ca. 150 russische Brigaden befanden sich in der Stadt)



Aus Nordafrika folgte eine weitere Hiobsbotschaft: Die Festung Tobruk war gefallen.



Und bei Minsk war eine furchtbare Schlacht entbrannt.



In Asien marschierte die jap. Armee weiter vor. Die Rote Armee hat im Osten (Asien) grosse Mühen die japanischen "Horden" aufzuhalten.



Zudem häuften sich Störangriffe durch Partisanen in Jugoslawien (bei Podgorica = Titograd) und Polen (Modlin & Schieratz).

Im Osten kamen die deutschen Truppen im Norden und Süden endlich wieder besser voran. Der grosse Kessel im Süden war jedoch immer noch nicht aufgelöst worden. Die eingeschlossenen Einheiten der Roten Armee leisteten verbitterten Widerstand. Zwischenzeitlich waren erstmals auch rumänische Truppen auf das Gebiet der UdSSR vorgedrungen.



In Nordafrika drangen brit. Truppen erstmals auf Gebiete der ital. Kolonien vor. Gleichzeitig war im Nahen Osten ein weiterer Krieg zwischen Frankreich und Großbritannien entflammt. Dies sollte weitere britische Truppen binden. (Herrlich)



Lage in Asien am 07. September 1941


Im neuen Jahr gehts weiter!!! Guten Rutsch ins Jahr 2013

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6 Jahre 2 Wochen her - 6 Jahre 2 Wochen her #29 von croatiafreiburg
2. Schwere Kämpfe an der Ostfront

Am 10. September liess sich Wilhelm die neusten Lagekarten von allen Kampfschauplätzen rund um den Globus vorlegen. An der Ostfront hingegen wurde die Zeit langsam knapp. Die russische Schlammperiode und der Winter standen vor der Tür. Bis dahin musste man die Ziele der 1. Phase des Unternehmens "Siegfried" unbedingt erreichen. Andernfalls konnte das gesamte Unternehmen scheitern. Wilhelm wusste dies nur zu genau. Immerhin bemerkte er die verstärkten Aktivtäten der Briten in Nordafrika. Dies liess auf weitere Operationen im Südeuropa schliessen.

Osfront 10. Sept. 1941




Mittelmeer 10. Sept. 1941


Ostafrika 10. Sept 1941


Asien 10. Sept. 1941


Am 12. Sept. meldete die Hgr. Süd, dass russische Truppen den Südkessel bei Otschakow sprengen konnten. Diese Nachricht wurde im HQ in Warschau mit grosser Sorge aufgenommen. Durch diese Sprengung des Kessel, war es nun wesentlich schwierger geworden, die dortigen Einheiten der Roten Armee endgültig auszuschalten. Ein harter Rückschlag für die Deutsche Wehrmacht. Zum Glück wurde bereits am nächsten Morgen eine gute Medkung aus dem Operatiosngebiet Mitte gemeldet. Die Stadt Minsk mit 400.000 !!! Mann war endgültig von deutschen Truppen eingeschlossen worden. Sollte man diese Einheiten vernichten, wäre dies ein herber Verlust an Soldaten, selbst für die grosse rote Armee.





In den folgenden Tagen versuchten die Russen verzweifelt den Ring um Minsk aufzusprengen. Am 16. Sept. wurde der Rings sogar einer einer ganz engen Stelle aufgebrochen. Sofort begann die Wehrmacht damit, diese Öffnung bei Marjina Horka wieder zu schliessen.



Mitte September wurden die Kämpfe im Norden und Süden zunehmend heftiger. Beide Seiten wussten, dass nun die entscheidende Phase des Jahres 1941 begonnen hatte. Bald wäre jegliche Offensivaktionen nicht mehr möglich.

Lage im Norden


Lage im Süden


Nachdem nun mehr als der halbe Monat vergangen war, saß Wilhelm in seinem Büro am Kartentisch und studierte die Karten. Wo konnte man den entscheiden Schlag ansetzen. Er wusste, dass es nun auf einen genialen Zug ankam. Die Russen mussten bis zum Winter noch einen harten Schlag erhalten. Von diesem Schlag durften sich die Sojwets bis zum Frühjahr 1942 nicht mehr erholen können. Nur so war eine Großoffensive im Frühjahr 1942 erfolgsvesprechend. Doch er saß vor seinen Karten und fand keine Lösung.

Lage am 20. September


Nachdem bereits einige Tage vergangen waren, erhielt er die Meldung, dass der Ring um Minsk wieder komplett geschlossen war. Doch einige Einheiten der Russen konnten entkommen. Trotzdem waren noch ca. 153 Brigaden mit ca. 350.000 in der Stadt eingeschlossen. Als am folgenden Tag auch noch die Meldung reinkam, dass die Stadt Odessa einschlossen wurde, ging es Wilhelm wieder etwas besser.

Am 23. Sept wurde Reval eingeschlossen und am 26. Sept an die Wehrmacht übergeben. Gleichzeitig erreichte man die Narwa im Norden. Der deutsche Vormarsch ging also wieder besser voran. Immer wieder kam es zu schweren Kämpfen, so wie bei Borodianka, wo die 29. Inf. Div. in schweren Kämpfen verwickelt war und auf weitere Unterstützung durch andere Einheiten wartete.
Die 5. Pz. Division erreichte am 28. Sept. den Stadtrand von Leningrad. Damit war die rote Armee im Norden stark unter Druck geraten. Nur zwei Tage später begann die Schlacht um Kiew.

Ende September sah die Lage an der Ostfront wie folgt aus.











Im HQ in Warschau, welches bald nach Kiew ziehen sollte, war die Anspannung in allen Räumen deutlich erkennbar. Jeder in Stab wusste, dass der Oktober der letzte Kampfmonat des Jahres werden würde. Nun mussten die letzten Reserven mobilisiert werden.

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Letzte Änderung: 6 Jahre 2 Wochen her von croatiafreiburg.

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6 Jahre 2 Wochen her #30 von croatiafreiburg
3. Entscheidung im Osten ? - Wettlauf gegen die Zeit

Als Wilhelm am Morgen des 1. Oktober erwachte und das letzte Kalenderblatt des September entfernte, wurde Ihm der Ernst der Lage noch einmal bewusst. Die Wehrmacht stand seit mehr als 3 1/2 Monaten im Krieg gegen Sowjetrussland. In dieser Zeit stiess man tief ins Feindesland hinein. Der Widerstand und die Kampfmoral des Feindes waren jedoch ungebrochen. Zudem verfügte Stalin über schier endlose Ressourcen an Menschen und Material. Daher musste die Wehrmacht noch in diesem Jahr zu einen entscheidenden Schlag kommen. Laut Wetterprognosen blieb der Wehrmacht nur noch der Oktober, ehe Regenfälle, Schnee und Eis weitere Offensiven verhindern würden. Durch den Kriegseintritt der Japaner gegen die UdSSR konnte Stalin zwar keine Einheiten aus dem Osten abziehen, doch je näher die Wehmacht an Moskau kam, umso verbissener wurden die Kämpfe. Auch die deutschen Verlustzahlen würden zunehmend höher. Mit diesem Wissen und unter grosser Spannung fuhr Wilhelm in sein Büro im HQ. Dort erfuhr er, dass die Schlacht um Kiew endlich gewonnen sei. Ein sehr wichtige Nachricht. Sofort wurden alle Massnahmen getroffen, dass Wilhelm sobald als möglich seinen Stab nach Kiew verlegen würde. Dort erhoffte er näher am Geschehen zu sein.

Am nächsten Tag war die Stadt gesichert, die russischen Einheiten waren geflüchtet. Im Süden begann der letzte Kampf um Odessa, welches eingschlossen war. Im Norden begann die Schlacht um Leningrad. Die 1. SS Gardediv. und die 5. Pz. Division griffen die Verteider der Stadt an. Durch die Niederlagen der letzten Tage und die verzweifelte Lage im Norden und Süden rief Stalin am 03. Oktober mit einer Ansprache zum sowj. Vol zum grossen Vaterländischen Krieg gegen die deutschen Invasoren auf.



Doch dieser Aufruf vehinderte den Fall Leningrads am 06. Oktober 1941 nicht mehr. Die russischen Verteidiger waren geschlagen. Wilhelm und sein Stab waren überglücklich als man von diesem Sieg im neuen HQ in Kiew erfuhr. Der Kaiser Wilhelm III. uns ein Reichskanzler waren außer sich vor Freude. Fleissig wurden Orden und Beförderungen ausgesprochen. Doch noch war der Sieg in weiter Ferne.



Aus Sicht der Russen verschlechterte sich die Lagen weiterhin. Am 07. Oktober 1941 fiel Odessa in deutsche Hände. Ca. 33000 Rotarmisten wurden gefangen genommen und massenweise Waffen gingen verloren. Zudem wurde am gleichen Tag der wichtige Flughafen von Cholm erobert.





Somit sah die Lage am 09. Oktober wie folgt aus.







Die Lage der Russen schien ausswegslos. Optimismus breitete sich unter den deutschen Offizieren aus. Doch Wilhelm warnte seine Mitarbeiter. Die "Roten" waren noch lange nicht am Ende. Daher war Wilhelm sehr froh, als das OKW in Berlin am 11. Oktober 1941 begann eine neue Armee (4. Armee) im Bereich der Hgr. Süd aufzustellen. Damit sollte die Hgr. Süd weitere Möglichkeiten in Richtung Rostow erhalten.

Morgen gehts weiter im Kampf um die Weiten Russlands

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