[HOI3-TFH] Die Familie Albrecht - eine deutsche Familie

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her - 6 Jahre 1 Monat her #1 von croatiafreiburg
Die Familie Albrecht - eine deutsche Familiensaga
Der Aufstieg einer deutschen Bürgerfamilie



Ein HOI3 Their Finest Hour AAR.
Es wird die Geschichte einer deutschen Unternehmerfamilie, der Albrechts, von Gründung des Unternehmens bis zum Jahr 19XX erzählt.

Einige Daten zum Spiel selbst:

Hearts of Iron 3 "Their Finest Hour" 4.01
Stufe: Schwer ( Kampfmalus runter auf 10 % gesetzt)
Grafikmods: Francesco´s Counter & Model Mod, farbige Leaderpics und Widescreen Mod von Chromos
eigene Modifikationen: einige Namensänderungen bei Ministern, Politikern, Staaten und Parteien

Vorwort:
Ich habe unter meinem anderen Nick (fsvebringen) schon mehrere AAR´s erstellt und für mich war es selbstverständlich, dass es mit dem neuen Addon "Their Finest Hour" ein neues AAR geben wird. Nachdem ich das Spiel seit einigen Tagen besitze und ich erstmal einige Modifikationen (bisher nur Grafik und einige Texte z.B. Deutsches Reich statt Deutschland oder NSDAP wurde zu DRP = Deutsche Reichspartei) erledigen musste, steht dem "Zocken" nichts mehr entgegen.
Das AAR hat eine kurze Vorgeschichte, ehe es mit dem 01. Januar 1936 losgeht.

Gerne erwarte ich Eure Kommentare zu diesem AAR.


Inhaltsverzeichnis

Erstes Kapitel - Anfangsjahre der Familie

1. Die Gründungszeit
2. Das deutsche Kaiserreich
3. Die Wilhelminische Epoche
4. Die Firma im 1. Weltkrieg

Zweites Kapitel - Die Fabrik im Wandel der Zeiten (1918-1936)

Drittes Kapitel - Glanz und Gloria

1. Der Neubeginn
2. Wieder im Konzert der Großen?
3. Die Welt verändert sich
4. Jahreswende 1937/38
5. "Friedliche" Expansionen
6. Krieg oder Frieden?
7. Die Letzten Tage des Friedens


Viertes Kapitel - Sturm über Europa

1. Der Polenfeldzug
2. Blick Richtung Westen
3. Der Nordfeldzug
4. Offensive im Westen
5. Letzter Widerstand im Westen
6. britische Landungen & neue Front in Nordafrika
7. Achsemächte auf dem Vormarsch
8. Krieg auf dem Balkan
9. Befreiung Sardiniens


Fünftes Kapitel - Sieg oder Untergang ? - Krieg im Osten

1. Der Angriff - "Unternehmen Siegfried"

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
Letzte Änderung: 6 Jahre 1 Monat her von croatiafreiburg.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her - 6 Jahre 3 Monate her #2 von croatiafreiburg
Erstes Kapitel - Die Anfangsjahre der Familie

1. Die Gründungszeiten

Die Geschichte der Familie begann 1825, als der damals 25 jährige Klaus Albrecht, in seiner kleinen bescheidenen Werkstatt in Duisburg, erstmals Konsumgüter z.B. Kochtöpfe und andere Küchenutensilien aus Stahl herstellte.


Fabrik um 1850 in der Nähe von Duisburg

Die neuen Produkte waren schnell im ganzen Gebiet beliebt und verkauften sich ganz gut. Damit kam die Familie, die aus Klaus, seiner Frau Cäcilia und den beiden Söhnen Walter (5 Jahre) und Rolf (1 Jahr) bestand zu finanziellem Wohlstand obwohl zeitgleich in Essen große Erz- und Stahlwerke entstanden. Klaus konnte durch seine guten Kontakte zu den Stahllieferanten immer besseren und billigeren Stahl zur Produktion seiner Waren verwenden. Mit der Zeit entwickelte sich aus der kleinen 1-Mann Werkstatt ein kleines mittelständisches Unternehmen. 1850 arbeiteten bereits 50 Arbeiter in der kleinen Fabrik in Duisburg. Die Fabrik „Albrecht“ stellte hauptsächlich Konsumgüter her.


Klaus Albrecht um 1860

Doch Klaus erkannte, dass sich Europa durch die Industrialisierung schnell verändern würde. Die politischen Verhältnisse in „Deutschland“ veränderten sich schnell. Die Spannungen zwischen den Großmächten wurden stetig größer. Vor allem das Königreich Preußen führte eine aggressive Politik. Der dortige König, wollte ein geeintes Deutsches Reich unter Führung der Preußen erschaffen. Daher kam es ab 1860 zu immer grösseren Spannungen mit der zweiten deutschen Großmacht Österreich. Klaus Albrecht hatte ein gutes Gespür für diese Spannungen in dieser Zeit. So stellte er 1862 mehrere junge und damals noch unbekannte Ingenieure ein. Diese sollte sich vor allem in Waffentechnik und im Lokomotivbau weiterbilden und forschen. Nach Meinung von Klaus würden die Kriege der Moderne durch die bessere Mobilität und die Waffentechniken entschieden werden. Nur wer die besten und schlagkräftigsten Waffen und vor allem Artillerie haben würde, wäre in der Lage den Feind schnell zu besiegen. Die Zeit der Kavallerie und großen Infanterieschlachten war bald vorbei. Im Jahre 1864 konnten Klaus und seine Forschungsabteilung die ersten Erfolge patentieren lassen. So wurde eine ganz neue Lokomotive (einer der schnellsten und effektivsten Ihrer Zeit) entwickelt, die Albrecht 1.

Auch bei der Rüstungsentwicklung hatte die Firma Albrecht mehrere neue Geschützen und Kanonen entwickeln können. Besonders stolz führte Klaus diese neuen Produkte dem preußischen König vor. Dieser war von den Produkten sehr begeistert und bestellte eine große Anzahl von Geschützen und mehrere Loks für sein Militär. Bereits ein Jahre später war das Königreich Preußen, der größte Kunde der Waffenfabrik „Albrecht“. 1865 übernahm der ältere Sohn Walter die Geschicke der Firma. Klaus Albrecht war nun 65 Jahre alt und litt an einer schweren Krankheit. Den Aufstieg seiner Firma zu einer der modernsten Fabrik Europa bekam der alte Mann leider nicht mehr mit.


Zeichnung der Fabrik um 1865

Am 22. Dezember 1865 starb Klaus Albrecht im Alter von 65 Jahren an Krebs. Die Firmenleitung würde durch den 45 jährigen Sohn Walter übernommen. Der jüngere Bruder Rolf (41 Jahre) hatte Politik studiert und war seitdem im Staatsdienst und diente seinem Land als hoher Beamter. Walter Albrecht war verheiratet mit Emilie und hatte drei Kinder: Peter (18 Jahre), Joseph (15 Jahre) und Katarina (10 Jahre). Er führte die Firmenpolitik seines Vaters weiter und setzte ganz auf eine starke Rüstungsproduktion. So belieferte man Ende 1865 / 1866 Waffen an diverse Königshäuser und Staaten in der ganzen Welt. Im Frühjahr 1866 wurden die Spannungen zwischen den beiden deutschen Großmächtigen heftiger und im Sommer 1866 entlud sich dieser im „Deutschen Krieg“ von 1866.

Hintergrund zum Deutschen Krieg 1866
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Krieg

Durch den Prager Frieden vom 23. August 1866 und der Gründung des Norddeutschen Bundes (unter Führung Preußens) waren die Machtverhältnisse im „Deutschen Reich“ neu geordnet worden. Preußen war nun die alleinige vorherrschende Macht in Deutschland. Das Kaiserreich Österreich war nicht mehr Teil der deutschen Staatengemeinschaft. Preußens Ziel eines geeinten Deutschen Reiches unter der Krone Preußens war man wieder etwas näher gekommen. Das Kaiserreich Österreich hingegen verlagerte seine Außenpolitik nun mehr in Richtung Balkan. Damit waren bereits kurz nach dem Ende des Krieges der Grundstein für neue Konflikte gelegt worden.
Diese Chance erfasste Walter Albrecht sofort. Er ließ noch mehr junge und motivierte Ingenieure einstellen. Sein Ziel war die Entwicklung der modernsten Waffentechnologien der Welt und den Bau der besten und modernsten Loks der damaligen Zeit.

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von croatiafreiburg.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her - 6 Jahre 3 Monate her #3 von croatiafreiburg
2. Das deutsche Kaiserreich



So hing seit 1871 da neue deutsche Kaiserwappen im Wohnzimmer der Familie Albrecht. Die Familie war stolz auf Ihren Kaiser und auf Ihre neue Heimat.


kaiserliche Wappen 1871

[Youtube]
[/Youtube]


Frankreichs Kriegserklärung am 19.07.1870 an Preußen führte zum Deutsch-Französischen Krieg. Durch die deutschen Siege begünstigt, wurde am 18. Januar 1871 mit der Kaiserproklamation im Versailler Spiegelsaal, das neue Deutsche Kaiserreich gegründet.


Gemälde "Kaiserproklamtion" 1871 im Saal der Albrechts

Am 26. Februar 1871 wurde der Krieg im Vorfrieden von Versailles beendet. Das neue deutsche Kaiserreich hatte seinen ersten Krieg siegreich beendet.


politische Karte des "Reiches" 1870

Walter Albrecht war überzeugt, dass dieser große Sieg, vor allem wegen seiner modernen und in großen Stückzahlen gebauten Waffen erreicht wurde. Eine der Folgen des Sieges und der Gründung des Reiches war das schnelle Wachstum der deutschen Wirtschaft. Das Reich wuchs zwischen 1871-1900 zu einem der größten und gefährlichsten Konkurrenten des britischen Empire heran. Dies führte zu Spannungen mit dem britischen Empire. Bereits 1880 erkannte Walter Albrecht, dass dieses rasches Wachstum des Reiches und die Spannungen mit dem britischen Empire Europa bald zu einem großen Krieg führen könnte. Das Bündnissystem Bismarcks verhinderte dies derzeit zwar, doch nach einem möglichen Abgang Otto von Bismarcks, würde das ganze System zu wackeln beginnen.


Otto von Bismarck (in Uniform)

Der Hohenzollernprinz Wilhelm (der künftige Wilhelm II.) träumte bereits damals von einem großen deutschen Weltreich. Diese Vorstellungen mussten zwangsläufig mit den Vorstellungen des Empires kollidieren.

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von croatiafreiburg.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her - 6 Jahre 3 Monate her #4 von croatiafreiburg
3. Die Wilhelminische Epoche

Als dieser Prinz 1888 auf den Thron stieg und zum Kaiser Wilhelm II. wurde begann das Bismarcksche System zu wanken.


Karikatur zum Abgang Bismarcks


Kaiser Wilhelm II. Potrait im grossen Saal der Albrechts

Die Gefahr eines großen Krieges wurde merklich höher. Gute Zeiten für die Fabrik Albrecht. Inzwischen hatte der älteste Sohn Peter die Firmenleitung übernommen. Walter Albrecht war nun bereits 68 Jahre alt und lebte als graue Eminenz im Hause weiter. Sohn Peter, inzwischen 41 Jahre alt, hatte seine beiden Geschwister mit hohen Abfindungen ausbezahlt. Zudem erhielten beide Geschwister jährliche Apanagen in beträchtlicher Höhe. Somit blieb die Firma in der Hand eines Chefs. Peter hatte zum ersten Mal in der Familiengeschichte eine Frau aus adligem Hause geehelicht. Seine Frau Mathilde von der Hohenlohe gebär ihm zwei Söhne. Karl-Gustav (19 Jahre) und Wilhelm (13 Jahre).
Bis zur Jahrhundertwende hatte sich das politische Leben im Reich deutlich geändert. Mit der Absetzung des Reichskanzlers Bismarcks 1890, war die Stimmung hin zur Aufrüstung und Weltmachtstreben immer weiter gestiegen.
Der jüngere Sohn Wilhelm (inzwischen 24 Jahre) war ein vernarrter Soldat und besuchte die Königlich Preußische Kriegsakademie in Berlin. Inzwischen war er zum Fahnenjunker aufgestiegen. Er diente im kaiserlichen Heer. Sein älterer Bruder Karl-Gustav war bereits seit Jahren in den Firmengeschäften involviert worden. Die Firma hatte sich in den letzten Jahren immer weiter vergrößert und war nun einer der größten und mächtigsten Rüstungsfirma der Welt geworden. Immer öfters besuchte Kaiser Wilhelm II. seine Musterfirma in Duisburg. Er bestellte oft neue und viele Waffen der Firma Albrecht für seine geliebte Armee. Von 1900 bis 1912 kam es auf der ganzen Welt immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen wie z.B. die Burenkriege, Boxeraufstände, Russ-jap. Krieg, ital. Türkischer Krieg, Balkankriege. Immer verdiente die Firma Albrecht kräftig mit. Doch diese Kriege waren meist regional begrenzt.
Walter Albrecht war 1905 im Alter von 85 Jahren friedlich in seinem Bette eingeschlafen. Neues Familienoberhaupt wurde Peter Albrecht.
Aufgrund der zahlreichen Spannungen und der aggressiven Politik der Großmächte schien ein großer Krieg nicht mehr weit entfernt zu sein. Als man 1913 ein modernen und großen neues Fabrikkomplex eröffnete, schien die Firma auf Ihrem Höhepunkt zu sein. Zur Eröffnung des Gebäudekomplexes erschienen außer allen Familienmitgliedern auch viele bedeutende Personen der damaligen Zeit. Der Kaiser persönlich eröffnete die neuen Fabrikhallen in einer feierlichen Zeremonie. Ende 1913 wuchsen die Spannungen in Europa.


Karikatur "Machtverhältnisse 1914"

Die verbündete Donaumonarchie versuchte seine innenpolitischen Schwierigkeiten mit einer aggressiven Aussenpolitik zu vertuschen. Die Annexion Bosnien im Jahre 1908 und die Balkankriege 1912-13 hatten den Balkan zu einem Pulverfass werden lassen. Als am 28. Juni 1914 ein Attentat auf den österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand verübt wurde, kam es in Europa zu einer Krise zwischen den Großmächten. Die Julikrise 1914 führte dazu, dass im August 1914 ein europäischer Krieg und Weltkrieg begann.
Die Firma Albrecht mobilisierte sofort alle Ressourcen. Die treue Firmenleitung gewährte dem deutschen Kaiser sogar großzügige Kriegskredite und ließ Waffen in großer Anzahl herstellen. Diese Waffen sollten erst nach dem Sieg des Kaiserreiches in Rechnung gestellt werden. Der jüngere Sohn Wilhelm (39 Jahre) zog bereits Anfang August 1914 in den Krieg. Er wurde an die Ostfront nach Preußen verlegt.
Gleichzeitig übernahm Karl-Gustav (45 Jahre) die Geschäftsführung von seinem Vater Peter (67 Jahre). Karl-Gustav hatte die Unternehmenstochter Cecilie Schmitt geheiratet. Er war Vater von drei Kindern: Rolf (geb. 1900 , Otto geb. 1902 und Sophie geb. 1904.

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von croatiafreiburg.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her - 6 Jahre 3 Monate her #5 von croatiafreiburg
4. Die Firma im 1. Weltkrieg

In der Anfangszeit produzierte das Unternehmen unermüdlich Waffen und Eisenbahnen für das Deutsche Kaiserreich. Doch bereits im Winter 1914 machten sich bei Karl-Gustav erste Ernüchterungen breit. Er war im Gegensatz zu seinem Vater nicht ganz so Kaisertreu. Zwar war auch er ein Monarchist und Unterstützer eines starken deutschen Reiches. Doch er dachte, dass es Zeit wäre, die Monarchie im Reich neu zu gestalten. Ein moderner Monarch könne nicht mehr am Volkswillen vorbei regieren. Daher musste man dem Parlament mehr Rechte wie bisher geben. Nur so würde man die Monarchie auf Dauer festigen können. Natürlich behielt er seine Meinung und Skepsis gegenüberüber dem jetzigen Kaiser für sich. Der Krieg verlief nicht so schnell und erfolgreich wie geplant. Auch die Briefe seines Bruders von der Ostfront öffnete Karl-Gustav immer mehr die Erkenntnis, dass das Deutsche Reich diesen Krieg nicht gewinnen könne. Dennoch produzierte die Firma in 24 h Schichten Waffen um Waffen für das deutsche Heer. Die Familie verdiente in dieser Zeit ein grosses Vermögen. Doch Karl-Gustav dachte an die Zukunft der Familie. Wie würde es im Reich weitergehen. Wie könne man die Familie und das Unternehmen in die Moderne retten und im Falle einer deutschen Niederlage schützen.

Als Anfang 1915 die USA durch den U Boot Krieg des Reiches provoziert wurden, sah Karl-Gustav seine Thesen bestätigt.
Auch die Siegesmeldungen von der Ostfront konnten Ihn von seiner Meinung nicht abbringen. Er musste einen Plan B erarbeiteten. Dieser sollte im Falle einer Niederlage und einer Revolution im Reiche, den Fortbestand der Firma und Familie gewährleisten.
Als der amerikanische Präsident Wilson im Dez. 1916 ein deutsches Friedensangebot abgibt und die Entente ablehnt, wusste Karl-Gustav, dass der Krieg bis zum Ende geführt werden musste.
Die USA trat im April 1917 in den Krieg gegen die Mittelmächte ein. Damit war Karl-Gustav klar, dass das Reich diesen Krieg verlieren würde. Zu mächtig war die amerikanische Industrie. Zu stark die Massen an Menschen und frischen Ressourcen. Karl-Gustav war 1904 nach seiner USA Reise sehr beeindruckt von der amerikanischen Wirtschaft gewesen.
Im Herbst 1917 flackerte auf deutscher Seite noch einmal ein Funken Hoffnung auf. Die neue UdSSR war bereit zu Friedensverhandlungen. Damit war der Krieg im Osten beendet. Sein Bruder Wilhelm wurde an die Westfront verlegt.
Doch bereits Anfang 1918 waren diese Hoffnungen wieder verflogen. Als Wilhelm auf Fronturlaub mit seinem Bruder zusammentraf, berieten die beiden Brüder über die Zukunft der Firma. Beide waren sich einige, dass das Kaiserreich den Krieg verlieren würde. Nachdem die „14 Punkte“ von Wilson bekannt geworden waren, war den beiden Brüder bewusst, dass auch das Deutsche Kaiserreich auf den Spiel stand. Beide befürchteten eine Rachepolitik der Siegermächte d.h. Deutschland werde zu einer schwachen Nation gemacht. Die Rüstung und Armee werde sicherlich aufgelöst. Daher berieten die beiden Brüder, was man in solch einem Falle machen sollte. Der sog. Plan B entstand. Karl-Gustav liess also ab März 1918 seine Konstrukteure Pläne erstellen um die Produktion schnellstmöglich auf Konsumgüter etc. umstellen zu können. Als es im Oktober 1918 zu Unruhen in der K.u.K Monarchie kam, wusste Karl-Gustav dass nun die Zeit gekommen war, das sinkende Schiff zu verlassen. Die Revolution im Reich stand kurz bevor. Die militärische Niederlage im Westen war nun noch eine Frage der Zeit. Karl-Gustav begann damit Kontakte zu den konservativen Parteien zu knüpfen. Gleichzeitig kontaktierte er seine ehemaligen US-Geschäftspartner in New York. Dadurch wollte er sich etwas Luft verschaffen. Die Produktion von Konsumgütern wurde bereits vorbereitet und die Firma wurde teilweise umgerüstet. Nur noch ein kleiner Teil der Fabrik baute Rüstungsware. Karl-Gustav schien bestens vorbereitet zu sein.
Am 09. November 1918 dankte Kaiser Wilhelm II. ab. Am gleichen Tag wurde in Berlin die deutsche Republik ausgerufen. Es war soweit. Das Kaiserreich war Geschichte. Eine Dynastie war untergegangen.


Zeitungsmeldung zur Abdankung des Kaisers 1918


Szene : Ausrufung der Republik 1918

Sofort wurden Maßnahmen zur Sicherheit der Familie und Fabrik getroffen. Loyale Arbeiter wurden als Wachen aufgestellt. Zu groß war die Angst vor Plünderungen und Aufständen. Doch es blieb ruhig. Vorerst….

Am 11. November 1918 war der 1. Weltkrieg beendet und die Verlierer standen vor dem Abgrund der Geschichte.

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von croatiafreiburg.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her - 6 Jahre 3 Monate her #6 von croatiafreiburg
Zweites Kapitel - Die Fabrik im Wandel der Zeit (1918-1936)

Am 28. Juni 1919 unterzeichneten die Vertreter des Deutschen Reiches den Friedensvertrag von Versailles. Die Kolonien mussten abgegeben werden, Polen bekam Posen, Westpreußen und Soldau, Elsaß-Lothringen ging an Frankreich, das Memelland wurde von Litauen beansprucht, Eupen und Malmedy gingen an Belgien, Nordschleswig fiel an Dänemark und das Hultschiner Land wurde der Tchechoslowakei zugesprochen. Das Rheinland wurde besetzt und entmilitarisiert. Die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn musste aufgelöst werden und es entstanden Österreich, Ungarn, Jugoslawien und die Tschechoslowakei. Zu diesem Zeitpunkt war die Bundesrepublik Österreich als Staat nicht lebensfähig. Es wurde der Anschluss an Deutschland angestrebt. Jedoch untersagten dies die Alliierten. Die Gebiete des ehemaligen Osmanischen Reichs (Syrien, Irak, Transjordanien und Palestina) wurden unter britische und französische Mandatsherrschaft gestellt.

• insgesamt verloren die Mittelmächte weit über 3 Mio. qkm und 20 Mio. Menschen
• Deutschland durfte nur 100.000 Soldaten unterhalten.
• untersagt waren schweren Waffen, großen Kriegsschiffe und eine Luftwaffe
• Deutschland wurde Republik


Karte über die Gebietsverluste des Deutschen Reiches nach dem 1. WK

Die neue Republik stand unter keinem guten Stern. Der verlorene Krieg, die Auflagen des Friedenvertrages von Versailles und die Wirtschaftskrise erschütterten das Deutsche Reich. Die Familie hatte Ihre Produktion umgestellt. Doch Ihr Vermögen (Bargeld) war nichts mehr wert. Die Inflation und die verlorenen Kredite an das alte Kaiserreich waren die wichtigsten Gründe für den Verlust Ihres Vermögens. Der Verkauf der Waren ins Ausland war durch die Versailler Beschränkungen sehr erschwert. Die Arbeiter mussten mit Waren bezahlt werden. Die Reichsmark war kaum etwas wert. Dennoch ließ sich Karl-Gustav nicht beirren und versuchte seine alten Geschäftspartner in den USA zu kontaktieren. Mitte der 20er Jahre stabilisierte sich die Wirtschaft und die Lage im Reich besserte sich ein wenig. Die Firma konnte wieder schwarze Zahlen schreiben. Diese Phase dauerte jedoch nicht allzu lange. Als 1929 die Weltwirtschaftskrise eintrat, traf diese Krise das schwache und abhängige Deutsche Reich besonders hart. Durch die Krise wurde auch die Politik im Reich radikalisiert. Die KPD und die NSdAP wurden immer stärker. Beide Parteien wurden von Karl-Gustav und seinem Bruder Wilhelm entschieden abgelehnt und teilweise bekämpft. Beide Parteien waren den Brüdern zu sozialistisch und revolutionär. Die Brüder standen politisch zur Zentrumspartei. Der Vater Peter Albrecht sagte kurz vor seinem Tod im Jahr 1928: „Lasst auf keinen Fall die radikalen Parteien an die Macht, das wäre der endgültige Untergang des Reiches. Unser Ziel muss die Wiederherstellung der Monarchie mit modernem Antlitz sein“. Diese Worte trieben die beiden Brüder von nun an. Deswegen spendete man der Zentrumspartei enorme Summen, damit diese gegen die beiden neuen und starken Volksparteien eine Chance haben konnte. Als es Anfang der 30er Jahre zur größten politischen Krise seit 1919 kam und der aufstrebende Politiker A. Hitler die Macht fast in den Händen hält, organisierte Wilhelm Albrecht (mit großer Hilfe seines Bruders) einen Umsturzversuch. Mit Hilfe seiner ehemaligen Offizierskollegen aus dem 1. WK, wurde Ende 1935 ein Putsch durchgeführt. Dieser sollte die ehemalige Kaisermonarchie wiederherstellten. Für Gott, Vaterland und Kaiser war der Spruch der Putschisten um Wilhelm Albrecht.


Szene: Putsch der Monarchisten Dez. 1935

Die Firma des Bruders spielte dabei eine gewichtige Rolle. Einerseits finanzierte man den Putsch, anderseits wurden im geheimen Waffen und Munition produziert und an die Putschisten im ganzen Reich verteilt.
Im Dezember 1935 war es endlich soweit. Kaisertreue Milizen unter der Führung Wilhelms und seinen ehemaligen Offizierskollegen verhaften am 20. Dezember 1935 alle wichtigen Funktionäre der Kommunistischen Partei und der NSDAP. Nur einige Tage später wurde der ehemalige Thronfolger zum neuen deutschen Kaiser Wilhelm III. proklamiert. Damit begann für das Reich und die Familie Albrecht eine neue ereignisreiche Epoche.


Potrait des neuen Kaisers Friedrich Wilhelm Victor August Ernst von Preußen alias Wilhelm III.


Potrait des neuen Kaisers Friedrich Wilhelm Victor August Ernst von Preußen alias Wilhelm III.

Am Abend des 26. Dezember feierte die Familie das Weihnachtsfest 1935 und gleichzeitig die Wiederherstellung der deutschen Monarchie. Doch damit war die Aufgabe noch lange nicht beendet. Im Gegenteil, das schwache Reich stand nun vor wichtigen und schweren Aufgaben. Dabei sollte die Firma Albrecht mit Geld und Waffen helfen. Die Aufgabe der Brüder Albrecht war es nun, weitere Unterstützer unter den Unternehmern im Reich zu finden.
Natürlich wussten beide Brüder, dass man bei Erfolg enorme Summen an Geld verdienen könne. Doch Ihre Motivation war nicht Ihr eigenes Vermögen, sondern es ging Ihnen um ein starkes und mächtiges Deutsches Kaiserreich.

Am Neujahrstag 1936 begann die neue Zeitrechnung und dunkle Wolken zogen am Himmel auf........

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von croatiafreiburg.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her #7 von croatiafreiburg
Drittes Kapitel - Glanz und Gloria

1. Der Neubeginn

Anfang des Jahres 1936 übernahm der neue deutsche Kaiser Friedrich Wilhelm Victor August Ernst von Preußen (* 6. Mai 1882 im Marmorpalais in Potsdam) als Kaiser Wilhelm III. die Regierungsgeschäfte des deutschen Reiches.


aktuelles Bild Wilhelm III. Sommer 1935

Ein Vertrauter und enger Freund der Familie Albrecht wurde zum neuen Reichskanzler von Kaisers Gnaden ernannt.


Potrait des neuen Reichskanzlers Robert M. Dez 1935

Das Ausland war von den Ereignissen im Deutsche Reich überrascht worden. Die ausländischen Geheimdienste hatten komplett versagt.
So entgegnete dem neuen Kaiser und seiner Regierung nur wenig Widerstand von Seiten der Briten, Franzosen und Russen. Da die „Großmächte“ genügend eigene Probleme hatten, wollte man die Situation in Deutschland nur genau beobachten und nur im Notfall militärisch eingreifen. Daher sandten alle Großmächte etliche Spione ins Reich. Diese sollte die Lage beobachten und einen genauen Bericht über die aktuelle Lage im Reich erarbeiten.

<Regierungserklärung des Kaisers und dem neuen Kanzlers> (Diese wird aus Zeitgründen hier nur kurz erläutert: "In beiden Ansprachen ging es um den Anspruch des Reiches auf einen Platz unter den Großmächten; eine Revision des Versailler Vertrages; Respekt und Ehre für das Deutsche Kaiserreich)

Karl-Gustav Albrecht begrüßte die erste Regierungserklärung des Kaisers und seines neuen Kanzlers. Sein Bruder Wilhelm wurde als enger Berater ins Kriegs- und Wirtschaftsministerium berufen. Damit hatte die Familie eine wichtige Person an einer der Schaltflächen des Reiches installiert.

Preußen Glanz & Gloria (Musik)
http://www.youtube.com/watch?v=xsr3mf8GKio&feature=related

Sofort Anfang Januar 1936 berief der neue Reichskanzler Robert M. eine große Sitzung im Reichstagsgebäude ein. Auch beide Brüder Albrecht waren zu dieser Sitzung geladen. Immerhin sollten Sie bei der Neugestaltung des Kaiserreiches mitwirken.
Ausserdem waren alle wichtigen Minister, Politiker und Militärs anwesend.
Nach einer kurzen Ansprache des Kaisers, übernahm der Kanzler das Wort.

Nach dem Umsturz und der Wiedereinführung der Monarchie ging es dem Reichskanzler vorerst nun um die Sicherung der Monarchie. Dies muss das große Ziel in den nächsten Wochen und Monaten sein. Das ich durfte in dieser wichtige Stunde keine Schwäche zeigen.
Als der Kanzler sein Rede beendet hatte, bebte der Saal aufgrund des tösenden Beifalls und Euphoriebekundungen.
Auch die beiden Brüder waren begeistert von Ihrem neuen Kanzler und der neuen Hoffnung, dass Ihr geliebtes Reich wieder zu einer geachteten Weltmacht werden könne.

So stimmten alle zum Ende des Rede gemeinsam ein:

"Lang lebe der Kaiser"
"Nieder mit Versailles"

Nach Abspielen der Kaiserhymne, ging man zum Abendessen über. Diese Gelegenheit nutzte der Kanzler um mit seinen wichtigsten Beratern zu sprechen und sofort Aufträge zu erteilen.

So verlangte er von allen Ministern aktuelle Berichte über Ihre Ressorts.


die neue Reichsregierung im Januar 1936

Die meisten Berichte lagen am nächsten Tag auf dem Schreibtisch des Kanzlers.


Aussenpolitische Lage des Reiches im Januar 1936


wirtschaftliche Lage des Reiches im Januar 1936

Daten der aktuellen Armee-Daten (Jan 1936)







Am nächsten Morgen hängte sich Kanzler Robert M. eine neue Karte in das neu bezogene Büro auf:


politische Karte Europas (Jan 1936)


diplomatische Karte Europas (Jan 1936)

Gegen Mittag kamen noch zwei Spionageberichte rein:


Österreich (Jan 1936)


Großbritannien (Jan 1936)

Die ersten Entscheidungen des Kanzlers war die Ernennung drei neuer Minister (Dr. Schacht +10 IK; Dr. Goebbels +5% Forschung und Geheimdienstchef Frick 5% Gegenspionage)) und einem neuen Chef des Heeres (v. Blomberg -10% Nachschub) und Marine (Grauert).

Zudem wurden sofort beträchtliche Aufträge an die Wirtschaft ausgegeben. Auf Anraten von Wilhelm Albrecht sollten zunächst erstmal Industrieanlagen (+11) und Verteidigungsanlagen (Flak und Forts im Westen des Reiches) errichtet werden. Nach einer Besprechung mit Karl-Gustav Albrecht ließ sich der Kanzler davon überzeugen vorerst keine neue Kampfdivisionen aufzustellen. Zum einem sollte man die anderen Großmächte nicht verprellen und zum anderen wollte man erst einige Energie und Zeit in die Erforschung neuer Waffensysteme reinstecken.
Karl-Gustav und Wilhelm Albrecht waren seit Ihrem letzten Treffen mit einem gewissen Gen. Guderian große Anhänger der Panzerwaffe geworden. Hier sollte die Zukunft der modernen Kriege liegen. Daher forschte die Familie Albrecht schon seit einigen Monaten an panzerähnlichen Fahrzeugen. Erst wenn hierbei einige Fortschritte erzielt würden, war mit dem Aufbau von neuen Panzerdivisionen zu rechnen. Ziel war die Panzerwaffe zur tragenden Kraft der neuen Wehrmacht zu machen.
Auch das Reich begann damit, verstärkt neue Waffensysteme zu erforschen und testen. Dabei lag der Fokus auf Infanterie- und Panzerwaffen.
Der Pool an Wehrpflichtigen war relativ gut. So konnte man derzeit auf ca. 882 MP zurückgreifen.

Bei der Außenpolitik befahl der Kanzler besonders vorsichtig zu sein. Zunächst sollten die Beziehungen zu den Großmächten: Großbritannien, Frankreich, USA und der Sowjetunion stabilisiert und verbessert werden. Zu diesem Zweck reiste Wilhelm Albrecht im Auftrag des Wirtschaftministers in alle wichtigen Länder rund um den Globus. Dabei sollte er auch die sehr wichtigen Handelsbeziehungen aufleben lassen und teilweise neue Verträge abschließen.
Im Nachbarstaat Österreich wollte man deutlich an Einfluss gewinnen. Daher wurden geheime Spione damit beauftragt, die jetzige reichsfeindliche Regierung zu untergraben. Klares Ziel des Kaisers war es, die Deutsch - Österreich ins Reich einzugliedern.

Die vorgelegten Spionageberichte brachten noch keine echten Erkenntnisse darüber, was die anderen Staaten im "Ärmel" hatten. Doch der Anfang war gemacht. Der Kanzler erkannte schnell, dass man die Spionageabwehr und den Auslandsgeheimdienst ausbauen musste.

Hier die wichtigsten Daten der anderen Großmächte:

GB (4 Spione) IK: 161/132 - MP 435
UdSSR (4 Spione) IK: 161/156 - MP 1572
USA IK: 256/217 - MP 291
Frankreich IK: 98/90 - MP 597
Japan IK: 118/191 - MP 1063
Italien IK: 69/115 - MP 698 (Italien befand sich zudem im Krieg gegen Äthiopien)

Bereits in den ersten Stunden und Tagen konnte Wilhelm Albrecht einige sehr wichtige Handelsverträge abschließen. Das Reich war in seiner derzeitigen Lage stark von den Lieferungen aus dem Ausland abhängig. Um die Wirtschaft und Rüstung für einen eventuellen Krieg aufzubauen, musste man die Rohstofflage erheblich verbessern. Einige wichtige und große Deals wurden abgeschlossen. Vor allem Rohstoffe und Rohöl wurden eingekauft. Um dies zu finanzieren wurden überschüssige Kohle und Konsumgüter exportiert. Die Handelsbilanz blieb daher einigermaßen ausgeglichen. Die Staatsfinanzen waren nämlich ebenfalls knapp.

In der folgenden Woche traf sich Kanzler Robert mit seinen militärischen Beratern. Dabei wollte er sich einen genauen Überblick über die derzeitige milit. Lage und Stärke (eher Schwäche) des Reiches machen. Die Mannstärke lag bei ca. 230.000 Mann
Nun das Heer bestand aus 130 Brigaden, welche in zwei Oberkommandos (West und Ost) aufgeteilt waren. Es gab 41 Divisionen in 11 Korps und eine Heeresgruppe. Die Organisation des Heeres war eine totale Katastrophe.
Der neue Generalstabschef von Blomberg bekam sofort den Befehl, das Heer neu aufzustellen.

Bei der Luftwaffe war die Lage kaum besser. Lediglich 11 Geschwader (3 AJ + 8 TaBo) standen dem Reich zu Verfügung. Das waren ca. 1100 Flugzeuge. Damit war man nicht mal in der Lage, das Reich zu verteidigen.

Tja und die Marine musste nach der Niederlage im 1.WK am meisten leiden. Die Angst der Briten ließ die ehemalige Kaiserliche Marine auf nun 14 Großschiffen und 3 Zerstörergeschwader schrumpfen. Zudem besaß man noch 3 U-Bootgeschwader.

Nachdem der Kanzler die Lage kannte, war er niedergeschlagen. Die militärische Lage des Reiches war gelinde gesagt "total im Ars..". Hier musste unbedingt etwas geschehen.
Wenn das Reich seine Stellung und die verlorenen Gebiete wiederhaben wollte, ging dies (eventuell) nur in dem man Krieg führen musste. Dafür war die Wehrmacht viel zu schwach. Nicht mal gegen Polen hätte man derzeit eine echte Chance. Wie tief war das Reich gesunken.

Nun hieß es "Ärmel hochkrempeln" und arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten.

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her #8 von croatiafreiburg
2. Wieder im Konzert der Großen ?

Bereits in der ersten Woche konnten weitere wichtige Handelsverträge mit diversen Ländern abgeschlossen werden. Die Ressourcenlage stellte sich am 05. Januar 1940 somit wie folgt dar:

Energie + 51
Metall -48
Rohstoffe -17
Öl -87

Treibstoff +20
Finanzen +5


Am 09. Januar verabschiedete die neue Regierung Ihr erstes wichtige Gesetz: das neue Industriegesetz.



Dadurch sollte die Industrie weiterhin gestärkt und gefördert werden. Wilhelm Albrecht sollte zudem in den nächsten Wochen einige wichtige Dienstreisen unternehmen. Seine Hauptaufgabe sollte der Abschluss von wichtigen Handelsveträgen im Ausland sein. Die deutsche Rüstung und Wirtschaft musste genügend Mittel für den weiteren Aufbau des Reiches zur Verfügung und auf Lager haben. Nur so würde man mittelfristig wieder im Konzert der Großen mitspielen.

Am Abend vor dem Flug nach Stockholm besuchte Wilhelm seinen Bruder Karl-Gustav. Beim Abendessen sprach beide über die Pläne der neuen Regierung. Karl-Gustav begrüsste die neuen Entscheidungen sehr und schwärmte seinem Bruder von den letzten Ergebnissen seiner Experimente (z.B. Panzerwaffen) vor.
Als man später noch eine Zigarre rauchte, sprach man auch über die derzeitige Lage in Afrika. Dort kämpften die Italiener gegen das stolze Kaiserreich Äthiopien und versuchte dieses rohstoffreiche Land endlich zu besiegen.



Wilhelm war über das langsame Vorankommen der Italiener leicht erstaunt und auch besorgt. Immerhin sah er im Königreich Italien einen möglichen Verbündeten gegen Frankreich.
Doch sein Bruder war anderer Meinung über den südlichen Nachbarn. Er meinte, dass die Italiener nicht so stark sein, wie im allgemeinen angenommen. Die italinischen Waffen seien veraltet und die Armee in einem desolaten Zustand. Bei seiner letzten Reise nach Rom, hatte er verschiedene ital. Rüstungsfirmen besucht und war geschockt gewesen. Daher überraschte Ihn, das langsame Vorankommen der ital. Armee in Afrika überhaupt nicht.

Am nächsten Morgen flog Wilhelm von Köln nach Stockholm. Danach nach Moskau und schliesslich nach Washington.
Als er am 16. Jan wieder in Berlin ankam, konnte er einige gute Handelsverträge mit den Schweden, der USA und der UDSSR vorzeigen.
So konnten von nun an große Mengen an Metall und Stahl eingekauft werden. Die nötigen Divesen erzielte man mit dem Verkauf von Konsum- und Lebensmittelgütern in die USA.
Auch in den nächsten Tagen reiste Wilhelm in weitere Nachbarländer des Reiches und brachte fast immer gute Nachrichten (sprich gute Verträge) mit nach Hause.

So sah die Handelsbilanz Ende Januar 1940 dann schon wesentlich besser aus.



Der Kanzler war mit der Arbeit Wilhelms sehr zufrieden. Die Wirtschaftslage hatte sich innerhalb eines Monats erheblich verbessert. (IK: 144/201; MP 890 Stand 31.01.36)

Auch aussenpolitisch war die Lage befriedigend. Die Wiedereinführung der Monarchie hatte kaum negative Reaktionen im Ausland herbeigeführt.

Der Einfluss in Österreich wurde leicht gesteigert, sodass der Deutsche Reichsbund (DRP) in Österreich nun bereits 2 % des Volkes hinter sich hatte.



Innenpolitisch lag die Unterstützung im Volk mit 53% weiterhin in einem sehr guten Bereich.

Anfang Februar 1936 reisten die beiden Brüder Albrecht (auf Einladung des Kaisers) nach Kiel. Dort wurde das neue Kriegschiff der Kaiserlichen Marine, die "Admiral Graf Spee" vom Stapel gelassen. Mit diesem Schiff wollte das Reich seine wiedererstarke Stellung unter den Großmächten zeigen. Eine neue Zeitrechnung hatte begonnen. Bei diesem Treffen erhielt die Firma Albrecht (mündlich) die Zusage für mehrere Großaufträge der Wehrmacht.
Am 06. Februar wurden diese Verträge an die Firma Albrecht versendet. Die Firma sollte große Mengen an Panzerabwehrwaffen und schwere Artillerie bauen. Damit sollten die bestehenden Infantriedivisionen der Wehrmacht ausgerüstet und damit weiter aufgewertet werden.

Derweil konnten die "schwachen" italienischen Kolonialtruppen in Afrika endlich einige Fortschritte erzielen. Dennoch waren die deutschen Generäle weiterhin von der Schwäche der ital. Armee geschockt.



In den letzten Tagen des Monates wurde es im Kriegsministerium hektisch. Wilhelm Albrecht bemerkte, dass sich täglich neue Generäle beim Minister trafen. Sogar Reichskanzler Robert erschien mehrere Male im Büro des Ministers. Auf Nachfrage Wilhelms, erzählte Ihm der Sekretär des Ministers, dass es um die geheime Operation "Hagen" gehen würde.
Wilhelm war geschockt, als er von diesem Plan erfuhr. Das Reich war für solche Abendteuer noch nicht reif. Daher schrieb er ein Telegramm an seinen Bruder Karl-Gustav.
Auch Karl-Gustav war wenig begeistert, von diesen Plänen des Kaisers und Kanzlers. Daher entschied er sich zu einem Besuch beim Kanzler.
Am 28. Februar 1936 traf sich Karl-Gustav Albrecht mit dem Reichskanzler Robert M. in Berlin. Dieser fragte nach den Fortschritten bei den Rüstungsvorhaben und erhielt eine befriedigende Antwort. Schnell wechselte man das Thema auf die Geheimsache "Hagen". Der Kanzler war in keinster Weise unruhig, sondern beruhigte Karl-Gustav. Der Plan sollte lediglich eine Option von vielen sein. Die Reichsregierung wolle Österreich auf dem diplomatischen Wege ins Reich eingliedern. Doch um ein Drohszenario aufzubauen, habe man einen Invasionsplan entwickelt. Dieser sollte dann absichtlich "durchsickern". Damit wolle man etwas Bewegung in die Verhandlungen bekommen. Das Ausland solle wissen, dass man für alle Optionen "offen" sei.



Nach der Besprechung verabschiedete sich der Kanzler von Karl-Gustav. Er hatte noch eine Besprechung mit seinem engsten Berater. Dieser brachte Ihm die neuen Monatsstatistiken.

IK: 144/201 +14
MP: 826

Zustimmung im Volk: 46 % -7 %
DRP in Österreich: 4 % + 2%

Die Daten waren soweit ganz gut. Die Zustimmung im Volks sank zwar ein wenig. Doch damit hatte man gerechnet. Sobald die erste Euphorie abflachte, war es ganz normal, dass die Bürger wieder etwas kritischer wurden.
Am frühen Morgen des 05. März 1936 wurde der Kanzler durch eine Eilmeldung aus dem Außenministerium geweckt. General Franco und seine "Nationalisten" hatten in Spanien geputscht.



Wilhelm erfuhr diese unglaublichen Neuigkeiten, als er in sein Büro ging.

Karl-Gustav war geschockt, als er die Meldung vom Bürgerkrieg in Spanien im Radio hörte. War Europa reif für diesen Konflikt. Wie würden die Großmächte reagieren? Das Reich war noch viel zu schwach für diesen Konflikt. Er rief seinen Bruder an und fragte Ihn, ob er schon wisse wie die Haltung der Regierung wäre. Doch Wilhelm konnte Ihm keine Antwort auf diese Frage geben. Heute Mittag sei eine dringende Krisensitzung in der Reichskanzlei angesetzt. Dort würde er mehr erfahren.
Bei dieser Besprechung ging es hoch her. Wie solle man sich verhalten? Sollte man die Putschisten um Franco unterstützen. Die Besprechung eskalierte, als einer der Mitarbeiter des Kriegsministerium dem Kanzler zu heftig widersprach. Nach einigen Stunden entschied der Kanzler:
Man werde Franco helfen. Zudem sollte das Kriegsministerium umorganisiert werden. Die Mitarbeiter, die nicht im Sinne der Regierung handelten sollten sofort entlassen werden. Es sollten nur noch fähige und loyale Monarchisten eingestellt werden.



Zum Schluss enthüllte der Kanzler noch etwas Unglaubliches. Er wolle die Situation in Spanien schamlos ausnutzen und das entmilitarisierte Rheinland wieder mit deutschen Truppen besetzen. Die Chance war nun geradezu perfekt. Die Westmächte wären durch den Krieg in Spanien blockiert und würden wohl keinen offenen Konflikt mit dem Reich suchen.

So wurde am 07. März 1936, Hilfe nach Burgos (prov. Hauptstadt Franco´s) und Truppen ins Rheinland gesendet.
Das Ausland reagiert, wie es der Kanzler vorrausgesagt hatte. Nämlich fast gar nicht. Dies war der erste große außenpolitische Erfolg der neuen Regierung. Der Kaiser war total begeistert. Endlich war sein Reich wieder vollständig souverän.



Somit hatte sich die Landkarte Europas und Spaniens drastisch geändert:





In Afrika starteten die gebeutelten Italiener zu einer neuen Großoffensive. Der Duce hatte befohlen, dass dieser schmachvolle Feldzug bis Ende März 1936 beendet sein musste.



In den nächten Tagen reiste Wilhelm Albrecht nach Rom und Burgos um sich dort mit Beratern des Duce´s und Francos zu treffen. Dabei sollte er engere Zusammenarbeit zwischen den Staaten erreichen. Im deutschen Reich sah man beide Staaten als Verbündete im Kampf gegen die Kommunisten und Sozialisten in der UdSSR und Frankreich. Zudem hoffe man in Berlin, dass Franco (nach einem Sieg) sich gegen die Briten (Stichwort:Gibraltar Frage) erheben würde.

Daher flog Wilhelm nach Rom. Dort ließ er sich die augenblickliche Lage in Afrika berichten. Zudem wollte er sich über die Gesamtlage Italiens informieren. Die Lage in Afrika schien ganz ordentlich zu verlaufen. Nachdem der ital. Generalstab weitere Truppen nach Afrika geschickt hatte, kamen die Italiener besser voran und das Kaiserreich Äthiopien stand kurz vor der Kapitulation.
Auch sonst konnte Wilhelm eine deutliche Verbesserung der Strukturen in Italien erkennen. Die Wirtschaft hatte sich mit Hilfe deutscher Firmen erholt und begann nun neue moderne Waffen zu produzieren.

Als er mit dem Schiff nach Barcelona weiterreiste, war Wilhelm etwas mullmig zumute. Immerhin reiste er in einen Staat, indem gerade ein Bürgerkrieg tobte. Die Fronten waren immer noch nicht klar. Francos Truppen hatten sich bisland nur im Norden behaupten können. Auch an der Ostküste hatte man einige kleinere Erfolge erzielen können.
Aufgrund der gefährlichen Lage traf sich Wilhelm in Barcelona anstatt in Burgos mit den Vertretern der Nationalisten. Dabei versprach er den Spaniern weitreichende Unterstützung mit Waffen und Wissen.



Die spanischen Nationalisten kontrollierten Ende März folgende Städte: Burgos, Barcelona, La Coruna, Valladolid, Sevilla, Malaga und Murcia)

Von Barcelona aus reiste Wilhelm (per Schiff) weiter nach London. Dort sollte er sich mit Vertretern der britischen (Untergrund-) Monarchisten treffen. Er sollte die Lage in London erkunden und dann persönlich seinem geliebten Kaiser und Kanzler berichten.

Auf dem Schiff erreichte Ihn die Nachricht vom Sieg der Italiener in Afrika. Äthiopien kapitulierte am 28. März 1939. Der Staat war von nun an ein Satellitenstaat des ital. Königreiches.

Rechtzeitig zur monatlichen Lagebesprechung kehrte Wilhelm nach Berlin zurück. Nach der Besprechung wollte er dem Kaiser Bericht erstatten und dann zu seiner Familie weiterfahren.

Die Besprechung (Monatsbericht) verlief diesmal ohne grossere Vorkommnisse. Es wurden einige Daten vorgetragen und der Kanzler sprach einige Worte dazu. Insgesamt war die Regierung zufrieden. Die Zustimmung im Volke blieb konstant auf ca. 44 %. Die Wirtschaft war ebenfalls stabil. Der Außenhandel hatte sich weiterhin gut entwickelt.
Nun wartete man auf die ersten Forschungsergebnisse, damit man die Wehrmacht verstärken konnte.



Sofort nach der Besprechung reiste Wilhelm nach Duisburg zu seiner Familie. Er hatte nun 2 Wochen Urlaub vom Dienst. Natürlich würde er über alle Neuigkeiten sofort benachrichtigt werden.

Am nächsten Tag fuhr er zu seinem Bruder Karl-Gustav in die Firma. Dort sprach man über die neuesten Forschungsergebnisse. Karl-Gustav zeigte seinem Bruder die neuesten Entwicklungen. Man stand kurz vor einem wichtigen Durchbruch bei Infanterie- und Panzerwaffen. Auch war man dabei neue Kanonen zu testen.

Wilhelm war von den gezeigten Prototypen begeistert.

Noch bevor sein Urlaub zu Ende war, konnte die Firma einige neue Waffen vorzeigen. Wilhelm konnte also mit weiteren guten Nachrichten nach Berlin zurückreisen.

Als Wilhelm in Berlin ankam, berichtete er dem Kanzler sofort von den neuen Fortschritten. Dieser war natürlich begeistert. Er wollte diese Nachrichten jedoch erst bei der nächsten Monatsbesprechung weitergeben.

Die Besprechung am 2. Mai 1936 sollte deutlich ausführlicher werden. Daher waren Wilhelm und seine Mitarbeiter ab Mitte April 1936 pausenlos mit dem Erstellen der Berichte beschäftigt.

Doch es sollte sich lohnen. Es wurden umfassende Berichte über alle Großmächte etc. erstellt und dann am 02. Mai 1936 vorgelegt.













(ich denke die Berichte sprechen für sich, sodass ich diese nicht weiter kommentieren werde)

Zum Schluss wurde die aktuelle Lage in Spanien erläutert.

Das Hin und Her in Spanien ging weiter. Die Nationalisten hielten aber inzwischen fast den ganzen Nordwesten besetzt.



Als Wilhelm Alrecht Mitte Mai seinen Bruder und anderen Rüstungsfirmen besuchte, wurde Ihm die Fertigstellung neuer Panzerabkanonen mitgeteilt und teilweise auch vorgeführt. Damit würden die bisher bestehenden Divisionen für eine effektive Verteidigung gegen feindliche Panter ausgerüstet sein. Zudem hatte man auch bei der offensiven Panzerwaffen gute Fortschritte erzielt.

Der deutsche Geheimdienst berichte Mitte Mai 1936 aus Spanien. Dort schien es so, als ob Franco weiter auf dem Vormarsch sei.



Ende Mai 1936 besuchte Karl-Gustav seine Forschungsabteilung. Seine Mitarbeiter waren aufgeregt und berichteten von einem Durchruch bei der Panzerentwicklung. Diese Nachricht telegraphierte er sofort an seinen Bruder Albrecht nach Berlin.
Wilhelm berichte diese Nachricht sofort an seine Vorgesetzten und seinem Minister.

Mit großer Spannung erwartete man im Reich den Ausgang der Wahlen in Frankreich. Karl-Gustav hatte vorher schon die Befürchtung, dass unser Nachbarland einen weiteren Linksrutsch erleben würde. Dies würde die Spannungen zum Deutschen Kaiserreich weiter verschärfen.

Am Morgen des 02. Juni 1936 stand es in allen Tageszeitungen im Reich: "Frankreich ist Sozialistisch" oder ähnliche Schlagzeilen.



Damit war die Gefahr im Westen deutlich grösser geworden. Im Frankreich waren entschiedene Gegner der Monarchie an die Macht gekommen. Das Reich musste seine Verteidigungskraft im Westen weiterhin stärken. Nie wieder wolle man dem Druck aus Paris nachgeben müssen.

Dennoch reiste Wilhelm Anfang Juni nach Paris und danach nach Moskau um weitere Handelsverträge abzuschliessen. Die Lage sollte wirtschaftlich weiter ganz normal verlaufen. Die Reichsregierung wollte im Augenblick keine offene Konfrontation gegen Frankreich oder der UdSSR. Dies lag auch an der unklaren Lage in Spanien. Solange Franco den Sieg nicht sicher hätte, wolle man sich es mit Frankreich und der UdSSR nicht verscherzen.

Aus Spanien kamen weiterhin gute Nachrichten. Franco war Mitte Juni weiterhin auf dem Vormarsch und hatte nun den Norden, Katalonien und Südspanien unter Kontrolle.





Anfang Juli 1936 trat die Reichsregierung zusammen um die Halbsjahresdaten zu besprechen. Auch Wilhelm Albrecht war bei dieser Sitzung anwesend. Jedoch als stiller Beobachter. An diesem Tage sprachen die "Politiker". Auch der Kanzler war ungewöhlich still an diesem Tage.





Mit der wirtschaftlichen Lage konnte man weiterhin zufrieden sein, auch wenn es noch viel zu verbessern gab.

Der Kanzler bat Wilhelm nach der Sitzung zu sich ins sein Areitszimmer. Wilhelm war überrascht. Was wollte der Kanzler von Wilhelm?
Als beide im Arbeitszimmer saßen, begann der Kanzler von seinen Plänen für die Neuordnung Europas zu sprechen. Er erläuterte seine Pläne und wollte die Meinung Wilhelms darüber hören.

Die Pläne des Kanzlers waren äusserst riskant. Zuerst wollte er die verlorenen Gebiete des Reiches zurückholen. Doch das war nicht genug. Um das Reich dauerhaft zu einer Großmacht zu machen, müsse das Reich seine Grenzen im Osten erweiteren. Ein starkes Russland im Rücken war eine stetige Bedrohung für das Reich. Diese wolle er dauerhaft ausschalten und das kommunistische Russland vernichten. Seine Vision war ein schwaches (abhängiges) russisches Zarenreich im Osten. Dadurch würde man im Westen freie Hand haben und nie wieder unter der "Fuchtel" der Westmächte geraten. Dazu Bedarf es auch starke und zuverlässige Partner in Europa und in der Welt. Der Kanzler dachte dabei an das Königsreich Italien, Ungarn, Finnland, Rumänien,Spanien, Argentinien und das Kaiserreich Japan.
Wilhelm hört dem Kanzler gebannt zu und bat um Bedenkzeit. Er müsse dies alles erstmal verdauen und sich Gedanken machen. Er versprach dem Kanzler, dass er Ihm seine Meinung innerhalb eine Woche miteilen werde.

Bei einem Thema waren sich beide einig. Zuerst musste Franco den Sieg in Spanien erreichen. Dadurch würde Frankreich in die Zange genommen werden und eingekreits sein. Dies wäre ein strategischer Vorteil für das Reich.

Die Lage in Spanien schien sich weiter für Franco zu drehen.


Spanienfront Mitte Juli 1936

Mitte Juli 1936 begannen die XI. Olympiade in Berlin. In dieser Zeit war die Weltpolitk in den Hintergrund getreten. Erst als die Olympiade am 16. August 1936 beendet wurde, ging es auf der politischen Weltbühne wieder weiter.
(Ach wenn doch immer Olympiade wäre, dachte sich Wilhelm Albrecht)



Die Spanische Front veränderte sich in den nächsten Wochen weiter zu Gunsten der Nationalisten. Die Republik hatte nunmehr nur über Mittelspanien die volle Kontrolle.





Im Deutsche Reich geschah nichts wirklich Nennenswertes. Erst Ende Oktober kam wieder etwas mehr Bewegung beim Heer. Das II. Armeekorps wurde zur Verstärkung der Grenzen nach Ostpreußen verlegt. Die Polen sahen dies sicherlich nicht besonders gerne.

Derweil forschten deutsche Ingenieure im ganzen Reich fieberhaft an neuen Waffen und Waffensystemen. Am 24.11.1936 konnte der erste mittlere Panzer (als Prototyp) vorgestellt werden.



Bis zum 26. Nov 1936 schloss sich der Ring um die Spanische Republik immer weiter.



Daher beschloss die rep. Regierung Ende November eine letzte Großoffensive gegen Franco zu starten. Alle Reserven wurden mobilisert. Sollte diese Offensive scheitern, wäre der Krieg endgültig verloren.

Im Reich sank die Unterstützung für die Reichsregierung auf den niedrigsten Wert seit der Wiedereinführung der Monarchie. Nur noch knapp 30 % aller Deutschen standen hinter der jetzigen Regierung. Doch dies machte dem Kanzler keine Sorgen. Er wußte, dass dies ganz normal war. Immerhin hatte man erstmal einige unpopoläre Entscheidungen getroffen. Das würde mit der Zeit wieder besser werden.

Die Offensiven der spanischen Republik brachte trotz grosser Anstrengungen zunächst keine Verbesserung Ihrer Lage.


"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her #9 von croatiafreiburg
3. Die Welt verändert sich

Als die Familie Albrecht am 2. Weihnachtstag zusammen im großen Wohnzimmer des Familienhauses saß, freute man sich über die paar freien und ruhigen Stunden. Doch bereits einige Tage später musste Wilhelm wieder zurück nach Berlin reisen. Vorher ließ er sich von seinem Bruder die neuesten Entwicklungen in der Farbik zeigen.

Während Wilhelm mit dem Zug nach Berlin reiste, schaute er sich die neuesten Daten und Fakten des Reiches an. Immerhin sollte er einen kleinen Redebeitrag bei der Jahresversammlung der Regierung halten. Er wollte ja nicht unvorereitet sein.

Besonderen Augenmerk legte er auf die Wirtschaftsdaten und die Geheimdienstberichte der übrigen Großmächte.



Wilhelm schaute sich die Daten der anderen Großmächte sehr genau an. Dabei erkannte er, dass lediglich die USA wirtschaftlich stärker war. Doch er erkannte auch, dass die Westallierten, falls sie mit den USA und UdSSR verbündet wären, deutlich stärker waren als das Reich, Italien und Japan zusammen. Die Rohstofflage bei den "Achsen" Mächten, die der Kanzler als neues Bündnis plante, war deutlich schlechter als die der möglichen Feinde. Daher wollte Wilhelm folgenden Rat an den Kaiser und den Kanzler richten:

Man müsse sich mit einer den beiden Seiten verbünden, ehe man einen Krieg lostreten würde. Danach müsste man die anderen Seite vernichtend schlagen, sodass die andere Seite weiter verbündet bleibt. Aber am wichtigsten wäre es die USA ganz aus einem Krieg zu halten. Daher würde er ein Bündniss mit Argentinien vorerst ablehnen. Das würde die USA nicht mitmachen. Zudem müsse man die Japaner etwas zügeln. Diese würden die USA sonst in einen Krieg hineinziehen.













Aus dem Berichten war zu lesen, dass die USA und UdSSR in den Ausbau Ihrer Infrastruktur und der Rüstungsindustrie investierten. Das brachte das Reich in eine schwere Zwangslage. Den die Zeit spielte für die beiden grossen Staaten im Westen und im Osten.

Bedenklich war auch die enorme Aufrüstung der Japaner. Was führten diese im Schilde. Wilhelm hoffte, dass seine Reise nach Tokio, vom Kaiser genehmigt werden würde. Dort wollte er mehr über die japanischen Pläne herausfinden.

So traf sich das Kabinett Anfang Januar 1937.



Nach dem Treffen, sprach Wilhelm mit dem Kanzler über diverse Dinge. Dabei ging es auch um seine Reise nach Tokio. Der Kanzler versprach, dass Wilhelm nach Japan reisen könne, doch vorher sollte er nach Spanien reisen. Dort sollte er die Lage persönlich begutachten und dann einschätzen.

So reiste Wilhelm am 05. Januar nach Barcelona. Dort traf er sich mit hohen Vertretern der Nationalisten. Sofort berichteten Sie über die aktuelle Lage in Spanien.



Die Truppen Francos kontrollierten weiterhin die grössten Teile des Landes. Doch der Feind war noch nicht geschlagen. Im Gegenteil, man kämpfte verbittert weiter.

Es schien so als ob die finale Phase im Bürgerkrieg nun gekommen war.

Im Ministerium für Auslandsspionage hatte man den ersten Spionageerfolg erzielt.



Den ganzen Januar und Februar 1936 tobten die Kämpfen in Spanien. Die Republik hatte sich erholt und schlug nun zurück.





Die Republik konnte den Westen Spaniens wieder befreien und besetzen. Nachdem man am 14.03.37 die Hauptstadt der Nationalisten überraschend erobern konnte und General Franco gefangen genommen wurde, war die Armee der Nationalisten ohne Kopf und die Moral sank auf den Nullpunkt.
Am folgenden Tag kapitulierten Francos Männer. Die Republik hatte durch einen raffinierten Coup Ihren Kopf gerade noch so aus der Schlinge gezogen.

Als die Meldung in Berlin eintraf, war man geschockt. Europa war über Nacht weiter nach links gerutscht. Die Möglichkeit Frankreich einzukreisen war damit verloren.
Damit hatte in Berlin niemand gerechnet. Sofort wurde eine kleine Krisensitzung einberufen. Wilhelm sollte sofort nach Madrid reisen, um dort die Freilassung Francos nach Berlin auszuhandeln.

Daher reiste Wilhelm (in geheimer Mission) nach Spanien. Doch in Madrid empfing man den "Deutschen" nicht mit offenen Armen. Die Freilassung Francos wurde abgelehnt. Ihm sollte ein Prozeß gemacht werden. Die Anklage lautete auf Hochverrat. Im Fall eines Schuldspruches würde dies das Todesurteil für General Franco bedeuten.

Wilhelm verliess Madrid und fuhr dirket nach Duisburg zu seinem Bruder Karl-Gustav. Er holte sich Rat von seinem älteren Bruder. Die Lage in Europa hatte sich drastisch zu Ungunsten des Reiches verändert. Die machte Ihm grosse Sorgen.

Karl-Gustav versuchte seinen Bruder zu beruhigen. Spanien war für die Ziele des Reiches nicht so wichtig. Doch auch er war leicht besorgt.

In den nächsten Wochen gab es keine grösseren Ereignisse in der Welt. Erst am 06. Mai 1937 ereignete sich eines der grössten Unglücke der jungen Luftfahrgeschichte.



Hier einige Fakten zum Unglück:
http://de.wikipedia.org/wiki/LZ_129#Die_Hindenburg-Katastrophe


Das nächste große Unglück der Luftfahrt ließ nicht lange auf sich warten.



Hier einige Fakten zum diesem Unglück:
http://de.wikipedia.org/wiki/Amelia_Earhart

In den letzten Monaten reiste Wilhelm mehrere Male nach Tokio. Dort erfuhr er einige wichtige Dinge über die Pläne des jap. Kaiserreiches. Die diplomatischen Spannungen mit China hatten seit Jahresbeginn deutlich zugenommen.

Mit dem Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke begann am 13. Juli 1937 der jap.-chin. Krieg. Asien war zu einem neuen Kriegsschauplatz geworden.
Wilhelm war von der Meldung nicht sonderlich überrascht gewesen. Die Provokationen der letzten Wochen, waren die ersten Vorboten eines Konfliktes in Asien. Die Frage, die sich Wilhelm und viele anderen Europäern nun stellen war: Wie würde die USA reagieren?



Doch die blieben zum Glück vorerst "neutral".

Die ersten Tagen des Krieges zeigten die Kräfteverhältnisse relativ deutlich und schnell. Die Japaner konnten schnell vorrücken und Peking und Tijan erobern.





Während das jap. Kaiserreich von Sieg zu Sieg eilte, konnte die Reichsregierung den weiteren Ausbau der Industrieanlagen vermelden. Kaiser Wilhelm III. war sehr zufrieden in diesen Tagen.

Anfang Juli 1937 landeten jap. Truppen an der chin. Ostküste an. Die Landunsgzone konnte sofort gesichert werden. Mit diesem Erfolg hatte keiner der ausländischen Militärberater der Chinesen gerechnet.



In den nächsten Tagen vergrösserten die Japaner Ihre Landungszone. Im Norden rückten die Japaner weiterhin voran.



Am 23. August 1937 eroberten die Japaner den wichtigen Hafen Lianyungang. Damit war der Nachschub der Landungstruppen endlich gesichert.

Derweil stellte die Wehrmacht am 26. August 1937 die erste echte Panzerdivision in den Dienst. Wilhelm Albrecht lud seinen Bruder zu den Feierlichkeiten nach Berlin ein. Dort wurde eine kleine Parade mit den neuen Panzern abgehalten.



Auch Ende August und September 1937 vermelden unsere Späher den weiteren schnellen Vormarsch der Japaner.

Am 03.09.1937 fällt die chin. Hafenstadt Nantong. Damit hatte die jap. Invasionsarmee nun drei wichtige Häfen in Ihren Händen.




Bis zum 21. Sept 1937 war der ganze Norden in japanischer Hand. Einer der Veründeten der Republik China stand kurz vor der Kapitulation. Shanxi war milit. geschlagen. Daher kapitulierte Shanxi am 22.09.1937.



Shanxi wurde unter Mengkukuo und Japan aufgeteilt. Die Japaner verstärkten Ihre Bemühungen im Norden.



Die neuen Offensiven der Japaner waren erfolgreich gewesen. Immer tiefer drang man ins Landesinnere des Feindes ein. Am 12.10.37 fiel die Stadt Jinan. Das Ziel des jap. Oberkommandos war klar. Man wollte die Nordarmee mit der Ostarmee vereinen. Diese Mission konnte am 23.10.37 mit der Einnahme Junan erfolgreich abgeschlossen werden.











Damit hatten die Japaner den Krieg eigentlich gewonnen. Doch Wilhelm warnte davor, sich zu früh zu freuen. Dies habe man im spanischen Krieg auch gemacht und wurde am Ende bitter enttäuscht.

Wilhelm reiste Ende Oktober nochmals nach Japan. Damit wollte die Reichsregierung Ihre Unterstützung für das jap. Kaiserreich unterstreichen.

Am Tag seiner Ankunft (01.11.) verbreitete sich die Nachricht der Einnahme Shanghais. Die Laune der jap. Freunde war dadurch merklich angestiegen. Wilhelm genoß den Aufenthalt und die Gepräche in Japan. Man zeigte Ihm auch einige der neuen Fabriken und Schiffswerften.

Nach 1 Woche reiste Wilhelm zurück und traf in Berlin ein. Dort berichtete er seinem Minister, ehe er weiter nach Duisburg reiste. Dort besuchte der die Firma seines Bruders. Sein Bruder berichtete davon, dass die Firma einige Großaufträge der Reichsregierung erhalten habe. Das Einkommen und Vermögen der Familie war seit 1935 erheblich angewachsen. Die Familie war nun eine der reichsten und einflussreichsten Familien in ganz Europa.

Wilhelm berichtete seinem Bruder von den Gesprächen und den neuen großen Fabrikanlagen in Japan. Besonders angetan war er von der jap. Disziplin der dortigen Menschen.

Derweil eroberten die Japaner immer weitere Teile Chinas.



Am 11.12.37 wurde die Halbinsel bei Tsingtau erobert. Gleichzeitig wurde die Stadt Xinan eingekesselt.



So ging Wilhelm mit vollster Zufriedenheit in die Weinachtsfeiertage.

Das Silvesterfest feierte Wilhelm mit seiner ganzen Familie in Duisburg.

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her #10 von croatiafreiburg
4. Jahreswende 1937/1938

Nach den schönen und erholsamen Feiertagen kehrte Wilhelm Alrecht wieder nach Berlin zurück. Die Tage bei seinem Bruder hatten Ihn wieder gestärkt und mit guten und neuen Ideen erfüllt. Er genoß die Gespräche mit seinem älteren Bruder immer wieder. Meistens ging es um die mögliche Außenpolitik des Reiches und deren Auswirkungen. Wilhelm erzählte seinem Bruder von den Plänen der Inasions Österreichs und der Tschechoslowakei.

Als er Ihn sein Büro eintrat, lag auf seinem Schreibtisch bereits eine neue Lagekarte der Asienfront.



Ausserdem stapelten sich etliche neue Berichte der verschiedenen Ministerien auf seinem Schreibtisch. Diese musste er sich nun schnell noch anschauen. Die Jahresbesprechung war für den 04. Januar angesetzt. Er begann also sofort mit der Durchsicht der Akten.
Um gut vorbereitet zu sein, machte sich Wilhelm zu allen Akten kurze Notizen.


Unterstützung im Volk leicht angestiegen. 37 % stehen hinter unserer Regierung. Zufrieden.


Industriekapazität weiter angewachsen (154/215); Produktion läuft auf 100%; Rohstoffbedarf im grünen Bereich. Zufrieden, aber weiter ausbaufähig.


Ausgaben für Forschung fast 100% , Rest geht in die Aufklärung & Spionage; mit den bisherigen Entwicklungen kann man sehr zufrieden sein. Viele neue morderne Waffen entwickelt


aussenpolitischer Fokus auf Österreich; Lage des Reiches ist derzeit noch relativ neutral; Handelsbeziehungen zu vielen Staaten. Weiter beobachten


Heer weiter verstärkt; Ziel bis Anfang 1939 sollte mind. 300 Brigaden sein. Ausrüstung der jetzigen Divisionen wurden alle modernisiert.


britische Wirtschaft weiter erstarkt (171 IK); Bau von neuen Divisionen


Kriegswirtschaft auf Hochtouren (IK 228) ; Zusammenhalt und Unruhe im Auge behalten.


franz. Wirtschaft weiterhin schwach (78 IK) ; derzeit wäre Frankreich kein Gegner für uns; Zusammenhalt im Volk niedrig


ital Wirtschaft weiter im Aufwind (110 IK); forcieren den Ausbau Ihrer Landstreitkräfte; mögliche Kriegspläne beobachten!!


unglaubliches Wirtschaftspotenzial (239 IK) ; weiterer Ausbau von Industrieanlagen in Planung; weiter genau beobachten


derzeit stärkste Wirtschaftsmacht (IK 255), weiterer Ausbau der Industrie und des Heeres


Zusammenhalt unter 50 % ; Unterstützung für unsere Schwesterpartei jetzt bei ca. 12 % ; Vorbereitungen für Putsch laufen auf Hochtouren

Allgemeine Notizen für die Besprechung:

- weitere Ausbau der Luftwaffe und Heer notwendig
- Ausbau der Wirtschaftskraft / bessere Effiktivität notwendig
- Rohstoffbedarf durch Verträge weiter absichern / Rohstoffe auf Lager legen
- Forschung: Fokus auf Industrieentwicklung und neue Waffensysteme legen
- Aussenpolitik: Anschluss Österreich erreichen; Destabilisierung der Tschechoslowakei herbeiführen, dann Sudetenfrage hochkochen lassen

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her - 6 Jahre 1 Monat her #11 von croatiafreiburg
5. "Friedliche"Expansionen

Anfang 1938 besuchte Wilhelm einige Male Wien und anderen Städte in Österreich. Er sollte dort , die Lage und Stimmung im Volk auskundschaften. Währendessen liefen die diplomatischen Bemühungen über einen Anschluss Österreichs und andere ehemalige Reichsgebiete auf Hochtouren. Gesandte aus allen Staaten gaben sich die Klinke im Außenministerium. Derweil beratete sich der Kanzler mit seinen engsten Mitarbeitern. Die weitere Vorgehensweise sollte besprochen und abgesprochen werden.

Ende Januar 1938 wurde eine neue Frontkarte aus Asien gezeichnet. Die Japaner haben weitere Fortschritte erzielt und drängten immer weiter ins Landesinnere hinein.



Die Gespräche mit den Unterstützer eines Anschluss Österreichs wurden im Laufe des Februars immer intensiver. Das Ziel war klar. Man wollte Österreich wieder ans Deutsche Kaiserreich angliedern. Wenn möglich ohne Kriegshandlungen. Dafür war das Reich noch nicht stark genug.

Aus Asien erreichte das Außenministerium neue Nachrichten von der Front. Die Japaner waren weiterhin auf dem Vormarsch und nicht zu stoppen. Wilhelm rechnete mit der chin. Kapitulation in wenigen Wochen.



Mitte März 1938 überschlugen sich die Ereignisse in Österreich. In mehren Städten des Landes kam es zu Demos und Streiks. Der Volkswille war durch deutsche Agenten aufgestachelt worden. Nun schien sich dies bezahlt zu machen. Am 19. März war die Situation nicht mehr haltbar. Die österreichische Bundesregierung floh ins Ausland. Die neue provisorische Regierung rief den deutschen Kaiser zur Hilfe. Somit marschieren am Abend des 19. März 1938 Wehrmachttruppen in Österreich ein.







Bereits am folgenden Tag, reiste Wilhelm Albrecht nach Wien. Er sollte dort die neue Reichslandregierung organisieren und das neue Staatsgebiet bis auf weiteres führen. Eine sehr große Ehre für Wilhelm.

Das ehemalige Bundesheer wurde in die Wehrmacht eingebunden. Dies waren 2 Korps mit 5 Divisionen und 1 Abfangjägergeschwader. Damit wuchs die Wehrmacht über Nacht um ca. 25.000 Mann.

Die Wirtschaftsleistung wuchs auf 173/233. Durch den Anschluss wuchs die Unruhe im Reich jedoch auf ca. 5 %. Daher wurden geeignete Massnahmen zur Sicherung der Sicherheit im Reich eingeleitet.

Damit war das Reich weiter angewachsen. Die Expansion wurde im Ausland zwar mit leichten Argwohn gesehen, doch fast alle Staaten hatten schon lange damit gerechnet. Immerhin war die Österreicher ja auch "Deutsche". Damit war es Ihr gutes Recht wieder in einem Staat vereint zu sein.





Wilhelm begann sofort nach seiner Ankunft in Wien mit seiner Arbeit. Er ließ alle bisherigen "Staatsekretäre" zu sich rufen. Mit jedem führte er ein kurzes Gespräch und entschied dann darüber wen er für sich weiter beschäftigen wollte.

Trotz seiner Arbeit in Wien ließ sich Wilhelm regelmässig neue Frontkarten des Kriegs in Asien bringen.



Sein Bruder Karl-Gustav schrieb am 02. April einen Brief an Wilhelm. In diesem Brief äusserte sich Karl-Gustav besorgt über die neuerlichen Spannungen mit Prag. Die anderen Westmächte würde eine Aktion wie in Österreich sicherlich nicht dulden.

Dem Reich ging es zwar nur um die ehemaligen Reichsgebiete. Doch dies würde die Existenz der CSR als Ganzes in Frage stellen. Die CSR wäre damit nicht mehr auf der Landkarte.
Dies konnten die Westmächte und UdSSR nicht so einfach hinnehmen. Daher machte sich Karl-Gustav zu Recht grosse Sorgen um den schwachen Frieden in Europa.

Wilhelm konnte seinen Bruder nicht beruhigen. Immerhin wusste er vom geheimen Plan "Ottokar I.". Dieser lag schon einige Tage in der Schublade des Kanzlers. Doch der Plan sollte nur die letzte Lösung sein. Dieses Versprechen gab ihm der Kanzler.





An der Asienfront war der Vormarsch etwas ins Stocken geraten, dennoch standen die Japaner kurz vor dem Sieg gegen China.



Aufgrund der diplomatischen Spannungen bzgl. der Tschechoslowakei ließ sich der Kanzler die neuesten Geheimdienstberichte vorlegen.













Die Telefonat zwischen London, Paris, Rom, Moskau und Berlin glühten seit Anfang April 1938. Immer wieder ging es um das Sudentenland und die Forderungen der Reichsregierung.

Im Laufe des Aprils 1938 entwicklete sich eine enge Zusammenarbeit mit den Italienern. Diese versuchten zwischen den Westmächten und dem Reich zu vermitteln. Die Sowjets hielten sich bei den Gespächen um die Zukunft der CSR dezent zurück. Sicherlich wußte Stalin, dass er im Augenblick keinen Konflikt gebrauchen könnte. Oder er dachte sich, sollen sich die Kapitalisten den Kopf erstmal einschlagen. Ich warte noch ab.
Die "Freundschaft" mit den Italienern führte zu Gesprächen über einen gemeinsamen Beistandspakt.

Wilhelm hatte in Wien noch einiges an Arbeit zu erledigen. So konnte er im April keine Reisen ins Ausland tätigen. Doch sein Kollege im Amt reiste nach Bukrest. Dort wurden die Beziehungen zu Rumänien weiter verbessert. Am wichtigsten waren die Handelsbeziehungen. Immerhin hatte Rumänien eines der grössten Ölvorkommen Europas.

Auf Initiative der Italiener trafen sich die beiden Westallierten, UdSSR, Italien und das Deutsche Reich am 23.04.1938 in München. Bei dieser Friedenskonferenz, wurden das Problem "Sudentenland" besprochen. Witzigerweiser war die CSR nicht geladen. Dies führte in Prag zu Massenprotesten unter der Bevölkerung.

Am 25.04.1938 hatte die Konferenz eine Lösung gefunden. Die CSR musste das Sudentenland an das Reich abtreten.





Damit sah die neue Landkarte in Mitteleuropa wie folgt aus.



Durch das Abkommen gewann das Reich 300 MP und weitere IK +3/6. Zudem erhielt man die ehemaligen Grenzgebiete zur CSR zugesprochen. In diesen Gebiete standen fast alle Verteidungsanlagen der CSR. Diese war damit praktisch ohne Schutz verblieben.

Aufgrund der drohenden Kriegsgefahr, stieg die Unruhe im deutschen Volk leicht an. (+5 Unmut)

5 Tage später wurde der nächste "Knaller" gemeldet. Die internationalen Presseagenturen meldeten ein Waffenstillstand im Chinakrieg. Die Chinesen baten um eine Waffenruhe und mussten dafür erhebliche Zugeständisse an die Japaner machen.









Damit war der Krieg in Asien vorerst beendet. Doch die Japaner planten bereits weitere Aktionen in Asien.

Anfang Mai 1938 beendete Wilhelm seine administrativen Arbeiten im Wien. So konnte er am 06. Mai 1938 nach Berlin zurückkehren. Er kam gerade rechtzeitig. In einer geheimen Sitzung wurde am 08.05.1938 der neue Plan "Ottokar II." vorgestellt.





Mit diesem Wissen und einer neuen Landkarte Europas fuhr Wilhelm zu seinem Bruder. Dort wollte er sich über die Ereignisse der letzten Wochen mit seinem älteren Bruder beraten.



Als Wilhelm in Duisburg am 12.05.1938 ankam, erkannte er das die Polizei Ihre Maßnahmen gegen innere Unruhen wieder zurückstufte. Der Unmut im Volke war wieder voll unter Kontrolle, sodass es keine besondere Aktionen der Polizei etc. bedürfte.

Freudig begrüßten sich die beiden Brüder. Immerhin hatte man sich seit einigen Monaten nicht mehr gesehen. Man telefonierte zwar gelegentlich, aber bei diesen Gesprächen konnte man nicht so offen wie gewünscht sprechen.

Nach dem Abendessen, erzählte Wilhelm von der Zeit in Wien, den neuen Geheimplänen und die drohende Kriegsgefahr. Karl-Gustav hörte gespannt zu. Als Wilhelm seinen Vortrag beendet hatte, erzählte Karl-Gustav von den letzten Entwicklungen und Änderungen in der Fabrik. Als beide Ihre "Vorträge" beendet hatten, wurde über all diese Themen heftig diskutiert.

Wilhelm schöpfte aus diesen Gesprächen immer wieder neue Ideen und Energie. Nach weiteren 5 Tagen und Abenden, kehrte Wilhelm nach Berlin zurück. Dort stürzte er sich in seine Arbeit.

So war er maßgeblich an dem neuen Gesetzesentwurf zur Wehrpflicht, welches am 19.06.1938 verabschiedet wurde, beteiligt.



Anfang Juli reiste Wilhelm nach Italien zum Badeurlaub. Natürlcih traf er sich dort ab und zu mit Gesandeten der ital. Regierung und dem deutschen Botschafter in Rom. Doch meist machte er einfach nur Badeurlaub. Dabei lernte er auch seine künftige Ehefrau Maria kennen. Sie war eine Frau aus einem adligen Hause. Ihre Familie besaß ein Gehöft in Kampanien , war sehr vermögend und einflussreich.



Als Wilhelm (zunächst ohne seine Verlobte) nach Berlin ankam, lagen auf seinem Schreibtisch erneut neue Geheimdienst Akten. In letzter Zeit werden aber häufig solcher Dossiers erstellt, dachte sich Wilhelm als die Stapel auf seinem Tisch liegen sah.













Vorallem die Briten, USA und die UdSSR hatten wirtschaftlich stark zugelegt.

Am 13. August 1938 lief Karl-Gustav ganz aufgeregt durch die Fabrikhallen. Soeben hatte er von seinem Firmenleiter erfahren, dass man in der Forschungsabteilungen zwei neue Kanonen für Panzer entwickelt hatte.





Mitte August besuchte Maria zum ersten Mal Berlin und Ihren Wilhelm. Beide reisten dann nach Duisburg. Wilhelm stellte somit seine Verlobte der Familie vor. Die Familie empfing das "neue" Mitglied herzlich und alle waren glücklich, dass nun auch Wilhelm jemanden gefunden hatte.

Wilhelm gehörte zur deutschen Delegation, welche mit dem Kaiser Ende August nach Rom reiste. Dort sollte der "Stahl" Pakt zwischen dem Kaiserreich und dem ital. Königreich unterschrieben werden.

Am 26. August 1938 wurde der Pakt unterzeichnet. Beide Staaten waren nun Verbündete in der ACHSE.



Durch diesen Pakt und dem Umstand, dass die Westmächte alle Forderungen der Reichsregierung akzeptiert hatten, forderte der Kanzler noch mehr.

Jetzt wollte das Reich weitere Gebiete zurück. Die Münchner Konferenz hatte beim Kanzler den Eindruck hinterlassen, dass die Briten und Franzosen auf keinen Fall in einen neuen Krieg ziehen würden. Daher wollte Reichskanzler Robert nun auch die anderen verlorenen Gebiete (ausser Elsass-Lothringen) zurück haben. Er ließ daher sofort an neuen Plänen für die Gebiete im Osten arbeiten.

Nun standen auch noch die Italiener hinter uns. Im Notfall wären auch die Japaner bereits unserem Pakt beizutreten. Doch dies hatte noch Zeit.



Mitte September kam es in Prag zu Demonstrationen und Streiks. Wieder hatten deutsche Agenten für Unruhe in der Bevolkerung gesorgt. Diesmal versuchte man den Staat mit Hilfe der unzufriedenen Slowaken zu destabilisieren. Aufgrund der Ereignisse Mitte / Ende September kam es zu neuen Verhandlungen. Als die Slowaken Ende September Ihre Unabhängigkeit erklären und ungarische Truppen in die CSR eindrangen, schalteten sich Italien und das Deutsche Reich in den Konflikt ein. Mit dem ersten Wiener Schiedsspruch wurde das endgültige Ende der CSR besiegelt. Am 01.10.1938 hörte die CSR auf zu existieren. Ein neuer Staat war dadurch entstanden. Die Slowakei. Teile der CSR gingen an Ungarn und an das Deutsche Reich. Die Spannungen zwischen der Achse und den Allierten hatte nun Ihren Höhepunkt erreicht.





Durch diesen neuerlichen diplomatischen Affront gaben die Briten Ihre Peace-Poltik auf. Am 02. Oktober 1938 gaben die Briten und Franzosen den Polen eine Garantieerklärung ab. Damit wurde dem Reich deutlich gezeigt, dass weitere Aktionen nicht mehr hingenommen werden würden. Das Reich war damit gewarnt.



Am selben Tag unterzeichnet der neue slowakische Staatschef Tiso den Beitritt zur Achse.

Sofort bekamen deutsche Rüstungsfirmen Aufträge für die neue slowakische Armee.



Wilhelm saß am selben Tag in seinem Büro, als er von der britischen Erklärung erfuhr. Er wußte nun, dass weitere Aktionen unweigerlich zum Krieg führen würden. Dies änderte die Situation natürlich deutlich. Sie Strategie des Reiches musste neu überdacht werden.

Weitere Reaktionen im Ausland blieben nicht aus: So mobilisierte Frankreich und Polen Ihre Armeen am 05.10. bzw 19.10.38. Am 20.10.38 trat Australien den Alliierten bei. Südafrika trat Ende Oktober ebenfalls den Alliierten bei.



06.November 1938 Neuseeland trat den Allies bei. Damit waren viele ehemalige britische Kolonien nun mit den Briten und Franzosen verbündet.

Unterdessen wurde in Berlin an weiteren Operationen (Sicherung der Nordflanke) gearbeitet. Die Geheimstufe dieser Pläne war die höchste überhaupt. Wilhelm dürfte weder seiner Verlobten noch seinem Bruder über dise neuen Pläne berichten. Immerhin ging es bereits um grössere Operationen im Zuge eines grossen Krieges.

Zu Zwecke der Wehrverbesserung des Reiches wurde am 02. November ein neues Gesetz erlassen.



In Berlin wurde Ende des Jahres 1938 an den Plänen für einen möglichen Feldzug gegen Polen gearbeitet.




"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
Letzte Änderung: 6 Jahre 1 Monat her von croatiafreiburg.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her - 6 Jahre 3 Monate her #12 von croatiafreiburg
6. Frieden oder Krieg ?

Bereits Ende 1938 zeichneten sich weitere Spannungen zwischen den Großmächten ab. Jeder der großen Mächte versuchte nun möglichst viele Verbündete für Ihre Seite etc. zu gewinnen. Das Reich streckte seine Fühler sogar nach Moskau aus. Die geheimen Besuche in Moskau waren die ersten Annäherungsversuche seit Bestehen der UdSSR.

Am 01. Jaunuar reiste der Kaiser zum Neujahrsempfang des belgischen Königs nach Brüssel. Damit wurden die Beziehungen zwischen den beiden Staaten etwas verbessert. Die Belgier waren seit der Auflösung der CSR näher an die Alliierten gerückt.

Danach reiste der Kaiser nach Den Haag weiter. Auch hier ging es um die Verbesserung der Beziehungen mit den Niederlanden.

Am 02. Januar 1939 meldeten alle Nachrichtenagenturen, dass der albanische König das ital. Ultimatum akzeptiert hatte. Albanien war nun Teil des ital. Königreiches geworden. Wie die Italiener dies erreicht haben, wird wohl immer ein Geheimnis der Geschichte bleiben.





In Berlin fand die alljährliche Jahresitzung im Reichstag statt. Die neuesten Daten und Berichte des Reiches (Innenpolitik, Wirtschaft etc.) wurden vorgestellt und besprochen. Auch Wilhelm Albrecht war wieder als stiller Beobachter mit von der Partie.









Als letzter Tagesordnungspunkt wurde die Umstruktierung der deutschen Armee besprochen. Es wurden nunmehr zwei Wehrbereich Ost und West gebildet. Alle Einheiten bekamen neue und frische Kommandeure. Die Armee sollte bis Ende Januar 1939 vollständig neu strukturiert sein. Damit sollte der letzte Schritt der Heeresreform beendet werden.

Anfang Februar berichteten unsere Botschafter in Belgien und den Niederlanden, dass die Besuche positive Auswirkungen hatten.

Da die Bunkeranlagen der CSR nun nicht mehr genutzt wurden, fielen diese langsam auseinander. Daher befahl man die Anlagen komplett zu sprengen und abzutragen. Dieser Teil Europas würde nie wieder einem anderen Staat gehören.

Die Beziehungen zu den allen Nachbarstaaten wurden weiterhin intensiv gepflegt.





Im geheimen Arbeitsgruppen arbeiteten einige Berater des Kanzlers an den Plänen für den möglichen Feldzug gegen Polen. Auch Wilhelm gehörte einem dieser Arbeitsgruppen an. Als er Ende März 1939 seinen Bruder besuchte, war er sehr unruhig und schlecht gelaunt. Sein Bruder fragte nach dem Grund, doch Wilhelm durfte nicht ausplaudern. Zu gefährlich waren die Geheimnisse, die Wilhelm ins sich trug. Sein Bruder respektierte dies und beliess es damit.

Wilhelm war während seines Aufenthaltes sehr nachdenklich gewesen. Selbst sein Bruder hatte Ihn noch nie so gesehen. Selbst als Wilhelm im 1. WK an der Front diente, war er nicht so nachdenklich gewesen. Es musste also etwas bedrohliches sein, was die Reichsregierung vor hatte. Auch seine Verlobte Maria, die nun bei Ihm in Berlin wohnte, wusste nichts Genaues. Wilhelm hatte Ihr aus Sicherheitsgründen nichts erzählt. Immerhin gehörte er zum engsten Stab des Kaisers. Dieser "Kriegs"Rat war in allen geplanten Aktionen und Operattionen eingeweiht. Dieses Wissen teilten ca. 10 Personen im Reich. Dazu gehörte Wilhelm Albrecht. Er wollte dieses Vertrauen nicht missbaruchen.

Aufgrund einen wichtigen Besprechung des Kriegsrates musste Wilhelm am 29. März 1939 wieder nach Berlin reisen. Maria blieb bei der Familie in Duisburg.

Bei der Besprechung vom 30. März ging es hauptsächlich um die Pläne für die Operation "Gunter" und das Ultimatum an Litauen (wg. Memelland).
[spoiler:1d07vrqr]Wiedervereinigung mit Deutschland

Am 22. März 1939, eine Woche nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Prag und der Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren, schloss die litauische Regierung mit dem Deutschen Reich einen Übergabevertrag (Deutsch-litauischer Staatsvertrag), da sowohl Großbritannien als auch Frankreich der Annexion des Memellandes nicht zustimmten und die Forderung der litauischen Regierung nach Garantierung ihres Herrschaftsanspruchs ablehnten. Litauen war gezwungen, auf das deutsche Ultimatum an Litauen vom 20. März 1939 zu reagieren und zog daraufhin seine Truppen und Behörden ab und erhielt im Gegenzug eine Freihandelszone in Memel sowie freies Wegerecht für 99 Jahre. Die Rückkehr des Gebiets nach Deutschland wurde sowohl von der sich mit Ostpreußen verbundenen deutschen Bevölkerung als auch von den meisten einen litauischen Dialekt sprechenden Memelländern, die von der Politik Litauens enttäuscht waren, unterstützt.[6] Das Memelland wurde in das Land Preußen und in die Provinz Ostpreußen eingegliedert und trat zum Regierungsbezirk Gumbinnen. Memelländer, die ihre Staatsbürgerschaft wegen der litauischen Annexion verloren hatten, wurden wieder deutsche Staatsbürger.[/spoiler:1d07vrqr]











Alle Beteiligten konnten Ihre Ideen, Bedenken etc. einbringen. Der Plan sollte dann eventuell nochmals modifiziert werden. Im Augenblick plante Reichskanzler Robert keinen Krieg gegen Polen. Aber er wollte vorbereitet sein, falls die Polen die bald gemachten Vorschläge ablehnen würde.

Zum Schluss wurde das Ultimatum verfasst und an die litauische Regierung telegraphiert.

Die litauische Regierung akzeptierte das Ultimatum am 01. April 1939. Ein weiterer Erfolg des Reiches.







Nun reagierten auch die Dänen und mobilisierten Ihre Armee am 02. April 1939. Der Rest Europas blieb erstaunlich ruhig und passiv.

Während man in Berlin die neuesten Pläne und Strategien entwickelte und besprach, stellte die Wehrmacht die erste Sicherunsarmee (1. Sicherungsarmee) in Stuttgart auf. Die Armee sollte aus 5 Korps mit je 5 Divisionen (2 x Garnisonen - 1 PaK - 1 Art) bestehen. Diese Armee hatte die Aufgabe die Westgrenze (entlang des Rheins) zu schützen.

Auch hier blieb die Reaktion nicht aus. Luxemburg mobilisierte seine kleine Armee. Welch eine Bedrohung. Dennoch wartne Wilhelm davor, diese Reaktionen auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn man den Plan "Gunter" tatsächlich in die Tat umsetzen wollte, musste die Westgrenze standhalten. Wenn Luxemburg, Belgien und die Niederlande auf Seiten der Allies kämpfen würden, wäre die Grenze um ein Vielfaches länger und der Plan im Osten wäre unmöglich.

Aus diesem Grund bekam Wilhelm die Aufgabe, die Situation genau zu beobachten und eine Strategie für den Notfall zu entwickeln. Er würde also zum Chefstrategen der westl. Grenze.

Doch auch Wilhelm und der Botschafter in Brüssel konnte den Beitritt Belgiens zu den Allies nicht mehr verhindern. Am 26. April 1939 unterzeichnete Belgien den Beitrittsvertrag mit Frankreich und Großbritannien. Damit war das Königreich Belgien nun Mitglied der Alliierten.
Damit war die Reichsgrenze West etwas länger geworden.

Die Entwicklungen im Reich und in der Außenpolitik konnten die Unterstützung der Regierung im Volk kaum beeinflußen. DIese blieb weiterhin knapp über 50 %.

Nachdem man sich Ende Mai auf eine neue Militärstratege geeinigt hatte, wurden Anfang Juni die ersten Truppen verlegt. Im ganzen Reich wurden Divisionen umstationiert.

Die Elektrowerke Telefunken konnten am 26. Juni 1939 den ersten Prototypen eines modernen Radarsystemes vorstellen. Man wollte sofort mit der Serienproduktion beginnen.



Die Geheimpolizei konnte einen Ring illegaler Republikaner aushebeln und alle Mitglieder verhaften.



Seit Anfang Juli bis Anfang August 1939 wurden in Berlin die letzten Vorbereitungen für den eventuellen (Kriegs-) Notfall vorbereitet und die notwendigen Befehle ausgegeben.

Weisung des Obersten Befehlshaber der Wehrmacht Fürst von Freiburg für den Angriff auf Polen.
("Operation Gunter")

vom 31. Juli 1939

Der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht

Befehl Nr. 170 / 39
Berlin, den 31.7.39
8 Ausfertigungen


Geheime Kommandosache
Chef Sache
Nur durch Offizier

Weisung Nr. 1 für die Kriegführung

1.) Nachdem alle politischen Möglichkeiten erschöpft sind, um auf friedlichem Wege eine für Deutschland unerträgliche Lage an seiner Ostgrenze zu beseitigen, habe ich mich zur gewaltsamen Lösung entschlossen.

2.) Der Angriff gegen Polen ist nach die Operation „Blitz“ getroffenen Vorbereitungen zu führen mit den Abänderungen, die sich beim Heer durch den inzwischen fast vollendeten Aufmarsch ergeben. Aufgabenverteilung und Operationsziel bleiben unverändert.

Angriffstag: 1.9.39
Angriffszeit: 5.00 Uhr

3.) Im Westen kommt es darauf an, die Verantwortung für die Eröffnung von Feindseligkeiten eindeutig England und Frankreich zu überlassen. Geringfügigen Grenzverletzungen ist zunächst rein örtlich entgegen zu treten.
Die von uns Holland, Belgien, Luxemburg und der Schweiz zugesicherte Neutralität ist peinlich zu achten.
Die deutsche Westgrenze ist zu Land an keiner Stelle ohne meine ausdrückliche Genehmigung zu überschreiten.
Zur See gilt das gleiche für alle kriegerischen oder als solche zu deutenden Handlungen.
Die defensiven Maßnahmen der Luftwaffe sind zunächst auf die unbedingte Abwehr feindlicher Luftangriffe an der Reichsgrenze zu beschränken, wobei so lange als möglich die Grenze der neutralen Staaten bei der Abwehr einzelner Flugzeuge und kleinerer Einheiten zu achten ist. Erst wenn beim Einsatz stärkerer franz. und engl. Angriffsverbände über die neutralen Staaten gegen deutsches Gebiet die Luftverteidigung im Westen nicht mehr gesichert ist, ist die Abwehr auch über diesem neutralen Gebiet freizugeben.
Schnellste Orientierung des OKW über jede Verletzung der Neutralität dritter Staaten durch die Westgegner ist besonders wichtig.

4.) Eröffnen England und Frankreich die Feindseligkeiten gegen Deutschland, so ist es Aufgabe der im Westen operierenden Teile der Wehrmacht, unter möglichster Schonung der Kräfte die Voraussetzungen für den siegreichen Abschluss der Operationen gegen Polen zu erhalten. Im Rahmen dieser Aufgabe sind die feindl. Streitkräfte und deren wehrwirtschaftliche Kraftquellen nach Kräften zu schädigen. Den Befehl zum Beginn der Angriffshandlungen behalte ich mir in jedem Fall vor.
Das Heer hält den Westwall und trifft Vorbereitungen, dessen Umfassung im Norden - unter Verletzung belg. oder niederl. Gebietes durch die Westmächte - zu verhindern.
Rücken franz. Kräfte in Luxemburg ein, so bleibt die Sprengung der Grenzbrücken freigegeben.
Die Kriegsmarine führt Handelskrieg mit dem Schwerpunkt gegen England. Zur Verstärkung der Wirkung kann mit der Erklärung von Gefahrenzonen gerechnet werden.
OKM meldet, in welchen Seegebieten und in welchem Umfang Gefahrenzonen für zweckmäßig gehalten werden. Der Wortlaut für eine öffentliche Erklärung ist im Benehmen mit dem Auswärtigen Amte vorzubereiten und mir über OKW zur Genehmigung vorzulegen.
Die Ostsee ist gegen feindl. Einbruch zu sichern. Die Entscheidung, ob zu diesem Zwecke die Ostsee-Eingänge mit Minen gesperrt werden dürfen, trifft die OKL
Die Luftwaffe hat in erster Linie den Einsatz der franz. und engl. Luftwaffe gegen das deutsche Herr und dem Reich zu verhindern.
Bei der Kampfführung gegen England ist der Einsatz der Luftwaffe zur Störung der engl. Seezufuhr, der Rüstungsindustrie, der Truppentransporte nach Frankreich vorzubereiten. Günstige Gelegenheiten zu einem wirkungsvollen Angriff gegen massierte engl. Flotteneinheiten, insbes. gegen Schlachtschiffe und Flugzeugträger ist auszunutzen.
Angriffe gegen London bleiben meiner Entscheidung vorbehalten.
Die Angriffe gegen das engl. Mutterland sind unter dem Gesichtspunkt vorzubereiten, dass unzureichender Erfolg mit Teilkräften unter allen Umständen zu vermeiden ist.

gez.

Kaiser Wilhelm III.


Verteiler:
OKH
OKM
OKL
OKW Abt. West
OKW Abt. Ost
Chef d. Abwehr
Minister des Auswärtigen Amtes
Minister des Inneren zur weiteren Veranlassung


endgültige Fassung der Operation "Gunter"



Am 01. August fand in der Reichskanzlei einer der wichtigsten Besprechungen der letzten Monaten statt. Hier sollte sich die weitere Zukunft des Reiches entscheiden. Diesmal war sogar der Kaiser persönlich anwesend. Nach der Eröffnung durch den Kaiser, übernahm der Kanzler Robert das Wort. Zuerst zeigte er die neuesten Berichte und Karten.















Danach wurde heftig über alle Pläne und Fakten diskutiert. Wilhelm musste einen kurzen Vortrag zur Wehrfestigkeit der Westgrenze machen. Seiner Meinung nach, war die Grenze zu Frankreich und Belgien ausreichend gesichert. Sollte es zu einem Konflikt mit Polen kommen, müsse dieser jedoch innerhalb von max. 2 Monaten beendet sein. Bis dahin würden sich die Alliierten vorbereiten und dann musste die Westgrenze wesentlich verstärkt worden sein. Wenn die Westgrenze stark genug befestigt war, hielt Wilhelm eine Offensive der Westalliierten für unmöglich.





Doch Wilhelm fügte seinem Vortrag eine ganz entscheidende Kleinigkeit hinzu. All diese Pläne würde ohne ein Stillhalten der UdSSR nicht funktionieren. Die Wehrmacht war im Augenblick nicht in der Lage zwei große Grenzen zu sichern. Dies gäbe er zu Bedenken.

Hier schaltete sich der Kanzler ein. Er meinte nur, dass dieses "Problem" bereits in Arbeit sein. Alle schauten sich gegenseitig an und keiner wusste was der Kanzler damit meinte. Welchen Trumpf hatte der Kanzler noch im Ärmel?

Als man zu späten Stunde auseinander ging, waren sich alle Beiteiligten einig. Das Kaiserreich steuerte mit voller Kraft auf einen großen europäischen Krieg gegen Polen und damit den Westmächten zu.

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
Letzte Änderung: 6 Jahre 3 Monate her von croatiafreiburg.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her - 6 Jahre 1 Monat her #13 von croatiafreiburg
7. Die letzten Tage des Friedens

Bis zum 21. August 1939 waren alle Truppen, die am Ostfeldzug teilnehmen sollten, in Ihren Aufmarschgebieten angelangt und bereit die ausgegeben Befehle (im Notfall) auszuführen.

Die Lage in Berlin war auf dem Siedepunkt. Irgend etwas war im Busch. Der Kanzler saß aufgeregt in seinem Arbeitszimmer, als er Wilhelm zu sich rief. Wilhelm registrierte, dass der Kanzler ständig auf das Telefon schaute. Doch bisher war das Telefon still geblieben. So begannen die beiden Herren über den möglichen Krieg gegen Polen zu sprechen. Wilhelm war etwas pessimistischer wie die meisten Berater des Kanzlers. Immerhin hatte er im 1. WK erlebt, was Krieg bedeutete und was geschieht wenn man gegen die ganze Welt Krieg führt muss. Die Niederlage von 1918 hatte sich in Wilhelms Gehirn eingebrandt. Der Kanzler sah die Lage deutlich positiver. Nach seiner Einschätzung wurden die Westmächte einen großen Krieg wegen Polen nicht wagen. Sollten die verbalen Drohungen gegen Polen nicht fruchten, würde es zu einem begrenzten Krieg im Osten kommen. Danach würde das Reich seine Stratege neu überdenken.



Wilhelm dachte sich : Hoffentlich hat der Kanzler diesmal Recht.

In diesem Augenblick klingelte das Telefon. Der Kanzler sprach nicht viel. Lediglich einen Satz konnte Wilhelm verstehen. "Schliessen Sie diesen Pakt unbedingt ab."

Dann legte er auf und schaute Wilhelm an. "Wilhelm, kommen Sie übermorgen wieder zum mir". Danach verabschiedete sich Wilhelm. Die ganze Nacht konnte er nicht schlafen. Um welchen Pakt ging es bei diesem wichtigen Telefonat.

Am 23. August 1939 früh morgens, ging Wilhelm wieder in das Büro des Kanzlers. Dieser stand vor seiner Europakarte an der Wand und schaute zufrieden aus.

"Wilhelm, wir haben es geschafft. Der Pakt mit den Russen ist unter Dach und Fach".
"Mit den Russen?" fragte Wilhelm.
"Ja" antwortete der Kanzler.

Das deutsche Reich hatte am 23. August 1939 einen Nichtangriffpakt mit der UdSSR geschlossen. Zusätzlich wurden noch einige geheime Absprachen getroffen. Sollte Polen auf das kommende deutsche Ultimatum negativ reagieren, würden sich beide Staaten Polen aufteilen. Man hatte die Einflusssphäre in Osteuropa ausgehandelt.

Wilhelm hielt diesen Pakt für einen Pakt mit dem Teufel. Doch im Augenblick war der Pakt sehr nützlich für das Deutsche Kaiserreich.





Derweil wurden den Truppen an der polnischen Grenze ganz neu erstellte Geländekarten ausgegeben. Unter den Soldaten war nun klar, dass es nun bald krachen und losgehen würde.



Am 26. August 1939 wurde das Ultimatum an die polnische Regierung übergeben.

Zusammenfassend ging es bei dem Ultimatum um die Stadt Danzig und einem Landzugang nach Ostpreussen. Ausserdem sollten in den ehemaligen Reichsgebieten Volksbefragungen stattfinden.

Da die Polen die Garantie der Westalliierten im Rücken hatten und nichts von den Verhandlungen der Deutschen mit den Russen wussten, lehnte man das Ultimatum nach nur wenigen Stunden ohne weitere Kommentare ab.

Diplomatische Situation am 26.08.1939


Die Zeit des Redens schien damit endgültig beendet zu sein.

Die Stimmung am 31. August 1939 war höchst gespannt. Der Kanzler hielt das Antwortschreiben der Polen in Händen und fluchte laut.
"Das bedeutet Krieg gegen Polen".

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)
Letzte Änderung: 6 Jahre 1 Monat her von croatiafreiburg.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her #14 von croatiafreiburg
IV. Flächenbrand in Europa

1. Der Polenfeldzug

Da die Polen die deutschen Forderungen schroff abwiesen, erklärte der Kanzler, dass die Operation "Gunter" wie geplant um 03:00 Uhr am 01. September 1939 beginnen sollte.





Noch am selben Tag wurde das neue Wehrpflichtgesetz (bei Bedarf) erlassen. Das Reich befand sich seit dem frühen Morgen im Krieg mit Polen.

Die Angriffe der Wehrmacht trafen die polnischen Grenztruppen meist überraschend im Schlaf. Die Wehrmacht machte bereits in den ersten Stunden sehr gute Fortschritte.

Gegen Abend (ca. 18.00) konnten die einige Kommandeure erste Erfolgsmeldungen ans HQ senden.



Erst am späten Abend konnten die Polen jedoch erste Gegenangriffe an der Grenze zu Ostpreußen starten.

In der Nacht zum 02.09.1939 erhielt der Kanzler die Kriegserklärungen der Westallierten. Damit war man nun doch mit den Westmächten im Krieg. Damit war aus dem "begrenzten" Polenfeldzug ein großer europäischer Krieg entstanden. Doch die Westmächte blieben an der Grenze vorerst passiv. Dies hatte Wilhelm Albrecht ja so vorausgesagt. Doch an eines hatte man nicht richtig begedacht. Die englische Herrschaft auf See. Dadurch kam in der Ostsee am 02. Sept. 1939 zu schweren Seegefechten.



Noch schlimmer war die am 03. September beginnenden Angriffe auf deutsche Handelskonvois nach Übersee. Dies konnte die deutsche Wirtschaft schwer treffen.





Nach 4 Kriegstagen hatte die Wehrmacht bereits beachtliche Erfolge erzielt. So war die Stadt Danzig eingeschlossen. Bei Posen waren etliche polnische Divisionen eingeschlossen. Die militärische Lage der Polen war bereits nach einigen Tagen aussichtslos geworden.





Am folgenden Tag meldete die Heeresgruppe die Einnahme der Stadt Litzmannstadt (Lodz).

An der Westfront wurden erste Truppenbewegungen der Franzosen gemeldet. Doch bisher gab es keine Veranlassung zu irgendwelchen Gegenmassnahmen.

Wilhelm hielt am 09. September die Verlustzahlen der deutschen Konvois in Händen. Die Royal Navy und Marine nationale française hatten in der ersten Woche bereits mehrere Konvois angegriffen und und teilweise versenkt. Daher wollte Wilhelm dies im Auge behalten.

Der Krieg gegen Polen lief hingegen ohne Zwischenfälle. Die polnische Armee war hoffnungslos unterlegen.

Am 10. September 1939 bat Wilhelm um die Versetzung an ein Front HQ. Er wollte die neue Panzerwaffe aus der Nähe beobachten und dann einen Bericht darüber verfassen. Dadurch wollte er eventuelle Fehler etc. aufdecken. Immerhin befürchtete er, dass der Krieg im Westen irgendwann doch mal heftiger werden würde.

Am Abend des 10. September wurde der Fall Warschaus gemeldet. Die neue Haupstadt Polens war nun Kamienna. Die Regierung war bereits am 09. September in die neue Hauptstadt geflohen.

Daher konnte Wilhelm am 11. Sept. 1939 Quartier in Warschau beziehen. Von dort aus beobachtet er den Rest des Krieges gegen Polen.

Noch am gleichen Tag sendete er ein Eiltelegramm nach Duisburg zu seinem Bruder.





Durch die Einnahme Danzig kontrollierte das Reich den polnischen Korridor. Damit trat folgender Effekt ein:
Flotte Org +5 ; Nachschubdurchsatz +1

In den nächsten Tagen versuchten die Polen Ihre Truppen und Ihr Material durch Rückzugsgefechte zu retten. Doch die Wucht und Geschwindigkeit der Wehrmacht waren einfach zu gross.

So musste die polnische Armee am 15. September kapitulieren.





Dieser Sieg im Osten brachte dem Kaiser einen kräftigen Schub bei seiner Beliebtheit im Volk. 59 % der Deutschen standen hinter Ihrem Herrscher.







Die Reaktion der Allierten auf die polnische Kapitulation waren erste Luftangriffe auf deutsche Städte und Industriezentren (z.B. Leipzig und Dortmund)



Nachdem die Polen kapituliert hatten, wurden die geheimen Zusatzvereinbarungen zwischen dem Deutschen Kaiserreich und der UdSSR wirksam. Faktisch war dies eine Teilung Polens. Die UdSSR war nun direkter Nachbar des Reiches.
Wilhelm gefiel diese Tatsache nicht sonderlich. Er hätte es begrüßt wenn man einen verbündeten polnischen Pufferstaat belassen hätte.



Bereits einige Tage nach dem Sieg im Osten wurden die ersten Truppen in Richtung Westen und Norden (an die dänische Grenze) verlegt.

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • croatiafreiburg
  • croatiafreiburgs Avatar Autor
  • Offline
  • Oberstabsgefreiter
  • croatiafreiburg
Bewaehrungsabzeichen in GoldPanzerkampfabzeichen BronzeReiterabzeichen in Silber
Login Stufe 2Login Stufe 1Zeitungs RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenAAR Schreiber RibbonWillkommens RibbonDMP Dienstauszeichnung Stufe 1
Mehr
6 Jahre 3 Monate her #15 von croatiafreiburg
2. Blick Richtung Westen

Noch während die Truppen an die Grenze zu Frankreich und Dänemark verlegt wurden, erhielt die Reichsregierung eine diplomatische Note aus Budapest. Die ungarische Regierung bat uns die Durchmarschrechte durch Ihr Land an. Diese Akt der "Freundlichkeit" nahm die Regierung in Berlin natürlich gerne an.

Am 27. September unterschrieb die kanadische Regierung den Beitrittsvertrag mit den Alliierten. Zudem wurden die Luftangriffe auf den westlichen Teil des Reiches immer heftiger.



Während des Oktober blieb es an der Westfront weiterhin ziemlich ruhig. Lediglich die Luftangriffe auf Industriezentren im Westen vermittelten eine gewisse Kriegsatmosphäre. Die Regierung tagte fast täglich. Bei diesen Besprechungen ging es um die weiteren Strategie. Durch die Tatsache, dass die Westmächte nicht mit sich reden ließen, musste man den Krieg auf dem Feld gewinnen oder die Westmächte zu einem Friedensvertrag "schlagen". Wilhelm reiste zu einem kurzen Besuch bei seiner Verlobten und seiner Familie nach Duisburg. Maria lebte seit einigen Wochen bei seinem Bruder. Dort wägte Wilhelm seine Verlobte in grösserer Sicherheit als in Berlin. Sein Aufenthalt war jedoch sehr kurz. Am 14. Oktober 1940 war eine besonders wichtige Sitzung angesetzt. Dort sollte sich die weitere Vorgehensweise im Westen entscheiden.

Am 14. Oktober wurde also über die weitere Vorgehensweise diskutiert. Zuerst wurden allen Anwesenden die neuesten Geheimdienstakten vorgelegt. Danach hatten alle eine Stunde Zeit, sich die neuesten Entwicklungen anzusehen. Danach sollte jeder seine Meinung äussern. Die Daten zeigten die weitere Erstarkung der anderen Großmächte. Frankreich hatte nun eine IK Stärke von 190 !!, die Briten kamen sogar auf 307 IK. Die Entwicklung der USA und der UdSSR machten der Regierung allerdings die grössten Sorgen. Die USA hatte bereits 477 IK und die UdSSR war mit 321 IK auf dem gleichen Stand wie das Reiches.
Damit waren allen folgendes klar: Die Zeit tickte gegen das deutsche Reich. Man musste schnellstens eine Entscheidung im Westen suchen, um eine Siegeschance zu wahren.













Am Ende des Abends standen folgende Ergebnisse fest.

1.) man musste die Nordflanke (Skandinavien) gegen die Briten schützen
2.) Frankreich musste schnell ausgeschaltet werden
3.) die britische Industrie muss durch Handelsblockaden und Luftangriffe geschwächt werden
4.) die UdSSR muss in den nächsten 2 Jahren angegriffen und besiegt sein
5.) die USA muss solange wie möglich Neutral gehalten werden

Daher sollte als Nächstes ein Plan zur Sicherung der Nordflanke (Dänemark und Norwegen) ausgearbeitet werden.

Anfang November 1940 war der Zusammenhalt im Reich auf 89,745 % gefallen (hauptsächlich wegen der alliierten Bomberangriffe). Zudem verabschiedete die Regierung ein weiteres Gesetz.



Im der Ostsee kam es unterdessen immer wieder zu schweren Seegefechten mit der Royal Navy. Dabei waren die Briten meist zahlenmässig überlegen.

Am 05. November konnten die Operationspläne für die Operationen "Thor" und "Wodan" vorgelegt werden.



Damit sollte die Nordflanke vor britischen Landungen gesichert werden. Zudem wäre der Zugang zur Ostsee endlich geschlossen. Die Royal Navy hätte dann keinen Zugang zur Ostsee.

Im Schatten der Ereignisse der letzten Wochen wuchs in einem anderen Teil Europas ein neuer Konflikt heran. Zwischen Finnland und der UdSSR kam es seit einiger Zeit zu diplomatischen Scharmützeln. Wilhelm Albrecht sollte auf geheiß des Kanzlers nach Moskau und Helsinki reisen. Er sollte versuchen zwischen diesen beiden Staaten zu vermitteln.

Doch als er am 20. November wieder in die Reichshauptstadt Berlin heimkehrte, musste er dem Aussenminister schlechte Nachrichten berichten. Eine Einigung war kaum möglich. Wilhelm befürchtete, dass die Sowjets bald angreifen werden.

Das er so schnell Recht haben würde, wunderte allerdings auch Wilhem Albrecht.
Am 30. November 1940 überfiel die UdSSR das kleine Finnland. Der sowjetische-finnische Winterkrieg hatte begonnen.



Im Reich selbst und an der Westgrenze blieb es bis zum Ende des Jahres 1940 weiterhin ruhig. Beide Seiten nutzen den Winter um Ihre Stellungen auszuheben und die Truppen aufzurüsten. Die Wehrmacht probte die Ausführung der anstehenden Operationen.

Am 15. Dezember wurde ein weiteres Gesetz verabschiedet. Dieses Gesetz griff bisher am weitreichesten in die Freiheit des Volkes ein. Die Unterstützung im Volk lag bei ca. 41 % ; der Zusammenhalt im Volk war weiterhin leicht gesunken und lag nun bei 88.990 %.



So genoß Wilhelm Albrecht die Weihnachtsfeiertage 1940 und den Jahreswechsel 1940/41 im Kreise seiner Familie.

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." (Niccolò Machiavelli)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Moderatoren: AndurilMagic1111
Powered by Kunena Forum