[HoI 2- DH] Bis die Hölle gefriert - und noch weiter

Willkommens Ribbon
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7 Jahre 4 Tage her #1 von Guderian
Ich wage mich auch mal wieder an ein AAR
Spiel:
Darkest Hour 1.02
Schwierigkeit: Normal
Ki-Aggressivität: Normal
IK-Übernahme: An
Tech-Team Übernahme: AN (bis Österreich)

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Szenario:
Day of Decision (1933)

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Willkommens Ribbon
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7 Jahre 4 Tage her #2 von Guderian
Krieg.....
Sieger und Besiegte....
Ich kannte den Krieg zwar nicht aus erster Hand aber ich hatte seine Auswirkungen mitbekommen.
Meine Familie lebte 1914 in Thorn als der große Krieg losbrach.
Mein Vater war ein glühender Patriot und meldete sich als einer der ersten Freiwillig und er ging durch die Hölle.
Als der Krieg 1918 endlich vorbei war hatten wir alles verloren.

https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=60995&view=no_count

Wir wurden von unserem Land vertrieben und zogen zum Bruder meiner Mutter nach Breslau und mein Vater....
Mein Vater verlor im Krieg seinen rechten Arm und noch viel mehr.
Auch wenn nur der Verlust des Armes auf den ersten Blick sichtbar ist kann man doch sehen, dass er nicht mehr derselbe ist wie vor dem Krieg.
Mit Elan und Patriotismus zog er in den Krieg, verbittert und lebensmüde kam er zurück.
Vielleicht hätten seine seelischen Wunden noch heilen können...

Zuhause auf unserem Hof...
Aber unser Hof wurde uns weg genommen.
Uns ist nichts geblieben.

Und der Verlust unseres Hofes war damals für meinen Vater der letzte seidene Faden.
Wir waren keine 2 Wochen in Breslau als sich mein Vater erhängte sich. Ich erinnere mich noch auch wenn ich erst 5 Jahre alt war, denn ich war derjenige der ihn fand.
Doch meine Trauer von damals wurde bald von Hunger und Elend überdeckt.
Meine einzigen Kindheitserinnerungen die ich habe will ich loswerden, denn es sind Erinnerungen an Schmerz, Hunger und Elend.
Mein Onkel hatte Glück, er war einer der wenigen glücklichen die in die Reichswehr übernommen wurden.
So war wenigstens ein gewisses EInkommen gesichert.
Dennoch es mangelte an allem und überall sah man die Invaliden um die sich niemand kümmerte.

https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=60996

Eines Tages, ich glaube ich war 7 oder 8, fragte ich meinen Onkel, warum sich denn niemand um diese Leute kümmert.
Er schaute mich nur traurig an und sagte:
Daran sind diese sogennanten Sieger schuld!
Sie haben uns alles genommen und wollen noch mehr.
Sie wollen uns vernichten, wo sie es im Felde nicht konnten.
Und die Sozialdemokraten helfen ihnen fleissig dabei.


Damals verstand ich noch nicht was mein Onkel damit sagen wollte aber heute verstehe ich inzwischen.

Die Sozialdemokraten haben uns verkauft, sie haben kapituliert und unsere ungeschlagene Armee einen Dolch in den Rücken gerammt.
DIe sogenannten Siegermächte haben uns einen Schmachfrieden aufdiktiert und uns geschunden und geschlagen.
Sie sind schuld an dem Elend von damals gewesen und noch schlimmer sind nur die verfluchten Kommunisten.
Als ich etwa 15 Jahre alt war, spielte ich mit dem Gedanken mich einer Partei anzuschliessen und den Kampf gegen die Kommunisten auf der Straße auszufechten.
Allerdings bewahrte mich mein Onkel vor diesem Fehler, er wollte das ich Soldat werde.
Das Land beschütze und damit auch meine Familie, meine Freunde und meine Heimat.

Als ich dann 18 Jahre alt wurde versuchte ich Soldat zu werden, aber noch war kein Platz für mich in der Reichswehr.
Noch nicht.

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Willkommens Ribbon
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7 Jahre 4 Tage her #3 von Guderian
[center:17ux5n6d]https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=61007
https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=61008[/center:17ux5n6d]

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7 Jahre 4 Tage her #4 von Guderian
Ich erinnere mich genau an die ersten Tage im März des Jahres 1933.
Die Arbeitslosigkeit war extrem hoch und es gab sehr große Unruhe im Land.

Ich saß mit meinen Freunden, Peter, Christoph, Hans, Joseph und Fritz in unserer Stammkneipe als die Nachricht von der Wahl uns erreichte.
Noch am selben Tag wurde in der Zeitung und im Radio verkündet, dass ab sofort neue Rekruten gesucht wurden um die Divisionen der Reichswehr aufzufüllen.

Wir alle meldeten uns sofort um in die Reichswehr aufgenommen zu werden.
https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=60997

Als wir uns meldeten hofften wir sehr in der selben Einheit oder zumindest im selben Regiment zu landen, doch diese Hoffnung wurde schon am selben Tag zerstreut.
Denn Peter und Christoph meldeten sich zur Reiterei und landeten beim
1. (Preuß) Reiter-Regiment in der 1. Kavallerie Division bzw. 7. (Preuß) Reiter-Regiment in der 2. Kavallerie Division
und Hans, Joseph, Fritz und ich meldeten uns zur Infanterie.
Ich landete bei der 1. Infanterie-Division im Infanterie-Regiment Gumbinnen, Hans landete bei der 4. Infanterie-Division im Artillerie-Regiment Dresden.
Fritz landete bei der 5. Infanterie-Division im Pionier-Bataillon Ulm A und unser Joseph landete bei der 3. Infanterie-Division im Infanterie-Regiment Frankfurt.

Am Tag bevor wir zu unseren Einheiten gingen leisteten wir einen Schwur, dass unsere Freundschaft ewig halten sollte und wir uns regelmässig Briefe schreiben würden.

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7 Jahre 3 Tage her #5 von Guderian
https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=61013

https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=61012

https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=61014

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7 Jahre 3 Tage her #6 von Guderian
In diesen Tagen im März gab es fast nur ein Gesprächsthema:
Politik!
Diese rapiden und gleichzeitig gewaltigen Änderungen sorgten für Gesprächsstoff, sodass man fast alles andere vergaß.

Die wohl willkommenste Änderung war der Rückzug aus dem Völkerbund.
Diese Einrichtung war so oder so eine sinn- und nutzlose Einrichtung. Was konnte sie denn bitte schön tun?
Nichts! Sie hatte keinerlei Macht, selbst wenn der Wille da gewesen wäre, so hätten sie doch vielleicht höchstens Kommissionen aussenden können.
Das wars dann auch schon.

Unter den Patrioten des Landes gab es auch großen Applaus dafür, dass die verdammte Schwarz-Rot-Goldene Flagge endlich ausgetauscht wurde gegen die wahre Flagge des Reiches:
Schwarz - Weiss - Rot.
Zugegeben einige Sozialisten und Liberale meinten, dass das nicht der Schritt in die richtige Richtung sei, aber der Großteil der Bevölkerung nahm diese Botschaft mit Jubel auf.
Überall in den Kasernen wurde mit Stolz wieder die Schwarz - Weiss - Rote Flagge gehisst.

Auch auf unserem Kasernenhof gab es einen Appell und die Flagge wurde gehisst.
https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=61016&view=no_count

Was allerdings für etwas Unruhe und Verwirrung sorgte waren die Ministerwechsel.
Canaris, der gegen Darre eingetauscht wurde und Blomberg der gegen Schacht ausgetauscht wurde.
Bei vielen stiessen diese Änderungen auf Unmut.
Und die offiziellen Erklärungen ließen viele Fragen offen.

Warum wurden diese beiden Minister aus ihren Ämtern entlassen?
Es gab viele Spekulationen diesbezüglich:
Einige meinten, dass sie illoyal waren und deswegen ihren Ämtern enthoben wurden.
Eine unhaltbare These meiner Meinung nach.

Andere wiederum behaupteten, dass man Minister einsetzen wollte, die der Wirtschaft des Reiches dienen sollten.
Und tatsächlich haben diese Minister dann auch der Wirtschaft geholfen!

Das Ermächtigungsgesetz, welches am 5. März nach dem Brand des Reichstages in Kraft trat war ebenfalls in weiten Kreisen begrüßt worden.
Obwohl es auch hier Verschwörungstheorien gab, dass die Nazis selbst das Feuer gelegt hätten.
Wer mich fragte, bekam von mir immer eine klare Antwort:
Ich war für das Ermächtigungsgesetz, denn dadurch konnte der zerstörerische Einfluss der Sozialisten und Kommunisten auf unsere Gesellschaft eingedämmt werden.

Doch die für die Wirtschaft des Reiches wohl wichtigste Veränderung in diesen Tagen war die Errichtung der Metallurgischen Forschungsgesellschaft.
Sie schafften innerhalb kürzester Zeit viele Arbeitsplätze.

Was allerdings bei diesen ganzen Gesprächen unterging, war die Beförderung Räders zum Großadmiral.
Und die Umbennung der Reichs- in die Kriegsmarine.
Dies hätte eigentlich eine Warnung sein müssen, für alle.
Aber wie schon gesagt, es ging unter in den rapiden Veränderungen der Politik..... wenn man genau darüber nachdenkt, so war das wohl ein wohlkalkulierter Schachzug.
Eine solche Änderung wird in eine Zeit untergebracht in der so oder so viele Änderungen gemacht werden.

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Willkommens Ribbon
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6 Jahre 11 Monate her #7 von Guderian
https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=61160&view=no_count

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6 Jahre 11 Monate her #8 von Guderian
Als die Reichswehr neu gegliedert wurde, wurden alle Truppen in die Umgebung von Berlin verlegt.
Alle Kavallerie Divisionen wurden nach Potsdam verlegt und Peter und Christoph schrieben einige schöne Briefe von dort mit Fotos.

Unser Korps steht nun in Potsdam unter der Führung des Generalleutnants Manteuffel.
Dieser soll Gerüchten zufolge bald zum General oder vielleicht sogar zum Generallfeldmarschall befördert werden!
Im Moment füht unser Korps nur einige Übungen durch, nichts wildes.
Wir haben relativ viel Freizeit und haben schon einige gute Kameraden gefunden hier.
Zwischenzeitlich waren wir auch in Potsdam selbst.
Es ist eine herrliche Stadt.

Bei den Feierlichkeiten zum Tag von Potsdam standen wir auch Spalier und der erste Reichstag dort fand statt.


Meine Division wurde von Königsberg nach Stettin verlegt.
mir persönlich gefiel Königsberg sehr viel besser.
Aber man geht dahin, wo man hinbefohlen wird.
Und immerhin auch hier haben wir einen Zugang zur Ostsee und wenn wir frei haben können wir am Strand baden gehen.

Hans und Fritz waren nun in der Umgebung von Leipzig mit ihrem Wehrkreiskommando V und auch von ihnen erhielt ich einen Brief:


Na du alter Haudegen, wie gefällt es dir so in Stettin?
Wie wir dich kennen gehst du wahrscheinlich täglich zum Strand.
Wir in Leipzig können das leider nicht, dafür haben wir die wunderbare Altstadt von Leipzig.
Man sieht sich hier nie satt, überall sind diese herrlichen Bauten.
Wir schicken dir bald mal ein paar Fotos.


Unsere Korps blieben den ganzen März an ihren Stellen.
Erst im April begannen die Verlegungen an die Grenzen.

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6 Jahre 11 Monate her #9 von Guderian
https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=61190

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6 Jahre 11 Monate her #10 von Guderian
Im April kamen unsere Verlegungsbefehle:
Das Wehrkreiskommando I unter General Busch, also mein Korps, sollte an die polnische Krone verlegen
Das Wehrkreiskommando II unter General Stülpnagel ging nach Aachen
Das Wehrkreiskommando V unter General Ulex ging nach Dresden
und das Gruppenkommando I unter General Hausser ging nach Gleiwitz.

https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=61191

Alle waren wir an den Grenzen zu unseren östlichen Nachbarn verlegt worden.
Ich, Peter und Christop waren an der polnischen Grenze.

Von offizieller Seite her wurden die Beziehungen mit Polen gepflegt.
Es sollte sogar ein Nicht-Angriffs-Pakt ausgehandelt werden und eine Ära der Freundschaft sollte eingeleitet werden.
Die Truppenverlegung an die Grenze sprach allerdings was anderes.
Na gut, zugegeben, das Reich hatte gerade mal 10 Kampfdivisionen, aber 4 davon waren an der polnischen Grenze und 3 weitere in Dresden, somit in Reichweite dorthin verlegt zu werden.
Für manchen sprach das Bände.

Dann kam auch noch die Gründung des OKH dazu.
Nuja "Gründung" ist übertrieben. Das Truppenamt des Reichsheeres wurde schlichtweg umgegliedert und daraus das OKH gemacht.

meine Division blieb hier lange Zeit, wir führten Manöver durch, Gefechtsmärsche, Übungen und was weiss ich nicht.
Man hielt uns fit und wollte nicht das wir einrosten.
Es gab auch Gerüchte, das wir mit den Polen ein gemeinsames Manöver durchführen würden, aber das Misstrauen auf beiden Seiten war dafür viel zu groß.
Die Zeit hier war aber zwischendurch auch sehr schmerzlich.

Ich war meiner alten Heimat, Thorn, wieder sehr nah.
Auch wenn ich damals noch sehr klein war, so habe ich doch starke Erinnerungen an die Heimat.
Und manchmal stehe ich einfach so da, mit Blick auf Polen und fragte mich:
Wie sieht wohl jetzt mein ehemaliges zu Hause aus?
Wer wohnt dort jetzt?
Sind die Nachbarn immer noch die selben?

Doch die Heimat würde ich erst in einigen Jahren wieder sehen.

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Willkommens Ribbon
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6 Jahre 11 Monate her #11 von Guderian
https://www.designmodproject.de/forum/gallery/image.php?album_id=921&image_id=61314&view=no_count

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Willkommens Ribbon
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6 Jahre 11 Monate her #12 von Guderian
Die nächsten Monate verliefen extrem ereignislos.
Es gab lediglich Gerüchte, dass alle Divisionen mit weiteren Brigaden verstärkt werden sollten,
manche sprachen sogar von Panzern!
Als dann am 11. Juni auch noch verkündet wurde, dass ein neuer Panzer, der Panzer I B erforscht wurde und für die Massenfertigung bereit stand,
da waren die Gerüchte nicht mehr aufzuhalten.
In kürzester Zeit war in allen Truppenteilen nur noch die Rede, dass wir demnächst Panzerbrigaden bekommen würden
und wir diese dann die ganze Zeit zur Unterstützung da hätten.
Das hätten wir ja so oder so im 1. Weltkrieg schon gebrauchen können.
Aber mit den Gerüchten kamen auch heftige Diskussionen.
Denn einige waren der Meinung, dass Panzerbrigaden für Infanterie der größte Fehler sei den man machen könnte.
Panzer müssten eigenständig operieren, Infanteríe würde die Panzer nur aufhalten.

Schlimmer als bei der Infanterie ging es bei der Kavallerie zu.
Peter, der aus einer alten Kavallerie-Familie stammte, stand den Panzern so kritisch wie es nur möglich war gegenüber.
Er schrieb darüber in einem Brief:

Also ehrlich, was soll dieser elende Unsinn mit den Panzern?
Im 1. Weltkrieg mögen diese Monster vielleicht am Anfang einen Überraschungseffekt gehabt haben.
Aber unsere Artillerie ist durchaus in der Lage damit klar zu kommen.
DIe Kavallerie! Das ist die schnelle Truppe der Wehrmacht.
Wir sollten mehr Kavallerie-Divisionen aufstellen und dann können wir jeden Krieg gewinnen.
Vergesst diese unmengen an Benzin schluckenden Ungetüme.
Pferde!
Damit führt man wahre Kriege


Ich selbst war mir noch unschlüssig.
Zugegeben, die Idee gefiel mir, Panzer an der Seite zu haben, wenn man unter MG Feuer liegt.
Man könnte sie als Deckung nutzen und hinter ihnen vorrücken.
Aber ich war auch Realist:
Panzer kosten eine Menge und alle jetzigen und künftigen Infanterie-Divisionen damit auszustatten würde extrem teuer werden.
Und es würde vermutlich die Wirtschaftsleistung des Reiches sprengen.

Bis zum August hatte sich immer noch nichts getan und alle Divisionen standen weiterhin in Wartestellung.

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Willkommens Ribbon
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6 Jahre 11 Monate her #13 von Guderian
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Willkommens Ribbon
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6 Jahre 11 Monate her #14 von Guderian
Als bekannt gegeben wurden, dass die ersten zusätzlichen Brigaden zugeteilt würden, waren alle sehr gespannt.
Hans als Sohn eines Generals der Artillerie,der seinem Vater gefolt ist hatte auf Artillerie gehofft.
Peter und Christoph wäre natürlich lieb gewesen, hätte es einige Kavallerie Brigaden gegeben.
Fritz und Joseph wollten beide schwere Waffen, egal welcher Art, Artillerie, Panzer o.ä.

Als dann Pionierbrigaden aufgestellt wurden und zu allen Divisionen zugeteilt waren vermutlich nur ich und Fritz am wenigsten enttäuscht.
Fritz war ja bei den Pionieren und wurde dann auch direkt zur Pionierbrigade der 5. Infanterie-Division verlegt.
Ich selbst hatte gemischte Gefühle.
Panzer wären mir durchaus lieber gewesen, aber auch Pioniere sind eine Kampfkraft-Steigerung.
Besonders bei einer Verteidigung wäre es uns so möglich wesentlich schneller Gräben hochzuziehen, oder auch im Gelände könnten sie helfen die Geschwindigkeit der Truppe zu erhöhen.

Was uns alle etwas irritierte waren die Forschungen und Rüstungen im Bereich der Kriegsmarine.
Joseph schickte mir dazu einen Brief, der meine Meinung genau wiederspiegelte:

Was soll das schon wieder mit das Marinerüstung?
Hat unsere Führung nichts aus dem 1. Weltkrieg gelernt?
Mit einer größeren Marine provozieren wir doch nur die Engländer und gegen die Marine der Engländer kommen wir nicht an.
Egal was wir versuchen. Im ersten Weltkrieg hatten wir ja sogar noch mehr Industrie und das Eisen aus Schlesien zur Verfügung, welches
uns bei der Produktion half, aber jetzt?
Ich bin der Meinung, man sollte alle Schiffe die wir haben abwracken, das Metall nutzen und daraus ein paar Artillerie Geschütze schmieden.
Oder Panzer.
Die Marine ist mir einfach suspekt, sie waren schon im 1. Weltkrieg die ersten die gemeutert haben, während unsere Väter an der Front noch ihr Leben gaben.


Ein Freund aus meinem Zug sagte mir dann einige Tage später was, was mich zum Denken veranlasste:

Ja vielleicht ist eine Investition in die Marine ein Fehler, aber ich gebe folgendes zu bedenken:
1. Die Engländer haben noch immer viele Schiffe aus dem 1. Weltkrieg
sie sind völlig veraltet, wenn wir neue Hochmoderne Schiffe bauen und haben keinerlei Chance gegen uns.
2. Wir brauchen auf jeden Fall eine Marine, damit die Briten, sollte es zu einem Krieg kommen, nicht erneut eine Blockade errichten können.
3. Brauchen wir auch eine Marine für Übersee-Operationen
Oder willst du ungeschützt in einem Transporter über die Meere fahren?


Es gab mir zu denken, aber es überzeugte mich nicht.

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Willkommens Ribbon
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6 Jahre 11 Monate her #15 von Guderian
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