[HoI3] Taktikguide für JAPAN (und andere Seefahrer)

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7 Jahre 1 Monat her #1 von Gladiator578
'''''''Der Folgende Beitrag soll Euch als eine Taktikvariante zum Sieg über den PC dienen!''''''''''''

V o r w o r t: (Überspringt einfach einzelne Kapitel falls die Euch nicht interessieren)

Hallo Leute!

Ich habe mich dazu entschlossen, die bereits existierenden Nachschlagewerke um einen weiteren zu ergänzen. Vieles in diesem Guide kennt Ihr sicher schon, anderes wird Euch vielleicht neu sein.
Kurz zu meiner Person: Strategiespiele sind natürlich mein Steckenpferd! Besonders Cosims (Confilict Simulations). Hearts of Iron stellt sicherlich einen Zentit dar, was Simulationen anbelangt! Sicherlich nicht 100% perfekt gemacht, aber verdammt gut umgesetzt! Hier ein riesen Lob von mir an die Entwickler, die sich wirklich mega angestrengt haben! Respekt!

Die Umsetzung eines Krieges, die Vorbereitung, der Aufbau der Divisionen, die Zusammensetzung der Divisionen, Luft und Schiffskämpfe... wirklich sehr gut umgesetzt!
Ein neuer Spieler hat aber definitiv seine Probleme mit dem Spiel, da selbst kleinste Fehler sich sehr spät erst rächen.

Ich möchte Euch mit diesem Guide unter die Arme greifen, um dem Einsteiger und auch Fortgeschrittenen im Kampf gegen die Gegner siegreich zu sein.



Kapitelübersicht

I. Kriegsvorbereitung
II. Rohstoffe
III. Die eigene Strategie
IV. Heer
V. Seestreitkräfte
VI. Luftstreitkräfte
VII. Gliederung der Armee
VIII. Der Krieg beginnt
IX. Taktik

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I. Kriegsvorbereitung

In HOI III muß sich der Spieler besonders gut vorbereiten, um erfolgreich zu sein. In anderen Spielen sind Fehler in der Vorbereitung leichter verzeihlich, hier NICHT!

Bevor ich zu den einzelnen Punkten Tips gebe, solltet Ihr eines IMMER griffbereit haben, nämlich Papier und Stift!
Es hat sich gezeigt, das durch die relativ lange Spielzeit, die man in HOI III investiert, ein "umschwenken" oder "abweichen" von der ursprünglichen Idee bzw. der Strategie passieren kann. Dies geschieht in der Regel immer dann, wenn gerade ein Ereignis stattfand, und wir einen Schalter umstellen, den wir dann einfach "vergessen" wieder zurück zu stellen und damit maßgeblich vom Plan abweichen.

Deswegen ist es absolut notwendig, Konsequent zu sein und den sorgfältig ausgearbeiteten Plan zu 100% umzusetzen. Dazu eignet sich ein auf Papier sauber aufgezeichneter Plan am besten.

Ich möchte den Guide speziell aus Sicht der Achsenmächte schreiben, besonders aus der Sicht Japans.

Anmerkung zu Japan:
Japan hielt sich für die vorherrschende Rasse in Asien. Ebenbürtig mit den "alten" Mächten, Frankreich, England, Deutschland, Amerika und Russland.
Das größte Problem Japans war, das es arm an Rohstoffen war!
Mit dem Krieg, den Japan begann, wollte man sich die Rohstoffe aneignen, die im eigenen Land fehlten.
Öl und Eisen spielten hierbei eine große Rolle....

Die erste Frage die sich der Spieler stellen muss, wenn er als Kaiser über das Japanische Reich beginnt ist:

"Was brauche ich, um die Vorherrschaft in Asien zu erlangen?"

Meiner Meinung nach wäre das:
1) Aufbau der stärksten Marine der Welt
2) Ansammlung von ausreichend Treibstoff und Konvoischiffen
3) Erforschung der entsprechenden Doktrinen

Nun zu den 3 Punkten.
Aufbau der stärksten Marine der Welt. Nun das klingt zunächst vermessen. Schließlich ist England die stärkste Seemacht der Welt. Frankreich steht auch nicht schlecht da. USA wären auch nicht zu vergessen..
Trotzdem muss man als Japanischer Spieler zuerst die Flotte aufbauen, um erfolgreich zu sein! Das hat folgende Gründe:

Japan als Inselreich muss JEDE Aktion die es Ausführt von der Mutterinsel beginnen. Ohne die Absolute Seeherrschaft kann Japan nicht expandieren! Jede Insel die man erobert muss per Konvoi versorgt werden. Da liegt auch die größte Schwachstelle der Japaner! Denn sobald der Nachschub abreißt, ist Japan verloren!

Die Ansammlung von Treibstoff als Japaner erweist sich als außerordentlich schwierig, da durch die relativ geringe Wirtschaftskraft und die Regierungsform nur geringe mengen an Nachschub produziert werden können, die am Weltmarkt verkauft werden können!
Deswegen muß man als Japaner SOFORT wenn das Spiel beginnt, mit Amerika, England, Russland und Frankreich so viele Nachschub Lieferverträge abschließen wie es geht!
Ich empfehle mindestens 200 Einheiten Nachschub an diese Länder zu verkaufen!
Das im Gegenzug erwirtschaftete Geld sollte man in den Import von seltenen Rohstoffen, Metallen, Energie und vor allen Dingen Öl investieren.
Es wird zwar nun eine beachtliche Menge an Nachschub benötigt, die unsere Wirtschaftskraft mindert, jedoch kann die Rohstoffversorgung deutlich verbessert werden!
Als Ziel sollte hier sein, mindestens 100K Treibstoff und mindestens nocheinmal 30K Rohöl zu Bunkern, BEVOR man mit den Westmächten Krieg beginnt!

Die Ansammlung dieser Rohstoffe kann man sehr genau planen. Die Lieferverträge mit USA und Russland sowie England werden erfahrungsgemäß NICHT vor Kriegsbeginn gekündigt. Somit ist ein sicheres Einkommen möglich. Die Menge an Konvertiertem Öl zu Sprit kann ebenfalls berechnet werden, wird durch Forschung aber schnell größer.

(Rechenbeispiel: Zeit von 1936 bis 1941 = 6 Jahre. 365 Tage x 6 Jahre x täglich gekauftes Rohöl -> 45,66 Rohöl pro Tag Zukauf entsprechen 100.000 Rohöl. Nun wird das Rohöl aber zu etwa 130K bis 150K Sprit konvertiert - je nach Forschungsstand. Es entspricht also der Mindestmenge die wir etwa mindestens benötigen.)

Zum Handeln und für den Transport der Waren und Güter benötigen wir Konvoischiffe. Unsere Konvoischiffe sind das ALLERWICHTIGSTE!!! Denn ohne diese Schiffe gibt es keinen Nachschub auf die eroberten Inseln bzw auf das Festland rüber!
Deswegen muss es der Japanische Spieler ab 1936 bis 1941 (offizieller Tag der Schande) einen Bestand von nicht weniger als 500 Schiffen anzusammeln!

Warum so viel? Ganz einfach. Jede Insel, jeder Hafen den Ihr erobert, kann einen Nachschubkonvoi aufnehmen. Jeder Konvoi muss natürlich mit Schiffen bestückt werden. Ich empfehle hier (obwohl es natürlich sehr bequem ist, es den PC übernehmen zu lassen!) die Nachschubsteuerung S E L B S T in die Hand zu nehmen! Wenn der Japanische Spieler seine Eroberungen im Pazifik beginnt, so hat er schnell an die 30, 40 oder 50 Hafenstädte eingenommen. Wenn er nun jeden Konvoi mit 2 bis 3 Schiffen ausstattet (vorausgesetzt der Empfängerhafen hat mehr als Ausbaustufe 1), so kommen schnell 200 bis 300 Schiffe zusammen.
Bedenkt man nun, das die Westmächte mit bis zu 40 U-Booten im Pazifik operieren
Und diese am Tag bis zu 10 Schiffe versenken könnten, so wird schnell klar, das der "noch verbleibende Vorrat" von nur 300 Schiffen gerade mal 30 Tage hält!
Man benötigt in der Regel aber 100 Tage, um 10 Konvoischiffe nachzubauen!
Wir sehen, es könnte im Extremfall zu einer 60 tägigen Unterversorgung kommen, die einen Zusammenbruch der Japanischen Nachschublinien zur Folge hat, die sich darin äußern, das sowohl keinerlei Rohstoffe von den eroberten gebieten nach Japan kommen, als auch kein Nachschub oder Sprit von Japan aus zur Truppe kommt. Dies hat zur Folge das der Organisationswert der Truppen sinkt. Wird nun die Truppe angegriffen, so ergeben sich die Truppen falls sie in die Enge gedrängt wurden, bzw. sie werden abgeschossen oder versenkt.
Ihr seht, als Japanischer Spieler ist das Thema KONVOI das ALLER Wichtigste!!!

Nachdem wir das geklärt haben versteht sich von selbst, das wir in den Doktrinen mal kucken, ob es dort etwas passendes für uns gibt...
Wir sehen dort die Doktrin der Seewegsverteidigung.
Wenn wir diese Doktrin erforschen, wird die Wahrscheinlichkeit, das Westmächte unsere Konvois zerstören, dramatisch gesenkt.
Weiterhin benötigen wir zum Schutz unserer Konvois spezielle U-Boot Jagdgruppen und Geleitschiffe.
Geleitschiffe benötigen wie Konvoischiffe auch 100 Tage Bauzeit, verschlingen aber das doppelte an Industrieller Kapazität (IK).
Wir benötigen für den Schutz der Nachschubwege aber nicht so viele Schutzschiffe wie Konvoischiffe. Ausserdem müssen z.B. nur die Nachschublinien geschützt werden, die auch von den feindlichen U-Booten erreicht werden können.
Weiter hinten gelegener Nachschub benötigt KEINEN Begleitschutz, da hier keine U-Boote opperieren können, da diese zu weit von ihren eigenen Basen entfernt liegen.
Ich darf an dieser Stelle darauf hinweisen, das die Westmächte zu Beginn des Krieges meist über veraltete U-Boote verfügen, die i.d.R meist nicht mehr als 1000 KM weit fahren können. Ältere sogar nicht weiter als 500 KM!
Wir können also relativ einfach sehen, wo wir vorraussichtlich angegriffen werden können, und wo wir dementsprechend Geleitschiffe benötigen bzw. U-Boot Jagdgruppen einsetzen müssen.
Auch das können wir in unserem Plan aufzeichnen und einplanen!

Als Tip von mir: 3-4 U-Boot Jagdgruppen zusammenstellen. Bestehend aus jeweils 3-4 Zerstörern, 2 leichten Kreuzern, 1 Geleit Flugzeugträger, 1 bis 2 schwere Kreuzer.

Welche Funktion haben die U-Boot Jagdgruppen?

Unser Feind versucht in der Regel immer uns am "wirtschaftlichsten" zu stören. Das geschieht normalerweise mit U-Booten, da diese am einfachsten und billigsten zu bauen sind und gleichzeitig am schwierigsten zu zerstören sind!
Einzige Schwäche der U-Boote ist die geringe Reichweite.

Wir haben 2 Möglichkeiten uns dagegen zu wehren.
Die erste und einfachste ist, unsere Konvois mit Geleitschiffen zu begleiten.
Begleitet werden immer nur die Konvois, die in der Nähe von feindlichen Marinebasen gelegen sind. Als grobe Richtline gilt: Pro 2 Frachter 1 Begleiter.
Wir können die Höhe der Begleitschiffe erhöhen, sobald unser Konvoi angegriffen wurde. Sobald es dem Gegner gelungen ist, einen unserer Frachter zu versenken müssen wir SOFORT reagieren, und den Nachschubweg besser sichern. Dazu erhöhen wir die Anzahl der Begleitschiffe um 3-5. Dadurch wird die theoretische Wahrscheinlichkeit das ein U-Boot ein Frachtschiff versenkt, deutlich reduziert.
Das ist die Sofortmaßnahme. Die U-Boot Bedrohung ist damit aber nicht aus der Welt geschafft.
Wir senden nun eine unserer Jagdgruppen in das Gebiet und geben ihm von einer in der Nähe gelegenen Basis aus den Befehl: "Abfangen"
Eine Weitere Jagdflotte schicken wir auf Patrolie. Die Geleitträger spielen dabei eine große Rolle, da wir die Jagdstaffel auf dem Flugzeugträger als Aufklärer einsetzten können, und so die feindlichen U-Boote schnell "sichtbar" machen können.
Nun benötigen wir lediglich unsere auf abfangen geschaltete Flotte die durch ihre höhere Geschwindigkeit das U-Boot schnell aufspürt und es stellt.
Mit hilfe der Geleitträger können wir per Luftschlag die Organisation des U-Bootes schnell vernichten, was ein versenken erst ermöglicht.
Wichtig hierbei ist, das man das evtl. fliehende U-Boot auch verfolgt und versucht, es erneut zu stellen! Erst in den eigenen Hafen zurückkehren, wenn das Boot sicher versenkt wurde!

Nun zu den Doktrinen:
Nachdem wir die Wichtigkeit der Japanischen Seeherrschaft erkannt haben, versteht es sich von selbst, das die Schlagkraft durch eine entsprechende Doktrin ausgebaut wird. Dadurch steigt die Effektivität enorm!
Das Ziel hier ist der Bereich: Flugzeugträger Doktrin und Seewegverteidigungs Doktrin. Beide sollten möglichst hoch entwickelt sein.


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II. Rohstoffe
Wie im vorhergegangenen Kapitel bereits angeschnitten wurde, stellen die fehlenden Rohstoffe den eigentlichen Expanisionsgrund für Japan dar.
Durch einen Klick auf "Rohstoffe" im Spiel können wir schnell erkennen, das sich südlich von Japan sowie in Westindien einige vielversprechende Ölquellen verbergen, die wir ganz oben auf unserer Liste einordnen müssen.
Eisen, seltene Rohstoffe und auch Energie spielen ebenso wichtige Rollen.
Die entsprechenden Gebiete werden in unserer Strategie berücksichtigt und als sog. "Hotspots" für uns markiert (vermerk auf Papier in unserem Schlachtplan)

Interessante Gebiete:
1) China. Unglaubliche Volksmasse. Dadurch erhöht sich der Mannstäke Faktor was zu einer Erhöhung unserer verfügbaren Soldaten führt. (Solange wir nicht mit Russland krieg führen benötigen wir diese jedoch nicht!) Eisen, Energie und Seltene Rohstoffe in ausreichender Menge vorhanden, jedoch nicht unbedingt notwendig (gemessen am Einsatz an Truppen den wir brauchen!)
2) Indien. Interessant sobald man Krieg mit den Briten führt. Kann aber erst angegriffen werden, wenn man entsprechend "nahe" vorgerückt ist. Eine vorherige Sicherung Chinas wäre von Vorteil. Ebenso die Eroberung der französischen Gebiete westlich von China.
3) Siam. Sollte durch Politischen Einfluß ab 1936 versucht werden, zu gewinnen. Zum einen waren sie tatsächlich verbündete Japans, zum anderen besitzen sie einiges an Truppen und sogar Marine Verbände.
4) Malaysia, Philipinen, Indonesien,ect. Hier liegt der Hauptschwerpunkt unserer Eroberungen. Beginnend auf den Philipinen, da diese als Angriffsbasis für die Amerikaner dienen. Die anderen Inseln nachfolgend sobald sie in Reichweite kommen.
5) Russland. Eine Kriegserklärung an Russland würde einen unvergleichlichen Materialkrieg zur Folge haben. Er macht nur Sinn, wenn die Achsenmächte in Europa mit der Situation überfordert sind und Entlastung brauchen. Die Rohstoffe im Russischen Reich, speziell im Kaukasus sind überaus lukrativ! Der Krieg mit Russland könnte Japan jedoch schnell überfordern, da gleichzeitig mit USA und England einfach zu viel Macht auf der anderen Seite der Waagschale liegen!
6) Persien, Irak, Saudi Arabien. Die Arabischen Länder, seit jeher für Ihren Ölreichtum bekannt, sind für Japanische Expansionen interessant, sobald die umliegenden Gebiete "U-Boot" frei sind. Ansonsten entwickelt sich der Transport von Nachschub und Material zu einem Japanischen Vernichtungskrieg, da unglaublich viel Seefläche von zu wenig Jagdgruppen überwacht werden muss!


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III. Die eigene Strategie

In den vorangegangenen Kapiteln haben wir bereits einen Einblick in die zu erwartenden Probleme Japans bekommen. Zum einen haben wir es mit unglaublichen Entfernungen zu tun (Der Abstand zwischen einzelnen Inseln sind mehrere Tausend Kilometer!!!), zum anderen haben wir es mit einer Vielzahl von lohnenden Zielen bzw. großen Risiken zu tun.
All diese Probleme müssen vorher ausreichend beleuchtet werden, bevor wir uns in das Abenteuer "Expansion Japans" stürzen!

Was benötigen wir, um erfolgreich zu sein?

1: Wir müssen uns Truppen bauen, um die Gebiete erobern zu können, und anschließend halten zu können.
2: Wir müssen die Truppen hinbringen können, ohne das die Schiffe versenkt werden.
3: Wir müssen die Truppen versorgen können, ohne das wir dauerhaft die Versorgung verlieren.
4: Wir benötigen Reservetruppen, damit wir im Notfall eingreifen können.
5: Wir benötigen Treibstoff, damit unsere Armee funktioniert.


Welche Art von Truppen benötigen wir?

Unser Heer stellt die ausführende Kraft unserer Expansionen dar. Ohne Heer kein Land. Ohne Marine keine Fahrt ins neue Land. Ohne Luftwaffe keine Siege.


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IV. Das Heer

Unser Heer ist zu Beginn des Chinazwischenfalls mit etwa 27 Divisionen zwar schon relativ groß, jedoch für das bevorstehende Ziel auf jeden fall zu klein!
Unser Problem ist, das wir mit Ausrüstungsstand 1936 keine wirklich schlagkräftige Armee besitzten.

Als Japanischer Spieler sollte man folgendes Beachten!
Japan hat absoluten Spritmangel! Die Marine und die Luftwaffe benötigen SEHR VIEL Sprit! Panzerdivisionen benötigen um ein vielfaches mehr an Sprit! In diese Art von Truppe zu setzen erfordert entsprechende Reserven.
Deswegen ist es NICHT zu empfehlen, mit Japan bereits in frühen Jahren den Weg der Mechanisierung zu gehen.
Wir können mit Japan einen anderen Weg gehen!
Der Krieg mit China 1938 wird von Japanischer Seite praktisch ohne irgendwelche Fahrzeuge geführt. Die Folge ist, das sich die Frontlinie nur Provinzweise verschiebt, was einem Stellungskrieg im Stil von 1914-1918 entspricht. Sogenannte Durchbrüche die Erzielt werden können, werden meist von nachdringenden feindlichen Divisionen eingefangen und abgebremst.
Deswegen haben wir es mit einem Zermürbungskrieg zu tun.
China, unser erstes Ziel auf dem Weg zur Macht, sollte also ohne Fahrzeuge besiegt werden.
Wie geht das?
Ganz einfach. Schauen wir uns zunächst einmal die Chinesische Armee an.
Sie besteht überwiegend aus Milizverbänden. Teilweise Infantrie, kaum Artillerie. Wenig Luftwaffe.
Unsere Heeresaufstellung sollte folgendermaßen aussehen:
Die Hauptmacht besteht aus Infantrie.
Wir bauen Infantriedivisionen mit 4 Brigaden Infantrie.
Außerdem bauen wir Garnisonstruppen mit Polizei. Und zwar 2x Garnisonsbrigaden mit 1x Polizei angegliedert. Diese dienen zur Sicherung des Hinterlandes und als Reserve falls die Front bröckelt.
Als Japaner benutzen wir für schnelle Vorstöße Kavallerie. Der Vorteil hierbei liegt darin, das Pferde keinen Sprit brauchen, aber deutlich schneller vorrücken als Garnison bzw. Miliztruppen!
Und in Asien haben wir vornehmlich mit Milizen zu tun! Selbst wenn wir die Gebiete erobert haben und es zu aufständen kommen sollte, werden wir es mit Milizen zu tun haben!
Mit unseren Starken Infantriedivisionen haben wir einen Vorteil gegenüber den schwachen Milizkräften der Gegner. Der Gegner versucht das durch Masse auszugleichen. Er konzentriert viele Milizdivisionen auf einem Landstück um uns zu stoppen. Er versucht uns durch seine Masse zu erdrücken!
In diesem Moment kommt unsere Artillerie ins Spiel. Wir sollten jedoch nicht den Fehler machen, und an jede Infantrie Division eine Artillerie Brigade angliedern!
Das wird zwar von vielen gemacht, bringt uns aber wenig!
Warum?
Auch das ist schnell erklärt.
In HOI III haben wir standartmäßig in jeder Infantriebrigade eine Panzerabwehr, eine Artillerie und MG Unterstützung integriert. Die Qualität der Unterstützung können wir durch Forschung verbessern. Die extra Artillerie Brigaden die wir zusätzlich bauen können, kann man sich als "schwerere" Feldartillerie vorstellen, die in eigenen Divisionen operieren sollte. Ebenso die Panzerabwehr verbände!
Diese sind sozusagen "serienmäßig" in der Infantrie vorhanden! Wir müssen diese nicht extra nocheinmal bauen, da wir sie bereits haben.
Es macht jedoch Sinn, sich einige Artilleriedivisionen zu bauen, bestehend jeweils aus 3 bis 4 Artilleriebrigaden, um als sogenannte "Brecher" die Front in einem bestimmten Bereich aufzuweichen.

Die Panzerabwehrtruppen können wir uns am Anfang gänzlich sparen!
Der Grund ist einfach: Keiner unserer Gegner besitzt welche 
Ebenso Flakverbände, da unsere Gegner keine großen Luftwaffe Verbände besitzen und deshalb relativ ungefährlich sind.

Zusammenfassen können wir für das Jahr 1936 - 1939 folgende Heeresaufstellung anstreben:
Aufbau von 500.000 Mann zusätzlicher Armee. Gegliedert in:
1) 350.000 Mann in Infantriedivisionen mit 4 Infantriebrigaden als Kernstreitmacht ( Entspricht etwa 30 Division mit je 4 Brigaden Infantrie)
2) 100.000 Mann Sicherungstruppe als Reserve und als Garnison für die Eroberten Gebiete gegliedert in 15 Sicherungsdivisionen mit je 2 Brigaden Garnison und je 1 Brigade Polizei.
3) 20.000 Mann Artillerie. Gegliedert in entweder 7 Divisionen mit je 3 Artilleriebrigaden oder in 5 Divisionen mit je 4 Brigaden Artillerie (ich tendiere zu letzterem)
4) 30.000 Mann Spezialtruppe. Gegliedert in Marineinfantrie, Fallschirmjäger, Pioniere und Gebirgsjäger. Die Divisionen sollten jeweils aus 2 Brigaden bestehen und mit jeweils 1 Pionierdivision verstärkt werden (abgesehen von Fallschirmjägern, da Pioniere keine Fallschirme haben)

Der Aufbau von Panzereinheiten sollte hier noch vermieden werden!

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V. Seestreitkräfte

Die Flotte, wie anfänglich bereits beschrieben, ist unser Schlüssel zum Sieg im Pazifik. Wir können mit der Flotte unsere Gegner angreifen, unser Land verteidigen und unsere Nachschubwege sichern.
Eine starke Flotte ist der Schlüssel zum Sieg!
Viele Spieler machen den Fehler und gehen zuerst auf Infantrie oder eine Panzermacht (die garnicht notwendig ist für Japan) und vergessen die Seemacht, weil da eh schon so viele Schiffe da sind...
Das ist ein großer Fehler!

Der einzig richtige Weg ist, SOFORT 1936 mit dem Bau von Geleitflugzeugträgern, Zerstörern, und anderen Wasserfahrzeugen zu beginnen!
Wir sollten dabei folgendermaßen vorgehen:

Wir besitzen 10 U-Boote. Die Menge an Booten reicht i.d.R aus, um unseren Feind bis 1940 wirksam in Schach zu halten.
Erst ab 1939 sollte über weitere U-Boote nachgedacht werden, da erst ab 1941 (Tag der Schande) die U-Boot Waffe gegen England und USA was bringt! Vorher U-Boote zu bauen würde bedeuten, in veraltete Technik zu setzen die dann schnell versenkt wird.

Ab 1936 sollten wir sofort Trägergruppen erstellen. Das ist unsere Primärwaffe!
Eine Trägergruppe kann sowohl passiv als auch aktiv eingesetzt werden.
Passiv operiert z.B. ein Geleitträger in U-Boot Jagdgruppen. Dort werden diese Schiffe optimal eingesetzt. Er kann zwar auch in Flottenverbänden eingesetzt werden, jedoch ist er hier weniger Erfolgreich, da er nur 1 Geschwader transportieren kann.
Hier kommt die Spielmechanik zur Geltung, denn ein Flottengeneral kann nur eine Bestimmte Anzahl von Schiffen befehligen. Je mehr große Schiffe man in eine Flotte steckt, desto schlechter funktioniert das ganze.
Man kann sich das so vorstellen:
Der Oberbefehlshaber der Flotte soll als Beispiel auf seinem Flaggschiff eine Seeschlacht koordinieren, in der als Beispiel 100 Schiffe dabei sind (entspricht etwa der gesamten Japanischen Flotte).
Man könnte annehmen, das diese Flotte unfassbar stark wäre. Jedoch ist sie das nicht!
Die Spielmechanik macht uns hier einen Strich durch die Rechnung. Wir haben es mit einem sogenannten "Stapelabzug" zu tun. Je weiteres Schiff in der Flotte bekommen wir einen Malus auf unsere Kampfkraft, weil der Chef der Flotte keinen 100 Schiffen gleichzeitig sagen kann, was sie machen sollen. Ihr erinnert euch an dieser Stelle daran, das es beim Militär immer einem Befehl benötigt, bevor jemand etwas macht! Niemand "macht" einfach mal so einen Angriff! Er muss zuvor befohlen werden! Um dies darzustellen gibt es den Stapelabzug.

Nachdem nun klar ist, das wir nicht einfach "viele" Schiffe zusammen stopfen um eine "große" Flotte zu bauen die dann einfach so gewinnt, müssen wir uns genau überlegen was wir mit der Flotte erreichen wollen.

Wir benötigen Trägergruppen, die als Angriffsunterstützung dienen und feindliche Überwasserfahrzeuge vernichten können.
Wir benötigen U-Boot Jagdgruppen, die uns lässtige Unterwasserkräfte vom Hals halten.
Wir benötigen Invasionsflotten, um unsere Armeen sicher von Japan aus auf die Inseln unserer Begierde bringen zu können.
Und wir benötigen eine Reserve, um Verluste ausgleichen zu können!

Das ganze sieht dann etwa so aus:
8 Schlachtschiffe
1 Superschlachtschiff
6 Schlachtkreuzer
20 Schwere Kreuzer
ca. 30 Leichte kreuzer
ca. 40 Zerstörer
10+ U-Boote
8 Träger
4 Geleitträger
20+ Truppentransporter
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147 Schiffe mindestens

Die Verbände werden aufgestellt in:
I. Flotte
2 Schlachtschiffe
1 Schlachtkreuzer
1 Superschlachtschiff
2 Schwere Kreuzer
3 Leichte Kreuzer
3 Zerstörer
1x Admiral Fähigkeitsstufe 4 oder mehr mit 1 bis 2 Zusatzfähigkeiten

II. Flotte
2 Schlachtschiffe
1 Schlachtkreuzer
2 Schwere Kreuzer
3 leichte Kreuzer
4 Zerstörer
1x Admiral Fähigkeitsstufe 4 oder mehr

III. Flotte
2 Schlachtschiffe
2 Schlachtkreuzer
2 schwere Kreuzer
2 leichte Kreuzer
4 Zerstörer
1x Admiral Stufe 3 oder besser

I. Reserveflotte
2 Schlachtschiffe (im Bau befindlich)
1 Schlachtkreuzer (im Bau befindlich)
2 schwere Kreuzer (im Bau befindlich)
3 leichte Kreuzer (im Bau befindlich)
4 Zerstörer (im Bau befindlich)
5 Transportschiffe (im Bau befindlich)

I. Trägerkampfgruppe
4 Flugzeugträger
2 schwere Kreuzer
3 leichte Kreuzer
3 Zerstörer
+ der beste verfügbare Admiral

II. Trägerkampfgruppe
4 Flugzeugträger
2 schwere Kreuzer
3 leichte kreuzer
3 Zerstörer
+ der 2beste verfügbare Admiral

I. Uboot Jagdgruppe
2 Schwere Kreuzer
3 leichte Kreuzer
5 Zerstörer
2 Geleitträger
+ Stufe 4 Admiral

II. Uboot Jagdgruppe
2 Schwere Kreuzer
3 leichte Kreuzer
5 Zerstörer
2 Geleitträger
+ Stufe 4 Admiral

I. Patroliegruppe
1 Schlachtkreuzer
1 schwerer Kreuzer
2 leichte Kreuzer
2 Zerstörer

II. Patroliegruppe
2 Schwere Kreuzer
2 leichte Kreuzer
2 Zerstörer

Zur Aufgabenverteilung:
Trägerkampfgruppen vernichten feindliche Flotten aus der Luft. KEINE Nahkämpfe mit anderen Schiffen. Sollten wir doch entdeckt werden, helfen uns die Begleitschiffe unsere Träger schnell zurück zu ziehen ohne groß schaden zu nehmen.
Im Notfall können wir durch die Begleitschiffe auch U-Boot Jagden durchführen falls not am Schiff ist.
Die Trägergruppen rücken NUR aus, wenn wir eine Flotte aufgespürt haben! Dazu später mehr in Taktik.

Unsere Flotten sind für Nahkämpfe ausgelegt. Hier kämpfen wir Schiff gegen Schiff gegen andere Überwasserkräfte.
Das Ziel ist, mit unseren überlegenen neuen Schlachtschiffen feindliche Schlachtschiffe zu versenken, nachdem der Organisationswert der gegnerischen Schiffe durch unsere Kampfgeschwader unserer Trägergruppen vernichtet worden ist. Außerdem Binden unsere Kampfverbände den Gegner, was uns ein mehrfaches Zuschlagen mit den Trägerflugzeugen erlaubt! Würden wir versuchen ohne Flottenverbände anzugreifen, können wir den Gegner nicht dauerhaft stellen! Siehe Taktik!

Reserveflotten dienen dazu, die neu gebauten Schiffe aufzunehmen, ggf. im Kampf beschädigte Schiffe schnell auszutauschen und für Notfälle oder Verluste entsprechende Reserven griffbereit zu haben, die vom Organisationswert her erholt sind! Diese Flotte wird NICHT eingesetzt, es sei denn, Japan wird direkt bedroht (nur dann haben wir bereits verloren!)

U-Boot Jagdflotten vernichten die gegnerischen Handelsstörer. Sowol U-Boote als auch kleine Überwasserverbände können hier schnell sicher vernichtet werden!
Unsere Flugzeuge spielen hier eine entscheidende Rolle. Sie dienen zum Aufspüren. Die Flotte stellt den Gegner dann zum Kampf. Die Luftwaffe vernichtet den Gegerischen Organisationswert, dann helfen unsere schweren Kreuzer den Gegner zu versenken. Selbst Schlachtschiffe können von unseren schweren Kreuzern versenkt werden, sobald der Organisationswert auf 0 gesunken ist!
Leichte Kreuzer und Zerstörer versenken die U-Boote und schießen gegnerische Bomber ab. Schwerere Einheiten können wir damit kaum beschädigen!

Unsere Invasionsflotten dienen dem Amphibischen Angriff und der Verstärkung unserer Landstreitkräfte. Wir benötigen bei den Transportschiffen lediglich eine kleine Menge an Begleitschiffen, da wir Landeoperationen immer von Flotten und Trägerkampfgruppen abschirmen. Siehe Taktik!

Die Patroliegruppen dienen mehreren Aufgaben. Erstens können wir sie als Handelsstörer einsetzten, da sie mehr Reichweite haben als U-Boote.
Zweitens können wir mit Ihnen im Notfall U-Boote vernichten falls wir schnelle Hilfe brauchen. Drittens können wir falls wir gerade eine Invasion am laufen haben, gegnerische Invasionen auf eigenen Inseln von uns angreifen und stoppen. Und viertens können wir sie als "scout" einsetzen, um zu kucken ob eine Insel oder ein Hafen belegt sind oder nicht. Sollten wir angegriffen werden, und Verluste erleiden, können wir diese schnell wieder ausgleichen.

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VI. Luftstreitkräfte
Unsere Luftflotte ist für die Späteren Einsätze vorallendingen gegen Amerika bzw. England vorzubereiten. Falls wir gegen Russland gehen, muss ggf. die Taktik geändert werden - dies ist unbedingt vorher zu berücksichtigen!

Welche Aufgabe haben unsere Luftstreitkräfte:
1) Niederwerfung der Chinesischen Luftstreitkräfte durch Jagdmaschinen.
2) Strategisches Bombardment Chinesischer Städte um die Industriekapazität zu schwächen (sollte von 1938 bis ende des Feldzuges gemacht werden!)
3) Herstellung der Luftherrschaft im Kampf gegen Indien (England besitzt VIELE Bomber und vernichtet unsere Nachschubhäfen, was zur Vernichtung unserer Truppen führt.

Mehr Aufgaben hat die Luftwaffe praktisch nicht, da z.B. bei Inselangriffen viel zu viel Strecke zwischen unseren Flugplätzen im Pazifik bis zu den Zielen liegt.

Als Lösung der gestellten Aufgaben schlage ich daher den Aufbau folgender Kräfte vor:

I. Jägergeschwader:
Hier sollten mindestens 5 Geschwader gebaut werden. Sobald Mehrzweckjäger verfügbar ist, sollte auf Mehrzweckjäger gewechselt werden, da diese auch erfolgreich Flotten vernichten können!

II. Marinebomber:
2 Geschwader reichen hier völlig aus, da wir Trägergruppen haben!

III. Sturzkampfbomber:
Diese Flugzeuge benötigen wir, sobald wir gegen Panzerarmeen kämpfen.
Wenn wir Indien angreifen können die Flugzeuge NICHT eingesetzt werden, da zu viel Platz zwischen den Flugfeldern und der Front liegt -> Dieses Flugzeug eignet sich besonders, wenn wir auf Deutscher Seite helfen wollen bzw. wenn wir in Europa im Kampf eingreifen wollen. In Asien ist es eher weniger Sinnvoll! Zu geringe Reichweite und zu wenig Flugfelder sind das Problem. Außerdem zu wenig Panzergegner.

IV. Mittlere Bomber:
Das für Japan am Anfang beste Mittel zur Vernichtung der Gegner!
Bombardierung logistischer Zentren, Vernichtung von Hafenanlagen, Senkung gegnerischer Organisationswerte bei akzeptabler Reichweite.

V. Schwere Bomber:
Langfristig sollten wir jedoch auf Langstreckenbomber setzten, da in der Überwindung der schier unendlichen Entfernungen im Pazifikraum der Schlüssel liegt!
Am Anfang stehen uns nur schlechte Einheiten dieser Gattung zur Verfügung die meist von den Spielern aufgrund der langen Bauzeit und der hohen IK Kosten gemieden werden!

VI. Transportmaschinen:
Hier sollten wir zumindest 1 Einheit besitzen, Evtl auch 2. Wir können sie in Verbindung mit Luftlandeunternehmen einsetzten oder auch zur versorgung eingeschlossener Verbände heran ziehen. Sie helfen auch, wenn der Gegner unsere Nachschubwege vernichtet hat, das unsere Truppen derweile "überleben".

VII. Trägergeschwader
Das Rückrad unserer Luftwaffe. Hier liegt der Schlüssel Japans.
Unsere mobile Luftwaffe auf Trägern kann überall im Pazifik ziele erreichen! Fast sogar ganz Indien abdecken! Sie ersetzt die fehlenden Flugfelder.
Deswegen müssen wir hier besonderes Augenmerk setzen!

Unsere Luftwaffe sollte bis 1941 aus folgenden Einheiten bestehen:
5x Jäger
3x Mehrzweckjäger
5x Mittelstreckenbomber
2x Langstreckenbomber
2x Marineflieger
1x Transportflugzeug
20x Trägergeschwader + 2 Reservegeschwader


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VII. Gliederung der Armee
Um im Kampf erfolgreich zu sein benötigen wir nicht nur gute Truppen, sondern auch eine funktionierende Befehlsstruktur.
Die entsprechende Gliederung der Armee spielt hierbei eine entscheidende Rolle!

Mein Beispiel bezieht sich auf China.

Um den Chinafeldzug erfolgreich abschließen zu können ist es zwingend erforderlich, eine Bedarfsermittlung für Truppen, Luftwaffe ect. VOR dem Angriff auszuführen.

Wir können dies relativ elegant machen, in dem wir unsere Spionage kurzfristig auf 0,5 bis 1 Agent je Tag Ausstoß steigern. Dadurch können wir nach relativ kurzer Zeit eine Militärische Spionage in China durchführen, die uns relativ genau die Anzahl an Divisionen nennt. Es werden dort übrigens auch die HQ Einheiten dazu gezählt. Als Beispiel:
Wenn der Geheimdienst 60 bekannte Einheiten in China erkennt, so sind vermutlich 5-10 Davon HQs. Der Rest ist dann kämpfende Truppe.
Zu bedenken ist, das es sich dabei um Divisionen handelt. Also 2-3 Brigaden pro Einheit. Das ergibt eine Armeestärke von 100 bis 130 Brigaden überwiegend Miliz.

Wir dürfen in unserer Vorplanung aber nicht vergessen, das China Verbündete hat. Auch diese müssen vorher geprüft werden, wieviel Truppen sie besitzen.

Um schnell erfolgreich zu sein, müssen wir etwa 2/3 der Stärke der Chinesen haben.
Wenn wir weniger Truppen besitzen, könnten wir durch Zahlenmäßige Unterlegenheit überrollt werden.
Die selbe Anzahl an Divisionen ist in der kurzen Zeit nur schwer realisierbar. Außerdem ist eine erfolgreiche Invasion Chinas bereits mit den 27 vorhandenen Divisionen machbar.

Ich habe beide Varianten bereits erfolgreich probiert. Ich wollte in einem selbstversuch prüfen, ob ich die selben Eroberungen erzielen kann, wie sie Japan tatsächlich bis 1941 erzielen konnte.
In einem zweiten Versuch ging ich mehr auf Truppenanzahl.
Beide Versuche funktionierten. Jedoch ist es enorm schwer, mit den vorhandenen Truppen erfolgreich ganz China zu besetzen!


Nun zurück zur Gliederung der Truppen.

Wir erstellen zunächst einen Kriegsschauplatz. Diesen nennen wir China. Im Oberbefehl wird ein 4 Sterne General eingesetzt, der möglichst viele Zusatzfähigkeiten besitzt. Zur not wird jemand befördert!
Dann erstellen wir Heeresgruppen (Armeegruppen)
Diese werden aufgeteilt in: Nordchina, Zentralchina, Südchina, Westchina.
Jede dieser Heeresgruppen sollte 2 Armeen besitzen.
Jede dieser Armeen bekommt 2 Korps.
Jedes Korps bekommt 3 Divisionen.
In Zahlen ausgedrückt:
z.B. Heeresgruppe Nordchina
1. Armee
Bestehend aus:
I. Armeekorps = 47.000 Mann
1. Division mit 4 Infantriebrigaden = 12.000 Mann
2. Division mit 4 Infantriebrigaden = 12.000 Mann
3. Division mit 4 Infantriebrigaden = 12.000 Mann
1. Artillerie Division mit 4 Artilleriebrigaden = 4.000 Mann
1. Sicherungsdivision Nordchina mit 2 Infantriebrigaden und 1 Polizeibrigade = 7.000 Mann
II. Armeekorps
Selber Aufbau wie I. Korps

Zusätzlich stecken wir 1 bis 2 Spezialeinheiten in die Armee. Z.b. Pionierdivision oder Fallschirmjäger oder Marineinfantrie oder Gebirgsjäger. Diese Schließen wir direkt der Armee an, nicht dem Korps. Damit bleibt die Einheit im Befehlsradius obwohl sie mehr als 200 KM vom HQ der Infantriedivisionen operieren kann.
Damit kommen wir auf ca. 100.000 Mann für die 1. Armee.

In einer Armee werden wir "mobile" Truppen bündeln. Dort werden unsere Kavallerieverbände gebündelt. Diese Armee stürmt sozusagen ins Feindesland.

Das machen wir nun für 5 Armeen.

Wir können die in der Mongolei stationierten Besatzungstruppen ruhig in unseren Schlachtplan mit einbeziehen, da definitiv von Russland keine Bedrohung bis 1941 ausgeht!
Somit können wir relativ schnell die geforderte Anzahl an Divisionen für den Feldzug zusammenstellen.

Chinafeldzug:
Zum Aufbau der Armee empfehle ich folgende Vorgehensweise.
Nachdem die Truppen aus der Mongolei per Strategische Verlegung in die Nähe der Chinesischen Grenze verlegt worden sind, müssen wir, sobald die "Abklingzeit" abgeschlossen ist, den Umbau der Divisionen beginnen.
Die Verlegung zur Front sowie die Gliederung kann somit entspannt und übersichtlich erfolgen. Wichtig ist auch, das sobald wir Truppen an die Front verlegen, der Feind Truppen ebenfalls dort sammelt!!!

Es macht also Sinn, den Feind NICHT zu alarmieren, in dem wir alle Einheiten an der Front sammeln und uns somit den Kampf unnötig schwer machen in dem wir unser Vorhaben quasi "ankündigen". Ihr werdet bemerken das es ungemein leichter geht, China zu erobern, wenn wir sozusagen eine "Ablenkung starten!.

Wir sollten daher, nachdem wir die komplette Armee gebaut und bereit gestellt haben, richtig organisiert haben und alle Offiziere in der Führung der Divisionen und HQ einheiten passend zugewiesen haben (Offensive Offiziere für den Angriff, Pioniere für die Pionierabtelungen, usw...) 2 bis 3 Provinzen von der Grenze entfernt, Armee bzw Korpsweise zu sammeln.
Das geht super einfach, wenn ihr den Button klickt "Zusammenfassen". Ihr braucht damit nicht alle dazugehörigen Einheiten einzeln anklicken, sondern ihr könnt die ganze Armee an einem Ort sammeln!

Wir haben nun 500.000 Mann in 5 Armeen an der Grenze zu China versammelt. Schön verborgen. Gut Organisiert.

Im 2ten Schritt legen wir nun unsere Luftwaffe in Stellung.
Jäger zur Niederkämpfung der gegnerischen Bomber. Eigene Bomber für Strategische Bombardierung. Unsere Flotten werden erst 2 Tage vor Invasion entsandt, da diese sonst Sprit kosten!

Jetzt müssen wir kucken, das wir genug Vorräte haben.
Dazu klicken wir auf die Ansicht "Nachschub" und prüfen, wieviel Menge an Nachschub über unsere Häfen nach China geschickt werden kann und wieviel "Nachschubdurchsatz" verfügbar ist.

Dies ist auch der wichtigste Punkt bei der gesamten Operation!

Dies hat folgende Gründe:

Jeder Mann der nach China geschickt wird, benötigt Nachschub.
Jede Einheit benötigt unterschiedlich Nachschub. Am geringsten benötigt Miliz Nachschub. Gefolgt von Garnisonstruppen. Am meisten Nachschub benötigen Panzer und Panzergrenadiere sowie Artillerie.
Deswegen packen wir auch unsere Artillerie NICHT mit in die Divisionen der Infantrie, denn sobald wir in den Urwäldern Indiens und Chinas mit Milizen rumprügeln, benötigen wir keine verschwenderischen Artillerietruppen!
Diese Probleme lösen unsere Bomber von woanders aus!
Wenn wir erkennen, das wir mehr Nachschub brauchen als wir Nachschubdurchsatz haben, wird in kürze unsere gesamte Armee unterversorgt sein. Also was tun?
Ganz einfach. Entweder einen zusätzlichen Hafen erobern um mehr Nachschub von Japan aus rüber zu bringen (Dran denken wieder eine Versorgungsroute einzurichten). Oder einfach die Anzahl an verbrauchtem Nachschub senken, in dem wir nicht benötigte Truppen abziehen oder nach hinten verlegen (z.B. die Artillerieverbände).
Um kurzfristig Entlastung zu bringen kann man auch die Luftwaffe verlegen. Die brauchen auch viel Nachschub. Das geht aber nur, wenn der Feind am Boden liegt und man selbst die Luftherrschaft erkämpft hat.
Andernfalls können wir noch mit unserem Transportflieger Nachschub anfliegen lassen, was auch etwa 6-10 Nachschub am Tag bringt bzw. 3 Infantriedivisionen versorgen kann!

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VIII. Der Krieg beginnt

Das Problem ist natürlich ausreichend bekannt - Keine Schlacht übersteht den Plan!
Es gibt kein "Universalpatent" für einen Krieg.

Jedoch gibt es einfache Mittel um als Sieger aus einem Krieg hervor zu gehen.
Als Japaner haben wir noch einen unfassbar guten Vorteil!
Wir sind auf einer Insel! Und wir besitzen eine der größten Flotten!

Wenn es uns gelingt alle Macht zu Bündeln, können selbst mächtige Feinde zerschlagen werden!

Sollte man allerdings zu ungeduldig sein, und überstürzt angreifen, dann wird man zertreten wie ein Wurm!



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IX. Taktik:


Allgemeine Empfehlungen

Tips zur Luftwaffe:
Ganz wichtig ist, das wir JEDES Geschwader mit einem eigenen General versehen!
Wenn wir z.B. mit unseren Trägern bei der Invasion einer Insel helfen, so können wir die Geschwader mit Kommandeuren versehen, die Landziele besonders gut vernichten.
Sobald wir eine Feindflotte entdeckt haben, sollten wir die Luftwaffengeneräle der Einheiten austauschen und gegen Flottenvernichter tauschen.
Die Geschwader werden NICHT zusammengefasst! Lediglich Luftlandeunternehmen können durch das angliedern von Jägern geschützt werden.

Deswegen bleiben die Luftflotten auch jeweils mit 1 Kommandeur im Organisationsbaum direkt unter dem Hauptquartier in Tokio.
Das hat folgende Vorteile:
1. Wir erkennen sofort, welche Luftflotten von uns angeschlagen sind
2. Wir können den Standort der Luftflotte sofort erkennen ohne lange suchen zu müssen.
3. Wir können im Bedarfsfall eine Luftwaffen Armeegruppe erstellen, diese unter PC Kommando stellen und als Befehl z.B. Luftoffensive eingeben. Der PC greift dann automatisch alles in Reichweite an (was ungemein hilft wenn man mal ein bischen mehr erobert hat. Die Untergruppierung im Kommandobaum mit Heeresoffizieren bringt übrigens keine Boni!

Bau von Einheiten:
Beim Bau der Flugzeugträger könnt ihr ruhig die Ausbildungsvariante "verkürzte Ausbildungszeit" benutzen!
So könnt ihr die erforderlichen Kräfte schnell bauen - und spart wertvolle Zeit!
Ihr solltet aber genau überlegen, wen man "ohne" Erfahrung sprich entsprechende Grundausbildung erstellt.
Unsere Infantrie sollten wir so NICHT bauen, die Besatzungstruppen evtl schon!
Das alles sollte in einem Zeitplan erfolgen.
Ihr dürft auch nicht vergessen, das der Nachschub einiges an Kapazität der Industrie verschlingt, was wir ja zum Aufbau eines Treibstoffvorrats benötigen.

Alles in allem muss bei der Vorplanung der Armee ein Zeitplan erstellt werden, wann wir wo mit wieviel Kräften angreifen wollen, was wir an Besatzungstruppen zurücklassen wollen, was wir an Reserven in Japan lassen, was passiert wenn eine Invasionsarmee vom Feind kommt usw...

Deswegen empfehle ich Euch, Euere Einschätzungen zunächst aufzuschreiben, damit Ihr das nicht vergesst, denn das Spiel wird sich viele Tage und Wochen Echtzeit hinstrecken!

Meine Persönliche Empfehlung ist:
Zeitachse:
1936: 70% Infantriebrigaden bauen, 30% Flugzeugträger
Erforschung der Möglichkeit "Infrastrukturausbau"

1937: 70% Infantriebrigaden, 30% Flugzeugträger
Ausbau 2er Flottenstützpunkte im Pazifik auf Stufe 10 Hafenanlagen!
Ausbau der Stützpunkte auf Stufe 2 Festung und Stufe 4 Flak
Einen in der Nähe von Hawai, einen im Südlichen Teil für Australien ect.

Abschluß des Aufbaus des Heeres für Chinafeldzug.
500.000 Mann stehen bereit.

1938 Spezialtruppen bauen, Flugzeuge, ect. Flotte weiter aufbauen.
Krieg in China beginnt.
Zur Wiederherstellung der Kräfte etwa 10 IK einplanen um Verluste auszugleichen.
Fortsetzten des Flottenaufbaus. Selbst wenn es nur schleppend vorwärts geht! Auf Dauer wird China untergehen, da die Milizen den Infantrietruppen unterlegen sind.

1939 Aufstellung einer Indienarmee, Philipinenarmee und Indochina Armee.
Bildung der Truppen aus den 500.000 Mann die in China einmarschiert sind.

Lediglich Besatzungstruppen werden Nachgebaut, da wir die bisherigen in China als Besatzung zurück gelassen haben.

Weiteren Ausbau der Flotte und Luftwaffe.
Angliederung Siams oder Bündnisschluß.

1940 Vorbereitung der Invasion Indiens. Falls Amerika nicht Aliiert ist, Krieg gegen England verkünden. Vorher die Infantrie Waffentechnisch auf Stand 1942 bringen.
Ausbau der Flotte und Luftwaffe.

1941 Abschluß der Invasionspläne für den gesamten Pazifikraum.
Bereitstellung aller Flotten.
Komplette Gliederung der Armeen für Philipinen mit 100.000 Mann
Guam 20.000 Mann
Indonesien 50.000 Mann
Borneo 50.000 Mann
Midway 20.000 Mann

Die Restlichen Truppen werden an Strategischen Punkten gesammelt und bereit gehalten. Unsere Seestützpunkte im Pazifik dienen auch gleichzeitig für unsere Trägergruppen als Basis. Wichtig hierbei ist, das wir durch die Stufe 10 Häfen auch unsere Invasionsflotten versorgen können!
Eingeschränkt werden wir lediglich von den Antrieben unserer Schiffe - die je nach Alter der Schiffe - 1500 - 3500 KM Reichweite betragen.
Im Zweifelsfall müssen wir die Flotten mit "schlechten" Schiffen für Patrolien heranziehen und die "guten" Schiffe für die Angriffe zusammen packen!

Sobald Ihr die Reichweiten der Flotten geprüft habt, die Invasionsarmeen auf die Schiffe gepackt habt, der Nachschub in unseren Basen ausreichend ist, und sobald alle Armeen mindestens 2 Wochen in der Basis standen und alles geklappt hat... Erst dann können wir den Krieg erklären! Aber auch erst dann, wenn wir alle Einheiten in Stellung gebracht haben, unbemerkt vom Gegner. Wenige Stunden vom Einsatzort entfernt in den Tiefen des Pazifik!

Sobald wir den Krieg erklären sendet der Feind SOFORT Verstärkung in die Aussenstützpunkte. Das heißt der Erstschlag ist entscheident! Wir überrumpeln als Japaner!

Ab 1941 muss man, sobald der Krieg mit Amerika läuft, kucken wie sich die Situation in Deutschland entwickelt.
Manchmal gewinnt der PC (Deutschland) schnell, manchmal nicht. Manchmal greift Italien ein, manchmal nicht.
In einem Spiel ist sogar Amerika VOR Japan in den Krieg eingetreten und hat in Deutschland Panzertruppen eingesetzt und die Deutsche Flotte vernichtet!
Alles entwickelt sich jedes Spiel unterschiedlich. Je nach Beeinflußung! GGf. muss man eingreifen, das sich Amerika nicht zu früh einmischen kann!!!


Forschung:
Wichtigster Punkt:
N A C H S C H U B, Ö L, I N D U S T R I E.

Dann kommt lange nix.
Erst dann Schiffe.
Als Japaner unbedingt auf Träger konzentrieren. Die damit verbundenen Jäger ebenfalls erforschen.
Panzer komplett weg lassen!!! Diese Technik für den Einfall in Indien und vorderer Osten von den Deutschen liefern lassen.
Die eigene Infantrie auf Stand 1942 bringen. GGf. die Artillerie auch hochziehen auf 1942.

Die Restliche Forschung immer auf die Schiffe legen. Also Antriebe, Kanonen, Flak, Radar, und vorallendingen die Praxis sprich die Doktrinen erforschen!

Wichtig dabei ist, das die Forschung nur dann was bringt, wenn man neue Schiffe nachbaut! Denn bei großen Einheiten werden nur kleine Komponenten ausgetauscht. Der Rest den Ihr erforscht bringt nur bei einem Neubau was!!! Also solltet ihr irgendwann aufhören Schiffe zu bauen, spart euch die Forschung und geht auf die Doktrinen damit mit dem vorhandenen effektiv gearbeitet werden kann!

Bei der Luftwaffe je nach eigenen Vorlieben und Gewichtungen arbeiten.
Sobald ihr nur 2 Einheiten von etwas habt, spart euch das Forschen!

Wenn ihr Infantriewaffen erforscht denkt bitte daran, das ihr für etwa 100 Tage unglaubliche Mengen an IK benötigt um die Truppe upzugraden!!!

Wenn ihr keine IK frei habt, spart Euch das Forschen!

Wichtiste Erkenntnis:
NUR DAS UPGRADEN WAS DER SCHLÜSSEL IST! Die breite Masse einfach so lassen wie sie ist.
Ein komplettes Upgrade kann sich nur Amerika leisten, weil die für die winzige Anzahl von Soldaten unglaublich viel IK verfügbar hat.


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Schlußwort:

Ich spiele HOI unglaublich gerne. Die Taktikguides habe ich mir natürlich auch alle durchgelesen. Mit manchen konnte ich sehr gute Erfolge erzielen, jedoch beziehen sich die meisten auf Deutschland.
Jedes Land muss gesondert betrachtet werden! Deutschland funktioniert ganz anders als Japan. Genau wie England ganz anders gespielt werden muss wie Japan.

Mit dieser Taktik, die ich in den vorgegangenen Kapiteln beschrieben habe, konnte ich beginnend ab 1936 bis 1942 den gesamten!!! Pazifikraum einschließlich ALLER Inseln, Stützpunkte oder sonstiger Westlicher Punkte einnehmen und mit Garnisonen sichern! Weiterhin konnte ich bis Bagdad vordringen, gesamt Indien besetzten, den Oman sichern, Madagaskar besetzen, Ägypten besetzen. Nachdem ich alles besetzt habe, konnte ich in Norwegen mit einer eigens gebauten Fallschirmarmee (36.000 Mann Fallschirmjäger) dieses Land besetzen.
Der nächste Schritt wäre die Unterwerfung Englands mit 300.000 Mann, die ich in meiner Transportkapazität von 25 Transportschiffen auf 2 mal von Norwegen aus innerhalb von 2 Tagen in England anlanden könnte.

Der beachtlichste Erfolg allerdings, der mich auch zur Erstellung dieses Taktikguides ermutigte ist, das ich mit JAPAN A L L E Flotten der Westmächte vernichtet habe!
Und das bei nichteinmal 10 eigenen verlorenen Schiffen!

Anfänglich konnte ich mir gar nicht erklären wo die alle geblieben sind...
Als ich auf die Seite der Amerikaner wechselte erschrak ich!
Es war bis auf 6 U-Boote und 1 lausiger Transporter der sich bei Kanada versteckte alles Versenkt worden.
Insgesamt wurden 24 Schlachtschiffe versenkt, 20 Flugzeugträger (einschließlich Geschwader drauf) vernichtet, 40 schwere Kreuzer, 2 Schlachtkreuzer, fast alles an verfügbaren leichten Kreuzern und alle Zerstörer.

Die auf der Seite der Aliierten verfügbaren Flotten, einschließlich Frankreich, England, USA sowie Drittländern belief sich 1942 auf weniger als 50 Schiffe!
Inkl. Ubootflotten. (Die sind bekanntlichst am schwersten zu finden)

Alles andere wurde von mir (und einem kleinen Teil von Deutschland) VERSENKT!

Und das alles nur, weil ich die Trägerkampfgruppen optimiert hatte.

Das Endergebnis war, das ich mit einer schier unglaublichen Masse an Land gesegnet wurde, was mir zu einer Mannstärke von 100.000 Mann zuwachs pro Monat verhalf!

Schade ist natürlich nur, das trotz der gewaltigen Landmassen nicht mehr als 320 IK zu realisieren war.

Jedoch konnte ich 1942 für mich das Spiel als gewonnen abhaken, da ich lediglich Russland und USA als verbliebener Gegner übrig war.
Und dazu ist zu sagen, das USA und Russland N U R mit Panzern vernichtet werden können, die ich als Japaner einfach nicht in ausreichender Menge stellen kann.

Meine Invasion mit Japan in den USA die ich natürlich probiert habe, wurde auf grausamste Art gestoppt.
Ebenso würde es in Russland passieren.
Ich stellte in USA 500.000 Mann Invasionsarmee zusammen, mit 20 Lufteinheiten und 10 Panzerdivisionen (meine Empfehlung: Nicht selber forschen sondern von Deutschland zukaufen!) einmarschiert.
Der Ami hat darauf hin mit 30 Panzerdivisionen meinen Angriff einfach überrollt.

Mit anderen Worten: Eine Invasion von Amerika ist AUSGESCHLOSSEN!

Das Spiel endet für Japan dann, wenn die Vorherrschaft in Asien erreicht wurde und die Amerikansiche Flotte vernichtet wurde. Beides ist mir geglückt.
Der wiederaufbau der Amerikanischen Flotte in angemessene Stärke dauert 2-3 Jahre. Sinnlos darauf zu warten, da bis 1944 lediglich aufstände von Milizen niedergeschlagen werden müssen - es wäre zu langweilig darauf zu warten ;-)

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7 Jahre 1 Monat her #2 von Gladiator578
Hinweis: Aus irgendeinem Grund ist mein Chinabeitrag vom Schluß verrutscht... Der gehört natürlich höher geschoben...

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7 Jahre 1 Monat her #3 von Banfield
Danke Gladiator578

besonders den teil mit den u-boot jagdgruppen finde ich gut. ich bin selber gerade, mit england, dabei etwas zu testen bezüglich u-boot abwehr.

wo soll der text bezüglich china hin?

Sommeroffensive beendet, Sieg UdSSR am 15. Spieltag
Ein Hearts of Iron 3, TFH - Black ICE MP

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7 Jahre 1 Monat her #4 von Gladiator578
(@ Maro: Chinafeldzug gehört natürlich zu Armeegliederung/Aufstellung)

So, heute mal wieder etwas neues zum Thema "Strategien zum Aufbau der Truppe- bzw. Aufbau der Flotte".

Ich verwende nun zum Vergleich das Beispiel "Deutschland", wo ich ab 1936 anfing, mir meine Kriegsmarine aufzubauen...

I. Grundsätzliche Überlegungen
II. Zeitplan
III. Vorgehensweise
IV. Flottenstärke
V. Verstärkung
VI. Gefechtstaktik


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I. Grundsätzliche Überlegungen

Sobald man mit dem Deutschen Reich zu spielen beginnt, wird man unweigerlich mit der Erinnerung an die Westentaschen Schlachtschiffe und die Deutsche U-Boot Waffe konfrontiert.

Wir sollten zunächst uns überlegen, ob wir "historisch" spielen wollen, oder ob wir "siegorientiert" spielen wollen!

Ich für meinen Teil jedenfalls, mag Historisch Korrekte Gegebenheiten am liebsten .

Was bedeutet das für die Planung?

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II. Zeitplan

Wenn wir historisch spielen, muss der Bau der Flotte bis ca. 1940 komplettiert sein.
Wir müssen deshalb zuerst mit dem Bau von Großkampfschiffen beginnen, damit diese in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stehen. Den Bau von U-Booten können wir bis 1938 sparen.

Sobald wir den Bau eines Schiffes beauftragen, wird ein großer Teil an Industrieleistung darin gebunden.
Vorallen dingen die Schlachtschiffe benötigen wahnsinnig lange!

Das Problem dabei ist, das wir praktisch alle Truppenteile benötigen, jedoch nicht alle gleichzeitig bauen können.
Ich habe mir dazu eine Strategie einfallen lassen, wie man trotzdem zu allem kommt, aber auch gleichzeitig den größtmöglichsten Nutzen daraus ziehen kann!

Die Lösung:
Der Zeitplan muss mit dem Heer und der Luftwaffe Hand in Hand umgesetzt werden!
Um seine Armee perfekt nutzen zu können, müssen wir in einer ganz bestimmten Reihenfolge unsere Truppen bauen!
Wir beginnen 1936, setzen unsere Wehrausbildung auf "minimal". Dadurch sparen wir viel Ausbildungszeit.
Wie ich anfangs bereits schrieb, liegt mir persönlich viel an historischem Hintergrund. Deswegen baue ich zuerst
Einige Divisionen für das Heer. Speziell leichte Panzer mit Motorisierten Einheiten und natürlich Infantriedivisionen.

Das sieht dann in etwa so aus:

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III: Vorgehensweise

10 Industrie (Fabriken) als erstes.

dann
(Notwendigen Truppen für Polenfeldzug)
15x Infantriedivision bestehend aus je 3x Infantriebrigande
5x Panzerdivision bestehend aus je 1x leichter Panzerbrigade und 2x mot. Div.
3x Kavalleriedivision bestehend aus je 2x Kav. Brigade
5x Mot. Division bestehend aus 2x mot. Div. Und 1x Panzerwagen Brigade
2x Artillerie Divisionen bestehend aus 2 bis 3x Art. Brigade
2x Garnisionsdivisionen bestehend aus 2x Garnisonsbrigade mit 1x Polizei

Dazu noch Luftwaffe:
2x Jägerstaffeln
2x Stuka
2x Taktische Bomber
2x Seekampf Flugzeuge

Marine:
Bei der Marine lasse ich nur 1 Schlachtschiff laufen.
Ansonsten Transportschiffe und Geleitschutz auf jeweils 80-20 aufbauen.



Warum diese Vorgehensweise???

Wir haben nur begrenzte Wirtschaftskraft, die uns zur Verfügung steht.
A.H. wollte das Reich in 4 Jahren Kriegsbereit machen. Bedauerlicher Weise haben wir keine 4 Jahre!
Wir müssen aber für die kommenden Jahre folgendes Beachten!

Wir benötigen am Anfang S C H N E L L Truppen, da wir genug Mannpower Reserve haben.
Gleichzeitig F O R S C H E N wir an unseren schweren Einheiten (Panzerwaffe, Luftwaffe, Marine)
Ihr werdet schnell bemerken, wie eure Mannpower immer mehr abnimmt!

Wir versuchen während der Bauzeit der "ersten Welle" unsere Hauptwaffen und Angriffsdoktrinen zu erforschen. Der Vorteil dieser Art von Vorgehensweise ist, das wir nach 1 Jahr intensiver Forschung ca. auf 1939 oder 40 Forschungsstand sind.
Wichtig zu wissen ist aber, das wir die vorhandenen Einheiten AUF KEINEN FALL am Anfang Modernisieren!!!!

Denn am Anfang können wir selbst gegen Briten und Franzosen mit den einfachsten Divisionen gewinnen, da wir einfach M E H R haben als sie!

Auf See sieht das anders aus!
Wir müssen hier uns einen Technischen Vorteil herausarbeiten, der unsere Zahlenmäßige Unterlegenheit ausgleicht und uns Vorteile verschafft!
England und Frankreich zusammen haben so viele Großkampfschiffe, das wir AUF KEINEN FALL eine offene Seeschlacht riskieren können!

Deswegen FORSCHEN wir erstmal fein, bevor wir unsere Schiffe beauftragen! Sobald wir 1937/38 einen entsprechend hohen Wissensstand haben, geben wir unsere Marine in Auftrag. Während die Marine gebaut wird, erforschen wir dann erst die Doktrinen!!!
Bitte unbedingt beachten!!!
SOBALD WIR SCHIFFE BAUEN, MUSS DIE AUSBILDUNGSZEIT AUF //E L I T E// gestellt werden!!!!
Demnach sollten dann ausser den Schiffen lediglich Industrieanlagen gebaut werden!

(Grund: Die Flotten unserer Gegner sind mit 20 bis 30 Prozent Erfahrung ausgestattet und zusätzlich 5 zu 1 in Anzahl überlegen! Sollten wir unsere Schiffe mit Minimalausbildung rausschicken gibt’s nur aufs maul^^)

Unsere Flotte wird dann etwa 1938 fertig gestellt.
Wir haben dann noch rund 1-1,5 Jahre Zeit, die Restlichen Luftwaffen und Heeres Divisionen zu bauen.
Wenn wir den Rest des Heeres aufbauen, können wir dann die Ausbildungszeit wieder runter auf //Rekrut// stellen!!!!

Bitte bedenkt, das alle HEERESTRUPPEN als RESERVEN gebaut werden!!!

Ab 1938 bauen wir dann mit jeweils rund 4 Monaten Bauzeit unsere fehlenden Angriffstruppen,
DIE BIS DAHIN DURCH WAFFENFORSCHUNG auf den Stand von 1940 gebracht sind!!!

Die "alten" Heeres Divisionen werden N I C H T aufgewertet!!! (Stattdessen nutzen wir sie als "wachdivisionen")

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IV: Kräfteverhältnis/Flottenstärke

Für den bevorstehenden Feldzug gegen Polen, Frankreich und England sieht dann die Aufstellung wie folgt aus:

Heer:
300+ Infantrie Brigaden
50+ Motorisierte Brigaden
20+ leichte Panzer Brigaden (Typ Panzer I und II)
10+ Panzerwagen Brigaden
10+ Garnisonsbrigaden
5+ Polizeibrigaden
20+ Kavalleriebrigaden
10+ Artilleriebrigaden
5+ Pionierbrigaden
2+ Panzerabwehr Brigaden

Luftwaffe:
15x Jäger
6x Stuka
8x Tak. Bomber
2x Mehrzweck Jäger
2x Marinebomber

Flotte:
2 Schlachtschiffe
3 Schlachtkreuzer
5 schwere Kreuzer
5 leichte Kreuzer
10 Zerstörer
10+ Uboote
4+ Transporter


Im Bau befindlich sollte dann vorallen Dingen noch Schiffe sein.

Ziel ist es, bis zu "Barbarossa" ca. 220 Divisionen aufgestellt zu haben!
Damit wären wir etwa dem Historischen Stand entsprechend aufgestellt.
Dazu noch 36-40 Flugeinheiten und etwa 45+ Marineeinheiten.

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V: Verstärkung


Unser Problem ist, das wir am Anfang irre Leute haben, die wir aufstellen können, aber zu wenig Industriekraft.
Sobald wir Länder erobern, verlieren wir natürlich Mannpower durch den Kampf, durch Besatzungstruppen und durch Neubau.
Je weiter der Krieg voranschreitet, desto weiter muss dann auch unsere Modernisierung der Truppen voranschreiten, mit dem wir das Fehlen der Überzahl auszugleichen versuchen.

Wir dürfen aber vorallendingen die ersten Jahre nicht damit verplempern, unsere eh schon geringe Anzahl von Truppen durch das "updaten" künstlich klein zu halten!

Das updaten können wir später im Kampf gegen Russland machen, wenn wir es uns aufgrund der knappen Mannpower NICHT MEHR LEISTEN KÖNNEN NEUE DIVISIONEN AUSZUHEBEN!!!!

Dann ist die große Stunde des "Updates" im großem Maßstab gekommen.
Vorher werden A L L E Einheiten auf "Nicht updaten" gestellt!!!

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VI: Gefechtstaktik

Als Spieler der Deutschen Kriegsmarine müssen wir natürlich ersteinmal die Stärken der Gegner kennen, bevor wir uns überlegen, wie wir sie Schlagen können!

England:
Größte Seemacht. Sehr viele Schlachtschiffe. Sehr viele leichte Kreuzer und Zerstörer für U-Boot Jagd. Flugzeugträger Verbände im Mittelmeer und Nordsee. Wenig U-boote. Kaum Transporter.
Passende Doktrinen! Extrem Hoher Wirkungsgrad der Flotte!!!

Frankreich:
Etwa 2/3 der Stärke von England. Aber deutlich schwächer aufgrund fehlender Doktrinen! Ausserdem veraltete Flotte! Vieles Stand erster WK. Wird von Italien bedroht, greift daher nur bedingt in der Nordsee ein.

Griechenland, Norwegen, Dänemark:
Eine bescheidene Flotte, kaum der Rede Wert. Kein wirklicher Gegner, nur gefährlich wenn sie auf eine ungesicherte Invasionsflotte von uns treffen.

USA:
Nicht bezwingbar mit Deutschland vor 1944.

Russland:
Kaum Kampfschiffe, viel U-Boote. Stand erster WK. Wenig gefahr geht von der Flotte aus. Die U-Boote könnten nerven.

Nachdem wir nun die Stärken der Gegner kennen, fragen wir uns wo ihre schwächen liegen:

England:
Zentrallager in London. ALLES was von England wegführt, muss mit dem Konvoi geholt oder gebracht werden.
Sobald die Versorgung von Kolonien mit Nachschub aufhört, ist sie praktisch verloren.
Weiterhin sorgt lediglich die Flotte mit ihrer Anwesenheit dafür, das Deutschland nicht in England einmarschieren kann. Kaum Truppen in England selbst.

Frankreich:
Weniger Abhängig von den Kolonien. Viele Kolonialtruppen ausserhalb von Frankreich stationiert.
Auch hier gilt, kein Nachschub, kein Kampf!

USA:
Brauchen nur im Pazifik Konvois zur Belieferung ihrer Inseln. Schwer zu schädigen. Macht kaum sinn.

Russland:
Unternimmt praktisch keine Konvoi Lieferungen. Sollte die Flotte ausrücken, dann nur wenn die Armee auf dem Vormarsch ist. Ansonsten U-Boot Krieg von Russland gegen Deutschland.


Wie bauen wir dann unsere Marine auf???

Zunächst einmal erstellen wir mit einer HQ Einheit vom Heer einen Kriegsschauplatz der höchsten Kategorie.
Das HQ nennen wir dann entsprechend z.B. Marineamt, BDU oder wie auch immer.
Dort hinein stopfen wir alle Schiffe, Uboote usw...
(Wir können später dadurch z.B. Einzelteile der Flotte auf Patrolie schicken, verteidigen oder was auch immer machen - ohne die Übersicht zu verlieren! Denn so können wir z.B. gleich erkennen, ob eine Flotte beschädigt ist, ob der Organisatioswert stimmt oder nicht usw..)

Nachdem wir alle Schiffe in die HQ Einheit eingegliedert haben, bauen wir nun Bedarfsgerecht unsere Flotte auf.

Im Kampf gegen Polen benötigen wir in der Ostsee:
I. Flotte "Danzig"
1x Schlachtkreuzer
1x schwerer Kreuzer
2x leichter kreuzer
2x zerstörer
(2t bester Kommandant hier rein stecken)

3 U-Boot Flotten mit je 1 Uboot + je 1 Kommandant!!!


Nordsee/Atlantik:
II. Flotte "Hamburg"
2x Schlachtschiff (1x Stolz der Flotte - Bismark - ernennen!)
2x schwere Kreuzer
3x leichte Kreuzer
3x Zerstörer
(Bester Admiral als Kommandant!)

I. Handelsstörer Geschwader
1x Schlachtkreuzer
1x schwerer Kreuzer

II. Handelsstörer Geschwader
1x Schlachtkreuzer
1x schwerer Kreuzer
(Blockadebrecher oder überragender Taktiker oder Aufklärer)

Dann noch 8 x je 1 Uboot mit je 1 Kapitän als je 1 Flotte.
Optimal besetzt versteht sich (Seewölfe)


Nach dem Polenfeldzug werden die Flotten für eine Englandinvasion (Seelöwe) im Ärmelkanal konzentriert.

Sollte man zuvor in Norwegen einfallen, würden die 2 Flotten auf 4 Flotten verteilt werden, und mit jeweils 1-2 Transportschiffen versehen werden.
Die Flotten nennen sich dann:
Gruppe Trondheim, Narvik, Oslo, Bergen.

Jeweils dazu passende Infantriedivisionen stehen natrürlich dementsprechend bereit. (Packgewicht beachten)

Der Kampfablauf:

Unsere U-Boote gehen auf Konvoijagd und bilden ein U-Boot Schirm um die gesamte Westküste von England und Frankreich.
Das Netz reicht bis Gibralter.
Sollte ITALIEN vor Kriegsausbruch mit uns verbündet sein, schicken wir eine Flotte bestehend aus:
1 schwerer Kreuzer, 1 leichter kreuzer, 2 zerstörer, 3 Uboote und 1 bis 2 Transporter nach ITALIEN!!!

Damit können wir später Malta angreifen oder in Nordafrika helfen!!!
Bzw. in KRETA einfallen.

Die Handelsstörer operrieren vor der Amerikanischen Küste und im Südlichen Teil unter Gibraltar (Ostafrikanische Küste)

Die Hamburg Flotte geht auf "Abfangen" vor Hamburg.
Die Ostseeflotte geht auf Wartestellung bei Danzig (Küstenbeschuß), danach auf Patrolie um die Polen aufzuspüren.

Mit unseren 2 Marinebombern gehen wir nach Norddeutschland in Küstennähe, um im Bedarfsfall einen Marineangriff fliegen zu können.
Optional von Mehrzweckjägern und Stuka begleitet.

Ein Jagdgeschwarder schicken wir zur Aufklärung auf die Nordsee um lohnende Ziele aufzuspüren.

Sobald was gefunden wird, geht unsere in Hamburg liegende Flotte auf Angriff und schnappt sich den Feind.

Unsere Luftwaffe greift nun den Feind an ( J E D E S Flugzeug hat einen eigenen Komandeur!!!)
Mit den Fliegern erkämpfen wir die Luftüberlegenheit und vernichten den Organisationswert des Gegners.
Unsere schweren Marineeinheiten können nun aufräumen und versenken den Feind.

Sobald der Feind flieht, verfolgen wir und stellen ihn erneut. Solange, bis unsere Schiffe zu schwach werden oder ihre Organisation auf 0 ist.

Dann geht’s auch sofort zurück in die Basis. Nicht das wir noch Schiffe verlieren!

Unsere U-Boote im Mittelmeer machen fette Beute sobald der Krieg ausbricht!
Die Begleitschiffe sind nur zur Sicherung des Feldzuges in Afrika dabei und bleiben Passiv!

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Schlußwort:

Im aktuellen Spiel konnte ich mit dieser Strategie mit Deutschland bereits über 50 Alliierte Schiffe versenken bei gerade mal 4 eigenen Zerstörer Verlusten!
Dazu wurde England und Frankreich aller Konvois beraubt!

Mittlerweile (Sommer 1940) ist Norwegen, Dänemark, Griechenland, Polen, Holland, Belgien, Luxemburg komplett besetzt.
England und Frankreich sind ANEKTIERT!
Es bleibt einzig Russland als nächstes Ziel, wobei der Achse praktisch alle Nachbarstaaten von Russland beigetreten sind.
USA ist NICHT Alliierter.
Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Russland unterworfen ist.
Dann ist praktisch bis auf den Amerikanischen Kontinent der Rest komplett ACHSE. (In Afrika und Asien hat ja England und Frankreich praktisch alles besessen, was durch die Annektierung ja zu Deutschland gefallen ist 



Ich hoffe ich konnte Euch wieder ein paar Tricks zeigen. Gute Nacht, bis bald!

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7 Jahre 2 Wochen her #5 von Heeresgruppe D
Super Text!!
...
Ich habe auch ein Spiel mit Japan gestartet und hocke jetzt in China fest, da meine 12 LPz-Divisionen und 25 mot. Inf. Divisionen (mit denen wollte ich einen Blitzkrieg führen) fest sitzen und somit keine wirkliche Erfolge mehr erreicht werden können. Dazu meine Frage, ist es jetzt ratsam die Armee mitten im Krieg neu zu organisieren oder soll ich lediglich meine neu produzierten Inf. Divisionen an die alte Gliederung anhängen?

PS.: meine motorisierten Einheiten stecken im Gebirge Chinas fest, falls das besonderen Stellungswert haben sollte

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7 Jahre 2 Wochen her #6 von Andreas
Hm Gebirge und Mot. Einheiten verträgt sich nicht sonderlich.... Falls du mit dem I.C.E. Mod spielen solltest, würde ich für das stark Nachschubbedürftige Japan vor allem leichte Infanterie ans Herz legen, die Einheiten können sogar noch durch Forschung noch weniger Nachschub verbrauchen...

Wenn nicht, würde ich dir raten die Front auf eine stabile Länge zu kürzen und erstmal zu halten. Je nachdem wie weit du in China bist, ist es auch ratsam mit Marineinfanterie im Süden Chinas anzulanden und die Siegprovinzen im Handstreich zu besetzen...

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7 Jahre 2 Wochen her #7 von Heeresgruppe D
Im Süden bin ich schon gelandet, allerdings mit mot. Infanterie - Einheiten.. Ich habe das Nachschubproblem sichtlich unterschätzt.

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7 Jahre 2 Wochen her #8 von Heeresgruppe D
Das Problem bei den Einheiten im Süden ist, dass die kaum Nachschub bekommen. Ich hatte beinahe 30 Provinzen erobert, stand zwei Provinzen vor Chinas Hauptstadt (mit den Truppen der Invasion), jetzt besitze ich lediglich 3 Provinzen, in denen sich mehr als 40 Divisionen befinden, die allerdings nicht angreifen können und nur mit Mühe verteidigen, da kein Nachschub da ist.. was kann ich dagegen tun?

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7 Jahre 2 Wochen her #9 von Andreas
Ausschiffen und hoffen das der Chinese seine Truppen wieder abzieht... Kavallerie ist in China auch ziemlich nützlich, vor allem im Infrastrukturschwachen Nordwesten. Und möglichst direkt auf einem gut ausgebauten Hafen anlanden und dorthin manuell Nachschubtransporter schicken.

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7 Jahre 2 Wochen her #10 von Gladiator578
Hallo Leute!

Sobald man Nachschub schwierigkeiten hat macht man folgendes:
1: Nachschub bedarf prüfen. Wieviel benötige ich an der Front. Dazu klickt man auf die Karteikarte "Nachschub" und kuckt wo es grün ist und wo rot. Bitte vergesst nicht, das je mehr Truppen man an die Front wirft, auch mehr Nachschub benötigt wird!

2: Gegenmaßnahmen bei Mangel überlegen. Möglichkeit 1 - Überschüssige Truppen abziehen. 2: Einheiten mit hohem Nachschubverbrauch abziehen. 3: Luftversorgung einrichten. 4: Weitere Häfen erschließen.

3: Mit passenden Truppen vorrücken und gewinnen!


Ich muss hier an dieser Stelle anmerken, das ich am Anfang ebenfalls gigantische Schwierigkeiten mit dem Nachschub hatte! Meine Armee ist sozusagen verhungert! Ein Freund von mir der normalerweise ein Crack ist was Strategiespiele anbelangt, blickt ebenfalls nicht durch!

Aber sobald man das mal gerafft hat, wie der Nachschub funktioniert, spielt sich das Spiel total anders!!!

In meinem aktuellen (und wahrscheinlich auch dem letzten Spiel!) Match habe ich mit Deutschland im Jahr 1941 die Weltherrschaft erlangt! Und das mit lausigen 700 Brigaden!

Der Punkt ist einfach, sobald man gerafft hat wie es geht, kann der PC einfach eine gut vorbereitete Armee nicht mehr stoppen!


In meinem Game hatte ich Polen in 2 Wochen, Frankreich in 3 Wochen, Norwegen in 2 Tagen, England in 2 Wochen, Griechenland 2 Wochen, Spanien verbündet, Yugo verbündet, Bulgarien, Rumänien verbündet, Nordafrika überrant, 'gypten überrannt, Persien verbündet, Saudi verbündet, Indien üüberrant (Nachdem England und Frankreich kapituliert hatten!) und zu guter letzt Russland überrant in 3 Monaten!
Wie geht das?
KEINE Upgrades auf Truppen. Nur Luftwaffe und Schiffe upgraden. Erst upgrade wenn Mannvorrat fast erschöpft ist.

Russland habe ich mit Panzer I und II platt gemacht! (Ich wollte es authentisch haben).)

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7 Jahre 2 Wochen her #11 von Gladiator578
achso, was ich noch vergessen habe:

Den BEDARF an Nachschub kann man vorher AUSRECHNEN!!!! Vor der "Invasion".

Dazu einfach den "Nachschubdurchsatz" von dem Hafen nehmen in dem man ankommt. Dazu die benachbarten Häfen rechnen die man mit dazu erobern will. Einen Teil abziehen wegen Beschädigung bei der Einnahme.
Die "Armee" die Einmarschiert an einem Ort sammeln und bei der Provinz auf "Nachschubbedarf" klicken. Dann sieht man wieviel man braucht. Dementsprechend die Armee zusammen stellen das es halt reicht :dmp_21:

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6 Jahre 9 Monate her #12 von Albert Kesselring
Sehr hilfreicher Guide danke das du dir die Mühe machst :dmp_35:

Ich warte schon gepsannt auf eine mögliche fortsetzung :dmp_36:

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6 Jahre 8 Monate her #13 von Duke1601
sehr schön beschrieben :)

Bei den japanischen flotten wäre es nicht besser wenn du nur 3 Flugzeugträger in einer Flotte hast und keine schweren Kreuzer?
3 Träger aus dem Grund da man mit 8 Fliegern einen zu hohen Stabelabzug hat, 6 sind da doch besser.
Und die schweren Einheiten fahren doch an den Feind und die leichten vom Feind weg. So würden z.B. die Träger nur mit leichten Einheiten den Feind immer auf Distanz halten, schwere hin gegen suchen das Gefecht und würden die Träger mit ziehen und somit gefährden.

wenn ich was falsches sage verbesser mich :dmp_21:

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6 Jahre 6 Monate her #14 von Zeroic
Hi ich hoffe ich darf hier reinschreiben. Ich hab noch 1 Frage zu dem Guide. Geht das nur mit den 2 Add-ons oder auch nur mit dem Hauptspiel?

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6 Jahre 6 Monate her #15 von Andreas
Klar darfst du :)

Spontan würde ich sagen, das die Tips auch nur mit dem Hauptspiel umsetzbar sind. Im Grunde genommen ändert sich mit den Addons am Spielprinzip selbst wenig, von daher sollte (!) es keine Probleme geben.

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