[HoI2+DD] Handel / Ressourcen / Konvois

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11 Jahre 6 Monate her - 11 Jahre 6 Monate her #1 von Rudel
Der Handel in HoI/Doomsday dient der Befriedigung aktueller Bedürfnisse, oder dem Anhäufen von Ressourcen für zukünftige Zeiten.

Die Ressourcen Stahl, Energie(Kohle), seltene Metalle werden "nur" zum Betrieb der Industrie benötigt, haben aber sonst keinen Einfluß auf das Geschehen.
Wenn ich den Bedarf an diesen Ressourcen nicht voll ausgleichen kann, sondern nur zu beispielsweise 75%, dann habe ich auch nur 75% der Industriekapazität zur Verfügung. Somit können plötzlich alarmierende Zustände eintreten.

Die Ressourcen werden jeweils um Mitternacht addiert/subtrahiert, der Rest des Tages hat keinen Einfluß auf die Ressourcenlage.

Handelsverträge mit Partnern ohne direkte Grenze können/werden im Kriegsfall unter Einbußen leiden. Dazu ist keine direkte Feindeinwirkung nötig. Die KI beobachtet die Anzahl an Feindschiffen die zwischen dem Handelspartner und der eigenen Nation liegen und errechnet daraus permanent einen "Wirkungsgrad". Stehen also viele deutsche Kriegsschiffe (Typ egal) im Atlantik, so wird die Handelseffizienz zwischen GB und USA schlecht sein. Abhilfe kann nur die Vertreibung der Schiffe bringen.

Eine Handelseffizienz von 50% eines Handels besagt, dass ich zwar 100% meiner Waren absende, aber nur 50% der Ware im Gegenzug erhalte, der Rest wurde vom Feind aufgebracht. Damit verschlechtert sich natürlich ein Handelsvertrag enorm.

Handelsverträge können ohne negative Effekte gekündigt werden. Einfach den entsprechenden Vertrag auswählen, Rechtsklick und "Handel beenden" auswählen. Der Handel wird sofort eingestellt.

Nach jedem Neustart und neuem Einladen berechnet die KI die Handelsverträge neu, oftmals kündigt sie daher die bestehenden Verträge. Zumeist bietet sie aber parallel dazu auch neue an.

Günstige Handelsverträge in vernünftiger Größe stimmen den Handelspartner positiv, so wird sich sein diplomatischer Status mit der Zeit auf +50 einpegeln (es sei denn, er ist höher natürlich).

Nachschub verhält sich anders. Er wird aus der IK direkt gewonnen und wird jeden Tag um Mitternacht zugewiesen, der Verbrauch erfolgt aber den ganzen Tag über kontinuierlich.
Nachschub repräsentiert alles was eine Armee zum existieren benötigt und muß unbedingt erfülllt werden, da sonst Unzufriedenheit in der Bevölkerung entsteht und die Armee verhungert und ihre Organisation nicht regenerieren kann.
Nachschub für die Einheiten muß immer aus der Hauptstadt herangeschafft werden, daher wird eine direkte Landverbindung benötogt. Handelt es sich um eine überseeische Provinz und ist daher diese nicht vorhanden, wird/muß durch manuelle und/oder automatische Einstellung eine Transportkonvoi erstellt werden. Dieser muß dann die Einheiten in Übersee versorgen, ist allerdings durch feindliche Luft-/Marinekräfte anfällig. Die erste Provinz die in Übersee mit Nachschub beliefert wird erstellt ein Ressourcenlager, dieses verbleibt so lange dort, wie es notwendig ist. Es kann vom Spieler nicht manuell aufgelöst werden, es sei denn, es würde nicht mehr beliefert werden, also leer sein.
Wird es vom Feind erobert, so erobert er auch den Inhalt des Lagers.
Die Anzeige wieviele Schiffe für einen Konvoi beötigt werden ist irreführend, da sie sich auf ein existentielles Minimum bezieht. Will man in der Ferne vernünftig operieren können, so benötigt man gegebenenfalls ein vielfaches dieser Anzeige. Je mehr Truppen versorgt werden sollen, desto mehr Transportschiffe werden benötigt. In einem AAR hatte ich ca. 200 deutsche Divisionen in den USA zu versorgen, plus Flugzeuge. Dafür wurden ca. 400 Konvoischiffe verwendet, Versorgung war top. Die Versorgung übernahm die KI, was sehr gut funktioniert, zumal sie selbstständig auf erhöhten Bedarf reagiert. Die Automatikfunktion ist sehr gut. Sie erstellt, löscht und verwaltet Konvois nach Bedarf (solange ausreichend Konvoischiffe vorhanden sind).

Sind militärische Einheiten von Nachschub abgeschnitten, so regeneriert sich ihre Organisation nicht mehr und sie werden jeden Kampf verlieren, mit der Zeit lösen sie sich durch Hunger ganz auf, ohne Feindeinwirkung. Wenn man die gegnerische Hauptstadt einkesselt, kann man so das ganze feindliche Heer vom Nachschub abschneiden. Diese Praxis wird allerdings von vielen Spielern abgelehnt. Das Spiel selbst versucht dies für einige Nationen (z.B. Russland) schon dadurch zu umgehen, dass die Hauptstadt ständig verlegt wird, sobald sich der Feind dieser nähert. So ist eine Einkesselung nur in großem Radius möglich.

Öl ist nur für militärische Einheiten wichtig, dort nur für die die Öl verbrauchen:
Alle Flugzeugtypen, alle Schiffstypen, motorisierte Infanterie, Panzergrenadiere, Panzer, fortschrittliche Kavallerie und fortschrittliche Infanterie, selbstangetriebene Brigaden, kurz: fast alle Einheiten.
Im Ruhezustand verbrauchen viele einheiten kein Öl, so dass der Eindruck entstehen kann, über ausreichende Versorgung zu verfügen, aber im Kriegsfall tritt dann ein Fehl ein, was schnell die ganze Armee lahmlegen kann. Daher gilt zu bedenken, dass ein ausreichend großer Ölvorrat angeschafft werden sollte. Selbst wenn der auch nicht ausreicht, man hat wenigstens Zeit die Lage einzuschätzen und zu reagieren. Im Spieljahr 1940 sollte man mit einer aktiven, großen Nation über einen Vorrat von 100k sicherlich verfügen.
Ölreiche Länder sind Russland, USA, Venezuela, Persien, Rumänien.

Geld wird aus den Konsumgüterzuweisungen gewonnen und kann vom Spieler für diplomatische Aktivitäten genutzt werden. Darüber hinaus für Spionage und auch die Forschungsteams werden mit dem Gold bezahlt.
Die politische Einstellung des Staates hat ebenso Einfluß auf die Höhe des erwirtschafteten Geldes. Geld besitzt im übrigen keinen allzu hohen Wert im Spiel. Es kann leicht eingehandelt werden und wenn genug vorhanden ist um die Forschungskosten zu decken, so ist das ausreichend. Éin Ruhen von diplomatischen und/oder spionagetechnischen Anstrengungen führt nicht ins sofortige Unglück, daher gibt es wesentlich kritischere Bereiche im Spiel.
Letzte Änderung: 11 Jahre 6 Monate her von Rudel.

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10 Jahre 9 Monate her #2 von Rudel
Handelspartner für das Deutsche Reich:

Theoretisch kann mit jedem Land Handel betrieben werden, aber die Konditionen und das Angebot variieren stark.

Zu Beginn sind Rumänien (Öl), Jugoslawien (Stahl), Griechenland (Stahl), Ungarn, Bulgarien, Schweden (Stahl) gute Handelspartner.
Venezuela besitzt 100 Öl-Einheiten, diese sind leicht einhandelbar, allerdings zu mittelmäßigen Konditionen. Dennoch sollte man das tun, man braucht das Öl später.

Ebenso kann man Öl von Saudi-Arabien (ca. 5), Persien (ca. 30), Rumänien (ca. 35), Argentinien (5-10) und USA+Russland einhandeln.
Die Konditionen sind niergends sonderlich gut, außer bei Argentinien und Rumänien.

Seltene Metalle kann man von der Türkei (5), Finnland (5), geringer: Schweiz, Portugal, Schweden, Holland, Russland einhandeln, USA und GB sind auch gut möglich (Konditionen aber weniger gut).

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Willkommens Ribbon
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9 Jahre 2 Monate her #3 von FW Steiner
Hast du zufällig noch die Werte irgendwo rumliegen, um wieviel genau 1 Handelsvertrag den Wert auf den Partnerschaftlichen Einfluss hat?

Ich hab mir nur gemerkt, je mehr Verträge ich abschließe, um so schneller verbessern sich die Beziehungen zu dem Land - Bsp. DR => USSR - Im Januar ca. jede Woche 1 neuer Vertrag über banale Beträge 10 Metal für 2,8 bis später 2,0 oder auch weniger je nachdem, wieviel ich noch in die Beeinflussung per Geld stecke, und dann Ende Februar / Anfang März geh ich dazu über wichtige Verträge abzuschließen, da ich jetzt einen wesentlich besseren Standpunkt zum Verhandeln habe. Da bekomm ich dann günstig Erdöl, Seltenes und auch mein Stahl wenn ich will. (Seltenes gibt es zu Beginn auch recht gut von Türkei und Finnland/Schweden) - selbst Geld bekomm ich dann 4 $ zu 5 Einheiten Nachschub.

Nur eben der Faktor pro Vertrag fehlt mir... :dmp_169:

Wenn die Welt ein Werk Gottes ist, dann ist "ER" entweder stinkend faul oder aber ein Sadist!

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