[HoI2+DD] Marionetten und Annektion

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11 Jahre 3 Monate her - 11 Jahre 3 Monate her #1 von Rudel
Wenn sich ALLE Siegpunkte sowie die Hauptstadt eines Landes in eigener Hand befinden, so ist es möglich, das Land zu annektieren.
Es wird damit Teil des eigenen Landes. Aller Ressourcenbesitz geht in die eigene Schatzkammer.
Einheiten lösen sich auf, wenn sie auf dem Boden der ehemaligen Verbündeten stehen, sonst gehen sie als nationale Einheiten in deren Besitz über.

Beispiel: Norwegen kapituliert vor dem deutschen Reich. Es befindet sich noch eine norwegische Divison in einer unbedeutenden (Nicht-Siegespunkt-Provinz) Provinz. Diese wird aufgelöst. Es befindet sich noch ein Kriegsschiff im Hafen der Engländer, es geht in deren Besitz über. Eine Landdivision befand sich ebenfalls noch in England, auch diese geht in britischen Besitz über.

Befinden sich verbündete feindliche Einheiten im Bereich des Landes, welcher annektiert wird, so kämpfen diese weiter.
Beispiel: Norwegen wird annektiert, es befindet sich aber noch eine britische Division in Bergen. Diese kämpft weiter und wird Bergen als dann deutsche Provinz für England besetzen.
Oftmals befinden sich solche Einheiten allerdings in aussichtloser Position, ohne Nachschub inmitten von Feindesland umgeben.
Das kann auch eigenen Truppen passieren, daher einen solchen Fall im Auge behalten. (Vor allem wegen events!)
Durch events kann es geschehen, dass Kapitulationen eintreten, OHNE dass alle Siegpunkte durch den Feind genommen wurden. Dies gilt z.B. für die osteuropäischen Länder, wenn die Russen kommen, genauso für Finnland.

In der Regel (!) gelten eroberte Gebiete, auch wenn sie annektiert wurden, nicht als Grundprovinzen, die eroberten Gebiete (Einwohner) sehen sich also nicht als Teil der Nation die sie erobert hat.
Das hat Folgen: Man erhält nur 25% der vorhandenen IK, der Rest geht verloren. Ebenso erhält man nur 50% der theoretisch verfügbaren Ressourcen.
Zudem ist die Bevölkerung in der Regel aufmüpfig und es herrscht latente Revolutionsgefahr. Durch diesen Effekt sinkt auch die verfügbare TK, was Anschläge auf die Nachschubwege darstellen soll. Dieser Effekt ist sehr hoch!
Der Revolutionswert schwankt, aber in manchen Gebieten ist die Gefahr recht hoch. Kommt es zu einer Revolution, so entsteht 1 Division 36er-Miliz, Nationalität Rebellen, welche versucht die Kontrolle über die Provinz zu übernehmen. Ist die Provinz ohne Besatzung oder befindet sich keine Division angrenzd mit dem Befehl Auftsände zu unterdrücken, so wird dies auch gelingen.
Befindet sich in der Provinz ein Flugplatz mit Flugzeugen, so sind diese verloren!!

Durch events und bugs können diese Angaben abweichen.
Z.B. verursacht Persien keine Dissidenten, wenn es vom DR annektiert wird.
Holland, Belgien, Dänemark und Russland verursachen nach den entsprechenden events praktisch keine Dissidenten mehr.
Teilweise werden durch events Feindprovinzen zu "core"-Provinzen (Heimatland).


Aktualisiert am 03/04/08, Karbe
Letzte Änderung: 11 Jahre 3 Monate her von Rudel.

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11 Jahre 3 Monate her #2 von Rudel
Der Vorteil einer Annektion ist hauptsächlich, dass man dort Truppen aufstellen kann, man 25% die IK und damit TK erhält. Nachteil ist die Revolutionsgefahr und Belastung der TK durch Partisanen (muss man schauen, ob mehr TK verloren geht, als durch IK gewonnen wird).

Nach der Annektion kann man die Länder wieder "freilassen", sie erhalten dann eine Marionettenregierung. Dadurch verliert man natürlich die IK und dazu die TK. Das Land wird aber befriedet, keine Revolutionsgefahr mehr. Alle produzierten Ressourcen über 999 werden von der Marionette abgegeben.
Die Marionette erstellt Divisionen und hilft damit (naja).

Das Freilassen eines Landes verursacht Unzufriedenheit, je nach Größe des befreiten Landes, in der Regel 5%.

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11 Jahre 3 Monate her #3 von Rudel

Karbe schrieb:

Rudel schrieb: Das Freilassen eines Landes verursacht Unzufriedenheit, je nach Größe des befreiten Landes, in der Regel 5%.


Nicht zwingend. Man kann ein Land auch marionettisieren über die Friedensverhandlungen. Dann erhält man keinen Dissent. Darüberhinaus bleiben alle Einheiten des Landes bestehen.

Jedoch kann es in einigen Fällen seit DD1.3 dazu kommen, daß anschließend das Event "Unmut über die Kolonialpolitik" triggert, bspw. wenn man im Abessinien-Krieg Äthopien marionettisiert.


Der größte Vorteil der Marionettisierung schlechthin ist die Senkung des Bellis und somit meist der wirkungsvollste Weg, das Zünden eines US-Gearing-Ups zu verhindern.



Um das zu erklären:
Durch die Annektion eines Landes wird der Aggressionswert des Landes nach oben getrieben. Dieser sinkt zwar im Laufe der Zeit ab, bei weitem aber nicht so, dass es relevant wäre.
Die USA sind zum Start des Spieles mit einer "Friedensstrafe" belegt, die aber immer geringer wird, je aggressiver die Nationen agieren.
Annektiert man also fleissig Länder, so erhalten die USA frühzeitig ihr volles Industriepotential (was gigantisch ist) und erhalten auch frühzeitig die Möglichkeit dem Krieg aktiv beizutreten.
In Multiplayerspielen ist dies eine Katastrophe, im SP ist es nur störend, wenn man erfahren ist.
Daher kann es einem erfahrenen SP-Spieler egal sein, somit ist eine Marionettisierung ja auch nicht wichtig/sinnvoll.

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  • Hesse
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1 Jahr 1 Monat her #4 von Reinhardt Löwenherz
Vielen Dank, ABER

- ist es denn nicht Sinnvoll sich Verbündete Vasallen zu halten, alleine wegen der Forschung?
- Helfen die Inf Div (was anderes produzieren die kaum) schon
- finde ich die 5% Unzufriedenheit sehr blöd, es helfen die neuen Staaten einem ja!

Reinhardt Löwenherz

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