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12 Jahre 8 Monate her #1 von Geraldino
Hallo Jungs
Ich möchte an dieser Stelle euer Forum loben, es ist wirklich Top geworden.
Gruß Geraldino

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12 Jahre 8 Monate her #2 von Riko

hoi2fan schrieb: michael wittmann, ss panzer, brauch man mehr zu wissen :wink:


oh, habe ich gar nicht gesehen, das ss symbol kann man ja auch auf dem foto erkennen. ich sage geraldino mal bescheid, hat er nicht drauf geachtet.

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12 Jahre 8 Monate her #3 von Marco
Hab da noch ein fehler gefunden

Und zwar zeigt das Forum die falsche Zeit und Datum an. :roll:

Gruß Marco

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12 Jahre 8 Monate her #4 von Riko
ja, haben wir auch schon gesehen, aber danke nochmal. eine stunde vor,
ende des monats würds wieder passen, winterzeit...

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12 Jahre 8 Monate her #5 von hoi2fan
na bis zum ende des monats haben wir ja noch zeit, so gute 3 1/2 wochen

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12 Jahre 8 Monate her #6 von FW Steiner
dann soll er halt das SS etwas übermalen....

immerhin war Wittmann einer der erfolgreichsten Panzerkommandaten der Geschichte. Die Anerkennung dafür sollte man ihm schon geben ;)

Wenn die Welt ein Werk Gottes ist, dann ist "ER" entweder stinkend faul oder aber ein Sadist!

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12 Jahre 8 Monate her #7 von Geraldino
Hallo Gamer
Ja das ist Michael Wittmann, der berühmte Panzerfahrer. Die Zeichen habe ich jetzt entfehrnt.
Jeder hat seine militärischen Vorlieben, der eine mag die Kampfflieger oder Marine ich fand schon immer Panzer faszinierend.

Hier mal einige Daten zu M.Wittmann
Als er während der Invasionsschlacht mit der zweithöchsten Tapferkeitsauszeichnung dekoriert wurde, war Obersturmführer Wittmann innerhalb des Heeres der rangniedrigste Träger dieser Auszeichnung. Mit einer nur 161tägigen Zeitspanne zwischen Ritterkreuz und Schwertern hielt der herausragende Panzerkommandant außerdem den diesbezüglichen Rekord innerhalb des Heeres.
Michael Wittmann trat 1934 ins Infanterieregiment 19 ein und wechselte 1937 als Unteroffizier in die SS-Verfügungstruppe. Nach einer harten Auslese wurde der Sohn eines Landwirtes in die Elite-SS-"Leibstandarte" des späteren Brillantenträgers Josef Dietrich aufgenommen. Den Polen- und Frankreichfeldzug erlebte Unterscharführer Wittmann als Angehöriger der Spähpanzerabteilung und kämpfte bei Rotterdam, Dünkirchen, an der Somme, der Marne sowie in Flandern. Als die Division für den Balkanfeldzug mit schwererem Gerät ausgestattet wurde, übernahm Wittmann ein Sturmgeschütz und erhielt in Folge für seine Leistungen das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
Als im Juni 1941 der Krieg im Osten begann, gehörte die SS-"Leibstandarte" zu den Stoßkeilen der Heeresgruppe Süd. Bereits in seinen ersten Gefechten konnte Wittmann sechs russische Panzer abschießen und die Grenadiere seiner Division effektiv unterstützen. Nach schnellen Offensiven gegen die 6. sowjetische Armee und großen Erfolgen bei Uman erreichte die Division Rostow, wo Wittmann in den schweren Panzergefechten zweimal hintereinander verwundet wurde (Arm, Schulter). Für seine Erfolge als Panzerkommandant erhielt er schon bald das Eiserne Kreuz 1. Klasse überreicht. Als ihn sein Kommandeur noch am Gefechtsfeld fragte, ob er als Belohnung für das EK.I noch einen Wunsch habe, bat Wittmann, drei verwundete Russen von einem nahe gelegenen Hügel abtransportieren zu lassen, den die deutschen Sanis wegen Feindbeschuss bisher nicht gesäubert hatten. Der Kommandeur stimmte zu.
Im Kampf gegen sowjetische Panzer konnte sich der stets tapfer und überlegt angreifende Oberscharführer (09.11.41) Wittmann auf eine ihm treu ergebene und eingespielte Besatzung sowie die Überlegenheit seines Kampfpanzers verlassen. Obwohl (anfangs) in Feuerkraft, Panzerung und Ausbildung meist unterlegen, bedeuteten die russischen Panzer aufgrund ihrer großen Anzahl eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Waren anfangs schwächere Modelle wie der unbewegliche T-35 oder der unterbewaffnete T-26 die Standardmodelle der Roten Armee, tauchten bereits Ende 1941 die ersten T-34 in den Frontverbänden auf. Diese schwerbewaffneten und wendigen Panzer waren ein ernstzunehmender Gegner. Die 1943/44 gebauten JS-1 oder T-85 konnten sich sogar bereits mit einem deutschen Tiger messen. Ebenfalls nicht auf die leichte Schulter zu nehmen waren die allgegenwärtigen Panzerabwehrgeschütze des Gegners.
Für Tapferkeit im Gefecht zum Untersturmführer (21.12.42) ernannt (Kriegsoffizier), nahm Wittmann in der 13. Kompanie des SS-Panzerregiments 1 an unzähligen Abwehr- und Offensivschlachten des Jahres 1943 teil. Zu dieser Zeit waren die Panzerregimenter der Division teilweise bereits mit dem berüchtigten Panzerkampfwagen VI "Tiger" ausgerüstet.
Dieses 55 Tonnen schwere Ungetüm war mit 20 km/h (700 PS) im Feld schnell und beweglich, verfügte über eine auf bis zu 2.000 m treffsichere 8,8 cm Kanone mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 810 m/s und war bis zu 110 mm stark gepanzert.
Bei Bjelgorod, Prochorowka und Charkow konnte Wittmann mit seinem Tiger an mehreren Tagen je bis zu 15 Feindpanzer abschießen. Einmal gelangen ihm während einer heftigen Panzerschlacht sogar nicht weniger als 30 Panzer- und 28 Pak-Abschüsse. Diese Erfolge wurden ähnlich genau gezählt wie die Siege eines Jagdfliegers und mit weißen Abschussringen am Panzerrohr vermerkt. Wittmann zeichnete sich immer wieder durch große Übersicht im Gefecht und überdurchschnittliches panzertaktisches Können aus.
Während seines Einsatzes bei Kiew und Brussilov konnte Wittmann seine Vorgesetzten abermals durch brillante Kampfführung und Tapferkeit im Gefecht überzeugen. Als er im Januar 1944 bei 66 Panzerabschüssen angelangt war, erhielt er das seit langem fällige Ritterkreuz verliehen, am Vortag war er sogar namentlich im Wehrmachtsbericht genannt worden.
Seine Besatzung trug zu dieser Zeit bereits geschlossen das Eiserne Kreuz 1. Klasse und das Panzerkampfabzeichen in Silber. Sein Richtschütze Oberscharführer Balthasar Woll erhielt später für seinen Anteil an Wittmanns Erfolgen ebenfalls, und zwar als einziger Panzerrichtschütze des Krieges, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz verliehen. Woll fungierte wenig später übrigens auch als Wittmanns Trauzeuge.Wenige Wochen nach Wittmann wurde auch dessen Kompaniechef, Hauptsturmführer Kling, mit dem Ritterkreuz beliehen.
Kurz nach der Verleihung an Wittmann wurde die Division bei Sherepki in unerwartet heftige Gefechte verwickelt. Von mehreren russischen Panzerbrigaden attackiert, rückten alle verfügbaren Tiger ins Gefecht ab. Am 13. Januar 1944 trat die ausgezeichnete 13. Kompanie, darunter der "Zug Wittmann" zum Gegenangriff an. Bereits nach wenigen Minuten brannten zehn russische Panzer. Als Wittmann am Mittag des 14.01.44 seinen bereits 16. Panzer in Folge vernichtete, reichte ihn sein Divisionskommandeur Brigadeführer Wisch mit Nachdruck zum Eichenlaub ein - so erhielt der junge Panzerkommandeur nur 17 Tage nach dem Ritterkreuz nun auch die nächsthöhere Stufe verliehen.
Aufgrund seiner großen Verdienste und seiner umsichtigen Führungseigenschaften übernahm Wittmann im Frühjahr 1944 die 2. Kompanie der schweren SS-Panzerabteilung 501. Einer seiner direkten Vorgesetzten war nun der hoch dekorierte Obersturmbannführer Jochen Peiper, einer der bekanntesten Offiziere der Division. Die Tiger der Abteilung konnten sich im Verband der SS-"Leibstandarte" besonders während den Schlachten im Raum Kamenez-Podolsk auszeichnen - hier erzielte Obersturmführer (30.01.44) Wittmann wenig später seinen 100. Panzerabschuss an der Ostfront. Hinter dem Schlachtflieger Major Rudel war Wittmann nun bereits der erfolgreichste "Panzertöter" der Wehrmacht.
Als im Juni 1944 alliierte Truppen in der Normandie landeten, lag die "Leibstandarte" zusammen mit der SS- "Das Reich" zur Auffrischung in Frankreich. Am 13. Juni trat die Division zum Angriff an. Dieser Tag sollte der vielleicht größte von Michael Wittmann werden.
An diesem 13.06. stieß die aus Nordafrika berühmte 7. britische Panzerdivision im Gebiet von Villers-Bocage in Richtung der linken Caen-Flanke vor. Die Vorhut bildete die kampferprobte 22. Panzerbrigade sowie ein Panzergrenadierbataillon. Wittmanns Tiger stand gut getarnt unmittelbar neben der Vormarschstraße in einem Waldstück. Ruhig und selbstsicher wie eh und je wartete der Panzerkommandant auf den richtigen Moment anzugreifen - und zwar ohne jegliche Unterstützung, denn dafür war keine Zeit mehr.
Als die feindliche Kolonne auf der Höhe des Tigers war, eröffnete Wittmann aus etwa 80 Metern Entfernung das Feuer - der erste britische Schützenpanzer explodierte in einer Feuersäule. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Wittmann preschte aus seinem Versteck hervor, schwenkte auf die Straße und feuerte in kurzen Abständen Granate um Granate gegen die aufgefädelten Fahrzeuge und Panzer. Während sein routinierter Ladeschütze immer wieder blitzschnell nachlud, belegte der MG-Schütze die britischen Grenadiere mit Dauerfeuer.
Durch den Überraschungseffekt völlig überrumpelt, erwiderten die britischen Begleitpanzer erst spät das Feuer - die starke Panzerung des Tigers und seine schnellen Manöver verhinderten aber gefechtsentscheidende Schäden. Als sich Wittmann schließlich zurückzog, standen 25 britische Panzer, Lastwagen und Spähfahrzeuge ausgebrannt auf der Straße. Die schwer angeschlagene britische Brigade kehrte zur Division zurück - deren Kommandeur wollte es anfangs gar nicht glauben, dass die deutsche "Angriffsmacht" aus nur einem einzigen Tiger bestanden hatte.
Als Wittmann - nun bereits von weiteren Tigern verstärkt - nach diesem Gefecht in Richtung der Ortschaft fuhr, erhielt sein Tiger einen schweren Pak-Treffer in die Kette. Er und seine Mannschaft gaben den bewegungsunfähigen Panzer auf und schlugen sich - quer durchs Gefechtsfeld - 15 Kilometer bis zur südlich stehenden Panzerlehrdivision (Bayerlein) durch. Ohne Pause führte Wittmann danach sofort eine Panzerabteilung nach Villers-Bocage und stopfte die noch offene Frontlücke. Nachrückende Infanterieeinheiten konnten am Schauplatz des Panzergefechtes insgesamt 230, meist verwundete, britische Soldaten gefangen nehmen. Der angesehene amerikanische Militärhistoriker und Kriegsveteran Charles E. White bezeichnete Wittmanns Angriff bei Villers-Bocage Jahre nach dem Krieg als "eine der beeindruckendsten Heldentaten des gesamten Krieges".
Für die Abwehr des für die gesamte Caen-Front gefährlichen Panzerangriffes sowie insgesamt 131 Panzer- und 132 Pak-Abschüsse reichten die Division und das Korps Wittmann mit Nachdruck für die Verleihung der Schwerter zum Ritterkreuz mit Eichenlaub ein. Am 22. Juni 1944 erhielt der Obersturmführer die Auszeichnung als 71. Soldat und einziger Panzerkommandant der Waffen SS verliehen. Gleichzeitig wurde er für Tapferkeit vor dem Feind zum Hauptsturmführer befördert. Diese Schwerterverleihung war die erste von insgesamt neun an der Invasionsfront.
Die nun von höchster Stelle angebotene Lehrverwendung an einer Panzertruppenschule lehnte Wittmann jedoch ab und kehrte unmittelbar später zu seinem Elite-Regiment zurück.
Am 8. August 1944 führte Michael Wittmann einige Tiger zum Angriff gegen amerikanische Stellungen bei Cintheaux. Nach einem Fernduell mit einigen Feindpanzern fuhr Wittmann, aus allen Rohren feuernd, einem in der Flanke auftauchenden Sherman-Rudel des 1. Nordhampshire Garderegiments entgegen. Dann verloren ihn die anderen Tiger-Kommandanten aus den Augen. Als er sich am Abend des Tages noch immer nicht zurückgemeldet hatte, schickte die Division einen Suchtrupp los. Man fand Wittmanns Tiger inmitten einer Reihe ausgebrannter Feindpanzer. Er war nach einem kurzen Feuergefecht mit den britischen Shermans weiter nach Norden vorgestoßen und nach Überquerung einer Hügelkette mitten in eine feindliche Übermacht hineingefahren.
Von drei Seiten eingeschlossen, wurde sein Tiger nach heftiger Gegenwehr schließlich völlig zusammengeschossen. Kein Mitglied der hoch dekorierten Besatzung überlebte diesen Einsatz. Einige seiner Kameraden meinten später, dass der Tiger vorher oder nachher auch noch von einer mit Bordraketen bestückten "Typhoon" (brit. Jagdbomber) angegriffen worden sein könnte. Inklusive seiner großen Erfolge an der Westfront hatte Hauptsturmführer Wittmann 138 Feindpanzer und 132 Pak-Geschütze abgeschossen.
Im Jahre 1983 wurden Wittmann und seine Besatzung aus ihrem Soldatengrab exhumiert und auf dem Soldatenfriedhof La Cambe beigesetzt.

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12 Jahre 8 Monate her #8 von hoi2fan
egal ob ss oder wehrmachtssoldat, wittmann hat für sein land gekämpft
tapferkeit in höchsten tönen.
wann sieht man das heute noch, alles nur noch feiglinge ( mit wohl einigen ausnahmen )

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12 Jahre 8 Monate her #9 von FW Steiner
Wittmann war beeindruckend in jeder Hinsicht. Und all die Vorurteile über die Waffen SS - das sie nix anderes war als Hitlers Vollstreckungstruppe oder KZ aufseher sind für mich Blödsinn, die KZ Truppe war die Div Totenkopf und selbst die wurden an die Front geschickt, damit sie nicht durchgedreht haben im Lager. :meek:

Schade ist nur, das solche Menschen nur durch einen solchen Krieg in den Vordergrund getreten sind.

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12 Jahre 8 Monate her #10 von Geraldino
Hallo Gamer
Hier einige Daten zu Werner Moelders (Gepard)

Werner Mölders, der am 18. März 1913 in Gelsenkirchen geboren wurde, wollte schon von Kindesbeinen an Soldat werden. Daher bewarb er sich 1932 bei der Kriegsschule Dresden, die er nach 2 Jahren als Leutnant verlies. Jetzt bewarb er sich bei der noch geheimen Luftwaffe und durchlief die Einstellungstests. Ohne Probleme meisterte er alle schriftlichen Prüfungen und Untersuchungen, lediglich der Drehstuhl wurde ihm zum Verhängnis. Bei diesem Gerät, die die Reaktion auf das Trudeln testen sollte, wurde Mölders Luftkrank. Ihm war schwindlig und er musste sich übergeben. Dies veranlasste den Fliegerarzt ihn luftuntüchtig einzustufen. Mölders war aber ebenso versessen aufs Fliegen wie Galland und wie er übte er so lange, bis er sich auf dem Drehstuhl soweit beherrschen konnte, dass er flugtauglich war. Dennoch hatte er damit die Luftkrankheit nicht überwunden, denn auch später bei der Deutschen Verkehrsflieger- schule und bei der Kampffliegerschule plagten ihn die Symptome. Nachdem er in Schleißheim die Sturzkampfausbildung durchlaufen hatte wurde er zum Sturzkampfgeschwader "Immelmann" versetzt, wo es ihm langsam gelang seine Krankheit zu überwinden.

Im März 1936 nahm Mölders als Teil des Jagdschutzes an der Besetzung des Rheinlandes teil., danach wurde er zur Jagdfliegerschule 1 versetzt, um dort als Ausbilder Piloten hervorzubringen wie Hans "Assi" Hahn, Walter Oesau und Helmut Wick, die später zu berühmten Fliegerassen werden sollten.

Einsatz bei der "Legion Condor"
Im April 1938 übernahm Mölders von Galland die 3. Staffel der J 88 der "Legion Condor". Einige Tage später wurde die Staffel mit der Bf 109 B ausgerüstet und bereits am 15. April erzielte Mölders damit seinen ersten Luftsieg.

Mölders machte dabei die Erfahrung, dass der erste Luftsieg immer der schwerste war, da es einem Anfänger beinahe unmöglich war einen kühlen Kopf zu behalten. Daher versuchte er von diesem Zeitpunkt an den Neuankömmlingen immer zum ersten Luftsieg zu helfen. Dies brachte ihm den respektvollen Spitznamen "Vati" ein.

In Spanien kämpfte die Luftwaffe, die jetzt durchgehend mit der neuen Messerschmitt ausgerüstet war, noch immer nach den Regeln des Doppeldecker-Kampfes aus dem ersten Weltkrieg. Mölders entwickelte in Spanien die Formation des Schwarms (4 Flugzeuge) und der im Schwarm befindlichen eigenständigen Rotten (2 Flugzeuge). Am 31. Oktober 1938 erzielte Werner Mölders einen 14. und letzten Abschuss in Spanien und kehrte daraufhin als der Jagdflieger mit den meisten Abschüssen nach Deutschland zurück. In der Folgezeit, reiste er durch Deutschland um den Jagdverbänden die neue Taktik beizubringen.

Sitzkrieg und Westfeldzug
Am 15. März 1939 beförderte man Mölders zum Hauptmann und machte ihn zum Kapitän der 1. Staffel des Jagdgeschwaders 53. Während die deutschen Truppen nach Polen einmarschierten befand sich Mölders mit seinem Geschwader an der Westgrenze des Reiches. Am 20. September gelang ihm sein erster Abschuss im 2. Weltkrieg, eine französische Curtis "Hawk". Am 28. Mai 1940 erreichte er als erster Luftwaffenpilot den 20. Abschuss und bekam dafür das Ritterkreuz verliehen.

Am 5. Juni 1940 traf Mölders mit einem Verband aus 15 "Bf 109" auf einige französische Jäger. Der gegnerische Verbandsführer hatte jedoch einen Trumpf im Ärmel, er hatte nämlich einen Schwarm in großer Höhe Deckung fliegen lassen. Dieser griff jetzt aus starker Überhöhung an und Mölders verlor augenblicklich zwei Maschinen. Während Mölders seinem Rottenflieger zu dessen erstem Luftsieg verhelfen wollte, schoss ihn ein französischer Pilot ab. Mölders stieg mit dem Fallschirm aus und geriet in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 19. Juli nach Deutschland zurückkehrte. Am gleichen Tag wurde er zum Major befördert.

Kommodore des JG 51
Eine Woche später übernahm er das JG 51 als Kommodore. Am gleichen Tag noch wurde er über dem Kanal abgeschossen und konnte gerade noch die französische Küste erreichen. Dennoch musste sein Vorgänger Theodor Osterkamp das Geschwader die vier Wochen, die Mölders im Lazarett lag, weiter führen.

Am 29. September besiegte Mölders seinen 40. Gegner und erhielt als zweiter Soldat der Luftwaffe das Eichenlaub verliehen, gleichzeitig beförderte man ihn zum Oberstleutnant.

Am 26. Februar 1941 war seine Abschussliste auf 60 angestiegen. Kurze Zeit später verlegte das Geschwader an die Ostgrenze des Reiches, um am Aufmarsch für den Überfall auf Russland teilzunehmen. Am 22. Juni 1941 erhielt Werner Mölders dann die Schwerter zum Ritterkreuz verliehen, acht Tage später überschritt das Geschwader als erstes die Zahl von 1000 Abschüssen.

Seinen 100. und den 101. Luftsieg schaffte Mölders am 15. Juli 1941, worauf ihm als erstem Soldaten der Wehrmacht die Brillanten verliehen wurden.

Inspekteur der Jagdflieger
Nach seinem 115. Abschuss erteilte ihm die Luftwaffenführung ein Flugverbot, weil man nicht riskieren wollte, Mölders und seine wichtigen Erfahrungen und sein Können zu verlieren. Mn versetzte ihn zum Oberkommando der Luftwaffe und beförderte ihn zum jüngsten Oberst der Luftwaffe. Im September 1941 ernannte man den eifrigen Mölders zum Inspekteur der Jagdflieger. Seinen Schreibtisch sah der Oberst jedoch nur selten. Er war die meiste Zeit an der Ostfront anzutreffen, wo er die Probleme der Verbände direkt vor Ort zu lösen versuchte.

Als ihn die Nachricht vom Tode Ernst Udets erreichte verlor er keine Zeit nach Berlin zu reisen. Trotz schlechten Wetter stieg er in eine He 111 und startete nach Lemberg. Nach einer Zwischenlandung sollte es weiter nach Berlin gehen. Auf dem Weg dorthin geriet die He 111 in schlechtes Wetter und in der Nähe von Breslau fiel ein Motor aus. Beim Versuch auf einem Flugplatz Notzulanden fiel auch der zweite Motor aus und der Bomber bekam Grundberührung. Mölders, der neben dem Pilot saß fand den Tod in Folge eines Wirbelsäulenbruchs.

Gruß Geraldino
:-P

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Hallo Gamer
Hier nochmals ein kurzer Hinweis
In jedem DD Mod zu Doomsday, befindet sich eine Liesmich Datei, in dieser Datei ist eine Historische Ecke, wo eine Historische Schlacht, Biografie eines General usw. kurz beschrieben wird.
Wer also Intresse hat sollte sich die Liesmich Datei ansehen.
Gruß Geraldino
:-P

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