neues Ressourcen-Konzept (Diskussionsgrundlage)

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #1 von dernachtwolf
Hallo,

ich habe während meines Urlaubs ein bisschen ausprobiert und für mich herausgefunden, wie man neue Gebäude aufnimmt. Ich würde gern folgende Änderungen vornehmen:

- Umbenennung der Ressourcen Energie > Kohle, Metall > Eisenerz, Sel. Mat. > Gummi
- Neuverteilung der Ressourcen auf der Karte nach hist. Gegebenheiten
- neue baubare Ressourcen-Förderanlagen für alle vier Grundressourcen

Zu meinen Versuchen ein Screenshot mit geänderten Ressourcensymbolen und Gebäuden. Ihr seht, ich bin grafisch nicht so bewandert. Grundsätzlich sollten allen Ressourcensymbolen und allen Gebäudeschaltflächen jeweils ein einheitliches Design zu Grunde liegen. Außerdem möchte ich die Gebäude selbstverständlich analog zu bspw. Flak als Icon auch auf der Karte haben. Dabei würde ich gern einen einfachen schwarz-weißen, zweidimensionalen Look pflegen. Wer kennt sich mit derart grafischen Sachen aus und könnte/möchte gern helfen?

Außerdem sind mir alle Anregungen und sonstige Ergänzungen zum Thema hier willkommen...nur zu...

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #2 von dernachtwolf

Heeresgruppe D schrieb: Wie meinst du das mit Förderanlagen, und die Idee mit den Umbenennung find ich gut.


Der Spieler sollte selbst Erz- und Kohleminen, Ölförderpumpen und (synth.) Kautschukproduktionsstätten bauen können - gerade das Gummi wird bei Spielstart nur in Südamerika, Afrika und schwerpunktmäßig Hinterasien vorkommen, so dass alle wesetlichen Länder (gerade im Krieg mit Japan) schnell von den Lieferungen abgeschnitten werden könnten. Daher sollten sie dann abhängig vom Forschungsstand selbst synthetische Kautschukproduktionsstätten errichten. Natürlich ist das auch eine Frage der KI - entweder wir können die KI in der Hinsicht anpassen oder wir machen es einfach per Event.

Natürlich sollen die Gebäude nur dort errichtet werden können, wo auch entsprechende Ressourcenvorkommen in der Erde lagern. Daher erhalten entsprechende Provinzen bspw. 0,001 Eisenerz. Eine Eisenminen-Ausbaustufe erhöht die Produktion dann bspw. um 500.000 % - also hat die Provinz bei Ausbaustufe 1 einen Output von 5 Eisenerz. Wie bei allen Gebäuden sollten 10 Ausbaustufen möglich sein.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #3 von dernachtwolf

Heeresgruppe D schrieb: Ah ok und wie siehts dann bit Britanien, Italien, Frankeich und Deutschland aus? Auf jeden Fall ist Deutschland dann benachteiligt...


Inwiefern benachteiligt?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #4 von Heeresgruppe D
Na die Ressourcen in Afrika und ASIEN sind ja für Deutschland nict erreichbar.

[center:2lbsm8vd][simg:2lbsm8vd] www.designmodproject.de/forum/download/file.php?id=42872 [/simg:2lbsm8vd]][/center:2lbsm8vd]

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #5 von dernachtwolf
Achso...also wie gesagt, trifft das nur auf Gummi zu. Deutschland würde aber als als erstes Land synthetisches Kautschuk herstellen können. Natürlich muss der Rest eingekauft werden...aber die genauen Werte habe ich noch nicht ermittelt. Die Preise würden auch noch angepasst. England wäre über Kolonien versorgt.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #6 von Heeresgruppe D
Na ok, dann würde sich Afrika lohnen für Deutschland.
Na aber Deutschland müsste was ahebn was andere nicht haben...

[center:2lbsm8vd][simg:2lbsm8vd] www.designmodproject.de/forum/download/file.php?id=42872 [/simg:2lbsm8vd]][/center:2lbsm8vd]

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #7 von dernachtwolf

Yogi Haimchen schrieb: Ist ja ne geniale Idee!

Und wie willst du das mit den Förderanlagen umsetzten.

Sollen diese über das Produktionsmenü gebaut werden?


Ja. Und das Grundgerüst steht schon. Nur kann ich noch nicht sagen, wie die KI die neuen Gebäude handhaben wird.

Im Idealfall würde ich einfach den einzelnen Provinzen bestimmte Rohstoffvorkommen zuordnen. Und nur in diesen Provinzen sollten dann auch die Förderanlagen gebaut werden. Nur, ob die KI überhaupt Förderanlagen bauen wird und im richtigen Maß und wie teuer die werden sollen, dass müsste ordentlich ausgetestet werden.

In dem Screenshot verbergen sich hinter den Icons 3 - 6 im Baumenü: Öl-Förderanlagen, Eisenerz-Mine, Kautschuk-Plantage/-Fabrik, Kohle-Grube. Den Punkt und die Balken unten rechts sind noch Bastelarbeiten - einfach nicht beachten :dmp_07: .

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #8 von dernachtwolf

pogotorte schrieb: Sehr interessantes Projekt! :dmp_06:
Was soll die Herstellung der Förderanlagen kosten? Das sind ja immerhin komplett zusätzliche IK-Kosten, wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe.


Die Kosten habe ich mir noch nicht überlegt. Wichtig wäre wohl, dass im Westen bzw. bei den majorcountries die Förderanlagen bereits relativ hoch ausgebaut sind (abgesehen vom Kautschuk/Gummi wo sie bei Null anfangen), wohingegen bei den übrigen Ländern durch Ausbau gute Zuwächse zu erzielen sein müssten. Dies würde dann auch Afrika und Hinterasien wertvoller machen. Afrika habe ich bislang meist links liegen lassen. Was die Kosten angehet tendiere ich zu einer längeren Bauzeit und dafür weniger IK. Man könnte auch darüber nachdenken für den Gebäudebau wieder Manpower einzubeziehen. Wie wären denn eure spontanen Vorstellungen dazu?

@ HG D: Ich mache dir am Wochenende mal eine zip mit den veränderten Dateien fertig.


PS: Ich suche übrigens noch nach fleißigen Händen, die mir bei der Neuverteilung der Infrastruktur helfen - ingame also gar nicht schwer :dmp_07:

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • user 1203
  • user 1203s Avatar
  • Besucher
9 Jahre 2 Monate her #9 von user 1203
Ah, ok, Denkfehler meinerseits... Die Grundausstattung mit Förderanlagen besteht zu Spielbeginn ja schon oO. Die Fördermengen sollten sich dann imho mit den Erträgen aus Vanilla decken. und dann könnte man den Ausbau schon recht "teuer" machen: Neue Rohstoffe wollen auch erst erschlossen werden, und so ein Bergwerk baut sich nicht mal eben nebenbei. Das mit der MP fände ich gut: Man könnte die als Arbeiter interpretieren die dem Truppenpool folglich nciht länger zur verfügung stehen.

PS: Ich suche übrigens noch nach fleißigen Händen, die mir bei der Neuverteilung der Infrastruktur helfen - ingame also gar nicht schwer :dmp_07:

Ich höre mich mal um :dmp_05:

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #10 von dernachtwolf

Heeresgruppe D schrieb: Infrastruktur habe ich nur nach dem 1. WK bestimmt.. denke das ist nicht das was du brauchst im Infrabereich^^



sag das nicht ...mich würde sehr interessieren, an welchen Stellen du die Infrastruktur wie geändert hast :dmp_04:

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #11 von Mogelzahn

Heeresgruppe D schrieb: Na aber Deutschland müsste was ahebn was andere nicht haben...


... wie wärs denn da mit Kohle? Ham real ja auch relativ viel im Ruhrpott.
Die könnte man dann auch durch Hydrierwerke zu Öl/Gummi verarbeiten was wiederum etwas unabhäniger vom Weltmarkt macht.

[center:gea2ix7q]
[/center:gea2ix7q]

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #12 von dernachtwolf

Thingvellir schrieb: Wäre es möglich Raffenerien direkt zu bauen um die konvertierung von Öl zu Treibstoff von der IK zu entkobeln?
Was ich außerdem interresant finden würde wäre die Einführung von Produktions/Montagewerken. Die Industrie (ich würde sie jetzt Schwerindustrie nennen) funktioniert wie zuvor und stellt IK zur verfügung (genau genommen würde sie jetzt die Rostoffe wie Stahl und Strom zur verfugung stellen). Ich benötige aber noch Montagewerke um aus Stahl Panzer/Flugzeuge usw. zu machen.


...ich vermute spontan, dass beides nicht oder zumindest nicht ohne weiteres möglich ist. Offenbar ist es so, dass jedes Gebäude nur einen Bonus bzw. Effekt haben kann. Bei den Raffinerien müsste ich ja bereits Rohöl als Input abziehen um Treibstoff als Output zu produzieren. Das wären ja schon zwei Effekte und das wird daher zumindest so nicht umzusetzen sein.

Die idee mit den Montagewerken ist genial und wäre die Bereicherung. Aber das übersteigt mein Können bei Weitem. Neue Gebäude hinzuzufügen ist relativ easy, wenn man es einmal gemacht hat. Aber eine Verknüpfung mit der IK, da wüßte ich nicht, wo ich ansetzen könnte... Einfacher wären noch bspw. Universitäten oder Rekrutierungscentren zur Steigerung von LS oder Manpower. Erstmal habe ich mich jedoch dagegen entschieden, da solche Gebäude wieder die großen Länder zusätzlich bevorteilen würden.

Thingvellir schrieb: Die Idee mit den Umbenennungen finde ich nicht so gut aber das ist geschmacksache (unter Metallen kan man nicht nur Eisen sondern auch Kupfer, Mangan usw verstehen die auch benötigt wurden). War Gummi Kriegsentscheident? Das weiß ich leider nicht. Wenn nicht würde ich auch hier keine Umbennenung vornehemen (so kan mehr damit gemeint sein) und würde mich auch nicht auf die hist. verteilung von Gummi versteifen.


Ich habe mich hauptsächlich auf Eisenerz versteift, um die Ressourcen einigermaßen historisch auf der Karte platzieren zu können. Andernfalls hätte man ja alle anderen Metalle und Mineralien recherchieren müssen, was mir zu viel Arbeit wäre. Gummi finde ich interessant, um insbesondere die USA verletzlicher zu machen. Ansich war Gummi wohl auch von Bedeutung... nicht nur zur Bereifung bei Fahrzeugen, sondern meines Wissens waren bspw. auch Flugzeugtanks teilweise mit Kautschuk ummantelt.

Wikipedia schrieb: (...) Während beider Weltkriege verlor Deutschland den Zugang zu seinen Kautschuk-Quellen, wodurch die Suche nach Alternativen gefördert wurde. Im Ersten Weltkrieg wurde von Fritz Hofmann aus Dimethyl-Butadien sogenanntes Methyl-Kautschuk, ein Gummiersatz, hergestellt. Auch während des Zweiten Weltkriegs wurde Kautschuk knapp. Diesmal nicht nur für die europäischen Achsenmächte, sondern auch für die Alliierten, da die asiatischen Plantagen durch Japan erobert worden waren. In Deutschland produzierte die I.G. Farben ab 1935 in den Buna-Werken Styrol-Butadien-Kautschuk unter dem Namen Buna. Als Rohstoff diente beispielsweise in Schkopau Braunkohle und aus dem benachbarten Leunawerk stammte der notwendige Wasserstoff.

Ab 1940 lagerte die staatliche US-amerikanische Rubber Reserve Company Naturkautschuk ein, da die USA einen Lieferstopp bei einem Angriff Japans in Asien befürchteten. Als dieser dann auch eintrat, begannen die USA ab 1941, 15 staatlich finanzierte Fabriken für Buna-Kautschuk aufzubauen. Die Patente für Styrol-Butadien-Kautschuk lagen bei der Standard Oil of New Jersey, welche sich aufgrund eines Abkommens mit der I.G. Farben weigerte, die Buna-Patente für den amerikanischen Markt freizugeben, worauf eine Untersuchungskommission die Firma einer „fortgesetzten Verschwörung zugunsten Deutschlands“ bezichtigte und Harry S. Truman auf einer Pressekonferenz von „Verrat“ sprach. Der amerikanische Kongress beschloss die Freigabe der Buna-Patente für Amerika. Im Jahr 1943 übertraf die US-Produktion von 185.175 Tonnen „Government Rubber“ erstmals die deutsche Produktion von 110.569 Tonnen und konnte bis zum Kriegsende noch auf über 730.000 Tonnen gesteigert werden[3].

Es gab zudem Versuche, andere kautschukliefernde Pflanzen zu nutzen. Während des Russlandfeldzuges erbeutete die dt. Wehrmacht russisches Forschungsmaterial über die Verwendung von Löwenzahn (Taraxacum kok-saghyz Rodin) zur Kautschukproduktion[4][5]. Es gab deutsche Pläne, 1944 auf 120.000 Hektar in Osteuropa Löwenzahn anzubauen, da dieser zwischen 6 % und 10 % Kautschuk [6] in den Wurzeln enthielt, was aber wegen des Kriegsverlaufes unmöglich wurde. In den USA wurde Guayule (Parthenium argentatum) während des Zweiten Weltkrieges als Ersatzpflanze untersucht[7]. Auch hier ist Kautschuk vornehmlich in den Wurzeln konzentriert, mit einem Anteil von 5 % bis 7 %. (...)

Quelle



Und am Ende noch ein Anhang mit dem aktuellen Stand meiner Recherchen zu Ressourcen und Co....
Anhang:

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #13 von dernachtwolf

Mogelzahn schrieb:

Heeresgruppe D schrieb: Na aber Deutschland müsste was ahebn was andere nicht haben...


... wie wärs denn da mit Kohle? Ham real ja auch relativ viel im Ruhrpott.
Die könnte man dann auch durch Hydrierwerke zu Öl/Gummi verarbeiten was wiederum etwas unabhäniger vom Weltmarkt macht.



Jepp, zumindest nach aktuellen Planungen wird Deutschland der größte Kohleförderer sein. Für Details vgl. auch die Datei aus dem vorherigen Post.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
9 Jahre 2 Monate her #14 von dernachtwolf

Aaljager schrieb: Eine gute Idee würde mithelfen wenn ich genau wüsste was zu machen ist. Reines Modden dafür fehlt mir die Zeit aber Daten umbauen usw. könnte ich machen.


Ich modde im grunde auch nur gelegentlich. Bei den Daten ist im Moment noch nichts weiter umzubauen aber das kommt sicher, sobald ich geeignete Rohstoffkarten vorleiegen habe. Ich frage dann einfach noch mal bei dir an... :dmp_05:

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Bewaehrungsabzeichen in Silber LuftReiterabzeichen in Bronze
Login Stufe 1Modding Team RibbonEhrenkreuz der HinterbliebenenWillkommens Ribbon
Mehr
6 Jahre 1 Monat her #15 von negro
hallo dernachtwolf,

bin ja wieder mal etwas spät dran im thread, aber ist diese idee noch aktuell, oder gibt es dazu vielleicht schon ein endergebnis.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Moderatoren: AndurilMagic1111
Powered by Kunena Forum