442nd-Regimental-Combat-Team (z.Z. Pause)

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6 Jahre 9 Monate her - 5 Jahre 11 Monate her #1 von Panzermeyer
"The 442nd-Regimental-Combat-Team"
- die am höchsten dekorierte Einheit in der US-Militärgeschichte -



Der Hintergrund

Diese Militäreinheit bestand zu fast 100 Prozent aus Japanischen Amerikanern, nur im Offizierkorps gab es Soldaten weißer Abstammung.

Was sind Japanische Amerikaner?

Diese US-Bürger sind die Nachkommen von Einwanderern mit japanischer Abstammung. Im Algggemeinen verwendet man für diese Menschen den Begriff Nikkei, was auf Japanisch soviel wie "japanische Abstammung" bedeutet. Es gibt aber auch die Möglichkeiten noch weiter zu differenzieren. So ist der Name für die Menschen, die die erste Generation von in Amerika geborenen sind, "Issei". Die 2. Generation sind die "Nisei" und die 3. die "Sansei". Die Begrifflichkeiten kann man noch weiter führen aber in der Regel wird dies nicht genacht da meist schon ab den "Nisei" oder "Sansei" kein Japanisch mehr gesprochen wird sondern nur noch die Sprache des Landes in das man ausgewandert ist. Durch die sogenannte "Politik des Landabschließens" etwa vom 16. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war es Japanern so gut wie unmöglich das Land zu verlassen. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese politik dann erst gelockert und schließlich ganz abgegeben. Die ersten Japaner, die so die Möglichkeit hatten das Land zu verlassen, gingen als Gastarbeiter nach Hawaii. Durch einen Handelsvertrag von Japan mit Hawaii wurde diese Gastarbeit immer weiter intensiviert und die Auswanderungszahlen stiegen. Auch in den Westen der USA zog es die Japaner. Schließlich schuf man in den Vereinigten Staaten Beschränkungen die das Einwandern aus Japan reglimentieren sollten. So entstand zum Beispiel das "Californian Alien Land Law" von 1913. Man versuchte aber auch eine Vermischung der Amerikaner und der japanischen Auswanderer zu verhindern. So startete man den versuch das Bildungssystem zu trennen und die Mischehe zu verhindern. Im Jahr 1924 entstand dann schließlich ein "Einwanderungsgesetz" durch das den Ost- und Südasiaten der Erwerb der Staatsbürgerschaft explizit untersagt und weitere Einwanderung verboten wurden.




Trotzdem lebten in den USA zu Beginn des 2. Weltkrieges über 120000 Japaner beziehungsweise Menschen japanischer Abstammung. Als am 6. Dezember 1941 das japanische Kaiserreich den Angriff auf Pearl Habor durchführte begann eines der negativsten Kapitel in der Geschichte der USA. Schon ab dem 7. Dezember 1941 wurde allen Japaner beziehungsweise Menschen japanischer Abstammung befohlen sich an bestimmten Punkten einzufinden um von dort in "Internierungslager" gebracht zu werden. So entstanden 11 verschiedene Lager im Westteil der USA. Wer nicht freiwillig in diese Lager wollte wurde mit Gewalt dort hin gebracht. Durch Militärpolizei, die mit Waffen und scharfer Munition ausgestattet waren, wurden die Lager bewacht. Niemand sollte die Lager verlassen können um als möglicher Spion für den Gegner arbeiten zu können. Im Verlaufe des Krieges wurde es den Männern aus den Lagern gestattet sich für die amerikanischen Streitkräfte für den Kampf zu melden. Wenn sie die Lager verließen mussten sie ihre Familien dort zurück lassen. Man hoffte so ein Überlaufen der Männer zu verhindern da man ja ihre Familien din den Lagern festgesetzt hatte. Viele Männer kamen zu Nachrichten-einheiten um den japanischen Funkverkehr zu überwachen und zu entschlüsseln. Die meisten kamen aber zur Kampftruppe. Für diese Männer wurde extra das aus fast nur japanisch-stämmigen Soldaten bestehende "442nd-Regimental-Combat-Team" gebildet.


Die Nisei Congressional Medal

Aufstellung und Training

Der Generalstab der U.S. Armee kam zur Entscheidung eine militärische Einheit zu bilden, die aus Freiwilligen bestehen sollten deren Vorfahren aus Japan entstammten , sie selber aber in den USA geboren waren. Auch andere Personen hatten sich für diesen Schritt schon ausgesprochen, wie zum Beispiel der stellvetretenden Staatssekritär des Kriegsministeriums John J. McCloy und andere Mitglieder der Regierung. Ebenso versuchten auch nicht-staatliche Organisationen durch ihre Lobbyarbeit diese Möglichkeit für den Kriegsdienst von japanischen Amerikanern zu ermöglichen. Besonders trat die "Japanese American Citizens League (JACL)" in Erscheinung. So sollte schließlich Einheiten aufgestellt werden um loyalen japanischen Amerikanern den Militärdienst und somit die Verteidigung ihres Heimatlandes zu ermöglichen. Ebenso sollten durch diese Maßnahme Vorurteile gegen die japanischen Amerikaner abgebaut werden. Man war der Meinung das Diese, durch das Ableisten des Militärdienstes, ihre Loyalität gegenüber ihrem Land offen zeigen konnten. So sollte es später auch wieder möglich sein ohne größere Probleme die internierten japanischen Amerikaner wieder in der Gesellschaft anzusiedeln. Aber man hatte auch die Propaganda im Auge. Einerseits konnte man zeigen, das man nicht in einem Rassekrieg gegen den asiatischen Teil der Erdbevölkerung teilnahm und andererseits war der Einsatz als ein Propagandamittel für die demokratische amerikanische Gesellschaft möglich.


In Hawaii gab es eine große Population von japanischstämmigen Amerikanern. Von insgesamt 400000 Einwohnern hatten 150000 diesen ethnischen Hintergrund. Wenn die Verwaltung diese Menschen interniert hätte, wie es in anderen Teilen des Landes passierte, wäre die Wirtschaft zusammen gebrochen.Aus diesem Pool konnte schließlich der Kommandeur der U.S. Armee,General Delos C. Emmons, Leute ziehen als er dazu aufgefordert wurde. So stellte er das der Hawaiianischen National Guard zur Verfügung. Somit war es mehr als 1300 japanisch stämmigen Amerikanern möglich den Dienst in der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika zu verrichten. Es wurde eine neue Einheit, die Varsity Victory Volunteers genannt wurde, gebildet. Durch die gezeigte Loyalität dieser Männer beim Angriff der Japaner auf Pearl Habour bildete er aus dieser Truppe von Freiwilligen ein neues Bataillon. Das 298th und 299th Infantry regiment wurden reorganisiert und zum „Hawaiian Provisional Battalion” zusammengefasst. Es wurde schließlich am 5. Juni 1942 auf das amerikanische Festland verschifft. Sie erreichten Oakland in Californien und von dort ging es am 12. Juni weiter nach Camp McCoy in Wisconsin. Dort wurde am 15. Juni 1942 aus diesem Bataillon das „100th Infantry Battallion (Separate)“ gebildet. Es bekam den Beinamen „One Puka Puka“. Somit war die erste Einheit, die nur aus japanisch stämmigen Amerikanern bestand, aufgestellt wurden.

Aufgrund dieser Überlegungen und gegen die Widerstände einzelner Militärs, Politiker und Teilen der Öffentlichkeit, startete man mit der Rekrutierung von weiteren japanischen Amerikanern. Dazu sandte die amerikanische Armee 4 Mann Teams, bestehend aus mindestens einem weißen Offizier und einem japanisch-amerikanischem Unteroffizier, in alle 10 Internierungslager. Sie sollten dort durch Gespräche und Aufklärung das Freiwilligenprogramm bekannt machen, wichtige Fragen beantworten und Männer für das sogenannte "Japanese American combat team" werben. Im weiteren Verlauf sollten dann weitere Nipai zum Dienst an der Waffe eingezogen werden. Dazu musste ein Fragebogen ausgefüllt werden um somit die Loyalität zu beweisen. Von allen Befragten wollten über 75% Loyal dem amerikanischen Volk gegenüber ihren Dienst an der Waffe verrichten. Diesem Ergebnis zu Folge wollte die U.S. Armee 1500 Freiwillige von Hawaii und 3000 vom amerikanischen Festland einziehen. In Hawaii meldeten sich über 10000 als Freiwillige, auf dem Festland nur 1256. Dies war Folge der amerikanischen Internierungslager auf dem Festland. Schließlich wurden 3800 Männer, größtenteils von Hawaii, eingezogen. Sie bildeten das neue „442nd Infantry Regimental Combat Team“. Der Beiname des Regimentes wurde „Go for Broke“.
Präsident Roosevelt honorierte die Freiwilligen indem er in einer Rede sagte: “Americanism is not, and never was, a matter of race or ancestry.” Die Einheit konnte relativ frei agieren, trotzdem gab es bstimmte Punkte die einzuhalten waren. So wurden die Regiments- und Bataillonskommandeure vom kommandierenden General der Army Ground Forces bestimmt und ab dem Dienstgrad Major musste es sich um weiße Amerikaner handeln. Alle Dienstgrade darunter waren auch für japanische Amerikaner offen.

Organisation und Vereinigung mit dem 100th Infanterie-Regiment

Das Regimental Combat Team bestand aus 3 Bataillonen Infanterie, später wurde das 100th Infanterie Bataillon als I.Bataillon übernommen, dem 522nd Feld Artillerie Bataillon, der 232nd Pionierkompanie, einer Panzerabwehrkompanie sowie weiteren Versorgungseinheiten.
Obwohl die japanisch stämmigen Amerikaner sich freiwillig zum Dienst an der Waffe gemeldet hatten durften sie nicht im pazifischen Raum eingesetzt werden. Dies war nicht die gängige Praxis der U.S. Armee, denn deutsch und italienisch stämmige Amerikaner durften ohne Probleme in Europa gegen Nazi-Deutschland und den Verbündeten Italien kämpfen.
Noch während das 442nd RCT in Mississippi ausgebildet wurde waren die Männer des 100th Bataillon schon in Afrika im Einsatz. Dort warteten sie auf die Invasion in Italien.
Schließlich verschiffte man das 442nd RCT, ohne das I. Bataillon, nach Europa. Dort landete es am 28. Mai 1944 in Anzio/Italien. Das I. Bataillon verblieb in den USA um die Neuankömmlinge auszubilden. Am 11. Juni 1944 vereinigten sich dann das 442nd und das 100th in Civitavecchia nördlich von Rom. Die Einheit wurde der 34. Infanterie-Division unterstellt. Man unterstellte das 100th am 15. Juni dem 442nd RCT bis es schließlich am 14. August 1944 offiziell in die das 442nd Regimental Combat Team eingegliedert wurde. Auf Grund der bisherigen ehrenvollen Kämpfe durfte das 100th Infanterie Bataillon aber die eigenen Bataillonschronik behalten. Das bisher in den USA verbliebene 1. Bataillon wurde am 5. September in das 171st Infanterie Bataillon (Separate) umbenannt.

Die Kampfeinsätze
Monte Cassino - Das 100th Infanterie-Regiment im Kampfeinsatz
"We are Iowa boys of the 34th Division, and have fought side by side with the boys of Japanese descent... We know plenty of folks that call themselves Americans that have done much less to prove they give a hang about their country. There have been times when these Japanese, as you call them, have saved many lives, only because they have proven themselves better Americans than some thar were not of Japanese descent."
(Aus einem Brief an die Zeitung "Des Moines Register", der von sieben Soldaten der 34th Infanterie Division verfasst wurde, nachdem sie erfahren hatten wie japanische Amerikaner in den USA kritisiert wurden. Sie wollten hiermit die Leistungen der "Nisei Warriors" würdigen und den Amerikanern die Wirklichkeit und TApferkeit dieser Soldaten aufzeigen)

Noch während die Männer des 442nd RCT in der Ausbildung steckten waren die Angehöringen des 100th Infanterie Battaillons schon im Kampfeinsatz. Sie kämpften im Rahmen der 5. U.S. Armee und kämpften sich den Weg Richtung Rom frei. Am 11. Januar 1944 erreichten sie dabei den Hügel 1109. Weitere zwei Tage später kamen sie zum Hügel 1207 und konnten dort die verschanzten deutschen Grenadiere schlagen und aus den Stellungen werfen. Es ging weiter voran und schon am nächsten Tag konnte der nächste Berg, Hügel 692, eingenommen werden. Der Vormarsch ging immer weiter bis schließlich eine Bergkette erreicht wurde, auf einer der Bergkuppen war dabei ein altes Kloster zu erkennen. Das Bataillon hatte Monte Cassino erreicht und hatte nun die 1. Fallschirmjäger-Division und andere deutsche Truppenteile als Gegenüber. Im Rahmen der Kämpfe hatte das 100th Infanterie Bataillon den Auftrag den Fluss Rapido zu überqueren. Es kostete hohe Verluste bis dieses Ziel erreicht war. So verloren die ersten Einheiten von 187 Angreifern ganze 173 Soldaten, nur 14 überlebten diesen Angriff. Das Battaillon muss sich zurück ziehen und sich mit Reserven auffrischen. Um schließlich die Eroberung zu vereinfachen begann man eine Bombardierung des Klosters. Mit Beginn des 15. Februar 1944 wurden diese begonnen, am Ende hatte man über 2500 Tonnen Bomben aus diesen historischen Ort abgeworfen. Den zweiten Angriff auf den Berg führte noch die 34th Infaterie-Division und damit das 100th, als Teil davon, aus. Aber auch dieses Anstürmen war nicht von Erfolg gekrönt. Nach 4 Tagen schwerer Kämpfe musste man die Angriffe einstellen. Das 100th Infanterie Bataillon hatte dabei fast 800 Soldaten verloren, die aktuelle Stärke lag bei 512 einsatzfähigen Männern. Die 34th Infanterie Division und die ihnen unterstellten Einheiten wurden aus der Front gezogen, für sie waren die Kämpfe um Monte Cassino vorbei.

Man benötigte, trotz der Bombardierungen, insgesamt 4 Angriffe und über 50000 Tote auf Seiten der Alliierten bis man den Berg einnehmen konnte.

Der erste Feindkontakt und Kämpfe in Europa
"From a cautions experiment the Army has received an unexpectedly rich reward. A group of sinewy oriental soldiers only one generation removed from a nation that was fighting fanatically against the U.S., was fighting just as fanatically for it."
(Aus einem Artikel des "Time Magazine" im Juli 1944)

Am 26. Juni 1944 kam es zum ersten Feindkontakt des 442nd RCT. Nahe der Stadt Belvedere trafen die Männer auf die ersten Deutschen die die Stadt besetzt hielten. Sie umschlossen die Stadt und begannen dann ihren Angriff. Der deutsche Gegner wehrte sich verbissen, musste aber schließlich weichen. Die schweren Kämpfe sorgten für hohe Verluste bei den Männern der deutschen Wehrmacht.
Über diesen Kampf heißt es in einem Presidential Unit Citation Review:
„All three companies went into action boldly facing murderous fire from all types of weapons and tanks and at times fighting without artillery support…. The stubborn desire of the men to close with a numerically superior enemy and the rapidity with which they fought enabled the 100th Infantry Battalion to destroy completely the right flank positions of a German Army….The fortitude and intrepidity displayed by the officers and men of the 100th Infantry Battalion reflects the finest traditions of the Army of the United States."

Nach diesen Kämpfen marschierte das 442nd RCT weiter Richtung Norden. Über Belvedere ging es weiter nach Sassetta, Cecina bis zum Fluss Arno. Nach der Flussüberquerung am 5. juli 1944 verstrickte sich das II. Bataillon in harte Kämpfe um den Berg 140. Am 7. Juli kämpfte das 100th um die Stadt Castellina.
Die Kämpfe zogen sich hin, in den ersten 3 Wochen des Juli gab es ständig Gefechte zwischen den Amerikanern und den Deutschen. Dabei verloren die Truppen der Wehrmacht etwa 330 Soldaten die gefangen genommen werden konnten, 1100 weitere Soldaten wurden bei den Kämpfen getötet. Am 25. Juli endeten schließlich diese harten und verlustreichen Kämpfe um Hügel 140 und Castellina. Der Sieg war auf Seiten der amerikanischen Soldaten. Auf beiden Seiten musste aber hoher Blutzoll gezahlt werden. Das 442nd RCT verlor insgesamt 1272 Männer bei den Kämpfen ( 17 Vermisste, 1016 Verwundete und 239 Gefallene).
Die Panzerabwehrkompanie

Diese Einheit wurde schon am 15. juli 1944 aus der Frontlinie gezogen. Man verlegte sie zum 517th Fallschirmjäger Regiment, zusammen trainierten die Einheiten auf einem Flugfeld südlich von Rom. Gemeinsam sollten sie an der Invasion von Südfrankreich teilnehmen. Dazu übten sie mehrere Wochen lang das Beladen und Fliegen von Gleitern um so zum Kampfschauplatz zu kommen. Am 15. August war es dann soweit. Mit Gleitern, beladen mit einer britischen 6-Pfund PaK oder einem Jeep+Anhänger mit Munition flogen sie gen Südfrankreich. Der Einsatz dauerte bis zum 14. September 1944 und führte zur zweiten Nennung in einem „Presidential Unit Citation“.
Nach der oftmals harten Landung hielten die Einheiten ihre Position über mehrere Tage bis sie von neuen Kräften, die von Meer her angelandet waren, entsetzt wurden. Danach bildete die Panzerabwehrkompanie, zusammen mit dem 517th Fallschirmjäger Regiment, für die nächsten 2 Monate die rechte Flanke der 7th Armee der US-Streitkräfte. Im späten Oktober 1944 wurde die Panzerabwehrkompanie wieder mit dem 442nd RCT vereint.
Der Kampf in den Bergen der Vogesen
"The Nisei bought an awful big hunk of America with their blood. We cannot let a single injury be done them without defeating the purposes for which they fought."
(General Joseph W. Stilwell, In einer Rede gegen Vorurteilen gegenüber den japanischen Americanern)

Nachdem das 442nd RCT Neapel verlassen hatte landete es am 30. September 1944 in Marseille. Von dort aus marschierten die Männer 800km durch entlang des Rhone. Am 13. Oktober erreichten sie schließlich das Umfeld von Bruyères. Dort sollten sie die Hügel A,B,C und D angreifen sie die Stadt vom Westen über den Norden bis zum Osten umgaben. Somit waren sie hervorragende Verteidigungspositionen für die deutsche Armee. Die Berge der Voguese waren für die Männer des 442nd RCT Neuland. Bisher hatten sie noch nie in einem solchen Gelände und bei solchen Witterungen gekämpft. Hinzu kam ein Gegner der den Befehl erhalten hatte bis zum letzten Mann zu kämpfen. Am 15. Oktober 1944 begann schließlich der Angriff. Das 100th griff den Hügel A mit dem 19. SS Polizei-Regiment als Gegner an. Das II. Bataillon kümmerte sich um Hügel B und das letzte verbliebene Bataillon sollte die Stadt erobern.
Nach schweren Kämpfen konnte schließlich am 18. Oktober der Hügel A erobert werden. Wenige Stunden später wurde auch der Hügel B eingenommen. Man konnte nach weiteren 3 Tagen mit schweren Kämpfen auch die Stadt Bruyères einnehmen. Gesichert war diese aber noch nicht, von Hügel C und D schossen die Deutschen weiterhin mit MG und Artillerie auf die amerikanischen Soldaten. In der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober konnten die letzten beiden Hügel erobert werden. Wiederum waren harte Kämpfe mit hohen Verlusten auf beiden Seiten vorüber.
Aber noch weitere Tage harter Kampf standen dem 442nd RCT bevor. Sie mussten noch die Stadt Biffontaine erobern. Erst nach harten Gefechten, Angriffen und Gegenangriffen, konnte die Stadt am 24. Oktober 1944 erobert werden. Eine kurze Ruhephase brach heran.
Das verlorene Bataillon
Der Einsatz in der Champagne
Artillerie-Bataillon
Die Gustaph-Linie


Die Auszeichnungen des 2. Weltkrieges


Die etwa 14000 Angehörigen, die im Laufe des 2. Weltkrieges, im "442th Regimental-Combat-Team" zum Einsatz kamen konnten am Ende des Krieges auf 18,143 Auszeichnungen zurück blicken. Dabei handelte es sich um viele des höchsten Auszeichnungen die die amerikanische Armee verleihen konnte. So erhielten die Soldaten des Regimentes:
22x "Medal of Honor"

52x "Distinguished Service Cross"

1x " Distinguished Service Medal"
560x "Silver Star" und dabei 28x das "Eichenlaub zum Silver Star" auf Grund der Wiederholungsverleihung
22x "Legion of Merit Medal"
15x "Soldier’s Medal"

4000x "Bronze Star", dabei 1200x den Bronze Star mit Eichenlaub wegen wiederholter Verleihung ( ein Bronze Star wurde 2000 in eine "Medal of Honor" aufgewertet und ein Bronze Star durch einen Silver Star ersetzt )

9486x Purple Heart

Die Geschichte eines Soldaten um die Medal of Honor zu erhalten

Da die Geschichten der Medal of Honor-Träger den Rahmen des Beitrages sprengen würden werde ich hier nur stellvertretend die von Sergeant Daniel K. Inouye wiedergeben.


Der Sergeant Daniel K. Inouye führte am 21.04.1945 sein Platoon/Zug bei einem Angriff auf San Terenzo/Italien an. Im Verlaufe des Angriffs wurden seine Männer von einem deutschen MG-Nest unter Feuer genommen und auf einem Hang niedergehalten. Dabei erlitt Sergeant Inouye seine erste schwere Verletzung, einen Bauchdurchschuss. Trotz dieser schweren Verletzung führte er seinen Zug weiter an und leitete weiterhin den Kampf gegen das deutsche MG-Nest. Letztendlich ging er dann allein gegen das MG-Nest vor. Als er auf HAndgranatenwurfweite heran gekommen war warf er 2 vernichtende Handgranaten in die deutsche Stellung. Er konnte damit aber nicht alle deutschen Soldaten außer Gefecht setzen, die Überlebenden feuerten weiterhin auf ihn und dabei wurde er von einer deutschen Gewehrgranate verletzt. Diese verwundete ihn am rechten Arm, er wurde zerschmettert und Sergeant Daniel K. Inouye konnte ihn nicht mehr benutzen. Trotzdem gab er nicht auf. So war seine letzte Kampfhandlung der Wurf einer Handgranate mit dem linken Arm um danach den Gegner mit seiner Maschinenpistole anzugreifen. Letztendlich wurde er durch einen Beinschuss am weiteren Angreifen gestoppt. Nachdem er getroffen war rolle er den Hang hinab, konnte nicht weiter angreifen und wurde dann sanitätsdienstlich versorgt.

Nach dem Großen Krieg








news.coinupdate.com/wp-content/uploads/2011/11/nisei-congressional-medal.jpg
"Go For Broke"; C. Douglas Sterner; American Historical Press, Utha; ISBN: 978-0-976896-1-1

Mein großer Dank geht an Odecca für das Erstellen der wunderbaren Bilder der Orden!!!
Letzte Änderung: 5 Jahre 11 Monate her von .

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6 Jahre 9 Monate her #2 von Panzermeyer
Ein Beitrag über japanisch-stämmige Amerikaner und deren Leistungen im 2. Weltkrieg obwohl deren Angehörige in Internierungslagern, unter bewaffneter Bewachung, eingesperrt waren. Denke das könnte interessant werden, allein wenn man die Auszeichnungen der Soldaten betrachtet.

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6 Jahre 9 Monate her #3 von Panzermeyer
Die Folge "Scheiß Krieg" hab ich gesehen und daraufhin mal ein bischen über die 442nd gelesen und fand das das ein tolles Thema für die Bibo sein könnte. Hab die Serie jetzt als Aufnahme gespeichert.

Edit: Trotzdem danke für den Tip. :dmp_24:

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6 Jahre 9 Monate her #4 von Freiherr von Woye
Tolles Thema auf jeden Fall!! Die Auszeichnungen sprechen eine eigen beeindruckene Sprache!

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6 Jahre 9 Monate her #5 von Panzermeyer
Weiteren Text, bilder und ein paar Dokumente eingefügt.

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6 Jahre 9 Monate her #6 von Freiherr von Woye
Super ... dann mal los!

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6 Jahre 7 Monate her #7 von Panzermeyer
Ab heute geht es hier weiter.

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6 Jahre 7 Monate her #8 von Freiherr von Woye
Schaut sehr gut aus! Ich weiß nicht, ob ich alle Bilder übernehmen kann ... am besten bei modernen Fotographien noch die genaue Quelle darunter angeben!

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6 Jahre 7 Monate her #9 von Panzermeyer
Die Quellen kommen noch bzw. Fotos werden überarbeitet. Die Orden werden wohl durch Odecca aufgepimpt.

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6 Jahre 7 Monate her #10 von Panzermeyer
Neue Textpassagen sind eingefügt.

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6 Jahre 7 Monate her #11 von Freiherr von Woye
Orden von Odecca ist ja quasi schon ein Markenname ... ALLES KLAR!!

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6 Jahre 7 Monate her #12 von Panzermeyer
Auch hier nochmal meinen Dank an Odecca für das Erstellen der Ordenbilder. :dmp_114: :dmp_35:

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6 Jahre 7 Monate her #13 von Freiherr von Woye
Sehen toll aus und der Text liest sich auch klasse!

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6 Jahre 7 Monate her #14 von Panzermeyer
Danke. Bekommt Odecca für die Unterstützung auch Punkte?

Hoffe mal das ich heute noch Zeit finde um weiter zu machen. Spätestens nächste Woche wird er aber fertig.

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6 Jahre 7 Monate her #15 von -Odecca-
kleine Anmerkung noch (die wahrscheinlich nur einen Wissenschaftler wie mich stört :D )

bei der Anzahl der Orden hast du bei den vierstelligen ab und zu ein Komma drin, das ist zwar im englischen richtig aber im deutschen sollte es ein punkt sein

4,000x "Bronze Star"

9,486x Purple Heart

ich würde entweder einen punkt machen, oder aber wie bei

1200x den Bronze Star mit Eichenlaub wegen wiederholter Verleihung ( ein Bronze Star wurde 2000


die zahl einfach ausschreiben ohne punkt und Komma (so lang sind die Zahlen ja nicht)

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