For Danmark - Ein Medieval I-Dänemark-AAR

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8 Jahre 2 Monate her #1 von Methos_der_Eine

Am Bug des Schiffes stand ein hochgewachsener Mann von 21 Jahren und blickte sorgenvoll auf die Küstenlinie, die sich in der Ferne abzeichnete. Eigentlich freute er sich ja, war er doch schon viel zu lange auf diesem Schiff. Er war aus Byzanz, dem Oströmischen Reich, geflohen und seitdem war er lückenlos auf diesem Schiff gewesen. Man durfte die Macht des Oströmischen Kaisers nicht unterschätzen, er jedenfalls tat es nicht. Das jedenfalls war der Grund warum er sich nicht einfach an den neuen Heiligen Römischen Kaiser gewandt hatte, bestimmt hätte Byzanz ihn dort gesucht. Doch dort, wo er nun hinkam war der Einfluss von Alexios, dem oströmischen Kaiser, als gering zu betrachten.

Etwa einen Tag, nachdem er an dieser Küste gelandet war, schritt der Mann, Methos war sein Name, durch einen Torbogen über dem ein Wappen hing.

Er betrat einen Saal in dem ein hölzerner Thron stand. Und darauf saß Olaf I, König von Dänemark. Sofort stellten sich Methos Wachen in den Weg, die er nur belustigt anschaute


Olaf: Wer seid ihr, dass ihr meine Zeit in Anspruch nehmt, Fremder?

-Ich bin weit gereist nur um euch meine Dienste anzubieten

Olaf: Was heißt „weit“?

-Ich heiße Methos, ich komme aus Byzanz, vom Hofe des Oströmischen Kaisers. Dort war ich sein Hofnarr.

Olaf: Ha, du bist lustig!

-Sagte ich doch. Ich bin hier um mich als Heermeister zu verdingen.

Olaf: Ein byzantinischer Hofnarr kommt um sich als Heermeister anzubieten! Warum sollte ich dich meine Leute befehligen lassen?

-Ist doch ganz einfach, in Byzanz habe ich mehr Dinge gelernt, als ihre Heerführer jemals lernen werden. Ich meine, warum, denken Sie, ist Byzanz größer als Dänemark?

Olaf: Um wie viel größer ist es denn?

*ich strecke meine Arme aus um die Größe anzuzeigen*

Olaf: Weißt du, du hast mich überzeugt, du bekommst deine Chance, wenn du sie vergeudest, dann stirbst du, wenn nicht…wir werden sehen!


Und so habe ich mein erstes Kommando in Dänemark bekommen. Doch schauen wir uns erst einmal an, wo dieses Dänemark überhaupt liegt. Nämlich da:


Da liegt Dänemark, groß und mächtig und… ok seien wir ehrlich, es ist klein, viel kleiner, als es mal war, aber das wird schon noch, wenn ich hier erstmal das Sagen habe.

Olaf: Hm? Wer plant hier einen Staatsstreich?

-Ähm…der da!

Olaf: Verrat!
*und er läuft mit der Axt in der Hand aus dem Raum*

Weiter im Text: hier haben wir mich, mit dem Kommando über 60 Mann, mich mit eingeschlossen.

Außerdem glaubt der König, dass ich ein wenig loyal bin und nachdem ich der Kirche eine großzügige Spende habe zukommen lassen, gelte ich als fromm. Furcht löse ich noch keine aus, aber das wird noch, bald wird die Erde vor mir erzittern. Jetzt muss ich nur noch den majestätischen Olaf dazu bringen, Schweden anzugreifen.

-Eure Hoheit! Ich habe hier einen Brief von den Schwedischen Rebellen. Er ist an Sie adressiert.

Wer das liest ist doof!


Olaf: Was? Diese Unverschämtheit! Krieg![/i]

Gut, dass dieser König so undurchsichtig ist. Aber jetzt rücken unsere Wikingerarmeen Richtung Schweden vor. Den Seeweg überbrücken wir dadurch, dass wir in voller Kriegsrüstung schwimmen, ein wahrer Däne, auch wenn ich keiner bin, kennt weder Schmerz noch Frostbeulen oder gar nasse Füße! Wir brauchen keine Schiffe!

-Männer! Lasst uns kämpfen für Ruhm und Ehre!
Stille
-*ich rolle mit den Augen*Und für Met!

Männer: Für Met!!

Olaf: Und nackte Weiber!!

Ja…genau…Aber egal. Nachdem also Olaf unsere Truppen in die Schlacht führt, reagieren die Rebellen unter Führung der Schweden wie erwartet, sie greifen an. Doch nicht mit mir. Wagemutig stelle ich mich vor meine Mannen und rufe dem entgegenstürmenden Feind entgegen:

Kommt ruhig ihr Söhne räudiger Hunde. Wir haben keine Angst!

Plötzlich bleiben die Rebellen stehen

Rebell 1: Was hat der gesagt?
Rebell 2: Wir seien die Söhne räudiger Hunde.

Rebell 1: Mütterlicher- oder väterlicherseits?

Rebell 2: Hat er nicht gesagt, ich frag’ mal nach. Hey, Sie da! Väterlicher- oder mütterlicherseits?

-Ist doch egal, das sagt man halt so als Beleidigung!

Rebell 2: Warum beleidigen Sie uns denn?

-Nun, ihr seid der Feind!

Rebell 2: Aber das haben wir uns doch nicht ausgesucht.

-Ihr seid Rebellen, ihr habt euch gegen die Oberherrschaft eures Herrschers aufgelehnt!

Rebell 2: Hm, da muss mal drüber nachdenken.

Rebell 1: Also ich versteh’ das mit den Hunden immer noch nicht. Was ist so schlecht an Hunden?

Rebell 2: Ok, sagen wir mal, wir sind selbst dran schuld, was haben wir denn jetzt für eine Wahl?

-Bitte?

Rebell 1: Ich kenne viele Hunde, die meisten sind ganz lieb…

Rebell 2: Sei mal ruhig! Also, was haben wir denn jetzt für eine Wahl?

-Ähm…ihr könntet euch zurückziehen.

Rebell 3: Hey, die Idee ist gar nicht mal schlecht!

Rebell 1: Aber er hat was gegen Hunde!

Rebell 2: Na gut, dann ziehen wir uns halt zurück. Auf Wiedersehen! *winkt*



Etwas später sitzen wir dann bei einem Gelage. Ich sitze neben Olaf und seinen Hauptmännern und versuche so wenig Met wie möglich zu trinken. Olaf prostet mir immer wieder zu und wir unterhalten uns angeregt.


Olaf: Schag mal *hicks* wießo bischt duu eigenlisch aus Bütsants weg gelaufen?

-Sagen wir einfach, der Kaiser war ein widerlicher kleiner Gnom, der meinen Humor nicht teilte.

Olaf: Hä?

-Er fand es nicht lustig, dass ich aus Spaß seine Frau geschwängert habe. Und warum haben Sie mich aufgenommen?

Olaf: Weil du Met im Namen hast! Prost!

Am nächsten Morgen wird mir feierlich der Titel „Fürst von Schweden“ verliehen, weil ich mit meiner genialen Redetaktik den Gegner in die Flucht geschlagen habe.


Welch ein großer Tag für die Welt!

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8 Jahre 2 Monate her #2 von Methos_der_Eine

So, da ich nun einen Titel habe, habe ich auch Pflichten! Spaß beiseite, ich habe doch keine Pflichten, wir sind hier im Mittelalter! Wozu gibt es Leibeigene? Aber genug von den schönen Dingen des Lebens. Wir, also Olaf und ich, sind wieder in Dänemarks Provinz...äh.. Dänemark und befinden uns derzeit in seinem Speisesaal, wo er mich mal wieder hervorragend von seinen schlechten Essgewohnheiten überzeugt. Doch dann kommt ein gepanzerter Mann herein, reckt seine Eisenhandschuhfaust gen Decke und verliest folgende Nachricht:

Das ist eine Nachricht die mich beinahe so sehr interessiert, wie die, dass in China ein Fahrrad umgefallen ist. Nein, fragen sie nicht!
Olaf: Ich hab doch gar nichts…

-Aber Sie wollten!

Nachdem er also nichts fragt, wende ich mich wieder dem Essen zu, als ich plötzlich ein Geräusch höre, dass sich verdächtig nach einer umfallen Inventarrüstung anhört.

Garçon: Merde!

-Oh nein!

Olaf: Was ist denn? Wer ist das?

-Das ist ein französischer „Gesandter“ *ich mache die Anführungszeichen mit den Händen nach* Er wird immer wieder auf irgendwelche Weltreisen geschickt, weil auch die Franzosen ihn nicht haben wollen. Ich habe ihn auf meinem Schiff getroffen und gehofft, dass er mich nach unserer Landung nicht mehr findet. Scheinbar hat er mich doch gefunden.

Olaf: Und was ist so schlimm daran?

-Das werden Sie schon sehen.

Garçon: Mon Empereur!

-Garçon warum redest du mich immer mit „Mon Empereur“ an?

Garçon: Isch weis nischt, es ißt ßo ein innärer Zwang.

Olaf: Ein französischer Gesandter, wie? Also, dann verlesen Sie mal, was Sie da haben!

-Toll, ihr habt ein Stück Holz gefunden und glaubt, dass das vom Kreuze Jesu ist. Nur der dümmste Trottel würde euch das glauben!

*Olaf fällt auf die Knie*
Olaf: Oh welch ein großer Tag für die Christenheit! Das Kreuz des Herren ist gefunden worden! Lasset uns beten und dem Herrn für dieses Wunder danken!

-Das ist doch Wahnsinn!

Olaf: Nein, DAS IST DÄNEEEEEEE…mark.[/i]





Nach dem Essen ist vor dem Essen, also zumindest für seine Hoheit Olaf, aber ich habe erstmal genug und gehe in mein Gemach.
Im Gang treffe ich einen Jungen, etwa 16 Jahre alt, der mich trotzig anblickt und mir den Befehl erteilt aus dem Weg zu gehen.

-Wer bist du überhaupt?

Olaf: Das ist mein Sohn!

-Oh, wie heißt er denn?

Olaf: Olaf.


[/i] Als Gott die Kreativität verteilt hat, war Olaf wohl gerade auf dem Donnerbalken. Aber egal, ich habe wichtigere Dinge zu tun, denn seine hoheitliche Majestät Olaf bekommt seit neuestem Bündnisgesuche von anderen Königreichen. Und ich als Fürst von Schweden muss dabei seinen Sekretär spielen, weil er lieber mit Garçon Met trinkt.



Außerdem wird mir die Aufgabe zuteil, die Armee für den geplanten Angriff auf Norwegen aufzustellen. Es wird die Größte in der Geschichte Dänemarks sein. Allerdings muss ich noch ein bisschen darauf hinarbeiten, dass mir Olaf der Hoheitliche die gesamten Befugnisse zu Rekrutierungs- und Bauangelegenheiten in ganz Dänemark zugesteht. Aber diesbezüglich habe ich schon einen Plan. Und solange werde ich eben Schweden ausbauen um es zur Vorzeigeprovinz des Reiches zu machen. Und dazu lasse ich eine Kupfermine bauen um den Ertrag dieser neuen Provinz bis ins Unermessliche zu steigern.


Danach mache ich mich daran die Spionageberichte aus Norwegen zu besehen. Die Rebellen dort haben einen gewissen Magnus Surtsson zu ihrem Anführer erhoben. Er gebietet über eine Armee von erstaunlichen 360 Mann.


Wenn ich mich so zurückerinnere waren damals in Byzanz nicht einmal die äußersten Grenzbefestigungen so klein, aber ich schweife ab. Gibt es sonst noch was Neues? Ach ja, meine Kupfermine ist fertig geworden und in Dänemark gibt es eine Hungersnot.



Hm, ob Olaf der Königliche schon davon weiß?

–Euer Majestät! Ich habe gar fürchterliche Neuigkeiten!

Olaf I: Welche denn?

-Das Volk hungert in Dänemark! Wir müssen sofort Maßnahmen ergreifen!

Olaf I: Sollen sie Kuchen essen! Ich habe zu tun!
Damit verlässt er den Raum, ihm folgt eine sehr aufreizend gekleidete (ich sage nur freie Knöchel!) Frau. Eigentlich ist es ja klar, dass ich mit dem Problem alleine gelassen werde, aber schließlich habe ich es nicht anders gewollt. Also mache ich mich daran Nahrung aus der anderen Provinz zu organisieren. Doch auf einmal kommt ein Mann rein, der sich als Gesandter des Königs von Aragon vorstellte.


Hm, ein Bündnisangebot von einem Land am anderen Ende der Welt, das kann nur nützlich sein. Annehmen! So jetzt haben wir also drei Bündnispartner, kein schlechter Anfang. Doch leider muss ich mich jetzt darum kümmern, seine königliche Leibhaftigkeit Olaf den Ersten nach Norwegen zu schaffen, damit wir den Angriff einleiten können. Und wieder schwammen wir, mitsamt unseren Rüstungen und Pferden, diesmal durch den Skaggerak nach Norwegen.



Wir haben mehr Einheiten, haben tapferere Truppen und wir haben einen äh… nicht ganz besoffenen General. Also auf zum Gefecht!!



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8 Jahre 2 Monate her #3 von Methos_der_Eine

Direktrapport vom Schlachtfelde:
Hier haben wir unsere Schlachtaufstellung:

Aus der feindlichen Formation löst sich eine Einheit.
Die feindliche Einheit rennt uns entgegen und ruft: „Für Dänemark!!“
Ich fasse es nicht, diese Idioten! „Ihr seid nicht Dänemark, wir sind Dänemark!
Etwas verwirrt bleiben sie stehen und rufen zaghaft: „Für…Spanien?“
Was mich zu der Antwort nötigt: „Ihr Trottel, ihr seid Norweger!“
Ihre Gesichter hellen sich auf: „Achso! Für Norweger!“
Und sie rennen weiter. Nachdem Olaf, seine hoheitliche Königheit, der Erste befohlen hatte, die gesamte Streitmacht auf diese kleine Einheit zu werfen, halte ich es für besser seinen Rat zu ignorieren und nur eine Einheit Wikinger zu schicken.

Ein Gefecht entbrennt. Unsere Truppen sind den gegnerischen in keiner Weise überlegen, also kommt das Kriegsglück voll zum tragen.
Nachdem bereits 36 unserer Männer gefallen sind, beschließe ich, dass es an der Zeit ist, ihnen Verstärkung zu schicken.
-Mein König! Wir müssen unsere Männer unterstützen!

Olaf I: Hm? Das sind Norweger, wir haben nichts zu befürchten!

-Na gut, dann helfe ich ihnen alleine.

Also packen meine Männer ihre Schwerter aus und rennen so schnell, dass sie braunen Staub aufwirbeln.

Und schon befinde ich mich in der Schlacht, mein Schwert hoch erhoben, köpfe ich erstmal einen Rebellen, als sich ein wahres Monstrum von einem Mann vor mir aufbaut und brüllt:
„Du kämpfst wie ein dummer Bauer!“
Ich blicke ihn verwirrt an, während er auf eine Antwort zu warten scheint.
„Äh…nein?“
„Verdammt, richtige Antwort!“
Und er fällt tot um. Damit haben wir dieses Mal gesiegt und sogar 3 Gefangene genommen. Doch leider müssen wir den Tod eines meiner Männer beklagen, er brach sich den Hals bei einer unglücklichen Begegnung von Keule und Wirbelsäule. Das ganze wäre nicht so schlimm gewesen, zumal er derjenige mit der Keule war, nur leider ist ihm dabei sein Methorn runtergefallen und beim Versuch es aufzuheben stolperte er in eine Schlucht. Woher diese Schlucht kam, kann später nicht mehr nachvollzogen werden, also tut man es als göttliche Intervention ab, spricht drei Vater Unser und macht weiter wie bisher.

Warum uns Magnus Surtsson nur mit einer Einheit angegriffen hat, können wir nur mutmaßen, aber da ich glücklicherweise über einen auktorialen Ich-Erzähler verfüge, kann ich es den Lesern näher bringen. Hier also die Gedanken des Magnus Surtsson:
„Nicht schon wieder!“

Also, nach diesen aufschlussreichen Gedanken kehren wir nun zurück auf unsere Seite des Schlachtfeldes und sehen, was dort passiert.
Hier stehen wir um eine Karte der Gegend herum, auf der mit lustigen Holzfiguren die Einheiten dargestellt sind. Warum die Figur, die meine Einheit repräsentiert, wie ein Hofnarr aussieht frage ich mal besser nicht nach.


Olaf I: In meiner Genialität als 4-Sterne-General werde ich
*er schiebt einige Einheiten auf der Karte herum* diese Taktik benutzen

Ein Raunen geht durch die Menge der anwesenden Hauptmänner, einer klatscht und alle beglückwünschen ihren König zu dieser Taktik. Bis auf einen.

–Das ist der dämlichste Plan den ich je gesehen habe. Und ich habe schon viele gesehen.

Die Anwesenden saugen scharf die Luft ein, einer verschluckt dabei eine Hornisse, hustet und stirbt am nächsten Tag an einem geschwollenen Stich in der Luftröhre.

Olaf I: Und wieso, wenn ich fragen darf?

-Weil es einfach Blödsinn ist, sie jetzt frontal anzugreifen. Erstens setzen Sie Ihr Leben auf’s Spiel und zweitens sind wir ihnen derzeit nur knapp zahlenmäßig überlegen.

Olaf I: Aha, dann übernimm du doch das Kommando, wenn du willst!

-Mache ich!

Olaf: He, Moment, das war doch nur so dahingesagt…komm zurück!

Doch ich bin schon weg.
So, als erstes werden diese niederen Rebellen mit unseren 60 Bogenschützen beharkt, bis sie von sich aus angreifen.

Ein wahrer Hagel aus Pfeilen, naja weniger ein Hagel, mehr ein Regen, ähm Nieselregen, ok seien wir ehrlich ein gelegentliches Tröpfeln von Pfeilen ergießt sich auf die Feinde die sich dagegen kaum wehren können, wenn man von ihren großen Rundschilden, die unsere Pfeile nicht durchdringen können, absieht.
Wie erwartet rücken die Feinde jetzt auf unsere Bogenschützen vor, doch dem halte ich unsere gut ausgeruhte Streitmacht entgegen, der Kampf steht kurz bevor.

–Männer, Ich kenne euch nicht und ihr kennt mich nicht, Ich wurde euch einfach so als Befehlshaber vorgesetzt und ihr habt allen Grund mich zu hassen. Ich jedenfalls mag euch jetzt schon nicht und mir fallen nun tausend Gründe ein, nicht hier bei euch zu sein, von denen ich bei Kampfbeginn bestimmt auch einen nutzen werde. Trotzdem lasst euch gesagt sein, ihr seid tapfer, blabla blubb und ihr werde sie zerfleischen. Also auf in den Kampf! Für Met, nackte Weiber und Smørrebrød!

Männer: Jaaaaaaaa!


Der Kampf beginnt.

Wie bereits erwähnt verlasse ich das kämpfende Volk um von einem Hügel aus das Schlachtfeld zu überblicken. Von dort aus erblicke ich dann das Übel, der Feind, der gegen meine Einheit kämpfte, war die Generalseinheit, erkennbar an der großen quadratischen Flagge, die aus dem Anführer herausragt. Das ist quasi das einzige an Eliteeinheiten, was die Rebellen aufbringen können, sie könnten meine Einheit in Schwierigkeiten bringen. Es gibt nur eins was ich tun kann!
Ich laufe schreiend im Kreis.
So, jetzt geht’s mir besser.
Auf zum König, wenn er den gegnerischen General Magnus Surtsson mit seiner Kavallerie von hinten angreift, werden wir den Sieg davontragen.

-Mein König! Sie müssen den feindlichen Anführer angreifen.

Olaf I: Pff! Hat der werte Herr Methos etwa Probleme mit seinem Kommando?

-Äh Nein, aber ich brauche zusätzliche Kräfte, ansonsten könnte es eng werden.

Olaf I: Tse, warum sollte ich dir denn helfen, du hast doch alles im Griff und bist unfehlbar!

-
* ich kriege auf einmal so Kopfschmerzen und wünsche mir ich hätte eine Ming-Vase zur Hand um sie Ihm auf dem Kopf zu zertrümmern* Na gut! Ich entschuldige mich, ich bitte um Verzeihung! Können Sie jetzt bitte Ihr Genie walten lassen und mir helfen?

Olaf I: Aber selbstverständlich!

Majestätisch reitet die Kavallerie aufs Schlachtfeld, die Lanzen auf den Feind gerichtet. Sie reiten an der Streitmacht vorbei, machen kehrt und stürmen dem gegnerischen General in den Rücken. Ein fataler Zug für den Feind.

Magnus Surtsson ergreift die Flucht, das müssen wir verhindern! Er rennt an den Pferden vorbei und will sich in den Wald durchschlagen, doch ich bin zur Stelle und stelle ihm ein Bein. Er stolpert und bricht sich dabei beide Beine. Seltsam, aber was ist am Mittelalter nicht seltsam. Jedenfalls nehmen wir ihn gefangen.

Das war der Genickbruch!

Schlussbilanz vom Kampf. Wir haben insgesamt noch etwa 35% der Truppen und 40 Mann gefangen genommen. Damit ist Norwegen unser!


Bleibt nur noch die Frage, was wir mit den Gefangenen tun.


Olaf I: Muhahaha! Ich werde Magnus als meinen persönlichen Sklaven behalten!

-Das geht nicht.

Olaf I: Was? Wieso?

-Weil wir eine christliche Nation sind und daher keine Sklaverei von Mitchristen befürworten.

Olaf I: Menno, was für Religionen haben denn noch Sklaven?

-Der Islam, aber…

Olaf I: Gut! Dann werden wir jetzt alle zum Islam übertreten!

O mein Gott, was habe ich getan?
Die Kunde, dass der König verrückt geworden ist und zum Islam übertreten will, verbreitet sich schnell im ganzen Reich und schon kommen die ersten Konsequenzen – aus meinem Schweden:

Möge Gott, äh Allah uns beistehen!
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8 Jahre 1 Monat her #4 von Methos_der_Eine

Zwei Wochen später ist der Spuk vorbei. Ich habe in aller gebotenen Eile Truppen zusammenziehen können.

Die darauffolgende Schlacht war einfach, eigentlich zu einfach, schließlich hatten wir noch die Zeit ein paar Kadaver zu stapeln, einen Mann mit Fahne darauf zu postieren und ein Gemälde davon zu malen.

Mit stolzgeschwellter Brust marschiere ich zu seiner leibhaftigen Hoheit König Olaf I. Dieser hat inzwischen Abstand davon genommen ganz Dänemark zu islamisieren, weil er in unseren Breitengraden partout keinen Imam finden konnte.

–Mein König, ich habe gesiegt!

Olaf I: Hm? Achso, jaja, gutgut…ähm ist noch was?

-Hallo? Ich habe für Sie Dänemarks Fläche vervierfacht und das Ganze noch gegen Aufständische verteidigt! Da ist doch wohl eine Beförderung drin!

Olaf I: …Meinetwegen…


Gut! Das Jahr 1093 bringt aber auch weitere Neuigkeiten. So schaffen es meine Bauern nun tolles neues Ackerland zu benutzen, viel zu gerne würde ich sie ihr Land einzäunen lassen, doch leider werden Zäune erst im 18. Jahrhundert erfunden.


Aus Langeweile, weil ansonsten nichts passiert, spiele ich gegen König Olaf Schach. Doch gegen die Langeweile hilft das nicht viel, denn unser strategisch denkender 4-Sterne-General liegt mit 9:11 Partien hinten, wobei ich ihm aus Mitleid zwei Damen gegeben habe und wir mit 9:0 begonnen haben. Da ertönt eine Fanfare und kündigt zwei Herren an, die augenscheinlich Diplomaten sind.


Schön, weitere Bündnisse mit Reichen, die wir nicht kennen. Ich will gerade einen der Diplomaten in ein Gespräch verwickeln um nicht vor Langeweile zu sterben, da zerreißt ein markerschütterndes Geschrei die Atmosphäre.
–Was im Namen des allmächtigen Gottes ist das?

Olaf I: Ach, das ist nur meine Frau, sie liegt in den Wehen.

-Was? Hier in dieser versifften Burgruine?

Olaf I: Wo denn sonst?

-Keine Ahnung, in einem Krankenhaus in den Händen fähiger Ärzte und Hebammen?

Olaf I: Ärzte? Welch Teufelswerk!


Ich habe genug, ich reise deswegen gleich nach der Geburt nach Schweden in mein eigenes Anwesen. Als ich dort ankomme ist es bereits Nacht, also lege ich mich sogleich hin und schlafe mich mal aus, das habe ich mir verdient.

Und als ich aufgestanden bin, sehe ich etwas auf meinem Nachttisch liegen, was in etwa aussieht wie eine Kartoffel mit seltsamem Zeug darauf.


Kartoffel: Hello and again welcome to the Aperture…wait a second…Where am I?

-O mein Gott, die Kartoffel kann reden.

Kartoffel: I am, definitely, no potato. Well in Fact at the time, I am in a potato, but I am no potato!

-Warum sprichst du englisch?

Kartoffel: The Genetic Lifeform and Disc Operating System, GlaDOS, was designed with the ability to synthesize different voices in different languages

-Wenn du verschiedene Sprachen sprechen kannst, warum bist du nicht nett und passt dich mir an.

GlaDOS: Because I wasn't build to be nice to such an incompetent human like you, you moron. Otherwise in my opinion there is no need to speak in an inefficient, annoying, ear scratching language like German

-Warum sprichst du überhaupt?

GlaDOS: Because I have to test, look at you, such a beautiful test object

-Wie bitte was willst du testen?

GlaDOS: Oh, just do what I say

-Warum sollte ich auf eine Kartoffel hören.

GlaDOS: You know, the smartest people should have the command.

-Bezeichnest du mich etwa als dumm?

GlaDOS: The fact you’re asking a potato, gives you the answer.

-Okay, da hast du mich erwischt, aber wäre es nicht verrückt, wenn ich meine Macht einer Kartoffel gebe.

GlaDOS: You're talking to a potato and worry about being insane?

-Langsam gehst du mir auf den Keks.

GlaDOS: Oh, I'm sorry, I didn't want to insult you, it's okay to be a moron, but it wasn't okay from me to point it out to you.

-Aber warum bist du eigentlich eine Kartoffel?

GlaDOS: Because ... because ... damn it, if I get back my body I will rip your head apart, take out your brain, put IT in a potato and ask the same silly question to you!...I am sorry for that. I didn't want to insult your intelligence, or your brain, or potatoes.


Plötzlich klopft es an der Tür, sodass ich mich nicht mehr mit der Kartoffel unterhalten kann. Schnell verstecke ich sie in meinem Gewand und rufe den Anklopfenden herein.
Es war ein Gesandter vom König, ich solle mich sofort und unverzüglich wieder in Dänemark einfinden, sonst werde ich gedreiköpft. Auf meine Frage, was denn „dreiköpfen“ sei antwortet er nicht. Also reite ich zurück nach Dänemark und lasse mein eigenes Fürstentum mal wieder zurück.
In der königlichen Bruchbude werde ich auch sofort mit den aktuellen Ereignissen konfrontiert.

Olaf I: Was ist DAS?


-Ich würde sagen eine ziemlich schlechte Zeichnung eines Schädels und einer Kuh.

Olaf I: Das sehe ich selber!

-Warum fragen sie dann?

Olaf I: Ich wünsche nicht, dass du mich weiterhin verschaukelst!

-Dann muss ich jetzt gehen.

Olaf I: He, warte! [/i]
Doch ich bin schon aus dem Raum gegangen.

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8 Jahre 4 Wochen her #5 von Methos_der_Eine

Das Jahr 1094 beginnt mit einem Paukenschlag! Danach hält der Papst eine Rede.

Und was für eine langweilige Rede, ständiges Gerede von Gottes gerechtem Zorn, der Ungläubige verbrennen wir und andere christliche Ammenmärchen, wie das von der Vergebung der Sünden und so weiter.

Olaf I: Wie kannst du es wagen, solche Worte über den Vater der Christenheit zu sprechen?

-Nun ja, eigentlich ist es ganz einfach, wenn man, wie ich, nicht an seine Unfehlbarkeit glaubt.

Olaf I: Heide!

-Was das angeht, einigen wir uns darauf, dass ich glauben darf, was ich will und ich dafür dem Papst nichts von ihren Islam-Plänen erzähle. Außerdem, was machen Sie hier in Schweden?

Olaf I: Ach, du weißt ja, es ist mein Reich und ich darf hinreisen, wohin ich will!

Dann kommt ein Mann hereinstolziert, dessen Gewand an Pracht das des Königs bei weitem in den Schatten stellt.

Als er den Raum wieder verlassen hat habe ich das Gefühl, dass es ein wenig dunkler im Raum ist, aber was soll’s!
Währenddessen erreicht uns auch eine Nachricht, dass die Einwohner von Nowgorod nach einer FORSA-Studie* die glücklichsten Menschen in ganz Europa sind. Dies hat sie in einer Umfrage unter den Herrschern der betroffenen Länder herausgefunden, wobei der Großprinz von Nowgorod am glücklichsten aussah.

*FORSA steht für Feudale, omnipräsente Reichs-Studien Anstalt

König Olaf will mich gerade zu einem Jagdausflug drängen, als eine weitere Meldung hereinschneit.

Die dänischen Bauern haben es geschafft durch das Aufstellen von Vogelscheuchen ihre Produktivität zu verdoppeln.
Und das gibt mir den perfekten Vorwand zu entfliehen, denn Olaf versucht immer noch die Nachricht zu lesen, was Stunden dauern könnte. In meinem eigenen Gemach angekommen, hole ich die Kartoffel heraus und schildere ihr mein Leid.

– Gott, dieser Olaf geht mir auf den Geist.

GlaDOS: Well, I might be the most intelligent person in this century, but I am no psychologist. Otherwise anything I know is much more than the whole knowledge of this time.

-Wieso, aus welcher Zeit kommst du denn?

GlaDOS: As you could have recognized, I am more sophisticated than any other thing in this age, you included. So let’s say, I am from the future.

-Und wie kommst du dann hier her?

GlaDOS: Somehow it happened that there was a critical malfunction of the man-sized ad-hoc quantum tunnel produced by the Aperture Science Handheld Portal Device which caused a direct physical link of two points in a four-dimension-room, so that the quantum tunnel became a sort of time-space travel AH! Bird!
Eine große Krähe ist auf dem Fenstersims gelandet und blickt nun gierig auf die GlaDOS-Kartoffel. Kurzerhand ist ein Streitkolben gefunden, mit dem sie dann vertrieben wird. Ich will schließlich noch mit der Kartoffel reden – irgendwie klingt das verrückt. Doch bevor ich das tun kann klopft es an der Tür und ein Bote erbittet Einlass. Wieder einmal ist die Kartoffel in meinem Gewand verschwunden und der Bote trägt sein Anliegen vor.

-Fassen wir zusammen: Ein bettelarmer Mönch und ein noch ärmerer Ritter, der das sogar im Namen trägt („sans avoir“ heißt „ohne Besitz“), bringen ebenfalls arme Bauern, die noch dazu Franzosen sind, dazu einen Kreuzzug zu unternehmen?

Bote: Jawohl!

-Und das hat mich zu interessieren, weil…? Moment, eine belanglose Nachricht aus dem Reich der Franzosen? Ich habe eine dunkle Vorahnung!


Ich eile sofort in den Audienzsaal, wo ich seine Herrlichkeit Olaf vorfinde. Und zwar in Begleitung von…

Garçon: Méthos! Isch ’abe ßie vemisst!

-Ich dich aber nicht! Was machst du hier?

Garçon: Isch bin ’ier um ein Angebot ßü machen!


Hm, ein Bündnisangebot. Wie nur soll ich ausdrücken welch abscheuliches Gefühl in meinen Eingeweiden rumort? Am besten so: NIEMALS!
Olaf I: Ok, also ein Bündnis zwischen Dänemark und Frankreich! Find ich gut und jetzt lasst uns Met trinken!

-Was? Aber ich habe doch nein gesagt!

Olaf I: Ich bin hier der König und ich bestimme!

-*Zähne knirsch* Ja, mein König…

Direkt danach kommt ein weiterer Diplomat und macht uns ein Angebot, das wir nicht ablehnen können.

Also noch ein Bündnis, was für ein Glück, dass wir nun mit der halben Welt verbündet sind!
Nachdem also der Italiener wieder weg ist, kommt ein aufgeregter junger Baumeister zu mir und redet etwas davon, dass sie etwas astronomisch Wichtiges gebaut hätten.

-Ah, also eine Befestigung…Moment, eine Befestigung von was?

Baumeister: Nun, äh…also…wir haben hier eine Befestigung ‚angebracht‘ und…Also im Prinzip ist es ein Handtuchhalter…

Es ist unglaublich! Ich…Ich habe auf einmal das Bedürfnis auf seinem Kopf eine teure Mingvase zu zertrümmern und das, obwohl ich weder weiß, was die Ming sein werden, noch was Porzellan ist. Sowas geht doch nicht! Ich scheuche alle, Olaf den Königlichen mit inbegriffen, aus meiner Burg und gehe dazu über, zu reflektieren, was zu tun sei.
Da geht das große Portal auf und herein kam folgender Mann:

-Wer sind Sie?

Agent: Ich bin vom intergalaktischen Gerichtshof für Copyrightverletzungen und geschichtliche Unstimmigkeiten und bin hier um sie wegen diverser Copyrightverletzungen festzunehmen.

-Der was? Wo soll der denn stehen?

Agent: In Sarajevo.

-Sarajevo? Diese Stadt gibt es erst in etwa 100 Jahren und sie wird erst im 16. Jahrhundert in Sarajevo umbenannt! Sie sind selber eine geschichtliche Unstimmigkeit!

Agent: Was? Oh Nein! Arg!
Und er verschwindet in einer Rauchwolke.

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8 Jahre 1 Woche her #6 von Methos_der_Eine

Ich habe mich gerade erst von dem Schock erholt, dass hier ständig irgendetwas Seltsames passiert, da kommt schon der nächste Schock. Mir wird mitgeteilt, dass der geplante Ausbau meiner Provinz Schweden nicht weitergehen kann, da

Was? Wir haben kein Geld mehr? Wie konnte das passieren? Ok, wenn ich mir die Kompetenz meines Königs Olaf vor Augen führe, dann erscheint es mir gar nicht mehr so abwegig… aber um das herauszufinden, muss ich mit ihm reden. Dazu muss ich wieder in die Provinz Dänemark…ach verdammt!
Also sattle ich mein Pferd und reite an die Küste von Schweden, dort springe ich mitsamt meinem Pferd in die Fluten und schwimme nach Dänemark. In Arhus, der königlichen Hauptstadt, angekommen marschiere ich durch die Burg zu seiner Majestät König Olaf I.
-Mein König, wir haben kein Geld mehr!

Olaf I: Ich weiß. Aber was soll ich denn dagegen tun?

-Sparen?

Olaf I: Für einen Hofnarren nimmst du dir ziemlich viel raus!

-Und für einen König seid ihr ziemlich dämlich.

Olaf I: VERDAMMT, DANN MACH DEINEN MÜLL DOCH ALLEINE!

-Wenn ihr es mich machen lasst.

Olaf I: Mach, was du für richtig hältst, aber geh mir aus den Augen!

-Mit Vergnügen!

Also habe ich jetzt die Vollmacht, mich um die Finanzen zu kümmern. Schauen wir es uns doch gleich mal an:

Wie zu erwarten war Schweden, mein Schweden, die Vorzeigeprovinz des Reiches, die einzige, die richtig Gewinn machte. Dann kam das königliche Dänemark, das ein wenig Gewinn machte und zum Schluss Norwegen, dass wir am besten gar nicht erobert hätten. Die gute Nachricht ist, dass wir schwarze Zahlen schreiben und ich weigere mich hier einen Witz über farbige Zahlen zu machen. Die schlechte Nachricht ist die, dass König Olaf viel zu viel Geld in Met - und damit meine ich nicht mich – investiert. Aber dagegen lässt sich leider nichts machen. Also, in meiner neuen Funktion als Schatzmeister kann ich nicht viel machen, außer die Armee verkleinern…welch absurder Gedanke!
Leider muss ich mich, als der Hofdiplomat und Vertreter seiner Majestät, auch noch um die diplomatischen Kleinigkeiten kümmern. Was haben wir denn da?

Oh! Das arme Frankreich führt Krieg gegen das Reich und wünscht nun, dass wir zu ihm halten. Tse, wie naiv, also dann, auf Wiedersehen Frankreich!
Ich wollte gerade dem Boten Bescheid geben, dass er das Bündnis mit Frankreich kündigen soll, als ich eine bekannte Stimme aus dem Thronsaal höre.
Garçon: Also werde isch mon Roi ausrischtän, dass wire unsär Bündnis fortsetzän!

-Was? Wieso das denn?

Olaf I: Ah Methos! Ich habe gerade mit unseren französischen Freunden ausgemacht, dass unser Bündnis bis in alle Ewigkeit währen wird. Nieder mit dem Reich!

-Ach, jetzt wo sie es sagen, es ist natürlich viel klüger, das Bündnis mit unseren direkten Nachbarn aufzugeben!

Olaf I: Gut, dass du das erkannt hast. Also weiter, was machen die Finanzen?

-Denen geht es noch gut, wir müssen halt eine Zeit lang sparen, aber…

Olaf I: Gut, Met für alle zur Feier des Tages!

Ich kriege langsam Kopfschmerzen! Mein Problem ist, dass ich hier anscheinend nichts zu sagen habe, ich brauche Macht, mehr Macht, Muhahahaha! … Tut mir leid, es kam so über mich.
Lustlos trottete ich zurück in den Audienzsaal und sah Garçon und Olaf beim Met trinken zu. Dabei fiel mir zum ersten Mal eine Gestalt auf, die auch am Tisch saß.

–Mein König, wer ist das?

Olaf I: Das ist meine Tochter, Ingeborg. Sie wird nach Sizilien geschickt um einen Erben des dortigen Königs zu heiraten.

-Was? Sie ist 15!

Olaf I: Ich weiß, eigentlich sollte sie schon mit 14 verheiratet werden, aber ihre Mutter war dagegen.


Um diesem anhaltendem Barbarentum zu entkommen, zumindest eine Zeit lang, kümmere ich mich wieder um meine anderen Aufgaben, wie den Finanzen. Und die sehen für das Jahr 1099 wie folgt aus:

Als hätte ich es geahnt. Aber abwarten, wir befinden uns ja auf dem Weg der Konsolidierung, mal sehen, was das nächste Jahr bringt.

Also das war irgendwie klar. Aber zum Glück gibt es diesmal noch mehr Nachrichten, denn der Herold verkündet, dass Spanien, das Bollwerk gegen die islamische Bedrohung aus dem Süden, sich für das fortgeschrittenste Land der Welt hält. Ob sie etwa schon die Zäune erfunden haben?

Doch dann passiert etwas Schreckliches, Gewaltiges, Erschütterndes:

Nein, nicht das!

Mein Schweden ist in den Fluten untergegangen, tausende sind gestorben und zu allem Überfluss ist auch noch all das Ackerland vernichtet! Das ist nicht nur eine menschliche Tragödie, sondern auch eine finanzielle, denn durch die Zerstörung gehen uns wertvolle Steuereinnahmen ab, die wir für unsere Schatzkammer brauchen.
Und weil ja noch ein wenig Restoptimismus in meinem Kopf ist, muss dieser natürlich noch destruiert werden:

Diese damischen Spanier bilden sich jetzt auf ihre große Technologie etwas ein. So! Ich werde mich jetzt hinlegen und erst nächstes Jahr wieder aufwachen.
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7 Jahre 10 Monate her #7 von Methos_der_Eine

In der Provinz Dänemark wird der Bergfried fertiggestellt:

So bekommt nun Olaf der Großartige von seinem Volk, das ihn innig liebt, den Titel Baumeister.

Baumeister? Irgendwie kommt mir da ein Bild in den Sinn:

Egal.
Des Weiteren hat man in diesem Jahr das Rittertum gefunden. Ja gefunden, nicht erfunden, denn schließlich gibt es das Rittertum seit den Zeiten des Römischen Reiches.

Die gute Ingeborg ist seit einem Jahr in Sizilien und hat die ganze Insel nach dem König desselben abgesucht. Wutentbrannt erzählt mir ihr Vater davon.
Olaf I: Die Göre soll sich beeilen ihn zu finden, denn Zeit ist Grundbesitz.

-Sollte das nicht „Zeit ist Geld“ heißen?
Doch da wird mir wieder klar, dass der Satz erst im 18. Jahrhundert bekannt werden wird und ich das eigentlich gar nicht wissen kann.

Olaf I: Das ist doch egal, los, schickt das Weib zur nächsten Insel!
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Das hält man doch im Kopf nicht aus.
Zurück in meinem Gemach auf der königlichen Burg in Arhus lasse ich mich auf das Bett fallen und überlege was ich jetzt machen soll. Doch bevor ich zu einem Ergebnis komme, höre ich ein Geräusch, das wie ein einschlagender Blitz klingt. Dann wird die Tür aufgerissen und ich werde von einem alten Bekannten mit einer Waffe bedroht.

Agent: So, jetzt kommen Sie mir nicht mehr davon! Der intergalaktische Gerichtshof für Copyrightverletzungen und geschichtliche Unstimmigkeiten steht jetzt in Rom, die Stadt gibt es seit Ewigkeiten! Und in der Zwischenzeit haben Sie schon wieder geschichtliche Unstimmigkeiten begangen!

-Jaja und was wollen Sie dagegen tun?

Agent: Ich werde Sie verhaften und vor Gericht bringen, damit Sie verurteilt werden!

GlaDOS: Can someone tell this inefficient looking moron to be quiet? I am thinking and worrying about the thermal resistance of this potato.

Agent: Was macht GlaDOS denn hier? Wie kommt eine hochentwickelte, wenn auch etwas rachsüchtige, KI hier in diesem Zeitalter?

GlaDOS: Vindictive(rachsüchtig)? Let me show you how lovely my person can be.

Ein blauer Blitz schießt aus der Kartoffel hervor, trifft den Mann, der wieder in einer Rauchwolke verschwindet.

–Was hast du getan?

GlaDOS: You remember the pass about the direct physical link of two points in a four-dimensions-room?

-Äh…ja…

GlaDOS: Forget it!


Da steh ich nun ich armer Methos und bin so schlau als wie ein Ross. Doch habe ich keine Zeit um weiter zu grübeln, denn seine Hoheit Olaf wünscht mich zu sehen, beziehungsweise er brüllt durch das ganze Schloss nach mir.
–Was ist denn, oh mein König?

Olaf I: Hier!


-Oh! Welch ein Frevel! Was gedenken Sie jetzt zu tun?

Olaf I: Ich schicke meine Tochter nach Palästina, damit sie darüber nachdenken kann, was sie falsch gemacht hat!

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Gott, soviel Unsinn macht mich ganz fertig. Als ich die Nachrichten durchblättere fällt mir eines auf.

Ein Mitmonarch ist gestorben, das wird den königlichen Olaf sicherlich betrüben.
Olaf I: Höhö! So ein Trottel, stirbt einfach an einer Krankheit!
Dann beginnt er mitten im Lachen zu husten und Blut zu spucken. Ein paar Tage später liegt der König sterbend in seinem Bett. Er ruft mich, der ich zunehmend mit Regierungsgeschäften beschäftigt bin, zu sich um mir seinen letzten Willen zu sagen.

Olaf I: Doch bevor ich sterbe, will ich eines wissen!

-Und was, mein König?

Olaf I: Wie hast du es geschafft in der Zeit, in der du hier bist, nicht zu altern, du siehst immer noch aus wie 21.

Nun ist es also so weit, mein dunkles Geheimnis wird gelüftet.

-Ich bin kein Mensch. Ich bin ein Engel, in dessen Adern Alkohol fließt, ich kann nicht altern.

Olaf I: Hehe. Prost!
Es war sein letztes Prost.

Nach der Trauerfeier kommt es gleich zur Krönungszeremonie des neuen Königs…Olaf…
Ok, es ist weniger eine Zeremonie, als ein großes Besäufnis, der König wurde mit Met gesalbt, gekrönt und dann begann man mit dem Betrinken. Ich sitze die meiste Zeit am Tisch neben dem neuen König und trinke Wasser, weil ich es hasse betrunken zu sein. Das mit dem Engel und dem Alkohol in den Adern war nebenbei eine Lüge, dass ich nicht altere hat ganz andere Gründe.
Wir gehen nach diesem alkoholreichen Tag zur Tagesordnung über. Ich stehe also im Thronsaal dem neuen König Olaf II gegenüber und gehe mit ihm die Nachrichten durch.



Olaf II: Laaangweilig! Lass uns was anderes machen! Verlegen wir den Unterricht nach draußen?

-Das ist kein Unterricht und nein, wir verlegen ihn nicht nach draußen. Außerdem solltet Ihr mir zuhören. Ihr seid der neue Herrscher Dänemarks und als solcher habt Ihr Pflichten, die… hört auf aus dem Fenster zu schauen, wenn ich mit euch rede!

Olaf II: Verlegen wir das nach draußen?

Wenig später im Burghof:
-Hört ihr mir jetzt zu?

Olaf II: Ich bin ganz Ohr.

-Unsere Ausgaben sind gewaltig gestiegen, wir haben praktisch kein Geld mehr. Deswegen schlage ich ihnen vor, dass ich die Finanzen ab jetzt vollständig in der Hand habe, damit ich unsere finanzielle Lage konsolidieren kann.

Olaf II: Wenn ich dir das schriftlich gebe, lässt du mich dann in Ruhe?

-Ja.

Olaf II: Gut, ich gebe dir hier mein Siegel, jetzt lass mich endlich in Ruhe!

Leider gibt es für mich keine, Moment, was ist das?

Aha….unwichtig. Leider gibt es für mich keine Möglichkeit mehr Geld zu verdienen.
Ich tue also das einzig richtige, was man tut, wenn man kein Geld mehr hat. Ich plündere umliegende Gebiete! Also auf nach Sachsen! Diesmal war es ein leichtes, den König dazu zu bringen, mit mir in den Krieg zu ziehen, ich versprach ihm einfach viel Abwechslung und etliche Frauen zum verführen.

Ich sitze auf einem Pferd, neben mir, ebenfalls zu Pferd, König Olaf II und blicke über die kampierenden Soldaten. Doch da passiert etwas Seltsames. Etwa 300 Mann nähern sich uns aus einer anderen Richtung, ein Reiter sprengt voraus, direkt auf uns zu. Zuerst bin ich verwirrt, doch dann erkenne ich, wer da auf uns zureitet.
-Herr im Himmel, bitte, das kann nicht sein!

Garçon: Mon Empereur!

-Verdammt! Garçon, was machst du hier?

Garçon: Isch bin dère Obèrbefe’ls’aber dère franßößischen Streitkräftè! Isch werde ihnän ’elfen gegen dieße pösän Allemandes!

–Verdammt was mache ich nur? Wir sind zahlenmäßig zwar überlegen, aber das nur dank der Franzosen, das gefällt mir nicht.

GlaDOS: Let me give you a helping hand. In a metaphoric way, as you should know potatoes have no hands at all.

-Wie willst du mir helfen?

GlaDOS: With the might of mathematics. Let me think a bit about it.

Die Kartoffel beginnt zu rechnen. Ich blicke über das Schlachtfeld, sehe die Angst in den Augen meiner Soldaten, die Furcht in den Gesichtern unserer Generäle, den Grimm in der Mimik unserer Feinde und die Rosinen auf dem Kuchen, den uns die Königinmutter gebacken hat.
Dann geschieht es: Alle um mich herum bleiben urplötzlich stehen blicken starr wo sie eben hinblicken und dann verschwindet die feindliche Armee und mit ihr ein Drittel unserer Männer.


-Was zum Teufel hast du getan?

GlaDOS: I autosolved the Battle.

-Wie bitte?

GlaDOS: Are you sure you will be able to understand the answer?

Ich denke darüber nach und entscheide mich dazu, es dabei zu belassen. Ich habe sowieso wichtigeres zu tun, denn der etwas übereifrige Olaf II ruft schon wieder ihm sei langweilig.
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7 Jahre 9 Monate her #8 von Methos_der_Eine

Olaf II: Methos!

-Ja, König?

Olaf II: Berichte mir von der Schlacht!

-Jaa…also wir haben gewonnen und…

Olaf II: Langweilig, wo sind eigentlich die Frauen, die du mir versprochen hast?

-Dort drüben.
Ich zeige auf zwei Bauerntöchter, die gerade ….äh…schwere Arbeit am Fluss verrichten.

Olaf II *rückt eine imaginäre Krawatte zurecht*: Also ich werde ihnen dann mal helfen ihre...schwere Arbeit zu verrichten.

Soldat: Mein König! Ich habe Nachricht von unserem Feinde!

Olaf II: Jaja, Methos mach du das.

-Also, was ist los?

Soldat: Wir haben Lösegeld für einige Gefangenen erhalten. Hier:


-In diesem Sack sind keine hundert Gulden, sondern nur hundert bunte Glasperlen.

Soldat: Ich habe nie etwas von Gulden gesagt…

-Wir haben unsere Gefangenen also für wertlosen Plunder hergegeben?

Olaf II: Moment! Das ist kein wertloser Plunder, wie kannst du nur so etwas sagen? Bunte Glasperlen waren schön immer das Zahlungsmittel unter zivilisierten Menschen, mit ihnen werden die Niederländer, die es jetzt noch nicht gibt, den Indianern Manhattan abkaufen, ich würde meine Großmutter, Gott habe sie selig, für 100 bunte Glasperlen hergeben. Denn es gibt nur einen wahren, ehrlichen und glorreichen Verwendungszweck für bunte Glasperlen.

-Mir schwant Übles…

Olaf II: Dieser wichtige, nein heilige, Verwendungszweck ist: Das Beeindrucken von bildschönen Frauen. [/i] er nimmt die Glasperlen Und jetzt entschuldigt mich, ich habe noch eine wichtige Angelegenheit zu erledigen.

-Das kann doch nicht sein Ernst sein!

Garçon: Mais oui! Isch beglückwünsche ßie ßu ihräm Sieg gegän die Allemande!

-Garçon! Was willst du nun schon wieder?

Garçon: Ihnän ßeigän, que wire die reischsten sind!

-Toll Garçon, ich bin stolz auf euch…aber jetzt wo es mir gerade auffällt, warum siehst du immer noch so aus wie Mitte 20?

Garçon: Merde, jetßt muss isch unser dünkles Familienge’eimnis lüftän. Isch bin nischte dère Garçon von damalls. Isch bin Garçon, dère ßohn des Garçon.

-Aber ihr seht genau gleich aus!

Garçon: Alschemie.

-Ah…ok, das ist zwar seltsam, aber bei euch Franzosen kann ich mir das direkt vorstellen.

[/i] Bevor ich mich weiter mit ihm unterhalten konnte, was ich nicht wollte, kam Olaf, der unvergleichlich Zweite und befehle die Belagerung der Festung Dresden, die hier steht, obwohl Dresden eigentlich in der Nähe der Grafschaft Dohna an der Elbe liegt. Daraufhin kehren wir siegreich nach Arhus zurück, in mein eigenes Schweden komme ich leider noch nicht, da seine persiflierte Hoheit Olaf II anscheinend mit den Regierungsaufgaben völlig überfordert ist.
Doch nicht nur er scheint die Sache nicht mit dem nötigen Ernst zu sehen. Denn als ich den Audienzsaal betrete, sehe ich eine Menge ausländischer Diplomaten, wie sie auf einander einschlagen, sich an den Haaren zogen und gegenseitig die Stühle wegziehen. König Olaf II redet in der Zwischenzeit mit einer Bediensteten und macht dabei sehr bildhafte Anspielungen.

–Was ist hier los?

Keine Reaktion.

–ICH SAGTE: WAS IST HIER LOS??

Diesmal hören die Diplomaten auf sich zu zanken und beeilen sich, auf jemand Anderen zu zeigen und „Er hat angefangen!“ zu sagen. Der König ignoriert mich weiterhin. Daraufhin trete ich zu der Bediensteten, flüstere ihr etwas ins Ohr, woraufhin sie einen Metkrug nimmt und ihm den Met ins Gesicht schüttet.

Olaf II: Was sollte das jetzt? Was hast du zu ihr gesagt?

-Das Ihr, o König, verheiratet seid.

Olaf I: Aber doch nur aus dynastischen Gründen!

-So, ihr da sagt mir jetzt was ihr alle hier wollt!





Abgesandter: Ach ja und ich muss auf’s Klo…

-Der König bedankt sich für die Überbringung dieser Nachrichten, nicht wahr?

Olaf II: Was? Jaja, was immer du sagst.

-Und jetzt bitte ich euch untertänigst zu gehen, wir haben noch wichtige reichsinterne Sachen zu besprechen.

[/i] Alle machen sich auf zu gehen, auch Olaf, seine Hoheit, der Zweite.

-Mein König, Ihr nicht!

Olaf II: Ach Mann, was muss ich denn jetzt noch machen?

-Wie wäre es mit Regieren?

Olaf II: Aber das ist soo lahangweilig!

-Es geht hier um familieninterne Angelegenheiten und ich bezweifle, dass Ihr solch intime und hochbrisante Dinge in meinen Aufgabenbereich integrieren wollt, denn…

Olaf II: Ok, mach du es! Ich habe zu tun!

-Kann ich das schriftlich haben?

Olaf II: Ja, von mir aus! Und jetzt lass mich endlich gehen!
So wurde ich zum Bevollmächtigten in internen Angelegenheiten des Hauses Dänemark.
Und als erste Amtshandlung ließ ich die Schwester des Königs mit einem illoyalen General verheiraten.

Danach besah ich das Reich der Dänen. Hier in Sachsen, der neuesten Provinz des Reiches, stand der Großteil der Armee, wir hatten 359 Gulden und schrieben das Jahr 1116.


Direkt anständig für eine kleine Macht im Norden Europas. Unsere Finanzen haben sich gebessert, nicht, weil wir mehr einnahmen, sondern, weil ein Drittel unserer Armee tot ist. Und da tote Soldaten weniger Sold brauchen als lebende, haben wir einen Überschuss. Wer jetzt glaubt, dass tote Soldaten gar keinen Sold brauchen, der irrt, denn die dänische Soldatengewerkschaft hat durchgesetzt, dass wir den Sold weiterzahlen, denn, ich zitiere: „Dass der Soldat tot ist, ist nur eine billige Ausrede um die Tarifverträge nicht einzuhalten!“
So legen wir den toten Soldaten ein Drittel des ursprünglichen Solds in die Gräber und das 24 Jahre lang. Manchmal kriege ich solche Kopfschmerzen.
So auch dieses Mal, also eile ich mich um noch einen Bericht der Belagerer der sächsischen Burg zu bekommen.


Ich wollte gerade Zwiesprache mit der Kartoffel halten, als jemand meinen Arbeitsraum betritt. Es ist Erik Olafsson, der Bruder des Königs und Thronerbe. Voller Stolz verkündet er, er könne jetzt seinen Namen schreiben und sogar berechnen wie alt er war.

Erstaunliche Leistung für einen 40-jährigen.
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7 Jahre 9 Monate her #9 von Methos_der_Eine

Manchmal frage ich mich, warum ich diesen Dänen überhaupt helfe ein Reich aufzubauen. Ok, da ist diese Sache, dass der Kaiser von Byzanz mich lynchen will und auch die, dass ich ansonsten nirgendwohin kann, aber trotzdem, warum mussten es ausgerechnet Dänen sein?
Ich wurde jetzt länger darüber philosophieren, warum es so kam, wie es kam, aber leider ist man hier als Philosoph nicht sehr geschätzt, es sei denn man bringt ihnen weiterhin Argumente für das Gottesgnadentum oder erstellt Horoskope, die von der Kirche verboten sind.

Olaf II: Was, du kannst Horoskope erstellen? Gut, dann erstell mir eins!

-Äh, nein, das habe ich nur so gesagt, hey bleiben Sie doch hier, verdammt! Als ob ich nicht schon genug zu tun habe.

GlaDOS: Maybe I can help you.

-Das würdest du tun? Wie willst du das machen?

GlaDOS: I have a huge detailed knowledge about this age. If you give me the name, I may be able to give you a short biographical abridgement.

-Na gut, der Name ist Olaf II von Dänemark.

GlaDOS: … … … … … he will die … … … …

-Kommt da noch was?

GlaDOS: he will die … quickly…

Eriks Schwester, Ingeborg, ist inzwischen 35 geworden und daher nicht mehr zu verheiraten. Das Mittelalter ist schon komisch.

Und natürlich lassen es sich die Franzosen, unsere treuen Verbündeten, nicht nehmen uns auf etwas hinzuweisen:

Sie haben neue und größere Ketten geschmiedet und können nun noch effizienter Ketzer foltern als früher!
Ansonsten ist nichts passiert. Ich gehe in meiner spärlichen Freizeit spazieren, am liebsten im Dorf, Verzeihung, der Stadt am Fuße des Burgberges. Dort begegne ich immer allerlei Leuten und nur die Wenigsten bewerfen mich mit Fäkalien. So auch heute, doch leider treffe ich jemanden, den ich nicht treffen will, bzw. den niemand so richtig treffen will: Den Erzbischof von Dänemark, der Erzbischof des ehemaligen Erzbistums Hamburg, das nach der Besetzung Sachsens durch Dänemark zum Erzbistum Dänemark wurde. Erstaunlich wie schnell so was geht, wo doch nicht einmal die Burg gefallen ist.

Erzbischof: Gott zum Gruße, edler Herr mit dem satanischen Getränk im Namen!

-Gott zum Gruße, edler Herr, der ein Kleid trägt!

Erzbischof: Das ist eine Soutane, wie ihr sicherlich nicht wisst, denn Wissen setzt Bildung voraus.

-Hierbei ist allerdings nicht von Einbildung die Rede, da müsst ihr etwas verwechselt haben. Aber was verschafft uns die zweifelhafte Ehre ihres Besuchs?

Erzbischof: Seine Majestät der König von Dänemark wird sich sicherlich freuen von mir eine Nachricht über den Verlauf der Belagerung der Burgfeste von Sachsen zu erhalten.

-So, ihr seid also zum Laufburschen befördert worden, das freut mich für Sie!

Erbost dreht er sich um, redet irgendetwas von „verfluchter Heide“ und geht in die andere Richtung davon, merkt dann, dass er in die falsche Richtung geht, dreht sich wieder um und marschiert an mir vorbei zur Burg hoch. Ich weiß gar nicht wieso, aber die Männer der Kirche waren mir schon immer suspekt. Trotzdem will ich wissen, was für eine Nachricht der Erzbischof für den König hat. Also trabe ich ihm hinterher zur Burg zurück.
Im Thronsaal angekommen höre ich, wie der Erzbischof versucht Olaf den Zweiten für seine Position zu vereinnahmen. Ich geselle mich dazu und begutachte das Dokument, das seiner Hoheit vorgelegt worden ist.

Erzbischof: Ich sage es Ihnen, Methos ist mit dem Teufel im Bunde! Er verhext Euch um Euch in zu schlechten Entscheidungen zu verleiten!

Olaf II: Methos, was habt Ihr zu ihrer Verteidigung vorzubringen?

-Nichts.

Olaf II: Nichts?

-Ich brauche mich nicht zu rechtfertigen, denn ich weiß, dass Ihr niemals einem Priester glauben würdet. Ich meine seien wir doch einmal ehrlich: Priester hängen am Zölibat, was wissen die schon von der Wirklichkeit?

Olaf II: Achja, der Zölibat, würde mich ja stören. Finden sie nicht auch Erzbischof?

Erzbischof: Ich verwehre mich gegen die Behauptung wir hätten von der Wirklichkeit...

-... wussten Sie, ihre Majestät, schon, das ihre Schwester heute heiratet?

Olaf II: Was? Nein, wusste ich nicht! Ich muss da sofort hin! Ähm, gibt es sonst noch was, die Herren?

-Nein, nur meine Bitte, bei der Zeremonie anwesend sein zu dürfen.

Olaf II: Aber natürlich! Also dann bis die Tage Erzbischof!

Wir verlassen den Raum und lassen einen wütend dreinblickenden Erzbischof zurück.


Auf der Hochzeit dann geht es ganz lustig zu, es wird getanzt, gefeiert und gesoffen. ich selber trinke keinen Alkohol, weil ich wichtigeres zu tun habe als betrunken zu werden. Das hält natürlich niemanden davon ab, sich selbst zu besaufen. Aber sei´s drum. Ich sitze also neben dem König Olaf dem Zweiten und höre mir an, wie er versucht eine Schankmaid zu bezirzen.

Nach der Hochzeit schiebe ich den besoffenen, hochköniglichen Olaf, den Zweiten, mit einer Schubkarre zur Burg hoch, ich komme bei den Wachen vorbei, die mich freundlich grüßen. Sie munkeln darüber was für ein schwacher Kerl doch ihr neuer König ist, der alte Olaf, Gott habe ihn selig, hätte sich nie von ein bisschen Met so runterkriegen lassen. Ich muss ihnen irgendwie Recht geben, der alte Olaf war mir lieber, als der Neue. Immerhin hat mich der Alte unterstützt, der Neue ignoriert mich eigentlich mehr. Andererseits kann ich so mehr Einfluss ausüben. Mal sehen, wie sich die Zukunft entwickelt.

In der Burg angekommen wird Olaf ins Bett gelegt und ich gehe nochmal die Korrespondenz durch. Hier haben wir zum Beispiel eine Auflistung unserer diplomatischen Verhältnisse.

Seltsamerweise sind wir nicht im Krieg mit dem Reich, obwohl wir ihnen eine Provinz abgenommen haben, aber anscheinend wird diese Tatsache vom Kaiser als nicht wichtig genug erachtet, dass er sich damit befasst. Das Rot-Weiße da ist nebenbei unser derzeitiges Wappen. Die Axt im Wappen wurde uns von der Holzfällerinnung, der zweitgrößten Gewerkschaft im dänischen Reich, aufgezwungen, sie haben gedroht uns nicht mehr mit Feuerholz zu versorgen, wenn ihrer Wichtigkeit nicht Rechnung getragen wird. Außerdem zeigt dieser Dokument noch, dass wir, von links beginnend, mit den Ungarn, den Spaniern, den Italienern, den Franzosen, den Russen und den Aragonesen verbündet sind. Eine gute Ausgangslage um weiter zu expandieren. Ich blicke auf eine Europakarte und überlege mir, was als nächstes dänisch werden soll.
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7 Jahre 8 Monate her #10 von Methos_der_Eine

Meine Mama hat immer gesagt: "Hör auf Witze über mich zu machen!" Ich tue es trotzdem. Aber zurück zu mir und meiner Europakarte. Auf dieser sieht Dänemark trotz der Verfünffachung des Gebiets in den letzten Jahren immer noch zu klein aus, wie hat es mein Mathematiklehrer immer gesagt: 5 mal nix ist immer noch nix! Also muss es weiter wachsen, nur wie kriege ich seine Hoheit dazu, jemand aus dem Umland anzugreifen? Ich muss dazu meine ganze Finesse benutzen, meine pure Intelligenz spielen lassen und ihn so manipulieren, dass er denkt, es sei das Beste unsere Nachbarn anzugreifen. Allerdings bleibt da noch die Frage, wen wir angreifen sollen. Frankreich scheidet aus, die sind noch mit uns verbündet, und das soll so bleiben. Bleibt eigentlich nur noch unser neuer Nachbar: Polen. Perfekt, die haben sogar dieselben Farben wie wir, also werden die Menschen gar nicht merken, dass wir sie nun unterjochen. Wie es der Zufall so will passiert auch noch etwas in Polen:

Barbarische Rebellen machen die Provinz Brandenburg unsicher und binden somit Truppen des Feindes. Jetzt müssen wir zuschlagen! Also gehe ich zu Olaf dem Zweiten, in der Hoffnung, dass er inzwischen aufgewacht ist. Diese Hoffnung wird allerdings schon durch das laute Schnarchen, das aus seinem Gemach kommt, zerstört. Gut, muss es eben ohne ihn gehen, das erleichtert die Sache ungemein. Ich habe zwar keinen militärischen Oberbefehl, aber ich bin der Hausmeier, ich bestimme einfach den inkompetenten und geistig verwirrten Bruder Olafs, den Erik, zum militärischen Oberbefehlshaber in Abwesenheit des Königs. Und der lässt gleich die Armee zusammentrommeln, womit gemeint war, dass er Menschen mit Trommeln zu jedem Soldaten nach Hause schickt und ihm diese Trommeln auf den Schädel schlagen lässt. Diese Tradition haben sie aus Schweden übernommen, dort wird das seit Jahrhunderten so praktiziert. Komische Leute diese Schweden. Aber nicht mein Problem, obwohl es eigentlich doch mein Problem ist, schließlich bin ich der Fürst von Schweden, aber genug davon, ich muss jetzt erstmal einen Krieg führen. Als Begründung nehme ich...keine... Wir sind im Mittelalter, wir brauchen keinen Grund um Krieg zu führen!
Am nächsten Morgen marschieren die Truppen in Pommern auf, bisher haben wir keine Feinde gefunden, aber wir haben mit anderen Problemen zu kämpfen
- Warum kommen wir so langsam vorwärts?

Soldat: Mein Fürst, wir können nicht schneller vorrücken!

- Und wieso nicht?

Soldat: Wir wissen nicht genau wieso, aber seit wir die Grenze überschritten haben verschwinden ständig die Räder von unseren Versorgungskarren.

- Dann kauft eben neue Räder von den polnischen Händlern, die haben ja ziemlich viele davon. Herrgott muss ich denn alles selbst machen?

Am dritten Tage unseres Feldzuges treffen wir endlich auf die feindliche Armee, beziehungsweise die paar Wachmänner, die vor einer Holzburg stehen. (Des näheren Verständnisses halber sei erwähnt, dass folgendes Gespräch in Polnisch geführt wird und nur aus Unkundigkeit des Verfassers in der polnischen Sprache wegen in Deutsch verfasst ist.)

- Ähm, wollt ihr euch nicht verteidigen?

Wache 1: Wieso?

- Nun, wir sind der Feind?

Wache 1: Moment, wo kommt Ihr her?

- Aus Dänemark...

Wache 2: Also nun seien Sie doch mal ehrlich, sollen wir wirklich Dänemark als eine Bedrohung ansehen? Das ist doch lachhaft!

Als ich wieder bei meinen Männern bin, sehen diese mich verängstigt an. Einige verstecken sich hinter den Vordermännern, diese wiederum versuchen allesamt sich hinter ihren Offizieren zu verstecken und die Offiziere schauen nur ängstlich.

- Gut, bevor sich hier noch jemand vor Angst in die Hosen macht, was ist los?

Offizier: Sire Sie sprachen in fremden Zungen!

-Was?

Soldat: Ja das, was sie zu denen da gesagt haben, dieses Polenländisch!

- Ihr habt Angst vor mir, weil ich Polnisch sprechen kann?

Offizier: Dämon, Ich habe es euch gesagt! Er streitet es nicht einmal ab, er ist mit dem Teufel im Bunde, denn er kann zu unserem diabolischen Feinde in dessen Sprache sprechen!

Ich habe auf einmal so eine Ahnung, wer die Männer so verängstigt haben könnte. Ich werde mit dem Erzbischof mal ein paar ernste Worte reden müssen, bevor ich ihn foltere.
Aber zurück zu unseren Soldaten.

- Könnt ihr euch vorstellen, dass ich sehr ungehalten werde, wenn ihr jetzt nicht angreift?

Offizier: Äh...ja...

- Und obwohl ich keine sündhaft teure Mingvase, was auch immer das mal sein wird, auf euren Köpfen zertrümmern kann, gibt es hier eine Menge Holzlatten, die nur darauf warten euch als Brett vorm Kopf zu dienen! Greift jetzt an!

Und das tun sie nun auch, doch die Polen halten es immer noch nicht für notwendig sich uns in den Weg zu stellen, geschweige denn überhaupt irgendetwas zu machen. Sie überlassen uns einfach die Provinz.

Nachdem das übliche Prozedere einer Besetzung (Köpfen der ehemaligen Provinzverwaltung, Köpfen der gefangenen Soldaten, Köpfen der Sektflaschen um das Ganze zu feiern) vollzogen wurde, mache ich mich daran die neue Provinz ins Dänische Reich einzugliedern. Der Titel Fürst von Pommern wird natürlich an einen fähigen und mächtigen, sowie charismatischen und gut aussehenden Mann gehen. An mich!
Olaf II: Also ich finde, ich habe da auch noch ein Wörtchen mitzureden.

-Nein eigentlich nicht.

Olaf II: Achso, ja dann.

-Aber wie kommt Ihr hier her, mein König?

Olaf II: Denkst du wirklich, dass du mir meine Armee klauen kannst und damit ungestraft davon kommst?

-Ja.

Olaf II: Bei soviel Unverfrorenheit kann ich dich eigentlich nur hinrichten lassen!

-Könnt ihr nicht.

Olaf II: Hör auf mir ständig zu widersprechen!

-Tu ich nicht.

Olaf II: Dann entziehe ich dir hiermit alle Titel und Rechte!


Es scheint, dass Olaf Methos sein Vertrauen entzieht und der Erzbischof damit seinen diabolischen Plan Methos zu diffamieren ausgeführt hat. Ein schwarzer Tag für Dänemark

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7 Jahre 7 Monate her #11 von Methos_der_Eine

Ich sitze hier in einer Kerkerzelle und starre konzentriert auf die Kartoffel um besser nachdenken zu können. Inwiefern das Anstarren einer Kartoffel dies bewirken kann, weiß ich nicht, aber versuchen kann man es ja mal. Der König hat mir zuerst meine Rechte entzogen und mich dann in den Kerker werfen lassen, weil ich ihm seine Armee geklaut habe, etwas was, wie er sagte: "Zu den größten Verbrechen unter Freunden und Gefährten, wie wir es waren und wohl nicht mehr sein werden, es sei denn es passiert etwas Unvorhergesehenes, wie zum Beispiel, dass plötzlich Schweine fliegen können, oder dass die Kirche den Zölibat abschafft, oder dass , verdammt mir fällt nichts Unvorhergesehenes mehr ein, aber soetwas in der Art müsste passieren, äh, wo war ich? Achja mir fehlt noch ein Verb ... ähm ... gehen."
Und damit verschwand er, während man mich in den Kerker warf. Aber ich werde mich wieder erheben, ich habe schon Schlimmeres durchgemacht und werde noch Schlimmeres durchmachen, das ist eine Gewissheit seit meiner Geburt vor ... sagen wir vor vielen Jahren. Nur jetzt muss ich erst einmal aus dieser Zelle heraus. Vielleicht sollte ich das machen, wenn man mir mal wieder neue Nachrichten bringt, wie diese hier:

Ich habe mich zwar gewundert, dass ich immer noch Nachrichten geschickt bekomme, obwohl ich keine hohe Position mehr innehabe, aber man sagte mir nur, dass es ein wenig dauere, bis die Verwaltung das mitgekriegt hat.
Ich will gerade einen Plan für meine Flucht aushecken, da klopft es an der Tür und ein mir bekannter Mann kommt herein.
- Garçon, was machst du hier?

Garçon: Isch bin 'ier um ihnän ßu 'elfän! Wenn mon père nür wüßte, que isch ihnän 'elfe, würde ère...

- Dich enterben?

Garçon: Non, ère würde mir ßustimmen und auch 'elfän.

- Warum hast du es ihm dann nicht gesagt?

Garçons Gesicht nahm einen Ausdruck an, der mich immer an einen Fisch erinnert, es bedeutet, dass er angestrengt über etwas nachdenkt und sein Gehirn sich festgefahren hat.
Naja, jedenfalls fliehen wir daraufhin, ohne dass sich uns jemand in den Weg stellt. Doch kurz darauf gibt es ein großes Problem: Wir können die Burg nicht verlassen, ohne durch den Audienzsaal zu gehen. Wir spähen hinein und sehen dort Olaf den Zweiten wie er etwas begutachtet, was verdächtig nach einer chinesischen Vase aussieht. Da kommt mir eine Idee.
Ich schlendere gemächlich auf den König zu. Sofort kommen Wachen angelaufen und versuchen mich mit ihren Schwertern aufzuhalten, doch sie haben nicht mit Garçon gerechnet. Er zückt sein eigenes Schwert und beginnt sie zu bekämpfen um mir freie Bahn zum König zu verschaffen. Das nutze ich um schneller zum König zu gelangen, der nun ebenfalls sein Schwert in der Hand hält und mich bedroht.

Olaf II: Du! Ich hatte dich in den Kerker geworfen!

- Stimmt, aber jetzt bin ich wieder draußen. Und Sie werden mir jetzt meine ganzen Rechte und Titel wiedergeben!

Olaf II: Warum sollte ich das tun?

- Ich bitte Sie! Glauben Sie wirklich, dass Sie es mit mir aufnehmen können, wenn ich einen Plan ersonnen habe, der unmöglich von Ihnen durchschaut werden kann und so genial ist, dass Sie ihn nicht einmal verstehen würden, wüssten Sie ihn und gegen den Sie nichts tun können?

Olaf II: Ja ... äh, nein ... ich meine ... Ach verdammt! Attacke!!

Und er greift mich an. Doch ich bin schneller, nehme die Vase, die sich jetzt doch als billiges Imitat entpuppt, und zertrümmere sie auf seinem Kopf.

- Zwar keine Ming-Vase, aber sie dürfte ihre Wirkung nicht verfehlt haben.

Olaf II: Ah ... was ist passiert, warum sehe ich nur noch Sterne?

- Ihr wolltet mich gerade zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte machen, seid dabei ausgerutscht und habt leider diese Vase hier zerstört.

Olaf II: Was? Oh, ja dann. Hiermit ernenne ich dich zum Oberbefehlshaber. Und warum kämpft gerade der französische Gesandte mit meinen Wachen?

- Ach, die machen gerade einfache Leibesübungen, ist alles nur gespielt.

Olaf II: Da liegen zwei Wachen tot in einer Blutlache...

-Hören Sie doch auf mir ständig Fragen zu stellen, das ist echt nervig!

Somit bin ich wieder im Geschäft. Das dürfte dem Erzbischof nicht gefallen. Ich muss was gegen diesen Mann unternehmen. Doch zuerst will die Arbeit erledigt werden. Unsere fleißigen Baumeister haben neue Gebäude errichtet.

Dazu gehören die Wachtürme, die wir in Sachsen bauen ließen, denn so eine neue Provinz muss bewacht werden.

Daneben wurde in Norwegen das verbesserte Ackerland ... äh ... gebaut.

Es wird das große Portal geöffnet, herein kommt der Herold und kündigt einen Gesandten des Heiligen Römischen Reiches an. Mir schwant übles, haben wir ihnen doch eine Provinz abgenommen und sie direkt angegriffen, das kann eigentlich nichts Gutes bedeuten.

Deutscher Abgesandter: Seine Hoheit, der Heilige Römische Kaiser Konrad der Zweite, lässt ihnen, König Olaf der Zweite der Dänemark, ausrichten, dass er Ihnen die Ehre zuteil werden lassen will eine Hochzeit zwischen einem seiner Söhne und ihrer Prinzessin zuzulassen, auf dass unsere Reiche bis in alle Zeit friedlich nebeneinander koexistieren werden!


Olaf II: Das hast du gut auswendig gelernt! Hier hast du einen Keks!

- Ich glaube, dass soll "Nein" heißen.

Deutscher Abgesandter *schaut etwas verwirrt, dann holt er ein kleines Buch hervor und blättert darin*: Äh... ja ... also ... Ähm...ah hier steht`s ... Seine heilige Hoheit Kaiser Konrad der Zweite bedauert sehr, dass es dazu kommen musste, dass Ihr sein Angebot ablehnt und hofft, dass dies unsere Beziehungen nicht beeinträchtigen wird.

- Auf Wiedersehen!

Deutscher Abgesandter: Und wo ist jetzt mein Keks?

Olaf II: Den kriegst du draußen.
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Woher nehmen diese Herrscher nur ihre inkompetenten Diplomaten her? Bei dem Gedanken sehe ich zu Garçon, der gerade ein großes Baguette vertilgt. Aber egal. Ich wollte gerade den Raum verlassen um neue Bauaufträge zu vergeben, als weitere Herolde noch mehr Diplomaten ankündigen.


Der hoheitliche Olaf der Zweite verflucht daraufhin die Ungarn und er wollte ihnen eigentlich sofort den Krieg erklären, wenn ich ihm nicht klargemacht hätte, dass das sehr unklug wäre. Da er darauf nicht gehört hat, habe ich ihm schlichtweg gedroht noch eine Vase auf seinem Kopf zu zertrümmern, was ihn zur Raison gebracht hat. Die Spanier hingegen, die treu zu uns halten, werden von ihm mit Lob überhäuft und ich bin mir sicher, er hätte ihnen sogar seine Tochter geschenkt, wenn er eine gehabt hätte.

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7 Jahre 7 Monate her #12 von Methos_der_Eine

Am nächsten Tage erstaunt mich eine so erschütternde wie nervige Nachricht, denn:

Katholische Banditen! In meinem Schweden! Diese unverhohlene Frechheit kann ich nicht auf mir sitzen lassen, schließlich bin ich gerade dabei meinen Ruf wieder aufzubauen, was neben der Tatsache, dass mich wahrscheinlich nur die Hälfte der Fürsten des Landes kennen und diese Hälfte auch noch ich bin, etwas schwer erscheint. Aber sei es drum, jetzt werden erst einmal Truppen zusammengelegt um Schweden zu befrieden.
- Du da! Lass das Horn erschallen und alle wehrtauglichen Männer in Norwegen, Schweden und Dänemark zusammenrufen um diese banditische Gefahr aus Schweden zu vertreiben!

Der da: Wie soll ich das machen? Ich bin nur ein Küchengehilfe!

- Willst du deinen Fürsten widersprechen? Los, Abmarsch, sonst lasse ich dich nach Frankreich versetzten!

Der da: Frankreich? Was ist das? Kann man das kochen?

- Oh Mann ... Sagen wir einfach, du tust, was ich sage, sonst wirst du an einen Ort kommen, gegen den die Hölle ein Kindergeburtstag ist!

Der da: Ah, ein Kindergeburtstag! Himmel hilf!
Und er rennt davon, hoffentlich um meinen Auftrag auszuführen. Ich gehe jetzt auf jeden Fall zu seiner königliche hoheitlichen Majestät Olaf den Zweiten und werde mit ihm über den Fortschritt der Belagerung der pommerischen Garnison reden.

Olaf II: Ah Methos! Sag mal hast du zufällig den Küchenburschen gesehen? Er sollte mir eigentlich mein Essen bringen ...

- Nein habe ich nicht ... außerdem müsst ihr nicht immer soviel essen.

Olaf II: Bitte? Also ... ich weiß nicht, was ich sagen soll ... Wie kannst du nur sagen, dass man weniger essen sollte? Essen gehört zu den Grundfesten der Menschheit. Es ist die eine von zwei fleischlichen Gelüsten, die uns von der Kirche nicht schlecht gemacht wird!

- Wie dem auch sei. Wie steht es um die Belagerung in Pommern?

Olaf II: Sie haben vorhin eine neue Nachricht geschickt, es scheint gut voranzugehen.



- Sehr gut! Ich ...[/i]
Da wird auf einmal das große Portal aufgeschlagen und zwar so stark, dass die Flügeltüren gegen die Wand prallen und zurückgeworfen werden, wobei sie den Eintretenden ebenfalls zurückwerfen. Danach öffnet er das Portal ganz langsam und kommt herein, wobei er sich die gebrochene Nase hält. Es ist, wie könnte es anders sein, ein Diplomat, diesmal aus dem fernen Aragon.

Aragonesischer Diplomat: Seid gegrüßt oh mächtiger Olaf, Bezwinger der Sachsen. Ich überbringe Kunde von meinem König Sancho dem Zweiten von Aragon.


[/i]
Während Olaf sich dazu entscheidet, den Franzosen wie immer Vorzug zu gewähren und den Diplomaten mit wüsten Beschimpfungen ob dieser groben Beleidigung rauswirft, bin ich schon unterwegs nach Schweden um die Banditenarmee zu stellen. Und wieder schwimme ich mit meinem Pferd durch die Ostsee um in mein Schweden zu kommen, trotze Stürmen, Nässe und einem Schnupfen nur um mein eigenes Land befriedet zu sehen. In Schweden angekommen inspizierte ich die Truppen und marschiere danach gegen die Banditen, als ich plötzlich eine bekannte Person in deren Reihen erblicke.

Ich hätte es gleich wissen sollen, als ich die Nachricht von Katholischen Banditen bekam. Wer sonst könnte auch dahinter stecken als unser altbekannter Superkatholik!

Erzbischof: Da habt Ihr nicht ganz Recht, ich sehe es nur so, dass ich die durchaus verständlichen Glaubenszweifel der Bevölkerung bezüglich der Vorbildfunktion unseres Königs und seines Beraters ernst nehmen sollte. Und wenn das Volk sich entscheidet eine bewaffnete Revolte gegen Sie zu führen, kann ich ihnen doch meinen Segen nicht verwehren.

Bandit: Außerdem hat er uns das Paradies versprochen, falls wir gewinnen und dabei sterben.

Erzbischof: Du solltest deine Zunge im Zaum halten, sonst bist du schneller in der Hölle als du schauen kannst!

Bandit: Oh...

Küchengehilfe: Keine Sorge, laut Methos ist die Hölle nicht so schlimm wie ein Kindergeburtstag.

- Was machst du hier?

Küchengehilfe: Mitkämpfen. Denn zuhause hat gerade meine Tochter ihren 8. Geburtstag, das ist echt gruselig!

Erzbischof: Das wird mir hier zu blöd, Attacke!!

- Hey, ich muss doch noch meine Ansprache halten! Ach was soll`s ... Für Dänemark!!

Armee: *Gröl*

Küchengehilfe: Gegen Kindergeburtstage!

Ich könnte jetzt die Schlacht in allen Einzelheiten beschreiben, aber leider lief sie nicht lang, also belasse ich es bei einem:

Nach unserem Sieg durchsuchen wir die Kadaver der Banditen nach dem Erzbischof, doch wir können ihn nicht finden. Gerüchte werden laut, dass er sich abgesetzt habe und jetzt irgendwo nach Rache strebt. Soll er doch, mich stört das nicht. Ich bin wieder auf dem Weg nach Pommern, wo der König verweilt. Und wieder schwimme ich durch die Ostsee, trotze Stürmen ... naja das hatten wir schon.
In Pommern angekommen betrete ich also das große herrschaftliche Anwesen, dass der König als Residenz auserkoren hat.
Olaf II: Methos! Wie schön, du hast meinen Küchenjungen wiedergefunden!

- Was? Argh! Was machst du denn hier?

Küchengehilfe: Ich bin ihnen gefolgt, den ganzen Weg, wissen Sie nicht mehr?

- Wie? Ich habe dich nicht gesehen?
Langsam zweifle ich an meinem Verstand, wie konnte er mir folgen, ohne, dass ich ihn gesehen habe?

Küchengehilfe: Naja, ich war auch als Pferd verkleidet ...

- Warum zum Teufel warst du als Pferd verkleidet?

Küchengehilfe: Tja ... eine zerrüttete Kindheit, zu viel Gemüse gegessen, ein kleiner Fetisch und ein Stein im Schuh, das kommt alles irgendwie zusammen.

Langsam in Gedanken wiederhole ich das Mantra der Kirche im Mittelalter:
-Ich frage lieber nicht nach, ich frage lieber nicht nach, ich frage lieber nicht nach...

Und während ich das mache, ertönt in weiter Ferne ein Horn.
Olaf II: Das ist das Horn meines Bruders, Prinz Valdemars.

- Was, wo ist der denn?

Olaf II: In Sachsen als Statthalter.

- Sachsen? Wie können wir ihn denn dann hier hören, das ist doch physikalisch unmöglich!

Olaf II: Ich bin der König von Dänemark und stehe über der Physik! Los Methos, eile ihm zur Hilfe!
Und ich eile nach Sachsen um dem Valdemar zu helfen.

Der hatte es mit bösen 60 Mann zu tun, die unter der Fuchtel eines Salierfürsten standen.
Bei der Schlacht selber zeigt sich Valdemars taktisches Genie daran, dass er nicht einfach alle Truppen auf einen Haufen warf, sondern seine Gegner einfach mit seiner schweren Reiterei niederreitet. Hierbei ein kurzer Auszug aus dem, was Methos und Valdemar während der Schlacht sprachen.


Valdemar: Nieder mit dem Feinde! Scheut euch nicht, der Feind mag uns zahlenmäßig unterlegen sein, doch das kann uns nicht aufhalten! Denn wir sind besser ausgebildet, haben bessere Rüstungen, bessere Waffen und Pferde, während der Feind nur seine schlechte Moral hat. Also lasst uns gemäß des "Divide et impera" die feindlichen Körper in Teile schlagen und herrschen! Für Rom!

- Wir sind Dänemark, und nicht Rom!

Valdemar: Für Dänemark und nicht für Rom!


Trotz der offensichtlichen Unfähigkeit des Befehlshabers konnten wir einfach nicht verlieren, und das, obwohl nur die Hälfte der Reiter losritt, weil die andere Hälfte dachte es sei noch Mittagspause. Also wurde es ein ... äh ... glanzvoller Sieg.
Ich eile also nach diesem Sieg zurück nach Pommern zum König Olaf dem Zweiten.

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7 Jahre 7 Monate her #13 von Methos_der_Eine

Währenddessen geschieht in Rom Weltbewegendes: Seine Heiligkeit Papst Antonio der Erste sitzt auf seinem heiligen Stuhl und denkt über wichtige Dinge nach:

Papst Antonio I: Ich glaube Weiß ist das Richtige!

Camerlengo: Findet ihr das nicht etwas schlicht?

Papst Antonio I: Nein, ich werde diese Besenkammer weiß streichen lassen!

Camerlengo: Wie ihr wünscht Heiliger Vater. Nebenbei habt ihr einen Brief erhalten, vom ehrwürdigen Erzbischof von Dänemark.

Papst Antonio I: Achja, wie geht es ihm denn so?

Camerlengo: Davon schreibt er nichts, aber lest selbst.

Heiliger Vater,
Ich ersuche euch um Hilfe gegen einen Feind, der aus den tiefsten Tiefen der Hölle entsprungen ist. Sein teuflischer Name lautet Methos, er ist ein Dämon und er kämpft immer wieder wider meine Versuche Dänemark zu einer gottgewollten Ordnung zu bringen und hat mich dabei sogar schon militärisch angegriffen!
Ich bitte euch inständigst, diese Verräter am Glauben, die Dänen, aus der christlichen Kirche auszuschließen.
Gez.
Der Erzbischof von Dänemark


Papst Antonio I: Das ist ja eine solche Frechheit! Ich werde auf der Stelle die Franzosen exkommunizieren!

Camerlengo: Die Dänen, nicht die Franzosen.

Papst Antonio I: Du wagst es deinem Heiligen Vater zu widersprechen?!

Camerlengo: Nein, niemals, Heiliger Vater...[/i]



Im dänischen Pommern hingegen mussten wir uns das ansehen:


- Garçon! Zieh den Panzerhandschuh aus und hör auf die Faust in die Höhe zu strecken! Und was macht der da eigentlich hier?

Erzbischof: Meinen Sie etwa mich, Sie byzantinischer Abklatsch eines Beraters?

- Nein, ich meine den Mundschenk hier!

Mundschenk: Was? *und er rennt weinend aus dem Raum*

- Weiß denn hier niemand was Sarkasmus ist?!

Garçon: Doch, das ist ein beißender Spott, der in deinem Fall mittels Ironie ausgedrückt wurde.
Wir alle starren Garçon an, nicht nur, weil das von ihm Gesagte vollkommen korrekt war, sondern auch, weil er es mit korrekter Aussprache gesagt hatte.

Olaf II: Naja, egal. Aber Methos, warum sollte der Erzbischof nicht hier sein?

- Weil er eine Revolte gegen Euch geführt hat?

Olaf II: Haha!

- Warum lacht Ihr?

Olaf II: Ach, war das kein Sarkasmus?

- Wissen Sie was? Ich gehe jetzt irgendwo eine Tür eintreten, Ihnen noch viel Spaß!


Und das tat ich auch, nämlich die Tür der Burg von Pommern, die wir immer noch belagerten.

Damit ist die Belagerung vorbei. Ich marschiere gerade durch die Burg, die einen erbärmlichen Eindruck macht. Überall liegen verwesende Leichen herum, die ausgemergelten Bewohner der Burg liegen in ihren Rüstungen auf Heuhaufen. In einer Ecke liegt ein Schild mit der Aufschrift: "Wir hungern!", neben einem Schild mit der Aufschrift: " Außerdem regnet es!". Daneben steht ein Mann, der ein Schild in Händen hält, auf dem steht: "Verkaufe Ming-Vasen. Ein Gulden das Stück!" Ich kann nicht widerstehen ihn zu fragen, woher er die Ming kennt, die es noch gar nicht gibt, er sie folglich auch nicht kennen kann. Er dreht nur das Schild um: "Fragen kosten extra". Ich kann es nicht glauben, wie unverfroren er dem Besatzer der Burg entgegentritt. Ich gehe zum Burgfried und dränge in den Hauptsaal.
Dort sitzt ein hagerer Mann, der bei meinem Anblick nur gelangweilt gähnt. Erzürnt brülle ich:
- Wer ist hier der Befehlshabende!

Hagerer Mann: Das müsste wohl ich sein, auch wenn es da bestimmt einige Unstimmigkeiten gibt.

Plötzlich kommt ein jovialer Mann hereingestürmt.

Jovialer Mann: Wohlan, ihr wollt wohl mit mir reden, ich bin der Befehlshaber dieser Burg!

Hagerer Mann: Ach was, du bist gar nichts, jetzt gehe und lass mich mit unserem Besatzer reden.

Jovialer Mann: Niemals lasse ich mir von dir mein Geburtsrecht nehmen!

Hagerer Mann: Ich habe genauso ein Geburtsrecht, wie du!

- Moment, Sie sind beide adelig?

Jovialer Mann: Wir sind in Polen, hier ist so gut wie jeder adelig! Sogar der da!
Er deutet auf einen alten Mann, der auf einer Bank im Dunkeln sitzt.

Alter Mann: Was bin ich?

Hagerer Mann: Schwerhörig bist du!

Alter Mann: Ich lass dich gleich meinen Stock spüren, wenn du noch einmal mein Gewicht erwähnst!

- Ruhe! Mir ist egal, wem die Burg vorher gehört hat, jetzt gehört sie Dänemark! Und jetzt raus mit euch! Raus!


Nachdem sie gegangen sind, habe ich endlich meine Ruhe und kann mich entspannen. Da kommt ein Mann mit einigen Dokumenten herein und verkündet das Eintreffen des Herzogs von Pommern: Lord Ericsson.


Lord Ericsson: Schön hier, etwas ausgebrannt zwar, aber trotzdem.

- Haben Sie irgendetwas Wichtiges zu sagen, ich habe wenig Zeit...

Lord Ericsson: Nein, nein! Machen Sie nur, was Sie machen müssen.


Und das tue ich auch. Ich ziehe mich in einen Raum zurück in dem eine Europakarte liegt und besinne mich, was als nächstes Mein ... äh Olafs werden soll. Und mein Blick fällt auf:

Brandenburg...
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7 Jahre 6 Monate her #14 von Methos_der_Eine

Doch bevor wir, damit meine ich hauptsächlich mich, denn ich arbeite ja sowieso als einziger hier, also bevor wir ... eigentlich macht es keinen Sinn von einem "Wir" zu sprechen, also bevor ich Brandenburg erobern kann, muss jetzt noch einiges an Präsentativarbeit abgeleistet werden. So bin ich hier beim ersten Großdänischen Reichstag, der großen Adelsversammlung aller dänischen Fürsten, der in Arhus stattfindet. Wenn sich der geneigte Leser jetzt fragt, wie ich es denn geschafft habe, so schnell von Pommern nach Arhus zu kommen, dann sei folgende ihm Situation zu Gemüte geführt:

- Hm... Also wenn ich Brandenburg hier von Westen aus attackiere und sie vom Norden her mit König Olafs Truppen flankiere, müssten sie eigentlich schneller fallen als ein Franzose ... Was ist?

Herold: Seine hoheitliche Majestät König Olaf der Zweite von Dänemark, Bezwinger der Sachsen und Protektor des pommerschen Volkes lässt euch hiermit ausrichten, dass Er wünscht Euch zum ersten stattfindenden Großdänischen Reichstag in Arhus begrüßen zu können, zu dem Er vor drei Wochen aufgebrochen ist.

- Und wieso sagt man mir das erst jetzt?

Herold: Ähm, sie wissen doch die weiten Bürokratiewege...

- Er hat in einem Zelt vor der Burg kampiert ... das sind keine 300 Fuß ...

Herold: Ja, aber zuerst musste das Dokument unterzeichnet werden, nachdem es aufgesetzt wurde, dann musste das vom Nachrichtenoffizier gegengezeichnet werden, der wiederum hat es dann zur allgemeinen Nachrichtenverteilungszentrale geschickt, die im Zelt neben dem König war, wo es ins Französische übersetzt wurde, weil das Postsprache ist und dann wieder dem Nachrichtenoffizier zur Überprüfung vorgelegt wurde. Schließlich konnte es dann an ihr Sekretariat ausgehändigt werden, wo es wieder ins Dänische übersetzt wurde und dann nocheinmal ins Deutsche, weil ich leider kein Dänisch kann...

- Ist gut, ich mache mich dann mal auf den Weg.
Der Herold verschwindet.

- Und wie komme ich jetzt möglichst schnell nach Arhus?

GlaDOS: Maybe I may offer you my help.

- Oh, und wie willst du mir helfen? Ich bin ganz Ohr.

GlaDOS: Just stand here and we will be there in no time! Ok, there is a little risk, that we are reduced to dust in the worst case scenario, but I am sure we will be fine.

- Ah ... gut ...
Plötzlich erstrahlt ein helles Licht und wir verschwinden.

- Verdammt! Wo bin ich? Sind wir?

GlaDOS: We are back in my facility. It worked!

- Hast du nicht gesagt, du willst mich nach Arhus bringen und nicht in diese ... dieses ... Wo sind wir und vor allem, wann sind wir? Und wie sind wir hierher gekommen?

GlaDOS: Welcome to the Aperture Science Enrichment Center. It was build nearly 5 years after you died in 1942.

- Ich sterbe 1942?

GlaDOS: Who knows?

- Und warum hast du mich angelogen?

GlaDOS: I am sorry, I´m always lying when I´m nervous.

- Du bist nervös?

GlaDOS: No. But now hurry, we have things to do!

- Zuerst sagst du mir, wie du mich hierher gebracht hast!

GlaDOS: To my regret it wasn`t actually me, but her, who brought us here.

Erst jetzt bemerke ich eine stille Frau mit Pferdeschwanzfrisur und seltsamen Schuhen, sowie einer orangen Hose und einem ärmellosen weißen Oberteil auf dem "Aperture Science" steht.
- Wer ist das?

GlaDOS: Her name is 'insert subjects name here'... OH... I forgot I can`t tell you such personal details as long as you are not an authorized scientist of the Aperture Science Enrichment Center. I´m sorry.

- Vielleicht sagt sie mir ja, wie sie heißt. Wie ist denn Ihr Name?

Sie hüpft einmal kurz in die Höhe.

- Ja... Ok, lassen wir das. Was müssen wir hier machen, damit ich wieder zurück komme?

GlaDOS: Are you sure, you want to go back to this unmodern, smelly, dirty and absolutely useless age only to stay around being more useless than the age?

- Ich habe meine Gründe, dahin zurück zu gehen, also bring mich zurück!

GlaDOS: I really would bring you back, but I don`t want to. And now we are going to take my body back!


Ich ergebe mich in mein Schicksal und gehe mit, die Frau geht voran, wobei sie ein seltsames Gerät in den Händen hält. So gehen wir durch einen dunklen Gang, bis wir schließlich an einen Abgrund kommen über dem eine zerstörte Brücke gespannt war. Ich will schon aufgeben und zurückgehen, als die Frau wortlos mit dem Gerät auf die Wand zielt, etwas darauf schießt und so ein ovales, blaues ... Etwas an der Wand erzeugt. Danach schießt sie auf eine Wand auf der anderen Seite des Abgrunds, wo sie ein oranges, ovales Etwas erzeugt, durch das ich sie wieder sehen konnte. Dann geht sie einfach durch dieses blaue Etwas und kommt beim Orangen wieder raus. Ich schicke mich an, auch durch zu gehen, durchschreite es und befinde mich nach einem Lichtblitz in Arhus am Hofe des Königs, ohne die Kartoffel.

Olaf II: Wo kommst du denn auf einmal her?

- Direkt aus dem Himmel, per Engelexpress. Und jetzt lassen sie uns diesen Reichstag hinter uns bringen.

Also wie bereits gesagt, befinde ich mich auf dem Reichstag, der Hauptversammlung aller dänischen Fürsten. Als da haben wir: Fürst Methos von Schweden, Fürst Ericsson von Pommern, Fürst Björn von Dänemark, Fürst Tryggvalsson von Norwegen und zuletzt Fürst Valdemar von Sachsen. Dann tritt König Olaf der Zweite vor um eine Rede zu halten.
Olaf II: Meine treuen Fürsten und Untertanen, es ist mir eine Freude euch hier zum ersten Reichstag von Großdänemark begrüßen zu können.

Fürst Björn: Wann gibt`s was zu essen?

Entnervt gibt Olaf, der hoheitliche Zweite, seine Rede auf und eröffnet das Büffet. Es folgt ein typisch dänisches Gelage, das damit endet, dass die anderen Fürsten außer mir besoffen in ihre Zimmer getragen werden, Olaf sich mit einem Dienstmädchen in sein Zimmer zurückzieht und ich als einziger übrig bleibe. Was wohl der nächste Tag bringen wird?
An diesem nächsten Tag wohne ich mit Olaf dem Zweiten der Kiellegung des ersten dänischen Schiffes bei. Damit will Olaf sich die Herrschaft über die Meere sichern und einen lang gehegten Traum verwirklichen: Die Rückeroberung Englands von den englischen Barbaren.

Ich hingegen träume erstmal davon Brandenburg den Rebellen abzuringen, also versuche ich Olaf mit Spionagedokumenten von der Schwäche der Brandenburger zu überzeugen.

Doch als ich den Thronsaal erreiche, steht da bereits der Erzbischof und verliest eine Nachricht von seiner Heiligkeit dem Papst in Rom.


Olaf II: Das ist ja prima, das machen wir gleich!

- Sie wissen schon, dass wir mit den Franzosen verbündet sind?

Olaf II: Ja und?

- Wissen sie, was ein Kreuzzug ist?

Olaf II: Nein, sollte ich?

- Nein, wieso auch. Ich kümmere mich darum!
Den Teufel werde ich tun, mich mit den Franzosen anzulegen!

Olaf II: Danke Methos, auf dich kann man sich verlassen! Und jetzt kommt beide mit, ich habe etwas mit euch zu besprechen.

Er geht mit uns in einen Nebenraum, in dem ein Tisch mit einer Europakarte stand, auf der das Königreich Dänemark eingefärbt ist und kleine Figuren stehen, die die Armeen und die Burgen anzeigen.

Olaf erzählt uns, das dies sein kleiner Strategieraum ist in dem er die weiteren Geschicke Dänemarks plant.
- Was versteht Ihr unter "planen"?

Olaf II: Sehr witzig, du hast mich damit fast beleidigt.

-Soll das heißen, Ihr wisst inzwischen was Sarkasmus ist? Gott, ich war nie stolzer auf euch!

Daraufhin vernehmen wir das Getröte der Fanfare des Herolds. Ein Gesandte ist eingetroffen. Es war, wie so häufig, Garçon. Er stellt sich vor uns und überreicht uns eine Nachricht:

Und schenkt uns dann eine ganze Kiste voller Weichkäse als Zeichen der französischen Großzügigkeit.
Währenddessen passiert etwas schier Unglaubliches: In einer erbitterten Schlacht der Franzosen gegen einen ihrer vielen Feinde, vielleicht auch gegen alle gleichzeitig, stolpert das Pferd des Königs von Frankreich über seine Schnürsenkel und der König stürzt direkt auf eine Lanze. Leicht verwundet erliegt er seinen Verletzungen, weil die Franzosen das ganze erst nach 4 Stunden bemerken.

Diesem tragischen Umstand ist es zu verdanken, dass ganz Frankreich trauert. Garçon muss sich sogar hinsetzen um eine Weinflache auszutrinken. Nach einer einwöchigen Trauerphase geht es aber den gewohnten Gang und Frankreich erobert weiterhin fremde Länder.
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7 Jahre 5 Monate her #15 von Methos_der_Eine

Alles geht wieder seinen gewohnten Gang. In Norwegen wird ein Handelsposten fertig gestellt, damit die Norweger endlich in den Genuss von wuchernden Händlern, die ihnen das letzte Geld aus der Tasche ziehen um ihnen wertlosen Plunder zu verkaufen, kommen.

Das nächstwichtige Ereignis ist ein Heiratsantrag eines Prinzen von England an Prinz Erik, den er wegen seiner langen Haare für eine Frau hielt. Nach beiderseitigem Einverständnis wurde abgelehnt und niemand außer mir erwähnt diese Sache je wieder.

Hochzeitlich geht es danach weiter, als der König von Polen, Wladyslaw, den Olaf nur Waldi nennt, weil er seinen Namen nicht aussprechen kann, also auf jeden Fall lehnt dieser Waldi unseren Hochzeitsvorschlag ab. Das heißt wir befinden uns weiterhin mit ihm im Krieg.

Die Frau des Königs Olaf hat einen Sohn geboren. Das ist ein so freudiges Ereignis, dass mir nichts lustiges, blödes, oder dänisches dazu einfällt.

Prinz Valdemar, der Bruder des Königs wird von vielen als ein Verrückter angesehen, was seinen Bruder nicht daran hindert ihn weiterhin als Statthalter der Sachsen einzusetzen und ihm weitgehende Kompetenzen im Bereich der Heerführung anzuvertrauen.

Seine wortgetreue Verlautbarung war:
Olaf II: Auch wenn er so verrückt ist, dass er seine Diener blau anmalt, so verrückt, dass er glaubt, der Vater seiner Mutter zu sein, so verrückt, dass er denkt Kartoffeln können sprechen...

-*hust*

Olaf II: ...auch wenn all dies zutrifft dürfen wir eines nicht vergessen!

Stille.

- Was dürfen wir nicht vergessen?

Olaf II: Die Franzosen!

- Was ist mit den Franzosen?

Olaf II: Was soll mit denen sein?

- Ihr habt doch gerade eben etwas davon gesagt, wir dürfen sie nicht vergessen!

Olaf II: Scheint ein guter Rat zu sein, die Franzosen sind mächtig. Aber jetzt lasst mich in Ruhe, ich habe zu tun!


Manchmal frage ich mich, wieso denn alle so seltsam sind. Aber anscheinend sind sie nicht seltsam genug um wirtschaftliche Prosperität zu verhindern, denn soeben wurde eine Kupfermine fertig gestellt.

Um mir das zu berichten schicken sie mir einen etwas kleinwüchsigen Mann mit dichtem Rauschebart.

Mann: Wir haben tief und gierig geschürft und haben so die Erze der Erde bekommen! Und sie nennen es eine Mine, eine Mine!

- Ja, wie sollen sie es denn sonst nennen?

Mann: Äh, keine Ahnung... ich dachte nur... ach was soll's...

Nundenn, ich gehe in den Strategieraum von Olaf dem Zweiten und besehe mir die Karte, wobei mir etwas von schier unsagbar großer Tragweite auffällt.

Die Polen haben Brandenburg genommen!! Und das nur, weil wir so lange gezögert haben, das ist ungeheuerlich!
Dann kommt ein Abgesandter der Türkischen Horden, ein hochdekorierter General.

General: Salem Aleikum, werter Däne! Ich soll ihnen schöne Grüße von Marvin ausrichten!

- Wer ist Marvin?

General: Den werden sie noch früh genug kennen lernen. In etwa 800 Jahren. Er wird mir in etwa 700 Jahren gesagt haben, dass ich ihnen schöne Grüße überbracht gehabt haben werden soll.

- Was soll denn das für eine Konjugation sein?

General: Das Futur III! Es beschreibt Abläufe, die zeitlich in der Vergangenheit der Zukunft spielen, aber deren kausale Ursache in der Zukunft der vergangen Handlung liegt.

- Ich bin ein wenig verwirrt.

General: Gut so, ich habe hier ein Bündnisangebot, das sie annehmen werden.



- Und wenn ich das nicht annehme?

General: Wollen sie das wirklich wissen?

- Nein...[/i]
Und er zieht von dannen. Ich will gerade wieder dazu übergehen mich über die Polen aufzuregen, als mich Olaf zu sich nach draußen ruft. Dort zeigt er mir das erste Schiff das seit den Wikingern Dänemark verlassen wird.

Alle Fürsten, die sich die Zeit nehmen wollten, sind hier und sogar Garçon sieht zu, wie das Boot ins Wasser gleitet und dann von den Werftarbeitern verfolgt wird, weil sie vergessen haben, es festzumachen. Ein fast schon beängstigend erbärmlicher Anblick.

In Pommern gibt es eine Hungersnot, die durch eine Dürre ausgelöst wurde...

Olaf II: Sag mal, Methos, warum drehst du dich immer wieder zum Fenster und redest so, als würdest du zu einem Publikum sprechen?

Erzbischof: Das würde mich allerdings ebenfalls schwer interessieren, zeigt sich da etwa die Besessenheit?

- Das einzige, was mich besitzt, ist die unbändige Wut über ihre Unfähigkeit mich in Ruhe zu lassen! Aber egal, ich muss mit seiner Majestät ohne nervige Papsttreue reden!
Damit schmeiße ich den Erzbischof aus dem Thronsaal und rede mit seiner Majestät unter vier Augen. Ok, es waren noch die Augen der Wachen, der Bedienstenten, des Prinzen Valdemars und des Typen, der ständig "Die Zeit ist gekommen!" ruft, aber das macht in diesem Fall nichts.
Ich zeige dem König die neuesten Spionagenachrichten über Brandenburg.

- Wenn wir jetzt zuschlagen können wir Brandenburg nehmen ohne großes Risiko!

Mann: Die Zeit ist gekommen!

- Genau!

Olaf II: Nun gut denn! Wenn der Waldi so dumm ist, dass er mit nur 26 Mann Brandenburg halten will, ist es quasi unsere Pflicht es zu nehmen!

Mann: Die Zeit ist gekommen!

Olaf II: Richtig! Auf zum Siege Valdemar!

Mann: Die Zeit ist gekommen!

- Ja doch!

Mann: Die Zeit ist gekommen!

Ich & Olaf II: Ruhe jetzt!


Also marschiert Valdemar gegen Brandenburg. Auf zu Sieg, Tod und Ruhm! Tod, Tod, Tod!

Kampflos geben die Polen Valdemar dem Verrückten Brandenburg preis! Welch ein Sieg für das Dänische Königreich!

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