For Danmark - Ein Medieval I-Dänemark-AAR

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7 Jahre 5 Monate her #16 von Methos_der_Eine

Dänemark ist nun, im Jahre 1129, um ein Vielfaches größer, als es im Jahre 1081 war. In zwei Jahren sollte sich meine Ankunft zum 50. Mal jähren und ich bin immer noch so jung und vital wie mit 21. Aber zurück zum Dänischen Königreich:

Es besteht inzwischen aus 6 Provinzen und geht tief ins Fleisch des ehemaligen Heiligen Römischen Reiches. Dummerweise versperrt unser "Verbündeter", die Franzosen, den weiteren Einmarsch ins Reich, das uns nebenbei immer noch nicht als Bedrohung ansieht.
Bei den Polen sieht die Sache schon etwas anders aus, weshalb Olaf der Zweite an König Wladyslaw den Zweiten von Polen einen Brief schickte.

Lieber Waldi,
möchtet ihr nicht, jetzt nachdem wir hunderte eures Volkes und eurer Soldaten abgeschlachtet haben, meiner Tochter unter euren Söhnen einen geeigneten Gatten finden? Am liebsten hätte sie einen Blonden, aber braune Haare sind auch gut, schwarze gehen gar nicht. Achja außerdem würde das einen Waffenstillstand unserer beiden Völker bedeuten, woran ihr und vor allem eure feigen Soldaten interessiert sein dürftet.

Gez.
Olaf II, König von Dänemark


- Das wird niemals funktionieren, nur ein absoluter Volltrottel würde so ein plumpes Angebot annehmen!

Wie zum Teufel ... verstehe einer die Wirren der Diplomatie! Aber nun zurück zu uns. Ich, als der großherrliche Admiral von Dänemark, befehle der Flotte, sogleich in die Nordsee zu stechen und sie für uns in Besitz zu nehmen!

Muhaha! Jetzt sind wir wieder eine Seemacht! Um das zu unterstreichen werden wir die nächsten zwei Heiratsangebote fremder Mächte ablehnen, denn wir sind nicht auf solche kleinliche Diplomatie angewiesen!


So, das hat jetzt gut getan. Nur, was mache ich jetzt? Was ist das einzige, was einem Oberbefehlshaber einer baldigen Großmacht an Tätigkeit gebührt?

Hm...

Genau!

Ich erobere noch mehr Provinzen! Nur wo? In Richtung des Reiches ist der Franzose, im Osten ist nur der Pole und der Russe und viele, viele Rebellen. Dummerweise habe ich gehört, dass die slawischen Rebellenvölker sehr stark sein sollen, von daher wäre es vielleicht nicht so klug denen ins offene Messer zu laufen. Also muss ich mich nach Westen wenden. Dort liegt, neben Frankreich, nur noch England. Moment! Für die englische Krone haben wir doch noch ein paar verstaubte Thronansprüche! Das ist es! Ich werde den englischen Thron für Dänemark zurückholen!
Zu diesem Zweck hole ich mir schnelle Hilfe in Form von Söldnern. Denn da wir Brandenburg erobert haben, haben wir auch das dortige Söldnerrekrutierungsbüro, genannt Taverne, mit erobert.

Also hole ich uns mal schnell 280 neue Männer, darunter 100 Mann italienische Infanterie! Diese Halbinsulaner werden sich bestimmt hervorragend auf der britischen Insel machen! Auf nach Britannien!
Dann rufe ich meinen dänischen Sekretär Dreng* und überreiche ihm die Befehle für die Söldner sich sofort nach Arhus zum Hafen zu begeben.

(*Dreng bedeutet laut Google soviel wie "Junge", sollte irgendwer Dänisch können und es besser wissen, so möge er mich belehren)

Ich renne gerade mich hoch erhobenem Schwert durch den Thronsaal, als mich seine Herrlichkeit Olaf der Zweite sieht und zu sich ruft.
Olaf II: Methos! Schön, dass ich dich auch mal wieder treffe. Darf ich dir meinen Sohn Hardeknud vorstellen, der heute volljährig wird?



- Oh, ich bin erstaunt, dass du deinen Erstgeborenen nicht auch Olaf genannt hast!

Olaf II: Was? Das hätte ich tun dürfen? Verdammt!

Hardeknud: Ich sage es ja nur ungern, aber ihr redet hier über mich. Könntet ihr mich auch an eurer Diskussion teilhaben lassen?

-Aber natürlich Prinz Hardeknud, immerhin muss ich mich mit euch gut stellen, denn ihr werdet schließlich irgendwann mal König des Dänischen Reiches sein.

Olaf II: Willst du dich nicht von nun an Olaf nennen?

Hardeknud: Nein.
[/i]
Daraufhin zieht Olaf der Zweite enttäuscht mit mir ab um die Eroberung Englands zu planen. Doch kurz darauf fängt er an Blut zu spucken und bricht zusammen. Mir fallen seltsame Parallelen zu seinem Vater auf, denn auch er fragt mich auf dem Sterbebett, wie ich es denn schaffe so lange jung zu bleiben.


- Ich bin ein Dämon aus längst vergangenen Tagen, in dessen Adern pures Feuer fließt. Ich bin hier um mir ein Reich aufzubauen und in die Geschichte einzugehen.

Olaf II: Hehe...Sag mal kannst du vielleicht die Blonde da hinten dazu bringen mit mir ein letztes Mal mit mir in die Kiste zu steigen?...*röchel*

Es war seine letzte blöde Bitte. Und so stirbt Olaf der Zweite im Jahre 1134 nach Christi Geburt.


Im selben Jahr bauen die Brandenburger eine Brandenburg, da die letzte von den Polen zerstört worden ist

Und es gibt natürlich Kondolenzbesuche.
Garçon: Merde! Isch 'abe ge'ört, daß ihre Könisch geßtorben ißt! Welsch einä Tragödi!

- Danke für das Beileid, aber du bist doch bestimmt nicht nur deswegen hergekommen?

Garçon: Mais oui! Wire Franßosé 'aben üns entschiedän, den Tot ihres Monarschän ßu räschen!



- Ihr macht einen Kreuzzug ... nach Litauen ... um Olaf zu rächen? Was soll der Schwachsinn?

Garçon: Isch weis nischt!

- Naja, ich habe auf jeden Fall jetzt besseres zu tun, ich muss eine Krönung vorbereiten![/i]

Die Krönung Hardeknuds des Zweiten von Dänemark.
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7 Jahre 3 Monate her #17 von Methos_der_Eine

Die Krönung von Hardeknud dem Zweiten war nicht sonderlich spannend und es passierte eigentlich nicht viel. Zuerst schreitet er auf den Thron zu, in vollem Ornat mit rot-weißem Umhang. Er setzt sich auf den Thron und dann kommt auch schon der Erzbischof mit dem Salbungsöl und ich mit den Insignien der Macht: der Krone des Dänischen Reiches, dem Zepter der Dänischen Könige und der zweiblättrigen Axt des grausamen Zerstückelns. Nachdem der Erzbischof ihn gesalbt hat, überreiche ich ihm die Krönungsinsignien und hebe dann die Krone um sie ihm aufs Haupt zu setzen. Doch schon packt der Erzbischof die Krone und versucht sie ihm aufzusetzen. Ich jedoch lasse mir das gar nicht eingehen, dass unser neuer König von der Kirche gekrönt werden sollte. So streiten wir um die Krone, bis Hardeknud sich erhebt, uns die Krone entreißt und sie sich selbst auf Haupt setzt.



Und sofort schickt sich König Hardeknud der Zweite an, den Krone der britischen Insel von den englischen Barbaren zurückzuholen. An der Spitze einer Streitmacht von über 800 Mann setzt er über die Nordsee. Zig Schiffe der ersten dänischen Flotte seit den Wikingern stechen in See und bringen sie gen ihren Bestimmungsort: der englischen Provinz Northumbria.

Als das gewaltige dänische Heer am Strand von Northumbria Aufstellung nimmt, kommt ein berittener Bote der Engländer auf es zu und bringt uns die Nachricht, dass wir uns in englischem Hoheitsgebiet befinden.

Wir lachen ihn aus und schicken ihn zurück mit einer Nachricht für den englischen König:

Waaaagh!!!


Währenddessen kommt in der Provinz Brandenburg der Kreuzzug der Franzosen an.

Wir gewähren ihm in unserer Güte den Durchmarsch, was die Kreuzfahrer mit schweren Plünderungen und Vergewaltigungen in unseren umliegenden Dörfern vergelten. Hach diese Liebe unter christlichen Brüdern! Aber zurück nach Britannien, wo unsere Armee gerade die Engländer herausfordert. Und diese Engländer tun genau das, was Hardeknud vorhergesehen hat, sie ... äh ... ziehen sich zurück ...

-Verdammt! Ihr habt die Wette gewonnen! Hier sind die fünf Gulden.

Hardeknud II: Man hat zu danken!

Was er nicht weiß, ist, dass das Geld sowieso aus seiner persönlichen Schatzkammer kommt, ja, es hat Vorteile der Schatzmeister zu sein.
Ich gehe durch das Heerlager und begutachte die Situation der Soldaten. Insgesamt sind die meisten eher gelangweilt als irgendetwas anderes, doch ich sehe schon Probleme heraufziehen, als ich eine Abordnung der Italienischen Söldner vor dem Zelt des Königs sehe. Da ich mir nicht sicher bin, wie der 17-jährige König auf sowas reagiert gehe ich hin und stelle sie zur Rede.

Italienischer Söldner: Wir haben satt, eh? Ständig müsse warten zu kämpfe!

- Wo ist das Problem? So sterben weniger!

Italienischer Söldner: Isse nix gut! Wir wollen sterbe ehrenvolle Tod und nix versauere in stinkige Lager!

Plötzlich kommt Hardeknud persönlich aus dem Zelt und fragt, was hier passiert.

Italienischer Söldner: Wir wollen haben Ehre und Ruhm und nix hier stehe und langweile!

Hardeknud II: Also wenn sie sterben wollen, das kann ich einrichten, wenn sie wollen schlitze ich ihnen gleich den Bauch auf, dann haben sie ihren Tod! Wenn sie keine anderen Probleme haben, dann lassen sie mich gefälligst in Ruhe!


Als sich dann Hardeknud in sein Zelt zurückziehen will, kommt ein Bote und überbringt uns eine Nachricht.

Der König von Aragon ist gestorben. Ein weiterer unbedeutender Herrscher ist von uns gegangen und hat dabei sein ganzes Königreich mitgenommen. Währendessen versuchen wir die von der Zivilisation unberührte Provinz Pommern urbar zu machen und verbessern erstmal unser Ackerland.

Und während ich hier in einem Feldlager sitze und dies hier vor mich hinsinniere, sitzt ein anderer Mann in Wessex und sinniert über andere Dinge, nämlich die Engländer und deren Königsgeschichte. Das erhöht den Einfluss der Engländer an den europäischen Höfen. Das bringt ihnen jedoch nicht viel.

Denn die Franzosen denken sich bei all dieser Lobhudelei, dass die Engländer eigentlich voll blöd sind und starten daraufhin eine Attacke gegen die britischen Inseln. Und wenn ich sage "Attacke" meine ich eine Seelandung gigantischen Ausmaßes in allen verbliebenen englischen Provinzen mit Ausnahme von Irland.

Mit dem Resultat, dass nun die britische Insel beinahe vollständig französisch ist - mit Ausnahme unseres Fleckchens. Hardeknud II ist außer sich, er hat immerhin jetzt so lange hier gewartet und dann kommen die Franzosen und stehlen ihm die Krone Britanniens vor der Nase weg. Zu allem Überfluss kommt auch noch ein Spitzel von ihm zu ihm und überbringt ihm eine schockierende Nachricht.

Die Generäle fühlen sich unwohl und sind offen unloyal. Ob das daran liegt, dass der König gerade mal 18 ist und sich derzeit im Ausland befindet, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass meine Loyalität zum Königshaus ungemein groß ist und das, obwohl ich nicht einmal ein Däne bin. Und als ich meine Gedanken dazu abgeschlossen habe, kommt ein Bote und sagt mir, dass die Belagerung vorbei ist, da die Festung kapituliert hat. Also reite ich an der Spitze einer kleinen Einheit auf das Burgtor zu und reiße es ein.


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7 Jahre 3 Monate her #18 von Methos_der_Eine

Ein Diplomat des Kalifen der Almohaden kommt zu uns in die Burg von Northumbria und unterbreitet uns ein Bündnisangebot. Außerdem bringt uns der ungarische König uns einen Hochzeitsgesucht seitens seiner Familie in Bezug auf unsere Prinzessin, deren Name ich nicht kenne.


Dummerweise sind wir hier in Britannien und kommen nicht weg, da diese heruntergekommene Provinz über keinen Hafen verfügt, sodass wir unsere Truppen nicht zurück nach Dänemark verschiffen können. Also sitzen wir rum und warten, bis der Hafen fertig gebaut ist, was nur läppische 4 Jahre dauern wird. Zu allem Überfluss erobert der französische Kreuzzug Preußen und engt Dänemark damit noch mehr ein. Wo soll das nur enden?
Hardeknud II: Mit unserem Tode, wie alles andere auch! Obwohl Sie ja angeblich unsterblich sind. Was hat es damit auf sich?

-Fragen Sie das den Kaiser von Byzanz.

Hardeknud II: Ich dulde keine Geheimniskrämerei in meiner Umgebung! Entweder du sagst mir, was mit dir los ist, oder du wirst deiner Ämter enthoben!

-So viel Mut von so einer kleinen Person. Aber wenn Sie es unbedingt wissen wollen.

Ich beuge mich zu ihm und flüstere ihm die Wahrheit ins Ohr

Hardeknud II: Das ... das kann ich nicht glauben!

Erzbischof: Was können Ihre Majestät nicht glauben?

-Das ich der neue Messias bin.

Erzbischof: Das ist Blasphemie! Lasst ihn brennen!

-Heute nicht, ich muss noch ein paar diplomatische Briefe abschicken und Dänemark zu neuer Größe führen! A Bientôt!
Und das tue ich auch.
Derzeit besteht Dänemark aus sieben Provinzen.

Sobald der Hafen fertig ist, werden wir unsere größte Armee wieder ins Kernland verlegen und dann weitersehen.
Garçon: Mon Empereur! Wire 'aben ein Probläm! Unsère Könisch ißt geßtorben!



-Der Französische König ist tot? Wie ist das denn passiert?

Garçon: Eß ware ein tragischère Ünfall! Err ging aus dem 'aus et war bei einäm Spaßiergang. Leidère 'at er vergeßen seine Schnürsenkel ßu ßubindän et später wurde err von einem Wahnsinnigän avec une Axt zerstückelt!

-Das ist ja grausig!

Garçon: Je sais! Mais wire 'aben einen Erbän, also c'est la vie!

-Übrigens meine Glückwünsche für die erfolgreiche Eroberung Preußens.

Garçon: Oui! Wire 'aben eß err-obert und den Menschän die franßösische Lebensweiä nä'ergebrascht!

-Ja, stimmt diese armen Leute...[/i]

Die Preußen sahen das genauso und machten das, was alle erbosten französischen Provinzen tun: Aufbegehren!

Da erreicht uns eine Nachricht aus der Heimat, beziehungsweise den König erreicht sie. Sein Bruder, Christoffer wird volljährig und damit ein Anwärter auf den Thron. Hardeknud trägt ihm per Brief auf, sich um die Geschäfte zuhause zu kümmern, während der Hafen gebaut wird und wir auf die Rückkehr warten.

Der französische Kreuzzug ist inzwischen in Litauen angekommen und hat damit begonnen die Bevölkerung zu unterdrücken. Denen will es aber nicht gefallen, von nun an mit französischen Manieren essen zu müssen und so proben sie zu tausenden den Aufstand.

Die Engländer hingegen zeigen mehr Humor, nachdem sie nur noch in Wessex residieren und regieren und schicken uns eine ihrer Prinzessinnen. Diese Königstochter hat einen Heiratsantrag an Hardeknud im Gepäck.


Adela: Seine königliche Hoheit, mein Vater, König Edmund III von England, lässt Euch ausrichten, dass er mich zu einer Heirat mit Ihnen bestimmt hat.

Hardeknud II: Und was sollte mir das bringen?

Adela: Nun dann haben Sie Ansprüche auf unsere Ländereien und ein Bündnis mit uns.

Hardeknud II: Nun, erstens: Ein Bündnis mit euch käme mir ungelegen, da ihr mit den Franzosen im Krieg seid. Zweitens: Ich habe bereits seit Urzeiten, seit meine wikingerischen Vorfahren dieses Land besiedelt hatten, ein Anrecht auf eure Ländereien!

Adela: Das kann nicht Euer Ernst sein!

Hardeknud II: Es ist mein Ernst! Wenn wir euer Land wollen, dann nehmen wir es uns und fragen nicht danach! Aus meinen Augen!

Danach bestimmt er den neuen Earl of Northumbria.

Und Garçon bringt uns die Neuigkeit, dass das Frankreich inzwischen etwas bahnbrechendes erfunden hat!

Nämlich den Baguetteschliff für Edelsteine! Daraufhin bemerkte der Papst, dass ein Edelstein in Form eines Baguettes gegen Gottes Wille ist, denn hätte er das gewollt, hätte es der Papst erfunden! Infolge dieser Logik mussten die Franzosen eigentlich zwangsläufig exkommuniziert werden.

Ich sitze also hier in Northumbria rum und langweile mich, weil ich nichts zu tun habe, als plötzlich die Fanfaren erschallen!

Der Hafen ist fertig! Ich sause zu König Hardeknud und überbringe ihm die freudige Nachricht.
-Jetzt können wir endlich nach Dänemark zurück!

Hardeknud II: Das könnten wir, tun wir aber nicht. Stattdessen greifen wir Preußen von der See aus an!


Ein Schritt von geradezu gewalttätiger Logik. Gewalttätig ist zumindest unser Einmarsch in Preußen. Da wird gemordet, geplündert, gebrandschatzt und Karnevalsmusik gespielt. Es ist ein Grauen der besonderen Art. Doch schon bald nachdem wir unsere Feinde mit genügend Karnevalsmusik beschallt haben, geben sie schlicht und ergreifend auf:


-Ich hasse diese Musik, wie können sie die nur spielen?

Hardeknud II: Sie sollten sich nicht gegen den Karneval stellen, das bringt nur Unglück für Edelleute.

-Ich habe das ungute Gefühl, dass ich in Zukunft noch sehr viel Probleme mit Karneval haben werde.

So also ziehen wir siegreich in Preußen ein.
-Mein König, Ihr müsst noch entscheiden, wie wir mit den gefangenen Rebellen umgehen sollen.

Hardeknud II: Exekutiert sie alle.

-Ist das wirklich nötig, immerhin haben sie sich nur gegen die Franzosen aufgelehnt, was jeder vernünftige Mensch nachvollziehen kann.

Hardeknud II: ICH bin hier der König und nicht Ihr! Also exekutiert sie alle.


So werden sie alle exekutiert und ich nehme mir vor, den Umstand, dass ich hier nicht alleine das Sagen habe, zu beenden. Aber nicht jetzt, denn ich sehe schon wieder den Erzbischof, der muss inzwischen 150 Jahre oder so alt sein, wie er zum König vorgelassen wird.

Erzbischof: Na sowas! Methos, ich dachte sie seien längst an der Pest gestorben?

-Nein ich konnte überleben, weil die Krankheit lieber armselige Priester befällt als ehrlich schaffende Menschen.

Hardeknud II: Genug! Was wollt Ihr, Erzbischof?

Erzbischof: Ich habe einen Brief des Papstes an Sie!


Hardeknud II: Eine klare Bitte, und nur ein Ungläubiger könnte diese Bitte ablehnen ... Abgelehnt!

Erzbischof: Sie wollen nichts tun? Sie bezeichnen sich selbst als Ungläubigen?

Hardeknud II: Wagen Sie es nicht mich zu beleidigen! Und jetzt raus aus meinem Audienzsaal![/i]
Ich frage mich wer da gerade bei wem in Ungnade fiel.
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7 Jahre 2 Monate her #19 von Methos_der_Eine

Ich stehe im Strategie-Zimmer und betrachte die Karte des Großdänischen Reiches. Dann kommt ein kleiner dicklicher Mann mit einem Farbeimer und ein großspurig aussehender Künstler in den Raum und stößt mich vom Tisch weg.
-Wer wagt es mich von meinem, respektive des Dänischen Königs, Tisch wegzustoßen?
Der dickliche Mann sieht mich verängstigt an und der Künstler beachtet mich nicht, sondern malt Preußen rot an.

-Wieso soll Preußen rot sein?

Prinz Sweyn: Weil es rot ist vom Blute der Feinde, die wir auf ihren Feldern dahingeschlachtet haben!

-...Die Feinde haben sich kampflos zurückgezogen...

Prinz Sweyn: Ja...Ich muss weg...

Das war nebenbei Prinz Sweyn, der Erbe unseres geehrten Königs Hardeknuds des Zweiten.

Als ich endlich wieder alleine bin, betrachte ich also wieder die Karte und bemerke eine penetrantes Klopfen, das von meiner Tür kommt.
-Wer wagt es in mein, respektive des Dänischen Königs, Zimmer kommen zu wollen?
Es ist ein Bote, der irgendetwas auf dänisch sagt, kommt herein und überreicht mir einen Wisch, pardon, ein Pergament auf dem stand, dass die Engländer wieder mal etwas extrem dämliches angestellt haben:

Ich will lachen, wenn ich nur aufhören kann zu weinen. Kurz darauf kommt derselbe Bote wieder herein und gibt mir noch ein Schreiben, das mir folgendes aufzeigt:

Anscheinend sind die englischen Untertanen so erschüttert vom Frevel des Königs, dass ihre Zufriedenheit ins Negative umgeschlagen ist. Weil aber der mittelalterliche Mensch mit negativen Zahlen nicht rechnen kann, denkt er es sei positive Zustimmung und lobt dann den englischen König.
Die Preußen haben scheinbar auch keine Lust darauf Dänen zu sein, denn sie rebellieren gegen uns.

Es ist ein epischer Kampf, auf dieser Seite König Hardeknud II und auf der anderen Seite der Verteidiger von Preußen: Maximilian von Franken, der ein Mongole ist. So viele Nationalitäten, da kann ja nichtmal Österreich mithalten und die strengen sich schon sehr an!

Für alle, die sich nicht vorstellen können, wie so eine mittelalterliche Schlacht abläuft, sei folgendes erläuterndes Bild zu betrachten.

Sieg!


König Hardeknud der Zweite ruft mich mal wieder zu sich in seinen Thronsaal. Ich komme dort an und erblicke dort den uralten Erzbischof.
- Können sie nicht einfach sterben, wie das alle Menschen irgendwann mal tun?

Erzbischof: Woher wollen sie dämonischer Abkömmling wissen, was Menschen normalerweise machen?

-Studium der Realität. Realität ist das, was sie in ihren Kirchen nicht mitkriegen.

Hardeknud II: Ruhe jetzt! Ich habe euch hier zusammengerufen, weil es an der Zeit ist etwas sehr Wichtiges zu besprechen. Ich brauche einen Erben.

-Habt ihr nicht Euren Bruder Sweyn?

Hardeknud II: ... Ich brauche einen Erben, also muss ich heiraten.

Erzbischof: Und was soll dann der da hier?

-Ich bin der Hausmeier und verantwortlich für sämtliche familieninternen Angelegenheiten.


Hardeknud der Zweite geht im Thronsaal auf und ab und überlegt, wen er heiraten könnte, als eine Magd vorbeikommt.

Hardeknud II: Du da! Heirate mich!

Magd: Was? Nein! Ihr seid hässlich!

Hardeknud II: Ich werde die foltern lassen, wenn du mich nicht heiratest!

Magd: Noch mehr Folter als dieses Gesicht? Kaum vorstellbar aber möglich, also gut!




Also war wieder Ruhe eingekehrt im Reich der Dänen, doch schon brauen sich neue Wolken am Horizont zusammen, denn es wird regnen. Außerdem starb der Heilige Römische Kaiser und damit endete die nahezu 200-jährige Geschichte des Reiches.

Und es kommt eine weitere Nachricht aus den neuen alten Landen der Dänen in Britannien:

Leider kam dazu auch ein bekannter rotbärtiger Mann dazu.

Mann: Eine Mine! Das nennen die eine Mine!

-Das hatten wir doch schon!


Irgendwo in Frankreich:
Bernard de Clairvaux: J'appelle tous les vrais Français pour reoccuper la Terre Sainte! (Ich rufe alle wahren Franzosen dazu auf die Heiligen Lande zurückzuerobern)
Da er jedoch in der Champagne predigte, verlief der Aufruf im Sande, denn die Menschen hatten besseres zutun, zum Beispiel Champagner trinken, als Sarazenen abzuschlachten, außerdem führen die Franzosen doch schon einen erfolglosen Kreuzzug gegen die Litauer, also ist doch alles gut.

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7 Jahre 1 Monat her #20 von Methos_der_Eine

Der Franzose ist also damit beschäftigt, sein Weltreich auch nach Innen hin stabil zu halten, während ich mich der finanziellen Situation des Dänenreiches widme.

Wir machen einen Gewinn von ganzen 507 Gulden, haben also kein Geld, auch wenn diese Aussage ein Hohn für den typischen Dänen des Reiches ist, der mit täglich mit etwa 1/1000 Gulden leben muss, wie die das schaffen ist mir ein Rätsel, aber solange sie nicht meckern interessiert es mich nicht groß.
Als ich versuche mich einmal kurz zu entspannen, kommt auch sogleich ein Bote und unterbreitet mir eine Nachricht.

- Na und? Sollen sie Kuchen essen!

Bote: Was ist Kuchen?

- Etwas zum Essen und jetzt raus hier!


Endlich wieder Ruhe. Ich kann es einfach nicht ertragen, dass die Menschen des Mittelalters so inkompetent sind, dass sie nichts alleine auf die Reihe kriegen. Als Fürst muss man hier so ziemlich alles machen, ich bin erstaunt, dass die Leute eigenständig auf die Latrine gehen können, wobei die Qualität der örtlichen Latrinenäquivalente nicht erwähnenswert ist. Doch bevor ich mich zu viel freue, kommt schon der nächste Kerl in meinen Raum.

- Was ist?



- Aha, wir haben kein Geld, das weiß ich schon. Sonst noch was?



- Aha. Die Franzosen haben also Geld. Wusste ich auch schon. Hast du auch Neuigkeiten?



- Soll ich den Witz mit dem Kuchen wiederholen?

Bote: Was ist Kuchen?

-Vergessen Sie's[/i]
Ich habe das Gefühl, das tut er auch, als er meinen Raum verlässt. Ich sehe aus dem Fenster und betrachte die Stadt Arhus. Es hat keinen Sinn sich hier zu verstecken, große Taten wollen vollbracht werden und wenn sie es nicht wollen, tue ich sie trotzdem. Also gehe ich aus der Königsburg raus und erkunde den Ort. In Byzanz habe ich selten so viel Schmutz gesehen und an einer Ecke steht wieder der Mann mit den Schildern. Woher der schreiben kann, weiß ich nicht, aber irgendwie ist er seltsam. Ich komme an einem Gebäude vorbei, vor dem die Leute etwas feiern.

Hm, die Dänen haben also gelernt, wie man Speere macht, faszinierend.
Wieder zurück in meinem Büro werde ich mit Bauberichten zugeschüttet. So haben jetzt Norwegen und mein Schweden einen Hafen. Der daraus resultierende Handel wird unsere Einnahmen entweder ins Unermessliche steigern, oder nicht.

Die königliche Admiralität - also ich - sieht eine Ausweitung des maritimen Machtbereichs vor und schickt deshalb ein Schiff in den Golf von Biscaya. Von da an sind wir in der Lage, Truppen bis nach Spanien zu schicken.

Eine schreckliche Nachricht erreicht unseren Hof:

Der König von Polen ist tot! Oh welch grausig Schicksal doch ereilt das dänsich Volke!
Hardeknud II: Hören Sie auf zu jammern, ihnen ist der polnische König doch vollkommen egal!

-Ja schon, aber man darf doch wohl noch übertreiben!

Hardeknud II: Nein, darf man nicht! Außerdem habe ich hier einen Brief, den Sie lesen müssen. Er ist vom Englischen König, ich habe keine Lust, mich dazu herab zu lassen ihn zu lesen, also machen Sie das!

Geehrter Hardeknud
Wenn Sie das hier lesen, bin ich nicht mehr und das Reiche der Engländer ist ebenfalls weg. Ich möchte Ihnen mit diesem Briefe nur meine hämische Freude daran, dass der Franzose, unser aller Feind, Ihnen das glorreiche Königreich auf der britischen Insel weggenommen hat, zeigen. Somit ist endlich wieder das passiert, was sich alle Engländer von tiefstem Herzen wünschten und doch so sehr verabscheuen: die Dänen wurden aus England vertrieben, schade nur, dass dies von den Franzosen geschehen musste. In diesem Sinne:
Wir sehen uns in der Hölle!


Hardeknud II: Und? Was steht drin?

-Ähm ... er ist tot ...

Hardeknud II: Verdammt, dann haben es die Franzosen schon wieder geschafft ein Reich zu zerschmettern. Wollen wir hoffen, dass sie uns weiterhin wohlgesonnen bleiben und uns nicht hinterrücks angreifen.

Die Schreckensnachrichten gehen weiter, so hat man eine dualistische Sekte entdeckt, die von irgendeinem Bogomil angeführt wird und die irgendeinen Dualismus vertritt, von wegen die materielle Welt sei böse und die immaterielle voll schön. Warum die Menschen dann etwas dagegen haben, dass man sie umbringen will, wenn doch die immaterielle Welt so viel schöner ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber das ist egal. Auf jeden Fall kümmert sich die mächtige Inquisition um sie.

Noch erschreckenderes hat sich in Italien zugetragen. Dort wurde ein unbeschädigter Schädel gefunden, der natürlich einem Heiligen gehören muss, der vor über 800 Jahren gestorben ist. Das ist so dämlich, dass das nur der Kirche einfallen kann.

Erzbischof: Ketzer, Verfluchter Ketzer! Widerrufe, widerrufe! Der Papst hat uns befohlen, das zu glauben und wir werden es glauben!

-Ich bin orthodox, ich glaube gar nichts, was nicht per Konzil bestätigt wurde!


Von diesen Kleinigkeiten abgesehen ist alles in Ordnung, bis jetzt.
Die Spanier denken sich, sie könnten die geschwächte Lage der Franzosen ausnutzen, die ja gerade eben erst eine Nation vernichtet haben und deswegen so voll Trauer und Scham vor sich selbst sind, dass sie sich kampflos ergeben werden und ihnen Aquitanien geben.

Oder auch nicht. Und weil ich das extrem...ja?

Bote: Mein Fürst! Wir haben eine Befestigung in Preußen fertiggestellt!


-Das nennt ihr eine Befestigung? Das ist ein Holzhaus!

Bote: Ja, aber das ist fester als das Vorherige, das aus Schlamm und Grashalmen gemacht war. Außerdem haben wir einen Wachturm gebaut, neben dem zwei Pferde stehen.


-Ah!

Bote: Und ein Handelsposten hat in Northumbria seine Aktivität aufgenommen.


-Oh! Sonst noch was? Nein? Also auf Wiedersehen![/i]

In Ägypten haben sich die muslimischen Herrscher derart beliebt gemacht, dass die Menschen glauben, sie seien Heilige.

Erzbischof: Arme, verlorene Seelen, die durch die heidnischen Bräuche so sehr in Verlockung gebracht wurden, dass sie nun denken, sie seien glücklich.

-Richtig, sollten sie lieber keusch und rein leben und sich von Alkohol und gewürztem Essen fern halten und auch sonst keine Freuden genießen.

Erzbischof: Also die katholische Kirche erlaubt schon Lebensfreude ...

-Welche denn?

Erzbischof: ... also ... ähm ... nein, das geht nicht ... ... ach verdammt! Sie sind Heiden! Und du bist ein Ketzer!

Und er rennt aus dem Raum.
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7 Jahre 2 Wochen her #21 von Methos_der_Eine

Die Herren der Champagne haben sich als weise entpuppt und so gibt es ihnen Vorteile die Herren der Champagne zu sein. Bernard de Clairvaux sagt dazu: À l'enfer avec les boissons alcoolisées! (Zur Hölle mit den alkoholischen Getränken!)

Die Franzosen erkannten nach einem Saufgelage, dass die Spanier sie mal angreifen wollten, also greifen sie jetzt die Spanier ihrerseits an. Die Spanier haben ihnen nichts, aber auch gar nichts entgegenzustellen und so ziehen sie sich aus Navarra zurück.

Der Franzose an sich ist nicht sehr rachsüchtig, es sei denn er ist es doch. So hat sich der französische König für einen Kreuzzug gegen Algerien entschieden, und das natürlich nicht nur, damit er damit die spanischen Lande angreifen kann.

Dummerweise führt das dazu, dass er mit den Almohaden im Krieg ist, die noch dümmererweise mit uns verbündet sind. Es wird wirklich Zeit, das mal jemand diese Franzosen aufhält.

Aber dazu später mehr. Jetzt ist es an der Zeit unser eigenes Reich etwas auszudehnen. Nämlich nach Osten, da wo keine Franzosen mehr sind, seit der Litauenkreuzzug fehlgeschlagen ist. Also auf nach Livland, wir brauchen ein Mare Nostro!

Ich reise mit Bergthor Haraldsson, dem Anführer unserer Expeditionsstreitkräfte, nach Livland um die Truppen zu befehligen, wobei ich natürlich nur beratenden Charakter habe.


-Hm, der Feind ist uns zahlenmäßig leicht überlegen.

Bergthor: Ach, das sind doch nur Bauernlümmel und Rebellenpack!


Und er reitet vor die Truppen und hält eine Rede:

Brüder, Landsleute, Söldner!
Heute ist der Tag, an dem wir unserem König Ehre machen können. Denkt immer daran, sie sind uns zahlenmäßig überlegen, aber das ist nur zu ihrem Nachteil, denn dann können wir viel mehr von ihnen umbringen!
Für Rum und Ehre!


Und die Menge brüllt: Für Met!

Die Schlacht beginnt und wider Erwarten gewinnen wir auch dieses Mal, ohne allzu große Verluste.


So, jetzt müssen wir unsere Position verstärken. Dazu schicke ich aus Schweden einige Entsatztruppen.

Bergthor: Wieso das denn?

-Weil ich befürchte, dass die Bevölkerung weiter aufbegehren wird.

Bergthor: Ach, dieser gemeine Pöbel wird es doch nicht wagen, sich gegen die wohlwollende Herrschaft der Dänen zu wenden.


Leider tut er dies doch.

Naja, dann werden wir unsere Herrschaft eben wieder einmal mit dem Schwerte verteidigen. Doch da kommt Dreng angelaufen und überbringt mir neutrale Nachrichten.


Spaaannend. Die nächste Nachricht jedoch war ein Dokument vom König.
Er beginnt, sich langsam in meine Expansionspläne einzumischen.

Meine Antwort darauf sieht wie folgt aus:

Sehr geehrter König Hardeknud der Zweite

Ich finde Ihre Vorschläge Nummer I und II sehr anregend und freue mich ihnen nachzukommen.
Zu Nummer III und IV muss ich sagen:
SEID IHR VON ALLEN GUTEN GEISTERN VERLASSEN?
Nie und nimmer werde ich die Franzosen angreifen, bevor ich nicht genügend Armeen habe um sie zu besiegen! Außerdem möchte ich anmerken, dass das nicht in Ihr Gewohntheitsprofil fällt, solch unsinnige Vorschläge zu machen. Sind sie etwa vom Wahnsinn Ihrer Vorgänger befallen worden?

Hochachtungsvoll,
Methos, Fürst von Schweden


So, nachdem nun Klarheit herrscht, wende ich mich der Schlacht zu.


Natürlich haben wir wieder, dank der Unterstützung aus Schweden gesiegt. Die Holzfäller, die auf der gegnerischen Seite mitgekämpft hatten, werden freigelassen, weil die Holzfällerinnung sich weigerte, sie als Kriegsgefangene einzusetzen, denn das hätte zu Dumpingpreisen geführt und die rechtschaffen arbeitenden Holzfäller des Reiches geschädigt.

Nach der Schlacht stelle ich mich auf einen Balkon in Livland und spreche zum Volk:

Ihr nun freien Menschen von Livland!
Höret mir zu und spitzt eure Ohren! Ich habe euch frohe Kunde zu überbringen!
Wir, das Volk des Großkönigreichs der Dänen haben uns entschieden euch unter unsere Fittiche zu nehmen und euch gottlosen Barbaren die Zivilisation zu bringen.
Was sagt ihr?



Das ist ja so klar!
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6 Jahre 11 Monate her #22 von Methos_der_Eine

Der Krieg ist schon etwas Seltsames. Wenn man am Gewinnen ist, dann stören einen die Verluste nicht, ist man am Verlieren, dann wird man zum Erbsenzähler und nimmt jeden toten Mann persönlich, besonders, wenn man selbst dieser Mann ist. Oder wie wird Stalin es sagen: Der Tod eines Einzelnen ist eine Tragödie, der Tod von Millionen nur eine Statistik. Verdammt, woher weiß ich das schon wieder?

Garçon: Von mir!

-Nein! Wieso solltest du wissen, wer Stalin sein wird?

Garçon: Wèr?

-Kannst du bitte mal aufhören, ständig dummes Zeug von dir zu geben?

Garçon: Non...

-Wusste ich es doch... Aber was machst du überhaupt hier? Nein, warte, lass mich raten: Die Franzosen sind die Reichsten?



Garçon: Wo'èr wußten ßie daß? O, Mon Dieu! ßie sind eine 'exe![/i]

Ich ignoriere den in der Ecke kauernden Garçon, der versucht, mich mit Kreuzzeichen zu vertreiben, und gehe aus meinem Kommandozelt um einen Lagebericht über die Belagerung der Feste aufzutreiben.

Das ging ja schnell! Es läuft also ziemlich gut, wenn da nicht diese marodierenden Rebellen wären, die uns nächstes Jahr angreifen werden.
Aber egal! Ich schicke einen Brief an seine hochehrwürdige Hoheit Hardeknud seines Zeichens der Zweite von Dänemark. In diesem mache ich von meinem Recht als Admiral von Dänemark gebrauch die Flotte zu befehligen. Sie soll zur Costa Verde, der grünen Küste fahren und so unseren Einfluss bis nach Spanien ausdehnen!


Nachdem der Brief abgeschickt ist, gehe ich zurück in mein Zelt. Doch da kommt mir Garçon entgegen und bewirft mich mit Knoblauchzehen.

-Die sind gegen Vampire, nicht gegen Hexer!

Garçon: Merde! Èr ißt mäschtiger als isch dachte!

Und er verlässt mich wieder fluchartig.
Doch ich kann mich jetzt nicht um seinen Blödsinn kümmern, es steht eine Schlacht bevor. Und ich lege das Schwert beiseite und greife zur Sense, denn es ward Krieg und noch viele Seelen müssen eingesammelt werden, noch viel Blut muss vergossen werden in den Reihen der Feinde und noch viele Leiber müssen in den Staub getreten werden von den Hufen unserer Kriegsrösser.

Die Aufstellung ist denkbar ungünstig, doch nichts wird uns davon abhalten hierbei die Oberhand zu behalten. Seltsamerweise haben alle Soldaten auf einmal Angst vor mir, sie bekreuzigen sich, sobald ich vorbeigehe und wenden sich ängstlich von mir ab. Sogar die Offiziere reden nicht mit mir und Knud Ericsson, der neue Befehlshaber, nachdem Bergthor unter mysteriösen Umständen mit einer Lanze im Rücken gestorben ist, hat vorgeschlagen, mich gefesselt ins Wasser werfen zu lassen, doch nach einer Drohung meinerseits, die eine Ohrfeige mit einer Mingvase, was auch immer das ist, beinhaltete, hat er das Ganze gelassen.

Aus gegebenem Anlass verzichte ich darauf, eine große Rede vor der schlacht zu halten, ich lasse nur durchsickern, dass wenn wir heute verlieren, ich über die Überlebenden kommen werde und auch die Seelen der Gefallenen aufessen werde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Der Sieg gehört uns! Und um den dänischen Anspruch auf diese Provinz zu unterstreichen, lassen wir alle größeren Gebäude in den Landesfarben, also weiß-rot, streichen. Die Bevölkerung reagiert darauf, ähm, verhalten.

Doch das hält mich nicht auf! Ich bin Methos, der Eine! Auf, in die Schlacht!
So laufe ich, alleine, gegen die gegnerischen Formationen und richte ein Blutbad unter den Feinden des Großdänischen Reiches an.

Ein wahrhaftig glorreicher Sieg! Derweil wird, auf den anderen Kriegsschauplätzen in Westeuropa, nicht gekämpft, sondern fröhliches Ausweichen gespielt.



Ich sitze in meinem Kommandozelt und muss etwas Schreckliches sehen.

Hunderte von neuen Banditen und Rebellen und Hexenjägern haben sich zusammengeschlossen um uns ein für alle mal aus dieser Provinz zu vertreiben und diesmal haben sie einen Vier-Sterne-General dabei. So geht das nicht weiter! Ich brauche Unterstützung. Deswegen schicke ich per Eulenpost einen Brief an Hardeknud den Zweiten, damit er mir Nachschub an Männern schickt. Gerade als ich den Brief abgeschickt habe, kommt Garçon mit einem Mann in Soutane herein, der ein auf Hochglanz poliertes Silberkreuz um den Hals trägt.

Garçon: Daß ißt ère!

Exorzist: Widerrufe! Widerrufe!

-Das ist der Text für Ketzer, nicht für Hexer!

Exorzist: Oh... *blättert in einem großen Buch herum, dass er von irgendwoher unter seiner Soutane genommen hat* Moment, ich hab's gleich!... Ah, hier! *nimmt das Kreuz in die Hand* Zeige dich, Dämon!

-Ich stehe doch schon hier?

Exorzist: Nicht Sie, der Dämon, der sie besessen hält!

-Lassen Sie den Unsinn!

Garçon: Mais oui, waß isch noch sagän wolltä:


-Garçon, ich hasse dich...[/i]

Doch ihn stört das nicht, er gibt weiterhin damit an, wie kultiviert die Franzosen doch sind.

In Arhus geschieht es derzeit, dass ein paar Diplomaten einige Nachrichten von so prominenten Persönlichkeiten wie dem König der Papststaaten überbringen.



Hardeknud der Zweite wird inzwischen von allen als grausamer Tyrann gesehen, weil er so hart gegen die Rebellen vorgeht, die gegen mich vorgehen.

Nichts desto trotz versammelt er eine große Schar Männer um sich und landet in Livland.


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6 Jahre 10 Monate her #23 von Methos_der_Eine


"Ich bin Hardeknud Olafsson, König des Großdänischen Reiches, Erringer der britischen Krone, Befreier der Provinz Preußen und schon bald großherrlicher Lehnsherr des Fürsten von Livland."

Fensterläden werden zugeschlagen, Frauen bringen kreischend ihre Kinder in Sicherheit und Männer hören kurze Zeit auf zu trinken, um dem König von Dänemark zu beäugen, wie er durch die Straßen eines Dorfes reitet. Ich reite ihm entgegen und ignoriere die furchterfüllten Blicke meiner Untergebenen. Auf dem Marktplatz treffen wir aufeinander, ich springe aus dem Sattel, ziehe mein Schwert, renne auf den König zu und ersteche einen Attentäter, der gerade hinter ihm mit einer Armbrust auf ihn zielt.


Hardeknud II: Den habe ich gesehen!

-Sicherlich...

Wir gehen in ein nächstgelegenes Herrenhaus, das uns als vorübergehender Stützpunkt dienen soll.

Hardeknud II: Also Methos, was hast du diesmal verbockt, sodass ich eingreifen muss?

-Ich habe gar nichts verbockt, ich bin lediglich als Beobachter hier! Verbockt haben es deine Befehlshaber, die diese Provinz nicht befrieden können!

Hardeknud II: Möglich. Doch jetzt lass uns erstmal die Feindarmee vertreiben!


Und er stolziert aus dem Haus, auf einen Hügel um die Feinde beim Campieren zu betrachten.

Zur allgemeinen Belustigung sei die folgende Schlacht nur lautmalerisch im Inflektiv dargeboten.

*blöd rumsteh*, *sich langweil*, *Angriff schrei*, *auf den Feind zulauf*,
*stech*, *massakrier*, *vor lauter Blut ausrutsch*, *Formation aufbrech*, *noch mehr massakrier*, *Kavallerie dazuhol*, *sieg*

Jubel, Trubel Heiterkeit! Und zur Feier des Sieges lassen wir alle gefangenen Rebellen antreten und schenken ihnen die Freiheit....not!

-Ist eine solche Vorgehensweise nicht irgendwie... barbarisch?

Hardeknud II: Wagst du mir zu widersprechen?!

-Ja...

Hardeknud II: Achso, ja dann... mach weiter so.


Und das mache ich auch! Ich plane, eine große Statue in meinem Schweden aufzustellen, von mir, weil ich diesen Sieg verdient habe! Dem Hardeknud sage ich, dass es eine Statue seines Vaters ist! Ich befinde mich schon in regem Kontakt mit einem Bildhauer, der mir dazu seinen ersten Entwurf schickt.

Bitte was?! Was soll das denn sein? Ich hatte eher an sowas gedacht:

Ich schätze ich brauche einen neuen Bildhauer, oder er einen Zeichner. Es ist kaum zu fassen wie unfähig die Leute sind, wenn man ihnen nicht in den Hintern tritt. So auch in Northumbria. Dort haben die Menschen einen Minenkomplex gebaut um noch besser die Erde ausbeuten zu können.

Aber das haben sie auch erst nach einigem Murren getan, sie redeten damals irgendetwas von "tea time" und brachen deshalb jeden Tag um 5 Uhr Sonnenzeit die Arbeiten ab. Bis man ihnen beigebracht hatte, stattdessen ununterbrochen zu schuften, wie es sich für Leibeigene des Mittelalters gehört, bedurfte es ziemlich viel Zeit und noch mehr Drohungen. Auch gab es immer wieder Probleme, wenn sie behaupteten, dass sie "krank" wären, oder verletzt! Als ob ein gebrochener Arm so viel ausmacht, man hat doch noch einen zweiten Arm! Doch zum Glück hatten wir Hildegard von Bingen!

Durch ihre medizinischen Forschungen konnten wir die dämonischen Krankheiten aus den Leibern unserer Arbeiter treiben und sie so noch besser und vor allem länger arbeiten lassen! Welch ein Segen für die Menschheit!

Ein Jahr später, im Jahre 1159 ist dank meiner unermüdlichen Anstrengungen dann auch die Provinz Livland befriedet! Doch was sehe ich da! Preußen ist gelb vor Rebellentum! Warum mögen sie uns nicht?

Erzbischof: Das kann ich ihnen sagen! *klatscht ein Dokument auf den Tisch*


Erzbischof: Ganz Preußen ist voller Heiden, so wie Ihr einer seid! Wir müssen die päpstliche Inquisition rufen um dieses Problem zu beseitigen!

-Inquisition? Klingt nach einer ganz schlechten Idee...[/i]
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6 Jahre 7 Monate her #24 von Methos_der_Eine

Die Inquisition ist zwar nicht gekommen, doch dafür kommt der König in mein Zelt und verlangt von mir die nächsten Schritte zur Eroberung der Welt, beziehungsweise des wichtigen Teiles der Welt, wie Europa, denn die leblosen Landen im Osten braucht sowieso keiner. Also brauche ich einen Gegner. Am besten einen, den wir schnell besiegen können.

-Wie wäre es mit dem Volk der Nowgorod, oh König?

Hardeknud II: Nowgorod? Sind wir mit denen verbündet?

-Ja, oh königlich Zweifelnder.


Hardeknud II: Warum sollten wir sie dann angreifen?

-Weil sie die schwächsten Gegner an unserer Grenze sind. Im Westen sind die übermächtigen Franzosen, im Südosten die Polen und sogar die Rebellen im Osten sind stärker.

Hardeknud II: Somit gestatte ich es, dass mit den Vorbereitungen für eine baldige Eroberung und Vernichtung des nowgorodisch...nowgorodianisch...nowgorodinesisch... des Reiches der Nowgorod!

-Sie haben ein Verb vergessen.

Hardeknud II: Ich bin der König von Dänemark und stehe über der Grammatik!

-Wir sollten aufhören, hier irgendwelche Zitate zu verändern...

Hardeknud II: Niemals!
[/i]
Und er marschiert aus dem Zelt.

Ich wollte mich eigentlich um die ganzen Vorbereitungen eines Angriffskrieges kümmern, doch ein Mann kommt hereingestürmt und klatscht mir mal wieder viele Pergamente auf den Tisch, die ich vermutlich lesen soll.

Das Wort Gottes wurde in Skandinavien verbreitet! Alles jubelt und frohlockt, die einzige Frage, die bleibt, ist die, wer eigentlich dieser Eric sein soll.

Eric Olafsson: Das bin ich! Eric Olafsson, der Bruder des Königs! Und mir zu Ehren sei eine Kirche in Arhus gebaut!

Hardeknud II: Das ist nur würdig und recht! So sei es denn!
[/i]
Das konnten sie allerdings auch nur, weil bereits der Palast des Königs fertig gestellt worden ist.

Und jetzt liegt da so ein Titel mitten auf der Karte rum. Gemäß meines Amtes als Hausmeier kümmere ich mich in der Abwesenheit des Königs um die alltäglichen Geschäfte und verleihe den Titel des Kammerherren...mir.


Hardeknud II: *schaut ins Zelt* Was ist hier los, untergräbt gerade jemand meine Autorität?

-Öhm...nein?

Hardeknud II: Ich traue dir nicht, aber ich glaube dir trotzdem, auch wenn es dafür keinerlei logischen Grund gibt.


So viel unnötiges Glück kann ich gut gebrauchen! Denn jetzt werde ich mir die Finanzen unseres Reiches mal ansehen:

Alles in allem sehr solide Finanzen, da bleibt noch genug Geld um neue Truppen auszuheben. Kommen wir zur Außenpolitik:

Die Franzosen blamieren sich bei der Eroberung Spaniens, hoffentlich wird sie das etwas abschwächen. Und obwohl ich eigentlich etwas anderes tun wollte, gehe ich, von einem markerschütternden Schrei aufgescheucht, in ein Nachbarzelt.

Der Kommandant der Expedition ist gestorben.
-Oh nein! Woran starb er denn?

Frau: Am hohen Alter...

-Sicher? Könnte es nicht auch dieses Messer in seiner Kehle gewesen sein?

Frau: NEIN! Er starb am hohen Alter!
Na, wenn das so ist.
Ansonsten passiert an diesem Tage nicht viel, ein paar Gebäude wurden gebaut, schön, außerdem reckte Garçon wieder seine Eisenfaust in die Höhe und zeigte damit, wie toll stark die Franzosen sind.

Dann kommt die einzig wichtige Nachricht des Tages:
Wir haben Livlands Burg erobert!!!!11EinsEinsElf!


Garçon: Waß meintän ßie mite "EinsEinElf"?

-Nichts, du Ungläubiger, schäme dich ob deiner Anmaßung!

Garçon: Merde!

Sofort wird damit begonnen, einen Vier-Jahres-Plan für Livland zu erstellen.

-Also, die nächsten vier Jahre...baut ihr einen Hafen...verdammt, ihr braucht vier Jahre für einen Hafen? Wie schafft ihr das?
Und sie demonstrieren es mir, bzw. sie demonstrieren mir, dass sie nichts tun. Auf meine Frage hin, warum sie nichts tun, antworten sie mit wüsten Beschimpfungen und dem Werfen von faulen Tomaten, bis sie bemerken, dass sie es sich, als arme Bauern, nicht leisten können, faules Gemüse wegzuwerfen, also bewarfen sie mich mit ihren Kot. So langsam beginne ich das Mittelalter zu verstehen. Hach was waren doch die Tage des römischen Reiches für glorreiche Zeiten...
Sogleich beginne ich, davon gänzlich unbeeindruckt, den Plan zur Eroberung des Nowgorod-Reiches voranzutreiben.
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6 Jahre 6 Monate her #25 von Methos_der_Eine

Die erste Regel der Kriegskunst lautet: "Truppen! Truppen! Ich brauche mehr Truppen!"
Hardeknud, seines Zeichens der Zweite mit diesem Namen, brüllt mir direkt in mein Ohr. Ich schwöre, eines Tages werde ich diese Dynastie in den Abgrund stürzen!
Allerdings, so Unrecht hat er nicht. Truppen sind nicht schlecht, jedenfalls solange es keine dänischen Bauern sind. Deswegen rekrutieren wir per Söldnerbüro ein paar Feudale Söldnerhauptmänner.

Die Spanier und die Franzosen spielen auf der iberischen Halbinsel fröhlich Rochade und tauschen die Plätze, wobei sie sich etwas vertun und nun doch nichts tun. Diese Franzosen!


Garçon: Isch wärde nischt mä'r ßulassän, daß ßie weiter'in meine 'eimat beleidigän!

-Und was willst du dagegen tun?

Garçon: Isch wärde ßie 'iermit ersteschän!

-Garçon, das ist ein Baguette...Moment, woher hast du das, die Dinger sind noch nicht einmal erfunden worden!

Garçon: *knabbert inzwischen am Baguette* Mais eß ißt leckère!

Von Garçons Unwillen mal abgesehen will das ganze Reich nur noch eines: Nowgorod vernichten! So sieht unsere Aufstellung im Osten aus.

Drei kleine Armeen werden in einer gigantischen Zangenbewegung den Feind von hinten aufrollen!

Da kommt eine Nachricht aus dem von den Franzosen besetzten Spanien:

Der König von Spanien ist verstorben und hinterlässt keinen Erben, sein Reich zerfällt in Anarchie.
Derweil wird eine Befestigung mit Motte in Schweden fertig gestellt:

Was die Motte dabei soll, weiß ich nicht so genau, bestimmt wieder eine Verrücktheit dieser Dänen. Egal! Ich muss mich um einen baldigen Krieg kümmern!

Erzbischof: Nein! Krieg ist gegen den Willen Gottes!

-Was machen Sie denn schon wieder hier?

Erzbischof: Ich wollte nur eine Nachricht von höchster Wichtigkeit seiner Majestät überbringen, denn in Dänemark wurde eine Kirche gebaut!



-Aha...

Erzbischof: Und stattdessen sehe ich, dass Ihr mit euren gottlosen Untrieben fortfahrt und einen weiteren Krieg gegen gottesfürchtige Menschen vom Zaun brechen wollt!

-Aber die Nowgorod sind orthodoxe Christen...

Erzbischof: Was? Dann ist es würdig und recht, dass ihr sie in dieses Musterreich der Christenheit einbetten wollt. Zeigt diesen Heiden, was der wahre Glaube ist![/i]
Damit verschwindet er. Seltsamer Mensch. Ich will schon weitermachen und die Schlachtaufstellungen mit dem König besprechen, doch da kommt eine seltsam angezogene Gestalt auf mich zu und unterbreitet mir ein Angebot.

Verlockend, aber leider müssen wir ablehnen, wir können uns zur Zeit keinen Krieg gegen die Franzosen leisten. Wie immer...
Weiter im Text: Unsere Armeen werden auf Wunsch des Königs umorganisiert und sind nun in zwei Armeen, geführt von seiner Majestät persönlich und seinem Sohn, irgendeinem Olaf, geteilt.

Zu dieser Zeit verfasse ich einen Brief an die Hauptstadt, in dem ich empfehle, einen neuen Bischof auszubilden, der die heidnischen, oder orthodoxen, Provinzen bekehren soll.

Ein Schiff wird in den Golf von Cadiz geschickt, bald haben wir das Mittelmeer erreicht!

Kurz darauf kommt mein Sekretär Dreng zu mir und verrät mir, dass der Golf von Cadiz für seine Stürme bekannt sei.
-Pah! Dänische Schiffe werden doch wohl das bisschen Wind vertragen, eigentlich sollten die Stürme sich vor UNS fürchten, wenn wir mit unseren unsinkbaren Schiffen die Weltmeere unsicher machen!

Diese Verräter! Diese Trottel! Wie kann man nur! Ich gehe jetzt erstmal weinen.
Aber auch erfreuliche Nachrichten kommen, so ist der König von Frankreich gestorben!

Außerdem ist ein höfischer Dichter in Byzanz voll wichtig geworden und verleiht dem Hofe Glanz.

Aber kommen wir zurück zu uns, denn jetzt starten wir, gemäß meiner genialen Idee, die Operation "Blitzkrieg"! Wer sich fragt, wie ich auf so einen dämlichen Namen komme, der muss sich nur vergegenwärtigen, wie blitzsauber die Stiefel unserer Soldaten geputzt sind, bevor sie in den Matsch marschieren. Und da es hier in diesem Permafrostboden nicht einmal Matsch gibt, blitzen sie auch weiterhin, während sie marschieren. Daher der Name. Aber genug von meiner Genialität, zum Angriff!!!!!



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6 Jahre 6 Monate her #26 von Methos_der_Eine

Kommen wir zur ersten Schlacht im Russenland, was nicht heißt, dass es Russland wäre, denn davon haben wir noch nie etwas gehört, schließlich wird es die erst in ein paar Jahrhunderten geben, oder auch nicht, wenn wir mit ihnen hier schnell fertig werden. Mann, ich sollte aufhören die Geschichte vorher zu wissen, wenn ich sie sowieso ändere. Aber kommen wir jetzt zur Schlacht, es geht gegen einen gewissen Prinz Mikhail, der eine viel schmalere Krone hat als unser werter König Hardeknud. Außerdem ist er nur ein Prinz und Hardeknud ein König, hinzu kommt, dass er nur einen doppelköpfigen Adler hat, während wir einen stolzen Löwen mit Axt haben. Ich weiß zwar nicht, warum uns das besser macht, aber immerhin würde unser Löwe länger in der Wildnis überleben, alleine schon wegen der Axt.


Und da wir besser, toller und überhaupt sind, gewinnen wir auch diese Schlacht mit lächerlichen 209 Toten.

Dreng: Psst. Das sind aber etwa ein Drittel unserer Truppen.

-Dreng! Ich habe dir doch gesagt, dass ich dich nicht in meinen kursiven, direkten Reden drin haben will und du dich nur durch indirekte Rede verständlich machen darfst! Außerdem ist es lachhaft so etwas anzunehmen, schließlich sind wir Dänen! Also alle bis auf mich.


Muhaha! Wir haben Nowgorod besetzt! Und einen gewissen Prinz Yuri gefangen genommen.

Er wird mir vorgeführt und aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund habe ich das Gefühl, dass er mir nicht wohlgesonnen ist. Mag wohl daran liegen, dass er mich so böse ansieht.

Irgendwie macht er mir Angst. Am besten einsperren, sonst kommt er noch auf komische Ideen.


Im dänischen Pommern wird ein Salzminenkomplex fertig gestellt. Endlich können wir Salz zum Kochen hernehmen!
Hardeknud II: Salz benutzt man zum Konservieren, nicht zum Kochen!

-Natürlich, oh Unwürdiger Nichtsnutz!

Hardeknud II: Was hast du gesagt?

-Natürlich, nichts ist würdiger von Nutzen.



Außerdem haben wir nun viel besseres Ackerland, weswegen wir nun mehr Geld bekommen. Wie das geht weiß ich nicht genau, ich vermute, es hat etwas mit Geldbäumen zu tun.
Abgesandter: Lasst mich durch, ich bin ein Ungar! Wo ist der König?

-Der bin ich!

Abgesandter: Dann lasst mich Euch eine Nachricht überbringen!



-Oh, das ist nett, ich, als König von Dänemark, finde das toll.

Abgesandter: Ich muss dann auch wieder weg, viel Erfolg bei eurem Krieg noch!

[/i] Er verschwindet durch die Tür und Hardeknud kommt durch dieselbe Tür herein.

Hardeknud II: Mir ist, als würde hier jemand in meinem Namen sprechen. Seltsam, naja egal. Methos! Was tust du?

-Ich habe festgestellt, dass es hier einen Titel zu vergeben gibt!



Hardeknud II: Wohlan denn, ich vergebe den Titel an... wer ist das hier?[/i] Er deutet auf Dreng, meinen Sekretär

Hardeknud II: Egal, ich gebe dir hiermit den Titel Großherzog von Nowgorod! Ich muss jetzt weiter angreifen!


Die restlichen Nowgorodianer haben sich in Finnland verschanzt und versuchen dort die letzten Reste ihrer Ehre zu retten. Oder vielleicht sind es auch ihre erbärmlichen Leben, die sie versuchen zu retten, doch nichts kann den Ansturm der Dänen aufhalten!

Wieder einmal siegen wir. Großherzog Dreng, der immer noch mein Sekretär ist, läuft zu den restlichen Nowgorod-Menschen und soll sie um Lösegeld für ihren Prinzen bitten. Doch leider gibt es keine restlichen Nowgorod-Menschen mehr, also auch kein Lösegeld.

Und so verstirbt der Prinz von Nowgorod in unserem Kerker.

Und das glorreiche Dänemark ist gewachsen! Zurück in Litauen und zur Feier des Tages halten wir ein großes Saufgelage ab, bei dem allerdings aus Zeit- und Geographiegründen nur ich, Großherzog Dreng, der Erzbischof, Garçon und der König anwesend sind.
Da ich keinen Alkohol trinken will, der Erzbischof derartiges für teuflisch hält und Hardeknud der Zweite sowieso Abstinenzler ist, saufen allerdings nur Dreng und Garçon, während wir ihnen zusehen.

-Warum machen wir das hier eigentlich?

Hardeknud II: Meckert nicht! Immerhin ist das eine dänische Tradition!

Erzbischof: Wie dieses heidnische Ritual des Weihnachtsbaum-aus-dem-Fenster-werfens?

-Abgesehen davon, dass dieses Ritual schwedisch ist und es das erst in einigen hundert Jahren geben wird, ja. Wir sollten wirklich aufhören, die Zukunft zu spoilern.

Hardeknud II: Was ist "spoilern"?

-Öhm....streng geheime Elfentechnologie!

Erzbischof: Elfen? Er glaubt an heidnische Fabelwesen! Ich wusste, dass Sie ein Heide sind!

-Geht das schon wieder los...

Hardeknud II: Lasst das, ich kann mir keinen Streit mit der Kirche leisten!

Saxo Grammaticus: So ist es würdig und recht!

Hardeknud II: Wer ist das?

-Das ist Saxo Grammaticus, unser neuer Bischof von Aarhus.



Saxo Grammaticus: So ist es, ich bin hier um die Heiden zu bekehren und dem wahren Glauben näher zu bringen, auf dass ihre Seelen vor der ewigen Verdammnis bewahrt werden! Seid ihr, oh Fürst Methos, bereit euren ketzerischen Gedanken abzuschwören und von nun an den Weg des wahren Glaubens zu gehen?

Erzbischof: Ja! Widerruft, widerruft!

-Nein danke, kein Bedarf.

Saxo Grammaticus: Nun, dann kann ich nichts tun.

Erzbischof: Bitte? Sie sollten diesen Heiden bekehren!

Saxo Grammaticus: Wenn er nicht will, kann ich nichts machen, ich werde meine Zeit doch nicht mit diesem Unsinn der Zwangsmissionierung verschwenden![/i]

So soll es denn sein! Ich entferne mich vom Gespräch und sortiere später in meinem Zelt meine Post. Darin beschreiben ein paar Boten, wie Nowgorod von einer Rebellion erfasst wurde und die Besatzungstruppen angegriffen wurden. Doch glücklicherweise hat der tote Bergthor Haraldsson, der ehemalige Expeditionsführer vor seinem Tod, es sich nicht nehmen lassen, persönlich den Kampf zu unseren Gunsten zu leiten und wir haben wieder gewonnen!

Er verschwand daraufhin wieder in den Untiefen der Unterwelt und überließ es mir, die restlichen Rebellen zu exekutieren.


Garçon: Alléz! Wire 'aben ßum Kreuzzug aufgerufän!

Wahrhaftig, dass hatten sie. Anscheinend ist dem Franzosen nur die Welt genug.

Danach gibt es nur noch einige dynastische Aufgaben zu bewältigen und einem neuen Krieg der Franzosen zuzustimmen.



Nun denn, so sieht unser Dänemark im Osten im Jahre 1169 aus. Bald schon, bald wird alles unser sein, zumindest wenn die Franzosen zerfallen sind.

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6 Jahre 5 Monate her #27 von Methos_der_Eine

Manchmal denke ich, dass ich das hier nicht tun sollte. Dann denke ich wieder daran, dass mich der Kaiser von Byzanz wohl hätte fünfteilen lassen. Die Stelle an der das fünfte Seil angebracht gewesen wäre, will ich mir nicht vorstellen. Doch trotzdem bleibt da der nagende Zweifel, dass ich hier fehl am Platz bin. Sei es dieser Franzose, der immer wieder wiedergeboren wird, oder dieser Erzbischof, der mir einfach nur noch auf die Nerven geht, oder dass König Hardeknud der Zweite immer wahnsinniger wird, je älter er wird.
Hardeknud II: Wahaha! Ich bin der größe, schönste und beste König aller Zeiten!

Sicherlich ist er das. Ich habe das Gefühl, ich muss hier einfach mal richtig die Zügel in die Hand nehmen. Doch das geht nicht so recht, solange dieser König noch lebt. Ich muss mir da was überlegen. Doch jetzt gilt es ersteinmal den Expansionsdrang seiner Majestät zu befriedigen. Und wie immer, wenn das Reich mal wieder ungerechtfertigt expandieren muss, wenden wir uns nach Deutschland. Falls sich jemand fragt, wieso das hier auf einmal ungerechtfertigt sein soll: Wir kämpfen hierbei gegen Katholiken, also ist es schwer, das zu rechtfertigen, wenn man kein Franzose ist.
Also gucken wir nach Schlesien, das derzeit von Polen beansprucht wird. Das wird wohl das nächste zivilisierte Ziel sein, dass wir, respektive ich, angreifen wollen.

Hardeknud II: Methos! Ich habe eine Idee! Wir werden ein Heer aufstellen, das an Größe das der Franzosen in den Schatten stellen wird und werden alle Provinzen vollständig mit Festungen ausbauen und dann werden wir einen Feldzug führen, wie es ihn seit Alexanders Zeiten nicht mehr gegeben hat! Was sagst du dazu?

-Drei Worte:



Hardeknud II: Spielverderber![/i]
Tja, manchmal muss es eben auf die Harte Tour gehen. Plötzlich kommt ein Mann herein, mit einem seltsamen Gewand und einem irren Gesichtsausdruck. Er hält mir ein Kleinod entgegen und faselt etwas davon, dass wir ab sofort die offene See überqueren können.

-Mein Herr, was veranlasst Sie zu der Annahme, dass Schiffe über die offene See fahren können, indem man einen Eisenstab unter eine Glashaube setzt? Ich habe keine Zeit für solcherlei Unsinn!

Mann: Aber...aber...

-Vielleicht sollten Sie Ihre Zeit mit wirklich wichtigen Dingen verbringen. Viehzucht zum Beispiel, oder Ackerbau!

Bote: Mein Fürst, mein Fürst! Der Kaiser von Byzanz hat euren Heiratsvorschlag angenommen!

-Ich wollte den Kaiser von Byzanz nicht heiraten!?

Bote: Nein, die Hochzeit zwischen der Tochter des dänischen Königs und einem byzantinischen Prinzen!

-Achso. Das ist perfekt!

[/i]
Jetzt müssen wir aber weiterplanen. Wer soll denn den Angriff auf diese unterentwickelten Barbaren im Osten vorantreiben?

Perfekt! Dreng! Laufe zu Prinz Knud und sage ihm, er soll alle seine Männer sammeln und Smolensk angreifen!

So, nun massieren wir unsere Truppen in Pommern, um Schlesien anzugreifen. Also ergeht folgender Ruf ins ganze Reich:

Menschen der Dänemark!
Niemals sahen wir uns einer solchen Bedrohung entgegen gestellt, als heute der Polnischen!
Also lasset eure Arbeit ruhen und kämpft heute für euere Heimat, auf dass sie größer werde!
Für den König!


Gleich danach kommt eine Nachricht von der Smolensker Front:

Sieg!

Eine weitere Provinz ist dem einzig wahren Reich anheim gefallen.

So sieht mein Reich jetzt aus:

Hardeknud II: Hm? Untergräbt gerade jemand meine Autorität?

-Öhm... der da! *auf einen Bettler zeig*

Bettler: Mayonnaise!

Hardeknud II: Du bist lustig, alter Mann, ich mache dich zu meinem Mundschenk!


Wie erwähnt, so langsam geht der Verstand seiner Majestät flöten. Doch jetzt zum Krieg.
Da der König von Polen leider bei einem missglückten Reifendiebstahl von einem aufgebrachten Bauern erschlagen wurde und dieser Bauer daraufhin zum neuen König ausgerufen wurde, sollte es inzwischen ein Leichtes sein die Grenze des dänischen Reiches um Schlesien zu ziehen.


Den Angriff wird der Herzog von Preußen, Lord Ironside, führen, auf dass seine eiserne Seite alles zermalme!

Gerade als ich voll Tatendrang zum Angriff blasen will, kommt Dreng zu mir und meint:

-Achso! Danke Dreng, dass du mir das gesagt hast, ich hätte wohl beinahe eine schweren Fehler begangen und unsere guten Verbündeten angegriffen. Ich werde sofort alles rückgängig machen!

Dreng: Ehrlich?

-Natürlich nicht! Das war Sarkasmus! Und jetzt überbringe den Angriffsbefehl!


Und so, wie eine Horde höhnisch heiterer Hühner, fallen wir über die Schlesischen Polen her.

Das Leben ist hart, doch Lord Ironside ist härter, denn er schlägt die Polen alleine mit der Macht seines moralischen Vorbildes in die Flucht!

Schlesien ist mein, respektive unser!

Nachricht aus dem fernen Nahen Osten, der in diesem Fall im Südwesten liegt:

Der Kalif der Almohaden ist bei einer Schlacht vom Pferd gestürzt, hat sich seinen Knöchel verstaucht und ist elendig verdurstet, weil niemand in der Hitze der Schlacht daran dachte, ihm etwas zu trinken zu geben. Die Propaganda der Almohaden macht daraus ein 13.000-Verse-Epos, dass seinen Heldenmut besingt, vergisst darüber hinaus jedoch, seinen Erben bescheid zu sagen, wer denn jetzt der Herrscher sein soll. Daraufhin erschlagen sie sich alle gegenseitig und ihr Reich wird von den Franzosen übernommen.

Im Jahre 1172, also ein Jahr nach dem Angriff auf Schlesien, kommt es zum Eklat: Seine Heiligkeit der Papst lässt verlauten, dass er nicht einsieht, wieso wir expandieren sollten und verbietet uns schlichtweg die Polen weiterhin anzugreifen.

Als ob mich sowas kümmert!

Hardeknud II: Aber natürlich lassen wir die Polen in Ruhe! Das ist selbstverständlich, eure Heiligkeit!

Päpstlicher Abgesandter: Das ist nur würdig und recht!


Arg!! Dieser kleine, versiffte, blöde, nichtsnutzige Hintergrund von einem König!
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6 Jahre 4 Monate her #28 von Methos_der_Eine

Ich habe mich in einer Kammer eingesperrt und auf einen Kartoffelsack eingeschlagen, bis mir klar wurde, dass es Kartoffeln hier eigentlich noch gar nicht geben dürfte und plötzlich verschwand der Sack mit einem Knall. Daraufhin ist die Tür aufgegangen und Garçon kommt besorgt in die Kammer und fragt, was denn los sei. Wie er die Tür aufgekriegt hat ist mir schleierhaft, ebenso, wie der Kartoffelsack hierhergekommen ist, oder warum das hier alles im Dänemark des 12. Jahrhunderts passiert, aber egal. Wieder zurück im Audienzsaal des Königs in Aarhus begegnet mir ein Mann, der zwei Forderungen an mich hat:


Die erste ist verständlich, die nehmen wir wohlwollend zur Kenntnis.
Bei der zweiten jedoch verlangt er, dass wir das Bündnis mit den Franzosen aufkündigen.

-Bahaha! Du bist lustig, komischer Sizilianer!

Sizilianischer Abgesandter: Dann muss ich Ihnen ein Angebot machen, dass Sie nicht ablehnen können!

-Und welches soll das sein?

Sizilianischer Abgesandter: Das weiß ich leider nicht, soweit bin ich noch nie gekommen... Öhm, nehmt an oder wir greifen an?
Anstatt ihm zu antworten, führe ich ihn in unsere strategische Kammer, wo eine Karte Europas ausliegt. Nachdem ich ihm gezeigt habe, wie groß wir sind und wie groß Sizilien ist, ist er plötzlich etwas leiser geworden und nach einiger Zeit habe ich ihn nicht mehr gesehen, wahrscheinlich ist er abgereist. Aber egal! Wir haben wichtiges Zeug zu tun! Zum Beispiel die Burg von Schlesien einnehmen. Da uns der Papst nur 2 Jahre Zeit gegeben hat die Truppen zurückzuziehen, müssen wir uns beeilen.

Die gegnerischen Truppen unter dem Befehl eines gewissen Herrn Wallach haben uns kaum Widerstand geleistet, weil er kaum Einheiten tötete. Warum muss ich denn plötzlich so husten?

Dreng hat mich darauf hingewiesen, dass wir eigentlich viel mehr Truppen verloren haben, als ich denke. Ich will ihn natürlich für diese Frechheit auspeitschen lassen, doch ein Bischofsbrief lenkt mich anderweitig ab.

Eine gar grässliche Schrecklichkeit von einer Person hat versucht den Bischof zu töten. Wahrscheinlich ist es ein heidnische Fanatiker, der nicht verstehen kann, wieso das Christentum die einzig wahre Religion ist. Warum muss ich dazu schon wieder husten?

Währenddessen geht ein Unterhändler zu den Polen und fordert ein Lösegeld für einige Gefangene, die wir genommen haben.
Unterhändler: Ich fordere ein Lösegeld für die gefangenen Polen von Ihnen!

Pole: Wir verhandeln nicht mit Piraten oder Terroristen!

Unterhändler: Ich bin ein Bote Dänemarks und kein Terrorist!

Pole: Kein Terrorist? Dann beantworten Sie mir eine Frage!

Unterhändler: Ja?!

Pole: ... Nehmen Sie Hähnchen oder Lachspastete?

Unterhändler: Öhm ... joar ... ähm ... Hähnchen?

Pole: So spricht nur ein wahrer Sohne Dänemarks! Willkommen, natürlich zahlen wir euer Lösegeld!



Wir sind reich, reich, reich!

Hiermit ernenne ich ... öhm ... dich dort hinten! Zum Vivoden von Schlesien!
Seine Majestät geht mal wieder mit größter Sorgfalt bei der Fürstenwahl vor.

Dann geschieht etwas Unvorghergesehenes: Der Bischof von Northumbria wird ermordet.

Von Trauer ob dieses Verlustes geplagt, schließt sich der König in seine Kammer ein und kommt erst wieder heraus, als wir nach drei Tagen die Tür eintreten und ihn in Gewahrsam nehmen. Leider ist dadurch sein Körper so sehr geschwächt worden, dass Hardeknud der Zweite kurz darauf auf dem Sterbebett liegt und wir nicht mehr damit rechnen, dass er sich wieder erholt. Ich stehe an seinem Bett und wieder einmal stellt mir ein König von Dänemark diese eine Frage:
Hardeknud II: Wie kommt es, dass du so lange lebst und anscheinend nicht sterben willst?

-Ich bin ein Dämon aus längst vergangenen Tagen, ach nein, das hatte ich schon. Ähm, ich bin die Inkarnation des Messias, ich kann nicht sterben, bis ich getötet werde!

Hardeknud II: Du kannst getötet werden?

-Nein.

Hardeknud II: Achso, dann kann ich ja beruhigt sterben.

-Eine Sache noch, könntet ihr zufällig noch dieses Testament von euch unterzeichnen?

Hardeknud II: Natürlich, ich kann mich zwar nicht erinnern, jemals ein Testament geschrieben zu haben, aber das wird schon richtig sein.


Als dann spuckt er Blut und stirbt daran.

Der Erzbischof hält eine rührende Messe, in der er die großen Taten des Hardeknud des Zweiten besingt und dem Toten alles Gute im jenseitigen Leben wünscht. Ich stehe in der ersten Reihe in der neuerbauten Kirche in Aarhus. Und damit beginnt ein neuer Plan von mir, ein Plan, wie er so gesponnen in Dänemark nirgendwo ein zweites Mal existiert. Der Plan, mich vollständig an die Macht zu bringen. Muhahaha!
Und es ist mir sogar egal, dass mich alle anderen in der Kirche schief anschauen, weil ich lauthals losgelacht habe!

Es beginnen die Krönungsfeierlichkeiten für den neuen König, doch ich bin dabei nicht anwesend, ich muss mich um die Korrespondenz kümmern. In Toulouse glauben ein paar Leute, dass der alte Mann in Rom nicht der Stellvertreter Gottes auf Erden ist, also lässt eben dieser alte Mann sie verfolgen und verbrennen.

Schrecklich, das muss ich irgendwann mal unterbinden, doch jetzt erstmal zum Audienzsaal, dem neuen König die Ehre erbieten und meinen schlichten Plan in die Tat umsetzen.
Ich stehe wieder einmal in diesem Raum, in dem der Holzthron steht. Nur diesmal sitzt darauf kein alter Trottel, sondern:


-Heil dir, König Harald der Vierte!

Harald IV: Huch! Wer bist du? Was machst du hier?! Wachen, werft ihn aus dem Palast!

-Ich bin Fürst Methos! Der Fürst von Schweden, der Kanzler des Königreiches, der Schatzmeister, sowie der Hausmeier eures Königshauses!

Harald IV: Achso! Du bist das! Ich dachte, du wärst ein wenig älter, immerhin hast du jetzt schon 94 Jahre dem Königshaus gedient. Also, was willst du von mir?

-Ich will Ihnen nur das Testament Ihres Vaters, König Hardeknud des Zweiten, eröffnen.

Ich trete vor und überreiche ihm das Testament, er liest es sorgfältig und langsam. Sehr langsam. Nach geschlagenen 20 Minuten trete ich zu ihm und frage, ob es ein Problem gebe.

Harald IV: Natürlich nicht! Ich habe nur ein paar Schwierigkeiten, weil es so hässlich geschrieben ist!

Plötzlich kommt ein Mann hereingestürmt und sagt:

Mann: Über zehn Millionen Menschen in Deutschland und Dänemark können nicht lesen und schreiben - Wir helfen! Erzbistum Münster!

-Sie wollen ihm das Lesen beibringen?

Mann: Gegen eine Spende von etwa 30.000 Gulden würden wir das tun.

Harald IV: Ich kann lesen!

-Finden Sie das nicht etwas übertrieben teuer? Ich meine, nicht einmal unser Staatsschatz ist so groß.

Mann: Pff! Und Sie wollen ein Großreich sein!

-Ich werde Ihnen gleich helfen, uns als Großreich zu sehen, danach werden Sie unserem König das Lesen umsonst beibringen!

Harald IV: Aber ich kann doch lesen!

Mann: Sie sollten sich nicht mit uns anlegen! Wir haben Söldner! Und zwar viele!

Harald IV: Hört mir eigentlich jemand zu?

-Ich denke nicht, dass Söldner Ihnen helfen werden, schließlich haben sie Ihnen auch nicht gegen das Franzosenreich helfen können!

Mann: Pah! Diese dekadenten Franzosen! Die machen wir von innen heraus kaputt! Mit Gottes Segen!

Garçon: Wère will die Franßosen kaputt maschèn?

Harald IV: Hallo?


Während wir streiten, sammeln sich die Truppen in Preußen und machen sich bereit für die nächste Großtat. Sie werden uns Litauen einverleiben!


Harald IV: Also ich bin dagegen!

-Was? Wieso? Wie kann man gegen Eroberung sein?

Harald IV: Ich werde ein friedlicher König sein! Meine Herrschaft wird eine Zeit des Friedens und des Wohlstandes sein, eine Zeit der Kultur und der Freiheit!

Ich will mich zwar zurückhalten, doch dann breche ich in schallendes Gelächter aus.
Etwa eine halbe Stunde später, muss ich mich zusammenreißen ob solch gnadenloser Naivität nicht noch mehr zu lachen und erkläre dem König, dass es eigentlich keine Alternative zum Krieg gibt. Zumindest nicht in einem "Total War"-Spiel.

Harald IV: Tja, das ist ja interessant, aber ich bleibe dabei.

-Tja, dann möchte ich Sie an das Testament Ihres Vaters erinnern. In diesem steht, mit etwas krakeliger Schrift, dass das althergebrachte Monarchiesystem abgeschafft wird und durch einen absoluten Herrschaftsanspruch ersetzt wird.

Harald IV: Ich sehe nicht, was das ändern sollte?

-Nunja, der Begünstigte sind nicht Sie, sondern ich. Ich werde ein sogenanntes Schattenkaisertum gründen! Ich bin der unsterbliche Schattenkaiser, der im Hintergrund alle Fäden zieht und sie bleiben mein treuer Königsvasall und halten für jede meiner Entscheidungen den Kopf hin.

Harald IV: Und wenn ich Nein sage?

-Muhahaha! Sie können nicht Nein sagen! Denn wenn sie Nein sagen würden, würde das bedeuten, dass sie nicht mit mir einverstanden wären, was absurd ist!

Harald IV: Achso... ja dann...

Ich mag es, wenn ich Leute so einfach beeinflussen kann.
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6 Jahre 4 Monate her #29 von Methos_der_Eine

So, nachdem ich nun ein Kaiser bin, ist es an der Zeit, das Dänische Reich auszudehnen. Das große Auge richtet sich nach Litauen, einem großen Landstrich, den ich allein schon wegen seiner Größe haben will.
Harald IV: Moment, habe ich da nicht auch was mitzureden?

-Nein, du hältst den Mund!

Harald IV: Sehr richtig, mein Kaiser.


So nachdem das geklärt ist, werde ich von einem etwas übereifrigen Edmund Bluetooth genervt, der behauptet, er habe einen Attentäter mit einem Bratspieß getötet. Ich würde ihn ja für die Unverschämtheit, mich ohne triftigen Grund zu stören, hängen lassen, doch eine innere Stimme sagt mir, dass er irgendwann als Namenspatron für eine wichtige Technologie gebraucht werden wird.



Also zurück nach Litauen. Da liegt es:


Es ist groß, es hat Rebellen und ich will es haben, also ran an den Speck!



Ich kam, ich sah, ich stolperte und ich siegte trotzdem, weil der Gegner sich zurückzog.



Harald der Vierte kommt zu mir und verkündet feierlich, dass er heiraten wird.

-Sehe ich so aus, als würde mich das interessieren?

Harald IV: Äh...nein?

-Richtig! Also geh spielen!

Harald IV: Sehr wohl, mein Kaiser.


Nach diesen Nebensächlichkeiten befehle ich in Litauen einen Angriff auf diesen Holzhaufen, den sie Burg schimpfen.





So, jetzt noch alle exekutieren und dann ab in die nächste Runde! Doch vorher muss mich natürlich seine Unterwürfigkeit Harald der Vierte noch davon unterrichten, dass er einen Sohn bekommt.

- So schnell?

Harald IV: Ihr habt gesagt, ich solle spielen gehen!

-Ok, das verträgt sich nicht ganz mit der Lehre der Kirche, aber das interessiert hier eh keinen.

Im Vatikan:
Papst John XXI: Ich glaube, ich sollte mal die Franzosen exkommunizieren.

Camerlengo: Nicht das schon wieder...

Papst John XXI: Was war das?

Camerlengo: Ja, macht es wieder und wieder... äh... bis die Ungläubigen ihren Irrtum eingestehen!

Papst John XXI: Das ist nur würdig und recht, ihr werdet es noch weit bringen, vielleicht bis auf den Stuhl Petri, mein Sohn.


Kurz darauf erreicht und eine erheiternde Nachricht aus Rom:

Bahaha! Als ob wir sowas tun würden!
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6 Jahre 3 Monate her #30 von Methos_der_Eine


Da liegt es, groß und mächtig, das Dänemark unserer Zeit! Und diesmal meine ich das sogar ernst! Und Ernst ist nicht drei Jahre alt, aber das ist eine andere Geschichte. Warum ich hier ständig nur Blödsinn rede? Ich weiß es nicht, noch will ich es wirklich wissen, denn Wissen ist Macht, also ist Nicht-Wissen Machtlosigkeit. Das ergibt zwar nur umgekehrt einen Sinn, doch auch das ist mir jetzt egal, denn schließlich bin ich jetzt der Kaiser des Magnum Imperium Danorum, wie es jetzt seit neuestem heißt. Und jeder, der sich jetzt fragt, wieso ich augenscheinlich verrückt geworden bin, wird geblendet und enthauptet, wenn er es wagt, sich gegen meinen Willen zu stellen! Was mein Wille ist? Das werdet ihr noch sehen! Muhahaha!

Zunächst einmal bemerke ich, dass sich unter dem mächtigen Imperium ein großes, rotes Etwas befindet, dass anscheinend Polen genannt wird.

Harald IV: Polen? Haben wir das nicht mal vernichtet?

-Nein, wir haben ihnen nur zwei Provinzen abgenommen, weil ... weil ...

Harald IV: ... Wir sie haben wollten?

-Ich denke schon, dass es so war, aber bestimmt hatten wir eine andere offizielle Begründung, aber was soll's! Wir müssen jetzt erstmal gegen dieses Restpolen vorgehen!

Restpolen ist groß. Soweit wir sehen, besteht es aus einem sogenannten Kleinpolen und einem Wolhynia, das auf unserer Karte mit "V" geschrieben wird.


Harald IV: Also was tun wir?

-Was wohl? Wir greifen auf ganzer Front an!


Unsere siegreichen Truppen, die ich nur aus Propagandagründen schon vor der Schlacht siegreich nenne, stürmen also diese beiden Provinzen um sie uns einzuverleiben. Ich reite mit Hilfe meines Pferdes "Wirbelwind" nach Kleinpolen um den Truppen als oberster und bester Befehlshaber beizustehen. Wolhynia ist bereits gefallen, da der Pole nicht kämpfen will und es uns kampflos überlässt.


So stehe ich also neben Lord Ironside und betrachte die Lage.

Es sieht eigentlich nicht so schlecht aus. Nur die Tatsache, dass der Feind königliche Ritter hat und unsere Truppen aus unausgebildeten Bauern besteht, macht mir irgendwie Angst. Und wie das Schicksal halt so spielt, kommt auch gleich ein gezielter Kavallerieangriff auf uns zu und vernichtet unsere Bogenschützen. Soviel dazu. Ich springe von meinem Pferd, setze mir einen Wikingerhelm mit Hörnern auf und renne zu meinen Speerträgern. Während unsere Kavallerie einen Flankenangriff ausführt und die gegnerische Kavallerie auf die Speerträger zutreibt, richte ich meine Worte an die Männer.
-Das ist der Feind, der euch eure Ehre und eure Leben nehmen will, doch ich sage: Lasst sie uns mit Stahl Willkommen heißen und dahin zurückschicken wo sie herkommen, allerdings mit ein paar Gliedmaßen weniger! Haltet stand, Männer des Nordens!
Die Kavallerie griff uns an und wir halten stand! Ich packe meine Schwert und meine Feuerpeitsche und richte ein Blutbad unter den Feinden an. Ein Chronist wird später folgendes Bild anfertigen:
Und ich schwöre, so habe ich mich auch gefühlt! So und jetzt weiter, weiter ins Verderben! Vernichtet die Polen!

Ein wahrer Sieg! Und jetzt gilt es, Lösegeld zu bekommen, um die Staatskasse noch mehr zu füllen!

Da kommt ein Bote zu mir, rutscht in einer Schlammpfütze aus und der Brief, den er trug, segelte mir direkt in die Hand.

Böser Papst, aber noch will ich mich nicht mit ihm anlegen. Also lassen wir das erstmal. Aber ich habe ja auch so noch genug zu tun, ich muss ein paar Fürsten ernennen.

Und Wachtürme bauen.

Und einen 20-Jahresplan entwerfen.

Doch schon kommt wieder ein Bote zu mir und übergibt mir die Meldungen der Späher.

Die Polen sammeln ein gigantisches Heer in einer ihrer letzten Provinzen, vermutlich werden sie bald angreifen. So, habe ich was vergessen? Achja, Panik! AAAAHHHHHH!


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